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Monika Renz schreibt als Psycho- und Musiktherapeutin sowie als Theologin eine Art Quintessenz ihrer Arbeit als langjährige Schweizer Sterbebegleiterin.
Dabei ist ihr ein exzellentes Buch gelungen, das durch seine sorgfältigen Formulierungen voller Kompetenz und Sensibilität überzeugt. Sie beschreibt in sechs Kapiteln insbesondere, dass das Sterben sowohl mehr als das Verlöschen des Körpers, als auch mehr als der Untergang des Ichs ist. Vielmehr gehe es im Sterbeprozess um eine grund-legende (!) Verwandlung der Wahrnehmungen und Beziehungen. Ihr Drei-Phasenmodell erweitert jenes von Elisabeth Kübler-Ross und hilft zur Auseinandersetzung mit der letzten Herausforderung des Lebens an der Schwelle des Todes.
Ein aktuelles Literaturverzeichnis rundet dieses rundum hervorragende Buch ab!

Eine zutiefst kompetente Hilfe, sich mit Fragen rund um das "Hinübergehen" nicht "im Vorübergehen" auseinanderzusetzen, sondern offen den vielen Fragen ausdrücklich zu stellen!

Überaus empfehlenswert!
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am 21. April 2013
Ein sehr interressantes und einfühlsames Buch. Die Autorin hält sich nicht an die üblichen , idealisierten Beschreibungen des Sterbens. Sie geht auch auf die unangenehmen Erfahrungen der Sterbenden ein und bietet Erklärungen und Bewältigungsstrategien dazu an. Kann ich nur jedem empfehlen!
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am 16. April 2011
Monika Renz und ihre Bücher sind den PsychotherapeutInnen, PsychologInnen und PalliativmedizinerInnen in Europa seit Jahren ein Begriff. Sie gilt als eine der Pionierinnen der modernen Sterbeforschung, ihre Publikationen sind Standardliteratur. Mit "Hinübergehen" ist Monika Renz ein weiteres exzellentes Buch gelungen. Darin beschreibt die Forscherin mit großer Sachkenntnis und Einfühlungsvermögen, dass unser Sterben mehr ist als das Verlöschen unseres Körpers, mehr ist als der Untergang unseres Ichs. Es gehe im Sterbeprozess um eine grundsätzliche Verwandlung unserer Wahrnehmung über unsere Ich-Gebundenheit hinaus in ein Dasein außerhalb unseres Ichs. Ihr Drei-Phasenmodell, das jenes von Kübler-Ross qualitativ erweitert und ergänzt, führt den Leser über das Sterben als letzte Herausforderung unseres Lebens bis an die Schwelle des Todes heran. Mehr sei hier nicht verraten. "Hinübergehen" ist eine der wichtigsten Neuerscheinungen in diesem Jahr.
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am 26. Mai 2014
Wir hatten kurz nacheinander mehrere Todesfälle in der Familie zu verkraften. Spätestens nach solchen schmerzlichen Erlebnissen beginnt man, intensiver über die eigene Endlichkeit nachzudenken. Monika Renz, die viele Sterbende auf ihrem letzten Weg begleitet hat, gibt Antworten auf Fragen, die z.T. in unserer Gesellschaft tabuisiert werden. Sensibel und einfühlsam gibt sie ihre Erfahrungen weiter. Nach dem Lesen dieses Buches ist mir noch klarer geworden, dass Sterben nur ein Übergang ist - ähnlich wie die Geburt. Es gibt keinen Grund, sich übermäßig davor zu fürchten. Empfehlenswerte Lektüre für Menschen, die sich mit den elementaren Themen des Lebens (und Sterbens) auseinandersetzen möchten!
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am 23. Oktober 2014
Auch wenn mir das Buch zum Teil zu christlich war, waren darin ganz viele Aspekte, die ich beim Sterben meiner Mutter erleben konnte. Das hat mir sehr geholfen, die Symbole zu verstehen.
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am 4. Februar 2012
Was haben die Menschen durchlebt, von denen ich mich verabschieden musste? Monika Renz weiß es, denn sie begleitet Sterbende. Durch ihre Ausbildung und ihre Erfahrung gelingt es ihr, noch lange während des Sterbeprozesses Kontakt mit den Sterbenden zu halten. Sie hilft ihnen mit ihrem Wissen um die Abläufe und beschreibt diese auch für die Leser verständlich. Das Buch gleitet nicht ins Esoterische ab, sondern hält sich an Reales. Dafür bin ich dankbar.
Den Punktabzug gibt es, weil zwei Fallgeschichten doppelt erwähnt werden. Das scheint eine Nachlässigkeit zu sein - ein minimaler Makel. Das Buch hat meine Frage auf verständliche und tröstliche Weise beantworten können. Ein gutes Buch.
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am 22. Mai 2015
Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Zunächst hatte ich gedacht, da versucht jemand eine wissenschaftlich standhaltende Beschreibung des Sterbeprozesses abzuliefern und traut sich nicht das Spirituelle anzusprechen. Doch im weiteren Verlauf des Buches wird dieser Aspekt, der gern in die esoterische Ecke gestellt und belächelt wird, so überzeugend zum Ausdruck gebracht, und zwar durch eigene Beobachtungen der Autorin die belegen, dass die Spiritualität als natürliche Grenzerfahrung in Todesnähe hervortritt. Besonders erfrischend sind die Gedanken zur Sterbehilfe. Das Ich, welches nicht loslassen kann und will, formuliert solch einen Anspruch und es ist an der Zeit, dass wir Menschen erkennen, dass diese totale Identifikation mit unserem ständigen Kopfkino nicht unser wahres Ich ist. Ich habe zudem für meine Arbeit als Sozialbetreuer in einem Pflegeheim viele Anregungen erhalten und möchte mich dafür bedanken.
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am 5. Oktober 2015
Frau Renz ist nach meiner Einschätzung eine einfühlsame Therapeutin. Die spirituelle Begleitung von Sterbenden ist an vielen Beispielen beschrieben. Für mich war es hilfreich den Sterbeprozess vom Davor ins Danach bei meiner Mutter zu verstehen und zu unterstützen.
Die christliche Ausrichtung von Frau Renz ist nicht aufdringlich. Ihre Sprache manchmal sehr gewählt und fremd anmutend, aber im Kontakt mit den Menschen zeigt sie an vielen Beispielen, wie eine gute Begleitung sein kann .
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am 23. Januar 2016
Auf höhstem Niveau das Thema beispielhaft beschrieben und dann ausführlich diskutiert. Bei Weitem das Anspruchsvollste, was ich bisher dazu lesen konnte.
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am 29. November 2014
Mit diesem Thema sollte man sich befassen um gefasst zu sein auf das was auf jeden zukommt. Mehr Einfühlung und Verständnis nimmt die Angst.
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