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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einblick in die Gedankenwelt von Papst Franziskus
Im Buch: „Mein Leben, mein Weg El Jesuita“ geht es vor allem um die Gedankenwelt des Papstes.

Das „Mein Leben, mein Weg El Jesuita“ das erstmals 2010 in Argentinien erschienen ist, nach der Wahl von Kardinal Bergoglio zum Papst, mit glühender Feder übersetzt wurde, zeigt ein Blick auf die Übersetzerliste, auf der...
Vor 16 Monaten von Bachmichels veröffentlicht

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Herderramsch
*Inhalt*

Das Buch enthält interessante Gespräche zur Situation der Kirche in Argentinien und zu der Person des Interviewten, Kardinal Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires. Dabei wird doch sehr klar, dass Bergoglio ein Mann des deutlichen und wesentliches Gespräches ist. Ihm geht es nicht ums herumreden oder ausreden. Im Gegenteil: Wenn er etwas...
Vor 10 Monaten von Johannes Wahl veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Herderramsch, 8. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg. El Jesuita: Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio (Gebundene Ausgabe)
*Inhalt*

Das Buch enthält interessante Gespräche zur Situation der Kirche in Argentinien und zu der Person des Interviewten, Kardinal Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires. Dabei wird doch sehr klar, dass Bergoglio ein Mann des deutlichen und wesentliches Gespräches ist. Ihm geht es nicht ums herumreden oder ausreden. Im Gegenteil: Wenn er etwas verbockt hat (ja das gibt er gerne zu, auch mit Beispielen), dann sucht er Versöhnung und Vergebung. Ebenso erzählt er von den Problemen, denen er im seinem Lebenslauf begegnet ist und wie er darin Gottes Weisungen entdecken konnte, wie Gott ihm Wege aufgezeigt hat, die vielleicht nicht erwartet hätte. Dabei hat er eine Haltung, die der des Johannes-Evangeliums sehr nahe kommt. Nicht er ist die interessante Person, nicht er ist verehrungswürdig, sondern Gott ist es. Er mag es daher nicht, dass man viel nach ihm fragt. Es geht um die Botschaft. Die Botschaft wird verkündet mit dem Kopf, dem Herzen und den Händen. Und das ist glaubwürdig.
Von dem Gespräch her ist das Buch wertvoll. Es hätte 5 Sterne verdient. Erwähnenswert ist eine Art Glossar am Ende des Buches, wo Sachen und Personen erklärt werden, die für einen Nicht-Argentinier erläuterungswürdig sind.

*Form*

Von außen sieht das Buch recht ansprechend aus. Das hier mit Papst Franziskus geworben wird, anstatt zu sagen, dass das Buch in Zeiten entstanden ist, als er Erzbischof in Buenos Aires war, ist in Ordnung. Allerdings ist das, was danach kommt ein Tiefpunkt bei Herder. Nach den Einführungsworten hatte ich ein Gespräch in Interviewform erwartet, sodass deutlich wird, welche Frage gestellt wird und wer wie antwortet. Das wurde nicht erfüllt. Das Buch enthält je Kapitel meist ein paar kleine Einführungsworte zu dem Thema. Dann wird die Frage in indirekter Rede vorbereitet (so eine Art Faktendarlegung/Situationserklärung), die eigentliche Frage kommt dann in direkter Rede. Die Antwort erfolgt eingeleitet mit einem Spiegelstrich und Absatzeinrückung. Manchmal kommt dann ein neuer Spiegelstrich mit einer Absatzeinrückung und mit einer neuen Frage, manchmal auch mit einem zweiten Teil der Antwort. Manchmal kommt eine neue Frage ohne Spiegelstrich. Manchmal gibt es einen neuen Absatz ohne Spiegelstrich. Manchmal ist nicht klar, was von wem gesagt wurde.
In Kapitel 12 tauchen plötzlich Bilder auf (in schwarz-weiß, auch die neueren Datums), die den Lesefluss unterbrechen. Eben in diesem Kapitel gibt es eine Zäsur, mit drei Sternen angezeigt. Danach wechselt der Erzählstil, wo Bergoglios Umfeld erzählt wird, wobei er wechselnd mit direkter und indirekter Rede zitiert wird. Nach einem erneuten drei Sterne Bruch bleibt dieser Erzählstil.
Die Kapitelüberschriften "hängen" im Goldenen Schnitt, womit also schon immer 1/3 der ersten Kapitelseite verloren ist. In Kapitel 13 ist irgendwie der Zeilenabstand der Überschrift anders gewählt (evtl. weil die Kapitelüberschrift in zwei Zeilen gedruckt ist). Bei dem Kapitel Anhang ist er wieder richtig (trotz zwei Zeilen Überschrift).

*Übersetzung/sonstige Texte"

Am Anfang des Buches werden die Übersetzer erwähnt, fünf an der Zahl plus der Redaktor. Die Übersetzung scheint gut gelungen. Die Übersetzer sind alle vom Fach und kennen entsprechendes theologisches/philosophisches Vokabular. Manchmal wäre ein Kommentar zu Idiomen hilfreich gewesen, da Bergoglio sowohl argentinische wie italienische benutzt, deren Sinn sich mir teilweise nicht erschlossen haben. Was ich nicht verstehe, ist die Unterüberschrift "Mein Leben mein Weg". Die Erstausgabe heißt: "El Jesuita. Conversaciones con el cardenal Jorge Bergoglio, sj." Die Originalausgabe des hier verarbeiteten Buches heißt: "El Papa Francisco. Conversaciones con Jorge Bergoglio." Also müsste die deutsche Ausgabe heißen: "Der Jesuit. Gespräche mit dem Kardinal Jorge Bergoglio SJ." oder "(Der) Papst Franziskus. Gespräche mit Jorge Bergoglio." Wo "Mein Leben mein Weg" herkommt, weiß nur die Redaktion. Die Einleitung scheint von der Erstausgabe zu stammen, da nur ein "PS:" am Ende auf die Wahl zum Papst hinweist.
Grauenvoll sind übrigens die Umschlagseiten: "Dieser bescheidene und menschliche Papst, der den Namen des Franziskus wählte, kann die Welt und die Kirche zum Besseren verändern." Für so einen Schlusstext am Frontumschlag hätte das Buch von Bergoglio kein Imprimatur erhalten. Auf Herders Eingriffe kann man sehr gut verzichten.

**Fazit**

Das Buch ist lesenswert und bringt einem die Welt und die Vergangenheit von Papst Franziskus näher. Aber der Drucksatz ist mit das schlechteste, was ich je erlebt habe und oft hat genau dieser mir den Spaß verdorben. Besonders ärgt mich dieser Umstand, da Herder ja eigentlich für qualitativ hochwertige Bücher steht, die auch entsprechend kosten. Scheinbar schwimmt Herder mit dem Zeitgeist. Schade.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einblick in die Gedankenwelt von Papst Franziskus, 1. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg. El Jesuita: Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio (Gebundene Ausgabe)
Im Buch: „Mein Leben, mein Weg El Jesuita“ geht es vor allem um die Gedankenwelt des Papstes.

Das „Mein Leben, mein Weg El Jesuita“ das erstmals 2010 in Argentinien erschienen ist, nach der Wahl von Kardinal Bergoglio zum Papst, mit glühender Feder übersetzt wurde, zeigt ein Blick auf die Übersetzerliste, auf der nämlich nicht ein sondern gleich 4 Übersetzer genannt werden: Elisabeth Münzebrock, Maria Luisa Öfele, Ulrich Ruh, Martin Maier. Und so konnte der Herder Verlag ”El Jesuita” in weniger als 4 Wochen nach der Papstwahl dem neugierigen Lesepublikum präsentieren, das schon ganz gespannt erfahren will, wer denn nun dieser neue Papst ist und wie er tickt.

Und darauf gibt das Buch sehr gute Antworten. Es dokumentiert die Ergebnisse von Gesprächen, die die Journalisten Sergio Rubin und Francesca Ambrogetti über 2 Jahre mit Jorge Mario Bergoglio geführt haben, zu einer Zeit, als er noch Kardinal von Buenos Aires war. Die Einblicke sind also nicht durch das neue Amt geprägt und für mich daher authentischer.

Das Buch lässt uns den Papst von seinen Wurzeln her verstehen. Der Geschichte seiner Familie, seiner Berufung und seiner Ausbildung ist das erste Drittel des Buches gewidmet.

Dabei ist es kein Buch über ihn sondern mit ihm, da das Ganze als Frage/Antwortspiel aufgebaut ist.

Das Buch schneidet viele wichtigen Glaubensfragen an, aber macht auch vor unbequemen Fragen nicht halt, so vor der –nach der Papstwahl- viel diskutierten Frage nach dem Verhältnis von Jorge Mario Bergoglio zur Militärdiktatur in Argentinien.

Einige Male lassen Sergio Rubin und Francesca Ambrogetti auch Weggefährt_innen zu Wort kommen, um die Ausführungen des Papstes zu untermauern, so wird als Leumund für Kardinal Bergolio die Menschenrechtsaktivistin Alicia Oliveira interviewt.

Kaum ein kirchlicher oder menschlicher Bereich, der nicht durch Fragen der Autoren beleuchtet wird, denn das Spektrum reicht von A wie Arbeitslosigkeit bis Z wie Zölibat und tangiert alle wichtigen weltlichen und kirchlichen Fragen.

Auch heikle Themen wie Sexualität und unangenehme Themen, wie die Missbrauchsfälle werden angesprochen und beantwortet.

Immer wieder kommt die Bescheidenheit von Papst Franziskus durch: „… Ich habe nicht alle Antworten. Nicht einmal alle Fragen“. (S. 58)

Die Interessen des Papstes sind vielfältig, kochen, lesen, Tango und Fussball gehören dazu. Etwas, was bei ihm keinerlei Begeisterung auslöst ist das Thema Reisen. Seine erste Reise ins Ausland unternahm er 1970, immerhin schon 34 Jahre alt. Auf die Frage: „Wie haben Sie auf Ihren Reisen Argentinien von außen gesehen“ antwortet er: „Mit starkem Heimweh. Nach einer gewissen Zeit wollte ich immer wieder nach Hause. „

Diese Antwort hat mich im ganzen Buch am meisten berührt. Zeigt sie doch, wie groß das Opfer ist, das der Papst am Ende seines Lebens bringt.

Wer sich ein Bild des wichtigsten Mannes in der katholischen Kirche machen möchte und eine Ahnung davon bekommen, wie der Papst den als Priester, Bischof und Kardinal begonnen Weg fortsetzen will, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie sollen Dialoge führen, Dialoge führen, Dialoge führen ... (126), 2. Dezember 2013
Von 
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(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg. El Jesuita: Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio (Gebundene Ausgabe)
Nach jeder Papstwahl wird die vatikanische PR-Maschinerie neu angeworfen, so schreibt ein Rezensent. PR-Maschinerie? Was ist denn so verwerflich daran, dass die Menschen - und nicht nur die Gläubigen - an der Person des Jorge Maria Bergoglio interessiert sind? Wer ist er? Wofür steht er? Was ist ihm wichtig? Wenn ein Verlag dann als Antwort auf diese Fragen auf früher veröffentlichte Texte zurückgreift, so kann ich daran nichts Schlechtes finden. Im Gegenteil, dadurch, dass es sich hier um ein Gespräche handelt, welche Sergio Rubin und Francesca Ambrogetti vor einigen Jahren schon mit dem damaligen Kardinal Bergoglio geführt haben, kommt dieser direkt zu Wort. Was gibt es Besseres als unverfälschte direkte Aussagen? Kein Hineininterpretieren, sondern Klartext im wahrsten Sinne des Wortes, denn der neue Papst sagt durchaus direkt, was Sache ist. Teilweise sogar mit überraschenden Gedanken (Stichwort: Zölibat --> mehr dazu weiter unten). Es handelt sich hier also um keine theologische Analyse, sondern eine Annäherung an den Menschen Jorge Maria Bergoglio. Nicht mehr. Nicht weniger.

Ausgehend von der familiären Geschichte - wie die Großeltern väterlicherseits einst ins Land kamen - werden unterschiedliche Themen angesprochen. Persönliches - Werdegang und seine Vorlieben - ist ebenso dabei wie seine Grundeinstellungen und Werte. Ein Kapitel befasst sich mit den Jahren der argentinischen Militärdiktatur und der Rolle, die er damals gespielt hat. Nicht alles ist im Interviewstil gehalten. Es gibt auch Beschreibungen. Zeitzeugen kommen zu Wort. Die Juristin Alicia Oliveira, die einst in den frühen 70er Jahren als Strafrichterin in Buenos Aires tätig war. Oder ein Pilot der Alitalia, Aldo Cagnoli, den er auf den Flügen Rom - Buenos Aires - Rom kennengelernt hatte. Von ihm stammt die Aussage: Die Größe eines Menschen besteht - nach meiner bescheidenen Meinung - nicht darin, Mauern zu errichten und sich hinter und sich hinter der eigenen Weisheit und dem eigenen Amt zu verstecken, sondern darin, sich kritisch und voll Achtung mit allen auszutauschen und in Demut in jedem Augenblick des Lebens etwas Neues lernen zu können. Das ist für mich Pater Bergoglio (143f).
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Beispiele und Zitate aus dem Inhalt:

"In der Erfahrung der eigenen Grenze ... im Dialog mit der eigenen Begrenztheit bildet sich die Geduld aus. ... Sich in Geduld zu üben, bedeutet zu begreifen, dass einzig und allein die Zeit reif macht." (76)

"Auf die Menschen zuzugehen bedeutet auch, ein wenig von uns selber wegzugehen und den eingezäunten Bereich unserer eigenen Meinungen zu verlassen, wenn diese zum Hindernis werden und den Horizont verschließen, der Gott selber ist. Und das heißt konkret, sich in in eine Haltung des Zuhörens zu versetzen." (85)

Vergebung - Reue - Wiedergutmachung:
"Konkret habe ich gesagt, man müsse die Vergangenheit segnen - und zwar durch Reue, Vergebung und Wiedergutmachung." (150) In der Folge vertritt Bergoglio hier die Meinung, dass man Verzeihung nur entgegennehmen kann, wenn man Reue zeigt und Wiedergutmachung leisten will. Und eine Seite vorher hat er ausgeführt, dass nur der Verzeihung gewöhren kann, der jemals selber darum bitten musste und diese auch erfahren hat.

Seine Vorlieben:
Hobbys - Als Junge Briefmarken sammeln. Jetzt hin und wieder Musik hören.
Literatur - Hölderlin und viele Werke der italienischen Literatur.
Musik - Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 von Beethoven in der Interpretation von Furtwängler.
Malerei - Die Weiße Kreuzigung von Marc Chagall.
Filme - Die von Tita Merello und die des italienischen Neorealismus. Besonders gut erinnert er sich an den dänischen Film Babettes Fest.

Überraschendes:
Zum Zölibat schließt er - hypothetisch gesprochen - zukünftige Änderungen nicht aus, wobei diese "dann wohl aus kulturellen Gründen, wie es in den Ostkirchen der Fall ist, wo verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden" (106) geschehen würde. Allerdings betont er auch, dass seiner Meinung nach, "wenn die Kirche eines Tages diese Norm revidieren sollte", dies nur für einen bestimmten Ort und nicht für alle sowie nicht als persönliche Option möglich wäre.

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Mein Fazit:
Ein interessanter Einblick in die Werte und Gedanken von Papst Franziskus. Dass die Gespräche schon vor längerem geführt wurden, stört mich nicht. Wichtiger ist der Inhalt, und diesen fand ich sehr überzeugend und glaubhaft. Kein Theoretiker, sondern eine Person, die auf andere offen zugeht. Vor allem jemand, der Fehler auch eingestehen kann. Den Text selber fand ich sehr gut lesbar. Dass bei den Gesprächen nicht jedes Mal explizit erwähnt wird, wer wann spricht, hat mich nicht gestört, da ich die fragenden Journalisten und den antwortenden Kirchenmann gut auseinander halten konnte. Alles in allem hat sich dieser Kauf für mich mehr als gelohnt. Ein Danke an den Herder-Verlag für die Übersetzung und Veröffentlichung.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer Franziskus kennenlernen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei!, 30. April 2013
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg. El Jesuita: Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio (Gebundene Ausgabe)
Das Wichtigste an diesem Buch und an dem Buch "Offener Geist und gläubiges Herz" sind meiner Meinung nach, dass es sich um Texte von Jorge Mario Bergoglio handelt, die er zu einer Zeit schrieb, da er nocht nichts von einem Papst Franziskus wissen konnte. Der Leser hat also die Möglichkeit in das unverstellte Denken des ehemaligen argentinischen Kardinals hineinzuschauen.

Dieses Buch nun ist im Grunde genommen ein großes Interview. Locker und sogar auf unterhaltsame Weise erzählt, erfährt der Leser, dass die Bergoglios eine aus Italien stammende Familie sind und in den 30er Jahren nach Südamerika auswanderten. Es kommt sicher nicht von ungefähr, dass ausgerechnet die Kinder- und Jugendzeit von Franziskus im Buch so einen breiten Platz bekommt. Es ist leicht zu erahnen, dass Bergoglio damals durch das eigene Erleben von Armut zu seinem Denken heute gekommen ist. Dies ist einleuchtend und erklärt warum Franziskus heute genau so und nicht anders ist.

Dies Buch liest sich spannend weg. Obwohl es sich über weite Strecken um ein Frage - Antwort - Spiel handelt, ist es beinah wie eine Biografie zu lesen.

Wer wissen will, wieso Papst Franziskus heute genau so denkt und handelt wie wir ihn erleben, der muss dieses Buch lesen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seelsorger für die Herzen der Menschen -- zutiefst authentisch!, 9. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg. El Jesuita: Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio (Gebundene Ausgabe)
Beeindruckend ist die langjährige seelsorgerische Tätigkeit des Jesuiten Jorge Bergoglio, die sein Vorgänger im Papstamt, Joseph Ratzinger, überhaupt nicht aufzuweisen hat. Sehr deutlich kommen in diesem Buch die Fakten aus der Zeit der Militärdiktatur in Argentinien ans Licht, die jeder Journalist genau studieren sollte, bevor er mutmaßliche Artikel und Kommentare publiziert. Besonders gewichtig erscheinen mir die Gedanken des argentnischen Jesuiten auf der Seite 210 des Buchs: "Kommunikation, Hyperkommunikation, Nicht-Kommunikation -- wie viele unserer Worte füreinander sind überflüssig? Wie viel davon ist Geschwätzigkeit, wie viel Diffamierung, wie viel Verleumdung? Wie viel ist Oberflächlichkeit, Banalität, Zeitverschwendung? Es ist eine so wunderbare Gabe, sich über Gedanken und Gefühle austauschen zu können, doch wissen wir sie in all ihrem Reichtum nicht zu schätzen und zu würdigen..." Ein authentisches Zeugnis eines Papstes, der die Herzen der Menschen zu öffnen versteht.

Roland R. Ropers
Religionsphilosoph & Publizist
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch zum aktuellen Papst, 6. Juli 2013
Von 
Alois Prattes (Königstetten, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg. El Jesuita: Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio (Gebundene Ausgabe)
Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der nur irgendwas mit Glauben am Hut hat, aber auch anderen damit sie zum Glauben finden können.
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5.0 von 5 Sternen informativ und symphatisch, 5. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg. El Jesuita: Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio (Gebundene Ausgabe)
empfehlen für alle, auch für Kirchenkritiker - intelligenten Fragen stehen in fast höherer Qualität
erfrischende und beeindruckende Antworten entgegen. Gaudium legendi
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4.0 von 5 Sternen zwei journalisten im gespräch mit Kardinal Jorge Mario Bergoglio, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg. El Jesuita: Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio (Gebundene Ausgabe)
Noch als Kardinal hat sich Bergoglio mit den beiden journalisten Sergio Rubin und Franscesca Ambrogetti ausführlich unterhalten. Für mich war die glaubwürdige (gegen-)darstellung Bergoglios über seine rolle im zusammenhang mit den beiden Jesuiten Orlando Yorio und Francisco Jalics, die im Mai 1976 von der militärjunta verhaftet wurden, am wichtigsten. Die anfeindungen gegen Bergoglio stellen sich so als pressekampagne dar. Darüber hinaus finden sich viele interessante details aus seinem leben, seine art zu reden und zu denken werden anschaulich. Seine gedanken sind tiefgründig und anregend. Seine berufung zum priester und sein persönliches verhältnis zu Jesus werden klarer. Seine liebe zu Argentinien und die kämpfe um die gestaltung der argentinischen gesellschaft gehen aus seinen worten hervor.
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5.0 von 5 Sternen Sehr Gut, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg. El Jesuita: Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio (Gebundene Ausgabe)
Sehr Gut, Professional und Schneller, top ten delivery und beschreibung unkompliziert, ich werde schon wierder kaufen, ich gefalle professional Geschäft
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5.0 von 5 Sternen ungewohnt frei, 11. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg. El Jesuita: Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio (Gebundene Ausgabe)
ja......ungewohnt frei heraus erzählt uns der neue Papst aus seinem Leben mit all seinen Facetten ! Ich habe noch nicht erlebt, dass ein Papst so frei ist und auf alle, auch schwierige Fragen offen zu antworten. Bravo !
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Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg. El Jesuita: Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio
Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg. El Jesuita: Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio von Francesca Ambrogetti (Gebundene Ausgabe - 12. April 2013)
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