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4.0 von 5 Sternen Die Deutschen retten die Welt
Wie im Vorgänger '"Ein guter Mann"' darf in diesem Werk von Jacques Berndorf erneut nicht die CIA, sondern der BND sein Können unter Beweis stellen.
Diesmal gilt es den Verbleib einer möglichen Nuklearwaffe aus Nordkorea zu klären.

Es sollte inzwischen klar sein, dass die Beamten des Bundesnachrichtendienstes nicht ausschließlich...
Veröffentlicht am 3. Februar 2008 von Eikem

versus
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2.0 von 5 Sternen Der deutsche Le Carre? Definitiv nicht!
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mir hier einige negative Bewertungen von Berndorfs zahlreichen Anhängern einhandle: Wer wirklich gute Spionage-/Politthriller lesen will, sollte einen weiten Bogen um die Machwerke von J.Berndorf machen. Angesichts der eindimensionalen Charaktere, die an leblosen, verödeten Schauplätzen vorhersehbare Plots von der Stange...
Vor 1 Monat von Benedict H. veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Deutschen retten die Welt, 3. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Bruderdienst (Gebundene Ausgabe)
Wie im Vorgänger '"Ein guter Mann"' darf in diesem Werk von Jacques Berndorf erneut nicht die CIA, sondern der BND sein Können unter Beweis stellen.
Diesmal gilt es den Verbleib einer möglichen Nuklearwaffe aus Nordkorea zu klären.

Es sollte inzwischen klar sein, dass die Beamten des Bundesnachrichtendienstes nicht ausschließlich dröge Schreibtischakrobaten sein müssen aber so lässig, wie hier dargestellt, wirken die gezeigten Dialoge doch unrealistisch und folglich unangebracht, manchmal sogar lächerlich.

Nicht nur die Charaktergestalten, auch die Handlung ist nicht immer nachvollziehbar - zu oft werden dem Leser merkwürdig unglaubwürdige Gedankengänge präsentiert, die dann auch noch im Laufe des Geschehens bestätigt werden. Der Grund hierfür mögen die Hintergrundinformationen sein, die der Autor hinter den Mauern des BND sammeln durfte - es wirkt so als ob sie zwanghaft in den Inhalt eingezwängt werden mussten und sorgen folglich für den nicht nachvollziehbaren Handlungsstrang.

Es kommt immer nur dezent Spannung zum Vorschein. Bis auf ein paar Szenen mit kleinen Schlägerreine und Schießereien kommt wenig aufregende Handlung auf. Und so plätschert man sich durch dieses Buch und nur die geringe Anzahl an Seiten, die man noch vor sich hat, offenbart einem, dass man den Höhepunkt erreicht haben muss. Aus Neugier getrieben, wie sich die deutschen Schlapphüte schlagen, ließt man dieses Buch dann doch zu Ende.

Der Schluss wirkt dann doch enttäuschend flach - man hat wirklich spektakuläreres erwartet. Titel, Rückentext und Klischees lassen zudem frühzeitig erahnen in welche Richtung das Ende läuft.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teil 2 der BND-Saga, 27. Oktober 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bruderdienst (Gebundene Ausgabe)
Nach "Ein guter Mann" lässt Jacques Berndorf in "Bruderdienst" Karl Müller ein zweites Mal antreten, diesmal um für den BND nach einen Nuklearen Sprengkörper zu suchen, den Nordkorea anscheinend an einen unbekannten Kunden verkauft hat. Obwohl der BND unter direkter Anweisung der Kanzlerin alle Kräfte aktiviert, kann er bei einem so großen Projekt nicht auf die Hilfe der sogeannnten Bruderdienste - Geheimdienste mehr oder minder befreundeter Staaten - verzichten. Und diese haben natürlich in der Zeit des globale agierenden Terrorismus ein großes Interesse daran, den Sprengkörper zu finden, bevor er irgendwo in ihren Hinterhöfen oder sogar Vorgärten hochgeht.

Doch nicht alle Bruderdienste verhalten sich übertrieben brüderlich . es sei denn man denkt dabei am Kain und Abel -, was die BND-Agenten immer wieder in arge Bedrängnis bringt.

Ein dichter und schnell erzählter Roman, der dabei trotzdem dem eher zurückhaltenden Stil LeCarrés folgt, dabei aber die Exposition erfreulicherweise ein wenig kürzer hält. Man darf gespannt auf das nächste Auftreten der Männer mit dne unauffälligen Namen sein.
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2.0 von 5 Sternen Der deutsche Le Carre? Definitiv nicht!, 28. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Bruderdienst (Gebundene Ausgabe)
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mir hier einige negative Bewertungen von Berndorfs zahlreichen Anhängern einhandle: Wer wirklich gute Spionage-/Politthriller lesen will, sollte einen weiten Bogen um die Machwerke von J.Berndorf machen. Angesichts der eindimensionalen Charaktere, die an leblosen, verödeten Schauplätzen vorhersehbare Plots von der Stange durchdeklinieren, ist das Einzige, was mich wirklich ins Staunen versetzt, die tollkühne Schamlosigkeit, mit der der Verlag und manche Rezensenten versuchen, den Autor in die Nähe von John Le Carre zu rücken (Beispiel: Sinnlos gesetztes Le Carre - Zitat vor dem ersten Kapitel von "Bruderdienst"). Das wirkt umso irritierender, wenn sich dem Le Carre - Fan die fast physisch schmerzhafte "Qualität" dieses Machwerks schon nach wenigen Seiten Lektüre förmlich durch die Netzhaut in die Hirnrinde brennt. Wo Le Carres Figuren gerade durch das Nichtgesagte, den Subtext, an Form und Textur gewinnen, schafft Berndorf es selbst mit steckbriefartiger Beschreibung nicht, glaubwürdige Charaktere zu zeichnen ( Beispiel: „»Macht mir nicht das Hemd am Flattern!« Zuweilen fiel er haltlos in das Idiom seiner Vaterstadt zurück, aber nur, wenn er sicher war, allein zu sein. Er war Dortmunder.“) Fast schlimmer ist aber die lieblos gleichgültige Art, wie er mit den Schauplätzen umgeht, die seine Figuren aufsuchen müssen. Während man bei Le Carre nicht seine Biographie, sondern nur die ersten paar Seiten einiger seiner Bücher gelesen haben muss, um zu wissen, dass er Deutschland, und v.a. Hamburg, aus eigener Erfahrung ganz genau kennt, wirkt es bei Berndorf, als habe er sich z.B. im Fall von Damaskus nicht einmal die Mühe gemacht, gründlich aus dem Lonely Planet abzuschreiben... Und die Handlung? Da könnte man sich ob der Überhäufung mit Klischees wirklich auslassen, aber um Spoiler zu vermeiden und die Rezension nicht ausarten zu lassen, beschränke ich mich: Jeder Chuck Norris-Streifen aus den 80ern hält mehr unerwartete Wendungen bereit.

Wer jetzt auf der Suche nach wirklich anspruchsvoller Literatur aus dem Genre ist, dem sei Robert Littell ans Herz gelegt - besonders sein Werk "The Company" ist ein echtes Meisterwerk, das nicht nur in einer ganz anderen Liga als z.B. Berndorf und Konsorten spielt, sondern das auch den Vergleich mit Le Carres "Karla-Trilogie" nicht zu scheuen braucht.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja, DAS war kein Berndorf., 21. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Bruderdienst (Gebundene Ausgabe)
Gierig wie immer las ich den neuen Berndorf. Bin ich anspruchsvoller geworden? Die Handlung lässt sich nicht nachvollziehen. "24" lässt etwas grüßen. Der 1. Teil ist Klasse, die "Eifel"-Krimis sowieso.
Wäre das mein erster Berndorf gewesen, dann wäre es auch der letzte.
Warte trotzdem auf den nächsten!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 21 Millionen Euro für 300 Mercedes-Limousinen, 20. Januar 2014
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bruderdienst: Roman (Taschenbuch)
Jacques Berndorf auf "Abwegen": Nicht Siggi Baumeister muss den Fall klären, sondern Karl Müller, der beste Mann des BND (mit seinem Team).
Und der Roman ist auch nicht ein etwas betulicher (positiv gemeint!) Eifel-Krimi, sondern ein sehr spannender Thriller aus der Welt der Geheimdienste.
Das verarmte Nordkorea kauft in Deutschland auf einen Schlag 300 Mercedes-Limousinen - gegen Vorkasse. Woher hat das Land die Devisen? Sehr schnell häufen sich die Hinweise, dass das Land eine Atombombe verkauft hat. Nur - wer um alles in der Welt kaufte eine Atombombe (sofern überhaupt eine verkauft wurde!)
Viel Arbeit für Karl Müller und sein Team - und eine doch ziemlich überraschende Lösung des Falles.
Ja, Jaques Berndorf kann es wirklich - einen sehr, sehr spannenden Thriller schreiben. Chapeau!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Bruder Dienst" von Jacques Berndorf spielt ganz oben in der Liga der Agenten-Thriller mit., 10. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Bruderdienst: Roman (Taschenbuch)
Wieder ein Buch, das ich nach meinen "Lesestunden" immer nur ungern beiseite legte.
Spannend. Fesselnd. Faszinierend.

Jacques Berndorf, der vor allem durch seine Eifel-Krimis vielen Freunden der kriminalistischer Lektüre bestens bekannt ist, hat nach "Ein guter Mann" (2005) mit "Bruder Dienst" erneut einen Geheimdienst- und Politthriller vorgelegt.
Einen, den man problemlos in eine Reihe mit den Büchern von John le Carré und Tom Clancy stellen kann.

Es geht in dem Buch um nichts weniger als eine Atombombe.
Eine Atombombe, die möglicherweise verkauft wurde.
Von Nordkorea.
An irgend jemanden.
Und darum, wie diese teuflische Waffe - wenn sich der Verdacht betätigen sollte - schnellstmöglich gefunden werden kann.
Vom Bundesnachrichtendienst (BND) und seinen besten Leuten.

Das alleine würde als Plot schon reichen. Doch bereits der Anfang des Buches lässt erahnen, dass Jacques Berndorf (der im richtigen Leben übrigens Michael Preute heißt) mehr aus der Geschichte macht.
Viel mehr!

In dem 2007 als gebundene Ausgabe und 2009 als Taschenbuch erschienenen Buch gelingt es dem Autor mit großem Geschick mehrere Handlungsstränge parallel laufen zu lassen um sie schließlich im richtigen Moment zusammenzuführen.
Nicht eine einzige Passage des Buches erscheint überflüssig.
Die Story rund um den "besten Mann des BND", den Agenten Karl Müller, ist bis ins Detail durchdacht und wirkt zu keinem Zeitpunkt maniriert oder gekünstelt.
Im Gegenteil. Alles klingt sehr realistisch.
Und das sorgt für Spannung.
Und dafür, dass ich mich schon jetzt auf den 3. BND-Thriller von Jacques Berndorf freue.
Der bereits erschienen ist, aber noch nicht in meinem Regal auf mich wartet.
Das wird sich allerdings bald ändern.

Meine Empfehlung lautet auch in diesem Fall und aus Überzeugung:

Lesen!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Seichter und uninteressanter Agentenschmarren, 21. März 2009
Von 
Lothar Müller-Güldemeister "Reißwolf" (Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bruderdienst: Roman (Taschenbuch)
Von Jaques Berndorf, über den Denis Scheck zu Recht sagte, er schreibe "grauslich schlecht", erwartet man ja nicht viel außer einer Lektüre, die einem nur soviel intellektuelle Anstrengung abverlangt, dass man sie noch mit 39° Fieber lesen kann. Aber selbst gemessen an dieser Erwartung fällt das vorliegende Werk durch. Guter BND, böser CIA, auf diese Formel beschränkt sich das Ganze schon nach den ersten hundert der sich danach noch gräßliche weitere dreihundert Seiten wie Kaugummi hinziehenden Story.

Eine verschwundene Atombombe à la Der fünfte Reiter und ein bisschen Geheimdienstjargon à la Tinker, Tailor, Soldier, Spy machen eben noch keinen guten Roman, wenn man keine Handlung, keine Charaktere und keine Emotionen aufbauen kann - in "eine Liga mit John Le Carré", wie auf dem Klappentext zu lesen ist, wird Bernsdorf nie kommen. Abgesehen davon, dass auch le Carré neben einigen guten auch ziemlich viele schlechte Romane geschrieben hat.
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5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Werk von Jaques Berndorf, 24. April 2009
Von 
Klaus Beckers "dl2qb" (Köln Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bruderdienst: Roman (Taschenbuch)
Wenn ich so manche der bereits abgegebenen Rezensionen lesen, kann ich nur den Kopf schütteln. Ich fand das Buch ausgesprochen spannend, so daß ich es etwa nach der Hälfte der Seiten kaum noch weglegen konnte. Die Rolle des CIA fand ich gut getroffen, genau so würde ich diesen Geheimdienst auch einschätzen, das war ausgesprochen realistisch. Ob bei unserem BND wirklich so tolle Typen wie in dem Buch sitzen, kann man nur hoffen, aber Hand aufs Herz: Jede gute Story braucht ihre Helden, was ist verkehrt daran? Wir alle wissen, daß dies nur ein Roman und kein Tatsachenbericht ist, also - was solls? Mit ein wenig Phantasie und gutem Willen kann man der Geschichte gut folgen, mir hat sie sehr gefallen.
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5.0 von 5 Sternen sehr spannend, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bruderdienst: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch in drei Tagen gelesen und war ganz begeistert. Prima Geschichte und wie ich finde gut recherchiert. Die Protagonisten mag ich absolut. Ich war so unschlüssig, weil es nicht immer vom gleichen Autor gute Geschichten gibt. Jaques Berndorf hat mich wieder überzeugt. Ich war froh so viel Zeit zum Lesen gehabt zu haben. Eigentlich war Gartenarbeit angesagt...
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5.0 von 5 Sternen Unterhaltung und Information, 13. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bruderdienst: Roman (Taschenbuch)
Berrendorf weiß wovon er schreibt, seine Fähigkeit Faktenwissen in eine fiktive Story einzubauen regt zu Nachdenken an.
Es ist nicht nur spannende Unterhaltung. Ich konnte mir fremden Gedankensträngen folgen, und das betrachte ich als Gewinn.
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Bruderdienst
Bruderdienst von Jacques Berndorf (Gebundene Ausgabe - 15. Oktober 2007)
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