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am 25. April 2016
Dieses Buch ist ein autobiographisches Schriftstück mit dem Versuch die Politik zu überzeugen, wie 100 % erneuerbare Energien in Deutschland in nur wenigen Jahren möglich ist. In diesem Sinne pendelt der Autor zwischen Wirklichkeit und Illusion, damit eigentlich blamiert sich er selbst und macht den Inhalt des Buches wertlos. Kein Wunder, dass das von ihm gegründete Unternehmen "juwi" längst schon pleite ist, wie viele andere Mitreiter aus dieser Branche. Die Sonne von Eritrea kommt nie nach Deutschland und jeder Vergleich dazwischen ist sinnlos. Bemerkenswert ist auch wie ein Physiker mit den Gesetzen der Aerodynamik und der Kinematik operiert um zu begründen, wie aus „weniger″ ″mehr„ wird: ein sehr kleiner Generator auf einem sehr großen Windrad kann seine Vollaststunden verdoppeln, die Netzfluktuationen vermeiden und die Speicherkapazitäten minimieren. Großteils der von der Windanlage umgewandelten Energie in diesem Fall wird damit nicht für Stromerzeugung benutzt, sondern weggeblasen. Das aber spiele keine Rolle, weil der Treibstoff(Wind) "kostenlos" ist. Einem "Maestro" wie Herrn Willenhofer ist sicherlich bekannt die Energiegleichung E=1/2.m.v², von deren Auflösung sich die Formel für die Leistung des Windes ergibt: P=µ.3,14.r².v³. Wie diese Formel zeigt, hängt die Leistung einer Windkraftanlage vor allem vom Radius(r) des Rotors und von der Windgeschwindigkeit(v) ab, weil diese Parameter zum Quadrat bzw. mit der dritten Potenz in die Leistungsberechnung eingehen. Es ist ganz einfach in diese Formel die entsprechenden Werte für beide Varianten einzugeben um die Resultate vergleichen zu können. In dieser Hinsicht ist das Angebot vom Autor nicht realisierbar und weil dies nicht aus Unwissen gemacht wurde, sollte man es als unmoralisch bewerten.
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am 18. November 2014
Ich beschäftige mich schon seit mehreren Jahren mit dem Thema Energieversorgung und habe bisher nirgendwo eine Antwort darauf bekommen, wie eine Versorgung mit Erneuerbaren überhaupt effizient gestaltet werden sollte. Da Willenbacher so ziemlich der erste Physiker ist, der sich mit Erneuerbaren profiliert, musste ich das Buch auch lesen, kann ja sein, dass ich etwas überlesen habe.

Das Buch lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen
- Wenn man mitten in Afrika ein Solarpanel mit Batterie hat ist das besser als gar keinen Strom zu haben.
- Hochspannungsleitungen nutzen den alten Konzernen, brauchen wir nicht.
- Durch die Änderung des Verhältnisses von Rotor- zu Generatorgröße kann man die Windeinspeiseprofile glätten.
- 60% Wind sind damit problemlos möglich, 25% aus Sonne, 5 % Wasserkraft.
- Für die restlichen 10% brauchen wir Backupkraftwerke und Speicher.

Damit landet Willenbacher wieder beim alten System, in dem Kraftwerke im Hintergrund laufen, um die unstetige Einspeisung aus Erneuerbaren zu unterstützen. Allerdings verpackt er das ziemlich geschickt hinter regionalen Netzen und BHKW. Unterm Strich braucht man aber natürlich für die maximal benötigte Leistung BHKW, die dann ständig nebenher laufen müssen, denn BHKW mit einem Kaltstart von wenigen Sekunden gibt es heute noch nicht (oder aber man verwendet Überbrückungsspeicher).

Unterm Strich für einen Physiker eine echt schwache Darstellung, da hätte ich auch einschlägige Blogs lesen können. Auch dieses ganze Herumreiten auf populären Vorurteilen, die physikalisch nicht haltbar sind, hat nicht dazu geführt, dass ich das Buch irgendwie seriöser nehmen konnte.
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am 23. Juni 2013
Sind die Erneuerbaren Schuld am hohen Strompreis? Wem nützt die Energiewende, ist sie bezahlbar, wie schnell und wie überhaupt ist sie realistisch umsetzbar?

Wer äußerst unterhaltsam und fundiert durchblicken will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Willenbacher ist ein echter Insider und Diplom Physiker. So mischt er spannend Autobiografisches mit Fachwissen und entwickelt einen Masterplan, der funktioniert, wenn er von denen, die ihn bislang verhindern, endlich
ermöglicht würde.

Die Idee, Unternehmensanteile mit Millionenwert an die Energiegenossenschaften zu verschenken, wenn unsere Kanzlerin den Plan unterstützt, ist sicher auch eine interessante PR-Idee. Das finde ich für eine gute Sache total ok und der Autor meint sein Angebot ernst. Skandalös ist eher, dass sie es vermutlich nicht annehmen wird.

Wir leben in einer Demokratie und können unsere Politik als informierte Bürger gestalten. Lesen Sie Willenbacher und handeln Sie selbst!
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am 29. November 2013
Seit 5 Jahren bin ich selbst Betreiber einer (hochsubventionierten) Fotovoltaik-Anlage und kenne die langen Phasen, an denen die Anlage kaum Energie abgibt (vor allem im Winter, wenn der Bedarf hoch ist). Der Autor kommt aus dem Windenergiesektor. Dort kennt er sich aus. Auf andere Energieformen geht er nur oberflächlich ein. Auf das Thema Versorgungssicherheit bei durchaus üblichen langen Einspeiseflauten der alternativen Energien hat er keine Antwort. Dass wir daher für viele Jahre nahezu hinter jeder Fotovoltaik-Anlage und jedem Windrad noch ein konventionelle Kraftwerksleistung vorhalten und dafür in Zukunft auch bezahlen müssen, verschweigt er. Die Schelte auf die geldgierigeren Energiekonzerne fehlt natürlich nicht. Er vermeldet aber, dass er nach einer Probefahrt mit einem Elektroauto Typ TESLA spontan 10 Stück davon bestellt hat (Stückpreis über $ 100.000.-). So ganz caritative Zwecke scheint er mit seiner Firma also auch nicht zu verfolgen. Das Angebot an die Kanzlerin ist daher eher unqualifiziert als unmoralisch.
Albert Hartmann, Berlin
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am 27. Juni 2013
Wer Matthias Willenbacher schon einmal kennen gelernt hat weiß, dass er ein sachlicher, ruhiger und sympathischer Mann ist. In unseren Breiten – in Rheinhessen – würde man sagen: „Mit dem kann’sche Redde wie mit eme Dolle.“ Was so viel heißt wie: „Mit dem kann man sich ganz normal unterhalten.“ Keine Spur von wissenschaftlicher Arroganz, keine Spur von Besserwisserei, nicht die Spur eines übergeschnappten Self-Made-Millionärs.

In seinem Buch „Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin“ beschreibt er wie die Energiewende zu schaffen ist, und warum sie auf keinen Fall scheitern darf. Man kann das Buch durchaus als Rezeptbuch für die Durchführung der erfolgreichen Energiewende verstehen. Wie Chicorée schmackhaft zubereitet wird, findet man hingegen nicht.

In glasklarer Sprache skizziert Willenbacher die Ist Situation. Er beschreibt die Erfolge und die Rückschläge der bisherigen Umsetzung von Wind- und Solarenergieanlagen ohne falsche Emotionen. Er ist Wissenschaftler – und zwar einer, der erklären kann. Dass die Energieversorgung mit Erneuerbaren funktioniert, beweist er mit seinem Unternehmen seit 17 Jahren täglich. Neben ihm beweisen das hunderte von Energiebürger und Energiegenosssenschaften, die mittlerweile in vielen Kommunen die komplette Energieversorgung für ihr Umfeld gewährleisten.

Sehr umfangreich ist seine messerscharfe Analyse der verschiedenen Interessen im Energiemarkt. Mit fundierten Fakten macht er die Zusammenhänge transparent. Die Analyse erstreckt sich dabei über die Energieunternehmen, die Politik, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gruppierungen bis hin zum mündigen Bürger. Wirklich gut gemacht. Wer Polemik sucht oder Hetze betreiben will, wird mit diesem Buch nicht befriedigt. Wer sich allerdings ernsthaft mit dem Thema Energieversorgung der Zukunft auseinandersetzen möchte, wird das Buch begeistert lesen. Willenbacher geht es bei seinen Ausführungen nicht nur um Umwelt- bzw. Klimaschutz. Er zeigt Wege, die eine Energieversorgung zuverlässig, wirtschaftlich und umwelt- respektive naturgeschützt ermöglichen.

Visionär stellt er sein Modell der individuellen Mobilität verknüpft mit den dezentralen, regenerativen Energieversorgungsstrukturen vor. Gerade die Verknüpfung von Elektromobilität und erneuerbaren Energien macht nicht nur wirtschaftlich Sinn. Es ist eine gesellschaftliche Frage. Können wir es uns erlauben, die endlichen Ressourcen einfach in einem Fahrzeug oder in der Heizung zu verbrennen? Wo wir sie viel dringender für die Herstellung unterschiedlichster Güter, bis hin zu Medizinanwendungen brauchen.

Mein persönliches Fazit nach dem Lesen dieses Buches: Kurzweilige 160 Seiten Information elegant und verständlich geschrieben.. Es wird sicher zu einer der wichtigsten Publikationen im Bereich Energiepolitik. Das Buch sollte jeder lesen, der sich mit dem Thema auf ehrliche, unvoreingenommene Weise beschäftigen will. Es ist glücklicher Weise kein Lobgesang auf die Erneuerbaren. Es ist in der Tat ein Rezeptbuch, wie wir die energetischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte wirtschaftlich und gesellschaftlich erfolgreich bestehen können. Nicht mehr und ganz sicher nicht weniger.

Jetzt sind wir dran. Jeder einzelne Bürger. Es geht um unsere Energieversorgung. Es geht um unseren Geldbeutel. Es geht um unsere Zukunft.
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am 22. Juni 2013
Ich kenne Matthias Willenbacher persönlich und wusste daher von seinem Buchprojekt. Heute habe ich mir nun sein Buch rein gezogen". Was ich nicht erwartet habe: ich habe es nicht aus der Hand gelegt, sondern in einem durch gelesen. Hätte ich vorher nicht gedacht.
Klar, es liest sich leicht, soll ja auch so sein. Aber es reißt auch mit, zumindest Überzeugte wie mich. Ich muss ihm wirklich Respekt aussprechen.
Wieso? Nicht nur wegen dem Arbeitspensum, das er die ganze Zeit abspult (und dann auch noch ein Buch schreibt...!). Nee, vor allem, weil Matthias zwei Jahrzehnte lang gegen ständige Widerstände (auch unter den eigenen Leuten") anläuft und sich nicht entmutigen lässt. Ich musste beim Lesen an eine halbstündige Diskussion über Offshore-Windenergie im Treppenhaus denken (was keineswegs das einzige Mal war) und ich bin ja nun eigentlich nicht jemand, den man zur Energiewende bekehren muss. Aber Matthias hat nicht locker gelassen und an dem Punkt hat er mich tatsächlich rum bekommen".
Fragt sich noch, ob er auch eingefleischte Energie-Konservative" rum bekommt. Verdient hätte er`s allemal!
Mein Fazit: Ein echter Willenbacher" - authentisch wie er leibt und kämpft :-)

Danke, Matthias, für dein Engagement!
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am 5. Dezember 2014
Dieses Buch ist ein Beleg dafür, wie kurzlebig die Zeit ist. Was gestern noch als des Pudels Kern betrachtet wurde, ist heute schon Geschichte. Der Autor und Mitbegründer der Firma JUWI (Windräder) beschreibt mit deutlichen, klaren Worten wie er sich die Energiewende vorstellt. Er fordert sogar die Kanzlerin Merkel mit einem "unverschämtem Angebot" auf, sich auf seine Vorschläge einzulassen. Als Gegenleistung würde er ihr oder der Öffentlichen Hand seine Firma schenken. Klingt zunächst nicht schlecht, zumal ja die Öffentliche Hand darauf aus ist, die Umstellung von Fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien nicht zuletzt durch Windenergie zu bewerkstelligen.

Heute wird die Kanzlerin froh darüber sein, sofern sie es jemals in Erwägung gezogen hatte, dieses Angebot nicht angenommen zu haben, da die Firma JUWI inzwischen mehr als klemmt.
Durch Umsatzeinbrüche 2013/2014 und Absturz in den roten Bereich wurden die Banken in Alarmstimmung versetzt und der Geldhahn an JUWI wurde mehrfach abgedreht.

Dieses Kapitel fehlt in diesem Buch selbstredend, da sich die Ereignisse erst nach Drucklegung schlagartig verändert haben.

Dennoch ist das Buch lesenswert, insbesondere dann, wenn man erkennt, welche Halbwertzeiten es auch auf Versprechungen zur besseren Zukunft zu beachten gilt.
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am 24. Juni 2013
Das Buch ist die gnadenlos aufrichtige und persönliche Sichtweise eines Experten, der sich komplett einem Ziel verschrieben hat. Beim Lesen wurden mir erneut die weitreichenden Konsequenzen der Energiewende deutlich - es handelt sich eben nicht nur um technische Prozesse im Hintergrund sondern um ein Großprojekt, das alles verändern wird.
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am 2. April 2014
Ich habe mir das Buch in der Hoffnung gekauft, dass es realistische Voschläge zur Umsetzung der "Energiewende" macht.
Ich habe mich durch das Buch hindurch gequält. Nach langatmiger Schilderung des Lebenswegs einige Seiten über ein völlig illusorisches Konzept.
Reif für die Tonne!
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Matthias Willenbacher ist ein politisch denkender Windkraft-Unternehmer. In diesem Buch beschreibt er in knappen und einleuchtenden Sätzen, warum die heutige fossil-basierte Energiewirtschaft keinen Bestand haben kann und was an deren Stelle treten kann.

Heute lebt Deutschland von 25% erneuerbaren Energien, in wenigen Jahrzehnten können und sollten es 100% sein. Angesichts der Gesamtkosten sind Atomkraft-, aber auch große Kohle- und Ölkraftwerke heute schon unwirtschaftlich und werden es immer mehr. Doch die großen Konzerne wie RWE stehen dem Fortschritt im Wege. Sie haben kein Interesse an kleinen, dezentralen Wind- und Sonnen-Kraftwerken, die die Konzerne überflüssig machen würden.

Zitat: "Ein Durchschnittshaushalt zahlt 5.000€ jährlich für dieses Energiepaket. Die Politik diskutiert zwar die 200€ EEG-Umlage, nicht aber die restlichen 4.800€ des Energiepakets. Und sie ignoriert, was an Preiserhöhungen in Zukunft auf uns zukommt, wenn wir uns nicht unabhängig von den konventionellen Energieträgern machen, vor allem vom Öl." (S. 141)

Willenbacher argumentiert überzeugend quer zum konventionellen Rechts-Links-Schema der Politik. Er ergreift Partei gegen die Großkonzerne und für die Bürger, für eine ökologische und nachhaltige Zukunft. Wer über Energie redet, sollte dieses Buch gelesen haben und sich nicht von dem dämlichen Umschlag und Titel abhalten lassen. Der Inhalt ist hier viel besser als die Verpackung.
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