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Kundenrezensionen

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juli 2008
Hagen von Tronje, der Waffenmeister des Königs von Burgund, wird von düsteren Vorahnungen geplagt. Und als dann eines Tages der berühmte und angeblich unbesiegbare Siegfried von Xanten in Begleitung von zwölf Furcht einflößenden Nibelungen dreist und streitlüstern durch die Tore von Worms reitet, ist ihm sofort klar, wer dem Hause Burgund den Untergang bringen wird.

Ein Siegfried, der als arglistiger Eroberer nach Burgund kommt, König Gunther der ein alkoholabhängiges Weichei ist, Kriemhild, die sich als pubertierendes Flittchen offenbart und der völlig ungrimmige Hagen, der ein moralisierender Bedenkenträger ist... so ungefähr skizziert Hohlbein in seinem Buch die Figuren aus der Nibelungensage.
Wer das Nibelungenlied kennt und hofft mit "Hagen von Tronje" eine authentische Nacherzählung zu lesen, der wird diesen Roman als unverdauliche Kost empfinden und über die Demontage der altehrwürdigen Helden entsetzt sein.
Wer aber Hohlbein kennt und schätzt, der weiß schon im Voraus was er zu erwarten hat: Low-Fantasy vom ALLERFEINSTEN, mit einem Helden der ziemlich modern und aufgeklärt denkt, vor Gutmenschentum schier platzt und im Kampf gegen seine Feinde stets an seine äußersten Grenzen gebracht wird, ein Held der in einer Zeit und Umgebung gesetzt wurde, die gerade so ausführlich beschrieben wird, dass der Leser problemlos eintauchen kann ins Mittelalter der Völkerwanderung, die aber nie so detailliert und wortgewaltig ist, dass man von umfangreichen Recherchen des Autors sprechen könnte.
Dies ist ein Hagen nach Hohlbein, ein liebenswürdiger, wackerer Ritter, der bis auf den Namen nichts mehr mit dem Hagen aus der Dichtung gemein hat, der Hagen, der einst mit düsterem Gemüt und Verschlagenheit aber auch unverbrüchlichen Treue zu seinem König und seiner Königin stand.

Fazit: Dieses Buch ist für "Nibelungenlied-Puristen" absolut nicht geeignet, für Hohlbein Fans jedoch ein Hochgenuss, denn es ist sehr gut geschrieben und hohlbeinmäßig spannend bis zum Schluss.
Einer der besten Romane aus der Feder von Wolfgang Hohlbein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. August 2001
Wolfgang Hohlbein hat die Geschichte um Siegfried, Hagen, Kriemhild, Brunhild und Gunther kaum verändert, dennoch ist es ihm gelungen, etwas ganz anderes zu schaffen. Das ist die Stärke dieses Buches. Es lässt den Leser düster gestimmt zurück, denn einen Ausweg sieht man weder für Hagen noch für Siegfried. Es kommt klar heraus, dass zum einen der Wandel der Zeit, die Veränderung von Religion und Werten, zum anderen aber auch Fehlentscheidungen Gunthers und Siegfrieds (Brunhild zu verführen, später aber um Kriemhild zu freien) Hagens Dilemma hervorrufen bzw. verstärken. Den Deutschtümlern, die sich gerne auf die tapferen Helden des Nibelungenliedes berufen, möchte ich einen Ausspruch Hagens ans Herz legen: " "Es ist deine Hand, Giselher. Sieh sie dir genau an! An ihren Fingern klebt Blut, und es ist nicht deines. (...) Gott hat dir deine Hände gegeben um zu arbeiten, um Häuser zu bauen und den Boden zu bestellen, Giselher. Um zu streicheln und Wunden zu heilen, nicht, um sie zu schlagen."
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2002
Bevor ich das Buch gelesen habe, kannte ich die Nibelungengeschichte nicht. Ehrlich gesagt hat es mich im Geschäft abgeschreckt, aber da ich kein anderes interessantes Buch gefunden habe, nam ich dieses - und hab eine Nacht lang durchgelesen. Vielleicht ist es für Personen, die die Saga kennen langweilig, obwohl ich das nicht glauben kann, aber es ist doch mal ganz interessant die Geschichte aus Sicht des "Bösen" zu erleben. Es hat mich auf jeden Fall angeregt mehr über die Nibelungen, die Burgunder und die anderen in diesem Buch vorkommenden Völker zu lesen.
Ich finde die historischen Romane sowieso äußerst interessant; man lernt Geschichte oder Sagen anders kennen - mit Fantasie.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. April 2006
Mit Spannung habe ich mich an dieses Buch gemacht. Ich wusste, dass die Thematik der Nibelungen-Saga von einer anderen Seite neu aufgerollt wird. Das Buch erzählt den ersten Teil , also den Tod von Siegfried, der Nibelungen-Sage aus der Sicht von Hagen von Tronje. Dieser ist ja in den Nibelungen eher der düstere Bösewicht, der Siegfried und später auch den Sohn von Kriemhild tötet. Das Interessante am Buch von Hohlbein ist nun, dass er den ersten Teil der Nibelungen ausschmückt, modernisiert und Hagen von Tronje in einem anderen Licht erscheinen lässt. So ist er keineswegs ein Bösewicht sondern einfach Spielball seiner Gefühle, der politischen Situation, von Ruhm und Ehre. Für Kenner der Nibelungen-Sage ein kurzweiliges Gedankenspiel, für "Unkundige" eine interessante Helden-Geschichte...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. November 2000
Ich habe "Hagen von Tronje" jetzt drei Mal gelesen und bin immer noch restlos begeistert. Von der ersten Seite an entführt Hohlbein seine Leser in die Welt des Mittelalters und fesselt mit seiner Sprache so sehr, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Diesen Teil der Nibelungen-Sage aus Hagens Sicht erzählt zu bekommen, eröffnet ganz neue Denkanstöße hinsichtlich des "Originals". Jeder, der dieses Buch nicht kennt, verpasst etwas - und das nicht nur als WH-Fan. Ich schleppte es überall mit hin, nur um weiterlesen zu können. Schule, Bus, Pferdestall - nichts war sicher! Vor Beulen an gestoßenen Köpfen wegen Unaufmerksamkeit auf die Umwelt sei aber gewarnt ;o) .
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 2000
Ganz entgegen meiner ursprünglichen Erwartung ist Hagen von Tronje von Wolfgang Hohlbein eines der besten und fesselndsten Bücher, die ich je gelesen habe. Von der ersten Seite an fühlte ich mich hineinversetzt in eine völlig andere Welt, in die rauhe Welt Hagen von Tronjes, aus dessen Sicht nun die Niebelungensaga erzählt wird. Von der ersten Seite war ich in dem Bann dieser magischen Zeit, einer Zeit der Helden, der Burgfräulein, der Drachen und Alben, der Hexen und Asen. Es wirkte für mich nicht wie ein Fantasyroman, wie sonst für Hohlbein üblich, sondern es war eine Art Neuerzählung des Lebens im Mittelalter. Jede Handlung und Begebenheit wirkte so überzeugend und realistisch auf mich, dass ich nicht das Gefühl hatte, es handele sich hierbei um Fiktion. So wird der Leser von Hohlbein in die mystische Welt eines Helden geführt, der in der Nibelungensaga ja ursprünglich der "Böse" war. Man erlebt überzeugend den Kampf zwischen Burgund und den Sachsen, fühlt sich als Krieger inmitten des Getümmels, kommt erschöpft von Kampf zurück, lernt den "Held" Siegfried kennen und verabscheuen, erlebt, wie Hagen seinen inneren Konflikt bezüglich seiner Liebe zu Kriemhild durchlebt und fühlt mit ihm, als sich diese mit Siegfried vermählen will. Ich kann dieses Buch allen weiterempfehlen, die sich auf eine fantastische Zeitreise begeben und an der Seite eines wahren Helden so manche Abenteuer erleben wollen. Die Charaktere sind völlig überzeugend geschrieben, so kann man den Verfall Gunthers sowie das Verhalten Kriemhilds vollkommen nachvollziehen. Selbst das Ende, welches, wie viele Teile des Buches, mit dem Original auseinanderlaufen, überzeugte mich, auch wenn es mir fast das Herz gebrochen hat. Resümee: Eindeutig überzeugend und auf jeden Fall weiterzuempfehlen!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2000
Hagen von Tronje... ein hervorragendes Buch, das einem die Sage der Nibelungen näherbringt, ohne daß diesmal der Drachentöter Siegfried in den Vordergrund gestellt wird. Man erfährt in diesem Buch vielmehr über die Handlungsweise des Hagen von Tronje, der ja in den anderen Erzählungen über die Nibelungen zugunsten Siegfrieds eher in den Hintergrund gerückt wird. Das Buch ist spannend geschrieben und es fällt einem schwer, es aus der Hand zu legen, um später weiterzulesen... so ergeht es mir allerdings mit allen Hohlbein-Büchern! Und wen stört es da, wenn das der Schluß des Buches nicht ganz dem Nibelungenlied entspricht, sondern abgewandelt wurde. Doch ist diese Variante Dank Hohlbeins hervorragenden Erzählungskünsten so glaubhaft, wie das, das vielen bekannt sein dürfte!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2006
"Hagen von Tronje" von Wolfgang Hohlbein ist ein historisch-fantastischer Abenteuerroman, der auf dem ersten Teil des Nibelungenlieds (bis zu Siegfrieds Tod) basiert und die Geschehnisse aus Hagens Perspektive erzählt. Hagen von Tronje, Waffenmeister Burgunds, kehrt gerade von einem langen Ausritt zurück nach Worms, die Hauptstadt des Burgunderreiches. Dunkle Vorahnungen begleiten ihn, doch König Gunther tut seine Warnungen als Schwarzseherei ab - bis der legendäre Siegfried von Xanten am Hof von Worms erscheint und das Unglück langsam seinen Lauf nimmt...
"Hagen von Tronje" war mein erster Roman von Hohlbein und ist noch immer eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Anders als für Hohlbein üblich tauchen kaum Fantasy-Elemente auf: Es gibt keine Götter, keine Drachen, sondern meist nur Andeutungen auf solche. Auch über das wahre Wesen vieler Charaktere, wie Siegfried oder Urd, bleibt man bis zuletzt im Unklaren - Siegfried wird zwar durch die Schulterblätter erstochen, aber ob die Sage von seinem Bad im Drachenblut stimmt, erfährt man nicht. Dies verleiht der gesamten Erzählung eine Mystik, die durch die immer wieder auftauchenden religiösen Aspekte (Christentum/nordische Mythologie) noch verstärkt wird.
Was den Roman für mich jedoch vor allem so herausragend macht, ist die Tiefe der Charaktere - auf die bei Fantasy-Erzählungen sonst übliche Schwarz-Weiß-Thematik wird verzichtet; jeder Charakter handelt aus eigenen, nachvollziehbaren Motiven heraus.
Die Geschichte ist von der ersten Seite an unheimlich fesselnd und faszinierend erzählt und wird an keiner Stelle langweilig. Der Leser leidet mit Hagen, der zwischen seiner Treue zu Gunther und seinen Gefühlen zu Kriemhild gefangen ist und einen verzweifelten Kampf gegen das Schicksal - und seinen eigenen unweigerlichen Untergang - führt. Dass der Roman mit Siegfrieds Tod endet und die Geschehnisse danach (Kriemhilds Rache) nicht behandelt, sehe ich persönlich sogar als Vorteil - das offene Ende und der Hass, mit dem Kriemhild Hagen am Schluss gegenübertritt, unterstreichen die Tragik der ganzen Handlung meines Erachtens viel mehr.
Was die Tiefe und Intensität der Charaktere betrifft, ist "Hagen von Tronje" meiner Meinung nach allen anderen fantastischen Romanen (einschließlich dem vielgelobten Herrn der Ringe) weit überlegen. Eine mitreißende, gefühlvolle Erzählung - absolut empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2003
Leider liest man Bücher für gewöhnlich nur einmal... Ich war enttäuscht, als das Buch aufhörte und hätte gerne mehr gehabt. Innerhalb von zwei Tagen habe ich das Buch durchgelesen und würde es jederzeit wieder tun. Es ist einfach wudnerschön detailliert beschrieben und es ärgert einen oftmals richtig, wie die Personen handeln. Insbesondere Gunters Eingreifen in den Kampf (und somit die Abwandlung des vorhergesehenen schicksals, das Siegfried dann erwähnt) und Siegfrieds verhalten ändern die Ansicht vom Nibelugnenlied gänzlich. Wirklich ein wunderbares Buch.
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am 8. Februar 2001
Wolfgang Hohlbeins "Hagen von Tronje" ist ein spitzenmäßiger Roman. Mich faszinierte vor allen Dingen, dass es W.H. gelungen ist, die Nibelungensage mal aus einer anderen Prespektive und gleichzeitig so ungeheuer fesselnd und überzeugend zu erzählen. Zwar war der Anfang etwas schwer, später ist das Buch aber fast mit mir verwachsen. Die Handlung zieht den Leser so sehr in den Bann, daß er das Buch nicht mehr weglegen kann. Ein ganz besonderer Leckerbissen, nicht für W.H.-Fans!
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