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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Überblick
Es handelt sich hierbei um eine Zusammenstellung von Textpassagen aus verschiedenen Büchern Fromms.
Ein erster Einblick über Fromms Ideen entsteht und macht Lust auf mehr.
Für diejenigen, die Fromm schon besser kennen oder v. a. schon "Haben oder Sein" gelesen haben,ist die Lektüre eher nicht zu empfehlen, denn dann wird man kaum neues...
Veröffentlicht am 7. Februar 2005 von shavinne

versus
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1.0 von 5 Sternen Fromm und die narzisstische Selbsterhöhung
Erich Fromm ist gern der literarische Geheimtipp irgendwelcher fernab der gesunden Sozialisation befindlichen Einzelgängerseelen, die meinen, ihr von Sehnsucht und Fantasie durchsetztes Weltbild in der Verschrobenheit der Fromm‘schen Ideen und Wortklänge vorgespiegelt zu bekommen und somit endlich die ersehnte eigene Wertigkeit von außen vermittelt...
Vor 1 Monat von keine Ahnung veröffentlicht


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Überblick, 7. Februar 2005
Es handelt sich hierbei um eine Zusammenstellung von Textpassagen aus verschiedenen Büchern Fromms.
Ein erster Einblick über Fromms Ideen entsteht und macht Lust auf mehr.
Für diejenigen, die Fromm schon besser kennen oder v. a. schon "Haben oder Sein" gelesen haben,ist die Lektüre eher nicht zu empfehlen, denn dann wird man kaum neues erfahren.
Ans Herz legen kann ich das Buch allen, die schon immer daran gezweifelt haben, ob denn Haben und Profit alles im Leben sein könne und einen anderen Weg einschlagen möchten. Fromm zeigt eine schöne Alternative, Verantwortung für sein Selbst zu übernehmen und in Auseinandersetzung mit dem Selbst auf ein erfüllteres Leben hinzuarbeiten. Höchst motivierend!
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5.0 von 5 Sternen Super, 5. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst des Lebens: Zwischen Haben und Sein (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Alles wie beschrieben!! Warum muss man siebzehn weitere Wörter hinzufügen wenn man es bereits mit drei zum Ausdruck gebracht hat?
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22 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen die kunst des erich fromm, 15. März 2003
Von Ein Kunde
nach dem ich zuerst "die kunst des liebens" gelesen habe und das mit voller begeisterung, mußte ich mir auch dieses buch "antun"!
wie immer und nicht anders zu erwarten, gibt uns fromm tipps unser leben zu leben. wer hier erwartet eine gebrauchsanweisung für sein leben zu bekommen, der irrt gewaltig. wer aber an sich und seinem leben arbeiten möchte aber vielleicht noch kleine hilfestellungen braucht, dem sollte dieses buch nicht fehlen.
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1.0 von 5 Sternen Fromm und die narzisstische Selbsterhöhung, 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst des Lebens: Zwischen Haben und Sein (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Erich Fromm ist gern der literarische Geheimtipp irgendwelcher fernab der gesunden Sozialisation befindlichen Einzelgängerseelen, die meinen, ihr von Sehnsucht und Fantasie durchsetztes Weltbild in der Verschrobenheit der Fromm‘schen Ideen und Wortklänge vorgespiegelt zu bekommen und somit endlich die ersehnte eigene Wertigkeit von außen vermittelt zu bekommen, da zusätzlich die vermeintliche Schönheit des (Eigen)Seins noch betont wird.

Während Freud das antigravitativ und gen Himmel empfundene Depersonalisierungserleben nutzte, um ein versponnenes systematisiert aufgebautes Konstrukt von Es, Ich und Über-Ich zu erfinden, nutzt Fromm selbiges, um die wohl qualitativ sehr hochwertig empfundende Sphäre des intellektuellen Hedonismus mit all seinen Schwulstigkeiten, der dekorativ verpackten Arroganz und dem ignoranten Dahinbaden in den dabei freiwerdenden Wässerchen der Senilität als anzustrebendes Ideal zu verkaufen.

Beim Lesen dieses Buches wird klar, dass es auch Fromm, genau wie Freud bereits, tendenziell darum ging, sowohl einfache/primitive aber zusätzlich auch wohlhabende Leute zu denunzieren.

Das Buch gibt im Prinzip das hemmungslose Herumsudeln in einer sehr speziellen Profilneurose wieder, eloquent und bezierzend verpackt. Ausgehend von einer tendenziell ablehnenden Haltung gegenüber Materialismus und Kapitalismus (es wurde versucht Marx zu verstehen) sowie einem starken Hang zum Nihilismus (Nietzsche dürfte wohl einen der Götzen präsentiert haben) wurde die Idee vom besseren Menschsein verfasst. Ein Idealismus, der aller (intellektuellen) Spinnerei sowie dem Stumpfsinn den von Unendlichkeit geprägten Raum gibt, während es bspw verpönt ist, ein primitiver Alltagsmensch oder einfach nur Mensch zu sein.

Es wird vom sogenannten „Marketingcharakter“ gesprochen im Buch und im Prinzip genau jener perfekt bedient.

Fromm setzt einen ideologischen Überbau aufs Menschsein drauf, direkt und ohne jeden natürlichen Bezug auf soziale Integrität und Miteinander. Das „Sein“ das Fromm zu verkaufen versucht ist im Prinzip nichts anderes, als ein Abdriften in die Welt voll von Ignoranz, Arroganz und aufgebläht verkitschter Dummheit, bei der der Underperformer (der primitive Mensch oder einfach nur das Lebewesen an sich) sowie die Weisheit intelligenter Leute, denen Fromm selbst bei noch so großen Anstrengungen nicht das Wasser reichen kann, das missbrauchte Fundament bilden.

Es wird als dekadent bis lächerlich dargestellt, wenn bspw jemand Bierdeckel sammelt, während es wohl der Verkörperung des Ideals entspricht, wenn jemand den von abstrahiertem Schwachsinn geprägten (Pseudo)Moralisten und Belehrer spielt, der über andere Menschen (und auch Tiere) urteilt, zu denen auf natürlich menschliche Art kein Bezug besteht. Und Fromm weiß sogar, das wird im Buch eindrucksvoll und direkt vermittelt, dass der einfache Mensch der den ganzen Tag rackern geht, nach Feierabend (selbstverständlich pathologische) Langeweile hat. Bei solchen Thesen fragt man sich, warum Fromm eigentlich nicht mal ein paar Jahrzehnte zum Arbeiten auf den Bau ging, dann wäre die Menschheit wenigstens von dem durch ihn verfassten sonderprivilegierten Schwachsinn verschont geblieben.

Anstatt fähig zu sein sich mit der Welt eines Kaufmanns vernünftig auseinanderzusetzen schlägt Fromm bspw vor, selbiger solle doch sozusagen die Gier nach histrionischem Bezierzen eines Frommen mal befriedigen und diese mit übernehmen, indem er einem Mädchen Preisnachlass aufs Ballkleid gibt. Der Kaufmann tut dies nach Meinung von Fromm aber nicht, weil er Angst hat, er würde dann für dumm, kindisch und romantisch gehalten werden. Fromm meint dass es so wörtlich „echte Liebe“ wäre, wenn der Kaufmann Preisnachlass geben würde und wenn der Kaufmann es nicht tut, träumt er danach, er hätte das Mädchen mit dem Auto überfahren. Solchen komplett retardierten Stuss liest man selten, aber das ist nur einer der unzähligen Highlights der Verquarktheit im Buch.

Natürlich fällt einem das nicht auf, wenn man vor lauter Verblendung nicht denken kann und in der von Fromm vermarketeten Verschrobenheit glaubt nun endlich die Identität gefunden zu haben nach der man sich schon immer sehnte sowie all den unter Zuhilfenahme von Briefkastenlogik verfassten Ideenschmarrn ernst nimmt wie die Bibel in der Kirche.

Fromm liefert im Prinzip den dank Freud bereits gebotenen Ideologisierungsmustern noch die transformatorische Sphäre zum Hineingleiten in die endsenile Beräucherung und den Dauerverbleib in derselbigen bei gleichzeitig empfundener Beraterfähigkeit gegenüber Gesellschaft und Politik.

Fazit
Nach Lesen dieses Buches wird klar, dass Fromm es unter den Psychoanalytiker-"Persönlichkeiten“ wohl nur deshalb so weit nach oben schaffte, weil er fähig war, ein der Arroganz und Verschrobenheit dienliches Argumentationsgerüst zu liefern, das zeitgleich noch die Rolle des posenden Gesellschaftsexperten und weltflüchtigen Nihilisten mitliefert. Eine Art psychoanalytisches Adelsgeschlecht sozusagen wurde konstruiert, welches sich auf die Ebene eines kreierten Gutmenschentums bezieht, die teilweise suggeriert, inhaltlich an Marx angebunden zu sein (und sei es nur, weil es eine Art verbaler VIP-Triggerpoint ist, Marx namentlich zu erwähnen um darüber das in die Aufmerksamkeit zu rücken, was sonst wohl keinen interessieren würde, mal von demjenigen abgesehen, für den das Wort „fromm“ bereits einen komplett ergreifenden mentalen Catchingpoint darstellt).

Marx, auf den sich Fromm teilweise bezieht, wäre wohl noch grauer zu Grabe gegangen, wenn er die von Fromm elitär artikulierte geistige Diarrhoe je zu lesen bekommen hätte.

Es stellt sich die Frage, woher die Assoziation kommt, Fromm würde Gesellschaftskritik ausüben. Das tut er nicht, er stellt einfach nur immer wieder bestimmte Menschen an den Pranger, spielt den Obergescheiten (nur leider sehr schlecht, da nützt auch das immer wieder dezent versuchte Herumprahlen mit dem Wort „empirisch“ nichts) und schlägt indirekt vor, alle sollten so eitel und toll werden wie er. Für Leute ohne Verstand und Empathie dürfte das auch nicht allzu schwer werden.

Solch verkorkstes Zeugs wie in diesem Buch liest man auf jeden Fall selten (auf jeder Seite ist irgendwas wo man einfach nur die Augen verdrehen könnte) und bei solcher Gehirnwäsche brauchts einen dann auch nicht wundern, wenn viele Psychos und Sozis kaum zu gescheiten Diskussionen fähig sind, denn solch Schmarrn wie nach Fromm (von Freud mal ganz abgesehen) zieht immer auch weite Spuren mit sich.

Als einfacher Bürger ist man immer wieder erstaunt darüber, welch kranker Schmarrn es anscheinend teilweise bis in die Expertokratie geschafft hat.

Wäre man ein hoher Meister der Kunst der Psychoanalyse, wäre es nicht ganz eindeutig zu sagen, ob der Charakter dieses Buches nun oral ist oder anal. Vielleicht wäre aber auch fäkal einfach das passende.
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5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 4. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst des Lebens: Zwischen Haben und Sein (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Klasse Buch, sehr interessant wie alles von und über Erich Fromm! Schreibe bachelorarbeit darüber, nicht direkt über die Kunst des Lebens aber über Altruismus, sehr hilfreiche Lektüre.
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Die Kunst des Lebens: Zwischen Haben und Sein (HERDER spektrum)
Die Kunst des Lebens: Zwischen Haben und Sein (HERDER spektrum) von Erich Fromm (Taschenbuch - 21. August 2007)
EUR 9,99
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