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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen15
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am 17. April 2009
Wer sich für das Spannungsfeld Physik und Religion interessiert, für den ist dieses Buch ein Muss. Hochgradig anschaulich führen die beiden Autoren mittels Interviewtechnik an die Problematik und Grenzen der von der westlichen Welt praktizierten Wissenschaft heran. Der Leser, der schon immer ein vages Interesse an Quantenphysik und Buddhismus verspürte, weiß nach der Lektüre, warum.
Ich bin nach mehrmaligem Lesen des Buches und vielen Diskussionen darüber sehr bereichert worden beim Blick auf unsere Welt.
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am 26. Januar 2008
Was für ein geniales Buch! Ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen und jetzt erst recht das Bedürfnis, noch mehr davon zu lesen. Dürr beschreibt einen völlig neuen Ansatz, die Welt und das menschliche Dasein zu betrachten. Auf verständliche Art und Weise werden die Grundprinzipien der Quantentheorie mit unserem alltäglichen Erleben verknüpft und der konsequente Schluss gezogen: Wir erleben mehr als wir erfahren. Oder allgemein gesprochen: Die Oberfläche, das Sichtbare und Verstehbare sind nicht das Ende aller Weisheit. Wir sind mehr als ein Zusammenspiel von Hirnzellen und erschaffen unser Leben jeden Moment selbst. Lesen Sie das Buch und sie werden vieles mit anderen Augen sehen!
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am 1. Dezember 2012
Die Philosophin Marianne Österreicher nimmt sich selbst bei diesem Gespräch sehr zurück, übernimmt hinsichtlich der Komplexität der naturwisseschaftlichen Fragestellung die Position einer "advocata populi". Fast wie in einem Dialog zwischen Vater und Tochter antwortet Hans Peter Dürr auf äußerst wichtige philosophische Themen , die es verdienen als "Lebensfragen" bezeichnet zu werden. Selbst als Theologe ist man sehr überrascht eine Position zu finden, die nicht nur einen Atheismus schwerer macht, sondern auch Antworten geben kann auf die zentralen Fragen des Warum und Wohin des Lebens. Dieses Buch sollte langsam und reflektierend gelesen werden, und der Modus eines persönlichen ewigen Lebens auch noch von anderer Seite bedacht werden.
Stephan Sondermann, Theologe aus Köln
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am 28. April 2012
Hans-Peter Dürr erklärt Marianne Österreicher Quantenphysik in auch für Laien - wie mich z.B. - in gut verständlicher Sprache.
"Auch wir als lebende Wesen enthalten beide Züge, Stoff und Beziehung, Leib und Seele. Durch unser spontanes Erleben haben wir unmittelbaren Zugang zum Stamm, zum gemeinsamen Untergrund, zur nicht greifbaren, unbegreiflichen Wirklichkeit, die wir in Analogie zum Urgrund verstehen, wie ihn die Quantenphysik entdeckt hat und versteht. ......"
Man müsse einmal am Tag den Blick nach innen richten um seine Fragestellung am grossen Zusammenhang zu spiegeln. Wir würden mehr erkennen als wir begreifen.
Unwillkürlich denkt man an buddhistische Meditation und fragt sich leben wir nun in der Wirklichkeit oder doch in einem Traum. Wer sind wir, steigt unwillkürlich auf.

Ein empfehlenswertes Buch zum immer wieder lesen.
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am 13. September 2015
Um diesem Buchtext besser folgen zu können, sollte ein gewisses Maß an Vorkenntnissen zur Quantenphysik verfügbar sein ... d.h. man sollte etwa zu den Begriffen 'Superposition' (Potentialität) und 'Verschränkung' ein eigenes Bild entwickelt haben. Einige nach meinem Geschmack gelungene "Einführung" könnte u.a. folgendes Youtube-Video zum Doppelspaltexperiement gesehen werden ... URI:
[.....]

Die erste Einsicht, die dieses Buch mir vermittelt hat ist der Unterschied in der Bedeutung zwischen den Begriffen 'Zufall' und 'Potentialität', denn das ist eben gerade NICHT das Selbe (!), denn Potentialität ist wohl ehr so etwas wie "kanalisierter Zufall" ... ;-)

Dann wird deutlich, dass aus Sicht von Dürr das heutige sogenannte Standardmodell der Physik immer noch aus dem alten historischen Denken der Physiker aus der Zeit vor der Quantenphysik stammt. Dazu gehörte ja auch bekannter maßen Albert Einstein, der mit den berühmten Zitaten wie "Gott würfelt nicht" (zur Potentialität oder auch die Metapher "Schrödingers Katze") oder "Existiert der Mond auch dann, wenn keiner hinsieht?" (Superposition) durchaus auch auf die erkenntnistheoretische (also metaphysische) Fragestellung(en).

Hans-Peter Dürr ist ja zudem auch ein scharfer Kritiker der wissenschaftlichen Ausrichtung heutiger physikalischer Forschung, wie sie vor allem am CERN in Genf ausgeführt. Dürr sieht in den Ergebnissen dieser Art von Forschung d.h. im Standard-Modell - URI:

[.....]

... das alte Denken der Physik ... seine Metapher dazu: "Was die Forschung in CERN macht, ist das Aufeinanderschießen von Taschenuhren, nur um dann aus den Flugbahnen all dieser kleinen Zahnräder auf die Funktion von Taschenuhren rückzuschließen".

Wer dieses Buch doch bis zum Schluß liest erfährt auch eine Einschätzung von Hans-Peter Dürr zum Thema 'Stringtheorie' als auch seiner Sichtachse zu Stephen Hawking ... der ja den Begriff der 'Singularität' in den 1960ziger Jahren in die Welt setzte ...

Ich habe dieses Buch sehr genossen. Ich verstehe aber auch die Kritiker, die den Buchtext als langatmig empfinden. Ohne die erwähnten Vorkenntnisse wird man die Grenzen unserer Sprache, die Hans-Peter Dürr in diesem Buchtext aufwirft, nicht gut nachempfinden können. Diese Problematik macht aber die Schwierigkeiten deutlich, dieses komplexe Thema in Worte zu fassen ... das ist letztendlich die Ursache dieses "langatmigen" Buchtextes.

Denn der Begriff der 'Dualität' aller Teilchen (also 'Teilchen' und/oder 'Welle') sind Begrifflichkeiten aus der alten Welt der Physik ... sie wird aber immer noch in Einsteinscher Tradition im Genf (CERN) weitergeführt. Man könnte also den verdacht hegen, das die Teams in CERN die neuesten Einsichten der Quantenphysik nicht wirklich zur Grundlage eigener wissenschaftlicher Arbeit(en) gemacht haben ... das wäre fatal (!) ...

Die atemberaubende Einsicht, die Hans-Peter Dürr letztendlich auch durch dieses Buch vermittelt, obwohl er dazu ein eigenes Buch mit entsprechendem Titel veröffentlicht hat: "Es gibt keine Materie!" ...
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am 27. Juni 2015
"Alles hängt mit allem zusammen." Diese Aussage der Quantenmechanik wird in tausend Variationen wiederholt, aber eine Erläuterung, was das bedeutet, habe ich vergebens gesucht. Es gibt nichts Greifbares. Das Buch ist in Form von Gesprächen H. P. Dürrs mit Marianne Oesterreicher-Mollwo angelegt, stlistisch gut geschrieben, aber durch ständige Wiederholung der gleichen unbestimmten Aussagen ermüdend. Ich habe es nicht zu Ende gelesen, vielleicht wäre des Rätsels Lösung ja noch gekommen.
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am 29. April 2013
physik und quantenphysik zum teil ergänzt mit chemie. einfach zu verstehen auch als einseiger. schöne ausführliche beispiele die im gespräch erörert werden. nicht trocken, da auch das geschehniss in der handlung eingebunden ist.
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am 2. März 2013
Hans Peter Dürr ist wie immer genial, aber die Autorin mit ihren Fantasie Einlagen nervt. Ein Beispiel: Der kleine Schmetterling, der sich vorhin auf meiner Schulter gesetzt hat, fliegt davon. Dürr sieht es und lächelt. Wie dies die Autorin zu Anfang des Buches erklärt sind diese Einlagen reine Fantasie. Ich binn der Meinung sowas hat in einem Buch das wie diesem nichts zu suchen, es zerstört den Lesefluss. Trotzdem gebe ich diesem Buch alle Sterne weil Dürr einfach einer der größten Köpfe unserer Zeit ist. Als Nachtrag muss ich noch sagen dass auch Hans Peter Dürr nicht alles verstanden hat oder es ihm falsch vermittelt wurde. Er sagt über den Buddhismus: Man würde im Buddhismus sagen, ich lebe nur deshalb, um mich von dieser ganzen Welt zu befreien, so dass es hinterher wieder so sein soll wie vorher? Das ist mir zu wenig. Das stimmt so nicht dass ist doch eher die christliche Einstellung. Adam und Eva wurden aus dem Paradies vertrieben und die Christen wollen dahin zurück. Buddhisten sagen es gibt keinen Anfang und der Geist ist von jeher vernebelt und unwissend. Es geht darum die Natur des Geistes zu erfahren und Nirvana zu verwirklichen. Wenn man Nirvana verwirklicht hat hat man etwas erreicht was vorher noch nicht war und man kann daraus auch nicht rausfallen.
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am 8. September 2015
Also ich habe bisher Hans-Peter Dürr`s Bücher immer verschlungen, diese aber ist der absolute Fehlgriff gewesen, nicht das die Frau Oesterreicher mit ihre komische Zwischen-Kommentare mit Wasser und Ufer, usw, sehr nervt, sondern man steigt nicht hinter den Wesentliche. Ab und zu philosophieren die beide über alles mögliche, ich dachte irgendwann finde ich den Faden, aber so Mitte des Buches habe ich aufgegeben, nicht nach meiner Vorstellung geschrieben, nervend!
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am 5. September 2009
Das Buch erzählt dem Leser den gleichen SINNGEHALT, wie er sich auch hinter der Bildersprache aller religiösen Hauptwerken(aller Zeiten und Völker) verbirgt. Es ist einer der zahlreichen Wege und Versuche in der Geschichte der Menschheit, um den vor der oberflächlichen und selbstsüchtig konditionierten Logik verborgenen Weg - zur Einheit allen Seins - aufzuzeigen.
Nur wer aus seinem unbewußten Inneren heraus bereit ist dieses Buch zu verstehen, wird den Inhalt und seinen eigenen Bezug zu diesem erkennen können.
Der großen nach Sinnesbefriedigung gierenden Masse; die Freude und Leid von "Nippes und Tand" abhängig macht, also jenen Menschen die sich über Ihre Aussenwelt identifizieren; wird der Inhalt wie üblich verschlossen bleiben.
Ist aber immer wieder nett, daß alte mal in einer neuen Sprache zu hören.
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