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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen24
4,0 von 5 Sternen
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am 8. Oktober 2001
Schade das dieses großartige Buch in den zwei ersten Rezensionen so verrissen wurde.
Ich habe es verschlungen. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.
Hedda Adlon schreibt aus Ihrer Sicht den Aufbau und Aufstieg des Adlon bis zu seiner Zerstörung.
Kleine Geschichten von Hotelgästen geben dem ganzen die richtige Würze.
Vielleicht hat Ihr Schreibstil etwas von dem der Großmutter, die Ihren Enkelkindern erzählt. Na und?? Was ist so schlimm daran?
Ein tolles Buch, das ich jedem der sich für das Hotel Adlon und seine Geschichte interessiert nur empfehlen kann!!
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am 3. Februar 2004
Eins vorweg: Wer bei diesem Buch eine Ansammlung pikanter Indiskretionen über die Berliner Society der Weimarer Republik und der Zeit von 1933 bis 1945 erwartet, ist hier vollkommen fehl am Platze.
Hedda Adlon, Witwe des ersten Adlon-Direktors, erzählt die Geschichte der Berliner Nobelherberge von der Eröffnung bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Begleitend berichtet sie in amüsanten Anekdoten von den großen und kleinen Katastrophen Hotellalltags, ohne dabei die Namen der Beteiligten in Misskredit zu bringen.
Dass es Hedda Adlon nicht immer gelingt, die Dinge aus einem gewissen Abstand zu betrachten, ist aufgrund ihrer Rolle als unmittelbar Beteiligte sicherlich verständlich.
Auch den mitunter sentimentalen, großmütterlichen Tonfall verzeiht man ihr gerne, denn er macht den besonderen Reiz dieses Buches aus. Dadurch wird das Buch zwar kaum Gegenstand tiefschürfender literarischer Diskussionen werden, aber die passende Begleitung für einen ruhigen, frühlingshaften Sonntagnachmittag auf dem heimischen Balkon mit einer Tasse Tee ist es allemal.
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am 31. Dezember 2001
Dieses Buch geht so wohltuend neutral und ohne erhobenen Zeigefinger mit der wechselvollen Zeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts um, erzählt Anekdoten und auch Dramatisches über das Hotel Adlon, das sicherlich glanzvollste Hotel der Welt zu dieser Zeit. Politische Verhältnisse rahmen die Erzählung ein, bestimmen sie aber nicht. Vielleicht macht gerade der "Großmutterstil" und die subjektive, fast autobiographische Darstellung diese Erzählung so sympatisch. Wer fundierte Informationen bezüglich politischer Geschichte sucht oder eine Reise vorbereitet sollte auf entsprechende Fachliteratur zurückgegreifen.
Das Buch ist mehr als empfehlenswert; vielen Dank an Hedda Adlon für dieses wunderschöne und menschlich geschriebene Stück Zeitgeschichte.
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Hedda Adlon erzählt in dem Buch unterschiedliche Geschichten die sich im Laufe der Jahre im Hotel Adlon, von 1907-1945, zugetragen haben. Das Hotel, dessen Baukosten sich auf 20 Millionen beliefen, stellte damals alle anderen Hotels in den Schatten. Die Adresse "Unter den Linden 1" zog zahlungskräftiges Publikum und den Hochadel an. Die Autorin schildert wie das Hotel arbeitete, welche tatsächlichen und finanziellen Sorgen Herr Adlon hatte. Es folgen Geschichten vom Kaiser; den Hotelgästen und auch einige illustere Besucher machen diese Buch lesenswert, denn die geschilderten Erlebnisse erzählen etwas von einem Fassadenkletter, mehreren Dieben, von einem Mord, von einem Selbstmord mit Pelzmantel; über einen militärischen Einsatz im Haus; den Ablauf der Küche; die Dienstanweisung für das Personal; einen kundigen Autofreund; über Besonderheiten und Wünsche von Gästen; über einige Geschehnisse auf der Straße Unter den Linden; sowie von der Hotelbar; geschildert wird auch wie eine berühmte Künstlerin von dem Hotel entdeckt wurde; bis hin zu ausländischen Beamten, die auf einmal im Hotel ermitteln.
Die verschiedenen Geschichten überraschen den Leser immer neu, zumal sich auch ungeahnte Zusammenhänge ergeben.
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am 16. Februar 2013
"Das ADLON" - in der Plattensammlung meines Großvaters fanden wir eine Grammophon- Platte, auf der Marek Weber und seine Stradivari zu hören sind (Kapitel 15). Und wer kennt es nicht, das Lied vom armen Gigolo oder das Berliner Couplet vom Nachtgespenst? Und wer könnte noch mehr Insiderwissen verraten, als Hedda Adlon? Und das auch noch auf dem hohen Niveau, mit dem in der Upper Class getratscht wurde und wohl auch noch wird!
Ich bleibe dabei, in diesen Hotels wurde Weltgeschichte gemacht - die große und die kleine - allen voran das Adlon. Und es ist zumindest hoch interessant, so kompetente Zeitzeugen zu hören. Schade nur, dass dieses Buch nicht verfilmt wurde und dass diesem Buch keine "Tonkonserven" beiliegen. Ich habe eine!
Und wir wollen auch einmal wieder hin - sei es nur, um heute eine Curry- Wurst zu 17 € zu essen (so stand es in der Presse, in der das Adlon gerade wieder auferstanden ist)...
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am 14. Mai 2014
Wer sich das Buch nach Anschauen der schmalzigen TV-Saga bestellt hat, wird von der Lektüre vielleicht enttäuscht sein: Auf billige Schlüsselloch-Optik in die Hotelzimmer von Promis verzichtet die diskrete Hedda ebenso wie auf Familienskandale und deftige Sexszenen sowie Herz-Schmerz a la Rosamunde Pilcher. Andererseits bietet sie auch keine historisch-soziologische Annäherung an das Hotel, da müsste man andere vielleicht weniger leichthändig geschriebene Werke zu Rate ziehen. Am besten liest sich das Buch ohne vorherigen Fernsehgenuss und ganz unbefangen. Als ein Tanz im Ballsaal eines deutschen Luxushotels durch die Epochen von der Kaiserzeit über die Roaring 20s bis zum bitteren Abgesang in der Nazizeit. Dieses Atmosphärische, auch der Wechsel der Epochen, die Brüche und das Kreisen wie in einem eigenen realen und doch gleichsam völlig surrealen Kosmos, kommt glänzend herüber. Und ist für die 50er Jahre überhaupt nicht, wie einige Rezensenten hier meinen, omihaft oder altbacken geschrieben. Im Gegenteil, der Schreibstil ist geschmeidig, intelligent und geschliffen. Wer hat der guten Hedda, die zwar von Hause aus gebildet, aber mit Sicherheit keine Schriftstellerin war, da wohl die Feder geführt? Denn einen Ghostwriter muss sie gehabt haben, ich tippe mal auf einen Berliner Journalisten;-). Das Werk gelang und wurde ja auch zu recht ein Bestseller in zahlreichen Auflagen.

Es geht in dem Buch tatsächlich vorrangig um das Hotel, es ist eine Hotel-Biografie. Daher bin ich froh, eine TB Ausgabe aus den 70ern erworben zu haben, auf dem schlicht nur ein SW-Foto der legendären Herberge abgebildet ist. Das trifft es besser als die sehr bunte Dame mit Hut;-). Große berühmte Hotels entfalten ja ein Eigenleben und atmen den Hauch der Geschichte auf eine ganz eigene Weise. Früher zumindest, das heutige Adlon ist nur ein müder Abglanz und ein genormtes Kempinski Luxushotel ohne Charisma. Früher stellte der Kaiser voller Begeisterung eigenhändig die Heizung an und ließ das heiße Wasser laufen (im Palast eher ein Problem;-)), spielten Haremsdamen eines Maharadscha heimlich mit einer elektrischen Eisenbahn und wurde im Verlauf eines dramatischen 5-Uhr-Tees der Weltschlager "Schöner Gigolo, armer Gigolo" getextet, wenn auch nicht komponiert. Und irgendwie ein Gigolo der Glanzvollen, Reichen und Mächtigen und all jener, die sich dafür hielten, war das Hotel Adlon ja auch. Zuletzt auch für Hitler und seine Bande. Dafür zahlte es einen hohen Preis. Krimis um Fassadenkletterer und Giftmöderinnen, Raubmörder und Hotelbetrüger spielten sich auch in dem Hotel ab. Das sind neben den in all ihrer Dekadenz geschilderten Gesellschaftsszenen die stärksten Momente des Buchs.

Da es eine Hotel-Biografie ist, widmet Hedda dem inneren "Staatswesen" in einem Luxus-Hotel einschließlich der verschiedenen "Dienstgrade" der Angestellten breiten, aber nie langweiligen Raum. Und Fritzchen, den Pagen, muss man einfach ins Herz schließen;-). Die Adlons, und das kaufe ich Hedda ab, waren Patrons vom alten Schlag, die für ihre Angestellten sorgten wie für eine Familie. Die dankten es mit Treue oft ein Leben lang und mit Diensteifer bis zur letzten Minute des Untergangs. Wie auf der Titanic, wird an einer Stelle treffend bemerkt. Dass Hedda eine glühende Monarchistin war, geschenkt, verständlich aus der Hotelgeschichte heraus ist es. Privates lässt sie weg, wohl auch um selber nicht in ein schlechtes Licht zu geraten. Auch geschenkt, denn es geht ja um das Hotel und nicht um die Familie Adlon in dem Buch. Prominente tauchen wenige auf, etwa Oscarpreisträger Emil Jannings biertrinkend an der Bar, Stahlbaron Hugo Stinnes als Opfer eines Zimmerdiebstahls oder Charlie Chaplin mit rutschenden Hosen. Wer nicht mehr und nicht weniger erwartet, bekommt eine satte und saftige Lektüre für die nächste Reise nach Berlin.
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am 12. März 2013
In "Hotel Adlon" erzählt Hedda Adlon, die Witwe von Louis Adlon, in unterhalsamen Episoden aus "dem Leben" des berühmten (ersten) Hotel Adlon von seiner Entstehung 1907 bis zum unglücklichen Ende 1945. Dabei berichtet sie zum Teil aus erster Hand, teilweise aus den Erzählungen von Lorenz und Louis Adlon, von den amüsanten, aufregenden, dramatischen Ereignissen und Persönlichkeiten die im Adlon eine Rolle spielten.

Hedda Adlon erzählt sehr gekonnt und schafft es gut, dem Leser einen Eindruck zu vermitteln, wie es im Adlon zuging. Dabei merkt man durchaus, dass sie ein Kind jener Zeit ist und das sie das Adlon sehr geliebt hat. Dies macht jedoch die Erzähllung besonders authentisch. Es handelt sich nicht um eine chronologisch zusammenhängende Geschichte, sondern um zeitlich aufeinander folgende Episoden. In der Regel gelingt Hedda Adlon der Aufbau dieser Episoden sehr gut, dass heißt Zusatzinformationen, die sie für das Verständnis wichtig findet, werden zwischen geschoben und es entsteht ein Ganzes. Zum Ende scheint sie bei einigen geschilderten Gegebenenheiten manchmal den Faden zu verlieren, letztendlich wird daraus dann aber auch wieder eine zusammen passende Geschichte. Auf die historischen Rahmenbedingungen geht sie dort ein, wo sie bei den Ereignissen eine Rolle spielen, sonst aber bleiben diese eher im Hintergrund. Sie beschreibt weitestgehend ohne Wertung der Geschichte, aber sie schreibt doch auch subjektiv, so dass ihre persönliche Haltung oder auch die von Vater und Sohn Adlon (mal mehr,mal weniger) durch schimmert.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Hedda Adlon ist es mit ihren Erzählungen gelungen, mich in das Hotel Adlon und in eine andere Zeit zu entführen. Sie war offensichtlich stolz, dass sie ein Teil des Adlons war und macht das Besondere dieses Hotels in ihrem Buch deutlich. Leider kann ich nicht mit allen Berühmtheiten, die im Buch als solche geschildert werden, etwas anfangen. Aber Hedda Adlon schrieb dieses Buch ja auch in den 50er Jahren, in denen die meisten Leser, die genannten Persönlichkeiten vermutlich (noch) kannten. Auch ohne diese Kenntnisse fühlte ich mich gut unterhalten, fände es aber vom Verlag gut, wenn er im Anhang ein kurzes Personenregister zur Verfügung gestellt hätte/stellen würde, damit auch heutige Leser wissen, warum diese Personen bekannt waren/sind.

Alles in allem eine empfehlenswerte Lektüre für historisch-autobiographisch begeisterte Leser und Adlon-Fans.
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am 24. März 2013
Habe mir den TV Dreiteiler vom ZDF angesehen, der hat mich begeistert. Da die Darsteller zu Einstimmung dieses Buch
von Hedda Adlon, die letzte Chefin des Nobelhotels, gelesen hatten, dachte ich da schaust du mal rein.
Gerade als Ergänzung zum Film findet man einiges gesehenes wieder, obwohl das Buch vom wahren Leben und Treiben im Adlon berichtet. Hedda schreibt einfach und so ist das buch auch zu lesen. Eine einfache aber dennoch sehr interessante Zeitgeist Lektüre. Manchmal verliert sich die Autorin zwar in manchen Geschichten (1 Stern abzug), aber das ist selten. Mir hat's gefallen und ich empfehle es einfach so weiter.
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am 25. Februar 2013
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil ein Angehöriger der Familie gute Hintergrundinformationen darstellte.
Sollte man unbedingt lesen, wenn man die Verfilmung gesehen hat.
Empfehlenswert
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am 14. Mai 2013
Ich würde ihn immer wieder kaufen das ist ein sehr schöne Buch über das schönste Hotel der Welt. Kann ich nur empfehlen zu kaufen ehrlich
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