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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber vielleicht auch ein bißchen überambitioniert
Die Mitte des 19. Jahrhunderts: Es gibt den Krimkrieg, es gibt die Industrialisierung und es gibt auch den Konflikt zwischen der Arbeiterschaft und der britischen Oberschicht. Aber ein paar Details sind anders. Byron ist nicht in Griechenlands Sümpfen gestorben, sondern Premierminister seines Landes. Gemeinsam mit einigen Wissenschaftlern hat er es geschafft, ein...
Veröffentlicht am 17. September 2006 von Niclas Grabowski

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Zeiten ändern sich
Interessanterweise sind die Rezensionen der neuen Auflage durchweg negativ, wohingegen die Rezensionen dieser alten Auflage viel positiver sind. Die Zeiten haben sich anscheinend geändert, denn auch ich muß mich leider den neueren Rezensionen anschließen.
Ich finde dieses Buch langatmig und dem interessanten Thema nicht angemessen, sehr schade...
Vor 18 Monaten von Willim veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber vielleicht auch ein bißchen überambitioniert, 17. September 2006
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Differenzmaschine (Taschenbuch)
Die Mitte des 19. Jahrhunderts: Es gibt den Krimkrieg, es gibt die Industrialisierung und es gibt auch den Konflikt zwischen der Arbeiterschaft und der britischen Oberschicht. Aber ein paar Details sind anders. Byron ist nicht in Griechenlands Sümpfen gestorben, sondern Premierminister seines Landes. Gemeinsam mit einigen Wissenschaftlern hat er es geschafft, ein Regime der Vernunft im britischen Weltreich zu etablieren.

Und so gelang es Babbage - im Gegensatz zur Wirklichkeit - seine berühmte, mechanische Rechenmaschine wirklich zu vollenden, und so die erste informationsverarbeitende Maschine, den Computer des 19. Jahrhunderts zu schaffen. Und dieser passt natürlich großartig in die rationale Ideologie des Regimes unter Byron, und so wird die Welt immer wissenschaftlicher, immer mehr strebt man die Berechenbarkeit aller Geschehnisse an.

Leider macht der Mensch dieser Ideologie einen Strich durch die Rechnnung. Er hat nach wie vor Ehrgeiz, will Sex, neigt zu Gewalt und noch mehr zu sinnlosen Ideologien. Und so gerät das System immer mehr außer Kontrolle. Es kommt zu einem Aufstand, und es ist nicht klar, ob sich die so schön konstruierte Gesellschaft überhaupt noch halten kann...

Ich persönlich sehe das Werk schon in einer guten Tradition mit den Cyberpunk-Romanen der Gibsons, auch hier ändert die Technik nicht wirklich die Konflikte unter den Menschen, sie werden nur mit anderen Mitteln ausgetragen. Die Autoren erweisen sich wie gewohnt als Technik- und Rationalismus-kritisch und verweisen letztendlich auf die Unveränderlichkeit der menschlichen Natur, die sich dann doch ihren Weg bricht. Schon sehr clever konstruiert, sehr clever auch vor dem Hintergrund eines technikgläubigen 19. Jahrhunderts und sehr clever auch vor dem Hintergrund eines britischen Empires, dass meinte, für die kolonialisierten Völker immer nur das beste zu wollen (White Man's Burden).

Die andere Seite: Manchmal liest sich das schon etwas schwer. Das Werk ist wirklich ambitioniert. Nicht nur von der Aussage, sondern auch vom Setting, von der Komplexität der Handlung und von der Sprache. Das Buch ist nicht immer chronologisch, und die Kapitel fangen mit merkwürdigen Bildbeschreibungen an, die einen nicht immer weiterbringen. Viele Kapitel sind mit dem Begriff "Iteration" beschrieben, und es braucht auch mehrere Iterationen, also Lese-Durchgänge, um wirklich die Rätsel und ihre Lösungen zu erfassen, und selbst dann bleiben einige Fragezeichen zurück.

Haben es die Autoren hier nicht doch etwas übertrieben? Ich meine, man hätte den Lesern es hier doch etwas einfacher machen können. Denn die Vielzahl von gelungenen Anspielungen, neben der Botschaft und der hervorragenden Rechercheleistung in den Biographien der verwendeten, historischen Persönlichkeiten hätte das Buch auch ohne die besonderen Stilblüten getragen.

Im Bereich der Science Fiction, auf jedenfall aber in der Subgattung Steampunk, also der auf dem 19. Jahrhundert aufbauenden Science Fiction, sicher eines der nicht nur lesenswerten, sondern sogar wichtigen Bücher.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Zeiten ändern sich, 9. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Differenzmaschine (Taschenbuch)
Interessanterweise sind die Rezensionen der neuen Auflage durchweg negativ, wohingegen die Rezensionen dieser alten Auflage viel positiver sind. Die Zeiten haben sich anscheinend geändert, denn auch ich muß mich leider den neueren Rezensionen anschließen.
Ich finde dieses Buch langatmig und dem interessanten Thema nicht angemessen, sehr schade.
Zwischendurch ist es immer wieder mal ganz nett und verführt zum weiterlesen, aber besonders nach Unterbrechungen fiel es mir schwer das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Ich lese gerne, viel und normalerweise schnell. Dicke Bücher mag ich, denn sie unterhalten mich länger als ein dünnes Buch. Diese Buch aber hat sich gezogen wie Kaugummi und ich kann ihm nicht mehr als 2 Sterne geben.
Wie von anderen Rezensenten schon geschrieben, weiß man nicht so recht worauf die Handlungsfäden hinsteuern. Es wird eine Geschichte auf den ersten 100 Seiten begonnen die dann 400 Seiten lang nicht mehr erwähnt wird. Es ist während des ganzen Buches eigentlich nicht wirklich klar worum es überhaupt geht und die Kulisse wird ganz und gar nicht groß beschrieben auf das der Leser seine Imagination spielen lassen könnte. Sympathische Identifikationsmöglichkeiten werden auch nicht gerade geboten.
Nein, dieses Buch kann ich wirklich nicht empfehlen, obwohl ich Bücher die im London des 19. Jahrhunderts spielen, eigentlich liebe :(
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gute Geschichte..., 10. April 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Differenzmaschine (Taschenbuch)
Natürlich werden alle enttäuscht sein, die einen klassischen Cyberpunk-Roman erwartet haben. Doch ist gerade Bruce Sterling ein Autor der auch mal über den Tellerrand schaut (siehe "The Hacker Crackdown"). Und dieses Buch ist eben etwas ganz anderes als Cyberpunk, obwohl die Thematik doch damit ein bischen verwandt ist. Die Geschichte ist -bei den zwei Autoren kein Wunder- sehr gut geschrieben (Inhalt siehe Buchbeschreibung) und glaubwürdig konstruiert, wenn man sich mal auf das "was wäre wenn"-Spielchen eingelassen hat. Ich war begeistert.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich, aber gut, 3. September 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Differenzmaschine (Taschenbuch)
Wer bereits andere Bücher von Gibson und Sterling gelesen hat, dürfte am Anfang zumindest verblüfft, evtl. sogar enttäuscht sein. Eine bizarre Parallelwelt der dampfbetriebenen(!) Computer, der ungewohnte Stil und das hochphilosophische Nachwort der deutschen Ausgabe mögen manchen zu dem Schluss "Schlechtes Buch" oder "Ausrutscher" verführen. Erst beim wiederholten Lesen erschliesst sich das ganze Potential dieses Buches und man hält plötzlich eine Alternativweltgeschichte in Händen, wie ich sie schon lange nicht mehr gefunden habe. Man begreift, wie knapp Charles Babbage damals an der Konstruktion des Computers vorbeigeschlittert ist und fragt sich irgendwann, ja warum denn eigentlich? Und man beginnt zu sinnieren: Wo stünden wir heute, wenn...? Damit hat das Buch seinen Zweck mehr als erfüllt (ich habe mir inzwischen bei Amazon.de auch das Buch über Charles Babbage und "Gödel, Escher, Bach" von Hofstadter bestellt).
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und zu lang, 23. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Differenzmaschine (Taschenbuch)
Nachdem ich einiges Gutes von William Gibson gelesen habe, hatte ich schon erwartet, daß das Buch wenigstens eine gewisse spannung beibehält. aber das Einzige, was mir davon in Erinnerung geblieben ist, ist "Die Themse stinkt". Das Buch tut es auch. Besser nicht kaufen.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich - kongenial, 30. Januar 2001
Rezension bezieht sich auf: Die Differenzmaschine (Taschenbuch)
Charles Babbage plante im Zeitalter des viktorianischen Englands eine mechanisch betriebene Rechenmaschine, die addieren, subtrahieren und Informationen auf Lochkarten speichern konnte, mehr als 100 Jahre vor der Erfindung heutiger Computer. Der Roman stellt die Frage: was wäre wenn .... die Computerrevolution 100 Jahre eher gekommen wäre.
Hauptfigur des Romans ist Edward Mallory, der durch einen Zufall in den Besitz eines sagenhaften "Modus" gerät, welches die Kontrolle über die Rechenmaschinen des angebrochenen Informationszeitalters verheißt. Im Umweltverpesteten London entbannt sich ein Wettkampf zwischen Edward Mallory und der schillernden Unterweltfigur des Kaptain Swing ...
Ein kongenialer Roman, eines meiner Lieblingsbücher, über Jahre hinweg immer wieder gelesen. Mit jedem Mal fallen einem neue Facetten und Details dieses intelligenten Buches auf. Am besten haben mir neben der Schilderung des Verpesteten Londons die permanent eingestreuten völlig daneben liegenden Lehrmeinungen über Dinosaurier gefallen.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Computer machen Dampf, 3. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Differenzmaschine (Taschenbuch)
Die Differenzmaschine ist vor allem anderen ein historischer Roman über das England des Mittelalters, um Intrigen und eine Erfindung. Wer einen Cyberpunk-Roman im Stil der Neuromancer-Trilogie oder erwartet, findet davon relativ wenig. Es hat eher den Anschein, als wäre die Geschichte ein ambitioniertes Projekt der beiden Autoren gewesen, daß sie mit ihre Bekanntheit in die vorderen Ränge geschoben haben. Spannend und lesenswert ist es allemal, aber eben nicht in der Tradition der schon bekannten Werke der beiden Schriftsteller.
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8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dieser versuch ist daneben gegangen, 2. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Differenzmaschine (Taschenbuch)
Ich mag Gibson. Aber dieses Buch ist grandios daneben gegangen. Die Ideen, die hinter dieser "alternativen Geschichte" stecken sind sehr reizvoll, aber leider wird die geschilderte Welt selten farbig. Die unendlichen Actionszene am Ende des Buches nervt fürchterlich.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhlich aber..., 30. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Differenzmaschine (Taschenbuch)
Ungewöhnlich, fast unerwartet, was Gibson und Sterling hier zustandegebracht haben. Scheinbar Lichtjahre entfernt von ihren gewohnten Schreibstil vermitteln sie den Zauber dieser grandiosen Steampunk-Welt, als ob sie diese Welt von innen heraus erlebt hätten, d.h. wie aus ihrer eigenen Erfahrung. Für Gibson-Fans sicherlich eine harte Nuss, aber eine Lese-Erfahrung, die sich lohnt!
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Die Differenzmaschine
Die Differenzmaschine von Bruce Sterling (Taschenbuch)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,22
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