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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Metzger sollte es verstehen
Wenn wir uns über die Entweltlichung der katholischen Kirche unterhalten, dann geht es vor allem um die Glaubwürdigkeit der römischen Kirche. Mit diesem Gefühl klappt man das Buch „Benedikts Vermächtnis und Franziskus Auftrag“, das der Psychiater Manfred Lütz und der Kurienkardinal Paul Josef Cordes in diesen Tagen...
Vor 10 Monaten von Christoph Müller veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Entweltlichung ist die falsche Antwort für das Heute
Warum Cordes mit ellenlangen Ausführungen erklären will, was Benedikt mit dem Begriff gemeint haben könnte, und er dies mit der Dramaturgie einer belanglosen theologischen Diplomarbeit tut, ist schwer nachvollziehbar.

Der Teil von Lütz ist noch das Lesenswerteste, weil praktisch relevante an dem Buch, nimmt aber nur einen kleinen Teil an...
Vor 3 Monaten von Merwin Dengler veröffentlicht


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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Metzger sollte es verstehen, 2. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Benedikts Vermächtnis und Franziskus`Auftrag: Entweltlichung. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Wenn wir uns über die Entweltlichung der katholischen Kirche unterhalten, dann geht es vor allem um die Glaubwürdigkeit der römischen Kirche. Mit diesem Gefühl klappt man das Buch „Benedikts Vermächtnis und Franziskus Auftrag“, das der Psychiater Manfred Lütz und der Kurienkardinal Paul Josef Cordes in diesen Tagen veröffentlicht haben. Problematisch erscheint es, dass das Buch „Benedikts Vermächtnis und Franziskus Auftrag“ dem Medienhype um den argentinischen Pontifex und der Schnellebigkeit der heutigen Medienwelt geschuldet zu sein scheint. Denn vor allem der Psychiater Manfred Lütz bleibt in einer plakativen Diskussion um die Rolle der kirchlich gebundenen Träger im deutschen Gesundheits-und Sozialwesen stecken.

Der Kurientheologe Paul Josef Cordes wartet da schon mit schwererem Gewicht auf, wenn er seine theologische Grundlegung zur Frage der Entweltlichung beschreibt. Seine Ideen hätten aber auch mehr Gründlichkeit und Überzeugungskraft verdient, als es das Buch „Benedikts Vermächtnis und Franziskus Auftrag“ vorstellt. Es überzeugt, dass zwei Zeitgenossen, die in den vergangenen Jahren aufrecht zur katholischen Kirche stehen und sich für diese Aufrichtigkeit auch eine Menge Kritik anhören müssen, auch sehr abwägende Worte zum Erscheinungsbild der katholischen Kirche in der Gegenwart finden.

„Institutionelle Macht über Menschen auszuüben, bei denen von vornherein klar ist, dass sie sich gar nicht mit der Kirche identifizieren wollen, toleriert die Gesellschaft nicht mehr“(16), heißt es schon sehr früh. Diesen Gedanken bis zum Ende durchzudeklinieren, könnte bedeuten, dass die katholische Kirche im Hier und Jetzt den eigenen Standort neu bestimmt. Doch nicht nur dies. Aus dieser Standortbestimmung muss zum Wohle der Menschen und zum Wohle der Kirche auch die ein oder andere Konsequenz folgen. Manfred Lütz macht so manchen Vorschlag, was die Trägerschaft kirchlicher Krankenhäuser angeht.

Es stellt sich jedoch die Frage, ob die Implikationen, die Paul Josef Cordes und Manfred Lütz in dem Buch „Benedikts Vermächtnis und Franziskus Auftrag“ diskutieren, nicht in sämtliche Handlungsfelder der römischen Kirche übertragen werden müssten. Was für die Sozial-und Gesundheitseinrichtungen kirchlicher Träger gelten soll, müsste doch beispielsweise auch für die Bildungseinrichtungen der katholischen Kirche gelten.

„Wenn der Glaube neue Kraft gewinnen soll, hat zunächst der Einzelne bei sich selbst anzufangen.“ (21) Sprengkraft birgt diese Aussage von Paul Josef Cordes. Wenn diese Positionierung auf den Umgang mit wiederverheiratet Geschiedenen angewendet wird, dann steht gleichfalls der Umgang mit dem zölibatären Scheitern zur Diskussion. Es erscheint unabdingbar, die von Benedikt XVI. In seiner Freiburger Rede angestoßene Entweltlichung weiterhin zu bedenken. Dies sollte die katholische Kirche und auch ihre vielen Strukturen unbedingt leisten.

Es ist nicht zu leugnen, dass Glaubensgemeinschaften insbesondere Spiritualität und Frömmigkeit zu pflegen haben. Die katholische Kirche in Deutschland hat dies über Jahre vermissen lassen, als man sich darauf beschränkte, politisch zu wirken. Paul Josef Cordes macht einen Anfang, indem er auf verständliche Weise dem Leser Karl Rahner oder Simone Weil nahebringt. Wenn er Mutter Teresa, Klaus von Flüe und Charles de Foucauld vorstellt, macht Cordes noch etwas anderes deutlich: „Die evangelischen Räte Armut, Jungfräulichkeit und Gehorsam wirkten zu allen Zeiten fremd, auch heute. Doch gleichzeitig und vielleicht gerade deswegen faszinieren sie gerade in unseren Tagen viele, denen die Oberflächen der Welt nicht genug sind.“ (70)

Manfred Lütz schreibt in seiner unverwechselbaren und eindeutigen Art und Weise, was die Verkündigung von Kirche auf die Beine stellen muss: „Wenn es um Existentielles geht, zum Beispiel um den Glauben an Gott, ist alles, was Metzger nicht verstehen, auch nicht wirklich wichtig. Predigten müssen heute in einer so alltäglichen Sprache formuliert sein, dass der Zuhörer das gehörte sofort seinem atheistischen Nachbarn weitersagen könnte.“ (117)

Der Aufbruch in der römischen Kirche hat begonnen, könnte man als Fazit der Lektüre des Buchs „Benedikts Vermächtnis und Franziskus Auftrag“ formulieren. Es ist zu hoffen, dass die eingeschlagenen Wege weiterverfolgt werden. Vor allem sollte mehr Gründlichkeit gepflegt werden, um der Sache als solcher mehr gerecht werden zu können. Trotzdem Danke für die ersten Schritte, Kardinal Cordes und Herr Lütz.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entweltlichung - Schicksalsentscheidung der Kirche und jedes Gläubigen, 13. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Benedikts Vermächtnis und Franziskus`Auftrag: Entweltlichung. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Das Bändchen "Entweltlichung" von Kardinal Paul Josef Cordes und von Manfred Lütz hat nur 160 Seiten, aber es hat es in sich. Es knüpft an die berühmte Freiburger Rede Papst Benedikts XVI. vom 25.9.2011 an, in der dieser gefordert hatte, dass die Kirche sich „gewissermaßen entweltlichen“ müsse, um ihre Sendung zu verwirklichen (20). Benedikt ging so weit, die Enteignungen von Kirchengütern nach der Französischen Revolution als heilsam für die Kirche zu bezeichnen. Benedikts Rede war ein flammender Appell zur Umkehr, ein Aufruf zu einer veritablen Re-Formation der katholischen Kirche in Deutschland (11). Die Rede war ein Skandal!

Es ist nicht ohne Pikanterie, aber insbesondere nicht ohne Tragik, wie Kardinal Cordes schildert, dass der Aufruf Benedikts zur Entweltlichung für das katholische Establishment etwas so fundamental Neues war, dass er von führenden Katholiken - einige werden mit Namen genannt - entweder nicht verstanden oder sehr wohl verstanden, aber als „nicht hilfreich“ abgewehrt wurde (27). Kardinal Cordes dazu: „Je weltlicher… eine Kirche geworden ist, desto heftiger reagiert man auf die Zumutung der Entweltlichung.“

Ganz anders der der neue Papst Franziskus: Er nahm das Motiv der Entweltlichung in seiner ersten Rede vor den Kardinälen am 14. März 2013 auf, indem er eine "arme Kirche für die Armen" forderte und seine Zuhörer davor warnte, „weltlich“ zu sein (10). Franziskus setzte umgehend nonverbale Zeichen in dieselbe Richtung: Er ließ die für ihn bereit gestellte Luxuslimousine stehen, verzichtete auf den päpstlichen Schulterumhang, die purpurne Mozzetta und auf das prächtige päpstliche Brustkreuz. Cordes: „Solche Botschaften ohne Worte schaffen Fakten“(13).

Kardinal Cordes analysiert, was der Entweltlichungs-Appell Benedikts für das religiöse Leben jedes Einzelnen bedeutet (11 ff.). Ganz allgemein fordert Entweltlichung eine radikale Umkehr. Das, was Mutter Teresa meinte, als sie auf die Frage, was sich nach ihrer Meinung in der Kirche zuerst ändern sollte, antwortete: „Sie und ich“ (11).

Die Entweltlichung des Einzelnen muss als geistliches Abenteuer verstanden werden (16), nur so kann sie ihre eigentliche Kraft entfalten (16). Jesus selbst ist das ewig gültige Beispiel dafür (21).

Anhand von mehreren - auch nicht-katholischen - Personen macht Cordes anschaulich, was Welt und Verweltlichung einerseits und Entweltlichung andererseits sind:

1.Welt-Erfahrung: Simone Weil (1909-1943), jene Jüdin, die in den Reihen der äußersten Linken für das Recht der Schwachen und Unterdrückte kämpfte und sich selbst äußerste Kasteiungen auferlegte, wird als leuchtendes Beispiel für radikale Welterfahrung aufgeführt(32). Cordes: „Wer reichte in der Weltliebe an ihr Zeugnis heran?“–

2. Welt-Verständnis: Der Soziologe Charles Taylor stellt fest, dass bei dem modernen /postmodernen Menschen die Wahrnehmung auf das Rationale verkürzt wurde und Hinweise auf Jenseitiges ihn nicht mehr erreichen (39). Das Göttliche wird vielmehr in die Zweckverkettung des Werktags einbezogen – das Übel der Verweltlichung, gegen das Papst Benedikt zur Entweltlichung aufruft (41).

3. Entweltlichung : Der evangelische Theologe Rudolf Bultmann (25) wird bedrängt von der Erfahrung, dass sich beim modernen Menschen die Wahrnehmung der Transzendenz immer mehr verflüchtigt (42). Der Mensch schaffe sich eine eigene Welt, die durch Übermacht von Organisation das Verantwortungsbewusstsein des Einzelnen ebenso wie das Vertrauen zwischen den Menschen zerstöre (43-44). Und schließlich setze er diese Welt absolut, lebe fern von Gott und ohne göttliche Gnade (44): Der Mensch verfalle der Verweltlichung. Diese bestehe in der Sünde, in der Welt und ihren Mächten, im Fleisch, in der Sorge, in der Angst, in der Vergangenheit, in den egoistischen Interessen, im Leiden und im Tod (45).
Von dieser Verweltlichung könne die Offenbarung durch die christliche Freiheit Entweltlichung schenken - der Begriff Entweltlichung stammt von Bultmann - und frei machen für die Zukunft: Für die Eigentlichkeit Gottes (45). Die Offenbarung verbiete den Rückzug aus der Welt, aber sie könne von der Absolutsetzung der Welt befreien. D.h. der Christ bleibt in einem dialektischen Weltverhältnis: "Die Weltzuwendung, in der der Mensch seine konkreten Aufgaben ergreift, steht im Dienst der Weltabwendung; sie ist Form der Entweltlichung." Der katholische Theologe Hans Urs von Balthasar vertieft diesen Gedanken (65): Der Christ wird innerhalb der Ordnung der gefallenen Natur belassen, aber so, dass er den Gesetzen dieser Welt gehorchend, doch nicht von dieser Welt ist. Nach Balthasar leben engagierte Christen in einem "Als-Ob": "...als ob sie nicht verheiratet wären ... als ob sie nichts besäßen ... als ob sie von der Welt keinen Gebrauch machten".

Im Lichte der Theologie Bultmanns wird die Rede Benedikts von Freiburg zum ökumenischen Ereignis, zur Herausforderung für alle Christen.

Das vorliegende Buch von Kardinal Cordes und Manfred Lütz, ruft in dichtester Form das Eigentümliche, das Spezifische christlicher Lebensvollzüge ins Bewusstsein. Es ist ein Buch, das geeignet ist, den Zweifler, den Agnostiker, den Arianer und nicht zuletzt auch den lauen Christen, aus seiner skeptischen Apathie zu reißen und den existenziellen Kern christlichen Lebens wieder zum Leuchten zu bringen. Ein aufrüttelndes Buch. Für jeden von uns. Lesen! Unbedingt lesen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ,Zur Zeit wichtiger als die Bibel, 21. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Benedikts Vermächtnis und Franziskus`Auftrag: Entweltlichung. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Vor ca. 30 Jahren habe ich während eines privaten Gespräches mit einem Direktor der Deutschen Bank, München, ihm die Frage gestellt, welche Hauptaufgabe er der Katholischen Kirche zumisst. Er antwortete "Caritas, die caritativen Aufgaben". Das habe ich korrigiert und ihm sagen müssen "Das ist wohl auch wichtig, aber nicht die Hauptaufgabe. Die Hauptaufgabe ist, den Glauben zu leben,zu vermitteln, und an Hand dessen zu "verbreiten".

Angesichts die in diesem Buch aufgeführten Zahlen (auf der Seite 13) fühle ich mich mehr als bestätigt. Denn ein Jahresetat von rund einer Milliarde Euro allein im Bistum Köln mit über 50.000 kirchlichen Angestellten, unter anderem in 54 katholischen Krankenhäusern, angesichts von nur etwa 215.00 katholischen Kirchenbesuchern, rechtfertigt erst recht meine obige Aussage.

In diesem Buch wird deutlich, was die Geistlichkeit aus dem einstigen Auftrag, den unser Kirchengründer, Jesus Christus und sein Nachfolger Petrus seiner Kirche aufgetragen hat, machen und was heute nicht mehr eingehalten wird. Das muss sich ändern. Dieses Buch ist im heutigen Sinne ein besserer Leitfaden dazu, als es die Bibel sein kann. Ohne Bibel aber wäre allerdings auch dieses Buch nicht möglich.

Christus hat in Gleichnissen zu den Menschen geredet. Zu Menschen der damaligen Zeit. Ich kann jedem Theologen nur raten, sprecht zu euren Gläubigen in Gleichnissen der heutigen Zeit, nur so erreicht ihr auch die noch der Kirche Fernstehenden. Workshops und Rezitationen kommen nur da an, wo man ein Heimspiel hat. Und das hat Christus nun wirklich nicht mit seinem Auftrag gemeint. Gleichnisse der heutigen Zeit bedeuten nun nicht, das dem Zeitgeist zugearbeitet wird. Nein, es bedeutet, dass die Worte Christi in die heutige Zeit "übersetzt" werden. Nur so kann "Entweltlichung" durchgeführt werden!

Insofern halte ich die von Herrn Manfred Lütz aufgeführten Beispiele als sehr hilfreich und mahnend, auch weitere Mißstände anzugehen. Dass dies geschieht, dessen bin ich mir sicher, wird unser neuer Papst angehen. Der rote Faden hat ja durch ihn bereits seinen Anfang gemacht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen buch von paul josef cordes, 1. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Benedikts Vermächtnis und Franziskus`Auftrag: Entweltlichung. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
das buch gefällt mir gut
würde es jedem anraten, der sich mit der kirche beschäftigt
doch sind gewisse anforderungen zu diesem thema erforderlich
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Entweltlichung ist die falsche Antwort für das Heute, 22. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Benedikts Vermächtnis und Franziskus`Auftrag: Entweltlichung. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Warum Cordes mit ellenlangen Ausführungen erklären will, was Benedikt mit dem Begriff gemeint haben könnte, und er dies mit der Dramaturgie einer belanglosen theologischen Diplomarbeit tut, ist schwer nachvollziehbar.

Der Teil von Lütz ist noch das Lesenswerteste, weil praktisch relevante an dem Buch, nimmt aber nur einen kleinen Teil an. Allerdings ist fraglich, ob Lütz die richtige Diagnose stellt. Es dominiert bei ihm ein sehr eindimensionales Verständnis von Christsein, das sich bei einem Menschen offenbar allein an der Häufigkeit der Sonntagsmesse festmachen lässt. Sein Vorschlag, Caritas herunterzufahren, dürfte in Deutschland zur weiteren Marginalisierung von Kirche beitragen. Geht es heute wirklich darum, dass caritativ Tätige gut katholische Lebensweise leben?

Der Graben der verfassten Kirche zur Welt scheint heute so groß, dass die Hinwendung zur Welt das Gebot der Stunde sein sollte. Franziskus geht diesen Weg. Gegen die Benedikt'sche Entweltlichung ist an sich nichts einzuwenden. Doch sie ist heute nicht die richtige Antwort der Kirche, die sich in Barmherzigkeit üben sollte. Das ist der Begriff, über den Verantwortlich in Kirche sich Gedanken machen sollten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch. Zum Verständnis der Persönlichkeit des neuen Papstes unbedingt lesenswert., 7. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Benedikts Vermächtnis und Franziskus`Auftrag: Entweltlichung. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderbares Buch, das die Persönlichkeit des Papstes Franziskus aufzeigt.
Ich habe das Buch meinen Kindern und Enkeln, sowie Freunden wärmstens empfohlen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Benedikts Vermächtnis und Franziskus' Auftrag, 20. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Benedikts Vermächtnis und Franziskus`Auftrag: Entweltlichung. Eine Streitschrift (Gebundene Ausgabe)
Zur Promlematik der Entweltlichung unserer Kirche ist wenig bekannt geworden. Es ist sehr interessant die Reden von Benedikt dazu zu lesen und die Zusammenhänge , die ihn zu dieser Mahnung veranlaßt haben.
Ich fand es sehr spannend und es hat mir unsere Kirche näher gebracht. Ich habe dieses Buch gleich mehrfach verschenkt.
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Benedikts Vermächtnis und Franziskus`Auftrag: Entweltlichung. Eine Streitschrift
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