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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Westliche Arroganz und Paranoia
Als G. Schröder Putin einst als "lupenreinen Demokraten" bezeichnete, mochte das schwer nachvollziehbar sein. Dennoch - der Wertehorizont des Kremls entspricht weit eher dem des Westens als der bspw. Chinas, das in den Medien nicht selten als vermeintliches Vorbild für Russland herbeizitiert wird. Russland sucht die Eingliederung in die freiheitlich orientierte...
Veröffentlicht am 18. Juni 2012 von FMA

versus
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ohne Tiefgang, auf die Schnelle geschrieben
Die positiven Rezensionen meiner Vorgaenger veranlassten mich, dieses Buch zu kaufen. Von dem Buch bin ich aber doch ziemlich enttaeuscht. Es liest sich leicht, wirkt aber auf die Schnelle geschrieben. Alle Themen werden kurz angerissen, aber selten vertieft. Kleine Kostprobe: ein Artikel endet mit dem Satz "Die russische Fuehrung besteht aus ueberzeugten Europaern, davon...
Veröffentlicht am 21. Juli 2012 von Fujiyama


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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ohne Tiefgang, auf die Schnelle geschrieben, 21. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Der kalte Freund: Warum wir Russland brauchen: Die Insider-Analyse (Gebundene Ausgabe)
Die positiven Rezensionen meiner Vorgaenger veranlassten mich, dieses Buch zu kaufen. Von dem Buch bin ich aber doch ziemlich enttaeuscht. Es liest sich leicht, wirkt aber auf die Schnelle geschrieben. Alle Themen werden kurz angerissen, aber selten vertieft. Kleine Kostprobe: ein Artikel endet mit dem Satz "Die russische Fuehrung besteht aus ueberzeugten Europaern, davon konnte ich mich bei einem persoenlichen Abendessen im Kreml mit Putin ueberzeugen". Nun wuerde jeder gute Journalist ein bisschen ins Plaudern kommen oder zumindest erklaeren, woran er denn feststellte, dass sie ueberzeugte Europaer seien. Aber Fehlanzeige, nicht ein weiteres Wort der Erklaerung.

Ein weiteres Beispiel: Im Kapitel "Was denken die Russen" wird das ganze Kapitel ueber jeweils eine Person in je einem Absatz beschrieben. So etwas ist mir wirklich noch nie untergekommen. Es wirkte auf mich eher wie ein paar Notizen, die noch ausgearbeitet werden muessen.

Last but not least, ich bin bei weitem kein Russlandexperte, habe aber in diesem Fall kaum etwas Neues gelernt, was ueber die Infos in Tageszeitungen hinausgehen wuerde. Alles wird kurz angerissen, aber wie gesagt nicht weiter vertieft. Schade. Fuer alle Englisch-Lesenden kann ich da nur "The Return" von Daniel Treisman empfehlen. Mindestens um zwei Klassen besser.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Westliche Arroganz und Paranoia, 18. Juni 2012
Von 
FMA - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der kalte Freund: Warum wir Russland brauchen: Die Insider-Analyse (Gebundene Ausgabe)
Als G. Schröder Putin einst als "lupenreinen Demokraten" bezeichnete, mochte das schwer nachvollziehbar sein. Dennoch - der Wertehorizont des Kremls entspricht weit eher dem des Westens als der bspw. Chinas, das in den Medien nicht selten als vermeintliches Vorbild für Russland herbeizitiert wird. Russland sucht die Eingliederung in die freiheitlich orientierte Weltgemeinschaft - doch nicht um jeden Preis. Es möchte an seiner Peripherie gewisse Sicherheitsinteressen ebenso gewahrt sehen, wie das die USA in ihrem lateinamerikanischen Vorhof oder die EU auf dem Balkan oder gar am Hindukusch ebenso tun.

Die NATO-Osterweiterung bis an Russlands Grenzen, das geplante Raketenabwehrsystem, die US-Militärpräsenzen im Kaukasus und Zentralasien, der amerikanische Zugriff auf die Öl- und Gasvorkommen in den ehemaligen Sowjetrepubliken ohne jegliche Rücksicht auf russische Interessen, die von US-finanzierten NGOs initiierten Regimechanges in der Ukraine, Kirgisistan und Georgien - das alles ist Russland ein Dorn im Auge und es agiert dementsprechend - durchaus sehr berechenbar - indem es jede Möglichkeit wahr nimmt, der amerikanischen und europäischen Dominanz entgegenzuwirken, ohne sich dabei eindeutig völkerrechtswidrig zu verhalten.

Ein Beispiel dafür bot der Ossetien Konflikt. Es ging um eine Auseinandersetzung um Einflusszonen, in der nicht Georgien der Feind war, sondern die westliche Dominanz im eigenen Vorhof.

Der Kalte Krieg als Auseinandersetzung der Weltanschauungen und Gesellschaftsysteme ist -zumindest vorerst - Geschichte. Die Kriege der Zukunft - so sehen es die russischen Militärstrategen - werden um Rohstoffe geführt werden. Hieraus ergeben sich ein ganz neues Konfliktpotenzial und entsprechende Konsequenzen für die gegenwärtige Politik. Mit wachen Augen, so Rahr, beobachtet man in Russland, wie in den USA die Frage diskutiert wird, ob Rohstoffvorkommen nicht dem nationalen Besitzrecht der entsprechenden Länder entzogen und unter internationale Kontrolle gestellt werden müssten.

Russland bildet zusammen mit anderen aufsteigenden Staaten (BRIC) aber auch solchen aus dem islamischen Raum immer öfter oppositionelle Allianzen gegen den Westen. Besonders mit China, dass seinerseits quasi auf Samtpfoten beständig sein weltpolitisches Machtgeflecht ausweitet, und bezüglich seiner Bedeutung als politischer, wirtschaftlicher aber auch militärischer Bündnispartner bereits bei vielen Ländern in Ostasien, Afrika und Südamerika aber auch im islamischen Raum den USA und der EU den Rang abläuft, besteht längst wieder eine vertiefte Zusammenarbeit, etwa in der Shanghai Cooperation Organization, der auch die Mongolei und Kasachstan sowie die kleineren zentralasiatischen Republiken als Mitglieder und Iran, Pakistan und Indien als Beobachter angehören. Allein die SCO bildet einen gigantischen Wirtschaftsraum, der sowohl mit Rohstoffvorkommen als auch Märkten bzw. Konsumentenzahlen in einem Umfang aufwartet, der die wirtschaftliche Bedeutung des Westens für die hier organisierten, sich rapide entwickelnden Schwellenländer stark relativiert.

Kulturell wie politisch fühlt sich Russland trotz allem allemal tiefer und stärker in westliche Richtung gezogen als etwa zu China, zu dem das Verhältnis, wie Rahr ausführlich schildert - glücklicherweise - sehr viel komplizierter und ambivalenter ist, als dies nach außen hin oft zur Schau gestellt wird. Dennoch - nicht profunde, wohlmeinende Kritik, wohl aber fortgesetzte westliche Arroganz und Paranoia gegenüber Moskau könnten dies nachhaltig ändern.

Natürlich ist Russland noch weit von einer Demokratie nach westlichem Vorbild entfernt. Nach den chaotischen Jahren der Jelzin-Ära sah es Putin als vorrangige Aufgabe an, in Russland stabile Verhältnisse zu etablieren. Dabei orientierte er sich an den Entwicklungsdiktaturen mancher Tigerstaaten, die - man denke an Taiwan und Südkorea - allerdings längst eine erfolgreiche demokratische Wandlung vollzogen. Putin drängte die all zu oft halbkriminellen Oligarchen aus Politik und Medien und zwang sie, sich wirtschaftlich vorrangig im Sinne Russlands zu engagieren, statt - wie zuvor - überproportional im sicheren Ausland zu investieren. Im Zuge dieser Gangart wurden und werden auch viele Engagements, derer Russland zur zivilgesellschaftlichen Entwicklung dringend bedürfte, in unentschuldbarer Weise unterdrückt.

Doch werden - anders als in China - weder Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit verfolgt, noch regierungskritische Publikationen verboten, Internetseiten gesperrt oder Reisefreiheiten eingeschränkt. Medwedew stand oder steht dabei nach Rahrs Einschätzung eher als Putin für das Fernziel demokratischer Rechtsstaatlichkeit, wie sie in etwa westlichen Vorstellungen entspricht. Innerhalb der Gesellschaft - das beweisen auch die jüngsten Massenproteste - gibt es einen breiten Strom, der den Politikern an der Spitze nachhaltig Druck macht.

Rahr erinnert an große Außenpolitiker wie Hans-Dietrich Genscher, die mit Nachdruck mahnen, "dass wir im Westen niemals vergessen dürfen, welche problematische Vergangenheit Russland hinter sich hat. Wenn uns auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges vor drei oder mehr Jahrzehnten jemand vorhergesagt hätte, dass es bald ein Russland geben würde ohne Kommunismus, ohne Imperium, ohne auf den Westen gerichtete Atomwaffen, ohne Drang zur Weltherrschaft, in einer religiösen Wiedergeburt, auf halbem Wege zu Demokratie, Marktwirtschaft und Rechtsstaatlichkeit, angeführt von einem jungen aufgeklärten Juristen, der dem Westen in globalen Sicherheitsfragen sekundiert - wir hätten vor Freude Luftsprünge gemacht!" Zu Recht stellt er die Frage in den Raum: "Sind wir manchmal zu überheblich im Umgang mit Russland?"
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!, 22. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Der kalte Freund: Warum wir Russland brauchen: Die Insider-Analyse (Gebundene Ausgabe)
Herr Rahr beantwortet in seinem neuen Buch wohl alle noch so heiklen Fragen die man sich heutzutage im Hinblick auf unseren "kalten Freund" aus dem Osten stellen mag - Sind wir in Europa zu sehr abhängig von Russland? Was ist mit Menschenrechten und Demokratie? Wer regiert dieses riesige Land überhaupt und wer wird es in Zukunft regieren? Für mich als gebürtigen Russen war es besonders erfreulich dass Herr Rahr uns hier keine kalte Analyse der Politik und der Wirtschaft Russlands volegt, sondern ein umfassendes Bild der russischen Mentalität und Denkweise zeichnet, welches so unverzichtbar ist für ein tieferes Verständniss des Landes. Das Buch lässt keinen Zweifel darüber dass der Autor das Land kennt wie kein anderer. Zu bewundern ist ebenfalls dass Herr Rahr seine Analyse so spannend schreibt wie einen Roman.
Fazit: Sehr fachkundiges und interessantes Buch, ein Muss für jeden der sich mit Russland beschäftigt! Von mir volle fünf Sterne!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schillerndes Kaleidoskop aus Meinungen, Fakten und Geheimnissen, 21. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Der kalte Freund: Warum wir Russland brauchen: Die Insider-Analyse (Gebundene Ausgabe)
Alexander Rahr gelingt es wieder einmal, alle Mysterien des "Ostens" zu bündeln; in einem Buch. Es ist für den Novizen geeignet, wenn er neugierig auf eine andere Welt ist. Für den nolens/volens Kenner ist es eine Aufforderung, die Hoffnung nicht fahren zu lasssen. Den russischen Menschen gilt eine deutsche Sehnsucht; welche können Sie sich nach diesem Buch aussuchen, denn die oder den Russen gibt es nicht. "The Great Game" darf natürlich auch nicht fehlen, akribisch werden die Schachzüge der letzten Jahre beschrieben. Wer am Ende "Matt" sein wird, ist noch nicht ausgemacht.

Alexander Lieven
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausbildung zum Russland-Insider garantiert!, 21. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Der kalte Freund: Warum wir Russland brauchen: Die Insider-Analyse (Gebundene Ausgabe)
Auch das neuste Werk des renommierten Russland-Experten Alexander Rahr ist ein Muss für jeden, der sich mit dem "'kalten Freund'" befasst. Mit seinem exklusiven Hintergrundwissen zu allen bedeutenden Themen der russischen Innen- und Außenpolitik ist es Rahr wieder einmal gelungen neue Akzente in der Erforschung der gegenwärtigen und vorallem auch zukünftigen Politik Russlands zu setzen. Nicht nur seine Analyse des Tandems Medwedew und Putin, sondern gerade auch sein in diesen Zeiten wichtiges Statement zur zukünftigen Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und Russland ist sowohl für Befürworter tieferer Integration, als auch für Euroskeptiker, von enormer Bedeutung. '"Der Kalte Freund'" ist jedem zu empfehlen, der bereits ein ''Insider'' auf dem Gebiet der Russlandforschung ist, aber auch allen, die solche werden wollen.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegen den Strom, 25. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der kalte Freund: Warum wir Russland brauchen: Die Insider-Analyse (Gebundene Ausgabe)
Diese Analyse wäre eine Grundlage zum politischen Handeln durch die europäischen Staaten und auch besonders
von Seiten unserer Regierung.
Leider sind die Kräfte, die dies nicht wollen, noch zu stark. Im Interesse unserer Zukunft müssen diese
Mächte zurück gedrängt werden. Auch unsere Medien werden von den Gegnern Russlands gelenkt.
Ich bin aber ganz optimistisch.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der kalte Freund wärmt das Leserherz, 22. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Der kalte Freund: Warum wir Russland brauchen: Die Insider-Analyse (Gebundene Ausgabe)
Es ist wieder soweit - ein neues Buch von Alexander Rahr, einem der führenden Russland-Experten, erscheint auf dem Markt. Was soll man sagen? Dass Rahr die Bezeichnung "Experte" zurecht verdient, kann uns auch diese Analyse wieder einmal beweisen. In seiner besonderen Art einfach und doch messerscharf zu formulieren, was in Russland vor sich geht und welche Bedeutung das für Deutschland und die Weltordnung überhaupt hat, bringt er dem Leser ein ganz besonderes Wissen nahe. Das Wissen nämlich, das ihm hilft, sich in dem Gestrüpp von Russland-Welt-Beziehungen zu orientieren. Durch seine hervorragenden Kontakte in Russland und Deutschland und seine lanjährige Erfahrung auf dem politischen Spielfeld verfügt Alexander Rahr über eine ganze Schatzkammer an Informationsmaterial, das dem gemeinen Leser sonst nur sehr schwer zugänglich wäre.
Russland stehen viele Umwälzungen bevor, in großem Stil vor allem nach der anstehenden Präsidentschaftswahl. Wie wird es weitergehen? Es gibt wenig Bücher auf dem Markt (und dann auch noch in deutscher Sprache!), die eine so klare und interessante Analyse und Prognose liefern, wie es "Der Kalte Freund" vermag. Um einen vertieften Einblick in die Geschehnisse und Veränderungen in Russland zu bekommen, die auch für uns Bedeutung haben und noch haben werden, ist dieses Buch ein Muss für jeden Interessierten.
Nicht zuletzt möchte erwähnt werden - um das "Kaliber" nochmals zu unterstreichen - dass das Buch von niemand geringerem als Dr. Frank-Walter Steinmeier vorgestellt wird. Wer könnte da noch an seiner Bedeutung Zweifel hegen?
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Der kalte Freund: Warum wir Russland brauchen: Die Insider-Analyse
Der kalte Freund: Warum wir Russland brauchen: Die Insider-Analyse von Alexander Rahr (Gebundene Ausgabe - 26. September 2011)
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