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5.0 von 5 Sternen Großes Panorama
Was David Weinberger hier aufbaut ist ein großes Panorama: er entwirft ein überaus interessantes Bild des Internets und der Möglichkeiten, die es für uns bereitstellt, wenn es um die Organisation von Informationen geht.

Laut Weinberger sind wir heute mit dem Internet bei der Ordnung 3. Ordnung angekommen. Er erläutert diese Entwicklung...
Veröffentlicht am 3. Juli 2008 von Matthias Scharm

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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Paradigmenwechsel, aber Unordnung des Denkens
Das Buch ist, ironisch (?), den Bibliothekaren gewidmet, und in der amerikanischen Bibliothekswelt hat es auch große Beachtung gefunden. Sehr anschaulich beginnt es mit der Beschreibung eines Büromarktes, in dem die Waren naturgemäß in einer bestimmten Ordnung dargeboten werden. Dort ist jeder Artikel nur einmal, an seiner bestimmten Stelle, zu...
Veröffentlicht am 17. November 2008 von Geneigter Leser


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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Paradigmenwechsel, aber Unordnung des Denkens, 17. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Schublade: Die Macht der neuen digitalen Unordnung (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist, ironisch (?), den Bibliothekaren gewidmet, und in der amerikanischen Bibliothekswelt hat es auch große Beachtung gefunden. Sehr anschaulich beginnt es mit der Beschreibung eines Büromarktes, in dem die Waren naturgemäß in einer bestimmten Ordnung dargeboten werden. Dort ist jeder Artikel nur einmal, an seiner bestimmten Stelle, zu finden: "Im physischen Raum kann es immer nur eine Anordnung geben" (S. 6).
Die "digitale Welt" ist für Weinberger dagegen von grundsätzlicher Unordnung bestimmt. "Die digitale Welt ermöglicht es uns also, die fundamentalste Ordnungsregel der realen Welt außer Kraft zu setzen: Jetzt hat nicht mehr alles seinen festen Platz, sondern wir können allen Dingen mehrere Plätze zugleich zuweisen" (S. 16f). Dies ist die Grundthese des Buchs, daß der Bereich des Digitalen völlig von dem des Physischen verschieden sei, insofern als in ersterem keine Ordnung bestehe. Seine Behauptung versucht der Autor an der Organisation einer elektronischen Fotosammlung zu belegen: die Bilder lassen sich verschlagworten und so in beliebig vielen Alben beliebig verschieden anordnen.
Spätestens hier wird man stutzig und erinnert sich daran, daß die Bibliotheken genau dies schon seit langem mit Katalogen leisten. Die Bücher (Informationen) sind im Magazin kursorisch aufgestellt, also nach dem Zeitpunkt des Zugangs, genauso wie die Fotos auf einem digitalen Träger. Kataloge (Meta-Informationen) erlauben es aber, den Bestand virtuell nach verschiede-nen Gesichtspunkten zu organisieren, formal und sachlich.
Entscheidend für die Möglichkeit der mehrfachen Anordnung ist eben nicht die materielle Form des Objekts, sondern die Vergabe sinnvoller Metadaten. Auch die digitalen Bilder ordnen sich nicht von alleine zu Alben, sondern erst durch Erschließung. Zwischen einem Numerus-currens-Magazin und dem Bild-Ordner eines Rechners besteht kein wesentlicher Unterschied. In beiden Bereichen werden rein numerisch geordnete Informationen (Bücher, Bilder) durch intellektuell vergebene Metadaten in eine sinnvolle Ordnung bzw. in mehrere sinnvolle Ordnungen gebracht. Und außerdem: auch digitale Daten haben ein physisches Substrat, sonst gäbe es sie nicht!
Daß das Digitale sich sehr viel einfacher kopieren läßt, so daß ein Foto in vielen Alben präsent sein kann, das Buch aber (meist) nur einmal vorhanden ist - dieser Unterschied ist kein grundsätzlicher, denn er ändert nichts an der Möglichkeit der mehrfachen Ordnung: jedes Buch hat virtuell mehrere Plätze. Später scheint Weinberger dann doch noch begriffen zu haben, was Kataloge leisten, und damit widerlegt er seine Grundthese selber (S. 68).
Das Digitale bedeutet im Bereich der Organisation von Information keinen wesentlichen Einschnitt, keinen Paradigmenwechsel. Im Bibliotheksbereich war die entscheidende Wende vielmehr die von der systematischen zur kursorischen Aufstellung. Diese trennt die physische Ordnung von der intellektuellen; mit ihr mag somit, wenn man unbedingt will, das Zeitalter der "Unordnung", des "Durcheinander" (S. 208), begonnen haben.
Man kann sogar noch weiter gehen und sagen, daß die Welt der Bücher grundsätzlich genau so ungeordnet ist wie die der Dateien im World Wide Web. Ordnung schaffen erst die Metadaten der Buchhändler und Bibliothekare; und (fast) jede Bibliothek, jede Buchhandlung hat ihre eigene Ordnung - es gibt also eine Vielzahl von Ordnungen, genau wie im digitalen Bereich. Nur erscheint die Ordnung im Bereich des Gedruckten gleichsam als natürlich, weil es sie "schon immer" gegeben hat, so daß "Buch" ohne "Bibliothek" kaum denkbar scheint.
Leider geht Weinberger noch weiter und scheut nicht vor dem Versuch zurück, Platon und Aristoteles "aus dem Sattel" zu heben (S. 219). Damit begibt sich der Internet-Experte auf das für ihn gefährliche Terrain der Philosophie. Auch hier geht er von falschen Voraussetzungen aus und übersieht, daß die Welt grundsätzlich ungeordnet ist, daß aber jede Sprache den Versuch darstellt, dieses Chaos zu ordnen. Sprache ist immer schon "meta", sie spricht über Nicht-Sprachliches (außer da, wo sie über sich selber spricht, also metasprachlich gebraucht wird).
Auf einer anderen Ebene hingegen mag Weinberger recht haben. Wer sich durch die 300 Seiten seines Buchs gequält hat, kann in der Tat zu dem Eindruck kommen, das Zeitalter der Unordnung sei nun angebrochen: everything is miscellaneous. Disorder stellt das Organisationsprinzip dar. So liest sich das Ganze letztlich als der Versuch, eine persönliche Unfähigkeit dadurch zu rechtfertigen, daß sie zur bestimmenden Eigenschaft eines Zeitalters erklärt wird.
[...]
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Panorama, 3. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Schublade: Die Macht der neuen digitalen Unordnung (Gebundene Ausgabe)
Was David Weinberger hier aufbaut ist ein großes Panorama: er entwirft ein überaus interessantes Bild des Internets und der Möglichkeiten, die es für uns bereitstellt, wenn es um die Organisation von Informationen geht.

Laut Weinberger sind wir heute mit dem Internet bei der Ordnung 3. Ordnung angekommen. Er erläutert diese Entwicklung am Beispiel einer Bibliothek: die Ordnung 1. Ordnung bedeutet, dass jedes Buch in einer Bibliothek nur an einem physischen Ort stehen kann. Die Erfindung der Zettelkästen, mit denen man ein bestimmtes Buch findet, ist die Ordnung 2. Ordnung. Jetzt werden Bücher mit bestimmten Schlagworten versehen, und können dementsprechend auch in mehrere Kategorien eingeteilt werden. Die Ordnung 3. Ordnung entsteht erst mit dem Computer und dem Internet. Nun ist es möglich, dass die Bibliothek ihre Bestände im Web veröffentlicht, und jeder Nutzer kann für ihn interessante Bücher mit Tags, also Schlagworten ausstaten, kann die Bücher zu individuellen Listen zusammenstellen, und gibt damit den Büchern eine ganz eigene Bedeutung. Kurz gesagt: er versieht sie mit Metadaten.

Und genau dies ist das entscheidende an Weinbergers Buch: er stellt klar die Bedeutung von Metadaten heraus: Nutzer stellen bei iTunes ihre eigenen Playlists zusammen, die wiederum andere Nutzer inspirieren, ihre Lieblingstitel ebenfalls zu ganz anderen Listen zusammenzustellen, die wiederum andere Menschen inspirieren. Das Internet wird somit zu einem gigantischen Speicher an Informationen, die jeder Nutzer nach seinen eigenen Interessen sortiert und ordnet, und damit aber andere Nutzer wieder beeinflusst. Damit entstehen völlig neue Bedeutungen von Informationen, und das ist gerade das Faszinierende an Weinbergers Panorama, dass er uns zeigt, wie unheimlich inspirierend und befruchtend die Informationsflut im Internet für uns sein kann, indem jeder nach seinen Interessen die Informationen sinnvoll kombiniert und daraus völlig Neues entsteht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Hölzchen aufs Stöckchen, 1. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Schublade: Die Macht der neuen digitalen Unordnung (Gebundene Ausgabe)
Von mir wurden in den vergangenen Jahren über 60 Bücher für den Newsletter IMPACT der IP-Deutschland rezensiert. Auf der IP-Website kann man alle VorGelesen"-Beiträge finden, allerdings nur im Rahmen der chronologisch archivierten Ausgaben des IMPACT-Newsletters. Das ist eine klassische Sortierung, wie wir sie aus Bibliotheken oder Ladengeschäften kennen: Es gibt ein - in sich logisches - Klassifikationskriterium und einen quasi-physischen Ort, an dem die Texte abgelegt werden (nämlich der jeweiligen IMPACT-Ausgabe). Dank des Internets gibt es aber noch andere Möglichkeiten (die auch in diesem Blog genutzt werden), Texte wie diese Buchkritiken zu klassifizieren.

Eine Sortierung nach Themenbereichen (etwa Neuromarketing" oder TV-Planung"), nach Verlagen, Autoren, verwendeten Wörtern oder der Bewertung ist möglich. Man könnte auch alle Artikel in Verrisse" versus Lobhudeleien" einteilen, oder in nützliche Bücher" versus verschwendete Zeit". Oder auch in gut geschriebene Kritiken" und schlecht geschriebene". Und jeder kann seine persönliche Sortierung finden und sie - z.B. in den bei Amazon beliebten Listen - auch anderen zur Verfügung stellen.
Noch nutzen wir diese Möglichkeiten aber nicht konsequent genug. Wir denken noch viel zu oft in den traditionellen Schubladen, die uns eine Ordnung der Dinge vorgaukeln, nur weil der begrenzt vorhandene Regalplatz in den Bibliotheken und die hierarchische Baumstruktur von Bibliotheks-Katalogen eine eindeutige Zuordnung erfordern. David Weinberger, Philosophie-Professor und Internetguru, hat ein amüsantes Buch geschrieben, in dem er uns die Logik, aber auch die Begrenztheit der traditionellen Klassifikations- und Archivierungs-Systeme vor Augen führt - nur um uns zu zeigen, wie das Internet diese über den - im wahrsten Wortsinne - Haufen geworfen hat.

Denn im Internet gibt es nur einen großen Haufen von ungeordneten Informationen, die von keiner zentralen Instanz (etwa einem Bibliothekar oder einem Herausgeber-Gremiums wie den großen Enzyklopädien) ausgewählt, beschriftet und eingeordnet werden. Die digitale Unordnung" führt stattdessen zu neuen, flexibleren, besseren Ordnungen - die werden nämlich von den Nutzern selbst erstellt, mit Hilfe von Querverweisen und Markierungen (so genannte Tags"), die wiederum durch Software und Suchmaschinen für jeden Nutzer individuell und sinnvoll geordnet werden.
Wer den Roman High Fidelity" von Nick Hornby gelesen hat, der ahnt, dass es die unterschiedlichsten Methoden gibt, seine Schallplatten-Sammlung zu sortieren. Im Internet können alle erdenklichen Ordnungssysteme gleichzeitig nebeneinander existieren. Das hat einen Einfluss darauf, wie unser Wissen entsteht, aber auch, wie wir Produkte einkaufen. Der Autor hat in dem anekdotenreichen Buch eine Vielzahl von Beispielen für alte und neue Ordnungen zusammengetragen: Von den verstaubten Warenregalen im Gemischt-Waren-Laden, über das Periodensystem der chemischen Elemente und die verschiedensten Bibliothekskataloge des 19. Jahrhunderts bis zum Online-Lexikon Wikipedia.

Dies ist zwar alles nicht uninteressant, doch ist nicht immer klar, wohin diese Lesereise gehen soll. Um die Grundideen des Buches zu begreifen, benötigt es nicht unbedingt einer auf 300 Seiten ausgebreiteten Revue der Ordnungen und Unordnungen aus 4.000 Jahren Kulturgeschichte. Wer aber gerne neue Entwicklungen in einem größeren geistesgeschichtlichen Zusammenhang sehen will, hat mit Das Ende der Schubladen" einen guten Zeitvertreib.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Angst vor dem Kontrollverlust, 4. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Schublade: Die Macht der neuen digitalen Unordnung (Gebundene Ausgabe)
Die Welt lässt sich nicht in Schubladen packen, sagt Weinberger. Unsere Herangehensweise an diese unsere Welt bedeutet ein ständiges Abgrenzen, Identifizieren, In-Worte-fassen und Kategorisieren. Das Wissen, das die Menschheit zusammengetragen hat, wird in Wisensspeichern gehortet und in verarbeitbaren kleinen Dosen von Generation zu Generation weitergegeben. Alles ist hübsch geordnet und in Disziplinen aufgeteilt. Die Erfinder dieser Ordnungen und die Hüter dieser Disziplinen haben (noch!) die Macht über unsere Erkenntnisprozesse und unser Verstehen dieser Welt.

Auch in unseren Unternehmen herrschen Ordnung und Kontrolle. Klare Strukturen, klare Zuständigkeiten, klare Ziele - noch! Nach herkömmlicher Auffassung braucht man das alles, um Risiken zu vermeiden. Aber die vermeintliche Sicherheit erhält man nicht zum Nulltarif. Man bekommt sie um den Preis eines gebremsten Wachstums und einer eingeschränkten Innovativität, denn Kontrolle kostet Zeit und Kraft. Intellekt und Kreativität werden auf das Vermeiden von Risiken gelenkt und nicht vorrangig zur Erschließung neuer Chancen eingesetzt. In unserer heutigen hochkomplexen und hochdynamischen Welt sind Risiken ohnehin nur bedingt beherrschbar. Man kann versuchen, durch noch mehr Ordnung und Kontrolle diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Aber man wird erkennen müssen, dass man sich dadurch immer mehr mit sich selbst beschäftigt und sich letztlich immer mehr abschottet. Das ist einer gesteigerten Produktivität und Profitabilität, wie sie der globale Wettbewerb fordert, keineswegs zuträglich. Man wird - paradoxerweise - diesem Phänomen aber eben durch erhöhte Controllinganstrengungen nicht beikommen können. Ein solcher Problemlösungsversuch würde - im Gegenteil - das Problem zusätzlich verschärfen. Es gilt vielmehr, die Angst vor dem Kontrollverlust zu überwinden und die Zügel loszulassen. Weg mit einengender Bürokratie. Ein flächendeckendes Controlling durch ein Beyond-Budgeting-Konzept mit "relativen Zielen" (Niels Pfläging: Führen mit flexiblen Zielen) ablösen oder gar das klassische Zielmanagement (Management by Objectives) durch ein Management by Options (Wolfgang Vieweg) ersetzen!

Weinberger plädiert ausgehend vom so genannten Web 2.0 für ein Enterprise 2.0. Er erklärt äußerst spannend - weit in die Menschheits- und Wissenschaftsgeschichte zurückgreifend -, wie die Menschen ihre Erkenntnismehrung managen und ihr erlangtes Wissen organisieren. Die neuen technischen Möglichkeiten des Web 2.0 induzieren zudem neue Verhaltensweisen und bringen eine neue Unternehmenskultur hervor. Diese neuen Kommunikationsstrukturen begründen die Macht der neuen digitalen Unordnung, wie es im Untertitel des Buches treffend heißt, und führen zu einem Weniger an Kontrolle. Weinberger hat ein zukunftsprägendes Thema bearbeitet. Er ist hierfür als Mitautor des "Cluetrain Manifesto" - aus dem Jahre 1999 - in jeder Hinsicht legitimiert. "Das Ende der Schublade" ist ein Buch, das jeder gelesen haben muss, der sich mit den Themen unserer Zeit auseinandersetzt. Die Unternehmen betreffend wird das aufkommende neue Leadership-Verständnis durch Weinbergers Buch gewaltig an Drive zulegen und den aktuellen Trend forcieren.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die digitale Macht, 18. November 2008
Von 
Matthias Schratter (Villach, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Schublade: Die Macht der neuen digitalen Unordnung (Gebundene Ausgabe)
Das Buch zeigt sehr schön auf, wie machtvoll, das Internet sein kann. Aber nur dann, wenn sich alle an die Regeln halten, kann dieses größe Potential voll ausgeschöpft werden.

Das Internet die neue Macht im modernen Zeitalter, Unterhaltungsmedium Kommunikationsmedium aber vor allem Informationsmedium. Man könnte fast sagen, dass Internet ist im Moment der größte Wissenspeicher der Welt. Wer geht heute wirklich noch in die Bibliothek, ohne vorher schon mal im Internet danach Gegoogelt zu haben?. Wer liest ein Buch ohne vorher eine Rezesion darüber gelsen zu haben?

Jedoch das digitale Wissen ist der größte Haufen an Unordnung. Wurde uns nicht immer beigebracht Ordnung zu halten? Aber hier wird gezeigt, dass dies Ordnung in der digitalen welt ein schwerste Fehler wäre, aber auch nicht nötig ist. Mit den derzeitigen Rechnmaschinen ist es überhaubt kein Problem die Unordnung in eine Struktur zu bringen, aber eine Struktur die für jeden Unterschiedlich, individuell sein kann.

David Weinberger schildert, warum Firmen wie Amazon, Google und Co. in der heutigen Zeit einen so großen commerziellen Erfolg erziehlen. Aber er gibt auch einen Gedankenanstoss an die Zukunft. Alles im allen aus meiner sicht sehr empfelenswert.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Faszinierende Einblicke in die digitale Welt, 24. Juli 2008
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Schublade: Die Macht der neuen digitalen Unordnung (Gebundene Ausgabe)
Über das Internet und das digitale Zeitalter ist schon viel geschrieben worden. Manches ist von der rasanten Entwicklung schnell überholt worden und im Orkus verschwunden. Nicht so die Texte von David Weinberger. Der Mitverfasser des berühmten Cluetrain-Manifests zeigt sich auch in diesem Buch einmal mehr als Internet-Philosoph, der dem Leser faszinierende Ein- und Ausblicke in die digitale Welt eröffnet. Seine These: Obwohl wir Menschen immer nach Ordnung suchen und ganze Ordnungssysteme konstruieren ' z. B. für die Planeten, die Tier- und Pflanzenarten, die chemischen Elemente, für Bibliotheken und Supermärkte ', sind wir in den letzten Jahrzehnten in eine gigantische digitale Unordnung hineingeschlittert. Und das ist auch gut so, denn das Chaos, das sich Internet nennt, bietet jedem Einzelnen nie da gewesene Chancen, sich Informationen und Wissen anzueignen, sich mit anderen zu vernetzen und selbst Wissen weiterzugeben. Weinberger schreibt wie gewohnt blitzintelligent und mitunter witzig. getAbstract empfiehlt sein Buch allen, die sich im digitalen 21. Jahrhundert zurechtfinden wollen.
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Das Ende der Schublade: Die Macht der neuen digitalen Unordnung
Das Ende der Schublade: Die Macht der neuen digitalen Unordnung von David Weinberger (Gebundene Ausgabe - 6. März 2008)
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