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3.0 von 5 Sternen Digitale Film-und Videotechnik 2.Auflage, 28. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Digitale Film- und Videotechnik: Filmeigenschaften, Videotechnik und HDTV, Filmabtastung, High-Definition-Kamera, Digitale Aufzeichnung, Digital Intermediate, Digital Cinema, Stereo-3D (Gebundene Ausgabe)
Titel: Digitale Film- und Videotechnik 2.Auflage
Autor: Prof. Dr. Ulrich Schmidt
Taschenbuch: Softcover
Sprache: Deutsch
Verlag: Carl Hanser Verlag München
ISBN: 978-3-446-41250-7
Preis: 19,95€

Autor:
Ulrich Schmidt ist Professor für Video- und Tontechnik im Studiengang Medientechnik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg, sowie Vorsitzender des Studienreformausschusses. Neben, dem hier vorgestellten Buch, ist er Autor des Buches „Professionelle Videotechnik“, sowie Koautor des Buches „Datenformate im Medienbereich“.

Inhalt:
Das 242 Seiten lange Taschenbuch ist in 6 Kapiteln gegliedert, wobei mit der analogen Seite des Mediums Film begonnen wird. Ein chronologischer Rückblick, von den ersten Fotografien bis zur digitalen Kinoprojektion, erwähnt jede wichtige technische Neuerung, wie z.B die Einführung des Ton- und Farbfilms, die Nipkow-Scheibe, das PAL-Verfahren, etc. Im zweiten und dritten Kapitel wird das Medium analoger Film sowie der Filmton genauer unter die Lupe genommen. Von der chemischen Zusammensetzung, den Filmformaten, Perforierung, Filmlängen bis hin zu mathematischen Formeln, die zur Berechnung von Lichtstärke, Leuchtdichte oder der Schwärzung des Films während der Belichtung, dienen, ist hier jeder erdenkliche Aspekt des Films als Informationsträger genauestens dargestellt. Mit dieser Gründlichkeit werden auch die weiteren Themen wie Filmkamera und Projektor, Filmentwicklung und Filmton beschrieben.
Im vierten und fünften Kapitel widmet sich der Autor dem digitalem Bereich und beginnt mit der Beschreibung des Videosignals. Zuerst wird die technische Entstehung, Versendung und Wiederaufbereitung des analogen (BAS/FBAS)Signals erläutert. Die Umwandlung des analogen Videosignals, anhand von Diskretisierung und Quantisierung, in das digitale Videosignal sowie deren Übertragung wird als Nächstes beschrieben. Des weiteren wird auf Reduktionsverfahren wie DCT und DCPM mit dem das MPEG-Verfahren arbeitet, dargelegt.
Im letzten Kapitel werden nun die verschiedenen Arbeitsprozesse gezeigt, in denen sich analoger und digitaler Film überschneiden. Verschiedene Parameter (Bild- und Grauwertauflösung, Farbqualität), die bei der Digitalisierung des analogen Films von Bedeutung sind, werden veranschaulicht, und mit welchen Techniken und Maschinen das Scannen und erneute Ausbelichten von Film durchgeführt wird. Ebenso werden die verschiedenen Arten von Digitalprojektoren wie LC-Projektoren, Spiegelprojektion oder Laserprojektoren dargestellt. Zum Schluss werden kurz unterschiedliche aktuelle digitale Bildbearbeitungsprogramme vorgestellt mit denen im Film und Fernsehen gearbeitet wird.

Fazit:
Der simple Titel dieses Buches verrät dem interessiertem Leser bereits was Ihm in diesem Buch erwartet. Die Technik ist die Grundlage für Filme und Fernsehen, dass in uns die „großen Gefühle“ weckt. Diese werden in diesem Buch definitiv nicht geweckt, was natürlich nicht die Intension des Autors ist. Es wirft eben einen genauen Blick auf die Technik wie Bilder entstehen, verarbeitet komprimiert gesendet und empfangen werden. Und dies sind Vorgänge, welche sich an mathematischen Formeln und Berechnungen bedienen. Hat man sich auf ein Thema festgelegt und eingelesen, fällt auf, dass man schnell an das Ende des Kapitels gelangt. Auf den 242 Seiten findet man komprimiertes Wissen. Der Versuch diese kniffligen Themen in ein Taschenbuchformat unterzubringen gelingt nicht immer. Im Vergleich zu anderen Büchern wie „Professionelle Videotechnik“ oder „Handbuch der Film und Videotechnik“ hat man ganze 841 bzw. 716 Seiten zur Verfügung, die hochkomplizierten mathematischen Formeln und Kurven zu verstehen. Die im Buch behandelten Themen werden, bis auf die Postproduktionsprogramme, penibel genau erklärt. Auf jeder Seite finden sich schwarz weiß Graphiken, die helfen sollen, die oft sehr langen, verschachtelten und mit technischen Ausdrücken versehenen Sätze, zu erklären. Für Hobbyfilmer, die ein wenig die Technik und Funktionsweisen ihrer Kamera kennen lernen möchten, eignet sich das Buch nur bedingt. Viele mathematische Formeln und Berechnungen laden nicht zum einfachen schmökern des Buches ein. Deshalb ist das Buch nur für Studierende einer dementsprechenden Fachrichtung oder dem technikbesessenen Leser zu empfehlen.
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Digitale Film- und Videotechnik: Filmeigenschaften, Videotechnik und HDTV, Filmabtastung, High-Definition-Kamera, Digitale Aufzeichnung, Digital Intermediate, Digital Cinema, Stereo-3D
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