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am 6. April 2013
Gerald Hüther, der kann es wirklich:
Bücher schreiben, Vorträge halten, Menschen berühren.
Auf jeder Seite finden sich Sätze, die man sich oder den besten Freunden jederzeit ins Stammbuch schreiben könnte.
Das passendste Wort zu Gerald Hüthers Art, Wissen zu vermitteln, ist für mich: Wahrhaftigkeit.
Fundiertes Denken und Naturwissenschaftliches Wissen kombiniert er mühelos mit den großen Fragen unserer Zeit: Nachhaltigkeit, Wahrhaftigkeit, Authentizität. Spiritualität.
Es geht um die Weiterentwicklung als Individuum, das gerne ganz auf seine eigene Art sein Umfeld entdecken und "über sich selbst hinauswachsen" möchte, dies aber ohne den Stress des Konkurrenz-paradigmas erleben möchte, sondern lieber und besser IN der Gemeinschaft, in Beziehung. Die gute Nachricht und der rote Faden: Ein liebevolles und sicheres Umfeld lässt Herz UND Hirn besser gedeihen als jede Art von Elite-Schmiede.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Oktober 2012
Der Inhalt des Buches ist nicht leicht zusammenzufassen. Ein Natur- und ein Geisteswissenschaftler stellen ihre Gedankengänge gegenüber, um sie schließlich ineinanderfließen zu lassen. Der Neurobiologe Gerald Hüther befasst sich dabei schwerpunktmäßig mit dem Aspekt der Zusammengehörigkeit, währen der Philosoph Maik Hosang mehr die Freiheit im Auge hat.

Hüther stellt eine Vielzahl von Beispielen und Untersuchungen zusammen, die ausgehend vom Einzeller über das Tierreich bis hin zum Menschen und gehirnphysiologischen Prozessen reichen. Dabei macht er deutlich, dass viele überlieferte Haltungen unser Denken bestimmen. So z.B. die Darwinsche These, Wettbewerb sei für die Evolution notwendig und der Stärkere würde überleben. Hüthers Beispiele zeigen, dass diese Aussage nicht richtig ist, sondern gerade das Zusammenwirken von Individuen kreative Potentiale hervorbringt und Weiterentwicklung ermöglicht. Ja, dass gerade das Zusammenspiel der Kräfte auch Spielräume frei werden lässt, sodass der einzelne sich als freies Individuum erfahren kann.

Hosang beleuchtet die geistesgeschichtliche Entwicklung des Freiheitsbegriffes. So beginnt er mit den alten Griechen, dem Buddhismus, dem Christentum und dem Islam. Er zitiert Philosophen der verschiedenen Epochen und beschäftigt sich mit den neuzeitlichen Innovationen wie Dampfmaschine, Eisenbahn u.a., welche die Weltsicht der Menschen wesentlich beeinflusst und neue Freiheitspotentiale ermöglicht haben. Essenz ist, dass sich das Ich im Du, also die Freiheit oder Autonomie in der Verbundenheit zum anderen findet.

Nun folgt der Abschnitt des Buches, welcher die Übereinstimmungen der beiden Annäherungen offenlegt. Hüther und Hosang entwickeln hier eine Vision, wie durch mehr Verbundenheit alte Glaubensregeln und Verhaltensweisen aufgebrochen werden, fortdauerndes Kriesenmanagement beendet und durch freigesetze Kreativität individualisierte Gemeinschaften entstehen könnten, in denen jedes Mitglied seine Potentiale entfalten und zur Entfaltung der Potentiale anderer beitragen könnte. Durch zunehmende Vernetzung und fruchtbaren Austausch zwischen den Gemeinschaften und Kulturen könnten Angst, Druck und Auslese überwunden werden und Freiräume entstehen, um sich einzubringen und mitzudenken. Die Autoren machen deutlich, dass wir nicht weitermachen dürfen wie bisher. Sie sprechen von einer Transformation der Beziehungskultur. Verbundenheit und Freiheit müssen gleichermaßen erlebbar werden. Und das ist Liebe. Da wir als Kleinkinder die Mutterliebe kennengelernt haben, müssen wir uns nur an etwas erinnern, was wir schon kennen. Nicht Einzelkämpfertum ist gefragt, sondern Teamwork. Viele Jugendliche, so weisen die Autoren nach, haben mit der Suche schon begonnen und sind dabei, neue Lebensformen zu entwickeln.
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am 24. September 2012
Als ich das trotz seiner Inhaltsfülle gut lesbare Buch las, wurde ich innerlich freier und stärker; und zugleich fühlte ich intensiver meine Verbundenheit mit vielen Anderen; ja sogar mit der Geschichte und Zukunft.
Den beiden Autoren gelingt es auf wissenschaftlich überzeugende Weise, diese beiden Sehnsüchte - nach Verbundenheit und nach Freiheit - als die bisher kaum erforschte Brücke zwischen unserer menschlichen Seele und der Gesellschaft und Geschichte sichtbar zu machen.
Die Paradoxie dieser beiden Sehnsüchte zeigt sich überraschend als entscheidende Triebkraft individueller und gesellschaftlicher Entwicklung. Und macht Hoffnung darauf, dass ein neues, bewussteres Zusammenspiel von freier individueller Kreativität und uns dabei unterstützender und sinngebender vielfältiger Verbundenheit noch erstaunliche Perspektiven von Mensch und Erde möglich macht.
Ich verstehe und fühle auf einmal besser, warum ich Menschen brauche, die mir das Herz warm werden lassen; die lächeln, wenn sie mich sehen - auch wenn ein mieser Tag hinter mir liegt. Und dass ich mich aber zugleich danach sehne, frei, autonom und intensiv all meine Potenziale zu entfalten.
Ich werde das Buch noch öfter lesen.
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am 9. März 2013
Zwei Autoren - zwei Sichtweisen - zu den selben Themen! Wunderbar beschrieben! Einfach schön zu lesen und es öffnet einem das Herz und das Verständnis für sich und seine Umwelt.....
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am 2. Oktober 2012
Ein Buch wie man es nicht alle Tage findet. Nicht nur in seiner ungewöhnlichen Doppel-Form, sondern ebenso im Inhalt eine Freude für den Geist, aber auch die Seele und die Lebensfreude. Ich muss der ersten Rezensentin Recht geben: Das Buch befreit unmittelbar. Als ob die Worte und Bedeutungen darin bei Lesen etwas vom gordischen Knoten der Geschichte und der heutigen verwirrten Zeit in und um uns einfach auflösen. Auf einmal öffnet sich eine klarere, man könnte fast sagen auch einfachere, und doch viel erfülltere und lebendigere Perspektive des Denkens, Fühlens und Handelns auf vielen Ebenen: gesellschaftlich, aber auch im persönlichen Beziehungsfeld, und in mir selbst. Fazit: Lest es einfach.
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am 1. Mai 2013
Ein sehr interessantes und informatives Buch, das ich sehr gern auch allen Paaren zur Lektüre weiter empfehlen möchte!
Monika De Bernardi
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am 18. April 2013
Das Buch zeigt wieder, wie gut er es vermag in die abstrakten Vorstellungen von menschlichen Sein einzuführen. Freiheit und Zugehörigkeit, die beiden großen Themen unserer persönlichen Entwicklung. Danke für ein weiteres charmantes Buch.
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am 15. April 2014
"Freiheit ist ein Kind der Liebe", schön dass Prof. G. Hüther diese Wahrheit so wunderbar und allgemein verständlich beschrieben hat. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und in meinem eigenen als Buchtipp mit angegeben.
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am 8. Januar 2014
Hier wird aus zwei Perspektiven beschrieben (Philosoph und Naturwissenschaft). Man kann das Buch deshalb auch tatsächlich von 2 Seiten lesen.
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am 4. August 2014
Ich finde das Buch ist gut zu lesen. Die Formulierungen sind sehr gut zu verstehen und alles ist irgendwie für mich navollziehbar.
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