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166 von 186 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur für Theologen
»Ganz gewiss brauche ich nicht eigens zu sagen, dass dieses Buch in keiner Weise ein lehramtlicher Akt ist, sondern einzig Ausdruck meines persönlichen Suchens "nach dem Angesicht des Herrn" (vgl.Psalm 27,8).«

So steht es im Vorwort. Und:

»Es steht daher jedermann frei, mir zu widersprechen. Ich bitte die Leserinnen und Leser nur um jenen...
Veröffentlicht am 29. Januar 2008 von G. J. Matthia

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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jesus in den Augen des Papstes
Nach dem weltweiten Erfolg von Mel Gibsons The Passion of the Christ überrascht es nicht mehr, wenn sich ein vergleichsweise anspruchsvolles Buch über Jesus Christus in einem weitgehend säkularisierten Land wie der Bundesrepublik wochenlang auf den Bestsellerlisten hält. Gewiss hat Joseph Ratzingers Wahl zum Papst Benedikt XVI. zu diesem Erfolg...
Veröffentlicht am 13. März 2011 von Klaus Engelhardt


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166 von 186 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur für Theologen, 29. Januar 2008
Von 
G. J. Matthia "GJM" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
»Ganz gewiss brauche ich nicht eigens zu sagen, dass dieses Buch in keiner Weise ein lehramtlicher Akt ist, sondern einzig Ausdruck meines persönlichen Suchens "nach dem Angesicht des Herrn" (vgl.Psalm 27,8).«

So steht es im Vorwort. Und:

»Es steht daher jedermann frei, mir zu widersprechen. Ich bitte die Leserinnen und Leser nur um jenen Vorschuss an Sympathie, ohne den es kein Verstehen gibt.«

Ich gestehe, dass mein Vorschuss an Sympathie nicht sonderlich groß war, eher kritisch habe ich die Lektüre begonnen. Doch ist die Sympathie, während ich las, Seite um Seite gewachsen.

Es ist ein mutiges Buch. Da ist nämlich – ohne Wertung oder Gewichtung – von „katholichen Christen und evangelischen Christen“ die Rede. Da wird angesehenen Theologen vorgeworfen, „das Bild des Erlösers in den vergangenen Jahrzehnten verwaschen anstatt genauer gezeichnet“ zu haben. Nicht als Gottessohn werde Jesus von ihnen dargestellt, sondern als „eine der großen religiösen Gründergestalten, denen eine tiefe Gotteserfahrung geschenkt worden ist“.

Ich bin kein Theologe und ich verstehe die Theologen mitunter nicht. Aber ich habe dieses Buch verstanden. Vielleicht anders, als ein Theologe es versteht, doch das stört mich nicht, denn ich habe das Werk mit erheblichem Gewinn gelesen.

Das seit den 50er Jahren zunehmend verbreitete Bild von Jesus als Religionsstifter verwirft der Papst. In seinem Buch wird Jesus als Gott und Mensch nicht in Frage gestellt, sondern dargestellt. Gottes Sohn ist der Sohn Gottes und die Heilige Schrift ist das Wort Gottes. Solch schlichter Glaube ist mir sympathisch, denn auch ich glaube so schlicht. Schon im Vorwort macht der Autor klar, dass es ihm...

»...vor allem vordringlich schien, Gestalt und Botschaft Jesu in seinem öffentlichen Wirken darzustellen und dazu zu helfen, dass lebendige Beziehung zu ihm wachsen kann.«

Lebendige Beziehung zu Jesus - das meine ich mit schlichtem Glauben. Dafür muss man weder ungebildet noch einfältig sein. Ratzinger verfügt zweifellos über erhebliches Wissen und einen scharfen Verstand. Die historisch-kritische Forschung führte nach seiner Auffassung zur Bildung einer „undeutlich gewordenen Ikone“. Wer die Gottheit Jesu in Frage stellt, entziehe dem Christentum die Grundlage. Eine solche Situation sei „dramatisch für den Glauben, weil sein eigentlicher Bezugspunkt unsicher wird“.

Was das Buch für mich so einzigartig und wertvoll macht, ist die dichte Verknüpfung von Bibelzitaten aus dem Alten Testament mit den Worten Jesu. Vieles, was die Evangelien über Jesus berichten, wurde mir ganz neu lebendig und zum Teil erstmals verständlich. Zum Beispiel das Kapitel über die Bergpredigt – die durch das Verständnis der Bezüge aus dem Alten Testament gewonnenen Einsichten in die Worte Jesu sind faszinierend, wenn man sich darauf einlässt.

Der Autor hält sich nicht an die Chronologie der Evangelien, sondern er untersucht anhand von zehn Themen die Kernfrage: Wer war Jeus von Nazareth? Und er gibt die Antwort: Er war der, der er behauptet hat zu sein - der Sohn Gottes, der Messias, verheißen von den Propheten Israels, der Retter der Welt.

Die zehn Themen: Die Taufe Jesu / Die Versuchungen Jesu / Das Evangelium vom Reich Gottes / Die Bergprediugt / Das Gebet des Herrn / Die Jünger / Die Botschaft der Gleichnisse / Die großen johanneischen Bilder / Petrusbekenntnis und Verklärung / Selbstaussagen Jesu

Ausführlich legt Ratzinger immer und immer wieder dar, warum das Christentum unlösbar mit dem Judentum verbunden ist. Es sind die schönsten Stellen im Buch, die persönlichsten.

Durchgehend beeindruckte mich die einzigartige Kombination von Liebe und Ehrfurcht, die das Buch durchzieht. Freikirchliche Autoren sind manchmal sehr kumpelhaft im Ton, kirchliche mitunter arg distanziert und nüchtern. Bei Ratzinger habe ich eine zärtliche Beziehung zu Jesus empfunden, die aber nie aus dem Blick verliert, dass Jesus auch Gott ist, der Allmächtige, der für unseren Verstand letztendlich Unfassbare – der Mensch geworden ist, um für uns erfahrbar zu werden.

Das Buch steht in dem Ruf, „wissenschaftlich“ und schwer verständlich zu sein. Stimmt das? Ja und nein: Es ist keinesfalls ein Buch, das man so nebenbei liest, während der Fernseher läuft oder im Raum Gespräche stattfinden. Es fordert durchaus die ungeteilte Aufmerksamkeit des Lesers. Gelegentlich habe ich einen Abschnitt ein zweites mal gelesen, weil ich merkte, dass ich abgelenkt gewesen war. Unterhaltungslektüre hat Ratzinger nicht zu Papier gebracht.

Aber schwer zu verstehen oder wissenschaftlich kann ich das Werk nicht finden. Fachbegriffe werden im Anhang erläutert, der Stil als solcher ist keineswegs kompliziert. Zum Beispiel:

»Die Lehre Jesu kommt nicht aus menschlichem Lernen, welcher Art auch immer. Sie kommt aus der unmittelbaren Berührung mit dem Vater, aus dem Dialog von "Gesicht zu Gesicht" - aus dem Sehen dessen heraus, der an der Brust des Vaters ruhte. Sie ist Sohneswort. Als solche haben die Gelehrten zur Zeit Jesu sie beurteilt, eben weil sie den inneren Grund, das Sehen und Erkennen von Gesicht zu gesicht, nicht annehmen mochten. (Seite 32)«

»Der Kern der Sabbat-Streitigkeiten ist die Frage nach dem Menschensohn - die Frage nach Jesus Christus selbst. Wieder sehen wir, wie weit Harnack und die ihm folgende liberale Exegese irrte mit der Meinung, ins Evangelium Jesu gehöre der Sohn, gehöre Christus nicht hinein: er ist immerfort die Mitte darin. (Seite 143)«

Anspruchsvoller Stil, kein Bild-Zeitungs-Niveau - aber, so meine ich, auch keine Überforderung.

Widerspruch sei willkommen, heißt es im Vorwort. Es gibt in der katholischen Frömmigkeit und Kirchenverfassung durchaus Bestandteile, die ich in meinem Glaubensleben nicht wiederfinde. Aber in diesem Buch sind sie mir so gut wie nie begegnet, denn es ist eben kein theologisches Lehrgebäude, sondern eine 400 Seiten starke Liebeserklärung an Jesus von Nazareth, eine ansteckende und anregende Liebeserklärung. Der Sohn Gottes, der Menschensohn, wird darin auf eine Weise vorgestellt, die ich bei anderen Autoren nicht gefunden habe. Das macht mich hungrig auf den zweiten Band, an dem der Autor noch arbeitet.

Was den vorliegenden ersten betrifft: Danke, Josef Ratzinger, für dieses Buch. Ich hoffe, dass der zweite Band nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.
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169 von 205 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "evangelischer" Papst, 20. April 2007
Das Besondere:

Was zeichnet dieses Buch über Jesus aus? Es ist geschrieben von einem Wissenschaftler, der auf den Hintergrund historischer und literarischer Forschungen schreibt, aber dort nicht stehen bleibt. Er ist eine Art kritischer Biograph, der die Person, über die er schreibt, persönlich kennt.

Einordnung:

Dieses Buch ist der 1. Teil. Er behandelt das öffentliche Wirken Jesu. Die Kindheitsgeschichte möchte er in einem späteren Band behandeln. Es ist kein lehramtliches Dokument. Und da Benedikt das deutsche Vorurteil kennt, die Unfehlbarkeit des Papstes betreffe alle seine Aussagen, (es gab seit einem halben Jahrhundert keine unfehlbare lehramtliche Papstaussage mehr) lädt er sogar ausdrücklich zum Widerspruch ein.

Ausstattung:

Ein gut gebundenes Buch mit 2 Bändern als Lesezeichen.

Unter der weißen Schutzhülle verbirgt sich ein edel aussehender weinroter Einband mit silberner und goldener Schriftprägung.

Sprache:

Wegen Ratzingers Talent virtuos mit Worten umzugehen, wurde er schon der Mozart der Theologie genannt. Und wirklich: Seine Sprache ist wie Musik, was gerade bei Wissenschaftlern selten ist. Die Sprache ist sehr einfach zu verstehen und keinerlei Grundkenntnisse werden vorausgesetzt (Abgesehen von der theologischeren Einleitung). Das hat den Nachteil, dass Leser, die schon einige Vorbildung besitzen, sehr viele Wiederholungen lesen werden. Wer auch einfache Begriffe, wie "Passion" oder "Talmud" nicht kennt, kann im Glossar nachschauen.

Inhaltsverzeichnuis:

Vorwort

Einführung

1. Taufe Jesu

2. Versuchung Jesu

3. Das Evangelium vom Reich Gottes

4. Die Bergpredigt

5. Das Gebet des Herrn: Vater unser

6. Die Jünger

7. Die Botschaft der Gleichnisse

8. Die großen johanneischen Bilder

9. Petrusbekenntnis und Verklärung

10. Selbstaussagen Jesu

Anhang: Glossar/Register: Bibelstellen,Eigennamen,Themen

Die Leser:

Hier kann man wirklich sagen: Geschrieben für jeden, der sich für Jesus interessiert. Egal ob vorgebildet oder nicht. Auch Nicht-Gläubige und Anders-Gläubige werden sich nicht überrannt oder missioniert fühlen. Es lädt zum Widerspruch ein und stellt auch andere Meinungen dar. Natürlich dominiert die Sicht des Christen. Das dieser Christ auch Papst ist, wirkt eher zufällig. Auch evangelische Christen werden von diesem Buch angetan sein, da Benedikt ganz aus evangelischer, biblischer Sicht schreibt.

Inhalt:

Ganz zentral in diesem Buch steht die Beziehung Jesu zu Gott, seinem Vater. Betrachtet aus der Sicht der historischen Wissenschaft. Es ist für den christlichen Glauben grundlegend, das Jesus eine geschichtliche Person ist, greifbar, nachweisbar mit enormen Auswirkungen auf Geschichte, Kultur und vor allem das persönliche Leben unzähliger Menschen. Zugleich ist er aber mehr als nur historisch erforschbar. Benedikt reiht sich in Schar derer, die auf der Suche nach Jesus sind. In Jesus begegnet uns Gott unser Vater. Gott ist ein "Du", eine Person. Er wurde Mensch wie wir. Er wurde versucht wie wir. Er hat gelitten, hatte Freunde, hat gelebt, gerungen und geliebt.

Darum ist der Glaube Beziehung. Wenn Gott keine Person wäre, gäbe es keine Beziehung, dann wäre er nicht die Liebe. Jesus ist kein politischer Messias, der Sieg, Eroberung, Wohlstand und Macht bring. Er begegnet in Liebe und Ohnmacht. Wer liebt der teilt. Wenn sich Glaube mit politischer Macht verbindet, wird der Glaube erstickt. Das Heilige kann nicht mit Macht verbreitet werden.

Kurz:

Ein Theologisches Buch.Ein Betrachtungs Buch.Ein persönliches Zeugnis.Eine Diskussionsgrundlage.Alles in verständlicher und virtuos geschriebener Form.
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49 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Epochaler Blick in das Leben Jesu, 25. Februar 2008
Papst Benedikt XVI hat in seinem aktuellen Werk Jesus von Nazareth" einen epochalen Blick in das Leben Jesu geworfen und die Bedeutung seines Lebens und Wirkens für eine heutige Interpretation der Bibelgeschichte herangezogen.

In den Vorankündigungen zu diesem Buch hat man immer wieder von vielen Seiten auf die persönliche Bedeutung dieses Werkes für den Papst selber hingewiesen. So sei es ein eigener Beitrag zu seinem achtzigsten Geburtstag gewesen, den lang gehegten Wunsch nach diesem Buch selber zur Erfüllung zu bringen. So ist es nicht verwunderlich das man hier ein außerordentlich komplexes Werk vorfindet. Anhand der biblischen Chronologie und der Lebensgeschichte Jesus` von Nazareth entfaltet Benedikt XVI eine Perspektive auf die Darstellung und Beantwortung heutiger religiöser Fragen und Antworten.

Wie immer ist er dabei erzählerisch geschickt aber zugleich thematisch- inhaltlich extrem kompakt. Manche Seite wiegt dem Leser dabei so schwer, das mehr als eine Seite oder ein Kapitel erst einmal nicht drin ist. Zuviel gibt es zu reflektieren; zu tief sind die Gedankengänge, um einfach weiter zu lesen. Einmal eingetaucht in die Gedankenwelt des Papstes ist man begeistert von soviel Tiefe und die erzwungene Langsamkeit des Lesens kommt einem antiquiert vor und dennoch zugleich scheint sie Teil des Besinnlichen zu sein.

Benedikt versucht erneut, wie bereits als Kardinal, eine Synthese wissenschaftlicher Vernunft und der Theologie zu vereinbaren. Kritisch aber zugleich hoffnungsvoll-optimistisch gibt er sich in seinem Werk wenn er den historischen Jesus mit dem biblischen übereinstellt. Der Leser sollte schon eine gewisse Portion Geduld aber auch einen christlichen Glauben zum Lesen des Werkes mitbringen. Ich denke, dass Werk ist sonst nicht zu schaffen. Hat man es dann aber erst einmal zu Ende gelesen so wird man wieder einmal feststellen, dass es wohl zurzeit keinen schärferen und tieferen Denker des christlichen Glaubens gibt.

Das Buch ist also all denen zu empfehlen die zwar christlich glauben aber nicht alle Antworten von selber im Glauben finden bzw. keinen Pfarrer finden, welcher ihnen den Glauben erklären kann. Antworten finden sich also wie immer reichlich bei Benedikt XVI, man muss nur genug Geduld haben und bis zum Ende durchhalten.
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74 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der provozierende Jesus, 2. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jesus, so lautet ein zentraler Gedanke des Buches von Papst Benedikt, ist heute noch so polarisierend wie vor 2000 Jahren. Seine Botschaft ist ein Schlag in das Gesicht unseres Zeitgeistes. Die aufgeklärten Freidenker und liberalen Opportunisten der Gegenwart wären, würden sie ihn nur richtig verstehen, von ihm genauso entsetzt wie seinerzeit Pharisäer und Sadduzäer.

Seiner schriftstellerischen Eigenart gemäß stellt Benedikt diese Aussage nicht thesenförmig an den Anfang des Buches, sondern entfaltet sie eher indirekt und andeutungsweise über die Auslegung von Bibelstellen.

Insgesamt hat die Abhandlung den Charakter eines theologischen Kommentars zu Teilen des Neuen und Alten Testaments. Nachdem er im Vorwort die methodischen Voraussetzungen umrissen hat, behandelt Benedikt in den folgenden Kapiteln Jesu Taufe, seine Versuchungen, sein Evangelium vom Reich Gottes, die Bergpredigt, das Vaterunser, die Berufung der Jünger, die wichtigsten Gleichnisse, die johanneischen Bilder, die Verklärung sowie die Selbstaussagen Jesu. Ein geplanter zweiter Band dürfte Passion und Auferstehung behandeln, soll aber auch die Kindheitserzählungen nachliefern.

Allen Deutungen des Papstes liegt die Annahme der Vereinbarkeit von Glauben und Wissen zugrunde. Ein echter Widerspruch zwischen beiden, meint Benedikt, könne gar nicht entstehen, da der christliche Glaube seiner Natur nach historisches Wissen voraussetze. Weil er auf dem Wissen aufbaue, sei er von Fall zu Fall in der Lage es auch zu überschreiten ohne in Widerspruch zu ihm zu treten.

Im Umgang mit dem Neuen Testament leitet Benedikt aus diesem Ansatz ein ganz anderes Vorgehen ab, als man es in historisch ausgerichteten Darstellungen, wie etwa den Jesus-Büchern von Jürgen Becker, Gerd Theissen, E. P. Sanders, John P. Meier oder J. D. Crossan findet. Solche Studien pflegen das christliche Dogma völlig auszuklammern und von der Annahme auszugehen, dass die Evangelien nicht von Augenzeugen geschrieben wurden, sondern von unbekannten Redaktoren, die eine Vielzahl mündlich überlieferter Berichte (Perikopen) über einzelne Taten oder Aussprüche Jesu zu zusammenhängenden Texten verarbeiteten, ohne sich dabei um die historische Richtigkeit ihrer Kompilation zu kümmen. Bedenkenlos hätten sie den nachösterlichen Gemeindeglauben in die Überlieferung einfliessen lassen und ihn mit echten Jesusworten vermischt. Aufgabe der modernen Bibelforschung sei es nun, so meint man, das ursprüngliche Material wieder herauszufiltern, wobei schon aus methodischen Gründen Passagen, die nicht zum späteren christlichen Glauben passen wollen, als besonders verlässlich gelten.

Demgegenüber macht Benedikt die christliche Lehre ausdrücklich zur Grundlage seiner Interpretation. Alle Stellen der Evangelien, in denen Jesus sich als Sohn Gottes bezeichnet und andeutet, er sei gekommen, um die Menschheit durch seinen freiwilligen Tod am Kreuz zu erlösen, hält er für authentisch. Sein Argument: Im Falle keiner Perikope lasse sich BEWEISEN, dass sie nicht auf Jesus zurückgehe. Literargeschichtliche Rekonstruktionen seien immer hypothetisch; welcher man den Vorzug gebe, weitgehend eine Frage historischer Plausibilität. In dieser Hinsicht habe das christliche Jesusbild seinen modernen Alternativen aber einiges voraus. Die voll ausgebildete Christologie des nur 20 Jahre nach der Kreuzigung verfassten Philipper-Briefes z. B. sei mühelos erklärbar, wenn man annehme, dass sie auf Jesu eigene Botschaft zurückgehe, während der Versuch mancher Autoren, sie als Schöpfung anonymer christlicher Gemeinden auszugeben, sich reichlich künstlich ausnehme. "Das Grosse, das Neue und Erregende kommt gerade von Jesus; im Glauben und Leben der Gemeinde wird es entfaltet, aber nicht geschaffen. Ja, die 'Gemeinde' hätte sich gar nicht erst gebildet und überlebt, wenn ihr nicht eine außerordentliche Wirklichkeit vorausgegangen wäre." (S. 373).

Im Einklang mit der historischen Forschung sieht Benedikt den Kern von Jesu Botschaft in der Verkündigung des Gottesreiches. Im Gegensatz zu einflußreichen Theologen des 19 und 20 Jh. besteht er aber darauf, dass dieser Ausdruck weder ethisch (A. Harnack), noch eschatologisch (A. Schweitzer) missverstanden werden dürfe. Jesus habe mit dem 'Reich Gottes' weder einen Zustand des Friedens und der Gerechtigkeit gemeint, den die Menschen selbst herbeiführen sollten, noch den bevorstehenden direkten Eingriff Gottes in das Weltgeschehen. Das "Reich" oder besser, die "Herrschaft" Gottes zeige sich vielmehr in und durch Jesus. In seinen Reden und Handlungen werde deutlich, dass Gott auf die Menschen zugehe und ihnen die Erlösung anbiete, weil er wisse, dass sie nicht aus eigener Kraft zum Heil gelangen könnten. Wer dies erkenne und sich Gott öffne, werde eine innere Wandlung erfahren, die auch sein Verhältnis zum Nächsten verändere, dem er nun in gleicher Liebe begegne, wie Gott ihm.

Die Neigung des Menschen, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und nur seine eigene Vernunft und materielle Realitäten als Richtschnur des Handelns anzuerkennen, - in unserer Zeit meist als ein Ausdruck des Fortschrittes begrüßt - sei nach Jesus seine größte Versuchung. "Zum Wesen der Versuchung gehört ihre moralische Gebärde: Sie lädt uns gar nicht direkt zum Bösen ein, das wäre zu plump. Sie gibt vor, das Bessere zu zeigen: die Illusionen endlich beiseitezulassen und uns tatkräftig der Verbesserung der Welt zuzuwenden." (S. 57). Aus dieser Haltung, so deutet Benedikt an, seien die schweren Verbrechen und Katastrophen des 20 Jh. erwachsen.

Der Weltzugewandtheit des modernen Denkens stelle Jesus seine weitgehende Gleichgültigkeit für die Belange der Welt, ihrem Anthropozentrismus seinen radikalen Theozentrismus, ihrem optimistischen Menschenbild sein pessimistisches entgegen, demzufolge der Mensch ein zutiefst defizitäres, unvollkommenes Wesen sei, das nur aus der Beziehung zu Gott heraus ein gelungenes Leben führen könne. Dementsprechend stehe nicht die Ethik, sondern die Erlösung im Zentrum von Jesu Lehre. Man verstehe die Botschaft der Bergpredigt falsch, wenn man ihr die Absicht unterstelle, die Welt zu verbessern. Dies wäre ein Rückfall in den Glauben des Menschen an sich selbst. Jesus sei es vielmehr nur darum gegangen, gottgefällig zu handeln. Die Menschen sollten einander lieben, weil sie von Gott geliebt wurden, ungeachtet dessen, was daraus folgte, gleichgültig, ob es vernünftig war oder nicht.

Jesu Lehre steht in einem solchem Widerspruch zum Weltbild der Aufklärung, dass es heute nicht wenigen Christen leichter fallen dürfte, ihre Gebote zu praktizieren als ihre geistige Grundhaltung zu übernehmen. Wenn aber schon die Bergpredigt nicht in unsere Zeit passt, wie muss es dann erst um Kreuzigung und Auferstehung, dem eigentlichen Höhepunkt von Jesu Wirken stehen? Man darf auf den zweiten Band der Darstellung Benedikts gespannt sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein richtig gutes Buch!, 14. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jesus von Nazareth: Erster Teil. Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Am Anfang habe ich gezögert, dieses Buch zu kaufen, weil ich befürchtete, es könnte in einer schwer verständlichen Sprache geschrieben sein. Aufgrund einer Empfehlung habe ich es dann doch bestellt und war sehr positiv überrascht. Es war gut zu lesen und hat viele Aspekte aus dem Leben Jesu noch einmal aus einer für mich neuen Perspektive beleuchtet. Sehr gut hat mir gefallen, wie Joseph Ratzinger den Bezug zum jüdischen Umfeld dargestellt hat. Jesus Christus war (und ist!) Jude und hat als solcher gelebt, gelehrt und die Feste des Herrn gefeiert. Vieles von dem, was er gesegt und gelehrt hat, hat der Autor sehr gut im jüdischen Kontext und aus dem Alten Testament erklärt. Dadurch ist ein tieferes Verständnis der Evangelien erst möglich. Berührt hat mich sehr, dass die Liebe Josef Ratzingers zu Jesus und seine persönliche Beziehung zu ihm durchscheint. Das Buch hat mich auch neugierig auf den Autor gemacht und gerne würde ich mich einmal persönlich mit ihm über unseren gemeinsamen Herrn austauschen. Wer biblisch fundiert über Jesus etwas lernen möchte und Freude an der Bibel hat, für den ist das Buch genau das Richtige!
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38 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großes Buch, durch und durch ein Gewinn, 16. Mai 2007
Wie keine andere historische Gestalt erregt Jesus von Nazareth die Gemüter. Wer war er? Ein guter Mensch, ein gescheiterter Rabbi, ein Prophet, der Sohn Gottes? Joseph Ratzinger geht in seinem Buch Jesus von Nazareth" dieser Frage nach. Jesus ist der Sohn Gottes, so Ratzinger. Er habe sich so verstanden, und seine Gleichnisse, seine Selbstaussagen, sein ganzes Handeln deuteten auf diese Gottessohnschaft, die er seinen Jüngern in immer stärkerem Maße enthüllt habe. Jesus habe mit einer Vollmacht gehandelt, die entweder von seiner unmittelbaren Gottesschau stammte oder Blasphemie war. Ein einfacher Rabbi mit einer gemäßigten Naherwartung, als den ihn manche Bibelwissenschaftler sehen, wäre nicht am Kreuz geendet. Ratzinger wendet sich gegen eine in Teilen der Bibelwissenschaft übliche Trennung eines in der Naherwartung lebenden Jesus, der sich nicht als Sohn Gottes verstanden habe, und dem von den Autoren der Evangelien gezeichneten Christus, dem Sohn Gottes, dem Logos. Am Anfang der Evangelien habe das überwältigende Jesus-Ereignis gestanden; der anonymen Gemeinde werde von manchen Wissenschaftlern eine erstaunliche theologische Genialität" zugetraut, wenn diese imstande gewesen wäre, eine solche Gestalt, die wenig mit dem historischen Jesus gemein gehabt hätte, zu er-finden. Der Christus der Evangelien, so Ratzinger, sei eine plausiblere, logischere und historisch verständlichere Gestalt als die Rekonstruktionen mancher Exegeten. Dabei stellt sich Ratzinger keineswegs gegen die historisch-kritische Methode - ja er betont ihre Bedeutung -, zeigt aber ihre Grenzen auf.

Die Darlegungen und Schlussfolgerungen Ratzingers sind durchweg überzeugend. Die Schwachstellen der Argumentationsmuster von Vertretern der historisch-kritischen Methode werden schonungslos offen gelegt, auch wenn die Zielrichtung des Buches eine andere ist. So ist das auf sehr hohem intellektuellem Niveau geschriebene Buch weniger eine wissen¬schaftliche Abhandlung, als vielmehr - wie der Autor zu Recht bemerkt - Ausdruck seines persönlichen Suchens nach dem Angesicht des Herrn". Dennoch dürfte das Buch den wissenschaftlichen Disput um Jesus neu entfachen. Wie die meisten anderen Bücher Ratzingers ist auch dieses für Nichttheologen verständlich geschrieben, erfordert aber dennoch einige Vorkenntnisse. Nicht umsonst hat der Verlag ein Glossar mit Erklärungen zu Fachtermini von Agape bis Zoe ans Ende gesetzt. Der Einband ist hochwertig gestaltet; das Cover verzichtet auf jegliche Form religiöser Manierismen, die der Einfachheit des Titels abträglich gewesen wären.

Fazit: Eines der gehaltvollsten, anregendsten und ansprechendsten Bücher, die ich gelesen habe. Durch und durch ein Gewinn.
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37 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 30 Millionen Sterne?, 17. Mai 2007
Man sagte ja, das Papstbuch über Jesus habe (auf Englisch?) die höchste Startauflage aller je gedruckten Bücher erlebt, weltweit 30 Millionen (Nach anderer Quelle: dt./ital. "nur" ca. 1 Mio).. Es wird vermutlich nicht nur ein Bestseller sondern auch ein Longseller werden, vor allem, wenn der II. Teil noch kommt. Der Papst leistet dreierlei: Für Theologen und katholische Kirchenleute rückt er die Ergebnisse historischer Bibelkritik an die richtige, die bescheidenere Rangstelle, ohne an der Einsicht zu rütteln, dass eine Religion, die den Zeitbegriff überhaupt "entdeckt" hat, sich vor dem Forum historischer Wissenschaft muss verantworten können. Der Papst rettet aber auch den biblischen Jesus "mit Außenwirkung". Fast wie eine Erlösungstat wird das Buch auch von Leuten gelesen, die endlich wissen wollen, was denn der Katholik Nr. 1 über Jesus denkt. Das wurde zwar in grober Skizze schon in Ratzingers Einführung in das Christentum abgesteckt (1968), aber jetzt, im besten Papstalter, folgt das lebensgroße Gemälde: Jesus, ein Portrait. Drittens (und vielleicht auf lange Sicht am wichtigsten) leistet Joseph Ratzinger einen wichtigen Beitrag zum jüdisch-christlichen Gespräch, auch indem er "seinem" Lager einmal mehr Bescheid gibt, dass die "Kirche aus den Heiden" (heute fast alle) mit dem Einen Volk Gottes fest zusammengehört, das in Abraham seinen Anfang nahm; das ist der Ruhm Israels, "gloria olivae". (Oder wie bereits Pius XI. im September 1938 ausrief: "Geistigerweise sind wir alle Semiten!")

Die Sprache des Buches ist angenehm allgemeinverständlich, sofern der Laie bereit ist, sich einzelne Fachbegriffe zu erschließen. Ein Exeget bemerkte milde lächelnd, dass der "wissenschaftliche Apparat" in der Bibliothek Ratzingers offenbar nicht auf dem neuesten Stand ist. Das fasst der zur Zeit berühmteste geistliche Schriftsteller hoffentlich als Ansporn auf, in zweiten Teil NOCH WENIGER Fachkollegen zu zitieren. Denn ein Papst schreibt immer Primärliteratur, nicht Sekundärliteratur. Also bitte, bitte, im 2. Band noch mehr über Jesus-und-Kirche und noch weniger über Theologendispute, die außerhalb der fachwissenschaftlichen Publikationsmaschinerie doch niemanden interessieren. Papst wird gelesen, Theologie bleibt liegen. Aber vielleicht beginnt gerade so eine verantwortete Theologie (verantwortet vor dem common sense) von Neuem.
"Non nova, sed noviter!" (Benedikt XV., 1914)
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72 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein evangelisches Buch, 17. April 2007
Ein evangelisches Buch vom Papst? Das mag verwundern. Doch es gelingt Joseph B.XVI. Ratzinger ganz hervorragend, den historischen Jesus und den Christus des Glaubens zu versöhnen, indem er immer wieder den Blick auf den Urquell jeglicher Betrachtung und Überlieferung zu jenem Thema lenkt, nämlich auf die Heiligen Schriften, auf die Evangelien.

Das Buch ist ein wunderbarer Anlass und Ausgangspunkt, sich auch mit den Evangelien und dem darin niedergelegten Zeugnis zu beschäftigen. Es nutzt die Evangelien als historische Quellen und attestiert diesen sowohl historische als auch theologische Glaubwürdigkeit. Es stellt stets tief fundiert und dennoch auch für interessierte, aber nicht studierte theologische Laien nachvollziehbar den Bezug zur gesamten Schriftüberlieferung her, ohne dabei die historisch-kritische Methode außer acht zu lassen. Die Konzentration auf die Heilige Schrift als Urquell des Glauben, die Versöhnung des Glaubens mit der Vernunft: dies sind durchaus evangelische Themen und Anliegen. Insofern ist das Buch nicht nur Teil einer vom Autor notwendig empfundenen Evangelisation, der Neu-Bewusstmachung der Evangelien, sondern ein durchaus evangelisches Buch, in welchem sich geradezu in Christus ökumenische Ansätze erkennen lassen. Viel Erfolg!
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37 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen historisch-kritisch, interessant, einweihend und ehrlich..., 7. August 2007
Von 
Tanja Küsters "Literatin" (Leverkusen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Dieses Buch zu kaufen ist vielleicht schon für viele Menschen eine Hürde. Verstehe ich, was dort geschrieben wird? Kann ich alles nachvollziehen? Muss ich die Bibel daneben liegen haben? Erschließt sich auch mir Jesus von Nazareth - mir vielleicht Nicht-Christ, Nicht-Kathololik, Evangelist?

JA! Papst Benedikt schreibt zwar zielstrebig, historisch und kritisch, aber er schreibt auch verständlich. Zu jeder Zeit kann der Leser nachvollziehen. Die Lektüre ist schwere Kost, aber leicht verdaulich. Nur keine Angst vor diesem Werk!

Wer war Jesus von Nazreth wirklich? Ist er der, für den ihn alle halten? Sind die Überlieferungen glaubhaft?. Man erlangt wirklich ein tiefes Verständnis und hat das Gefühl eingeweiht zu werden. Der Schreibstil "Benedettos" ist klar, fließend und sehr geprägt von seinen persönlichen Erfahrungen, seinem Leben mit Gott und der Kirche, seinem Lebensweg auf dem er stets von "ihm" getragen wurde. Er setzt sich trotz seines kompakten Wissens meiner Meinung nach realistisch damit auseinander, also kritisch, ohne dabei die Historik aus den Augen zu verlieren.

Ich habe es gerne gelesen und werde es immer wieder tun!
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31 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur Mut..., 12. Juli 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist einfach hervorragend, theologisch schlüssig und den Glauben stärkend! Für jeden Christen, der sich mit seinem Glauben ernsthaft auseinandersetzen möchte, kann dieses Werk eine Quelle der Glaubensvertiefung und -erneuerung sein.
Selbstverständlich liest sich dieses Buch nicht wie ein Roman. Die Sprache ist anspruchsvoll und die Gedanken komplex. Aber es lohnt sich! Man sollte und muß sich für dieses Buch Zeit nehmen, damit man stets bereit sein kann jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die uns erfüllt.
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Jesus von Nazareth: Erster Teil. Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung (HERDER spektrum)
Jesus von Nazareth: Erster Teil. Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung (HERDER spektrum) von Joseph (Benedikt XVI.) Ratzinger (Taschenbuch - 31. Oktober 2008)
EUR 14,95
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