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Kundenrezensionen

65
4,2 von 5 Sternen
Jesus von Nazareth: Prolog - Die Kindheitsgeschichten
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73 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Joseph Ratzinger schreibt mit Absicht nicht als Papst, sondern selbst als Suchender der unterwegs ist. Dies lässt dieses Buch schon einmal in einem freundlicheren Lichte dastehen. Ich bin mir sicher, als ein vom Papst verordnetes Dogmenbuch hätte ich es nicht gelesen. So reiht sich der Autor in die Reihe der Christen ein die Antworten auf sie bewegende Glaubensfragen suchen.

Jesus steht im Mittelpunkt dieses Buches. Was mich beim Lesen erstaunt, der Autor stellt nicht seine Sichtweise in den Vordergrund, sondern ermöglicht mir heute neue Zugänge zu den alten Texten der Evangelien.

Kapitelweise geht Ratzinger von den Evangelien aus und gibt zunächst theologisch - sachliche Hinweise und Erklärungen, um dann seine ganz eigene Interpretation in gut lesbarer Form zu präsentieren. Dabei bin ich erstaunt wie einfach und dennoch hoch intellektuell zugleich geschriebene Sprache sein kann. Ich muss nicht allem zustimmen was ich hier lese. Aber die Sichtweise von Joseph Ratzinger auf so unkonventionelle Art zu lesen zu bekommen, ist wahrlich ein Leseereignis. Es erweitert nicht nur den eigenen Horizont, sondern und dies halte ich für den wichtigsten Nebeneffekt, es fordert den Leser heraus über seine eigenen Glaubensinhalte nachzudenken. Etwas Besseres kann man über ein Buch nicht sagen!

Meine Leseempfehlung!
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77 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2012
Um in der Deutungshoheit von Person und Lehre Jesu Christi nicht die (vermeintliche) Vorrangstellung gegenüber Ratzinger zu verlieren, hat Hans Küng 2011 seinen Erfolg aus den 70ern ausgegraben und aufgewärmt, aus "Christ sein" wurde sein neues Buch "Jesus". Das hat, wenngleich sehr parteiisch, wohl auch der Verfasser der Kurzbeschreibung sagen wollen, die seinem Buch beigegeben ist. Dort stellt er dem "verkirchlichten, dogmatisierten Christus Ratzingers" den "lebendigen Jesus aus historischer Perspektive" nach Küng gegenüber. Lässt man sich von diesem Pauschalurteil nicht verunsichern und zu einem Vorurteil verleiten, und bringt Ratzinger, mit seinen Worten, "das Maß an Sympathie, ohne das es kein Verstehen gibt" entgegen, wird man etwas ganz anderes feststellen.
In diesem zeitlich an dritter Stelle stehenden Band zu Jesus von Nazareth, das systemathisch, mit der Kennzeichnung als "Prolog", freilich dem Gesamtwerk vorgeordnet wird, kommt die Geschichte selbst zu Wort, nämlich in ihrer Auslegung durch die biblischen Autoren und ihre späteren Deuter. Schon ein rascher Blick in das Register der Bibelstellen und der Autoren macht deutlich, dass für dieses Büchlein tatsächlich die Heilige Schrift selbst Pate gestanden hat. Näherin mögen auf den ersten Blick die zahlreichen alttestamentlichen Verweise verwundern. Durch sie wird jedoch deutlich, wie eng für den Papst in seiner Jesus-Auslegung der alte und der neue Bund zusammengehören. Das Werk veranschaulicht also keineswegs den "verkirchlichten, dogmatisierten" Christus, oder besser, es zeigt den wahren Christus der Geschichte, der nämlich nicht im Gegensatz zur Dogmatik der chrislichen Theologie steht. Einen solchen Gegensatz zu unterstellen, würde bedeuten, die entsprechende Dogmatik schlichtweg für häretisch zu erklären. So viel nur vorweg.
Das Buch ist recht großzügig gestaltet, wofür dem Herder-Verlag zu danken ist. Von den 176 Seiten umfasst der eigentliche Text letztlich wohl um die 120 Seiten. Es handelt sich bei diesem Prolog also tatsächlich nur um ein Büchlein. Gegliedert ist es in vier Kapitel, denen noch ein abschließender Epilog angehängt ist. Vorneweg gibt Ratzinger in einem knappen Vorwort Einblick in sein Verständnis von Auslegung der Hl. Schrift, die nach ihm zuerst die Aussageintention der biblischen Autoren in ihrem historischen Kontext deutlich machen soll, darüber hinausgehend dann aber auch "die Frage nach der Gegenwart des Vergangenen" stellen muss. So versteht er sein Buch als einen Dialog mit dem Schrifttext. Interessant ist außerdem noch, dass er das Buch als "eine Art kleiner Eingangshalle zu den beiden Bänden über Gestalt und Botschaft Jesu von Nazareth" verstanden wissen will, und dass es seine Hoffnung ist, es möge "das kleine Buch trotz seiner Grenzen vielen Menschen auf ihrem Weg zu Jesus und mit Jesus helfen". Diese Vorbemerkungen muss der Leser sich bei der Lektüre des Werkes gewissermaßen als Lektüreschlüssel gegenwärtig halten, um es nicht misszuverstehen.
Der Inhalt des Büchleins soll hier nun nicht dargestellt werden. Damit sich der an dem Buch Interessierte jedoch ein Bild von dem machen kann, was ihn erwartet, seien hier noch die Überschriften der Kapitel angegeben:
1) "Woher bist du?" (Joh 19,9)
2) Die Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers und der Geburt Jesu
3) Die Geburt Jesu in Bethlehem
4) Die Weisen aus dem Morgenland und die Flucht nach Ägypten
Epilog: Der zwölfjährige Jesus im Tempel.

Der Verlag hat dem Buch zudem noch ein recht umfangreiches Glossar beigegeben (144-159), anhand dessen sich auch ein in der Theologie unerfahrener Leser in dem Buch zurechtfinden kann.
Dass das Erscheinen des Buches so kurz vor dem 1. Advent angesetzt ist, darf sicherlich als Hinweis gesehen werden, dass es als Vorbereitung auf das Weihnachtsfest eine gute Adventslektüre darstellt.
So ist dem Buch eine weite Verbreitung und Wirkung zu wünschen!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 50 REZENSENTam 24. November 2012
Mit diesem interessanten Buch schließt Benedikt seine dreiteilige Reihe über das Leben und Wirken Jesus ab. Obwohl als letzter Teil erschienen, ist es eigentlich eine Einleitung zu den vorangegangen beiden Bänden, wie Benedikt im Vorwort zugibt: "Es ist nicht ein dritter Band, sondern eine Art kleine Eingangshalle zu den beiden Bänden über Gestalt und Botschschaft Jesu von Nazareth, die vorangegangen sind." Dies kann man als Leser auch schon am Untertitel des Buches ersehen: Die Kindheitsgeschichten. In sehr anregender Weise setzt sich Benedikt mit Herkunft, Geburt und Kindheit Jesu auseinander. Hier nur zwei Beispiele:

Herkunft
"Woher bist du?" leitet Benedikt sein Kapitel über die Herkunft Jesu ein. Es ist die gleiche Frage, die Pilatus an Jesu im Verhör stellen wird. Die Frage ist vielschichtiger, als man vielleicht vermutet. Zunächst vergleicht Benedikt die unterschiedlichen Stammbäume etwa bei Matthäus oder Lukas miteinander. Aber er zeigt gleichzeitig dann auch, dass dieser Deutung über Stammbäume Grenzen gesetzt sind. Zitat: "So wie die Stammbäume am Ende abbrechen, weil Jesu nicht von Josef gezeugt wurde, sondern ganz wirklich durch den heiligen Geist aus der Jungfrau Maria geboren worden ist, so gilt nun auch für uns : unser wahrer Stammbaum ist der Glaube an Jesu, den uns Gott gebahr"

Verkündigung Marias
Hier gibt Benedikt einen sehr interessanten Vergleich zwischen der Ankündigung der Geburt des Täufers an Zacharias und der Ankündigung der Geburt Jesu an Maria, der auch das ganz Außergewöhnliche der Verkündigungsszene durch den Engel an Maria deutlich werden lässt. Zacharias, der Vater des Täufers, ist Priester und empfängt die Botschaft im Tempel, während seiner Liturgie. Zu Maria wird der Engel Gabriel von Gott her gesandt. Er tritt in ihr Haus in Nazareth, einer Stadt, die der heiligen Schrift unbekannt ist, in ein Haus, das denkbar schlicht ist, und nicht entfernt mit einer heiligen Stätte wie einem Tempel vergleichbar ist. Der Gegensatz der beiden Szenarien könnte nicht größer sein: Priester-Tempel-Liturgie auf der einen Seite, eine unbekannte junge Frau - ein unbekanntes Städtlein, ein unbekanntes privates Wohnhaus auf der anderen Seite. Das Zeichen dahinter, so Benedikt, ist die Demut, die Verborgenheit, das Zeichen des Sennfkorn. Der Sohn Gottes kommt in die Niedrigkeit.

Fazit: Das Buch ist nicht immer einfach zu lesen. Aber Benedikt zeigt doch, wie viele interessante Aspekte die heilige Schrift hat, und dass es immer wieder lohnenswert ist, sich mit ihr zu beschäftigen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 11. Dezember 2012
"Tagwesen! Was ist einer? Was ist er nicht? Eines Schatten Traum
der Mensch. Wenn aber gottgegebener Glanz kommt,
Ist helles Licht bei den Menschen und liebliche Zeit."
(Pindar, 8.Pythische Ode)

Von Sokrates her wirkt die vollkommene Befreiung und zugleich das Geheimnis des Denkens. Seitdem ist die Naivität des Wissens nicht mehr möglich für den, der in dieses Denken eingeweiht ist. Überträgt man diesen Gedanken Karl Jaspers, dann steht fest: Eingeweiht ist Joseph Ratzinger, der hier als Suchender schreibt. Gleichzeitig bittet er um ein Entgegenkommen, um einen Vorschuss an Sympathie (vgl Band I). Als Leser mag man verlangen, die Wahrheit geliefert zu bekommen. Doch diese wird nur durch eigenes Leben bewirkt, ein inneres Handeln in diesem Sinne bewirkt ein Denken, das einen ergreift.

Und so vollzieht Joseph Ratzinger sein Suchen im vollen Wagnis des Irrens. Im Modus des Dialoges wägt er die Evangelien von Matthäus und Lukas entlang der Texte und deren Unterstützung aus den Prophezeiungen insbesondere von Jesaja und Jeremias. Auch nimmt er Exegeten zu Rate wie den Protestanten Karl Barth und den Katholiken Klaus Berger. Ratzinger schreibt in sehr eloquenter Weise, seine Hinführung zur Kindheitsgeschichte Jesu steckt voll von sanfter Betrachtung und leiser Argumentation. In vielem lässt sich sein Zweifel, seine andere Meinung oder gar die fehlende erkennen. Und doch bleibt er ganz verpflichtet seinem Glauben, unerschütterlich verweist er auf Geschriebenes als Wahrheit, aber eben auch als seine subjektive Wahrheit oder die es zu vertreten gilt aus dem Leben einer Gemeinde. Sein Erleben mit den biblischen Texten, hier dem Neuen Testament in den beiden Evangelien entspricht dem Gleichnis mit dem Senfkorn. Er lebt bereits in dem Reich, dass da kommen wird. Wie Paulus schrieb, in Christus neu geboren zu werden, sei die Übernahme Gottes in den Menschen oder eben die Menschwerdung Gottes, so belebt Ratzinger die Geburt Jesus und belegt an vielen Stellen die Vergleichbarkeit von Einem im Verhältnis zur Heilserwartung von Allen. Aus den Taten der späteren Erzählungen, erspürt er die Vorbereitungen in der Jugend. So wie Jesus ein Sein fordert und nicht ein äußerliches Tun, so folgert Ratzinger aus den Taten dessen Sein. Seine Freiheit entsteht dort, wo das Wollen dem Sollen entspricht und damit Wollen ist, der Frohen Botschaft zu genügen, sie weiter zu tragen.

"Die Kommunikation begünstigt Annahmen, auf die man sich einlassen muss, wenn man zu etwas kommen will", schrieb Niklas Luhmann. Aber er sagte auch, dass keine Antworten den Anspruch erheben können, das Fragen still zu stellen. Ratzinger folgt dieser Idee, obwohl er im Glauben eben jene Unterwerfung unter das Große sieht. Aber im zwölfjährigen Jesus, der von den Eltern Maria und Joseph getrennt im Tempel, im Hause seines Vaters verweilt, erzwingt er mit Lukas den Blick auf die Weisheit Jesus. Dessen Weisheit wächst, heißt es dort und so erlebt der Leser diesen "maßgebenden Menschen" (Jaspers) nicht im abstrakten Allwissen, sondern eingewurzelt in eine konkrete Geschichte, eingewurzelt in das Leben und letztendlich in Ort und Zeit.

Wer so lernt, ist Mensch, wahrer Mensch und wahrer Gott und fast kann man hier bei Ratzinger die Überwindung des letzten Menschen erlesen, als dem Menschen, der nach Nietzsche sich selbst überwindet und in dem Gott lebt. Nichts anderes ist dieses Zeichen der Geburt in uns, egal ob nun zur Weihnachtszeit oder wie in den Paulinischen Schriften zur Zeit der Anerkenntnis des inneren Gottes in uns als die zweite Geburt in Christus.

Die Frage: "Woher bist Du?" (Joh 19,9) des Pilatus während des Verhörs fand eine Antwort durch Jesus: "... in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen." Und die große Frage des Pilatus: "Was ist Wahrheit?" prägt den Menschen bis heute. Und in diesem Sinne bleiben wir Suchende, bei Nietzsche, Dostojewski und sonst wo. Vielleicht eben auch hier. Der Rezensent rät dazu, weil Anregung kommt, wenn mit Sympathie gelesen Verstehen möglich wird. Lesen wir Pindar noch einmal.

Advent 2012
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am 5. März 2015
"Ja, der Glaube ist die Be-kehrung [die Umkehr in der Sprache der Bibel], in der der Mensch entdeckt, dass er einer Illusion folgt, wenn er sich dem Greifbaren allein verschreibt." (Joseph Ratzinger "Einführung in das Christentum", S. 45)

Joseph Ratzinger erinnert in "Jesus von Nazareth - Prolog - Die Kindheitsgeschichten" an die christliche Bedeutung von Weihnachten, die unter dem Ansturm einer modernen kommerziellen Kultur leicht vergessen wird. Zur rechten Auslegung der Kindheit Jesu in den vier Evangelien gehörten zwei Schritte. Ratzinger: "Zum einen ist zu fragen, was die jeweiligen Autoren in ihrer Stunde mit ihrem Text sagen wollten - die historische Komponente von Exegese. Aber es reicht nicht aus, den Text in der Vergangenheit zu belassen und ihn so im Gewesenen abzulegen. Dei zweite Frage des rechten Auslegers muss lauten: Ist das Gesagte wahr? Geht es mich an? Und wenn wie? Bei einem Text, wie dem biblischen, dessen letzter und tiefster Urheber nach unserem Glauben Gott selber ist, ist die Gegenwart des Vergangenen unweigerlich ein Teil der Auslegung selbst. Der Ernst der historischen Suche wird damit nicht eingeschränkt, sondern erhöht." (Vorwort, S. 7)

Ratzinger beginnt seine Analyse mit jener skeptischen Standardfrage, die auch der römische Statthalter Pontius Pilatus an Jesus gerichtet hat: "WOHER BIST DU? (Joh 19,9) - "Die Frage nach Jesu Herkunft als Frage nach Sein und Sendung." (Titel und Untertitel des 1. Kapitels) Selbstverständlich wussten die vier Evangelisten um das für Menschen Unergründliche (Aporie) - das absolute Geheimnis der Herkunft Gottes. (siehe auch Karl Jaspers "Der Weltschöpfungsgedanke" in "Schöpfung oder Evolution? Vorträge. O-Ton Wissenschaft") Die Frage nach dem Woher Gottes, ob zuerst der Geist oder die Materie da war, ist ja eine reine Glaubensfrage - auch wenn das heute viele Menschen nicht wahrhaben wollen. Dennoch wird diese Frage in allen vier Evangelien behandelt. Während die Evangelisten Matthäus und Lukas dem Mysterium in fiktiven und symbolischen "Stammbäumen" Ausdruck verliehen, betont der Prolog des Johannesevangeliums, dass im christlichen Glaubenssystem der Geist über der Materie steht (Joh 1.1-14): "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort ... Und das Wort ist Fleisch gworden und hat unter uns gezeltet." Und weiter: "Denen, die ihn nachahmen, gab er Macht Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind." Dazu Ratzinger: "Der Evangelist Johannes, der die Frage nach dem Woher Jesu immer wieder anklingen lässt, hat seinem Evangelium keinen Stammbaum vorausgeschickt, aber im Prolog seines Evangeliums nachdrücklich und großartig die Antwort auf die Frage des "Woher" dargestellt. Zugleich hat er diese Antwort auf die Frage nach dem Woher Jesu zu einer Definition der christlichen Existenz ausgeweitet, ausgehend vom Woher Jesu die Identität der Seinigen aufgezeigt." (S.21)

Ratzinger folgert: "So wie die Stammbäume am Ende abbrechen, weil Jesus nicht von Josef gezeugt wurde, sondern ganz wirklich durch den Heiligen Geist aus der Jungfrau Maria geboren worden ist, so gilt nun auch für uns: Unser wahrer "Stammbaum" ist der Glaube an Jesus Christus, der uns eine neue Herkunft schenkt, uns "aus Gott" gebiert." In diesem christliche Geist setzt nun der Autor seine Interpretation der geheimnisvollen Herkunft Jesu (Inkarnationstheologie) fort: "2. Kapitel - Die Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers und der Geburt Jesu", "3. Kapitel - Die Geburt in Bethlehem", "4. Kapitel - Die Weisen aus dem Morgenlande und die Flucht nach Ägypten" - und schließlich im "Epilog: Der Zwölfjährige Jesus im Tempel".

"Fortschrittliche" und "moderne" Gläubige interpretieren das uralte nizänische Glaubensbekenntnis (Credo), das einst alle Christen in einem Geiste vereinigt hat, inzwischen gerne rein rational innerweltlich. Doch dürfen wir uns der traditionellen Wahrheit des Credo so einfach entziehen? Joseph Ratzinger fragt: "Ist es also wahr, was wir im Credo sagen: Ich glaube ' an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria?" (S. 64) und er antwortet: "Die Antwort lautet ohne Einschränkung: Ja. Karl Barth hat darauf aufmerksam gemacht, dass es in der Geschichte Jesu zwei Punkte gibt, an denen Gottes Wirken unmittelbar in die materielle Welt eingreift: die Geburt aus der Jungfrau und die Auferstehung aus dem Grab, in dem Jesus nicht geblieben und nicht verwest ist. Beide Punkte sind ein Skandal für den modernen Geist. Gott darf in Ideen und Gedanken wirken, im Geistigen ' aber nicht in der Materie. Das stört. Da gehört er nicht hin. Aber gerade darum geht es: Dass Gott Gott ist und sich nicht in Ideen bewegt. Es geht um die Frage: Gehört ihm auch die Materie? --- Natürlich darf man Gott nichts Unsinniges oder Unvernünftiges oder zu seiner Schöpfung Widersprüchliches zuschreiben. Aber hier geht es nicht um Unvernünftiges und Widersprüchliches, sondern gerade um das Positive ' um Gottes schöpferische Macht, die das ganze Sein umfängt. In sofern sind diese beiden Punkte ' Jungfrauengeburt und wirkliche Auferstehung aus dem Grab ' Prüfsteine des Glaubens. Wenn Gott nicht auch die Macht über die Materie hat, dann ist er eben nicht Gott. Aber er hat diese Macht, und er hat mit der Empfängnis und Auferstehung Jesu Christi eine neue Schöpfung eröffnet. So ist er als Schöpfer auch unser Erlöser. Deswegen ist die Empfängnis und Geburt Jesu aus der Jungfrau Maria ein grundlegendes Element unseres Glaubens und ein Leuchtzeichen der Hoffnung." (S. 64f)

Fazit:

Joseph Ratzinger: "So wie also der Gläubige sich fortwährend durch den Unglauben bedroht weiß, ihn als seine beständige Versuchung empfinden muss, so bleibt dem Ungläubigen der Glaube Bedrohung und Versuchung seiner scheinbar ein für allemal geschlossenen Welt. ... Müssen wir nicht doch sorgfältiger fragen, was das in Wahrheit ist, "das Wirkliche"? Ist es nur das Festgestellte und Feststellbare, oder ist vielleicht das Feststellen doch nur eine bestimmte Weise, sich zur Wirklichkeit zu verhalten, die keineswegs das Ganze erfassen kann und die sogar zur Verfälschung der Wahrheit und des Menschseins führt, wenn wir sie als das allein Bestimmende annehmen?" ("Einführung in das Christentum: Vorlesungen über das apostolische Glaubensbekenntnis", S. 39, 51)

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Anmerkung:

Die Jungfrauengeburt des Jesus von Nazareth als Neuschöpfung (als "dem neuen auf Erden gebildeten Menschen") war auch vor 2000 Jahren selbst für fromme Juden alles andere als selbstverständlich. Ein Zitat aus dem Buch der Weisheit (Altes Testament), das um die Zeit zwischen 80-30 v. Chr. im aufgeklärten griechischen Kulturkreis entstanden ist, möge das belegen: "Auch ich bin ein sterblicher Mensch wie alle anderen, Nachkomme des ersten aus Erde gebildeten Menschen. Im Schoß der Mutter wurde ich zu Fleisch geformt, zu dem das Blut in zehn Monaten gerann durch den Samen des Mannes und die Lust, die im Beischlaf hinzukam." (Weish 7, 1- 2)

Wie Karl Barth (siehe oben) hat auch C. S. Lewis darauf hingewiesen, dass das Christentum die einzige Weltreligion ist, für die der Glaube an Wunder unverzichtbar ist: Jungfrauengeburt und Auferstehung Jesu Christi. In seinem Buch "Wunder" stellt er klar, dass das Christentum auch für moderne Menschen glaubwürdig ist, weil die Möglichkeit von Wundern durch die Naturwissenschaften keineswegs ausgeschlossen werden kann.
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48 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2012
Rechtzeitig zu Weihnachten ist die Jesus-Triologie von Joseph Ratzinger mit dem letzten Band vollendet. In diesem dritten Buch widmet sich Papst Benedikt XVI den biblisch überlieferten Kindheitsgeschichten Jesu. Um dieses Buch recht zu verstehen, ist es wichtig, sich Joseph Ratzingers Intention aus dem ersten Band zu vergegenwärtigen: „Gewiss brauche ich nicht eigens zu sagen, dass dieses Buch in keiner Weise ein lehramtlicher Akt ist, sondern einzig Ausdruck meines persönlichen Suchens `nach dem Angesicht des Herrn'.“ Dem entsprechend formuliert er im Vorwort des vorliegenden Buches die Hoffnung, „dass das kleine Buch trotz seiner Grenzen vielen Menschen auf ihrem Weg zu Jesus und mit Jesus helfen kann.“

Den Weg zu Jesus verfolgt Joseph Ratzinger in dem ersten Kapitel mit der Frage nach der Herkunft Jesu. Anhand der unterschiedlichen Stammbäume bei Matthäus und Lukas erarbeitet er die Antwort der Evangelisten. In dem zweiten Kapitel behandelt er die Ankündigung der Geburten von Johannes dem Täufer und Jesus. Hier nimmt die Diskussion um die Frage der Jungfrauengeburt breiten Raum ein. Dieser Aspekt des Apostolischen Glaubensbekenntnisses ist neben der Auferstehung Jesu modernen Menschen die stärkste Herausforderung. Doch gegen alle dargestellten Versuche die Jungfrauengeburt weg zu erklären, antwortet Joseph Ratzinger auf die Frage der historischen Glaubwürdigkeit mit einem klaren Ja und verweist dabei auf die Erklärung des evangelischen Theologen Karl Barth. Das dritte Kapitel entfaltet das Weihnachtsgeschehen, die Geburt Jesu. Auch hier wird wieder nach dem historischen wie theologischen Rahmen gefragt. Nebenbei wird auf uns vertraute Details der Weihnachtsgeschichte wie z. B. Ochs und Esel eingegangen, die nicht in den Evangelien erwähnt sind. In dem vierten Kapitel werden besondere Umstände der Geburt Jesu wie der Besuch der Sterndeuter, der Stern und die Flucht nach Ägypten besprochen. In einem Epilog wird noch die Schilderung Jesu als Zwölfjähriger im Tempel vorgestellt.

Dieses gut zu lesende Buch ist nicht bloß eine erbauliche, unkritische Schrift, die die Berichte der Evangelisten nacherzählt. Der Autor konfrontiert die Berichte der Evangelien mit den Fragen nach dem historischen Wahrheitsgehalt und der gegenwärtigen Bedeutung. Sprechen viele Bibelwissenschaftler der Weihnachtsgeschichte den historischen Wahrheitsgehalt ab, so erinnert Joseph Ratzinger daran, dass die aussagekräftigsten Quellen, die uns heute noch zur Verfügung stehen, nun einmal die Berichte der Evangelisten sind. Er verliert sich nicht in die Thesenwelt der Gelehrten, sondern zeigt bei kritischen Fragen wie z. B. der Volkszählung oder dem tatsächlichen Geburtsort (Bethlehem oder Nazareth) auf, dass die biblischen Darstellungen durchaus wie beschrieben sich ereignet haben können und nicht zwangsläufig ein theologisches Konstrukt sein müssen. Doch er bleibt bei diesen Fragen nicht stehen, sondern zeigt das Außergewöhnliche an Jesus auf, dass uns die Evangelisten versuchen nahe zu bringen. Dem heutigen Leser wird dadurch das Anliegen der Evangelisten ganz neu eröffnet. Es ist das Anliegen des Autors, nicht seine Ansichten in den Vordergrund zu stellen, sondern auf die Botschaft des Evangeliums zu verweisen. So schreibt er, dass „jede Auslegung hinter der Größe des biblischen Textes zurückbleibt.“

Dieses Buch wäre falsch verstanden, wenn es als eine Lehr-Disputation gelesen würde. Es ist ein schlichtes Gespräch des Glaubens, das jedoch nicht auf einen intellektuell-wissenschaftlichen Anspruch verzichtet. Gerade dieses Zusammenspiel lässt dieses Buch aus den heutigen, religiösen Plaudereien herausragen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nachdem ich die beiden anderen Bände aus der Reihe mit großem Interesse und nicht geringem Genuss gelesen hatte, habe ich vielleicht zu hohe Erwartungen an diesen nunmehr nachgelieferten Prolog gehabt. Wenn ich es genau überlege, hätte ich mir denken können, dass auch Herr Ratzinger die spärlichen Texte, die in der Bibel zum Thema zu finden sind, nicht zu einem spannenden und umfassenden und faszinierenden Portrait der Kindheit Jesu ausarbeiten kann.
Er schreibt, das ist ihm nun einmal eigen und das schätze ich sehr, wie bei den anderen beiden Bänden in einem makellosen Stil und aus einer liebevollen Haltung heraus. Das ist kein schnell hingeschludertes, sondern ein mit viel Fleiß, Mühewaltung und Hingabe verfasstes Werk. Die Lektüre ermüdet zu keinem Moment und am Ende ist das Buch viel zu kurz ... man möchte weiter lesen, wartet darauf, dass die Titelfigur des Buches endlich mehr Beachtung findet. Es fehlt etwas, es fehlt manches. Es geht zu sehr um Maria, um Josef, um Elisabeth, um diesen Kaiser und jenen Herrscher ... und viel zu wenig um das Kind Jesus. Schade.
Mein Fazit: Ich bin kein Theologe (und das ist auch gut so), daher lese ich solche Bücher ohne allerlei Dinge im Hinterkopf, die den Genuss womöglich schmälern würden, nämlich Vergleiche mit anderen Theologen, Büchern, Enzyklopädien ... und dennoch hätte ich mir irgendwie bei diesem dritten Band mehr gewünscht. Mehr Phantasie? Mehr Mut zu Mutmaßungen? Vielleicht geheime Geschichten aus den Tiefen des vatikanischen Kellerarchives ... irgend so was. Nun gut. Ich habe das Buch gerne gelesen, kann es aber nicht uneingeschränkt zur Lektüre empfehlen. Anders als die anderen beiden Bände.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Band „Prolog: Die Kindheitsgeschichten“ von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. versteht sich nicht als gleichwertiger dritter Teil zu den bereits vorliegenden Bänden („Erster Teil: Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung“, „Zweiter Teil: Vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung“). Es geht Benedikt XVI. in diesen nicht mit lehramtlicher Autorität, sondern theologischer Kompetenz vorgetragenen Überlegungen vielmehr um eine reflektierte Hinführung zum spezifischen Genus litterarium der Kindheitserzählungen Jesu bei den Evangelisten Matthäus und Lukas.

Nach einem einführenden ersten Kapitel, in dem es um die Frage „Woher bist du?“ (Joh 19,9) geht, widmet sich Benedikt XVI. im 2. Kapitel der Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers und der Geburt Jesu, im 3. Kapitel der Geburt Jesu in Bethlehem und im 4. Kapitel den Weisen aus dem Morgenland und der Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten. Ein Epilog geht auf die Erzählung über den zwölfjährigen Jesus im Tempel ein.

Benedikt XVI. bekräftigt die jungfräuliche Empfängnis und Geburt Jesu durch Maria; auch Bethlehem als Geburtsort Jesu und die Geschichtlichkeit des Kindermordes durch Herodes werden nicht in Frage gestellt. Entgegen einem, auch unter wissenschaftlichen Exegeten weit verbreiteten Vorurteil werden in diesen Teilen der Evangelien geschichtliche Ereignisse dargestellt, die in theologischer Deutung mit Bezug auf die Erfüllung der Verheißungen der alttestamentlichen Propheten erschlossen werden. Benedikt XVI. sucht die großen Linien aufzuspüren und nachzuzeichnen und leistet so einen wertvollen Dienst am Wort Gottes. Die Exegese und Bibeltheologie der Kirchenväter, auf die das vorliegende Buch immer wieder zurückgreift, vermag Einseitigkeiten und Abwege der an sich anerkennenswerten historisch-kritischen Exegese auszugleichen und zu korrigieren.

Ein Anhang des Verlags bietet neben dem Abkürzungsverzeichnis auch ein Glossar und ein thematisches Register sowie ein Register der Bibelstellen sowie der Eigennamen.

Benedikt XVI. erschließt mit seinem Gesamtwerk „Jesus von Nazareth“ in den nun vorliegenden drei Bänden die Person und Sendung des menschgewordenen Sohnes Gottes. Er tut dies nicht aus einem rein historischen oder exegetischen Interesse, sondern weil er zur persönlichen Begegnung mit Gott in seinem Sohn Jesus Christus hinführen will. Für jeden, der sich auf diesen Anspruch des Glaubens einlassen will, ist die Buchreihe insgesamt zu empfehlen! Dies gilt auch für den nun vorliegenden „Prolog“.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2013
Ein großartiges Werk des großartigsten Theologen der Gegenwart. Es ist eine Tragödie, dass dieser Papst in Deutschland abgelehnt wird, weil er trotz seiner verständlichen Sprache offenbar zu wenig gelesen wird. Viele wollen ihn schlichtweg nicht begeifen, weil er von den Medien über Jahre unqualifiziert heruntergemacht worden ist.
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am 12. Mai 2015
In diesem Buch stellt Benedikt XVI. die Kindheitsgeschichten nach Lukas und Matthäus dar, ordnet sie in ein historisches und theologisches System ein, geht auf die literarischen Besonderheiten ein, stellt Geburt und Rolle Johannes des Täufers dar und geht auf die drei Weisen (3 Könige) aus dem Morgenland ein. Er schreibt gut und verständlich. Ein umfangreicher Anhang mit Glossar, Abkürzungen, Register der Bibelstellen, der Eigennamen und nach Themen geordnet ergänzen das recht schmale Buch. Es ist eine wertvolle Ergänzung zu seinen beiden weitaus umfangreicheren Büchern über Jesus von Nazareth.
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