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454 von 466 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel mehr als ein üblicher Lebenshilferatgeber
Das Buch ist Jedem sehr zu empfehlen, der nach einem Weg sucht mit sich und seinem Leben besser zurecht zu kommen. Da die Autorin selbst als Psychotherapeutin tätig war, vermittelt sie dem Leser beim Lesen ein Gefühl des Verstandenwerdens. Man bekommt keine Ratschläge im Sinne von "etwas Bestimmtes tun zu müssen", sondern es sind Anregungen dafür,...
Am 24. November 2004 veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen lieb gemeint, aber langweilig und nichts Neues
das Buch plätschert vor sich hin und ist ein bisschen enttäuschend gewesen, gibt keine wirklich neuen Impulse. Es sei denn, man steigt gerade erst ganz neu ein in das Thema Selbstwertgefühl & Co. - dann könnte es vielleicht gut sein, es zu lesen.
Vor 17 Tagen von millili veröffentlicht


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454 von 466 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel mehr als ein üblicher Lebenshilferatgeber, 24. November 2004
Von Ein Kunde
Das Buch ist Jedem sehr zu empfehlen, der nach einem Weg sucht mit sich und seinem Leben besser zurecht zu kommen. Da die Autorin selbst als Psychotherapeutin tätig war, vermittelt sie dem Leser beim Lesen ein Gefühl des Verstandenwerdens. Man bekommt keine Ratschläge im Sinne von "etwas Bestimmtes tun zu müssen", sondern es sind Anregungen dafür, belastende Lebensumstände auch aus anderen Perspektiven zu betrachten und daraus etwas Positives zu gewinnen. Man muss das Buch nicht in einem Stück lesen, sondern kann sich an Hand der Gliederungen das heraussuchen, was einem im Augenblick am Meisten zusagt. Es kann auch als ideale Ergänzung zu einer Psychotherapie genutzt werden. Da ich dieses Buch für sehr hilfreich halte, wandert es nicht in den Bücherschrank, sondern liegt immer griffbereit zum Lesen in Momenten der Ruhe oder des "Innehaltens". Gesamturteil: Sehr empfehlenswert!
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495 von 528 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Reise!, 29. Mai 2005
Wer dieses Büchlein aufschlägt wird ermutigt, eine inspirierende Reise zu den geheimnisvollen und fast vergessenen Kontinenten „seelische Widerstandskraft" und „Salutogenese" (der Lehre von den Bedingungen, die gesund machen oder gesund erhalten) zu unternehmen, und unter Umständen das Land "Flow" (Erfahrung von Hingabe und Konzentration, verbunden mit einem Gefühl tiefer Befriedigung) kennen zu lernen. Jemand kommt vielleicht aus dem unwirtlichen Dschungel Depression, Angst und Verzweiflung, andere stecken möglicherweise in dem unwegsamen Gebiet „Das kann ich nicht" fest, oder plagen sich in einem trostlosen, dunklen Bannkreis im Morast der Selbstzweifel und übelriechenden Sümpfen von Selbstanklagen, wo jeder Schritt zur Qual wird, während weitere in der lebensfeindlichen Wüste „Du musst!" oder „Reiß dich zusammen!" dahinwanken. Jeder bekommt im ersten Teil des Buches ein unentbehrliches, leichtes Reisegepäck, zum Beispiel das Köfferchen „Liebevoll annehmen was ist", ein sprudelfrisches Wasserfläschchen: „Sich das Klagen erlauben", ein Fernglas für einen „Perspektivwechsel", ein wenig Proviant „Akzeptanz entwickeln", ein Täschchen für „Eine persönliche Bilanz", neben Kompass und Uhr: „Die richtige Zeit wahrnehmen" und zum Schluss einen Reiseführer: „Bedingungen für Veränderungen schaffen." Niemand wird hierauf gezwungen, die Reise anzutreten, jeder kann in Ruhe erst einmal die Reiseutensilien besehen, bevor er den Mut fasst, den ersten Schritt in ein unbekanntes Land zu tun. Ermutigend und beruhigend ist hier die Versicherung der Autorin, dass sie viele Menschen auf ihrer Reise durch diese abenteuerlichen Regionen begleitet hat, und dass ihre gemeinsamen Erfahrungen jetzt Ansporn und Wegbegleiter für andere Forschungsreisende sein sollen. Niemandem wird eine Reiseroute vorgegeben, ob jemand zuerst die Oase: "Alles geht vorüber" aufsucht, oder sich gleich auf den steil ansteigenden Pfad: „Verändern" wagt, ein anderer sich zuerst mutig durch den dichten Urwald: „Grenzen" kämpft, oder sich an die Klippen: „Schuld und Schuldgefühle" anpirscht, andere sich eher von den sanften grünen Auen: "Mitgefühl und Mitleid" und „Barmherzigkeit" angezogen fühlen, oder sich voller Behagen eine Weile in dem sonnigen Eckchen: „Wärme und Solidarität" aufhalten, früher oder später wird es jeden unwiderstehlich zu der bunten Blumenwiese: „Freude und Freuen" und dem bemoosten Waldweg mit Sonnenkringeln: „Freude als Weg" ziehen, auf dem man weite Strecken voller Behagen zurücklegen kann, genauso wie zum kühlen Grund: „Schönheit," voller Lichtreflexen auf dem Wasser und Libellengeschwirr über den Seerosen. Jede der kurzen, überschaubaren Wegetappen findet ihren Abschluss bei einem bequemen Bänkchen: „Innehalten", auf dem man Rast machen und überlegen kann, ob es fürs Erste genug ist, ob die Reise weitergehen soll und wohin man sich wenden möchte. Der zurückgelegte Weg kann hier nochmals betrachtet, oder einige Kletterübungen in aller Ruhe wiederholt werden. Landstriche, die einem bedrohlich erscheinen, lässt man getrost links liegen, andere, die beim Durchschreiten Lebensfreude und Wohlbefinden wecken, können natürlich immer wieder von neuem aufgesucht werden. Hat man sich ein wenig zu weit vorgewagt, kann man sich schnell auf ein bekanntes Fleckchen zurückziehen und erst einmal längere Zeit rasten um neue Kraft für den weiteren Weg zu schöpfen, beängstigende Schluchten und schroffe, unbezwingbare Felswände können dann vorsichtshalber mit dem Fernglas: „Perspektivwechsel" aus dem Reisegepäck betrachtet werden. Sollte sich jemand verirren, gibt es die Hinweistafeln, die im dritten Teil des Buches für Wegweisung sorgen, unter vielem anderen findet man hier Aufklärung, wie man mit Angst besser umgeht, was gegen Niedergeschlagenheit hilft, wie man geschickter mit Wut umgeht, oder man sein Selbstwertgefühl verbessert, alles Dinge, die bei einer solchen Reise für gehörige Komplikationen sorgen können.
Mir hat das Buch viel Freude gemacht und Stoff zum Nachdenken geliefert. Besonders förderlich finde ich den Vorschlag für ein „Freudetagebuch", allerdings sollte niemand den Eindruck bekommen, dass hier Leid und Schweres verharmlost werden sollen. Im Gegensatz zum Selbstbetrug des positiven Denkens wird durch jede dieser Ausführungen zu einer realistischen Sicht der Dinge aufgefordert. Genauso real wie die unangenehmen, belastenden Sachen sind nämlich in jedem Menschen seelische Selbstheilungskräfte vorhanden, die mit ein wenig Geschick aufgespürt und genutzt werden können. Natürlich ersetzt ein solches Buch keine Therapie, aber ich könnte mir vorstellen, dass es ein idealer Begleiter einer solchen sein könnte. Vorteilhaft ist auch, dass sich jeder die Themen heraussuchen kann, die ihn betreffen oder interessieren, da eine klare Gliederung und übersichtliche Themenauswahl einen guten Überblick ermöglichen. So kann man jedem dieses sehr hilfreiche Buch empfehlen und hoffen, dass dadurch mancher erste Schritte in ein ihm unbekanntes Land wagt und dort sehr befreiende Dinge entdeckt.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder Schritt zählt!, 11. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt: Seelische Kräfte entwickeln und fördern (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Alltagstaugliche und trotzdem das Innerste berührende Tips gegen Ängste und Lebenszweifel von sehr kompetenter Therapeutin, auch für Leute mit Traumata und psychischen Erkrankungen geeignet. Sehr zu empfehlen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit dem Leser auf Du und Du, 18. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt: Seelische Kräfte entwickeln und fördern (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Allein die Einleitung macht schon grosse Lust, das Buch zu lesen. Frau Reddemann schafft es, den Leser für sich und ihre Gedanken einzunehmen. Es findet schon gleich eine regelrechte Interaktion statt, ich treffe Entscheidungen, mir wird nicht irgendetwas übergestülpt.
Mich hat die liebevolle,wertschätzende Art von Frau Reddemann sehr angesprochen.Ich schöpfe sowohl als Beraterin wie auch als Privatperson aus einem grossen Fundus von erprobten und erfolgreich praktizierten Tipps und Vorschlägen.
Das Buch ist sehr zu empfehlen, zum Einen für Menschen, die nach eigener Stabilisierung suchen, wie auch für Solche, die Ersteren dabei behilflich sein möchten.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebenshilfe, 5. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt: Seelische Kräfte entwickeln und fördern (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Ich leide an Depressionen und sprach mit einer Bekannten darüber.
Diese empfahl mir das Buch von Luise Reddemann.
Ich bin begeistert, denn es hilft in vielen Situationen, bzw. Stimmungen.
Auf jeden Fall empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwere Kost und viel Arbeit - Aber gut dargestellt., 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt: Seelische Kräfte entwickeln und fördern (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Dieses Buch stand lange auf meiner "Zu Lesen Liste". Zuerst nur Virtuell und dann auch noch einige Zeit im Regal. Zwischenzeitlich habe ich mich um meine eigene chronische Erkrankung gekümmert und selber ein Buch geschrieben.
Jetzt könnte man denken "Zu spät" - Schließlich ist das Buch doch offensichtlich dazu gedacht einen Genesungs- oder Therapieprozess zu begleiten.
Ja, das ist es. Und ja genau dazu ist dieses Buch geschrieben.
Und doch bin ich der Meinung, das es gut war, es nicht zu früh gelesen zu haben. Als Zusammenfassung oder Auffrischung ist es geradezu perfekt. Es findet sich alles wieder, was ich in diversen Therapien (kennen)gelernt habe. Fast so, als wäre es die Grundlage dafür gewesen.
Und abgesehen von ein paar religiösen Gesichtspunkten stimme ich den Ansichten von Frau Reddemann voll und ganz zu.
Und in Teilbereichen gab es sogar noch neue Antworten und neue Denkimpulse für mich. So bei der Frage, wieso wir uns eigentlich geradezu chronisch schuldig führen und wieso wir überhaupt auf die Idee kommen, das eine schwere Krankheit so etwas wie eine Strafe sein könnte.
Doch ich kann mich erinnern, das es Zeiten gab, in denen ich nicht weit genug war die in diesem Buch eingeschlagenen Wege auch zu gehen. Es wird fairerweise an vielen Stellen darauf hingewiesen, das man z.B. nur weiterlesen soll, wenn man auch wirklich etwas ändern wolle. Ebenso das einige "Hausaufgaben" nicht Stunden oder Tage in Anspruch nehmen, sondern Wochen oder gar Monate.
Ich befürchte nur, das viele Leser diese Hinweise nicht so ernst nehmen, wie sie gemeint sind. Aber das ist letztlich dem Buch nicht anzulasten.

Für mich persönlich war es sehr beruhigend und bestätigend viele meiner eigenen Schlussfolgerungen und Einstellungen in dem Buch von Luise Reddemann sinngemäß wiederzufinden. Diese ist immerhin Prof. Dr. med. und hat jahrelang eine Klinik geleitet. Wenn ich als einfacher Patient auf die gleichen Ideen komme, dann gibt mir dies das sichere Gefühl in die richtige Richtung zu segeln.
Wer wirklich bereit ist an seinem Leben etwas zu ändern, und nicht nur ein Buch lesen will, das ihm die Welt erklärt, der findet in "Eine Reise von 1000 Meilen ..." eine wunderbare Sammlung von Ideen, Aufgaben und Ansichten die einem jede Möglichkeit geben einmal einen anderen Standpunkt zu beziehen.
In dem überraschend kompakten Buch sind aus meiner Sicht nahezu alle Aspekte berücksichtigt die es braucht um sein Leben zu ändern.

Was das Buch in seiner Kompaktheit nicht leisten kann, ist auf Depressionen mit Grund einzugehen. Das verspricht es auch nicht, kann aber für alle, deren Verstimmungen auf konkrete Leiden und Beeinträchtigungen zurückgehen zu einer ernsten Hürde bei der Arbeit mit dem Buch werden. Der Vorschlag Klagen zu Wünschen umzuformulieren ist an der Stelle nun mal etwas für Fortgeschrittene. Oder möchte jemand einem Querschnittsgelähmten vorschlagen er soll doch nicht mehr klagen, das er nicht laufen kann, sondern er soll es sich besser wünschen. Das ist zwar am Ende tatsächlich der geschicktere Weg, aber ich möchte den Betroffenen sehen, der das nach zwei Seiten erläuterndem Text umsetzten kann.
Dabei handelt es sich jedoch um ein generelles Problem. Die meisten Therapeuten sind bei Depressionen mit Grund überfordert. Denn womöglich gibt es Umstände, welche sich nun mal nicht mehr korrigieren oder verbessern lassen. Ob das eine schwere chronische Grunderkrankung ist, oder traumatische Erfahrungen von Menschen aus Kriegsgebieten. Solche Umstände sind nach meinen Erfahrungen oft eine Nummer zu groß - Da trauen sich nicht viele dran. Ist in Buchform aufgrund der Spezialisierung oder gar individuellen Betrachtung auch eher schwierig.
Das könnte dann in der Praxis "nach hinten losgehen". Am Ende des Buches finden sich einige Hinweise für den Umgang mit speziellen Situationen. Hätte ich das Buch vor einigen Jahren aufgeschlagen, dann hätte ich mir dort das Kapitel "Wie kann man mit Schmerzen umgehen?" durchgelesen ... und dann wutentbrannt an die Wand geworfen.
Gleiches Buch - Anderer Zeitpunkt - Falsche Erwartungen - Ganz und gar anderes Ergebnis

Heute weiss ich: Weder dieses noch ein anderes Buch ändert dein Leben. Das machst du selber. Aber dieses hier Zeit ein paar sehr gute Ideen und Wege dazu auf.
Wenn ich könnte, dann würde ich einen halben Punkt abziehen, weil mir einige religiöse Ansichten nicht ganz behagen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider sehr ausbaufähiges Buch, 3. Juli 2014
Von 
Klaus Roth "Sozialarbeiter" (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt: Seelische Kräfte entwickeln und fördern (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Mir persönlich gefällt das Buch garnicht. Es ist - für mich persönlich - anstrengend und nahezu unlesbar. Ich will im Folgenden erklären warum nebst einer Erklärung, warum ich mit vier Sternen dennoch relativ mild kritisierte.

Nach einigen einleitenden Worten geht es sehr abgehackt Schlag auf Schlag zur Sache. Die Kapitel sind jeweils sehr sehr kurz gehalten. Nach kurzen und wenigen Erklärungen folgt jeweils eine Beobachtungs-, Verhaltens- oder Schreibaufgabe. Es ist so kein Buch, mit dem man sich mal hinsetzen und es gemütlich lesen kann. Das hängt auch damit zusammen, dass jedes Kapitel für sich steht und kein Faden damit verfolgt wird. So ist es ein Buch, dass man sich aufs Klo oder andere andere häufig passierte Örtlichkeit legt, um immer mal wieder ein einzelnes Kapitel zu lesen. Dazu kann man es wahllos irgendwo aufschlagen oder aber im Inhaltsverzeichnis schauen, durch welche Überschriften man sich angesprochen fühlt.

Ich kaufte mir das Buch vor einigen Jahren zeitnah mit "Wie bewegt man einen Elefanten?" von Sakino Mathilde Sternberg. Heute nahm ich beide Bücher nochmals zur Hand und das andere genannte Buch machte mir besonders deutlich, was mir bei Frau Reddemann fehlte. Im - ich kürze es einfach mal so ab - "Elefanten-Buch" geht die Autorin eine persönlichere Beziehung mit dem Leser ein als in Reddemanns "Meilen-Buch". Der Leser wird mit "du" angesprochen, während Frau Reddemann im Sie-Modus verbleibt. Hinzu kommen im Elefanten-Buch immer wieder kleine Zeichnungen eines Elefanten, die den Text auflockern, was in ähnlicher Form auch dem Meilen-Buch gut getan hätte. Zudem hat das Buch von Sternberg etwas längere Kapitel, Bezug zum eigenen Leben der Autorin und deren persönlichen Erfahrungen.

Vielleicht gehört es für Luise Reddemann als Fachfrau etwas dazu, sachlich zu bleiben, in einer professionellen Distanz zum Leser zu bleiben und sich selbst als Person außen vor zu lassen. Sie ist Traumatherapeutin und Erfinderin der psychodynamisch imaginativen Traumatherapie (kurz PITT). Einer Arbeit Teilearbeit, die vor allen Dingen um die Arbeit mit dem inneren Kind bzw. früheren Ichzuständen geht. Für mich hat der sachliche und sehr abgehackte schnelle Stil das Lesen sehr sehr schwierig gemacht.

Ich wollte nicht zu hart mit dem Buch ins Gericht gehen und ihm dennoch vier Sterne geben, weil es doch ganz nette Anregungen bietet. Aber nur, wenn man es ab und an mal zur Hand nimmt, um mal 1-2 Kapitel zu lesen.

Deutlich besser gefallen hat mir "Der Weg unter deinen Füßen", welches Luise Reddemann zusammen mit Sylvia Wetzel schrieb und als "Fortsetzung" des rezensierten Buchs bezeichnet. Zwar gibt es immer noch ein "Sie" anstelle eines persönlicheren und den Leser mehr ansprechenden "Du". Ansonsten werden allerdings alle - für mich so empfundenen - Fehler vermieden, die "Eine Reise von 1000 Meilen..." machte. Es gibt dort zwar auch praktische Anregungen, aber einen persönlicheren Stil und einen zusammenhängenden Text, welche uns die Reise von 1000 Meilen noch vorenthielt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für dieses wunderbare Buch, 26. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt: Seelische Kräfte entwickeln und fördern (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Ich bin Luise Reddemann zutiefst dankbar dafür, dass sie das Wissen, die Erfahrungen und Schätze ihres Lebens in diesem schmalen Büchlein so schön zusammengefasst und zugänglich gemacht hat. Sie greift dabei auch auf altes Wissen und Dichtung zurück, und so ist ein kleines Gesamtkunstwerk entstanden.
Es ist ein Buch, das in schweren Stunden wahrhaft "tragen" kann, und ich empfehle, es für gleich in den persönlichen "Notfallkoffer" zu tun, zusammen mit Fotos, Gedichten, Lieblingsmusik, Schokolade oder anderen Trostpflastern.
Von tiefer Weisheit getragen kann dieses Buch trösten, verständlich machen, anregen und mit kleinen Übungen helfen, den Weg ins Licht und in die Kraft zurückzufinden.
"Bücher wie dieses nähren sich aus einem ganzen Leben" - so schreibt Reddemann zum Abschluss. Ich denke, Bücher wie dieses können uns ein Leben lang nähren, wann immer wir es wollen oder brauchen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch!, 21. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt: Seelische Kräfte entwickeln und fördern (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Auch für jemanden, der sich schon schon lange und viel mit Selbsterfahrung etc. beschäftigt hat, ist es ein wunderbares Buch, dass kurz, knapp, gut verständlich und mit Motivation zu Übungen alles Wesentliche im Überblick liefert. Toll!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt:, 15. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt: Seelische Kräfte entwickeln und fördern (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Ein gutes Handbuch mit vielen praxisnahen Tipps. Sehr gut geeignet um immer wieder darin zu spöbern und damit zu arbeiten. Wer Reddemann kennnt, wird es schätzen und nicht mehr her geben wollen. Viel Spaß beim lesen,daraus lernen und wachsen. :-)
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