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Kundenrezensionen

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am 7. Dezember 2013
Dieses Buch habe ich mir in einer Buchhandlung gekauft. Nachdem ich wirklich über eine Stunde in dem Laden war und ich schon fast gehen wollte, hat mich dieses Buch regelrecht angesprungen. Denn ich habe es aus dem Regal herausgezogen, nur um ein anderes Buch ordentlich zurückzustellen.

Ich las den Deckeltext und das erste Kapitel. Ich hatte sofort das Gefühl nicht mehr vom Inhalt losgelassen zu werden, und das bei einem "Zahlenbuch". Mein Mathelehrer wird es freuen. Ich habe dieses Fach sehr gern gehabt, weil es nur eine Lösung gab, aber so viele Lösungswege. In diesem Buch erfährt man wie unglaublich die Geschichte der Zahlen ist. Wie man früher gezählt und gerechnet hat.
Große Zahlen kann ich mir eh nicht vorstellen, gut zu erfahren, dass es anderen auch so geht. Ist das womöglich der Grund für unseren wirtschaftlichen Niedergang, weil keiner mehr die großen Summen Schulden versteht?

Egal, das Buch ist großartig. Durch die vielen Beispiele, die fesselnd geschildert werden, geschichtlich nachvollziehbar sind, weil man Personen begegnet, die man noch aus dem Geschichtsunterricht kennt. Das Buch werde ich gern an meine Kinder geben, die ebenfalls sehr zahlenaffin sind. Und römische Zahlen gehören als Spielerei in unseren Alltag.

Ein tolles Buch, das nicht nur als Geschenk geeignet, sondern für die eigene Unterhaltung und Bildung sehr zu empfehlen ist.

Danke für ein so gutes Buch! Bitte mehr davon :-)
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Oktober 2013
Faszination der Zahlen
Unsere erste Begegnung mit Zahlen erlebten wir als Schulanfänger mit dem Rechenunterricht, und fanden den gar nicht schwer. Aus dem Rechnen wurde in den höheren Klassen die Mathematik, da musste man sich schon anstrengen, und gar nicht so wenige waren den Anforderungen nicht gewachsen. Für viel wurde die Mathematik dann zum Horror.
Ähnliche geht es dem Leser mit Taschners Buch ‚Die Zahl die aus der Kälte kam‘. Der Anfang ist ganz leicht zu lesen und äußerst interessant dazu. Man erfährt, wie die Astronomie zur Beschäftigung mit Zahlen führte. Wer weiß schon etwas vom Zusammenhang von Schrift und Zahlen. Wie die Römer zu den Zahlzeichen M-D-C-L kamen und wie sie addierten, das plaudert Taschner munter dahin. Weiter geht es zur Leistung Adam Rieses, dessen Name zwar geläufig ist, aber welche Fortschritte er brachte, das wusste man dann doch nicht so genau
Der Übergang zur Mathematik beginnt mit der berühmten Geschichte vom Maharadscha, der einen weisen Mann nach dessen Wunsch mit Reiskörnern entlohnen sollte, auf jedem neuen Feld die doppelte Zahl des vorangegangenen. Gigantisch werden die Zahlen dann, mit denen wir es zu tun haben, wenn wir uns mit dem Weltraum beschäftigen.
Aber je weiter der Leser in dem Buch voran kommt, desto komplizierter wird es. Nun verlangsamt sich das Lesetempo, immer mehr Zeit braucht man, um das Geschrieben voll nachvollziehen zu können Da geht es dann um Quadrat- und Kubikzahlen. Warum die so heißen, ist noch leicht zu begreifen. Weiter geht es zu Prozenten und Potenzen. Wie leicht begeht man doch bei Preisen und politischen Wahlergebnissen den Fehler, Prozente und Prozentpunkte zu verwechseln
Bi den Prímzahlen hört die Gemütlichkeit dann auf. Beim Verschlüsseln wird mancher Leser es am liebsten gar nicht mehr so genau wissen wollen. Immer wieder erzählt Taschner auch die Lebensläufe berühmter Mathematiker oder gar Mathematik-Genies wie Kurt Gödel, bei dem man die Grenze von Genie und Wahn erreicht. Und in diesem letzten Teil des Buches begegnen sich dann auch Mathematik und Philosophie.
Taschner weiß, dass er allmählich die Grenze des Verstehens bei denen erreicht, für die Mathematik ein Horror ist. In den 30 Seiten seiner Anmerkungen wendet er sich offensichtlich denen zu, für die Mathematik kein Problem ist. Kurz gesagt: Das Buch ist sehr interessant, durchaus lesenswert, aber es erfordert dem Ende zu bemühtes Mitdenken.
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TOP 100 REZENSENTam 10. August 2013
Zahlen bedeuten Macht, schreibt der Autor schon im Vorwort. Wer die entscheidenden Zahlen kennt, hat das letzte, das alles entscheidende Wort. Jenes Wort, das in den Augen aller anderen zählt - das Wort der Macht. Schon sein erstes Beispiel ist diesbezüglich recht einleuchtend. Er beschreibt nämlich, dass die Einteilung des Jahres in 365 Tage schon von den alten Ägyptern stammt. Für den damaligen Pharaonen war es wichtig zu wissen, wann der Nil mit seinem fruchtbarem Schwemmland über die Ufer tritt. Deshalb beobachteten die Berater des Pharaonen die Sterne, die über der Wüste Ägyptens Nacht für Nacht strahlten. Und sie stellten fest, dass immer nach dem Erscheinen eines besonders hellen Sterns knapp vor Sonnenaufgang, des Sirius im Sternbild des Hundes, der Nil über die Ufer trat. Und da das Auftreten des Sirius immer nach 365 Tagen passierte, teilten sie also das Jahr in diese Tageszahl ein, so wie wir es ja auch noch heute kennen. Für den Pharao war die Kenntnis dieses 365-Tage-Zyklus übrigens ein wichtiges Mittel der Machtausübung, denn das Volk wurde im Glauben gelassen, dass der Pharao immer aufs Neue von den Göttern den genauen Zeitpunkt des Anschwellens des Nils empfing.

Fazit: Nicht alle Beispiele waren für mich so gut nachvollziehbar wie das geschilderte (deshalb 1 Stern Abzug), aber man konnte doch Einiges aus dem Buch mitnehmen.
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am 30. August 2013
Amüsanter Exkurs in die Zahlentheorie für Personen, die bereits über eine gewisse Grundlage in Mathematik verfügen. Besonders erfreulich war die Erklärung der Multiplikation römischer Zahlen
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am 6. September 2015
In seinem Buch "Die Zahl, die aus der Kälte kam" legt Rudolf Taschner einen Parforceritt durch die Geschichte der Mathematik hin. Von den alten Ägyptern bis ins 20. Jahrhundert führt die Reise.
Themen sind z.B. die erstaunlichen astronomischen Erkenntnisse der alten Griechen, Verschlüsselung von Geheimbotschaften und Gödels interessante Entdeckungen auf dem Gebiet der Logik.
Dabei werden die mathematischen Erkenntnisse anhand praktischer Beispiele und unterteilt in "verdaulichen" Kapiteln präsentiert.
Für denjenigen, der's ganz genau wissen will, werden Details in 40 Seiten Anmerkungen ausgeführt.
Als einziger Kritikpunkt kann vielleicht genannt werden, dass das letzte Drittel des Buches schon etwas mathematisches Verständnis voraussetzt, wenn es um die Behandlung solcher Konzepte wie "Unendlichkeit" geht. Dafür wird man in diesem Teil mit netten Anekdoten über bekannte Mathematiker entschädigt, wenn z.B. die Hypochondrie von Gödel thematisiert wird.

Insgesamt ein sehr anregendes Buch für Personen, die sich für das Thema Mathematik begeistern können.

Melli's Produkttests
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am 30. September 2013
Von frühester Kindheit an, hatten Zahlen für mich etwas Faszinierendes. Mathematik war auch eines meiner Lieblingfächer in der Schule. Überall begegnen wir Zahlen. Schauen wir uns nur die Natur an! Eine Blüte oder einen Volvox, ein Schneckenhaus, den Aufbau einer Wurzel - unser ganzes Leben besteht aus Zahlen!
Das Buch trägt dazu bei, dass die Welt der Zahlen wirklich zum Abenteuer wird. In einer Sprache, die sehr gut
verständlich ist und den größten Zahlenmuffel begeistern muss.
Außerdem sind Zahlen das allerlogischste, was es gibt.
Schon die kleinsten Kinder freuen sich, wenn sie mit ihren Fingern ihr Alter zeigen können und sind sehr stolz
darauf zählen zu können.
Das Buch sollte in keiner Bibliothek fehlen!
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am 4. August 2013
Weiter aus einander als die Mathematik und ich (ein künstlerisch-geisteswissenschaftlich orientierter Mensch, seit ich mich überhaupt irgendwohin orientieren konnte) kann man nicht sein. Dass der Dichter Novalis (ein Schiller-Schüler) die Mathematik als eine Art Sprache der Götter bezeichnet hat, hielt ich für die Exaltation eines Frühverglühers. Aber wie Taschner in einer immer bildungsferneren, nur noch auf kommerziellen Nutzwert gerichteten Wissenschaftsepoche Geschichten erzählt. Wie er mit der Präzision des Naturwissenschafters und dem Horizont des Universalgelehrten Querverbindungen zu Sozial- und Machtpolitik, Kunst, Philosophie und Theologie herstellt, ohne sich unverständlich zu verschrauben: Das ist großartig. Ein Buch, das Hoffnung gibt, dass kluge Köpfe den Geist und die Bildung missionarisch vor der finalen Machtergreifung der akademischen Automechaniker und Computerprogrammierer retten können.
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am 30. April 2014
Herr Taschner versteht es fachfremden Menschen die praktische Relevanz der Mathematik für unseren Alltag an recht plakativen Beispielen und Anekdoten nahezubringen. Die Materie bringt es aber mit sich, dass dem Leser einiges an Aufmerksamkeit abverlangt wird, wenn man den Ausführungen Taschners folgen bzw. diese nachvollziehen will.

Mein persönliches Fazit: Sehr spannend aber keine Lektüre für die Zeit kurz vor dem Einschlafen.
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am 2. September 2013
...schön und übersichtlich erläutert. Verständlich und unterhaltsam gibt der Autor auch dem Laien einen guten Einblick in die Welt der Mathematik, der Zahlen, vor allem aber in die Kreativität des menschlichen Geistes dieses unbestechliche Wissen zu entwickeln und zu vertiefen. Epmpfehlenswertes Buch und ein guter Einstieg.
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am 3. Oktober 2013
für jemanden, dem ein unfähiger Lehrer jahrelang die Gymnasialmathematik vermiest hat, ist die brillante, unaufgeregte Herangehensweise des Autors eine Wohltat
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