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Kundenrezensionen

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Herrlich!

Da bestellt man nach vielen Ratgebern des Kalibers "Warum Männer..." mal ein kleines unscheinbares und günstiges Büchlein - und erhält einen Fundus an Impulsen und Anregungen, altbekanntes neu zu sehen und zu beurteilen.

Denkt man beim Titel noch eher an ein Buch, welches starre Regeln und Grenzen hochhält, entpuppt sich der Inhalt als eine pyschologische und theologische Betrachtung.

Zunächst einmal wird der Begriff "Grenze" genauer betrachtet: Da sind die eigenen Grenzen und die Grenzen des anderen.

Beim Betrachten der Grenzen geht es in erster Linie um die Frage "Wer bin ich?". Setze ich meine Grenzen richtig, um mich selbst als Ganzes wahrnehmen und erleben zu können? Finde ich meine Belastungsgrenzen? Meine Gutmütigkeitsgrenzen?

"Grenze" wird hierbei symmetrisch und unvoreingenommen diskutiert. Es ist nicht schlecht, wenn irgendwo auch eine Grenze ist. Oft wird "begrenzt" ja mit beschränkt, dumm und unflexibel gleichgesetzt. Das Grenzenlose steht so hoch im Kurs in Werbung und Gesellschaft.

Nein, hier wird gerade auch der positive Charakter eine Grenze herausgearbeitet. Durch die Grenzen entsteht quasi erst unsere Kontur, unser Wesen und wir werden so für uns uns andere erst wahrnehmbar.

Auch das Grenzen-Setzen in der Erziehung wird unter dem Aspekt besprochen, dass wir alle Grenzen suchen und uns diese Grenzen auch zustehen.

Neben den psychologischen Betrachtungen sind in dem Buch auch Gleichnisse und Geschichten aus der Bibel zu finden. Diese uns altbekannten Textstellen werden in wunderbarer Weise unter dem Begriff "Grenze" thematisiert und gedeutet. Und es werden einem die Augen geöffnet, ohne dass gleich ein Bekehrungsversuch dahintersteht.

Insgesamt bekommt man ein Buch, bei dem man merkt, mit welcher Hochachtung vor dem Menschen und mit welcher Lieber zur Sache es geschrieben wurde. Eine sehr angenehme Lektüre neben den vielen, schnell auf den Markt geworfenen "Bestsellern". Empfehlenswert!
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Mai 2009
Grenzen können verletzen, wenn sie zu eng oder zu streng gesetzt werden. Meist sind beide Seiten Verursacher und Betroffene zugleich. Zwischen Freunden, in der Familien oder Staaten können Kriege entstehen, die Grenzen schaffen. Das Buch von Anselm Grün und Ramona Robben ist wie eine Grenzwanderung auf einem Höhenweg, bei der beide Seiten einer Grenze beleuchtet werden.
Grenzen ergeben sich aus dem Wechselspiel zwischen Nähe und Distanz. In Konflikten ergeben sich Grenzverletzungen bei denen geschützte Räume missachtet werden. Man muss Grenzen kennen und schätzen lernen, um heilsam miteinander umzugehen. Das gilt für die eigene Grenze ebenso wie für die des Nächsten. Wer nur noch sich selbst sieht, läuft Gefahr süchtig zu werden und kein Gefühle mehr für das rechte Maß zu spüren.
Tragisch wird es, wenn der Mensch an seine letzte Grenze kommt. An der Grenze des Todes entscheidet sich endgültig, ob es gelingt, eine versöhnliche Haltung mit dem gelebten Leben einzunehmen. Die Autoren machen vor dieser Grenze nicht halt. Das Herz entscheidet, ob es uns gelingt, mit uns und den Nächsten Frieden zu schließen. Das ewige Leben ist eine eigene Qualität, wie es der Evangelist Johannes zum Ausdruck bringt, indem er sagt: Wer glaubt, "ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen" (Joh 5,24).
Auf dem Buchdeckel ist ein Motiv abgebildet, dass für mich aus der Ferne so aussieht, wie Herzen, die einen Zaun durchbrechen. Bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, dass es rote Tulpen sind, deren Blüten durch die von Rost befallenen Stäben eines Metallgitters ragen. Das Bild dieser herzförmigen Zaungäste hat sich mir eingeprägt. Es könnte eines der symbolischen Leitmotive des Buches sein, weil mit Herzlichkeit oft unüberwindbar geglaubte Grenzen aufgelöst werden.
Das Buch ist für mich alles andere als weltfremd. Es gibt viel mehr Einblicke in eine Welt, die vielen Menschen fremd geworden ist. Es ist die Welt der Liebe und die ist grenzüberschreitend.
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am 29. Juni 2011
Als ich das Buch las, habe ich mir nach einer Seite den Textmarker geholt, um die Passagen zu unterstreichen, die ich für wichtig erachtete. Schon nach kurzer Zeit war klar, dass ich im Begriff war, das ganze Buch zu markieren. Würde man die Weisheit, die darin steckt, in Gold aufwiegen, wäre es unbezahlbar.
Während der Lektüre habe ich viele Strukturen erkannt, in denen ich gefangen war, und nicht wusste, wie ich mit den Beklemmungen umgehen sollte.
Das Buch erklärt dem Leser, dass er mit seinen Gefühlen goldrichtig liegt und wodurch sie ausgelöst werden und wie man am besten damit umgeht. Und das in einem sehr gütigen und menschenfreundlichen Ton. Auch die Beispiele aus der Bibel habe geholfen, obwohl ich nichts mit der Kirche am Hut habe. Nach der Lektüre des Buches ist man ein anderer, durchschaut Manipulationen und kann selbstbestimmter durchs Leben gehen.
Ich würde speziell dieses Buch als Schullektüre im Ethik- oder Religionsunterricht an Schulen empfehlen.
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am 15. April 2007
... sind Ordensleute bzw. Priester, wie man ihnen aus Unwissenheit gerne vorhält. Durch eigene (Besuchs-)Erfahrung in der Abgeschiedenheit eines Klosters konnte ich mir ein Bild davon machen.

Aber zurück zum Buch von Anselm Grün. Ein hervorragendes Buch, in welchem man sich das ein oder andere Mal wiedererkennt und Tipps erhält für die Praxis. Anselm Grün schafft es zusammen mit der Co-Autorin dem Leser einen echten Leitfaden an die Hand zu geben, wie man mit Selbstzweifeln, Ärger, Zorn usw. gegen seine Mitmenschen umgeht bzw. diesen auch verhindern kann. Für ein entspannteres Leben. Keiner sagt, dass es einfach ist, aber das Leben ist kein Wunschkonzert.

Tolles Buch und völlig verdient auch 5 Sterne.
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am 8. Mai 2016
Das Buch von Anselm Grün ist sehr angenehm zu lesen und gibt zahlreiche Anregungen, die mir manchmal zu unkonkret sind. So habe ich denn das Buch "Nein sagen will gelernt sein - erfolgreich Grenzen setzen" gekauft, habe verstanden, durch welche unbewussten Muster ich mich oft nicht abgrenzen konnte, habe Alternativen entwickelt und schaffe es jetzt, freundlich und wertschätzend mich abzugrenzen und bei mir zu bleiben. Beide Bücher zusammen sind ideal.
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am 13. November 2007
Den anderen achten und selbst von anderen geachtet werden, durch Grenzen setzen bzw. Grenzen achten.
Jeder Mensch hat seine Würde und Besonderheit. Wenn wir alle so denken und handeln würden, wie es uns A.Grün und R.Robben in diesem Buch verdeutlichen hätten wir in unserer Gesellschaft sicher weniger Probleme.
Das Buch ist sehr gut zu lesen und ganz einfach wertvoll.
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am 26. Oktober 2015
ich bin ja Fan von Anselm Grün, seit ich einen Bericht über Glück sah und mir "Das kleine Buch vom wahren Glück" als Hörbuch kaufte. Grenzen setzen, Grenzen achten zeigt, dass man nicht nur seinem Gegenüber sondern auch sich selbst Grenzen setzen muss und aber auch Grenzen zu achten hat. Kaufen, lesen, dazulernen, glücklicher und gelassener werden :-)
Ich muss es mal wieder lesen und mir das Eine oder Andere in Erinnerung rufen.
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am 21. Januar 2013
Dieses Buch ist immer eine Bereicherung, selbst wenn man nicht Christ ist. Grenzen sich selbst und anderen zu setzen ist ein sehr wesentlicher Aspekt jeder Beziehung. Man wird dafür sensibilisiert und stellt dann erstaunt fest, wie häufig Grenzen verletzt werden. Allein diese Wahrnehmung und insbesondere die darauf folgenden Veränderungen führen zu einer deutlichen Stärkung der eigenen Person.
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am 5. Oktober 2015
Ganz einfach und gut geschrieben. Das ist mein Lieblingsthema : Grenzen. Ich hatte eigentlich gar keine persönliche Grenzen, und keine eigene Identität...
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am 24. November 2009
Ja Anselm Grün.... immer wieder hilfreich und wunderbar.
Einfach und gut verständlich wie alle seine Bücher!
Nie hat bisher ein Buch von ihm enttäuscht.
Konnte mir bisher vieles aus seinen Bücher nehmen und dafür bin ich sooooo dankbar, dass er immer wieder schreiben tut.
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