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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2012
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich mich insbesondere für die Vertragsgestaltung bei agilen Projekten interessiere (also eher die juristische Perspektive).

Hierzu gibt es im Buch ein eigenes Kapitel. Überrascht hat mich dort der Satz, dass beim agilen Festpreisvertrag „keine grundsätzlich anderen rechtlichen Besonderheiten zu berücksichtigen sind als bei anderen IT-Verträgen“ (S. 113).

Die Erklärung, warum die Autoren zu dieser Erkenntnis kommen, kann man meiner Meinung nach direkt aus dem nächsten Satz ableiten: hier wird die juristische Literatur aufgezählt, die auch im Literaturverzeichnis angegeben wurde. Es handelt sich um insgesamt 5 Bücher, deren Erscheinungsjahr jeweils zwischen 2003 und 2009 liegen. Unter anderem wird auch die erste Ausgabe des Buches „IT-Vertragsrecht“ von Thomas Hören aus dem Jahr 2007 angegeben. Allerdings liegt von diesem Werk seit Februar 2012 eine neuere Ausgabe vor, die die Autoren für ihr im September 2012 erschienenes Buch durchaus noch hätten sichten können.

Das lässt den Eindruck entstehen, dass keine Literatur berücksichtigt wurde die nach 2009 erschienen ist. Allerdings ist das Thema Vertragsgestaltung bei agiler Softwareerstellung erst ab 2010 intensiver in der Literatur diskutiert worden. So gab es beispielsweise eine eigene Beitragsreihe in der einschlägigen Fachzeitschrift der „IT-Rechtsberater“ im Jahr 2010. In den Artikeln der Beitragsreihe setzen sich die Autoren mit den Herausforderungen für die Vertragsgestaltung beim Einsatz agiler Methoden auseinander. Keiner der Autoren kommt dabei zu dem Schluss, dass es „keine grundsätzlich anderen rechtlichen Besonderheiten als bei anderen IT-Verträgen zu berücksichtigen“ gibt.

In Summe ist bei mir der Eindruck entstanden, dass Opelt et al. sich nicht ausreichend mit der aktuellen juristischen Literatur auseinandergesetzt haben. Das hätte ich allerdings von einem Buch erwartet, das den Anspruch erhebt, „Leitfaden für wirklich erfolgreiche IT-Projektverträge“ zu sein. Daher bleibt bei mir auch ein großes Fragezeichen, ob es nicht doch die ein oder andere rechtliche Besonderheit bei agilen Verträgen gibt, die die Autoren in ihrem Buch nicht berücksichtigt haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2014
Unter „Agile Produktentwicklung“ verstehen die Autoren Scrum (S. 1).

Der Preis und der Termin sind bei einem Scrum-Projektvertrag automatisch fest, wenn eine bestimmte Menge an Sprints mit einer bestimmten Stärke des (Entwicklungs-)Teams beauftragt wird. Der Umfang des Ergebnisses ist dann offen. Das sehen auch die Autoren so (S. 32). Sie möchten den Preis für ein Kontingent an Arbeitstagen aber zu einem nahezu echten Festpreis machen, nämlich derart dass der Kunde möglichst auf das volle Ergebnis Anspruch hat, das er haben will.

Solch ein Festpreis soll aufgrund einer nur vage definierten Aufgabenstellung vereinbart werden. Wenn sich bei der späteren Spezifikation/Detaillierung herausstellt, dass die ursprüngliche Schätzung für die Realisierung nicht ausreicht, müsse der Kunde sich mit einfacheren Lösungen zufrieden geben und auf unwichtige Anforderungen verzichten. Der Nutzen für den Kunden dürfe dadurch allerdings nicht beeinträchtigt werden. Die Autoren gehen davon aus, dass das möglich ist und dass der Kunde damit einverstanden ist.

Die Autoren stellen einen vollständigen Vertragsentwurf mit Anlagen zur Verfügung. Ein Hinweis für den potenziellen Leser: Dieser Text ist oft klarer als die Beschreibung des Konzepts auf den vorhergehenden Seiten.

Es fragt sich allerdings, inwieweit dieses Vorgehen noch als Scrum bezeichnet werden kann. Bei Scrum entscheidet das (Entwicklungs-)Team darüber, welche User Stories es in den nächsten Sprint übernehmen und realisieren will. Nach diesem Konzept muss das Team das vorgegebene Volumen im Sprint abarbeiten. Ggf. müsse der Auftragnehmer sein Team erweitern (S. 70 zu § 6 a)). Nach diesem „Scrum“ sollen die Projektleiter vorher diesen Sprint und die weiteren planen, damit der Termin (S. 86) und damit auch der Preis eingehalten werden.

Damit das Ergebnis werkvertragsgerecht geschuldet wird, sind nicht wie bei Scrum unverbindliche Abnahmen vorgesehen, sondern verbindliche Abnahmen von einzelnen Sprints, bei Bedarf auch Zwischenabnahmen für mehrere Sprints (Stichwort: Releases) und des Endergebnisses.

Damit die Agilität in diesem "Scrum" trotzdem gewahrt bleibt, werden die zwölf Prinzipien der agilen Softwareentwicklung (Agile Manifesto) zum Vertragsbestandteil erhoben.

Bedauerlich ist, dass die Autoren alles Bisherige schlecht und miserabel beurteilen. Die Autoren zitieren beispielsweise drei Mal das Wasserfallmodell in seiner allerersten Fassung von 1970, wie es in Europa nie angewendet worden ist. Hinsichtlich der Vertragsgestaltung machen sie herkömmliche Festpreisaufträge immer wieder schlecht, beispielsweise auf Seite 60: Wenn die Parteien sich über die Detaillierung von Anforderungen nicht einigen würden, gäbe es bisher nur den Projektstopp und die Rückabwicklung; dabei sehen auch sie den Projektstopp unausgesprochen als Alternative vor (S. 75).

Wer sich mit dem Thema Agiler Festpreis beschäftigen will, ohne gleich ein Buch lesen zu müssen, sei auf den Fachbeitrag von Andreas Opelt in Projekt Magazin 06/2014 "In sechs Schritten zum agilen Festpreis" verwiesen. Der Beitrag stellt das Konzept klar da und ist weniger polemisch. Zugleich entwickelt er das Konzept etwas weiter.

Übrigens: Der Mit-Autor Gloger hat in seinem Buch "Wie schätzt man in agilen Projekten" 2014 geschrieben: „Zum Festpreis die gesamte Leistung zu bekommen, obwohl der Umfang der Leistung noch nicht feststeht, das ist absurd!“ (Seite 32).
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2012
Wichtiger Beitrag gut aufbereitet!!!
Es sei angemerkt, dass dieses Buch nicht auf eine einzige Zielgruppe eingeengt ist. Es ist weder speziell für IT Juristen,
IT Einkäufer, Manager, Berater oder Projektleiter (oder Product Owner), im Gegenteil, es versucht ein Thema, das
all diese Gruppen betrifft, so zu beleuchten, dass jede der Gruppen zumindest genug versteht, um den
Gedankenanstoß mitzunehmen.
Das Thema ist anscheinend vielen bekannt, aber noch immer sehe ich in der Praxis
wenig Bewegung bei den Formulierungen in den Verträgen von IT Projekten, sodass viele der Vorteile
der Agilen Entwicklung zuwenig genutzt werden.... dieses Buch schließt diese Lücke!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2012
Auch für nicht SCRUM Spezialisten ist dieses Buch ein guter Einstieg in das Thema Agile Projektverträge und der erste Schritt in die richtige Richtung um einen Umdenkprozess einzuleiten. Es ist kein Juristen-Werk sondern auch für anderes Klientel leserlich verfasst. Die Beispiele sind sehr ausführlich und doch auf einem Level um die Essenz auch dem nicht IT-Projekteiter-Experten zugänglich zu machen. Vielleicht etwas langatmig, aber wahrscheinlich nötig um die Gesamten Aspekte darzulegen. In Summe ein guter Kauf!
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am 17. September 2013
Interessante Ansätze, um die scheinbaren Gegensätze von agilem Vorgehen und üblichem Festpreis miteinander zu vereinbaren. Das vorgestellte Modell ist durchaus komplex, aber von Anfang an auf Kooperation ausgerichtet. Varianten, die das Risiko zwischen Kunde und Lieferant teilen, sind ja an sich nichts neues, zum Beispiel sind sie bei PMI sogar Teil des Lernstoffs zur Zertifizierungsprüfung.
Hier werden ähnliche Ideen mit agiler Thematik kombiniert. Nach einem kurzen SCRUM- Überblick wird das angedachte Verfahren vorgestellt, das unter anderem auf einem maximalen Festpreis, Teilung des Risikos zwischen den Vertragsparteien und einem sog. Exchange for Free basiert, der ermöglicht, Änderungen im Projekt gegen bestehenden Scope zu tauschen (was man in der Praxis auch in herkömmlichen Projekten bis zu einem gewissen Grad macht oder versucht). Die Sichtweise eines internen Dienstleisters, der zwar nicht eine Ausschreibung gewinnen muss, aber von seinem Auftraggeber ebenso auf seine erste Kosten- und Terminschätzung festgenagelt wird, ist in den geschilderten Szenarien leider nicht berücksichtigt.
Der Inhalt wurde praxisbezogen aufbereitet und die vorgestellten Überlegungen sind auch für alle jene von Interesse, die nur gelegentlich oder am Rand mit Ausschreibungen, Angebotslegung und Vertragsverhandlung zu tun haben.
Störend sind allerdings die einseitigen Argumentationen, welche in allen Vergleichen von Festpreis oder Time & Material mit dem Agilen Festpreis nur einen einzigen Sieger kennen. Deshalb ein Stern Abzug. Fairerweise verweist das Buch zum Schluss zumindest darauf, dass die Variante Time & Material an sich die beste Variante zur Vertragsgestaltung wäre, wenn beide Parteien ehrlich und fair agieren.
Das Buch richtet sich sicher an einen spezifischen Kundenkreis, für den es aber lesenwert ist, da die Ideen absolut eine Überlegung (und auch mehr als eine) wert sind.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2013
Dieses Buch der Autoren reiht sich gut in die grundsätzlichen Beschreibungen von Scrum (Scrum: Produkte zuverlässig und schnell entwickeln) sowie in die Beschreibung von Personalmanagement in einem Scrum Umfeld (Erfolgreich mit Scrum - Einflussfaktor Personalmanagement: Finden und Binden von Mitarbeitern in agilen Unternehmen ein - Stichwort: "Projects - People - Profit". Es ist sicher ein gutes Hilfsmittel für alle Beteiligten bei einer Projektabwicklung, die nach dem Scrum Framework durchgeführt wird.

Wenngleich dieses Buch selbst für das Verständnis von Scrum sicher nicht ausreicht - daher auch der Verweis auf die anderen beiden Bücher - sind die einleitenden kurzen Abschnitte zu den Themen Agilität und Schätzmethoden gut und knapp zusammengefasst.

Der Schwerpunkt des Buches ist aber die Vertragsgestaltung in einem agilen Projektumfeld in der Softwareentwicklung oder bei IT-Projekten. Dieses Thema behandeln die Autoren aber m.E. exzellent. Besonders schätze ich die Herangehensweise der Autoren, diese rechtlichen Fragen sehr umfassend und aus den Blickwinkeln der verschiedenen Interessensgruppen (Kunde/Auftraggeber, Lieferant, Berater des Lieferanten/Kunden, Scrum Entwicklungsteam und insbesondere auch aus der Perspektive der Beschaffungsabteilungen der Kunden) zu betrachten.

Die Problemstellungen, die sich dabei ergeben, werden auch sehr anschaulich anhand eines konkreten Mustervertrages für ein agiles Festpreisprojekt vorgestellt, analysiert und bewertet. Die Ergebnisse der einzelnen Bewertungen - es werden konventioneller Festpreisvertrag mit Time&Material Vertrag und Agilem Festpreisverträgen verglichen - sind sehr gut nachvollziehbar und es wäre zu wünschen, dass insbesondere Beschaffungsabteilungen die Vorteile von agilen Festpreisverträgen starker berücksichtigen.

Gut herausgearbeitet wird in dem Buch auch, dass die Abwicklung von Aufträgen nach einem solchen Vertragsmodell allerdings eine andere Einstellung aller Beteiligten erfordert, nämlich wesentlich mehr Zusammenarbeit, eine sehr weitgehende Offenheit ("Open Books Policy") und Transparenz, aber auch wesentlich mehr Einbindung der Auftraggeber in den Projektablauf. Aber diese Änderungen des Mindsets werden für alle Beteiligten reichlich belohnt - sowohl was Kosten, Qualität, Sicherheit in der Zielerreichung etc. betrifft.

Insbesondere die Modelle des Risk-Sharings, die die Autoren gut beschrieben, fand ich gut, denn viele Projekte scheitern bereits in der Ausschreibung weil nicht nachvollziehbar zu hohe Risikozuschläge in die Angebotspreise einkalkuliert werden. Spannend sind hier in dem Buch auch die Ausführungen über die Abwicklung von Ausschreibungen nach solchen agilen Prinzipien.

Die Autoren behandeln auch die Vorteile von agilen Festpreisverträgen für die Auftraggeber und Auftragnehmer was die Incentives für alle Stakeholder betrifft. Bei der Betrachtung für die Projektmanager muss man aber ein wenig den Kopf schütteln: Zitat S.123: " Wenn Mitarbeiter einen Prozess leben und ihn einhalten sollen, dann muss auf irgendeine Art und Weise etwas für sie dabei herausspringen" (sic!) - Reinhard K. Sprenger - Mythos Motivation lässt grüßen.

Aber auch die letzte kritische Anmerkung ändert nichts daran: Ein tolles, hilfreiches und fundiertes Buch zu einem Methodenansatz, der für alle Beteiligten erhebliche Vorteile haben kann.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2012
Im Vergleich zu einigen Schmökern im Bereich IT-Vertragsrecht stellt dieses Buch die relevanten Aspekte sehr erfrischend dar. Es fehlt zwar eine erschöpfendere Behandlung der Referenzliteratur, dafür wählt das Buch - im Vergleich mit anderen Werken - einen eher praxisorientierten Ansatz. Aus meiner Sicht zurecht, denn die ausschließlich juristische Sichtweise wird der Realität des Einkaufprozesses heute nicht mehr gerecht. Dieses Buch stellt stattdessen die unterschiedlichen Betrachtungsstandpunkte der involvierten Parteien in den Vordergrund. Es ist ein guter Gedankenanstoss mit einer Fülle von Argumenten zum Thema "Agile Verträge". Wie die Autoren auch selbst gleich anmerken, ist es aber kein Buch für reine IT-Vertragsjuristen.
Ich habe mit diesem Buch genau das bekommen, was ich mir erwartet habe!
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am 12. Januar 2014
Das Buch hat mich überrascht...angenehm überrascht, aus folgenden Gründen:
* Angenehm zu lesen, trotz des etwas trockenen Themengebietes.
* In Situation wo Traditionell/Formal auf Agile stößt werden auch dafür Argumente und Sichtweisen geliefert.
* Meine SCRUM Kenntnisse wurden nochmals aufgefrischt.

Es hat mir für mein Verständnis wie man agile Methoden in großen Firmen einführt sehr geholfen. Bisher war ich als SCRUM Master auf die Entwickler Teams fokusiert.
An der Festpreis Problematik habe ich mir bisher die Zähne ausgebissen. Ist in einigen Firmen das "Killer Argument" gegen Agile.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2012
Eine realistische Betrachtung des Themas der Agilität aus Sicht der Ausschreibung und des Projektvertrags. Alle bisherigen Ansätze waren zu stark aus der Entwicklunggsicht geprägt und haben Budgets und Prozesse bei Unternehmen nicht genug beleuchtet. Einzelne Kapitel sind vielleicht etwas zu detailiert wo andere noch mehr Details vertragen würden. Generell bin ich aber zufrieden.
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26 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. September 2012
Vielleicht bin ich selbst schuld, weil ich mehr erwartet habe, als das naheliegende "wie früher geht's halt nicht":

Für den agilen Praktiker bietet das Buch nichts wirklich Neues, und da, wo zumindest etwas Neues versucht wird (Ausschreibung von Projekten nach "agilen Festpreis-Regeln"), ist das Ergebnis zum Teil schlicht absurd. Welcher Anbieter würde schon im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ein Festpreisangebot auf Basis von Epics mit einer "Daumenabschätzung" in Story Points abgeben, wenn dann bei Überschreitung der Anzahl der Story Points(!) bei konkreter Umsetzung der Epics bereits der Riskshare aktiviert würde (siehe Beispiel auf S.94/95)?

Der Kunde bleibt schwammig in den Anforderungen (= Epic), und kann dann beliebig konkrete Requirements nachsatteln? - Das ist das alte Spiel mit den Change Requests, nur mit gewechselten Rollen! Und da hilft es sicherlich nicht sonderlich viel, wenn die "Agilen Prinzipien der Kooperation" als Absichtserklärung im Anhang des Vertrages auftauchen... Wenn der Vertrag mal unterschrieben ist, haben schnell die Juristen das Ruder in der Hand!

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Kopfgeburt tatsächlich bisher einen realistischen Praxistest erfahren hat - und so wird denn auch am Ende noch ein "Beispiel aus der Praxis" präsentiert: "natürlich stark vereinfacht, adaptiert und leicht geändert", notabene natürlich nur "um die Geheimhaltung zu wahren"(!)

So bleibt mir nur die Feststellung, dass es schlicht schade um's Geld ist :-(
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