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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut Verständliche Darstellung eines wichtigen Stoffs, 23. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache der Macht: Wie man sie durchschaut. Wie man sie nutzt. (Broschiert)
Nicht ohne Grund haben sich alle berühmten Soziologen und Politologen mit der Bedeutung der Sprache als Machtinstrument beschäftigt. Sprache manipuliert - sie kann ermutigen, einschüchtern, verführen, Vertrauen schaffen. Für jeden Unternehmer ist es daher unerlässlich, sich die Wirkungsweise unterschiedlicher Sprachmittel zu vergegenwärtigen. Sei es im Gespräch mit Mitarbeitern, Kunden, Verhandlungspartnern oder Politikern. Das vergleichsweise leichtgängig geschriebene Buch des Journalisten Matthias Nöllke erläutert anhand zahlreicher Beispiele bekannter Führungspersönlichkeiten wie Barack Obama, Margot Käßmann oder Uli Hoeneß das Arsenal der Sprache der Macht. Fragwürdige Methoden werden dabei ebenso beleuchtet wie anschauliche Metaphern und souveräne Gesprächstechniken. Auf wissenschaftliche Belege wurde zwar weitestgehend verzichtet, was sich jedoch positiv auf die Verständlichkeit der recht umfangreichen Darstellung auswirkt.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Analyseinstrument, 19. September 2010
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache der Macht: Wie man sie durchschaut. Wie man sie nutzt. (Broschiert)
Über zwanzig Sach- und Fachbücher hat der Journalist, Kommunikations-, Musik-, und Literaturwissenschaftler Matthias Nöllke bisher verfasst. Und auf großen Zuspruch stießen sie auch deshalb, weil er die Fülle von Informationen zu einem bestimmten Thema gut ordnen und verständlich vermitteln kann. Daher darf er es auch wagen, den vielen angebotenen Titeln über Rhetorik und Sprachmanipulationen einen weiteren hinzuzufügen. Doch was einerseits die Stärke dieses Buches ist, kann sich auch gleichzeitig als seine Schwäche erweisen. Denn Nöllke geht das Thema so umfassend an, dass der Leser Schwierigkeiten haben wird, sich auf einzelne Punkte zu beschränken. Er wird zwar mit Genuss die vielen Beispiele bekannter und weniger bekannter Redner zur Kenntnis nehmen, kann aber kaum erwarten, dass er die rhetorischen und manipulativen Tricks durch die Lektüre aufsaugt.

Ich betrachte das Buch von Matthias Nöllke vor allem als gelungene Präsentation von Instrumenten, mit denen sich sprachliche Äußerungen analysieren lassen. Das kann beim Durchschauen und bei der Abwehr von Manipulationen durchaus wertvolle Dienste leisten. Doch wie uns die Sprachforscher und heutzutage auch die Neurowissenschaftler lehren, verinnerlichen wir die wesentlichen Grundmuster so früh, dass wir sie als Erwachsene kaum oder nur durch intensiven Üben noch verändern können. Das liegt auch daran, dass Sprache auch zur Rechtfertigung unseres Verhaltens vor uns selber und den anderen dient. Teilt man diese Ansicht des Bremer Neurologen Gerhard Roth, dann ist die Behauptung natürlich Unsinn, ein König müsse niemanden überzeugen und sich auch nicht rechtfertigen. Und auch viele von Nöllke zitierte Studien und Experimente von Verhaltens- und Wahrnehmungsforschern dürften eigentlich nicht für seinen Ansatz als Beweismittel hinzugezogen werden. Es scheint mir denn auch kein Zufall, dass in seinem Literaturverzeichnis so ziemlich alle Autoren fehlen, die Sprache auch aus neurowissenschaftlicher Sicht betrachten.

Die Forschungen über den Erwerb der Muttersprache zeigen, dass wir ihre Regeln nicht bewusst lernen, sondern sie aus all den gemachten Erfahrungen mit Sprache unbewusst extrahieren. Und zu diesen Regeln gehören eben auch die meisten Bausteine, aus denen sich letztlich die persönliche Rhetorik zusammensetzt. Sie mittels Bücher verändern zu wollen, ginge vielleicht, wenn es sich mit dem freien Willen so verhalten würde, wie es Matthias Nöllke meint. Aber da ich diesen Glauben nicht teile, bleibt meine Skepsis bestehen, dass sich ein erfolgreicherer Umgang mit der Sprache der Macht so leicht erlernen lässt, wie der Leser vielleicht annimmt.

Mein Fazit: Meine Bewertung erfolgt unter dem Aspekt, dass Nöllkes Buch ein gutes Instrumentarium ist, sprachliche Manipulationen zu analysieren. Würde ich den konkreten Nutzen für den praktischen Alltag stärker gewichten, wäre die Vergabe der Sterne eine andere. Was die unbewusst arbeitenden Hirnareale in der frühen Kindheit gespeichert haben, lassen sie sich nicht so einfach wieder nehmen. Konzentriert sich der Leser allerdings auf zwei, drei Punkte und übt diese diszipliniert ein, kann er seine sprachliche Souveränität durchaus steigern.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herr Nöllke war schon besser drauf, 26. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache der Macht: Wie man sie durchschaut. Wie man sie nutzt. (Broschiert)
Zunächst: Überaus spannendes Thema. Und ich finde es mutig von Herrn Nöllke, im Jahre 2010 ein Buch zu verfassen, dessen wesentlicher Inhalt schon in gefühlten 2000 anderen Publikationen beleuchtet wurde. Wie immer bei diesem Autor sind die Bücher unterhaltsam und flüssig geschrieben, die Fallbeispiele anschaulich (und auf einem recht neuen Stand; es werden z.B. Textstellen aus den Reden von Barack Obama analysiert). Ich lese seine Bücher fast immer am Stück durch, obwohl ich sonst dazu neige, eher 5 Bücher parallel zu lesen.

Einen Punkt Abzug gibt es, weil dem Buch für meine Begriffe ein wenig der rote Faden fehlt (so wie in seinem wirklich hervorragenden Buch Machtspiele: Die Kunst, sich durchzusetzen). Die verschiedenen Techniken und Beispiele wirken ein wenig aneinandergereiht, ohne das ein übergreifendes Konzept entsteht. Vielleicht verlange ich hier aber auch zuviel.

Auf jeden Fall: Besser als die meisten Bücher zum Thema Rhetorik, die mir bisher untergekommen sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Sprache der Macht - auch für den Alltag sehr nützliche Information, 17. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache der Macht: Wie man sie durchschaut. Wie man sie nutzt. (Broschiert)
Würde dieses Buch jedermann weiterempfehlen. Vieles weiss man, aber auch viel Interessantes neues kann man daraus erlesen. Jederzeit weitere zu empfehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sprachliche Kraft und Machtgehabe, 5. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache der Macht: Wie man sie durchschaut. Wie man sie nutzt. (Broschiert)
Der Autor führt ind em Buch sehr anschaulich dar, wie im alltäglichem Geabrauch, Macht durch Sprache dargestellt wird.
Er zeigt Methoden auf, Macht durch Sprache darzustellen als auch die unsauberen Methoden - und zu allen Figuren bieter er eine Gegenstrategie. Wobei vorab gesagt werden muss, dass die wirksmaste Gegenstrategie, die er sleber jedesmal ins Treffen führt, die Entlarvung ist, also das Ansprechen der Motiove hinter einetr Sprachfigur. Somit braucht man sleber sich nicht in Spielchen zu begeben - und es kann sehr, sehr oft helfen.
Der Autor lockert dieses Thema durch Beispiele aus Politik und Berufsleben auf, die die theoretische Abhandlung gut auflockern.

Inhaltlich konnet das Buch mir nicht vie Neues geben - jeder, der im Leben steht hat mit 100%-iger Sicherheit derartige Situationen bereits erlebt. Speziell Führungskräfte in Konzernen sind wohl tatgtäglich mit solchen Spielen konfrontiert - und haben sich bereits gute Gegenstrategien überlegt. Das Buch selbst kann schliesslich nicht die Persönlichkeit verändern und aus einem ruhigen Lamm einen reißeneden Löwen machen. Insofern ist die ratgeberische Seite etwas dürftig. ja nur bedingt möglich einsetzbar. Dennoch gut ist die Darstellung und Aufdeckung regelmäßiger Muster, die möglicherwiese auch im persönlichen Handeln dadurch aufgedeckt werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Sprache der Macht: Wie man sie durchschaut. Wie man sie nutzt., 27. Januar 2013
Von 
Oda Cordes (Schwerin, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Klar und unmissverstaendlich werden dem Leser die Augen fuer den Umgang mit der Sprache fuer sich und gegenueber anderen geoeffnet. Die gewaehlten Beispiele bereichern die Erkenntnis.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein MINT-Karriereführer: Reden-Keine Argumente!, 14. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Sprache der Macht: Wie man sie durchschaut. Wie man sie nutzt. (Broschiert)
Matthias Nöllke: Die Sprache der Macht, haufe-Verlag, 2010.

Das Thema Evolutionsmanagement ist u.a. auch durch das Buch von Dr. Matthias Nöllke: 'Von Bienen und Leitwölfen' bekannt geworden.
Nun präsentiert er sein neues Buch: Die Sprache der Macht'.
Er gliedert sein Buch in die drei Bereiche Dominanz & Imponiergehabe, Einfluss nehmen und Souveränität.
Leider wird der Zugang durch die fast lieblos zu nennende Gliederung erschwert.
In diesem Zusammenhang ist auch Register, Literaturverzeichnis und Illustration dürftig zu nennen.
Dies sind jedoch die einzigen Schwächen, die den Gesamteindruck, also den Inhalt des Buches nicht trüben sollten.
In zahllosen Praxisbeispielen zeigt Matthias Wöllke auf, was tagtäglich fast unbemerkt mit uns geschieht.
Es ist ein grosses Verdienst, dass es ihm gelungen ist, die eher schwierig zu fassenden sozialen Aspekte
systematisch aufzuschlüsseln und Tipps zu geben, um dem 'Geschehen' nicht hilflos ausgeliefert zu sein.

Meine persönliche Lieblingsstelle findet sich auf S. 124:
"Keine Argumente!
Wir differenziert, hat schon verloren, könnte man die Sache polemisch zuspitzen.
Das mag uns nicht gefallen. Denn wer stark vereinfacht, wird der Angelegenheit,
um die es geht, nicht gerecht. Darüber sind wir uns als Zuhörer vielleicht sogar im Klaren,
dennoch bevorzugen wir einfache Botschaften.
Sie ersparen uns die Denkarbeit...
Auf der anderen Seite nützt es uns gar nichts, wenn wir im Wettstreit der Meinungen
stets den Kürzeren ziehen, weil sich die Gegenseite mit ihren einfachen Botschaften zuverlässig durchsetzt...
Auf die Kraft des besseren Arguments zu vertrauen, wäre so gesehen geradezu fahrlässig...
Allerdings werden die Argumente keineswegs gegeneinander abgewogen.
So etwas gibt es nur im Lehrbuch. Diskussionen im wirklichen Leben verlaufen
sehr viel chaotischer und irrationaler, als wir meinen.
Unsere Argumente können wir so gut wie nie vollständig und logisch präsentieren...
Ich bin gerade mit anderen Themen befasst und habe wenig Neigung,
mich mit den unerfreulichen Details zu befassen"

Es lohnt sich diesen Absatz näher zu betrachten.
Dieses Buch ist für eine eher breite Zielgruppe geeignet, empfiehlt sich jedoch gerade wegen
dieser Zitate v.a. für die (Natur-)Wissenschaftler und jene die im Bereich 'Nachhaltigkeit und Weltrettung' aktiv sind.
Denn zweifellos treffen diese Passagen die Weltbilder dieser Gruppen ins Mark.
Keine komplexen technischen oder globalen Umwelt-'Probleme' werden sich ohne Argumente
und 'ohne Denkarbeit für die unerfreulichen Details' lösen lassen.

Komplexe Sprache und Komplexes Denken unterscheidet uns von den Tieren.
Die Sprache hat somit eine zentrale Bedeutung für die sozio-ökonomische Weiterentwicklung des Menschen
aber auch für die Ver(schw)endung (von unendlich viel Zeit!) in ein kompliziertes Sozialleben,
wie es u.a. Richard David Precht formuliert hat (Anm. 1)

Das Buch eignet sich so gesehen unbedingt als Karriereführer für die rational orientierten MINT-Berufe.
Das Buch gewinnt vollends an Bedeutung, wenn es in einem Kontext mit
- Brigitte Hamann's: Hitlers Wien (Anm. 2)
- Susan Cain's : Stille (Anm. 3) und auch
- Platons's Gorgias (Anm. 4)
gesehen wird.
V.a. letzteres wird von David Brooks, dem Chef-Kolumnisten der NY Times,
als 'Die zentrale Empfehlung' an 'Die Jugend' gegeben.

'Keine Argumente' ist der faktische Todesstoß der Realität für die Vernunft,
an dem niemand Geringeres schuld ist als die Evolution.
Denn die Evolution hat u.a. auch das Handicap-Prinzip erfunden,
was verschwenderisches Zur-Schau-Stellen von Qualitäten durch objektive Nachteile bedeutet:
"Das so wunderbar handliche Medium Sprache, das es uns erlaubt, stets auf unsere Qualitäten zu verweisen,
ohne diese teuer anzeigen zu müssen, erlaubt auch denen von Qualitäten zu reden, die diese gar nicht besitzen.
Und genau diese strategische Lücke innerhalb unserer alltäglichen Kommunikationspraxis nutzen alle Großmäuler"
(Matthias Uhl / Eckart Voland: Angeber haben mehr vom Leben, Anm. 5).
Was gibt es da noch hinzuzufügen?
Die voolständige Rezension finden Sie bei XING in der Gruppe Evolutionsmanagement.
Erich Feldmeier, 11.09.11
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schnell und gut, 6. Februar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ist gut, schreibweise und Handluigen ok, beispiele sind gut zu gebrauchen.
Die Wortanzahl_prüfung ist nervig und zählen können sie auch nicht im Programm!!!
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Die Sprache der Macht: Wie man sie durchschaut. Wie man sie nutzt.
Die Sprache der Macht: Wie man sie durchschaut. Wie man sie nutzt. von Matthias Nöllke (Broschiert - 6. September 2010)
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