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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Humorvoller literarischer Leckerbissen.
Es ist immer wieder schön und herzerwärmend, wenn ein Projekt nicht nach Plan B oder 08/15 läuft. "Die letzten ihrer Art" ist eigentlich ein Dokumentarbericht über Aussterbende Tierarten; aber irgendwie doch nicht. Denn wir haben es im Autorenteam nicht nur mit einem Zoologen sondern auch noch mit Douglas Adams zu tun. Der hat zwar, laut eigener...
Veröffentlicht am 28. November 2006 von Thomas Knackstedt

versus
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dürftige Hörbuchfassung
Eins vorweg, diese Rezension gilt ausschließlich der Hörbuchversion des, wie ich finde großartigen Buches von Douglas Adams. Diese Lesung enthält nämlich auf grade mal zwei CDs magere zwei Kapitel aus dem Buch. Was soll denn so was? Mein Fazit: Nicht kaufen, sondern das Geld in das Buch investieren.
Veröffentlicht am 30. September 2008 von Sam


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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Humorvoller literarischer Leckerbissen., 28. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Letzten ihrer Art (Taschenbuch)
Es ist immer wieder schön und herzerwärmend, wenn ein Projekt nicht nach Plan B oder 08/15 läuft. "Die letzten ihrer Art" ist eigentlich ein Dokumentarbericht über Aussterbende Tierarten; aber irgendwie doch nicht. Denn wir haben es im Autorenteam nicht nur mit einem Zoologen sondern auch noch mit Douglas Adams zu tun. Der hat zwar, laut eigener Aussage, von Zoologie so gut wie keine Ahnung, aber er besitzt eine spitze Feder und die Sorte von englischem Humor, die dem Zwerchfell ziemlich zusetzen kann. Dazu treffen seine überspitzten Darstellungen des wirklich ernsten Themas genau den Punkt und lassen einen die Dringlichkeit der Situation in ganzem Umfang erkennen. Wenn Adams berichtet wie Carwardine und seine Kumpanen sich an unscheinbaren Vögeln berauschen, während er nur einen plumpen nichtssagenden Federball entdeckt oder wie sich die Forschergruppe durch den Regenwald quält, um einen Kakapo zu finden, dann ist das geistreiche Unterhaltung pur. Auch die detailgetreue Beschreibung vom Verhalten der Regierungsstellen und Beamten in China oder Zaire sind an Ironie und Wortwitz kaum zu überbieten. "Das ganze Schlamassel fing damit an, dass ein Affe entdeckte, was man alles mit einem Zweig anstellen kann..." So, oder so ähnlich sieht Adams die Misere unserer Zivilisation. Wenn man das Buch gelesen hat, wird man ihm Recht geben. "Die letzten ihrer Art" ist eines der Bücher, das man nicht wieder aus der Hand legt. Das man guten Freunden ausleiht und mit Sicherheit irgendwann noch ein zweites Mal lesen wird. Aus diesem Grund: Fett verdiente 5 Punkte.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umwerfend, 22. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Letzten ihrer Art (Taschenbuch)
Adams unverkennbarer Schreibstil hat mich zwar bei den Hitch.-büchern genervt, aber die Letzten ihrer Art beschreibt hoffentlich nicht auch die Gattung, zu der Douglas Adams auch gehörte. Lustig, komisch, treffend und präzise formuliert leitet er den Leser durch so manches Tierabenteuer der besonderen Art.Einige der Stationen in Afrika und Neuseeland habe ich selbst besucht, Adams triffts auf den Punkt. Ob Ihnen das Buch gefällt, entscheidet vielleicht schon die erste Seite oder, für ganz Faule, die Bildunterschriften. Auszug seiner Aye-Aye Beschreibung(Seite 9):
"Man hatte mich aufgrund einer Art journalistischen Versehens mit Mark Carwadine nach Madagaskar geschickt, um nach dem Aye-Aye zu suchen. Wir drei waren uns vorher nie begegnet. Ich kannte Mark nicht, und ein Aye-Aye hatte-kein Wunder- auch seit Jahren niemand zu Gesicht bekommen...Meine Aufgabe war ein ungemein unwissender Nichtzoologe zu sein. Das Aye-Aye hingegen musste nur tun, was die Aye-Ayes schon Millionen von Jahren tun- auf einem Baum sitzen und sich verstecken."

Also, kaufen, lesen, lachen und - danke für den Fisch!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doch informativ, 22. Juli 2007
Von 
Lothar Müller-Güldemeister "Reißwolf" (Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Letzten ihrer Art (Taschenbuch)
Sicher ist das Buch kein zoologisches Lehrbuch oder eine wissenschaftliche Beschreibung der darin abgehandelten Tierarten; das will es aber auch nicht sein und im übrigen kann sich heute jeder, der ergänzende Informationen möchte, diese problemlos aus dem Internet besorgen. Die Stärke des Buches liegt vielmehr darin, dass es uns auf unübertrefflich kurzweilige und amüsante Art Lebewesen nahebringt, mit denen wir aus naheliegenden Gründen sonst nie etwas zu tun bekämen. Noch wichtiger: es führt uns an jeder Stelle vor Augen, welch unglaubliche Vielfalt die Evolution hervorbringt und wahrscheinlich hervorbringen muss, damit es Arten gibt, die überleben. Wer weiß, ob nicht auch unsere direkten Vorfahren in irgendeinem Stadium der Evolution - fast - die letzten ihrer Art waren, bevor irgendein Zufall ihnen den evolutionären Vorsprung verschafft hat, der es ihnen möglich machte, in einer veränderten Umgebung zu existieren. Die Sympathie, die dieses Buch den skurrilsten Spezies und ihrem unverdrossenen Überlebenskampf entgegenbringt, und die Sprachmacht und Farbenfreude, mit der dies geschieht, ist sicher mehr wert als manche dürre Information, die man ohnehin bald wieder vergisst. Dieses Buch vergisst man nie.
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wenig bekanntes Meisterwerk, 21. Juli 2005
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Letzten ihrer Art (Taschenbuch)
Laut eigener Aussage, hatte Douglas Adams unter all seinen Werken eines, dem er sich besonders verbunden fühlte. Wer "Lachs im Zweifel" bereits gelesen hat, weiß dass dieses "Die Letzten ihrer Art: Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde" ist und von ihm zusammen mit dem Zooologen Mark Carwardine geschrieben wurde. Von all seinen Werken ist dieses sein vergleichsweise wohl unbekanntestes und zugleich ernsthaftestes.

"Die letzten ihrer Art" ist kein Roman, keine Erzählung, kein Theaterstück, keine Oper und kein Musical. Es ist schlicht und einfach ein Reisebericht über Douglas Adams Reise mit Mark Carwardine zu einigen vom Aussterben bedrohten Tierarten unserer Erde, worunter sich Yangtse-Delphine, Kakapos, Mauritiussittiche, Komodowarane, Berggorillas und nördliche weiße Nashörner befinden. Nun hat Douglas Adams nicht alle seine Reisen dokumentiert, sondern die für ihn persönlich eindrucksvollsten. Zwar reisten Douglas Adams und der Zoologe Mak Carwardine nicht Per Anhalter zu den jeweils letzten ihrer Art, aber wie man nachlesen kann war die Reise ohnehin beschwerlich genug und doch... gibt es da ein paar Stellen die sehr nahe an das Reisen Per Anhalter erinnern.

Vorwiegend versuchen Adams und Carwardine dem Leser die Augen dafür zu öffnen, wie wir unsere eigene Umwelt langsam zu Grunde richten. Darüber hinaus werden auch sehr interessante wissenschaftliche Projekte auf- und sogar angegriffen. Die letzten ihrer Art besitzt mit dem für Douglas Adams typischen Humor, viel Liebe zu Details und enormen Engagement für Umweltschutz eine Kombination, die nicht für Fans interessant ist, denn Adams lädt damit zu einer Reise ein, die zu manchen der schönsten und ungewöhnlichsten Orte dieser Welt führt. Für gewöhnlich war Douglas Adams kein sehr politischer Mensch, eher Zyniker, aber er war von einem gewissen Fortschrittsglauben geprägt und überzeugt, die Bedeutung die er allerdings der Umwelt beimaß wird von diesen Fakten eher verdrängt.

Fazit:
Eine humorvolle und interessante Reise zu den letzten ihrer Art. Ein Werk das Fans von Douglas Adams unbedingt kennen sollten.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lachen und nachdenken!, 25. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Letzten ihrer Art (Taschenbuch)
Wenn mich jemand fragt 'Welches ist das beste Buch das Du gelesen hast?", dann sage ich "Douglas Adams 'Die Letzten ihrer Art'". Und wenn dann jemand fragt "Und warum?", dann sage ich "Lies es einfach, anders kannst Du es nicht verstehen." Vielleicht ist das bei jedem Buch so, aber dieses hier ist something special. Im Prinzip ist es ein Reisebericht. Douglas Adams fährt um die Welt und schreibt über vom Aussterben bedrohte Tierarten - das hört sich ja eigentlich nicht wirklich spannend an. Doch jeder der Adams kennt (wahrscheinlich als Autor des Hitchhiker's), der wird sich schon denken können, dass dies ein Reisebericht der etwas anderen Art ist. Auf den ersten Blick ist es erstmal ein Buch bei dem man sich alle zwei Sätze einfach nur schlapplachen muss (man sollte es also nicht unbedingt in der Öffentlichkeit lesen, denn dort zu lachen wird mitunter als verdächtig angesehen). Ist jetzt vielleicht ein wenig engstirnig, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man das nicht lustig finden könnte! Aber das ist zu subjektiv, bleiben wir bei den Fakten. Die andere Seite des Buches ist die der Beklemmung - man liest über diese Tiere über die man noch nie etwas gehört hat und über die man auch bald nie wieder etwas hören wird, da sie nun mal akut bedroht sind und es wahrscheinlich nicht schaffen werden. Und während des Lesens und des Lachens passiert etwas innen drin - man fragt sich, ob das nicht alles hätte anders laufen können, wenn man früher etwas dagegen getan hätte. Aber solche Überlegungen sind hinfällig - es ist zu spät und man muss sich als Homo Sapiens schuldig fühlen. Obwohl die Bezeichnung "sapiens" nicht wirklich zutreffend ist, es ist nicht wirklich klug, den Lebensraum den man zur Verfügung hat so einzuengen, dass anderen Spezies dadurch die Möglichkeit genommen wird, weiter zu existieren.
Was dieses Buch hier tut, ist den eigenen Horizont zu erweitern - es gibt einem eine andere Sicht auf die Dinge die man eigentlich sowieso schon weiss, oder zeigt mit dem Finger auf Sachen die man vielleicht so nicht unbedingt bemerkt hätte. Beispiel: Der Kakapo. Der Kakapo ist ein Vogel, der keine natürlichen Feinde hat, da diese durch die Trennung vom Festland abgespalten wurden. Daher war es für ihn nicht weiter nötig, fliegen zu können - die Flügel haben sich zurückgebildet, und er hoppelt auf dem Boden rum (was ja auch viel gemütlicher ist). Jetzt kommt der Mensch und bringt mit sich Ratten, Hunde, Katzen etc. Der Kakapo hat keine Chance, er ist diesen hilflos ausgeliefert. Das ist zB eine der Geschichten die in diesem Buch geschildert werden, aber mit was für einer erstaunlichen Mischung aus Realismus und Komik, das muss man selber gelesen haben! Also bitte, lest dieses Buch - es lohnt sich! Es regt dazu an, nicht die Augen vor dem Offensichtlichen zu verschließen und macht letzten Endes einfach nur glücklich. Leider ist Douglas letztes Jahr verstorben, also lasst sein Botschaft nicht umsonst gewesen sein und macht Euch klar, dass WIR die Bösen sind. Vielleicht ist noch etwas zu retten!
Eine letzte Anmerkung: Wer der englischen Sprache mächtig ist, der sollte dieses Buch auch auf Englisch lesen ("Last Chance To See"), denn der Witz geht in der Übersetzung leider manchmal ein wenig verloren...
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ernstes Thema, erzählt mit viel Humor und Selbstkritik, 19. Juni 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Letzten ihrer Art (Taschenbuch)
Noch nie hat es ein Schriftsteller fertiggebracht, ein derart ernstes Thema aufzugreifen und dieses mit so viel
Humor und selbstironie zu erörtern, ohne jedoch die ernsthaftigkeit des Themas in Frage zu stellen.
Douglas Adams unternimmt zusammen mit dem bekannten Zoologen Mark Carwardine mehrere Expeditionen in die
entlegensten Winkel unserer Erde, um mehrere vom Aussterben bedrohte Tierarten aufzuspüren und die Gründe zu erläutern,
warum diese bedroht sind, wobei oft genug die Spezies Mensch als hauptsächlicher Feind übrigbleibt, und dieser von
Adams auch des öfteren schonungslos durch den Dreck gezogen wird, wobei er natürlich allen Grund dazu hat.
Besonders Gefallen hat mir an dem Buch 1.: die Erörterung des Themas allgemein, da natürlich auch Humor und Spannung nicht
zu kurz kommen, 2.: dass Douglas Adams von sich selbst erzählt und sich keine fiktiven Personen als Hauptprotagonisten
ausdenkt 3.: und der Erzählstil des Buches, der ein wenig an ein Tagebuch erinnert.
Nicht gefallen hat mir an dem Buch, dass es gegen Ende ein wenig hektischer wird, die Handlung sozusagen in immer
weniger Worte gefasst wird, als würde ihm der Platz ausgehen oder er ein wenig die Lust verlieren.
Fazit:
Meiner Meinung nach das Beste Buch von Douglas Adams, dass ich bisher gelesen habe, und ich habe schon fast alle
Bücher des Autoren verschlungen. Der Humor ist tiefgründiger und auch gewagter, gibt dem Leser an vielen Stellen zu Denken.
Ausserdem erzählt Adams in der Ich-Form, was dem Buch viel Persönlichkeit gibt.
Schade, dass es nur 5 Sternchen zu vergeben gibt von mir würde er hier mindestens 7 Sternchen bekommen,die ich
jetzt symbolisch einfach mal unter diesem Text aufführe ;).
"* * * * * * *"
cU
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührend, spannend und witzig, 3. Oktober 2005
Von 
Franz Waditzer "waditzer" (St.Veit an der Glan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Letzten ihrer Art (Taschenbuch)
Die Letzten ihrer Art" ist, verglichen mit Douglas Adams anderen Arbeiten, ein den Verkaufszahlen nach bescheiden erfolgreiches Werk des Autors. Aber Adams selber bezeichnete es als das Buch, das ihm selbst am meisten Befriedigung gab.
Eigentlich ein Science-Fiction Kultautor, macht Adams hier einen Abstecher in die Zoologie, unterstützt von dem Zoologen, Fotografen und Schriftsteller Mark Carwardine.
Das Buch handelt von einigen Reisen zwischen 1985 und 1989, die die beiden Schriftsteller rund um die Welt führten. Sie gingen auf Suche nach den am stärksten bedrohten Tierarten der Welt. Ein ernstes Thema, das Douglas Adams in seiner unnachahmlichen Art angepackt und so spannend und auch witzig dargestellt hat.
Sie beobachten die Aye Ayes, nachtaktive Lemuren auf Madagaskar, lassen sich auf der indonesischen Insel Komodo Hühner von den riesigen Drachenechsen stehlen und suchen in Neuseeland die "größten Papageien der Welt", die letzten 40 Kakapos.
Das Buch ist berührend, hat Humor und klärt über Dinge auf,
die man wissen muß, um die Vielfalt des Lebens besser zu verstehen.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selten auf einer Reise so viel gelacht und gelernt, 11. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Letzten ihrer Art (Taschenbuch)
In Erwartung von etwas zwar Gehaltvollem aber schwer Verdaulichem liess ich das Buch erst mal liegen, um den richtigen Moment zum Lesen zu erwischen. Das war falsch und richtig. Falsch weil Douglas Adams Informationen mit seinem bekannt zynischen und skurilen Humor vermischt, dass einem vor Lachen die Tränen nur so kullern, richtig weil ich mir damit das Vergnügen eines der witzigsten Bücher der letzten Jahre zu lesen, noch eine Weile aufgehoben hatte. Dass durch den beteiligten Zoologen Mark Carwardine auch noch interessante Facts dazukommen, ist ein Extra, das jeder Leser zu schätzen weiss.

"Die Letzten ihrer Art", trifft wohl leider auch auf die beiden Autoren zu.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Per Anhalter durch die Welt bedrohter Tierarten, 25. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Letzten ihrer Art (Taschenbuch)
Ich stelle immer wieder in alltäglichen Situationen fest (z.B. am wissenden Augenzwinkern bei einer alltäglichen Nennung der Zahl 42), wie viele Leute Douglas Adams begeistert gelesen haben. Doch leider kennen die meisten nur seine "Anhalter"-Bücher und kaum einer hat dieses geniale Buch "Die Letzten ihrer Art" gelesen.
Hintergrund des Buches ist der Auftrag, den Douglas Adams bekam, an einer Expedition nach Madagaskar teilzunehmen, die auf der Suche nach einer schon fast ausgestorbenen Lemurenart war. Adams sollte über diese Expediton einen Bericht schreiben. Das gefiel ihm so gut, daß er gleich eine ganze Reihe weiterer Expeditionen begleitete.
Wer Douglas Adams kennt (wer ihn nicht kennt hat wirklich was verpaßt), weiß, daß diese Mischung ein genialer Schachzug war. Adams, der biologisch und zoologisch noch unverbildet ist, geht als objektiver Beobachter an die Sache heran und kann sie daher wunderbar einleuchtend erklären. Aufgrund seines unnachahmlichen Schreibstils lernt man interessante Dinge über unsere Umwelt während man vor Lachen prustet. Ich habe selten bei einem Buch so oft laut losgelacht. Doch trotz all der Lustigkeit beim Lesen ist es ein eher trauriges Buch. Hintennach, wenn das Lachen abgeklungen ist und einem bewußt wird, daß diese ganzen Tierarten einen harten Überlebenskampf kämpfen, den sie fast sicher nicht gewinnen können, kommt man ganz schön ins Grübeln. Douglas Adams schafft es, einen sehr nachdenklich zu machen, ohne einem den anklagenden Zeigefinger auf die Brust zu setzen (den ja keiner gerne auf sich gerichtet sieht). Ein Buch, das man wirklich lesen sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines meiner absoluten Lieblingsbücher!, 29. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Letzten ihrer Art (Taschenbuch)
Helmut und Kurt aus Lettland, Kondome im Yangtse, Carl Jones mit seinem verkorksten Mauritiusfalken "Pink".... Wer das Buch schon kennt, wird darüber zumindest schmunzeln - oder das Buch herausholen und es nochmal lesen! So ging es mir bereits mehrfach :-) Allen anderen kann ich es wärmstens ans Herz legen! "Last Chance to see" ist ein äußerst unterhaltsames, aber auch nachdenklich stimmendes Buch über das Vehältnis des Menschen zu seiner belebten Umwelt. Douglas Adams bezeichnete es zu recht als sein bestes Werk. Das liegt wohl daran, dass es "non-fiction" ist und der Inhalt ihm sehr am Herzen lag, was man im ganzen Buch immer wieder deutlich spürt. In einigen Rezensionen wird kritisiert, dass man zu wenig über die vom Aussterben bedrohten Tierarten erfährt. Dafür gibt es genügend andere Bücher, und im Zeitalter des Internets kann man sich sowieso die aktuellsten Informationen dort besorgen. Meiner Meinung nach viel wichtiger ist, dass Adams Sympathien für sie aufbaut und die Art ihrer Gefährdung - die direkt oder indirekt immer vom Menschen ausgeht - deutlich macht. Daß der Mensch darüber entscheidet, ob es diese Arten in Zukunft noch geben wird. Der Yangtse-Flußdelphin ist mittlerweile bereits ausgestorben.
Für mich ist es das beste Buch, das je über das Thema geschrieben wurde - es behandelt zwar nur wenige Arten, hat aber das Potenzial, vielen Menschen das Problem "Aussterben" und die Unwiederbringlichkeit einzigartiger Spezies auf höchst unterhaltsame Art eindrücklich klar zu machen.
Von Co-Autor Mark Carwardine und Adams "House-Sitter" Stephen Fry gibt es eine Fortsetzung, bei der die beiden die Reise 20 Jahre später wiederholen und dabei einige der bereits aus dem ersten Teil bekannten und einige neue Arten besuchen. Bisher nur auf Englisch, aber besser bebildert.
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Die Letzten ihrer Art
Die Letzten ihrer Art von Mark Carwardine (Taschenbuch - 1. November 1992)
EUR 9,99
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