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5.0 von 5 Sternen Gute und umfassende Einführung zu Scrum
Zunächst ist das Buch eine der besten Einführungen für Scrum auf dem Markt. Ohne Wenn und Aber. Hochwertig ausgestattet mit der handlichen »Scrum-Checklist« als Zusammenfassung und dem E-Book im PDF-Format zum kostenlosen Download. Man merkt dem Buch die lange Reifezeit über mehrere Auflagen deutlich und sehr positiv an. Die Beispiele sind zahlreich...
Vor 19 Monaten von Marcus Raitner veröffentlicht

versus
9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Scrum und die unkonkrete Aneinanderkettung wohlklingender Buzzwords
Auf dem deutschen Markt gehört das Buch fachlich gesehen sicherlich zu den besseren Scrum-Büchern.

Ansonsten denke ich, dass das Buch letztenendes eher für Projektmanager geschrieben ist als für Scrum-Neulinge, insbesondere wenn man ein junger Entwickler wie ich ist. Das ist wirklich sehr schade. Vor allem war ich während des ersten...
Vor 18 Monaten von cbehrenberg veröffentlicht


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute und umfassende Einführung zu Scrum, 26. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Scrum: Produkte zuverlässig und schnell entwickeln (Gebundene Ausgabe)
Zunächst ist das Buch eine der besten Einführungen für Scrum auf dem Markt. Ohne Wenn und Aber. Hochwertig ausgestattet mit der handlichen »Scrum-Checklist« als Zusammenfassung und dem E-Book im PDF-Format zum kostenlosen Download. Man merkt dem Buch die lange Reifezeit über mehrere Auflagen deutlich und sehr positiv an. Die Beispiele sind zahlreich und aus der realen Praxis gegriffen. Hier schreibt jemand der sich mit Scrum nicht nur theoretisch und als Trainer auseinander gesetzt hat, sondern Scrum täglich zum Einsatz bringt und um die Weiterentwicklung von Scrum bemüht ist.

So einfach Scrum nämlich in der Theorie klingt, so zahlreich sind die Hürden in der Umsetzung. Nicht weil es schwierig zu verstehen wäre (das ist es nicht), sondern weil es einer adäquaten Geisteshaltung aller den Beteiligten bedarf. Gerade in eher klassisch-hierarchisch organisierten Unternehmen tuns sich schwer mit Selbstorganisation, Vertrauen und Eigenverantwortung. Und dennoch – oder gerade deswegen – erwarten diese Organisationen oft wahre Wunder von agilen Vorgehen wie Scrum ohne aber sich der nötigen Rahmenbedingungen bewusst zu sein geschweige denn diese herstellen zu wollen. Diese Hürden und Widerstände werden ausführlich und mit vielen Beispielen thematisiert.

Das Buch geht weit über die reinen Grundlagen des Scrum hinaus. Insbesondere hinsichtlich der Skalierung von Scrum für große Projekte und Organisationen. Diesem immer wichtiger werdenden Aspekt ist ein ganzes Kapitel gewidmet, das aber nicht bei der Anwendung von Scrum in großen Projekt Halt macht, sondern auch die Führung ganzer Abteilungen und sogar Unternehmen mit Scrum zum Thema hat.

Oft werden in dem Buch Parallelen zum klassischen Projektmanagement gezogen und Unterschiede dazu aufgezeigt. Besonders auffällig ist das bei der Projektplanung. Hier wird sehr schön in Bezug auf Carl von Clausewitz zwischen der Ebene der Strategie und der Ebene der Taktik unterschieden. Auf der Ebene der Strategie geht es um das Warum, während die Ebene der Taktik das Wie beschreibt.

»Ein traditionell gemanagtes Projekt wird langfristig auf der Ebene der Taktik gemanagt, ein agil gemanagtes Projekt auf der Ebene der Strategie.« (BORIS GLOGER)

Sehr plakativ, aber im Kern und in der Tendenz richtig: klassische Projektplanung verleitet eher zum Verharren auf der Ebene der Taktik als auf der Ebene der Strategie, wohingegen Scrum so angelegt ist, das zu vermeiden. Dennoch schaffen erfahrene Projektmanager diese Unterscheidung auch in klassischem Umfeld und fahren damit sehr gut.

Natürlich wird man aus der Lektüre noch kein guter Scrum Master, sondern erst durch wiederholtes Ausprobieren, Reflektieren (eine der lobenswerten Grundtugenden auf verschiedenen Ebenen in Scrum) und kontinuierliches Verbessern. Eine solide Grundlage dafür bietet das Buch aber ohne Frage und ist daher eine klare Leseempfehlung. Auch und gerade für eher klassisch geprägte Projektmanager, die daraus viele wertvolle Impulse und Anregungen für jegliche Projekte erhalten, denn die Prinzipien des Vertrauens, der Eigenverantwortung und der Selbstorganisation sind universell nützlich und eher eine Frage des eigenen Stils als der Methode.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scrum mit viel theoretischer Kompetenz und viel Erfahrung exzellent vermittelt, 24. Februar 2013
Von 
Rudolf Siebenhofer "Luo Xing" (Wien - Steyr - Nanjing) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Scrum: Produkte zuverlässig und schnell entwickeln (Gebundene Ausgabe)
Der aktuelle Band von Boris Gloger (die Rezension bezieht sich auf die neue 4. Auflage) ist wohl eines der wichtigsten aktuellen Zusammenfassungen und Darstellungen rund um Scrum. In dem Buch werden die Grundansätze von Scrum, aber auch viele der evolutionären Weiterentwicklungen von Scrum gut dargestellt und vom Autor auch mit vielen theoretischen Grundkonzepten guten Projektmanagements untermauert bis zu Rückgriffen auf Thomas S. Kuhn (Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen), die Erkenntnisse Daniel Golemans über Emotionale Intelligenz und die Managementlehren Peter Druckers, die kreativen Ansätze Tom DeMarcos u.v.a.

Das was der Autor hier deutlich vor Augen führt ist, dass gutes Projektmanagement an den - in diesem Fall besonders den Scrum Master - ganz besondere Anforderungen stellt. Es wird aber auch ganz deutlich dargestellt welche Herausforderungen Scrum an die Teammitglieder bezüglich deren Selbstorganisation und Verantwortung stellt, aber auch was Scrum für Anforderungen an die Organisationen stellt, die Scrum einführen.

Der Autor untermauert das auch immer wieder mit Beispielen aus der Praxis und verschweigt dabei nicht die Hürden und Probleme, die er dabei erlebt hat.

Freilich so neu, wie das alles klingt, ist es nicht, denn viele der Ansätze, wie etwa jenen von Jim Coplien, mit dem ich in den 90er Jahren über "Organisational Patterns" gearbeitet habe, oder die Methoden von N. Kerth zur Auswertung von Projekterfahrungen ließen sich auch schon sehr erfolgreich mit Methoden vor Scrum einsetzen. Aber das Buch zeigt sehr schön, wie Scrum sich hier kontinuierlich weiterentwickelt.

Auch die Skalierung von Scrum in größere Teams wird gut beschrieben; leider kommt dabei die Skalierung zu Kleinstteams zu kurz. Der macht auch sehr deutlich klar, dass Scrum nicht eine Frage von Tools und Werkzeugen, sondern eine Geisteshaltung und Verantwortungshaltung in Projekten ist, die GELEBT werden muss.

Ob die angegebenen Produktivitätssteigerungen so groß wie beschrieben, wirklich sind, sei dahingestellt, zumal die Art wie hier Produktivität gemessen wird, im Dunkeln bleibt.

Das Buch ist insgesamt ganz ausgezeichnet gemacht und auch die beigefügte "Scrum Checklist 2013" wird Scrum Teams eine gute Hilfe beim LEBEN von Scrum sein. Einfach ein tolles Buch!
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5.0 von 5 Sternen Erstklassige Quelle zu Scrum, 21. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Scrum: Produkte zuverlässig und schnell entwickeln (Gebundene Ausgabe)
Es gibt sicher viele Fachbücher zu Scrum. Das Werk von Boris Gloger zeichnet sich durch eine übersichtliche Darstellung, gut verständliche Erklärungen und überzeugende Beispiele aus. Besonders gut fand ich das kleine Heftchen, welches dem Buch beiliegt und die wichtigsten Anleitungen zur erfolgreichen Anwendung von Scrum enthält. Ein insgesamt sehr überzeugendes Fachbuch.
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5.0 von 5 Sternen Perfekt, 12. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Scrum: Produkte zuverlässig und schnell entwickeln (Gebundene Ausgabe)
Man stellt sehr schnell fest, dass der Autor weiß, von was er spricht und schon sehr viele Dinge diesbezüglich in der Praxis erlebt hat.
Das Buch gibt sehr viele Anregungen wie man vorgehen könnte Scrum in der Praxis einzuführen - nur jedem der so etwas tun möchte, muss klar sein, dass dies eine Veränderung des Mindsets oder der Unternehmenskultur bedarf und durchaus das Potential für Konflikte mit traditionellen/klassischen Methoden in sich birgt.
Für mich war und ist das Buch sehr hilfreich, sowohl zur Einführung aber auch zum Nachschlagen und das kleine Addendum mit den wichtigsten Do's and Don'ts Bestandteil meines Schreibtisches.
Einzig was wünschenswert gewesen wäre, wären für mich ein oder mehrere Beispiele aus einem stark reglementierten Umfeld wie z.B. der Medizintechnik.
Ansonsten kann ich das Buch wirklich empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Super Buch!, 26. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Scrum: Produkte zuverlässig und schnell entwickeln (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat mich von Anfang bis Ende überzeugt. Es ist super geschrieben und mit tollen Erfahrungsberichten aus der Praxis gespickt. Das Buch hat mich überzeugt unseren interen Team-Prozess vollständig umzustellen. Seitdem läuft alles wie geschmiert im Teamablauf. Vielen Dank für die tollen Tipps und Hinweise
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5.0 von 5 Sternen Doing is a way of thinking, 5. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Scrum: Produkte zuverlässig und schnell entwickeln (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist bereits in der vierten Auflage erschienen und von Boris Gloger, einem der bekanntesten Scrum-Protagonisten
im deutschsprachigen Raum, verfasst. Auf mehr als 300 Seiten gibt er einen umfassenden Überblick, vermittelt Grundlagen, mit Beispielen aus der Praxis.

Was ist Scrum? Die Definition von Ken Schwaber, die dieser im Geleitwort anführt, gefällt mir gut:
ein Framework zur Risikosteuerung und Wertoptimierung durch häufige Neuplanung.
Wikipedia definiert es als Vorgehensmodell für Softwareentwicklung (empirisch, inkrementell, iterativ), mit den Prinzipien Transparenz, Überprüfung und Anpassung.

Boris Gloger beschreibt in lebendiger Sprache nicht nur die Regeln, Abläufe, Rollen und Artefakte, die Scrum ausmachen, er geht auch auf Hintergründe der Scrum-Entstehungsgeschichte ein und vor allem auf die Intentionen, die dahinter stehen.

So veranschaulicht er zum Beispiel, dass der Scrum Master als Change Manager agiert. Dass der PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act) in Scrum als wesentliches Element in der Abfolge der Sprints (Timeboxes) implementiert ist. Dass die Selbstorganisation des Teams nicht Anarchie bedeutet, sondern durch die Einhaltung einer Reihe von Regeln begleitet und gefordert wird.

Über die zentralen Themen der Scrum-Methodik hinaus, geht er auf die Herausforderungen bei ihrer Einführung in großen
Projekten und Organisationen ein. Ebenso auf die Anforderungen, die dadurch an das Management gestellt werden, das durch agiles Vorgehen nicht überflüssig gemacht wird, sondern vermehrt seinen strategischen Hausaufgaben nachkommen muss.

Ergänzt wird das Ganze durch eine optisch ansprechend aufbereitete und herausnehmbare Checkliste, welche als schnelle Nachschlaghilfe für alle an den Prozessen Beteiligte oder Interessierte gut geeignet ist. Käufer des Buches können zusätzlich eine eBook-Version von der Webseite des Verlags (Hanser) herunterladen, leider nur als PDF und damit nicht in einem für eBook-Reader ideal passenden Format wie epub oder mobi(eine Anregung für die 5. Auflage?).

Zielgruppe sind all jene, die sich mit Scrum auseinander setzen wollen. Die Aufgaben und die Rolle des Scrum Masters werden vom Autor übrigens am emotionalsten dargestellt, was wohl Rückschlüsse darauf zulässt, in welcher der Rollen er neben Training oder Linienverantwortung am meisten tätig war.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist gut (im Quartformat ist das Buch breiter als üblich, mit einem anderen Layout hätte es 400 – 500 Seiten), sowohl von der Menge des Inhalts auch von der Qualität, da es viele Erkenntnisse aus selbst gemachten Erfahrungen präsentiert. Nach dem Motto: Doing is a way of thinking.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Scrum und die unkonkrete Aneinanderkettung wohlklingender Buzzwords, 29. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Scrum: Produkte zuverlässig und schnell entwickeln (Gebundene Ausgabe)
Auf dem deutschen Markt gehört das Buch fachlich gesehen sicherlich zu den besseren Scrum-Büchern.

Ansonsten denke ich, dass das Buch letztenendes eher für Projektmanager geschrieben ist als für Scrum-Neulinge, insbesondere wenn man ein junger Entwickler wie ich ist. Das ist wirklich sehr schade. Vor allem war ich während des ersten Kapitels "Prinzipien, Geschichten und Hintergründe" sogar kurz davor, das Buch aus dem Fenster hinaus zu werfen, da es mehr einer übertriebenen Aneinanderkettung von ganz, ganz tollen Fachbegriffen glich und ich viele Begriffe auch aus dem klassischen Projektmanagement (noch) nicht kannte. Es mag sein, dass Herr Gloger in seinen Seminaren damit als Einstieg den Nerv der Zuhörer trifft, was aber daran liegt, dass diese bereits geeicht sind. Erst im dritten Kapitel ("Strategisches Planen in Scrum") fing das Buch an, interessant zu werden, da ich erst zu diesem Zeitpunkt den Unterschied zu dem mir bekannten und praktizierten Entwicklungsprozess sehen und erkennen konnte - nach 111 Seiten etwas spät, wie ich finde! Was mich auch wirklich sehr gestört hat - und ich bin da eigentlich recht resistent - ist die gefährlich hohe Anzahl von Anglizismen die zusammen mit den Scrum-spezifischen Begriffen eine parfümierte Textwolke aus Buzzwordketten bildet. Gott sei dank kann man "Sprint" auf Deutsch aussprechen, sonst wäre das für mich der linguistische Sargnagel des Buches gewesen.

Bis Kapitel 3 erschien mir Scrum dann dementsprechend als Management-Wischiwaschi. Der Rest des Buches ist ansonsten besser zu lesen, und jetzt weiß ich auch, was Scrum im Allgemeinen ist und was von mir erwartet wird. Zwar passiert es öfter, dass Dinge eingeworfen werden, die erst viel später erklärt werden (z.B. wird die Burndownchart ständig erwähnt aber erst ab Seite 207 eingeführt). Das kann man an guten Tagen noch verzeihen - viel schlimmer sind aber die allgemeinen Management- oder IT-Begriffe, die ich mir erst durch Sekundärliteratur aneignen musste um zu verstehen, was Herr Gloger jetzt eigentlich meint. Beispielsweise spricht Ken Schwaber sehr martialisch im Vorwort über die "Tyrannei des Wasserfall- und vorausplanenden Managements" und dann wird noch nicht einmal dieser Status quo rekapituliert, obwohl er im Buch sehr verteufelt wird. Bisher habe ich in meinem Studium nämlich gelernt, dass dies eigentlich sinnvoll ist - und natürlich wird immer wieder herausgestellt, warum Scrum so toll ist; aber es wäre ja mal interessant für die Zielgruppe der "jungen und unerfahrenen" Entwickler ein paar warme Worte zu spendieren - und das Wasserfallmodell ist sicherlich noch einer der bekannteren Fachbegriffe. Bei dem Preis kann man mindestens ein Glossar erwarten, dass den Leser bei solchen Fragezeichen abholt.

Neben diesen formalen oder strukturbedingten Kritikpunkten muss ich insbesondere und ausdrücklich die Fallstudien kritisieren! Eigentlich hätte man sich die auch sparen können, da sie wenig erkenntnisbringend sind. Sie fühlen sich eher als Wiederholung der vorgestellten theoretischen Aspekte an, da sie von Managern erzählt werden, die (wohlwissend?) für das Buch ja auch wieder Werbung für Scrum machen sollen. Wortwörtlich wird da geschrieben, dass es Probleme gab, dass sie beseitigt und alles direkt kommuniziert wurde oder das es Verbesserungen gab und die Mitarbeiter von Scrum überzeugt sind. --- Ja, schon klar! Aber vielleicht wären Interviews nicht schlecht gewesen, in denen Mitarbeiter (und nicht die Manager!) 1.) konkrete Details zu den Projekten offen legen und erzählen, wie es sich mit Scrum "anders angefühlt hat", 2.) das menschliche Scrum-Miteinander an Beispielen erläutern und 3.) vielleicht mal den Status Quo und Scrum hinterfragen. Ja, das wäre gut gewesen. Alles andere kann man sich dann auch sparen, wenn es nur dazu dient, Komplimente zu sammeln. Vielleicht bin ich da auch zu anspruchsvoll, aber bei einem Buch, das eine komplett neue Sichtweise, Geisteshaltung und Verantwortungshaltung kommunizieren will, sollten diese Ideen so wenig abstrakt wie möglich kommuniziert werden. Das ist nicht gelungen.

Abschließend zu sagen ist, dass auch mir die Behandlung von Kleinstteams fehlte; mich beschäftigte zum Beispiel ständig die Frage, was passiert oder getan werden muss, wenn bestimmte Scrumrollen zusammen- oder wegfallen und ob man Scrum als "lone wolf" auch leben kann. Die Scrumcheckliste zum Herausnehmen ist nett, genauso wie das online verfügbare kostenlose Ebook, ist aber kein schlagkräftiges Kaufargument. Ein wichtiger Hinweis noch: Es wird Werbung dafür gemacht, dass das Buch den Leser "hervorragend" für die Zertifizierung zum Certified-, Professional-, oder SrumMaster Advanced unterstützt. Dies ist eine falsche Information. Einerseits wird auf der Website der ScrumAlliance z.B. für das Certified ScrumMaster Zertifikat die Lektüre der Bücher von Pichler und Schwaber vorrausgesetzt (und nicht das von Gloger) und zweitens wird im Buch mit keinem Wort erwähnt, wie der Zertifizierungsprozess aussieht, welche Zertifikate man im Allgemein und in welcher Reihenfolge erlangen kann und welches für wen sinnvoll ist (und warum). Das ist leider Etikettenschwindel!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompetent und gut lesbar, 25. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Scrum: Produkte zuverlässig und schnell entwickeln (Gebundene Ausgabe)
Gut lesbare und strukturierte Darstellung mit hilfreichen Beispielen und Abbildungen.
Umfassend als Einstieg mit vielen interessanten Querbezügen zu anderen Konzepten aus Management, Produktion und Naturwissenschaft
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Scrum: Produkte zuverlässig und schnell entwickeln
Scrum: Produkte zuverlässig und schnell entwickeln von Boris Gloger (Gebundene Ausgabe - 17. Januar 2013)
EUR 39,99
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