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TOP 100 REZENSENTam 5. September 2011
Die Mitgliedsstaaten haben die Nase voll. Griechenland hat oft genug geschummelt, den Geist des Vertrages hintergangen. Ein Botschafter eines der Mitgliedstaaten spricht "von einer unglücklichen Heirat mit Griechenland". Schliesslich haben die Länder der Union genug: Sie werfen Griechenland aus der Währungsunion! Eine Fiktion? Nein - das alles ist bereits passiert, allerdings nicht 2011 sondern 1908. Als nämlich Frankreich, Belgien und die Schweiz Griechenland aus der lateinischen Münzunion warfen. Diese, im Buch wunderbar geschilderte Episode zeigt, dass die Probleme mit Schuldenstaaten wie Griecheland keinesfalls so unvorhersehbar waren, wie jetzt viele Politiker glauben machen wollen.

Und die Autoren sehen die Gefahr, dass sich Geschichte wiederholen könnte. Wenn alle gemeinsam haften, besteht die Gefahr, dass sich Schuldenstaaten auf die Hilfe der Nachbarn verlassen, wie das derzeit ganz offensichtlich Griechenland macht. Schwer vorstellbar, dass die Gemeinschaft das auf Dauer aushält, dass die Steuerzahler derjenigen Länder, die den Bankrott anderer Staaten bezahlen sollen, das auf Dauer mit machen.

Die Autoren schlussfolgern daher, dass neue Rettungspakete zwar kurzfristige Beruhigung schaffen, aber langfristig sich als Sprengsatz für die Währungsunion erweisen. Eine Vision, die angesichts der aktuellen Ereignisse leider mit jedem Tag realistischer wird.
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Abgebrannt ist mehr als nur ein weiteres Buch über die weltweite Schuldenkrise. Von anderen Werken dieser Kategorie hebt sich vor allem durch seinen journalistischen Stil und seine hervorragende Lesbarkeit ab. Möglicherweise liegt das daran, dass einer der Autoren Mitglied der FAZ-Wirtschaftsredaktion war. Die Professoren Hanno Beck und Aloys Prinz beantworten auch für blutige Laien nachvollziehbar die Fragen, wie es zur Schuldenkatastrophe kommen konnte, wer die Verantwortung trägt, wann ein Staat pleitegehen kann und wie ein solcher Staatsbankrott in der Regel vonstatten geht. getAbstract empfiehlt das Werk jedem, der ohne Finanzkauderwelsch und Fachkenntnisse verstehen will, warum uns die Schulden über den Kopf wachsen und wie wir aus dem Schuldensumpf herauskommen.
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am 27. Oktober 2011
Ich habe nun mehrere Bücher zum Thema Wirtschafts- und Finanzkrise gelesen und muss sagen, dass mir das Buch "Abgebrannt" bislang am besten gefallen hat. Es besticht durch eine klare Logik und eine einfache Sprache. Die inhaltlichen Ausführungen sind nicht durch eine ideologische Brille gefärbt, sondern basieren auf empirischen Befunden zu früheren Wirtschafts- und Finanzkrisen. Letztlich macht das Buch die eigentliche Ursache aller Wirtschafts- und Finanzkrisen deutlich, nämlich die aus Stimmen- bzw. Machtmaximierung resultierende Unfähigkeit von Politikern zur Lösung langfristiger Probleme. Bücher wie dieses sollten im Schulunterricht in den letzten Schulstufen behandelt werden, um zu verhindern, dass uns die Politiker mit ihren eigennützigen Strategien weiterhin an der Nase herumführen.
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am 17. November 2011
Wer sich für die Ursachen der Finanzkrise, die Fehler der Politik, die zu der fortschreitenden Staatsverschuldung geführt haben und weiterhin führen, und die mögliche weitere Entwicklung interessiert, sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben. Ganz besonders aber ist dieses Buch unseren Volksvertretern ans Herz zu legen, wenn sie nicht lieber darauf verzichten wollen, es zu lesen. Vielleicht ist ihre Politik ja alternativlos und der Inhalt des Buches nicht hilfreich.

Obwohl das Werk aus der Feder von zwei Finanzwissenschaftlern stammt, ist es nicht wie ein Lehrbuch der Nationalökonomie geschrieben, sondern schildert recht verständlich und anhand von Beispielen, beginnend mit dem Oberbankrotteur König Philipp II von Spanien, die zugrundeliegenden Sachverhalte. Vielen, die sich vorher noch nicht mit der Materie beschäftigt haben, werden manche Begriffe nicht bekannt sein. Das gibt sich später beim Einlesen. Bei den vorgetragenen Ansichten der beiden Autoren handelt es sich nicht um ihre ausschließlich persönliche Meinung. Vielmehr findet man die gleichen oder wenigstens ähnliche Auffassung auch in den Büchern anderer Autoren. Tenor des Buches ist, dass ein Staat kein Geld zu verschenken hat. Die Ausgaben des Staates könnten nur durch die Bürger über Steuern finanziert werden. Staatsnleihen würden den Zeitpunkt der Zahlung lediglich nach hinten verschieben. Investitionen seien stets unbedenklich, wenn davon ein volkswirtschaftlicher Nutzen zu erwarten sei. Sozialleistungen über Staatsanleihen zu finanzieren, sei fatal. Die staatliche Steuer- und Ausgabenpolitik müsse strikt auf Sparsamkeit ausgerichtet sein. Einen Platz für großzügige finanzielle Wahlgeschenke könne es nicht geben. Der Abbau der Staatsverschuldung insgesamt und nicht nur der weiteren Zunahme der Verschuldung sei zwingend geboten. Sicherlich werden werden diese Vorstellungen vielen Bürgern unseres Landes nicht gefallen, stellen sie doch viele liebgewordene staatlichen Leistungen in Frage. Aber die Wahrheit ist leider manchmal unbequem.
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am 29. September 2011
Die schon seit Jahren anhaltende Finanzkrise, die man eher eine Staatsschuldenkrise nennen sollte, hat in den vergangenen Monate viele Fachleute veranlasst, in Büchern den ökonomischen Laien die Entstehung dieser Krise, ihre vergeblichen Versuche, sie zu bewältigen bzw. zu lösen und ihre wahrscheinlichen Auswirkungen zu beschreiben.
Janne Jörg Kipp und Rolf Morrien haben mit "Das Anti-Crash-Buch" im FinanzBuch Verlag gezeigt, dass
die zweite Finanzkrise innerhalb weniger Jahre kleine und große Anleger in Not bringt. Wie ist die Lage einzuschätzen? Welche Prognosen sind realistisch und welche reine Angstmache?

Die beiden ausgewiesenen Fachleute in der Anlageberatung gehen von folgender Situation aus: da die Staaten ihre exorbitante Verschuldung nicht mehr in der Griff bekommen werden, werden sie ihr Heil in einer gesteuerten oder zugelassenen Geldentwertung suchen, weil sie anders ihren Schuldenberg nicht mehr abtragen können. Alle Geldanlagen, von der Lebensversicherung bis zu den Staatsanleihen, werden enorm an Wert verlieren.
Gewinner, so die Autoren, wird sein, dem es gelingt, sein Geld rechtzeitig in echtes Vermögen zu verwandeln, in beständige Sachwerte, die ihren Wert auch bei einer Inflation und Wirtschaftskrise behalten. Sie schlagen eine Kombination vor aus Aktien, Rohstoffen, Edelmetallen und Immobilien. Aber auch für den einfachen Sparer haben die beiden Autoren eine Menge von Tipps parat, und erklären in grau gedruckten Infokästen genau, was sie meinen.

Das vorliegende Buch "Abgebrannt. Unsere Zukunft nach dem Schuldenkollaps" der beiden Hochschullehrer für Volkswirtschaft, Hanno Beck und Aloys Prinz kommt auf einem anderen Weg letztlich zu dem gleichen Schluss. Zuvor aber erklären sie anschaulich und verständlich, wie es über viele Jahre zu der heutigen Situation gekommen ist und vergleichen diese drohenden Staatspleiten mit anderen in der Geschichte. Sie erklären genau, wie es zu der gegenwärtigen Schuldenkrise kommen konnte und sie verschweigen auch nicht, wenn sie dafür verantwortlich machen. Sie beschreiben, wie ein Staat pleite gehen kann, und wie ein solcher Staatsbankrott abgewickelt wird.

Tatsache ist, was jeder einfache Bürger, auch wenn er die Hintergründe nicht versteht, schon lange spürt: ewig wird das nicht gut gehen mit dem permanenten Schuldenmachen. Es nähert sich der Zeitpunkt, in dem diese regelrechte Sucht der Staaten nach immer mehr Geld sein hässliches Gesicht zeigt. Die Folgen werden besonders die einfachen Bürger zu tragen haben, sei es durch Inflation, höhere Steuern, oder Währungsschnitte.

Das Buch ist zu empfehlen für Menschen, die ohne Fachsprache und Finanzkauderwelsch verstehen wollen, wie es zu der Staatsschuldenkrise kam, warum es immer so weiter zu gehen scheint, und wie man aus dem Sumpf wieder herauskommen kann. Sie verlangen, durch konsequente Sparsamkeit der Staaten "Die Bestie" auszuhungern. Doch auch dies, so glaubt der Rezensent, trifft das untere Einkommensdrittel der Bevölkerung besonders hart. Ich persönlich glaube, dass ohne größere Umwälzungen nicht gehen wird. Umwälzungen, von denen sich auch die Volkswirte noch gar kein Bild machen können.
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am 4. Juli 2012
diese Buch stellt schonungslos und anschaulich sowie gut verständlich die Ursachen der Finanzkrise, der Wirtschaftskrise des Euro Desasters dar. Für alle die wissen wollen was demnächst passiert ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen. Auch für jene, die vorbereitet sein wollen auf das was auf Europa zukommt. Aber auch für jene interessant, die all das was die Medien uns verschweigen lesen wollen.
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am 16. September 2011
Auch wenn es der Titel nicht verrät, ist dies ein wirtschaftshistorisches Buch über vergangene Staatspleiten. Von den vielen Büchern zu diesem Thema hebt es sich angenehm ab, weil es gründlicher ist. Außerdem schreiben die Autoren sprachlich sehr gut. Die Überschriften sind so gewählt, dass man erst das Kapitel lesen muss, bevor man weiß, was dort kommt. Unter der Überschrift "Zerbrochene Träume" ist zum Beispiel etwas über Argentinien und etwas Theorie. Daher kann man nicht gut Kapitel anlesen. Man sollte das Buch von vorn nach hinten durchlesen.

Von den anderen aktuellen Büchern zur Wirtschaftsgeschichte kommt als Ergänzung in Frage Lost Decades: The Making of America's Debt Crisis and the Long Recovery. Es geht mehr auf die USA ein.

Aus dem Inhalt (nicht nach Kapiteln, sondern einige interessante Themen):
Wie sich Argentinien in und aus der Krise manövriert hat
Wie in der BRD die Ölkrise begonnen hat, weil zu viel Geld ausgegeben wurde
Wie oft Griechenland schon pleite gegangen ist

Das Buch ist sehr lesenswert.
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am 1. Januar 2014
Hier wird auch dem nicht vorgebildeten lese schlüssig erzählt, was auf uns zu kommt. Hier wird nichts beschönigt sondern knallharte Fakten auf den Tisch gelegt. Dem leser wird dargelegt wie volkswirtschaftliche Gegebenheiten funktionieren und welche konsequenzen sich daraus ergeben.
Ein Buch das jeder mensch, der noch über einen gesunden Menschenverstand verfügt, gelesen haben muß.
Aber auch ein Muß für unsere politiker im Euroraum, die so unverantwortlich mit dem Geld ihrer Bürger umgehen..
Zu schluß soll aber auch gesagt werden, wer die Fakten realistisch interpretiert, daß wir einer schweren Bürde auch noch auf zig Jahre ausgesetzt sind.
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am 12. September 2011
Ein ausgezeichnetes Buch.
Obwohl es recht flott zu lesen ist werden die Gründe und die Problematik des Schuldenmachens von Staaten recht klar dargestellt und erläutert.
Dann wird die spezielle Situation der Europäischen Währungsunion diskutiert und auf die verschiedenen Alternativen zur Lösung der Ungleichgewichte und dem Abbau der Überschuldung eingegangen.
Das Buch ist hochaktuell und sollte dem Staatsbürger dabei helfen die Erklärungen unserer Politiker besser und kritischer beurteilen zu können.
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am 26. August 2014
Eine Währungsreform ist bei dieser Art
von verlogener Politik kaum zu verhindern! Wo bleibt die Reaktion der
Bürger?? Die Politiker sind mit Eid
zum Wohle des Bürgers verpflichtet!!!
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