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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen VERANKERUNG im EWIGEN JETZT
Wieder einmal ein Meisterwerk aus der Feder des 84-jährigen Benediktinermönchs, Mystikers und Poeten Brother David Steindl-Rast. Die 77 Worte des christlichen Glaubensbekenntnisses 'CREDO' interpretiert der erfahrene spirituelle Meister auf ungewöhnlich faszinierende Weise, wo sich jeder im göttlichen Urgrund berührt fühlt, der allen Menschen...
Veröffentlicht am 14. September 2010 von Roland Ropers

versus
12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Einfaches Glauben
Beim Lesen des Titels fragt man sich in Bezug auf die Verbindung: Meint man Religionen (und da die christliche - katholische , evangelische, ostkirchliche ' oder auch islamische, hinduistische oder buddhistische), meint man auch Philosophien, also: Glaube als Ausdruck vollkommener Überzeugung? Gemeint ist zunächst das Apostolische Glaubensbekenntnis und es...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2010 von Richard Reinisch


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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen VERANKERUNG im EWIGEN JETZT, 14. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Credo: Ein Glaube, der alle verbindet (Gebundene Ausgabe)
Wieder einmal ein Meisterwerk aus der Feder des 84-jährigen Benediktinermönchs, Mystikers und Poeten Brother David Steindl-Rast. Die 77 Worte des christlichen Glaubensbekenntnisses 'CREDO' interpretiert der erfahrene spirituelle Meister auf ungewöhnlich faszinierende Weise, wo sich jeder im göttlichen Urgrund berührt fühlt, der allen Menschen unterschiedslos gemeinsam ist. Die vielen persönlichen Begegnungen mit Brother David und unsere langjährige Freundschaft haben mich nicht nur bereichert, sondern auch in meiner persönlichen Sichtweise vom Glauben immer wieder bestätigt -- ' vor allem in schweren Krisenzeiten.
"'Die Autoritätskrise, in der wir stehen, zwingt uns zu fragen, worauf wir uns letztlich verlassen können'", schreibt der Autor und fährt fort: '"Wir werden Glaubenssätze immer wieder auf persönlich nachvollziehbare Erfahrung und Überzeugung zurückführen müssen ' auf innere Autorität also, bei allem Respekt für äußere... Ich schaue auf die Flut von Kirchenaustritten und sehe darin voll Hoffnung ein Austreten der Kirche über ihre herkömmlichen Ufer, eine Überschwemmung...Zu den Früchten, die Menschen in der Vergangenheit ernteten, wenn sie das CREDO beteten und so ihrem Glauben Ausdruck gaben, zählen folgende: ein tiefer Herzensfriede, ein Gefühl der Zugehörigkeit und des Daheimseins und eine feste Verankerung im ewigen Jetzt des gegebenen Augenblicks. Als ein Christ, der das CREDO schon seit fast 80 Jahren betet, kann ich dafür bürgen, dass die Früchte auch heute noch reifen und taufrisch verfügbar sind. Christ oder Nicht-Christ, wer immer das CREDO Satz für Satz mit unserer dreizinkingen Zange in den Griff bekommt, sollte imstande sein, in diesem Text jenen Ur-Glauben zu erspüren, der uns als Menschen eint ' in uns selbst, untereinander und mit dem göttlichen Seinsgrund".' David Steindl-Rast weist immer wieder mit sprachlicher Schönheit darauf hin, dass die Erfahrung des EWIGEN LEBENS von uns höchsten Lebensmut verlangt und nicht auf später verschoben werden darf. Ein großartiges und anspruchsvolles Buch, das den Bewusstseinsraum dafür öffnet, dass unser eigenes Sein am Einen, Schönen, Guten und Wahren Anteil hat und daher unzerstörbar ist.

Roland R. Ropers Obl.O.S.B.
Religionsphilosoph & Publizist
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glaube für 21. Jahrhundert., 16. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Credo: Ein Glaube, der alle verbindet (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist über das apostolische Glaubensbekenntnis (lat. Credo), die älteste heute noch gültige Zusammenfassung des christlichen Glaubens. In der Messe wird es gemeinsam nach der Predigt gesprochen, doch wie viele Christen identifizieren sich heute noch wirklich mit dem gesamten Text? Unser Weltbild ist nicht mehr das vor-wissenschaftlich mythische, von dem das Credo geprägt ist, unser Horizont ist nicht mehr der Mittelmeerraum sondern global. Der Ansatz von David Steindl-Rast nimmt die Wissenschaften ernst, würdigt aber auch die tiefen Einsichten poetischer Bilder, wie etwa der Jungfrauengeburt oder der Himmelfahrt. Jede Religion ist Ausdruck eines Urvertrauens auf den Sinn des Lebens. Der Autor stellt immer wieder auf die Autorität persönlicher Glaubenserfahrungen ab, da die alten Autoritäten in eine Krise geraten sind. Ziel dieses Buches ist es, die Frage, ob ein gebildeter Mensch das Credo mit Überzeugung sprechen kann, mit einem klaren Ja zu beantworten. Wenn man das Credo regelmäßig und voller Überzeugung betet, erreicht man tiefen Herzensfrieden, ein Gefühl der Zugehörigkeit und des Daheimseins und eine feste Verankerung im Jetzt des gegebenen Augenblicks
Glauben ist nicht eine Ansammlung von Behauptungen, die ein gläubiger Mensch für wahr hält, Glaube ist vielmehr tiefstes, wagemutiges Vertrauen. Das Gegenteil davon ist nicht Zweifel, sondern Furchtsamkeit. Unser kleines Ich (Ego), das letztlich einer Täuschung entspringt, kann bestenfalls etwas als tatsächlich anerkennen, glauben kann es nicht. Das Ego leidet an seinem abgetrennt sein vom Ganzen, das Selbst hingegen (unser wahres Ich) ist im Ganzen des Seins eingebettet. Diese mystischen Erkenntnisse sind nicht ausschließlich christlich sondern werden eigentlich von allen Weltreligionen ähnlich formuliert, ein Urglaube der alle Menschen eint, das Credo ist die spezifisch christliche Ausformulierung dieses Glaubens.
Glauben lernen kann man neben mystischer Erfahrung (Gipfelerlebnisse, die alle Menschen haben können) letztlich nur von Vorbildern, die wir kennen oder gekannt haben, am besten durch persönliche Gespräche, aber auch durch Bücher und andere Medien. In diesem Sinne empfehle ich Ihnen das Buch des Benediktinermönchs und Zen Meisters David Steindl-Rast.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Einfaches Glauben, 21. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Credo: Ein Glaube, der alle verbindet (Gebundene Ausgabe)
Beim Lesen des Titels fragt man sich in Bezug auf die Verbindung: Meint man Religionen (und da die christliche - katholische , evangelische, ostkirchliche ' oder auch islamische, hinduistische oder buddhistische), meint man auch Philosophien, also: Glaube als Ausdruck vollkommener Überzeugung? Gemeint ist zunächst das Apostolische Glaubensbekenntnis und es handelt sich um ein Deute-Buch, mit gewünschter 'zeitgemäßer Auslegung', dazu.
Zu Beginn wird die Frage nach Gott als dem Zielpunkt unserer Sehnsucht gestellt und die Zugehörigkeit zu IHM sowie die Dankbarkeit als Sinn des Lebens erkannt und schließlich mit 'im JETZT leben' beantwortet und darauf hingewiesen, dass das Credo nur dann Sinn hat, wenn es im Leser Erfahrenes von innen aufsteigen lässt. 'Glaube ist tiefstes, wagemutiges Vertrauen unseres wahren Selbst' ist die Kernaussage dieses Buches, doch wird mit den drei Grundfragen: 'Was heißt das eigentlich?', 'Woher wissen wir das? 'und 'Warum ist das so wichtig?' jedem der 77 Worte nachgegangen, was oft sehr mühsam zu lesen wird, denn es ist abwechselnd Mystik, Erfahrung aus dem Leben des Autors, Historik und viel Kopfarbeit angesagt. Also ganz anders als etwa in der 'Achtsamkeit des Herzens' die Spiritualität mit den Sinnen durchgängig zu ergründen, sodass dem Leser das Herz aufgeht. Jedes Kapitel zu den Worten, bzw. Wortgruppen (Satz) schließt dann mit 'Persönlichen Erwägungen' des Autors und mit den Psychotherapeuten-Fragen, etwa im Sinne von: 'Hast Du schon so etwas erlebt?' und 'Was macht das mit Dir?' ab.
Insgesamt ist das Buch für fortgeschrittene Religions-Spezialisten, aber auch für Suchende mit große Ausdauer und Konzentration geschrieben, dürfte aber andere eher ermüden....
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Auslegung für die Gegenwart, 25. September 2010
Von 
Kracht "Zhao" (Recklinghausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Credo: Ein Glaube, der alle verbindet (Gebundene Ausgabe)
Rezension zum
Buch 'Credo, der Glaube, der uns alle verbindet,'
Bruder David Steindl-Rast
Mit einem Vorwort vom Dalai Lama.

Es hat den Anschein, dass es hier dem Mystiker, David Steindl-Rast gelungen ist, wissenschaftliche Theologie mit Mystik, die allen Religionen zugrunde liegt, zu verbinden. Mystik, die allen Religionen zugrunde liegt. In einer Sprache, die heute Verständigung ermöglicht.
Verständigung findet schon statt, wenn man aufhört, die Menschen, nach richtig und falsch zu sortieren.
Wissenschaftliche Theologie war immer mystisch,
da sie erfahrungsbezogen, aus einem Erfahrungsschatz
hervorgegangen ist.
Die Verbindung liegt in der mystischen Praxis.
Die mystische Praxis liegt seiner Erfahrung nach in der Dankbarkeit.
Dankbarkeit deshalb, weil sie uns im Moment mit unserem
tiefen Seinsgrund verbindet.
Ich bin Dankbar,- in diesem Moment: Bin ich.
Bin ich einfach mit dem 'ES gibt- mein Dasein' verbunden.
Die Freude, die in unseren dankbaren Augenblicken erfahren
wird, ist die Freude, die dem 'ES' des 'Es gibt' entspringt,
oder sich dort entfaltet.
Diese Art mystischer Praxis ist bei Meister Eckhart, Jakob Böhme, Angelus Silesius, Matthias Claudius bis Gerhard Tersteegen schon immer vorhanden und nachzulesen.
Gleichermaßen werden die Wachsamkeitsgleichnisse Jesu, von Eckhart Tolle und oder anderen Mystikern der Gegenwart gepriesen.
Der Autor besteht ausdrücklich darauf, dass er
der römisch- katholischen Tradition verpflichtet ist.
Denn genau diese Tradition war und ist es immer noch, die
das Evangelium Christi bis auf den heutigen Tag. Das gilt
für die Evangelische Kirche gleichermaßen.
Oder einfacher ausgedrückt, Bruder David zeigt sich seiner ureigensten Tradition zutiefst dankbar. Dort, wohin Gott uns stellt, finden wir das, was uns unmittelbar anspricht.

Als Mystiker ist er der Gegenwart verpflichtet und bringt
das christliche Glaubensbekenntnis, als Antwort auf das Evangelium, in gegenwärtige Sprache.
Sprache, die heute gesprochen und so verstanden wird,
wo Menschen sich begegnen.
Das ist: Jetzt, im gegenwärtigen Augenblick, mich zu mir und Gott zu bekennen.
Bekenntnis in gegenwärtiger Sprache ermöglicht auch wieder,
dass wieder- traditionellen Worte -
dankbar mitformuliert werden können.

Die Tatsache, dass in diesem Buch S.H. XIV. Dalai Lama das Vorwort schreibt, geht über einen christlich- buddhistischen Dialog weit hinaus.
Jahrzehnte lange zielgerichtete Freundschaft beider Männer wird in dem Vorwort deutlich. Auf unterschiedlichen Wegen das wiederzufinden, was uns alle verbindet.
Die Frage stellt sich dem Leser automatisch,
auch als eine Möglichkeit, Staunen und Dankbarkeit zu erfahren.
Das, was allen Menschen gleich ist, erfasst dann immer mehr Menschen im gegenseitigen Common Sense.
In der Weisheit, die alle verbindet.
Für ihn als bekennenden Christen,
ist diese Weisheit mit Jesus in die Welt gekommen.
Die neutestamentliche Begründung baut sowohl auf
theologisches Denken,
wie jahrzehntelanger mystischen Erfahrungsschatz als
Benediktinermönch. Beides lässt sofort - oder im Augenblick verstehen.
Nicht deshalb, wie Bruder David häufig betont,
weil der Mystiker ein besonderer Mensch ist,
sondern jeder Mensch ein besonderer Mystiker.

Zwei Zitate schließen sich aus diesem Grunde an:

1. von dem kürzlich verstorbenen spanischen Mystiker Raimundo Pannikar:
»Ich bin als Christ gegangen,'ich habe mich als Hindu gefunden,'und ich kehrte als Buddhist zurück,'ohne doch aufgehört zu haben, ein Christ zu sein.«
und
2. Karl Rahner, der die Zukunft der Kirche bekanntermaßen wie folgt zusammenfasst: Der Jesuitentheologe meinte schon vor Jahrzehnten: »Die Kirche der Zukunft wird mystisch sein oder sie wird nicht mehr sein.«

Hinweis David Steindl-Rast, Common Sense, die Weisheit, die alle verbindet.
Claudius Verlag, München 2009.

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4.0 von 5 Sternen sehr gut!, 26. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Credo: Ein Glaube, der alle verbindet (Gebundene Ausgabe)
Es war als Grundlage für ein Glaubensseminar sehr hilfreich. Die Sprache und die Gedanken von Steindl-Rast geht ins Ohr - und ins Herz!
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5.0 von 5 Sternen Lesesenswert, 17. April 2012
Von 
Klaus Littwin (ettlingen germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Credo: Ein Glaube, der alle verbindet (Gebundene Ausgabe)
Man braucht viel Geduld; manche Seite muß man mehrmals lesen, um die Tiefe der Gedanken nachvollziehen zu können. Übereinstimmung ist wohl nicht immer gefragt; der Verfasser bewegt sich stellenweise am Rande der offiziellen römisch-katholischen Theologie. Das muß man wohl aushalten: die Summe der Gedanken führt letztlich doch zu einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Christentum. Auch wenn der Bischof von Salzburg anderer und, wie ich finde, oberflächlicher Auffassung ist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Übersetzung, 20. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Credo: Ein Glaube, der alle verbindet (Gebundene Ausgabe)
Steindl- Rast versucht, den christlichen Glauben anhand des Textes des Glaubenskenntnisses gewissermassen in allgemein verständliche Wahrheiten zu übersetzen. Das bringt einige interessante Einsichten, bleibt in Summe aber doch sehr stark im Bereich derer stecken, die schon christlich gläubig sind.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Credo von Steindl Rast, 16. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Credo: Ein Glaube, der alle verbindet (Gebundene Ausgabe)
Ich kann hier keine Rezension vornehmen, jeder kennt die apostollische Glaubensbekenntnis, es geht in diesem Buch der deutsch-amerikanischen Autor darum, ob ein modern denkender Mensch sich diese Wörter heute noch sagen kann und wenn ja, wie soll er die Wörter verstehen, wort-wörtlich oder sinngemäß und z.T. als Metapher
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Credo: Ein Glaube, der alle verbindet
Credo: Ein Glaube, der alle verbindet von David Steindl-Rast (Gebundene Ausgabe - 7. September 2010)
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