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Kundenrezensionen

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am 6. Juli 2012
Das Buch ist ein Apell, grundsätzlich Theologie und Gottesglaube, Ethik, Ekklesiologie und Pastoral neu zu durchdenken von der Wirklichkeit der Barmherzigkeit her. "Barmherzigkeit" als theologischer Begriff wird bisher so gut wie nirgends in theologischen Handbüchern reflektiert. Betroffenheit Gottes vom Leiden der Menschen wird fast nie als Wesensbeschreibung Gottes verstanden. Und doch prägt dies die biblische Botschaft von Anfang an. Diesen Skandal der Abwesenheit der Barmherzigkeit in der Theologie will Kardinal Kasper ueberwinden. Das Buch ist eine Tour d'horizont, eine Schule der Änderung der Blickrichtung. Inspiration war wohl vor allem das Pntifikat von Papst Johannes Paul II, der BARMHERZIGKEIT zum Schlüsselthema seines Pontifikat gemacht hatte.
Dieses Thema wird zur grossen Herausforderung kommender Theologie und dieses Buch wahrscheinlich zur Pflichtlektüre, die zu lesen fasziniert.
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am 18. April 2013
Dieses Buch habe ich gekauft, nachdem ich unseren neuen Papst Franziskus gehört habe, der es empfahl. Und ich habe es mit viel Interesse gelesen. Es hat mir wirklich viel gebracht in dem Sinn, dass ich realisiert habe, dass Gottes Barmherzigkeit auch im Alten Testament sehr präsent und wichtig ist, was man ja oft übersehen hat, weil uns dort der rächende Gott Israels die Sicht versperrt hat . So hat mir diese Lektüre das Bild Gottes als liebender Vater sehr viel näher gebracht. Das ist umso wichtiger, als unsere irdischen Väter uns durch ihr Verhalten oft davon abgehalten haben, Gott als liebenden Vater sehen zu können.
Ich würde das Buch allen Lesern empfehlen, die sich allgemein für Theologie interessieren und es gerne haben, wenn sie nicht nur trockene Abhandlungen sondern auch menschlich reiche Auslegungen der Bibel zu lesen bekommen.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. April 2013
Kasper: Barmherzigkeit

Der Buchtitel ‚Barmherzigkeit‘ überrascht und stößt vielleicht sogar ab. Wie kann man ein ganzes Buch über die Barmherzigkeit schreiben und noch dazu als Kardinal einer Kirche, der man in der Vergangenheit und wohl zuweilen auch heute noch eher Hartherzigkeit und unerbittliche Strenge vorwerfen kann. Schnell wird klar, dass man bisher viel zu wenig wahr genommen hat, wie sehr sich die Kirche seit Johannes XXIII, Johann Paul I und Benedikt XVI geändert und die Barmherzigkeit, die Liebe wieder ins Zentrum ihrer Botschaft gerückt hat, Bereichen also, die oft zu sehr im Hintergrund des kirchlichen Lebens standen. Dabei hat Benedikt XVI z. B. sein Pontifikat mit der Enzyklika ‚Deus caritas est‘-Gott ist Liebe‘ eingeleitet.
Kasper beschäftigt sich tiefgehend in den ersten Kapiteln mit den Botschaften des Alten und des Neuen Testamentes und schafft damit zunächst eine theoretische Grundlage über das, was in der Schrift ausgesagt und als Ziel vorgegeben ist. Schon hier überzeugt der Autor wieder durch die klare, leicht verständliche Sprache, die knapp gefassten Kapitel und die präzise Gliederung, die das Lesen, auch das selektive, erheblich erleichtert.
Nach den mehr theoretischen Grundlagen wird Kasper sehr konkret, indem er Fragen aufwirft. Ist die von Jesus geforderte Nächstenliebe, ja sogar Feindesliebe überhaupt realistisch? Wohin kommen wir, wenn wir dem Bösen keinen Widerstand entgegensetzen, wenn wir verzeihen, statt Gerechtigkeit einzufordern? Dem Leser wird rasch bewusst, man muss sich bewahren vor zu schnellen, vereinfachenden Antworten. Kasper beschäftigt sich mit dem heutigen Unschuldswahn, bei dem man dazu neigt, Schuld nur noch bei den anderen oder beim System zu sehen.
Natürlich ist Kasper besorgt über den steigenden Atheismus, erklärt aber die nur äußere Mitgliedschaft zu einer Kirche als absolut ungenügend, wenn sie nur zum Vollzug äußerlicher Bedingungen führt, die Lebenswirklichkeit aber nicht die geistigen Forderungen der Botschaft Jesu erfüllt.
Wir stoßen uns immer wieder im öffentlichen Leben an zu formal juristischen Entscheidungen, die zwar rechtlich korrekt sind, aber eigentlich keine Gerechtigkeit schaffen. Schon Aristoteles wusste, dass allgemeine Gesetze nie alle sehr komplexen Einzelfälle adäquat erfassen können. Wenn man hier das Prinzip der Epikie zuweilen einbezöge, könnte man die Lücken ausfüllen. Dadurch würde im Einzelfall die Rechtsnorm nicht außer Kraft gesetzt, sondern man würde im Einzelfall zu wirklicher Gerechtigkeit kommen.
Nach dem Lesen wird einem bewusst, wir laufen Gefahr, durch den Verlust geistiger Grundlagen in negative Normen zu geraten. Der Relativismus gefährdet die Zukunft der Gesellschaft. Selbst Habermas, aber nicht nur er, ist überzeugt, die Menschen brauchen einen religiösen Impetus, wenn eine bessere Zukunft entstehen soll.
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am 22. September 2013
Das Buch Barmherzigkeit von Walter Kardinal Kasper handelt von der Barmherzigkeit Gottes und erst in zweiter Linie von dem daraus folgenden Gebot für das Verhalten des Menschen. Barmherzigkeit ist ferner als unerwartetes und unverdientes Geschenk göttlicher Gnade zu verstehen. Empathie - neudeutsch von "compassion" sei in der modernen Psychologie und Psychotherapie, in der Pädagogik, Soziologie und Pastoral zum neuen und wichtigen Paradigma geworden. Im Buch lernen wir, dass während die Worte Mitleid und Barmherzigkeit weitgehend „out “ sein sollen, erfreulicherweise die entsprechenden Einstellungen und Haltungen es nicht sind. Wir lernen über die ideologischen Verzerrungen des Gottesbildes sowie der Barmherzigkeit.
Die Frage der Barmherzigkeit sei dringender denn je und ein Anliegen des 21. Jahrhunderts. Das Thema sei auch die logische Fortsetzung eines Themas, das bereits von Papst Johannes XXIII, Johannes Paul II und Benedikt XVI in verschiedenen Schriften und Enzykliken vorgegeben wurde.
Das heißt, eines Themas, das bereits in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zu Beginn des 21. Jahrhunderts - also als Antwort auf die Zeichen der Zeit - neu aufgegriffen wurde.
Walter Kardinal Kasper ist es wichtig, die Barmherzigkeit aus ihrem Aschenputtel-Dasein herauszuholen, ohne dem verharmlosenden Bild eines lieben, kumpelhaften Gottes zu verfallen, von dem die Heiligkeit nicht mehr ernst genommen wird. Er will die Barmherzigkeit als Gottes Gerechtigkeit und seine Heiligkeit verstanden wissen.
Der Gott vom Alten und vom Neuen Testament sei schon immer derselbe. Daher ist die schrittweise kritische Verwandlung des Gottesgedankens innerhalb des Alten Testaments selbst wie der innere Entwicklung des Alten Testaments hin zum Neuen Testament als ein Transformationsprozess zu sehen, bei der auch die biblische Sprache dienlich ist. Man könne den Begriff Barmherzigkeit nur verstehen, wenn man den biblischen Begriff Herz mit in die Betrachtung einbezieht. So gilt Mitleid in der Bibel nicht als Schwäche und unmännliche Weichheit, sondern nach der Bibel darf der Mensch seine Gefühle, seine Betroffenheit, seine Rührung, seine Freude wie seine Trauer zeigen. Der Mensch braucht sich seiner Tränen nicht zu schämen.
Das Buch endet mit einem Kapitel über die Mutter der Barmherzigkeit, Maria, und eine Abhandlung über die marianische Spiritualität, in der auch ich eine neue Perspektive gewonnen habe.

Maria Schmitz
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am 3. Dezember 2014
Kasper stellt Barmherzigkeit als Grundakkord des biblischen Gottesbildes heraus und damit als Leitmotiv für Selbstdarstellung und Wirken der Kirche. Jesustreue bedeutet Verkündigung von Barmherzigkeit aber auch Handeln in diesem Sinn. Die Kirche ist herausgefordert aber auch der einzelne Gläubige. Eine Neubesinnung auf das Wesentliche in christlicher Haltung.
So interpretiert gewinnt Kapitalismuskritik und Widerstand gegen die heutige Gewinnmaximierungskultur von Papst Franziskus und anderen geistlichen Führern in verschiedenen Religionen vertiefte Motivation. Eine höchst aktuelle Stimme mit einem wichtigen Anliegen.
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am 22. Januar 2016
Die Bestellung kam pünktlich. Das Produkt, das als Mängel Exemplar bezeichnet wurde, war sehr in Ordnung. Ich bin sehr zufrieden.
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am 15. August 2014
Das warmherzige Gottesbild, das hier vorgestellt wird, ermutigt die Leserinnen und Leser, wieder an den barmherzigen Vater- und Muttergott zu glauben und nicht an den 'Strengen Richter aller Sünder!'. Dieses Gottesbild müsste mehr und mehr in der Verkündigung vorgetragen werden
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am 8. Dezember 2014
Ich bin tief bewegt über die hier gelesenen Zusammenhänge. Einen barmherzigen Gott zu haben ist wohl heute das alles entscheidende in einer arg gebeutelten Welt. Nur soll lässt sich die Frage nach dem WARUM aushalten. Und es gibt eine Antwort: selber barmherzig sein.
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am 2. Juli 2014
In der Theologie ist dies ein sehr aktuelles Thema - und für die Praxis unerlässlich! Und wie immer: sehr gut recherchiert und sehr lesbar!
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am 13. Juni 2013
Dieses Buch kannte ich schon...
Ich habe es nun für mich persönlich gekauft...
Es fehlte in der theologischen Landschaft...
Nachdem Papst Franziskus es erwähnt hatte, findet es nun "reißenden" Absatz ???
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