Kundenrezensionen


22 Rezensionen
5 Sterne:
 (15)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch
Als 17-jähriger, der sonst eigentlich keine Bücher liest, aber am Thema Nachhaltigkeit interessiert ist, habe ich mir das Buch zugelegt, unwissend, ob mich der Inhalt tatsächlich ansprechen wird.
Um es kurz zu machen: Ich bin begeistert. Wolfgang M. Heckl schafft es, das Thema abwechslungsreich und in einem netten Schreibstil zu vermitteln. Wer eine...
Vor 11 Monaten von Freelight veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen Den Klappentext zu lesen reicht
Das Buch enthält zweifellos gute Gedanken. Diese hätte man aber auch auf nur etwa zwanzig Seiten ausreichend darlegen können.
Durch viele Wiederholungen und extremes Auswalzen von irrelevanten Einzelbeispielen (z. B. schildert der Autor vier(!) Seiten lang die Reparatur einer undichten Klospülung) wird der Text auf beinahe zweihundert Seiten...
Vor 1 Tag von ZiM veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch, 20. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kultur der Reparatur (Gebundene Ausgabe)
Als 17-jähriger, der sonst eigentlich keine Bücher liest, aber am Thema Nachhaltigkeit interessiert ist, habe ich mir das Buch zugelegt, unwissend, ob mich der Inhalt tatsächlich ansprechen wird.
Um es kurz zu machen: Ich bin begeistert. Wolfgang M. Heckl schafft es, das Thema abwechslungsreich und in einem netten Schreibstil zu vermitteln. Wer eine trockene Lektüre erwartet, wird enttäuscht. Das Buch ließt sich sehr gut, eingeteilt in viele (sinnvolle) Kapitel habe ich es auch unterwegs, etwa im Bus, für wenige Minuten weiter lesen können, ohne dass ich durch die vielen Unterbrechungen den Faden verloren hätte. Wiederholungen des Inhalts sind mir keine in Erinnerung geblieben, stattdessen denke ich an die vielen Beispiele für Reparaturen, die der Autor selber durchgeführt hat. Das, zusammen mit den vielen guten Gründen und Argumenten für's Reparieren, motiviert einen als Leser ungemein, selber Hand anzulegen und keine Mühen zu scheuen (eben weil sich das Reparieren in jeder Hinsicht lohnt).

Pflichtlektüre für jeden, der den Startschuss für seine eigene Reparaturkarriere hören will.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reparieren erzeugt größeres Glück als Kaufen!, 3. September 2013
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Kultur der Reparatur (Gebundene Ausgabe)
*

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, nichts wird mehr repariert, alles entsorgt! Eine gigantische Verschwendung ist das und ein großes Problem für die Umwelt!

Professor Wolfgang Heckl, Physiker und Direktor des Deutschen Museums, erklärt in diesem wirklich hochinteressanten Buch, dass man vor allem keine Qualitätsprodukte mehr kauft, die repariert werden könnten, sondern Billigartikel. Alles ist auf günstige Einstandspreise und kurze Nutzbarkeitsdauer ausgelegt. Die Verbraucher wollen immer günstiger einkaufen (wie selbst bei Lebensmitteln!) und die Hersteller liefern genau das, was die Verbraucher wollen: günstig, schön, funktionell! On das Gerät repariert werden kann, wie viele Jahre ausserhalb der gesetzlichen Garantie es noch leben wird, das interessiert vordergründig niemanden mehr!

Wir als Menschen haben die Kultur der "Reparatur" seit 100.000 Jahren betrieben und das ist letztlich ein wichtiges Erfolgsmodell der Menschheit gewesen. Nur in den letzten 20 oder 30 Jahren hat sich diese Kultur grundlegend verändert. Wir haben uns von dieser menschlichen Grundfähigkeit wegbewegt und haben angefangen, Dinge wegzuwerfen, obwohl sie noch reparierbar sind. Unsere Ressourcen auf der Erde sind begrenzt und gerade deshalb müssen wir wieder zur Kultur der Reparierbarkeit zurückkehren!

Professor Heckl erklärt auch, dass man zu vielen Dingen ein inneres, besonderes Verhältnis aufbaut und das Reparieren mehr Glücksgefühle verschafft, als das sehr kurzfristige Glück des Kaufes!

"Wer repariert, setzt sich mit Dingen auseinander und begreift die Welt!" meint der Physiker und machte es schon als kleiner Junge vor. Auch der menschliche Organismus hat solche Reparaturmöglichkeiten von der Natur mitbekommen, er kann sich in vielen Fällen selbst reparieren!

Eine klare Gliederung, klare Gedankengänge, viele Belege. Sehr empfehlenswert!

.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super gelungen!, 29. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Kultur der Reparatur (Gebundene Ausgabe)
Prof. Heckl beschreibt in seinem Buch ein alltbekanntes Alltagsphänomen.
Wir verkommen immer mehr zu einer Wegwerfgesellschaft. Sei es das
Radio, das plötzlich seinen Geist aufgibt oder das Handy, was plötzlich - oh Wunder! -
nach seiner Garantiezeit kaputt geht. Wir schmeißen die Dinge weg und ersetzen
sie durch neue. Kein Wunder, es kostet ja meistens auch viel mehr sie reparieren
zu lassen, als sich gleich ein Neuexemplar zuzulegen.
Prof. Heckl appelliert in der "Kultur der Reparatur" wieder zu unseren ursprünglichen
Wurzeln zurückzukehren und Hammer und Nagel selbst in die Hand zu nehmen.
Dinge selber zu reparieren ist nicht nur nützlich und erspart einem eine Menge Geld,
es macht auch noch richtig Spaß und kann zu einem schönen Hobby werden!
Ich kann dem Buch nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen!
Sowohl für jene, die selbst gerne basteln und reparieren, als auch für
diejenigen, die es lernen wollen oder es einfach nur Satt haben, dass
die Industrie in ihre Geräte Verschleißteile einbaut, damit diese sofort nach
der Garantiezeit kaputt gehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bemerkenswertes Buch. Ich hatte von ihm gehört und bin begeistert und ebenso ist es der Beschenkte., 22. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kultur der Reparatur (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist unbedingt empfehlenswert, da der kompetente Verfasser seinen Grundgedanken dem Leser leichtlesig nahebringt und schmunzelnd und zufriden das Buch am Ende überzeugt und aufgeweckt zurücklest
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertschätzen anstelle Wegwerfen, 7. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kultur der Reparatur (Gebundene Ausgabe)
Schön, dass es noch mehr Menschen gibt, die nicht gleich alles wegwerfen,
wenn es aus der Mode ist oder eine kleine Macke hat.
Es ist die Wertschätzung gegenüber Gegenständen (und gegenüber
Menschen?), die nach meiner Beobachtung immer mehr abnimmt. Zwar
wird einem die Wegwerfmentalität einfach gemacht, die Methode ist schnelllebig, aber nicht gut!
Reparatur braucht Zeit, bringt aber auch Freu(n)de, wie das Buch
sehr anschaulich beschreibt. Ich habe mich wiedergefunden und werde
den Weg weiter gehen. Super ist die ausführliche
und hilfreiche Adressenliste am Ende des Buches.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch., 6. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kultur der Reparatur (Gebundene Ausgabe)
Vielleicht etwas langatmig aber die Atitüde stimmt!
Kann ich nur jedem Heimwerker und interessiertem Menschen empfehlen.
Herr Heckl macht auch zumindest bei Sonntagsstammtisch im Bayrischen FS einen seht sympatischen Eindruck!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn das Macbook streikt: Im Buch „Die Kultur der Reparatur“ geht's ums Reparieren, Recyceln und Teilen, 25. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kultur der Reparatur (Gebundene Ausgabe)
Die Rezension erscheint in dem Magazin der Uni Halle: [...]

Wenn mein Fahrrad einen Platten hat, ist es vorbei. Ich muss gestehen, dass ich kaum imstande bin, einen Reifen selbst zu flicken. Zwar haben mir öfters mein Vater und meine Freunde geholfen und mir jeden Schritt geduldig erklärt, aber richtig sicher bin ich mir beim Reparieren nicht. Auch sonst ist das Handwerkliche nicht alltäglich: Einen Knopf annähen, eine Deckenlampe anbringen, einfache Haushaltsgeräte reparieren – scheinbar simple Tätigkeiten, die wir oft nicht gelernt haben. Das Handy ist kaputt? Reparieren wäre zu teuer, ein Neues kaufen lohnt da mehr.
Gegen die Wegwerfgesellschaft und verloren gegangene Fähigkeiten empört sich Wolfgang M. Heckl in seinem neuen Buch „Die Kultur der Reparatur“. Der Physiker, der das Deutsche Museum in München leitet und an der TU München doziert, ist auch leidenschaftlicher Handwerker. Zu Hause versucht er, alles irgend möglich zu reparieren: Den tropfenden Wasserhahn, das alte Radio, die kaputte Kaffeemaschine.
Ausgehend von einer neuen Welle der Reparatur-Cafés und Selbsthilfewerkstätten beschreibt er die Vorteile und die Dringlichkeit des Reparierens: Denn die Ressourcen der Erde sind nicht unendlich und das alte Handy enthält zu viele wichtige Metalle und Seltene Erden, als dass man es wegschmeißen könnte. Diese Repair-Cafés, in Halle gibt es beispielsweise für größere Dinge das „Eigenbaukombinat“, machen das gemeinschaftliche Reparieren zu einem ungeheuer gewinnbringenden Erlebnis und fördern das Verständnis der Stoffkreisläufe.
Dass der Handarbeits- und Werkunterricht an Schulen in den letzten Jahrzehnten durch Medienerziehung und Informatik ersetzt wurde, sieht Heckl als eine Ursache für das veränderte Verhältnis zu den Dingen: Es sei ein „fundamentales und hochemotionales Erfolgserlebnis, wenn man einer Mechanik auf den Grund kommt. Nicht vergleichbar mit dem Drücken des 'Gefällt mir'-Buttons auf Facebook.“ Außerdem plädiert Heckl für mehr Achtsamkeit gegenüber allen materiellen Sachen, für die achtsame Wartung und Reparatur vor dem Verschleiß.
Interessant ist da die Geschichte, wie er versuchte, den kaputte Klinkeneingang seines Macbooks, an den man Kopfhörer oder Lautsprecher anschließen kann, zu reparieren. Anstatt das Gerät einfach einzuschicken, wie es der gewöhnliche Student sicher tun würde, recherchierte Heckl in Elektronikläden und bei Youtube nach Lösungen. Mit diesem Eifer zum Selber-Herausfinden, durch den er schließlich das Macbook ohne Garantieservice selber reparierte, wirbt der Autor für das verloren gegangene Gefühl der Autonomie: Etwas selbst wiederherstellen, einen Fahrradreifen selber zu flicken und nicht auf Fremdhilfe angewiesen zu sein, das sei für ihn ein äußerst befriedigendes Erlebnis, ein „Hochgefühl der Autonomie“. Wir sollen uns als Konsumenten nicht damit abfinden, dass man defekte Gegenstände recycelt oder einfach entsorgt, sondern immer eine Reparatur in Betracht ziehen.
Zuletzt sieht Heckl seine „Kultur der Reparatur“ in einem viel größeren Rahmen, als Teil des Klimaschutzes. Er zieht Parallelen zur „Shared Economy“ mit Carsharing, Foodsharing und anderen Bewegungen wie „Containern“. Auch Tauschbörsen, urbane Dachgärten und Flohmärkte seien wichtige Institutionen. Letztlich gehe es darum, Ressourcen zu sparen. Reparieren sei zu einer kulturkritischen Haltung geworden, zu einem aktiven Protest gegen wachsende Müllberge und Elektroschrott.
Ein bisschen Kulturpessimismus schwingt mit, wenn Heckl die gesellschaftlichen Veränderungen beklagt. Für alle Tüftler, Bastler und Sammler, aber ebenso für die hilflosen Studenten, die wie ich beim Fahrradplatten aufgeschmissen sind, ist das trotzdem ein lohnenswertes Buch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam mit vielen klugen Denkanstößen vom Leiter des deutschen Museums München, 6. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kultur der Reparatur (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat mich noch einmal verstärkt darüber nachdenken lassen, was ich persönlich dem Wegwerfwahn entgegensetzen kann.
Lesenswert
Vielleicht gründe ich auch ein Repair Cafe in Hannover
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Plichtlektüre für den Fall der Fälle, 12. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kultur der Reparatur (Kindle Edition)
Als Bastler und Reparaturfreak kennt man das Gefühl von Freude am Gelungenem und dem fadmodrigen Geschmack des nicht mehr Neuen. Da schreibt einer gegen den Mainstream unserer Wegwerfgesellschaft ,jemand der als Nanophysiker dem üblichen Bild des Reparierers so gar nicht entspricht.
PFLICHTLEKTÜRE für alle,egal ob patschert oder begabt. Gratuliere
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Motivierendes Buch, 27. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kultur der Reparatur (Gebundene Ausgabe)
Hier wird die Wegwerfgesellschaft von allen Seiten beleuchtet. Die Kultur der Reparatur zeigt einen schönen Weg, mit Rohstoffen sparsam umzugehen, und dennoch nicht in einen spassfreien Konsumverzicht zu verfallen - vielmehr motiviert Heckl in zahlreichen Beispielen, dass die Reparatur eines Gegenstands ganz persönliche Erfolgserlebnisse beschert und das schöne Gefühl, statt hilfloser Konsumdepp wieder mehr der Herr über die technischen Gerätschaften um einen herum zu werden. Dazu liefert dieses Buch eine nett geschriebene Motivation, wobei Hardcore-DIYler Heckl, der sich nach jahrelangem "Training" auch an uralte Mopeds heranwagt, ganz gezielt auch an Menschen wendet, die sich nicht mal an den abgebrochenen Henkel ihrer Kaffeetasse trauen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Die Kultur der Reparatur
Die Kultur der Reparatur von Wolfgang M. Heckl (Gebundene Ausgabe - 26. August 2013)
EUR 17,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen