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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einstieg gelungen
Der Begriff "NoSQL" bezieht sich im Wesentlichen auf alle "Datenbank"-Produkte, die sich nicht streng dem relationalen Modell und den festen Transaktionsmechanismen heutiger RDBMS verschrieben haben. Der Strauß von Lösungen, auf die sich dieses Buch daher bezieht, umfasst heute gut mehr als 50 verschiedene Produkte und da es an entsprechenden Standards mangelt...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2010 von Amazon Customer

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passabler Einstieg und Erstüberblick
Das Buch bietet einen guten ersten Überblick über das (weite und nicht genau definierte) Feld der NoSQL-Datenbanken. In erster Linie geht's um ein paar theoretische Grundlagen, praktische erste Schritte mit den diversen Systemen und eine sehr grobe Idee, was sich wofür eignet. Damit gelingt das Ausprobieren schnell, aber natürlich besteht das Risiko...
Veröffentlicht am 27. April 2011 von kb


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einstieg gelungen, 15. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Begriff "NoSQL" bezieht sich im Wesentlichen auf alle "Datenbank"-Produkte, die sich nicht streng dem relationalen Modell und den festen Transaktionsmechanismen heutiger RDBMS verschrieben haben. Der Strauß von Lösungen, auf die sich dieses Buch daher bezieht, umfasst heute gut mehr als 50 verschiedene Produkte und da es an entsprechenden Standards mangelt ist auch die Klassifikation schwierig. Der Begriff NoSQL ist allerdings nicht primär darauf gemünzt, dass diese Systeme keine SQL- oder OQL-Syntax verstehen, sondern unterstreicht als "not only SQL" vielmehr die Notwendigkeit innerhalb komplexer Architekturen mit oftmals großen Datenbeständen, hoher Verteilung oder gar der Notwendigkeit offline arbeiten zu können, umgehen zu müssen. Im Zuge der Cloud Computing Welle stehen viele bisherige relationale Datenbanken dem wachsenden Bedarf nach kurzfristiger Skalierbarkeit mit dem altgedienten ACID-Ansatz im Regen. Über Hintergründe, Chancen aber auch Risiken und Produktlösungen berichtet dieses Buch.

Die Autoren haben sich die Mühe gemacht, das Buch im Wesentlichen in drei Teile zu zerteilen. Der erste Teil reflektiert die im NoSQL-Bereich üblichen Begriffe wie Map/Reduce, Consistent Hashing, CAP Theorem, Multiversion Concurrency Control, Vector Clocks und Paxos. Je nach System wird man in dessen Eigenschaften auf diese Begriffe stoßen oder schon gestoßen sein. Sehr erfreulich fast ohne wissenschaftliche Theorie wird versucht, dem Laien dieses Thema näher zu bringen. Insgesamt aus meiner Sicht ein durchaus gelungener Ansatz, in dem man sich leicht verständlich wiederfindet.

Der zweite Teil des Buches versucht nun die Klassifikation und Benennung repräsentativer Datenbanklösungen. Darunter fallen Wide Column Stores, Document Stores, Key Value und Graph-Datenbanken. Obwohl die Menge der Produkte groß ist, würde ich schon sagen, dass sich die Autoren auf die weitverbreitesten eingelassen haben, wohlwissend dass auch jene, die produktiv verwendet werden, ihre eigenen Schwächen besitzen.
Jedes Produkt wird mit einer kleinen Einführung über dessen Entstehung und Art einsortiert. Danach folgen kurze Installationshinweise und Beispiele zum CRUD (create, read, update, delete) Zyklus von Dateninhalten inkl. Anmerkungen zur Skalierung und eine Kurzzusammenfassung der Vor- und Nachteile.
Insgesamt darf man nicht vergessen, dass der Titel "Einstieg in die Welt..." lautet. Dies ist a) der großen Menge an Produkten geschuldet und b) der Tatsache, dass sich fast alle noch in einer relativen frühen Phase befinden obwohl zahllose von ihnen tatsächlich produktiv sind (inkl. Amazon, Facebook, Digg, Google (in Form von Reimplementierungen)) und somit sich die API oftmals noch ändert. Die Beispiele und deren Tiefe variiert leider stark, so muss man sich auf einen Ritt über Algorithmen in verschiedenen Sprachen gefasst machen, so flexibel wie die Macher der Produkte ihre APIs und Sprachen gehandhabt haben, so offen zeigen sich auch die Autoren in der Dokumentation. Durchgängige oder immer gleiche Beispiele findet man hier nicht. Ehrlich gesagt, kann man hier mit Wohlwollen den Autoren bescheinigen, die Grundprinzipien verstanden und wiedergegeben zu haben, dennoch wird bei gewecktem Interesse der Blick in die Dokumentationen auf den Herstellerwebseiten und Wikis dringend notwendig werden. Für einige der prominentesten Produkte wie CouchDB, MongoDB, HBase/Hadoop oder demnächst auch Cassandra gibt es detaillierte Bücher in englischer Sprache als Alternative. Für ein deutsches "Hallo Welt!" ist es aber durchaus okay, was man hier findet.
Weitere Produkte, die nicht detailliert vorgestellt werden oder nicht ins Schema passen, sind zumindest zum Ende des Buches hin angerissen.

Den letzten Teil bildet die Orientierung im Datenbankraum, wobei der Begriff der Datenbank ähnlich dehnbar ist wie der von NoSQL, gibt es doch oberhalb einer etwas intelligenteren Dateiverwaltung mit Indizes vieles, was vorgibt Datenbank zu sein und schlecht einordenbar ist. Insofern ist erfreulich, wenn man sich auch dem letzten Teil widmet, ob damit alle Sorgen, Kummer und Nöte beseitigt sind, bleibt jedem selbst überlassen.

Leserkreis: es empfiehlt sich grundsätzlich schon sehr, Kenntnisse mit relationalen Datenbanken wie Oracle, DB2 oder MySQL mitzubringen, einfach um auch die Beschwerlichkeit von denen im Buch berichtet wird, einfach nachvollziehen zu können und zu verstehen, warum bestimmte Produkte z.B. auf Quorums oder Consistent Hashing mehr Wert gelegt haben als auf eine brauchbare Abfragesprache. Ansonsten könnte einem Laien vieles als sehr fremd, merkwürdig und unvollständig erscheinen. Eine Einführung in SQL-Syntax wie in einem typischen DB-Buch vielleicht, erwartet den Leser nicht, ebenso aber auch nicht in eine irgendwie geartete, andere Abfragesprache oder die Vertiefung in Funktionen der Administrationsoberfläche, die es dann faktisch dann quasi fast sowieso nirgendwo richtig gibt. Das zeigt das frühe Stadium und die Goldgräberstimmung in diesem Buch, aber auch die harte Wahrheit der Realität. Programmierkenntnisse braucht man schon und es wird ob der Variabilität der Produkte ein harter Parcour durch verschiedene Denkmodelle und Speicherstrategien. Insofern ist es vermutlich nicht jedermanns Sache und für IT-Einsteiger gar nicht geeignet. Wer aber Neugierde und Interesse daran hat, wie Facebook, Amazon und Google "ticken", wie Datenmengen skalier- und abfragbar werden und keine Angst vor Experimenten und Expeditionen durch den DB-Jungle hat, der bekommt das Basis Handwerkszeug zur Seite. Erleben, erforschen und ausprobieren muss man dann aber trotzdem selbst, das Abenteuer von Web 2.0 (benutzer-interaktiv) und 3.0 (Semantic Web und KI) beginnt, wenn man das Buch zur Seite legt.

Fazit: ich persönlich habe mich sehr auf das Buch gefreut, bin auch nicht enttäuscht worden, wohlwissend, dass das Buch alleine die Auswahl eines passenden NoSQL-Produktes nur etwas erleichert, einem die Qual der eigenen Evaluation aber nicht abnimmt. Wer eine erste Orientierung sucht, wird eine finden, wer einmal ins Thema schnuppern möchte, hat einen sehr guten und besonders im ersten Teil sehr angenehmen Leseabschnitt vor sich. Wer eine Dokumentation eines bestimmten Produktes erwartet, sollte lieber nach dedizierten Artikeln oder Büchern im Netz fanden - wenn es sie denn gibt. Neugierde kann das Buch allemal wecken. Die Tatsache, dass die NoSQL-Welt noch eine recht junge ist und einem ständigen Wandel unterliegt, schreit aber förmlich nach einer aktualisierten Neuauflage in den nächsten Jahren, um "praxisnah" zu bleiben.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfüllt die Erwartungen, 23. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über den Inhalt ist bereits hinreichend berichtet worden. Meine Erwartungen an das Buch wurden voll erfüllt. Die Grundlagenthemen sind gut verständlich und genau richtig dosiert in der Tiefe. Der Überblick über die DB-Systeme ist systematisch und ebenfalls im richtigen Umfang.

In der Kürze musste ein Kompromiss gefunden werden, was präsentiert wird. So wird eher wenig über die Softwarearchitektur der Systeme gesprochen, dafür mehr über die praktische Handhabung. Das ist grundsätzlich ein sinnvoller Ansatz. Es gelang mir andererseits nicht immer auf Anhieb, in der Zusammenfassung am Ende eines Kapitels die Bewertung der Systeme nachzuvollziehen. Weitere Recherche im Netz brachte dann mehr Licht ins Dunkel.

Das Buch eignet sich deshalb hervorragend als Startpunkt für die Vertiefung. Es gibt nirgendwo sonst eine vergleichbare, systematische Übersicht.
Zur Beurteilung für den praktischen Einsatz in einem konkreten Projekt reicht es nicht. Dafür muss man weitere Quellen anzapfen. Die zahlreich genannten URIs helfen dabei.

Man sieht dem Werk an, dass es von mehreren Autoren stammt. Das Kapitel über Cassandra enthält z.B. auffällig Schlampigkeitsfehler in den Codebeispielen und ist weniger gut verständlich.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für den Einstieg bestens geeignet, 22. November 2010
Von 
U. Trautmann (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Das mir vorliegende NoSQL Buch scheint das erste seiner Art zu sein.
Für ein Einstiegswerk deckt es viele Bereiche sehr gut ab. Also alle Key/Value, Dokument, Column-Family und besonders Graph Datenbanken. Grid-, Objekt- oder XML-Datenbanken sucht man hier aber vergeblich.
An einigen Stellen hätte das Buch etwas tiefer geschrieben werden können. So wird z.B. bei Cassandra das Kommandozeilentool mit keinem Wort erwähnt. Dennoch ist der Inhalt sehr breit gestreut und enthält neben der Historie, dem Theorieteil und den Tools am Ende auch auch ein Bewertungsschema für Datenbanken. Für den Einstieg also optimal!
Für tiefergehende Information zu einer Datenbank (die es ja z.B. für Riak oder Cassandra in Buchform noch nicht gibt), muss dann aber auf das Web oder andere Bücher zurückgegriffen werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht den Job - Es ginge noch deutlich besser, 7. Juni 2012
Von 
Wolfgang Keller (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: NoSQL: Einstieg in die Welt nichtrelationaler Web 2.0 Datenbanken (Gebundene Ausgabe)
Das Buch besteht im wesentlichen aus etwas mehr als 50 Seiten Theorie zu den Problemen, die dazu geführt haben, dass SQL-Datenbanken heute im Allgemeinen nicht mehr als Lösung jedes Datenbankproblems ausreichen - und dann noch mal ca. 300 Seiten Vorstellungen von diversesten NoSQL Datenbanken - wobei dsrunter eben alles fällt, was man "irgendwie als Datenbank bezeichnen kann" und was keine klassische SQL-Datenbank ist, also zum Beispiel Wide Column Stores, Document Stores, Key Value Datenbanken und Graphdatenbanken. Aufgrund des Umfanges und der Menge der behandelten Datenbanken kann die Darstellung selten sehr tief gehen. Positiv: Man bekommt mal eine Idee, was die jeweiligen Systeme tun. Ich habe mir auch überlegt, ob es Sinn gemacht hätte sowas wie einen Steckbrief für das Buch vorzuschlagen, in dem alle diese Datenbanken nach einem einheitlichen Schema bewertet würden - das ist aber bei der Heterogenität der gelösten Probleme und Konzepte schon fast unmöglich. Persönlich hätte ich mir noch etwas mehr Theorie gewünscht und vor allem so etwas wie Designmuster: In welchen praktischen Kontexten soll ich welche der vorgestelten Datenbanken einsetzen. Praxisbeispiel für erfolgreichen Einsatz wären auch nicht schlecht, aber vermutlich auch eher zu viel verlangt. Die vier Sterne gibt es für die Riesenarbeit, die sich die Autoren mit dem Buch gemacht haben. Die "Enzyklopädie der NoSQL-Datenbanken", die man gerne lesen und kaufen würde, ist vermutlich einfach nicht leistbar, weil die "Dinger" viel schneller aus dem Boden schiessen, als man sie kategorisieren kann :-)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passabler Einstieg und Erstüberblick, 27. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch bietet einen guten ersten Überblick über das (weite und nicht genau definierte) Feld der NoSQL-Datenbanken. In erster Linie geht's um ein paar theoretische Grundlagen, praktische erste Schritte mit den diversen Systemen und eine sehr grobe Idee, was sich wofür eignet. Damit gelingt das Ausprobieren schnell, aber natürlich besteht das Risiko dass die Detailinformationen zu Installation usw. bereits veraltet sind. Alle vorgestellten Systeme sind mittlerweile 1-2 große Versionen weiter.

Für meinen Geschmack gibt es zuwenig Information über die Architektur der einzelnen Systeme. Eine übersichtliche Vergleichsmatrix habe ich auch vergeblich gesucht.

Das größte Problem ist beim Lektorat zu finden: das Buch wirkt stellenweise hastig aus Einzeltexten der Autoren zusammengeschustert - manches wird sinnlos mehrfach wiederholt, anderes wird erst kommentarlos verwendet und irgendwann später erklärt. So dachte ich mir beim Kapitel über die Amazon-Services zeitweise, hier hätte einfach jemand deren Anleitung auf Deutsch übersetzt ("Klicken Sie auf Weiter, dann..."). Beim Lesen holpert's dank mühsamem Deutsch-Englisch-Kauderwelsch und lehrbuchartigem Nominalstil gewaltig. Die diversen Druck-, Tipp- oder Grammatikfehler lassen vermuten, dass für Feinschliff keine Zeit war.

Fazit: nützlich weil's keine Alternativen gibt, aber eine (stark!) überarbeitete 2. Auflage ist jetzt schon fällig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Titel sagt "Einstieg" und das ist es auch, 7. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: NoSQL: Einstieg in die Welt nichtrelationaler Web 2.0 Datenbanken (Gebundene Ausgabe)
Im Laufe des Studiums wird man ja doch an einigen Stellen mit Neuem konfrontiert ;-) Unsere Semesteraufgabe war es, eine NoSQL Datenbank auszuwählen und diese dann dem Auditorium vorzustellen. Dabei sollte es sich um kein schnelles 15 Minuten Referat handeln, sondern um einen Streifzug durch die jeweilige Datenbank in zwei Vorlesungseinheiten. Ja, das bedeutet für Neulinge so einiges an Arbeit.

Bei der ersten Recherche zum Thema NoSQL stellte sich für uns recht schnell heraus, dass simples Zusammentragen von Informationen aus einem Forum, der Dokumentation, etc. bei dieser Zeitdauer nicht zielführend ist. So musste das Thema "from scratch" aufgearbeitet werden. Grundlagenliteratur war gefragt!

Der Titel dieses Buchs verspricht einen "EINSTIEG in die Welt nichtrelationaler Datenbanken" und im Rückblick wurde dieses Versprechen auch eingelöst. Nun sind wir keine Experten hinsichtlich Datenbanken, aber durch das gesammelte Vorwissen über SQL konnte schnell die Brücke ins andere Lager geschlagen werden.

Erst nachdem das Thema verarbeitet, zusammengefasst und präsentiert war, wurde unserem Team bewusst, dass die Autoren es schaffen und einen sinnvollen Überblick geben, der schriftlich genau richtig und verständlich präsentiert ist. Das Buch taucht nur selten richtig tief ein - muss es aber auch nicht, denn dann würde der Titel wiederum nicht passen.

Für einen Einstieg ist es gut geeignet, da namhafte Datenbanken aufgezählt und mit einigen Nutzungsbeispielen konkretisiert werden. Sicher wird hier nicht das komplette Spektrum jeder einzelnen DB dargestellt, doch auch hier bleibt es jedem selbst überlassen, weitere Untersuchungen und Experimente zu betreiben. Grundlagen (Der Gedanke hinter NoSQL, Kategorisierung von NoSQL-Systemen,...) bleiben jedoch gleich und wurden in der Einleitung des Buchs berücksichtigt.

Von uns gibt es aus diesem Grund volle fünf Sterne und die Empfehlung für andere Neulinge!

Vor dem Kauf sollte man ggf. noch beachten, welche Auflage des Buchs welche Datenbank Versionen behandelt. Gerade letztere ändern sich rasend schnell und können dann im Buch nicht mehr vollumfänglich berücksichtigt werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen NoSQL: Moving Target, 5. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: NoSQL: Einstieg in die Welt nichtrelationaler Web 2.0 Datenbanken (Gebundene Ausgabe)
Eine gewisse Hektik um Aktualität zu erreichen merkt man dem Buch tatsächlich an; trotzdem bin ich positiv überrascht, wie sehr es gelungen ist, Grundlagen und aktuelle Produkte zu beschreiben. Klarerweise wird das Buch seine Aktualität nicht lange behalten können, aber wer sich jetzt mit dem Thema beschäftigen will/kann/soll/muss bekommt damit tatsächlich den wirklich sehr notwendigen Überblick.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super übersichtliche Einführung, 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: NoSQL: Einstieg in die Welt nichtrelationaler Web 2.0 Datenbanken (Gebundene Ausgabe)
Ich verwende dieses Buch gerne als Nachschlagewerk wenn ich was über eine bestimmte Datenbank wissen will. Es bietet für jeden Bereich der NoSql DB Welt (z.B. Graph, Document, ...) eine einführende Übersicht und erklärt die Basistechnologien die verwendet werden. Im weiteren wird dann das besondere Merkmal jeder einzelnen Datenbank besprochen und die Vor bzw Nachteile erläutert. Was ich sehr hilfreich fand waren die Installationsanleitungen, da diese bei manchen DB sehr dürftig ausfallen und dieses Buch einen schrittweise durch diese Führt.

Dieses Buch verschafft einen überblick über die verschiedenen NoSql Bereiche und ist für Leute geeignet die sich erst einmal einen Überblick schaffen wollen. Es ist zu verzeihen, dass es aus Platzgründen nicht möglich ist jede Datenbank im äußersten Detail zu behandeln. Wie schon erwähnt ist es eine gute Übersicht über viele verschiedene Technologien.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mission successful, 25. September 2011
Rezension bezieht sich auf: NoSQL: Einstieg in die Welt nichtrelationaler Web 2.0 Datenbanken (Gebundene Ausgabe)
Um Verwirrung zu vermeiden, möchte ich vorweg sagen, dass sich meine Rezension auf die zweite Auflage bezieht. Im Vergleich zur ersten Auflage wurden die bestehenden Kapitel komplett aktualisiert und an die neuen Versionen der Datenbanken angepasst.

Ich war erst unsicher, ob ich mir auch noch die zweite Auflage kaufen sollte, aber ich bin total positiv überrascht. Denn es sind einige neue Datenbanken und Konzepte hinzu gekommen, die ich so nie entdeckt hätte. Legt man beide Bücher nebeneinander, fällt auf, dass der Bereich der Graphdatenbanken extrem gewachsen ist. Klar, in Zeiten der sozialen Netze, übernehmen Graphdatenbanken immer wichtigere Funktionen.

Der OrientDB, auch die eierlegende Wollmilchsau unter den NoSQL Datenbanken genannt, wurde ein eigenes Kapitel spendiert. Wenn man das durchliest, muss man sich echt beherrschen, nicht direkt mit dem Herumexperimentieren loszulegen. Ein ziemlich geniales Konzept einer Multimodel Datenbank.

Aufbau des Buchs

Zuerst werden die theoretischen Grundlagen behandelt, auf denen die meisten Datenbanken basieren. Und dann geht es schon um die einzelnen Kandidaten selbst. Die Kapitel sind kompakt und enthalten meist eine Installationsanleitung sowie viele Beispiele, wie man mit der Datenbank umgeht. Somit kann man schon früh herausfinden, wie komplex die Integration der jeweiligen Lösung in das eigene Produkt werden könnte.

Aktualität

Es wird wohl nie möglich sein, ein Buch über NoSQL Datenbanken zu veröffentlichen, dass am Erscheinungsdatum auf dem aktuellsten Stand ist. Dazu ist zuviel Bewegung in der Materie. Aber die zweite Auflage des Buchs ist so aktuell, dass keine Major Versionen der beschriebenen Datenbanken zwischenzeitlich veröffentlicht wurden, die von der Benutzung her komplett abweicht. Also negative Überraschungen wird man nicht erleben. Und falls doch mal eine Major Version released (Vorsicht Buzzwords) wurde, gibt es ja auch noch den guten Freund Google.

Tiefgang

Ich behaupte einfach mal, dass es zu jeder beschriebenen Datenbank mittlerweile ein eigenes Buch gibt. Wer also glaubt, er spart sich mit dem Kauf des Buches den Kauf weiterer Bücher, muss wohl ein Schwabe sein :-) Wenn dem so wäre, müsste das NoSQL Buch 4000 Seiten enthalten. Hier geht es meiner Meinung darum, den Einstieg in die NoSQL Materie so einfach wie möglich zu gestalten. Und um nicht nur Theorie zu vermitteln, bietet das Buch auch einen Schnellkurs zu den einzelnen NoSQL Kandidaten. Ich denke, dass der der Tiefgang vollkommen ausreichend ist, um eine fundierte Entscheidung über eine NoSQL Lösung treffen zu können. Ist diese gefallen, kann man sich dank Internet und Dokumentationen der Datenbankanbieter auf die Details stürzen.

Verständlichkeit

Man merkt, dass der Hauptauthor aus der Forschung und Lehre kommt. Wer also Erklärungen auf Computer Bild Niveau sucht, ist an der falschen Stelle. Wer sich aber total abgefahrenen mathematische Problemlösungen auf Formelbasis wünscht wird ebenso enttäuscht. Ich als Praktiker komme voll auf meine Kosten und bekomme nebenbei das ein oder andere Häppchen Theorie serviert - das wirklich echt gut schmeckt :-)

Zielgruppe

Die Zielgruppe des Buchs sind ganz klar Entscheider (und natürlich experimentierfreudige Entwickler), die keine Lust und Zeit haben, alle möglichen Lösungen selbst zu recherchieren und sich die Grundlagen in teilweise unverständlichem Wikipedia-Slang zu erarbeiten. Auf dem Buchcover steht "Einstieg in die Welt...". Und genau dem wird das Buch mehr als gerecht.

Fazit

Eine gute Mischung aus Theorie und Praxis mit vielen Code-Beispielen, die zum Testen einladen. Ebenfalls werden viele Theoreme erklärt, vor deren Recherche ich mich bisher immer gedrückt habe (z.B. Consistent Hashing und MVCC). Eine umfassendere Zusammenfassung aller NoSQL Kandidaten fällt mir im Moment nicht ein. Daher Daumen hoch!
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3.0 von 5 Sternen Schlechte Einführung in NoSQL, 7. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: NoSQL: Einstieg in die Welt nichtrelationaler Web 2.0 Datenbanken (Gebundene Ausgabe)
Das Buch wirbt mit dem „Einstieg“ in die NoSQL-Welt, dabei ist gerade der Einstieg mangelhaft dargestellt. NoSQL ist ein Hype und das Buch folgt dem Hype ohne ihn kritisch zu hinterfragen. Personen, die den Datenbankmarkt nicht gut kennen, wird dadurch ein falscher Eindruck vermittelt.

Es fehlt beispielsweise eine Einordung der NoSQL-Datenbanken in die Landschaft der DBMS. Keine Erwähnung finden Begriffe wie „Distributed DBMS“ oder „Parallel DBMS“. Das Buch verschleiert damit, dass es schon lange relationale Datenbanken gibt die das „Scale-Out“ Prinzip beherrschen. Wenn es einem nur um „Scale-Out“ geht, muss man eben nicht zwangsläufig NoSQL einsetzen.

Fragwürdig ist Kapitel 2. Hier werden teilweise unnötige Grundlagen vermittelt die in keinem Verhältnis zum restlichen Buch stehen. Das Buch ist allgemein sehr oberflächlich und praktisch gehalten (was nicht schlecht ist), daher ist die Beschreibung von „Vector Clocks“ oder „Paxos“ völlig überzogen. Das Buch beschreibt wie man eine Anwendung installiert (Kinderkram) und auf der anderen Seite kommt harte Datenbanktheorie? Nicht stimmig.

Das Beste an dem Buch ist das Kapitel 9 „Orientierung im Datenbankraum“. Ausgerechnet dieses wertvolle Kapitel ist etwas zu kurz, aber immer noch sehr lesenswert. Allein für dieses Kapitel gibt es hier insgesamt 3 Sterne.
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NoSQL: Einstieg in die Welt nichtrelationaler Web 2.0 Datenbanken
NoSQL: Einstieg in die Welt nichtrelationaler Web 2.0 Datenbanken von Markus Brückner (Gebundene Ausgabe - 1. September 2011)
EUR 29,90
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