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Kundenrezensionen

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am 2. März 2013
Hätte der Autor sich auf die ersten 50 Seiten beschränkt, es hätte DAS Handbuch zum ersten Verstehen und Erstellen für Responsive Webdesign werden können – es ist eine Freude, diese 50 Seiten zu lesen und durchzuarbeiten. Eine "statische" Seite wird umgewandelt in eine Seite, die für verschiedene mobile Gräte optimiert ist, und jeder Schritt ist nachvollziehbar – die einzige Frage, die bleibt: warum haben wir das nicht schon immer so gemacht?

Die weiteren knapp 300 Seiten sind zwar auch interessant, man findet immer wieder ein paar noch nicht bekannte Tipps und Tricks, aber es fehlt hier einfach der "rote Faden". Es wäre sehr schön gewesen, wenn man auch hier, z. B. in Kap. 12.3 "Eine mobile Navigation erstellen", ein Beispielprojekt gehabt hätte, mit dem man hätte arbeiten und die Änderungen nachvollziehen können. Es ist zwar von der "Beispielwebsite" die Rede, aber man weiß nicht genau, worum es geht, kann nur auf der Seite [...] suchen, aber dort findet man nichts zu Kap. 12.

Ebenso zum Thema Grid: "Nehmen wir ein paar Zeilen Beispiel Code... ich habe zuvor drei Raster erstellt" - leider wird nicht klar, was hier überhaupt passiert.

Ich habe das Buch durchgelesen, weil mich das Thema sehr interessiert und fand darin viele Aspekte des Responsive Webdesign vorgestellt (sehr schön auch: "Flex Layout – schönes neues CSS") und zahlreiche Tipps und Links. Das ist zwar sehr intreressant und bereichernd, aber wirklich verstanden und seinen Horizont erweitert hat man dann ja erst, wenn man all diese Links "abgearbeitet" hat.

Fazit: Ein wichtiges Buch zum Thema Responsive Webdesign, dem leider gegen Ende hin immer mehr die Puste ausgeht und von dem am Schluss der Eindruck einer Linksammlung zurückbleibt.
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am 17. Oktober 2012
Als erfahrener und professioneller Webdesigner und -entwickler wollte ich mich nun endlich in das Thema Responsive Webdesign einlesen. Ganz einfach auch aus dem Grund, weil Mobile- und Tablet-Varianten einer Website immer gefragter werden.

Das Buch ist wirklich klasse. Es ist gut aufgeräumt (man findet sich schnell zurecht) und es ist sehr verständlich geschrieben. Es werden alle nötigen Informationen mitgeteilt. Ebenso gibt es eine Vielzahl an bebilderten Beispielen (natürlich in Farbe) und Vergleichen, was Technik und Design angeht. Außerdem versteht der Autor etwas davon, den Leser auch bei längeren Kapiteln bei "Laune" zu halten. Es macht wirklich Spaß sich durch dieses Buch zu arbeiten.

Meiner Meinung nach sind alle wichtigen Themen inbegriffen: Predesign, Design, Prototyp, technische Umsetzung sowie Performance und einigen weiteren.

Das einzige was mir recht schnell auffiel: Man muss sein eigenes Lesezeichen mitbringen. Es gibt also keinen "Faden" am Buch. Aber dafür gibt es von mir keinen Stern Abzug!

Fazit: Man sollte sich schon etwas mit HTML/CSS auskennen. Auf die Grundlagen wird hier nicht eingegangen, aber dafür wurde es auch nicht geschrieben. Wer diese Voraussetzung erfüllt kann sich auf ein großartiges Buch freuen!
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am 12. Dezember 2013
Nun im Gegensatz zu vielen Rezensionen hier fand ich das Buch recht unbrauchbar.
Wie aber schon mehrfach geschrieben, sind die ersten 50 Seiten noch sehr gut und man freut sich dann auf viele weitere praktische Infos.

Die kommen aber nicht. Themen werden nur oberflächlich angeschnitten - es fehlen wichtige Erklärungen und Beispiele für praktische Umsetzungen.
Wichtige Erklärungen und Details fehlen. Irgendwann reicht es auch noch das dritte oder vierte Mal über 3 Seiten zu erfahren, warum der Autor lieber mit einer Desktopvariante beginnt..........!

Was dann noch gezeigt wird ist mit viel umständlichen Geschwafel verbunden, den ich mir durchlas und darauf wartete, bis endlich irgendwas Nützliches oder eine richtige Erklärung zu lesen ist. Auch fehlen dem Buch jegliche inhaltliche Struktur. Mal dies, mal das und selbst in dem Kapitel mit einem Prototypen fehlt der Prototyp......... vereinzelte Themen die nacheinander folgen......!
Ich nenn es "das Buch das Frustrierte macht". Musste die nützlichen Informationen suchen. Vor allem entstand immer wieder die Frage: "ja und wie funktioniert das jetzt?", die leider sehr oft unbeantwortet blieb!
Auch wenn ich mich wiederhole, aber es fehlten Beispiele und die praktische Umsetzung oder einfach nur Erklärungen. Was sich durchzieht wie ein roter Faden war auch, dass man ständig zu irgendwelchen anderen Webseiten verwiesen wird. Ich hatte den Eindruck, der Autor hat sich einfach die Inhalte aus dem Internet gesucht, zusammengefasst und sagt nun: "Wenn ihrs genau wissen wollt, schaut doch auch dort nach"!
Habe ich nun ein Buch für fast 40 Euro gekauft, damit ich die Informationen mit Erklärungen habe oder um ein Inhaltsverzeichnis zu bekommen, woher ich die Informationen (kostenlos) aus dem Internet holen kann??? Und sicherlich, man kann auf Beispiele im Internet verweisen, aber doch nicht, wenn es um Inhalt geht....!

Leider habe ich die Frist zur Rücksendung verpasst, weil das Buch erst noch ein paar Tage rumlag. Der Preis von 39,9 Euro ist meiner Meinung nach völlig überzogen. Das gibt der Inhalt nicht her. Das Buch hätte locker auf die Hälfte der Seiten gekürzt werden können. So zusammengefasst für unter 15 Euro verkauft als kurze Einführung in das Thema wäre passend gewesen....!

Insgesamt gibt es von mir 2 Sterne.
4 Sterne für die Optik. Es wird sich gut machen im Bücherregal.
2 Sterne für den Inhalt.
1 Stern für den Preis.
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am 18. Januar 2013
Responsive Webdesign ist sicherlich das größte Thema der letzten zwei Jahre im Bereich Frontendentwicklung. Endlich setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Stärke des Webs in dessen Anpassungsfähigkeit liegt. Doch wir haben alle zu lange diese einfache Wahrheit ignoriert. Wir müssen neue Sichtweisen und Herangehensweisen lernen. Und wir müssen lernen, unsere Umgebung mit neuen Augen zu sehen.

Viele Artikel und bislang nur ganz wenige Bücher haben sich dieser Aufgaben angenommen. Christoph Zillgens hat das erste deutschsprachige Buch zum Thema geschrieben. Er beschreibt auf knapp 350 Seiten, wie man ein Webprojekt so entwickelt, dass es sich an seine Umgebung möglichst optimal anpasst.

Sein Stil ist klar, schnörkellos und sehr gut zu lesen. Angesichts der thematischen Breite des Themas ist es sehr wohltuend, dass Christoph die Einzelaspekte nicht unnötig aufbläht. So bekommt man alle wesentlichen Informationen und hat ein breites Themenspektrum.

Themen wie "anpassungsfähige Bilder" gibt es in kompakt und ausführlich. Im ausführlichen Kapitel diskutiert Zillgens die Haken und Ösen der Bildeinbindung. Am Anfang des Buches handelte er das Thema pragmatisch kurz ab. So kann man anfangs schnell mit einem ersten Erfolg in das Thema eintauchen um dann Schritt für Schritt zu lernen, dass die Thematik wesentlich komplexer als angenommen ist. Ein in meinen Augen sehr guter didaktischer Kniff.

Sehr gut finde ich, dass in dem Buch auch Formulare sowie die Performance von Webseiten diskutiert werden. Formulare sind als Interaktionsschnittstelle sehr wichtig und der falsche Umgang mit zusätzlichen Bildern und Skripten kann zu einer Performancebeeinträchtigung führen.

Weitere Themen sind "reaktionsfähige Typographie", Mediaqueries, mobile Navigationen. Sehr wichtige Kapitel sind in meinen Augen die über die "Gestaltungsphase" und über den notwendigen neuen Workflow. Hier hat der Autor weiter gedacht, als einfach nur ein paar Techniken zu beschreiben. Das finde ich sehr gut. Denn responsive Webdesign fordert uns nicht nur rein technisch oder gestalterisch heraus. Unser Workflow, unser Annahmen und Erwartungen müssen sich ändern.

Das Buch ist wunderschön gestaltet und macht deshalb nicht nur inhaltlich sondern auch formal viel Spass beim Lesen. Sehr gut ist die Bündelung von gedrucktem Buch und ebook. Noch besser wäre es, könnte man nur das ebook kaufen und das noch zu einem attraktiven Preis. Doch die deutschen Verleger sind in diesem Punkt leider noch weit hinter ihren amerikanischen und britischen Kollegen.

Für mich ist dieses Buch das aktuell beste und umfassendste Buch zum Thema, auch im Vergleich zu den jeweiligen amerikanischen Büchern. Es ist seinen Preis wert.
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am 6. Januar 2013
Das Buch habe ich mir gekauft, um zu verstehen, wie reaktionsfähige Websites erstellt werden und worauf man achten sollte. Und um mich vielleicht selbst bald daran zu versuchen. Wenn man ein Buch kauft, dass knapp 40 Euro kostet (was wirklich nicht günstig ist!) hat man auch seine Erwartungen und ich muss sagen, dass ich es nicht bereut habe, das Buch zu kaufen. Es ist sehr übersichtlich aufgebaut und durch zahlreiche farbige Bilder ist man nicht darauf angewiesen, während dem Lesen am PC alles auszuprobieren. Die Themen werden meiner Meinung nach alle angemessen behandelt und wenn man das Bedürfnis hat, mehr über eine bestimmte Sache zu erfahren, bietet Christoph Zillgens genügend Links zu Websites mit weiterführenden Informationen an (wenn auch leider meist auf englischsprachige). Das Buch ist sehr verständlich geschrieben, nur bei ein paar wenigen Fällen hätte ich mir noch gewünscht, dass manches noch genauer erklärt wird (z. B. "Warum ist das so?" bzw. "Was bewirkt dieser Code genau?") und es mehr Codevorschläge gibt - aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich "nur" über HTML- und CSS-Grundkenntnisse verfüge. Sehr gefreut hat mich deshalb, dass man den Autor per E-Mail gerne was fragen kann und man sehr schnell eine gute Antwort bekommt. Toller Service, weiter so!

Zusammenfassend kann man von einem sehr gelungenen deutschen Buch zum Thema "Responsive Webdesign" sprechen, das auch viele Lösungen für Probleme, die während der Umsetzung einer reaktionsfähigen Website entstehen können, anbietet.
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am 31. August 2013
Selten ist es einem Autor gelungen mit seinen einleitenden Kapiteln so viel "Lust" auf die zu vermittelnde Technik zu vermitteln, wie in diesem Buch. Dabei ist die Schreibweise des Autors keineswegs die eines Predigers, der etwas "an dem Mann bringen" will. In der Folge nimmt die Qualität aber leider etwas ab (am liebsten würde ich als Gesamteindruck 3,5 Punkte vergeben), was nicht bedeutet, dass die Inhalte 'unbrauchbar' sind.

Manchmal fühlte ich mich als Leser nicht mitgenommen, weil mir der Zusammenhang etwas fehlte und an anderen Stellen bricht der Autor ab, wenn es "Ernst" wird. Erfreulicherweise hat der Autor eine Homepage zum Buch erstellt, wo sich sowohl Beispiele, wie auch eine Errata finden. Dennoch hätte ich mir gewünscht, wen mehr Inhalte der vielen (hilfreichen) Verweise den Weg ins Buch gefunden hätten. Als weitere haben die vorigen Kritiker zusammengefasst.
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am 21. März 2013
Also, ich kann ja die negativen Meinungen über Fachbücher manchmal verstehen. Aber seien wir mal ehrlich, KEIN Fachbuch ist perfekt, der Einzelne findet immer was, was ihn individuell stört.
Ich kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass dieses Buch auf jeden Fall seinen Zweck erfüllt. Es macht Spaß zu lesen, es ist sehr verständlich und ansehnlich ist es auch.
Es ist kein Buch für blutige Anfänger. Für Leute mit Grundkenntnisse hilft dieses Buch sehr weiter. Aber auch derjenige, der denkt schon mehr über Grundkenntnisse zu verfügen, kann hie und da noch was lernen. Oft vergisst man doch mal das Grundsätzliche und da ist es doch mal gut, Altes wieder aufzufrischen und sein Können wieder aufzupolieren.
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am 16. Januar 2013
Das Buch „Responsive Webdesign: Reaktionsfähige Websites gestalten und umsetzen“ ist ein absolutes Grundlagenbuch und jedem zu empfehlen, der einen fundierten Einstieg in das Thema sucht.

Leider gibt es – aus meiner Sicht – zwei Kritikpunkte:
Erstens ist der Autor zu häufig zu nah am Original, nämlich Ethan Marcottes „Responsive Web Design“, dran und zweitens ist das Buch leider sehr schlecht lektoriert, es wimmelt vor Schreib- und Satzfehlern.
Beides zusammen trübt den Genuss des Buches.
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am 24. Dezember 2012
Das Buch richtet sich an fortgeschrittene Webdesigner und Webentwickler. Auch wenn das hier schon mehrfach erwähnt wurde, kann es nicht schaden, es nochmal zu betonen. Es wäre nämlich einfach zu schade, wenn dieses sehr gelungene Werk zum Thema Responsive Webdesign eine negative Bewertung bekommen würde, nur weil jemand ein Anfängerbuch erwartet. Solide Kenntnisse zu HTML/CSS sind also Pflicht, da der Autor (zu recht) auf ellenlange Codebeispiele verzichtet und sich nur auf das wesentliche konzentriert.

Am Cover und der Druckqualität des Buches gibt es nichts zu beanstanden. Nur das fehlende Lesebändchen ist ein kleiner Wermutstropfen. Aber das ist wirklich nur jammern auf hohem Niveau. Besonders positiv finde ich, dass man das Buch kostenlos auch als E-Book herunterladen kann. Für das virtuelle zwischendurch Stöbern, wenn man mal mit einem mobilen Gerät unterwegs ist, eignet sich das Buch auf jeden Fall.

Der Sprachstil des Autors ist unaufdringlich und angenehm. Ohne viel um den heißen Brei herum zu reden, bringt er jedes Thema immer auf dem Punkt. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Wochen verschlungen und auch ein eigenes Projekt damit realisiert.

Das wichtigste Bewertungskriterium ist natürlich der Inhalt. Ohne lange Einleitung fängt man schon ab Seite 15 mit einem Mini-Projekt an und behandelt auf den folgenden 40 Seiten schon fast alles, was einem noch erwarten wird. Auch wenn vieles erst mal nur angerissen wird. Danach ist man zwar etwas geschlaucht und man muss, wie der Autor auch empfiehlt, kurz durchatmen. Jedoch macht das kleine Projekt zu Beginn so sehr Spaß, dass man einfach Neugierig ist auf Mehr.

Was folgt ist ein ausgewogener Mix aus theoretischem Wissen (Workflow, Gestaltungsphase, anpassungsfähige Inhalte) und praktischer Anwendung. Insbesondere die Kapitel zur Webtypografie, anpassungsfähige Bilder und mobile Navigation sind sehr gelungen und vermitteln leicht und verständlich die Anforderungen an ein Responsive Webdesign. Fast durchgängig werden viele nützliche Tipps und Tools in kleinen gelben Boxen kurz vorgestellt, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Positiv anzumerken ist auch, dass der Autor fast immer eine Fallback-Lösung mit auf dem Weg gibt, um auch ältere Browser bzw. Mobilgeräte nicht komplett auszuschließen.

Einen strengen roten Pfaden gibt es nicht wirklich, so dass man schon öfter zwischen den Kapiteln hin- und her springen muss, wenn man parallel zum Buch ein eigenes Projekt umsetzen will. Besonders schlimm finde ich das aber jetzt nicht, da man dadurch sich wirklich mit den Inhalten auseinander setzen muss und nicht dazu verleitet wird, ein Projekt anhand von Code-Schnippel aus dem Buch fast 1:1 zu kopieren.

Was mir persönlich fehlt sind ein paar Frameworks, die näher erläutert werden (z.B. Bootstrap) und die Anwendung von RWD bei Content Management Systemen und Onlineshops. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass beim ersten Punkt der Leser vielleicht zu schnell sich auf ein (bequemes) Framework stürzen und sich somit von Anfang an in ein vorgegebenes Schema einzwängen lassen könnte. Auch gibt es so viele unterschiedliche CM-Systeme, so dass es vielleicht den Rahmen sprengen würde, auf alle einzugehen. Ein paar konzeptionelle Überlegungen dazu hätte ich mir aber trotzdem gewünscht.

Fazit: Auf jeden Fall ein sehr gelungenes Werk zu einem wirklich spannendem Thema.
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am 16. Dezember 2012
Was heißt hier, „Reaktionsfähige Websites gestalten und umsetzen“? Geht es da um die programmierte Reaktion auf Benutzereingaben? Nein, Responsive Webdesign steht vielmehr für ein Webdesign, das auf unterschiedliche Anzeigegrößen reagiert. Eine Site soll so gestaltet werden, dass sie nicht nur auf dem Desktop, sondern ebenfalls auf einem mobilen Gerät angezeigt werden kann. Eine Gestaltung mit fester Pixelbreite, so wie sie lange für die Darstellung auf dem PC genutzt wurde, ist damit zu unflexibel. Vielmehr muss das Layout in Abhängigkeit von bestimmten Größen automatisch anders dargestellt werden, z.B. durch veränderte Anordnung oder durch gezieltes Ausblenden von Informationen. Erreicht wird dies durch den überlegten Einsatz von CSS(3) in Verbindung mit den sogenannten Mediaqueries.

Und so zeigt der Autor nach einer entsprechenden Begriffsbestimmung auch gleich, wie aus einem bisher fixem Design ein reaktionsfähiges entsteht. So nimmt Christoph Zillgens den Leser mit auf die praktische Reise, die aber bequem offline erfolgen kann, da dies im vorliegenden Buch ausführlich bebildert ist. Nach diesem einführenden Beispiel geht er dann natürlich auf die Details ein. Und dazu gehört nicht nur CSS3, sondern auch der passende Workflow. Wie soll entwickelt werden? Zuerst die mobile Version, oder lieber zuerst für den Desktop? Der Autor erläutert Für und Wider und geht natürlich auch auf technische Aspekte wie Prototyping, Formulare, Typografie und mehr ein. Neben CSS3 ist dazu auch eine Portion HTML5 erforderlich. Wenn aber die Site anpassungsfähig sein soll, so gilt dies nicht nur für Spaltenzahl und Text, sondern natürlich auch für Bilder. Hier einfach nur kleiner darzustellen ist nicht optimal. Besser ist es, die Grafiken in der jeweils passenden Größe auszuliefern und so Qualität und Performance zu optimieren.

Der Autor schafft es, die Inhalte interessant und locker darzustellen, so dass es möglich ist, das Buch auch einfach einmal hintereinander weg zu lesen. Lediglich wenn er mit wenigen Sätzen auf Tools oder bestimmte nur kurz zu erläuternde Dinge eingeht, wirkt der Aufbau etwas zerfleddert und der Lesefluss gerät ins Stocken. Dabei handelt es sich meist nur um kurze Infos, die nicht zum Kernthema gehören, aber dennoch nicht unerwähnt bleiben sollten. Hier liegt es am Leser, bei Bedarf über andere Quellen entsprechend weiter einzusteigen.

Das Buch ist komplett in Farbe – und das heißt nicht, das der Text ständig seine Farbe wechselt, sondern dass die Bebilderung bunt erfolgt. Insbesondere bei der Abbildung von Websites ist dies vorteilhaft. Listings und eingeschobene Tipps ergänzen dieses Buch.

Als Zielgruppe werden fortgeschrittene Webdesigner genannt. Aber auch sonstige Webentwickler finden in dem Buch wertvolle Anregungen. Vorkenntnisse in HTML und CSS sind jedoch Voraussetzung. Das vorliegende Buch bietet nämlich keine Einführung in diese Themen, sondern widmet sich der Weiterentwicklung zum responsive Design. Dies dafür aber sehr gut.

(Quelle: Meine Rezension auf it-rezension.de)
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