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5.0 von 5 Sternen Von der Idee zum fertigen Videofilm, 16. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Videofilm: Konzeption und Produktion (Gebundene Ausgabe)
Für mich als Nicht-Film-Experte und Einsteiger haben Petrasch und Zinke ein bemerkenswert gutes Fachbuch zur Konzeption und Produktion von Videofilmen geschrieben. Sie vermitteln die notwendigen technischen, inhaltlichen, gestalterischen und dramaturgischen Aspekte in einer sehr klaren und strukturierten Art und Weise dem Leser, der keine Vorkenntnisse mitzubringen hat.

Das ist nämlich gar nicht selbstverständlich, wenn man nicht nur zuschauen, sondern auch schaffend tätig sein will. Bei näherer Betrachtung erkennt man nämlich, dass das ganze Feld ein historisch gewachsener, stark vernetzter multimedialer Themenkomplex ist und mehr als pure Ambition und das Vorhandensein technischer Hilfsmittel erfordert. Bei der Lektüre des Buches wird sehr schnell sehr deutlich, wie umfangreich eine solche Produktion doch ist - und dass man die Qualität eigener Videofilme dann und nur genau dann verbessert, wenn man auf breitgefächerte Fertigkeiten zurückgreifen kann, denen fundierte theoretische Kenntnisse vorausgehen.

Dafür ist dieses Lehrbuch bestens geeignet. Es bespricht didaktisch einwandfrei und strukturiert die Schritte des Produktionsprozess getrennt voneinander anhand der Kommitments der beteiligten Personen. Was mir besonders gefällt, ist, dass die Autoren besonderen Wert darauf legen, traditionelle gestalterische Regeln zu vermitteln und diese ausgiebig anhand von Szenen aus filmhistorisch bedeutenden Kinofilmen und Fernsehproduktionen zu verdeutlichen. Dabei werden aber nicht nur Hintergründe, Techniken und gewisse Kniffe wiedergegeben – sie bemühen sich ebenso darum, eine gewisse Bewusstseinshaltung beim Leser zu schaffen, sodass er die soeben vorgestellten Inhalte reflektiert, hinterfragt und im Kontext des Films als Gesamtkunstwerk versteht.

Dabei schaffen die Autoren es, den umfangreichen Inhalt in einem Textteil von 270 Seiten unterzubringen. Man merkt, dass die Autoren sehr viel Zeit darauf verwendet haben, den Text zu reduzieren, ohne dass dabei Inhalt verloren geht - höchst professionell, wie ich finde. Das führt aber auch dazu, dass man an mancher Stelle sehr konzentriert lesen muss - leichte Kost vor dem Einschlafen ist das Buch daher definitiv nicht, wie z.B. das Kapitel über die Tonaufnahme. Andersherum finde ich es schade, dass die Autoren bewusst auf die Behandlung des Themas Videoclipästhetik verzichtet haben. Unabhängig von gutem Geschmack und Kommerz hat die mélange aus Musik, Effekten, starken visuellen Reizen und ihr ständiger Wechsel eine gewisse Anziehungskraft - vor allem bei jungen Menschen - und nachweislich auch zunehmenden Einfluss auf die Ästhetik von Kinofilmen. Von daher wäre es meiner Meinung nach nur fair, wenn das Thema sowohl historisch als auch technisch kritisch gewürdigt würde, vor allem da es ein Lehrbuch ist.

Neben den gründlich recherchierten Inhalten und der strukturierten Herangehensweise wird ebenso ein Glossar angeboten, in dem Dramaturgieprinzipien aus dem griechischen Theater und sprachwissenschaftliche Fachbegriffe der Filmsyntax ausführlich erläutert werden. Auch laden die in der Marginalspalte abgedruckten Internetadressen und das ausführliche Literaturverzeichnis den Leser dazu ein, sein Wissen gezielt zu erweitern - genau an dieser Stelle wäre es aber dann doch wünschenswert gewesen, eine Liste der im Textteil referenzierten Filme samt Nennung der relevanten Szenen übersichtshalber wiederzufinden; ebenso hätten Abdrucke der besprochenen Szenen dieser Filme das Verständnis wesentlich erleichtert.

Der Käufer kann sich auf der Internetseite des Verlags eine personalisierte PDF-Version des Buches kostenlos herunterladen; auf der Website zum Buch wird zudem eine Videoprojektarbeit dokumentarisch als Ergänzungsmaterial angeboten; dieses ist allerdings kein exklusiver Inhalt und stellt für mich eher ein Gimmick dar.
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5.0 von 5 Sternen Eine fabelhafte Vorbereitung für die eigene Filmproduktion., 18. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Videofilm: Konzeption und Produktion (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch erläutert sämtliche Phasen der Videofilmproduktion von der Konzeption bis hin zur Postproduktion.
In allen Phasen konnte es mir wertvolle Tipps geben. Sehr schön sind auch die Praxisbezüge zu Filmklassikern (Hitchcock und co.), welche die Aussagen der Autoren unterstützen.

Das Buch ist nicht nur für Filmanfänger gedacht, sondern eignet sich auch als super Nachschlagewerk für ambitionierte Filmer.

Da mir das Buch sehr geholfen hat, kann ich es wärmstens weiterempfehlen !
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5.0 von 5 Sternen Gutes Basiswerk, 5. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Videofilm: Konzeption und Produktion (Gebundene Ausgabe)
Sicher keine gemütliche Bettlektüre, aber hilfreiches Nachschlagwerk. Berücksichtigt viele Facetten, nicht nur Technik. In der zweiten Auflage an Neuerungen angepasst.
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Videofilm: Konzeption und Produktion
Videofilm: Konzeption und Produktion von Joachim Zinke (Gebundene Ausgabe - 16. Februar 2012)
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