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Kundenrezensionen

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Wer kennt ihn nicht, den inneren Kritiker, der ständig an uns herumnörgelt und uns auf Fehler und Schwächen aufmerksam macht. Er ist unsere innere Stimme, die uns einreden will, dass wir schon wieder etwas falsch gemacht haben. Bei übertriebener Selbstkritik und tiefgehendem Selbstzweifel - da ist eindeutig der innere Kritiker am Werk.

Wie also mit diesem Nörgler und Meckerer umgehen? Tom Diesbrock hat eine Lösung gefunden. Zuerst gibt er seinem inneren Kritiker ein Gesicht und einen Namen: Hermann. Da hat er erst einmal einen Ansprechpartner. Wir können diesen "Hermann" zwar weder abschaffen noch einschüchtern. Doch wenn wir z. B. seine Strategie kennen, haben wir schon halb gewonnen.

Diesbrock gibt zahlreiche Tipps zum klugen Umgang mit diesem engstirnigen "Hermann". Er rät, einige Zeit sogar Protokoll zu führen, um ihm so auf die Schliche zu kommen. Jedenfalls sollte man Hermann konsequent im Auge behalten. Auch sollte man sich Gedanken darüber machen, warum der innere Kritiker so geworden ist, wie er ist. Schließlich leben wir mit diesem Miesepeter schon 20, 30, 40 oder mehr Jahre zusammen.

Also müssen wir Hermann in seiner kindlich-ängstlichen Weltsicht verstehen lernen und selbst die erwachsene Position einnehmen. Doch mal ehrlich: so schlecht lebt es sich doch mit ihm nicht. Er ist nun einmal ein Teil von uns. Und wenn er mal wieder über die Stränge schlägt, sollten wir einfach die innere "Stopp"-Taste drücken.

Die witzigen Zeichnungen von Frank Wowra runden diesen ungewöhnlichen Ratgeber auf humorvolle Weise ab.

Manfred Orlick
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am 4. September 2012
Klein, weise, unaufgeregt, perfekt einfach und deswegen genial!
Tom Diesbrock ist mit dieser Veröffentlichung etwas Tolles gelungen: Er hat sich drangemacht, einen einzelnen Aspekt der komplexen Modelle von Ich-Zuständen, wie sie von Freud, Berne, Schulz von Thun entwickelt wurden, herauszufiltern und so leicht und konkret zu beschreiben, dass ich als allererstes meiner 17-jährigen Tochter dieses Büchlein geschenkt habe. Der Autor hat es geschafft, komplizierte Zusammenhänge so aufzubereiten, dass es Freude macht und wirkt. Meines Erachtens bleibt durch diese Art der Darstellung nichts auf der Strecke. Es simplifiziert nicht, auch wenn es eingängig dargeboten wird.

Gerade weil der Autor ganz konkrete Bilder kreiert, die der Illustrator Frank Wowra sympathisch umgesetzt hat, und weil er recht ausführlich Beispiele skizziert, ist diese Veröffentlichung so ein selten guter Ratgeber.

Denn ein guter Ratgeber macht es möglich, die Metaebene zu verlassen und sich wirklich einzulassen auf die Suche nach Hermann. Wie sieht der aus? Wofür ist er da? Warum macht er mir oft das Leben so schwer? Wie kann ich mit ihm klarkommen? Hat er gute Seiten? Wie kann ich die würdigen?

Einige wenige Übungen/Aufgaben hat Tom Diesbrock eingebaut. Überschaubar, machbar und dadurch hilfreich.

Tom Diesbrock hätte, das zeigen seine weiteren Veröffentlichungen, wesentlich mehr Aspekte einbauen können. Aber wäre es mir dann gelungen, diese eine innere Stimme mal genauer zu beleuchten? Gerade Diesbrocks Beschränkung auf die Figur Hermann und wofür sie steht zeichnet dieses gute Büchlein aus. Echt selten, dass mich ein kleiner Ratgeber so gefetzt hat. Danke!
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am 29. Januar 2012
Darf ich vorstellen: Hermann.
Vermutlich jeder kennt diesen alten Miesepeter und Nörgler. Dank Tom Diesbrock's kleinem und launigem Büchlein 'Hermann!' hat er jetzt einen Namen und ein Aussehen. Auf dem Titelbild erinnert Hermann zugegebenermaßen an das HB-Männchen meiner Jugendzeit und die Nase hat etwas Sams-artiges, aber es ist schon irgendwie nett, Hermann als Persönlichkeit vorgestellt zu bekommen. Ich jedenfalls hatte bisher nie die Idee, meinem inneren Kritiker einen Namen zu verleihen und mir vorzustellen, wie er aussehen könnte. Ich hatte nicht einmal die Idee, mir zu überlegen, ob er männlich oder weiblich ist. Halt ' auch ohne mir Gedanken darüber zu machen, erscheint er mir tatsächlich als männliches Wesen. Ich hatte nie das Bedürfnis ihn näher kennen zu lernen, weil er ja eigentlich nur nervt und vor allem, weil er mich ständig ausbremst. Und sich damit nicht gerade beliebt macht. Ihn sich als Person vorzustellen hilft tatsächlich dabei, sich mit ihm auszusöhnen. Und 'Hermann' ist ein sehr passender Name wie ich finde. Aber ich weiß, ich kann ihm jederzeit einen anderen Namen geben, der für mich besser passt ' und ich kann ihn mir ganz anders vorstellen, wenn ich will.
Das Buch 'Hermann! Vom klugen Umgang mit dem inneren Kritiker' ist im Patmos Verlag erschienen. Autor ist der Hamburger Coach und Buchautor Tom Diesbrock. Die Illustrationen stammen von Frank Wowra. Diesbrock widmet es 'allen Menschen, denen ihr innerer Kritiker das Leben schwermacht'. Es ist in vier Teile gegliedert: Erstens in 'Ach, Hermann '' lernen wir Hermann kennen. Zweitens in 'Hermann. Und wie er die Welt sieht' lernen wir seine Vorgehensweise verstehen. Drittens in 'Die Psychologie des inneren Kritikers' erfahren wir, warum Hermann so ist wie er ist. Und Viertens 'Unser Leben mit Hermann' zeigt, wie wir bisher mit Hermann umgehen und schließlich wie wir unser Verhältnis zu Hermann in Zukunft entspannter gestalten können.

Ganz besonders schätze ich, wie Diesbrock uns charmant und selbstironisch zugleich von seinem persönlichen Hermann berichtet und uns miterleben lässt, wie er selber Hermann näher kennengelernt und mit ihm auszukommen gelernt hat. Mutig finde ich die Stelle mit Hermanns Kritik an Diesbrocks eigenem Äußeren:
S. 20 "'In den Augen meiner Mitmenschen bin ich wohl ein relativ sportlicher, nicht völlig unattraktiver Mann - nicht mehr blutjung, aber noch ganz gut in Schuss. Ich könnte wohl mit meinem Aussehen zufrieden sein. Wenn nicht Hermann mich mit ganz anderen Augen sähe:
Dein Bauch könnte auch straffer sein,
Mann, bist du schon faltig!
Du hattest auch mal mehr
Haare auf dem Kopf. Deinen Hüftspeck ver-
steckst du besser.
Und als i-Tüpfelchen:
Wer könnte dich schon attraktiv
finden? Mit dir will doch keiner mehr
Sex haben.
Das Leben ist vorbei für dich.'"
Das kennen wir ja wohl alle - nur fällt es uns dabei eher schwer, uns selbst positiv darzustellen.
Am meisten aber rührt mich die Zeichnung an, auf der eine Person ihren Hermann auf dem Arm hält, dieser wiederum sein Kuscheltier.

Das Buch ist sehr persönlich geschrieben mit einem angenehmen Humor, der zu Herzen geht. Das macht es uns Lesern leicht, sich darauf einzulassen und die Ratschläge zu beherzigen.
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am 1. November 2011
Erwischt: Ich liege auch beim Yoga und denke "warum sind alle so viel entspannter als ich?" Mein Hermann schimpft "Was denknst du ständig an überflüssige Dinge!" Mit dem Buch habe ich ihn entdeckt und eingekreist. Er hat jetzt einen Namen. Ich kann mit ihm sprechen. Deshalb kann ich ihn auch erziehen, so dass er ein erwünschter Teil von mir wird. Mein Hermann macht jetzt, was ich will. Wir arbeiten gut zusammen. Danke, für dieses humorvolle, entlarvende und hilfreiche Buch. Man kann es jedem schenken, denn jeder hat einen Hermann. Außer vielleicht der eine oder andere Dax-Top-Manager. Und Frau Merkel. Die hätten besser einen.
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am 11. Januar 2014
Ich kann nur gratulieren. Trotz der relativen Kürze des Buches ist es überhaupt nicht oberflächlich, sondern enthält alles, was man wissen muss, um seinen inneren Kritiker relativ kurz und schmerzlos außer Gefecht zu setzen. Ich habe schon einige Bücher zum Thema "innerer Kritiker" gewälzt und schnell aufgegeben ob nicht sehr prickelnden Aussicht auf die Mühen, monatelange Programme "gegen" Hermann "abzuarbeiten". Mit Hermann hat der "innere Kritiker" ein Gesicht bekommen (und einen Namen) und plötzlich ist alles sonnenklar und einfach. Ich denke, mein Hermann wird seinen Namen behalten und nun weiß ich, wie ich mit ihm umgehen soll! Danke!
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am 12. Juli 2014
....würde Hermann sagen.
Der Hermann des Autors und meiner müssen verwandt sein, denn sie nutzen die gleichen Vokablen.
Besonders der Einstieg ins Buch ist sehr schön gestaltet, mit einem Schwall an Schmähungen. Der mir sehr bekannt vor kommt. Hermann nicht verbannen zu wollen, sondern konstruktiv mit ihm umzugehen, ist ein Ansatz der mir gefällt.
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am 25. März 2013
Gutes Buch vom inneren Kritiker was gerade für einen Patienten sehr hilfreich und vorallem einfach und verständlich geschrieben ist. Man erkennt sich gut darin wieder.
Sehr hilfreich und empfehlenswert für Menschen, denen der innere Kritiker immer wieder rein spricht und wuschig macht.
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am 7. Juli 2014
Wunderbar leicht geschrieben werden wesentliche Ansätze dargestellt und der innere Kritiker kann voller Wohlwollen betrachtet werden. Denn erst was Wertschätzung erfährt kann auch "behandelt" werden. Habe ein paar Mal schmunzeln müssen...
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TOP 1000 REZENSENTam 10. September 2015
Tom Diesbrock erzählt die Geschichte von Hermann, dem inneren Kritiker, der in (fast) jedem von uns steckt. In der Geschichte versteckt er kunstvoll zahlreiche bekannte und bewährte psychotherapeutische Ideen und Techniken. Das recht ernste Thema des inneren Kritikers, einem Teil von uns, ist ansprechend, anschaulich und meines Erachtens gut verständlich von Herrn Diesbrock verpackt worden. Beim Lesen des Buches kommt wohl fast jeder ins Schmunzeln, die meisten erkennen sich und/oder ihren Hermann darin. Profitieren werden sicherlich viele Leser des Buches. "Wartezimmerlektüre", wie in einer anderen Rezension geschrieben wurde, ist das Buch sicherlich nicht. Es soll auch nicht 'nur' unterhalten und/oder "berühren", wie verlangt wurde. Die Beziehungsarbeit mit Hermann ist eine Lebensaufgabe, d.h. sie begleitet uns ein Leben lang. Die Arbeit mit dem inneren Kritiker muss man wollen, so wie man sich auch auf eine Psychotherapie einlassen muss, ansonsten bringt sie nichts. Ob man aber mit dem inneren Kritiker, also Hermann, generell arbeiten will oder nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt, kann man natürlich selbst entscheiden. Manchmal reicht es ja schon zu wissen, dass auch andere 'sowas' (also z.B. Probleme mit einem inneren Kritiker) 'haben'.

Ach, und falls Ihr Hermann, Herr Diesbrock, tatsächlich so streng ist: Sie sehen (zumindest auf den Fotos auf Ihrer Homepage) gar nicht soooo schlimm aus! ;)

Prädikat "wertvoll" und 5 Sterne!
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am 21. Januar 2014
Spritziger Stil und gute Hintergrundinformationen über unseren inneren Hermann. Schnell zu lesen für Zwischendurch. Regt zum Nachdenken an. Gefällt mir & empfehlenswert.
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