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Kundenrezensionen

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am 7. Juni 2012
Das Buch besteht im wesentlichen aus etwas mehr als 50 Seiten Theorie zu den Problemen, die dazu geführt haben, dass SQL-Datenbanken heute im Allgemeinen nicht mehr als Lösung jedes Datenbankproblems ausreichen - und dann noch mal ca. 300 Seiten Vorstellungen von diversesten NoSQL Datenbanken - wobei dsrunter eben alles fällt, was man "irgendwie als Datenbank bezeichnen kann" und was keine klassische SQL-Datenbank ist, also zum Beispiel Wide Column Stores, Document Stores, Key Value Datenbanken und Graphdatenbanken. Aufgrund des Umfanges und der Menge der behandelten Datenbanken kann die Darstellung selten sehr tief gehen. Positiv: Man bekommt mal eine Idee, was die jeweiligen Systeme tun. Ich habe mir auch überlegt, ob es Sinn gemacht hätte sowas wie einen Steckbrief für das Buch vorzuschlagen, in dem alle diese Datenbanken nach einem einheitlichen Schema bewertet würden - das ist aber bei der Heterogenität der gelösten Probleme und Konzepte schon fast unmöglich. Persönlich hätte ich mir noch etwas mehr Theorie gewünscht und vor allem so etwas wie Designmuster: In welchen praktischen Kontexten soll ich welche der vorgestelten Datenbanken einsetzen. Praxisbeispiel für erfolgreichen Einsatz wären auch nicht schlecht, aber vermutlich auch eher zu viel verlangt. Die vier Sterne gibt es für die Riesenarbeit, die sich die Autoren mit dem Buch gemacht haben. Die "Enzyklopädie der NoSQL-Datenbanken", die man gerne lesen und kaufen würde, ist vermutlich einfach nicht leistbar, weil die "Dinger" viel schneller aus dem Boden schiessen, als man sie kategorisieren kann :-)
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am 7. April 2013
Im Laufe des Studiums wird man ja doch an einigen Stellen mit Neuem konfrontiert ;-) Unsere Semesteraufgabe war es, eine NoSQL Datenbank auszuwählen und diese dann dem Auditorium vorzustellen. Dabei sollte es sich um kein schnelles 15 Minuten Referat handeln, sondern um einen Streifzug durch die jeweilige Datenbank in zwei Vorlesungseinheiten. Ja, das bedeutet für Neulinge so einiges an Arbeit.

Bei der ersten Recherche zum Thema NoSQL stellte sich für uns recht schnell heraus, dass simples Zusammentragen von Informationen aus einem Forum, der Dokumentation, etc. bei dieser Zeitdauer nicht zielführend ist. So musste das Thema "from scratch" aufgearbeitet werden. Grundlagenliteratur war gefragt!

Der Titel dieses Buchs verspricht einen "EINSTIEG in die Welt nichtrelationaler Datenbanken" und im Rückblick wurde dieses Versprechen auch eingelöst. Nun sind wir keine Experten hinsichtlich Datenbanken, aber durch das gesammelte Vorwissen über SQL konnte schnell die Brücke ins andere Lager geschlagen werden.

Erst nachdem das Thema verarbeitet, zusammengefasst und präsentiert war, wurde unserem Team bewusst, dass die Autoren es schaffen und einen sinnvollen Überblick geben, der schriftlich genau richtig und verständlich präsentiert ist. Das Buch taucht nur selten richtig tief ein - muss es aber auch nicht, denn dann würde der Titel wiederum nicht passen.

Für einen Einstieg ist es gut geeignet, da namhafte Datenbanken aufgezählt und mit einigen Nutzungsbeispielen konkretisiert werden. Sicher wird hier nicht das komplette Spektrum jeder einzelnen DB dargestellt, doch auch hier bleibt es jedem selbst überlassen, weitere Untersuchungen und Experimente zu betreiben. Grundlagen (Der Gedanke hinter NoSQL, Kategorisierung von NoSQL-Systemen,...) bleiben jedoch gleich und wurden in der Einleitung des Buchs berücksichtigt.

Von uns gibt es aus diesem Grund volle fünf Sterne und die Empfehlung für andere Neulinge!

Vor dem Kauf sollte man ggf. noch beachten, welche Auflage des Buchs welche Datenbank Versionen behandelt. Gerade letztere ändern sich rasend schnell und können dann im Buch nicht mehr vollumfänglich berücksichtigt werden.
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am 2. Januar 2012
Ich verwende dieses Buch gerne als Nachschlagewerk wenn ich was über eine bestimmte Datenbank wissen will. Es bietet für jeden Bereich der NoSql DB Welt (z.B. Graph, Document, ...) eine einführende Übersicht und erklärt die Basistechnologien die verwendet werden. Im weiteren wird dann das besondere Merkmal jeder einzelnen Datenbank besprochen und die Vor bzw Nachteile erläutert. Was ich sehr hilfreich fand waren die Installationsanleitungen, da diese bei manchen DB sehr dürftig ausfallen und dieses Buch einen schrittweise durch diese Führt.

Dieses Buch verschafft einen überblick über die verschiedenen NoSql Bereiche und ist für Leute geeignet die sich erst einmal einen Überblick schaffen wollen. Es ist zu verzeihen, dass es aus Platzgründen nicht möglich ist jede Datenbank im äußersten Detail zu behandeln. Wie schon erwähnt ist es eine gute Übersicht über viele verschiedene Technologien.
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am 25. September 2011
Um Verwirrung zu vermeiden, möchte ich vorweg sagen, dass sich meine Rezension auf die zweite Auflage bezieht. Im Vergleich zur ersten Auflage wurden die bestehenden Kapitel komplett aktualisiert und an die neuen Versionen der Datenbanken angepasst.

Ich war erst unsicher, ob ich mir auch noch die zweite Auflage kaufen sollte, aber ich bin total positiv überrascht. Denn es sind einige neue Datenbanken und Konzepte hinzu gekommen, die ich so nie entdeckt hätte. Legt man beide Bücher nebeneinander, fällt auf, dass der Bereich der Graphdatenbanken extrem gewachsen ist. Klar, in Zeiten der sozialen Netze, übernehmen Graphdatenbanken immer wichtigere Funktionen.

Der OrientDB, auch die eierlegende Wollmilchsau unter den NoSQL Datenbanken genannt, wurde ein eigenes Kapitel spendiert. Wenn man das durchliest, muss man sich echt beherrschen, nicht direkt mit dem Herumexperimentieren loszulegen. Ein ziemlich geniales Konzept einer Multimodel Datenbank.

Aufbau des Buchs

Zuerst werden die theoretischen Grundlagen behandelt, auf denen die meisten Datenbanken basieren. Und dann geht es schon um die einzelnen Kandidaten selbst. Die Kapitel sind kompakt und enthalten meist eine Installationsanleitung sowie viele Beispiele, wie man mit der Datenbank umgeht. Somit kann man schon früh herausfinden, wie komplex die Integration der jeweiligen Lösung in das eigene Produkt werden könnte.

Aktualität

Es wird wohl nie möglich sein, ein Buch über NoSQL Datenbanken zu veröffentlichen, dass am Erscheinungsdatum auf dem aktuellsten Stand ist. Dazu ist zuviel Bewegung in der Materie. Aber die zweite Auflage des Buchs ist so aktuell, dass keine Major Versionen der beschriebenen Datenbanken zwischenzeitlich veröffentlicht wurden, die von der Benutzung her komplett abweicht. Also negative Überraschungen wird man nicht erleben. Und falls doch mal eine Major Version released (Vorsicht Buzzwords) wurde, gibt es ja auch noch den guten Freund Google.

Tiefgang

Ich behaupte einfach mal, dass es zu jeder beschriebenen Datenbank mittlerweile ein eigenes Buch gibt. Wer also glaubt, er spart sich mit dem Kauf des Buches den Kauf weiterer Bücher, muss wohl ein Schwabe sein :-) Wenn dem so wäre, müsste das NoSQL Buch 4000 Seiten enthalten. Hier geht es meiner Meinung darum, den Einstieg in die NoSQL Materie so einfach wie möglich zu gestalten. Und um nicht nur Theorie zu vermitteln, bietet das Buch auch einen Schnellkurs zu den einzelnen NoSQL Kandidaten. Ich denke, dass der der Tiefgang vollkommen ausreichend ist, um eine fundierte Entscheidung über eine NoSQL Lösung treffen zu können. Ist diese gefallen, kann man sich dank Internet und Dokumentationen der Datenbankanbieter auf die Details stürzen.

Verständlichkeit

Man merkt, dass der Hauptauthor aus der Forschung und Lehre kommt. Wer also Erklärungen auf Computer Bild Niveau sucht, ist an der falschen Stelle. Wer sich aber total abgefahrenen mathematische Problemlösungen auf Formelbasis wünscht wird ebenso enttäuscht. Ich als Praktiker komme voll auf meine Kosten und bekomme nebenbei das ein oder andere Häppchen Theorie serviert - das wirklich echt gut schmeckt :-)

Zielgruppe

Die Zielgruppe des Buchs sind ganz klar Entscheider (und natürlich experimentierfreudige Entwickler), die keine Lust und Zeit haben, alle möglichen Lösungen selbst zu recherchieren und sich die Grundlagen in teilweise unverständlichem Wikipedia-Slang zu erarbeiten. Auf dem Buchcover steht "Einstieg in die Welt...". Und genau dem wird das Buch mehr als gerecht.

Fazit

Eine gute Mischung aus Theorie und Praxis mit vielen Code-Beispielen, die zum Testen einladen. Ebenfalls werden viele Theoreme erklärt, vor deren Recherche ich mich bisher immer gedrückt habe (z.B. Consistent Hashing und MVCC). Eine umfassendere Zusammenfassung aller NoSQL Kandidaten fällt mir im Moment nicht ein. Daher Daumen hoch!
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am 5. Februar 2012
Eine gewisse Hektik um Aktualität zu erreichen merkt man dem Buch tatsächlich an; trotzdem bin ich positiv überrascht, wie sehr es gelungen ist, Grundlagen und aktuelle Produkte zu beschreiben. Klarerweise wird das Buch seine Aktualität nicht lange behalten können, aber wer sich jetzt mit dem Thema beschäftigen will/kann/soll/muss bekommt damit tatsächlich den wirklich sehr notwendigen Überblick.
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am 7. Mai 2014
Das Buch wirbt mit dem „Einstieg“ in die NoSQL-Welt, dabei ist gerade der Einstieg mangelhaft dargestellt. NoSQL ist ein Hype und das Buch folgt dem Hype ohne ihn kritisch zu hinterfragen. Personen, die den Datenbankmarkt nicht gut kennen, wird dadurch ein falscher Eindruck vermittelt.

Es fehlt beispielsweise eine Einordung der NoSQL-Datenbanken in die Landschaft der DBMS. Keine Erwähnung finden Begriffe wie „Distributed DBMS“ oder „Parallel DBMS“. Das Buch verschleiert damit, dass es schon lange relationale Datenbanken gibt die das „Scale-Out“ Prinzip beherrschen. Wenn es einem nur um „Scale-Out“ geht, muss man eben nicht zwangsläufig NoSQL einsetzen.

Fragwürdig ist Kapitel 2. Hier werden teilweise unnötige Grundlagen vermittelt die in keinem Verhältnis zum restlichen Buch stehen. Das Buch ist allgemein sehr oberflächlich und praktisch gehalten (was nicht schlecht ist), daher ist die Beschreibung von „Vector Clocks“ oder „Paxos“ völlig überzogen. Das Buch beschreibt wie man eine Anwendung installiert (Kinderkram) und auf der anderen Seite kommt harte Datenbanktheorie? Nicht stimmig.

Das Beste an dem Buch ist das Kapitel 9 „Orientierung im Datenbankraum“. Ausgerechnet dieses wertvolle Kapitel ist etwas zu kurz, aber immer noch sehr lesenswert. Allein für dieses Kapitel gibt es hier insgesamt 3 Sterne.
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am 30. November 2013
Eine kleine Übersicht über diverse NoSQL-Datenbanken zu haben, ist an und für sich eine nette Idee. Leider geht die Entwicklung in dem Bereich so schnell voran, dass viele der Infos im Buch schon kurze Zeit später überholt waren. Da lohnt es sich eher einen Blick in die kostenlose Dokumentation der jeweiligen Datenbanken zu werfen. Die ist zum einen aktuell und zum anderen deutlich ausführlicher, falls man mal etwas tiefer graben will.

Der Theorieteil am Anfang ist meiner Meinung nach viel zu kurz geraten, was dazu führt, dass vieles nur unzureichend erklärt wird. Schade, da das hier vermittelte Wissen eigentlich die Grundlage für den Einstieg in die Welt nichtrelationaler Datenbanken liefert und auch langfristig gesehen nicht an Relevanz verliert.
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am 23. März 2014
Absolut empfehlenswert wenn man einen Überblick über die verschiedenen Datenbanken haben will!
Ich wünschte es gäbe mehr davon...
Besonders interessant, aber auch anspruchsvoll ist die Einführung zu den Methoden und Techniken im diesen Umfeld.
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am 15. Januar 2016
Wie jedes Buch über Software ist dieses Buch bei Druck bereits veraltet, trotzdem wir kurz und knackig ein guter Überblick über bestehende NoSQL Datenbanken und de grundlegenden Konzepte dahinter gegeben. Gut für absolute Einsteiger in die Thematik.
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am 18. März 2012
Warum kauft man ein Buch über NoSQL-Datebanken, wenn man sich auch im Web informieren kann?

Man erwartet eine systematische und gebrauchtstauglich aufbereitete Darstellung, die verschiedene Produkte pragmatisch charakterisiert und mittels durchgängiger Beispiele anschaulich vergleichbar macht.

Diese Erwartung hat das Buch bei weitem nicht erfüllt!

Das Kapitel 2 über theoretische Grundlagen hat mir recht gut gefallen, auch wenn ich das Unterkapitel über REST hier unnötig finde.

Die Kapitel zur Darstellungen der einzelnen Produkte sind definitiv zu wenig aufbereitet. Die (wortreiche) Darstellung verliert sich in Details. Erfahrende Softwareentwickler werden eine kompakte Darstellung anhand etablierter IT-Konzepte vermissen.

Schon beim ersten Querlesen des Buchs wurde ich jedenfalls immer unwilliger ...

Die Entscheidung, das Buch zurückzusenden fiel, als ich die Darstellung des Cassandra-Datemodells bei Wikipedia (vgl. [...] las ("Therefore, Cassandra can handle maps with four or five dimensions"): Diese Art der Information hatte ich im Buch erwartet!
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