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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für Ewig-Gestrige
Was John Naisbitt's Buch besonders interessant macht, ist die Tatsache, dass er mit seiner früher gemachten Prognosen Recht behalten hatte.

Daher sollte man auch seine Europa-Kritik ernst nehmen: Der wirtschaftliche Niedergang sei bedingt durch krampfhaftes Festhalten an nicht mehr finanzierbaren Sozialsystemen, ausufernder Bürokratie sowie...
Veröffentlicht am 13. Juni 2007 von R. Müller

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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen A big step down from Megatrends
I have never been so disappointed in a book from a well established author. I learned nothing new, and tired quickly of the totally American references to baseball, football and baskteball in describing the sets of minds. Dismantaling and privatising the national world currencies exemplifies his John Gabraith following of, "Laissez-Faire" Capitalism.
Mr. Naisbitt,...
Veröffentlicht am 20. März 2008 von Open Minds


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für Ewig-Gestrige, 13. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
Was John Naisbitt's Buch besonders interessant macht, ist die Tatsache, dass er mit seiner früher gemachten Prognosen Recht behalten hatte.

Daher sollte man auch seine Europa-Kritik ernst nehmen: Der wirtschaftliche Niedergang sei bedingt durch krampfhaftes Festhalten an nicht mehr finanzierbaren Sozialsystemen, ausufernder Bürokratie sowie unkontrollierter bzw. kaum vorhandener Immigration (Zuwanderung sozial Schwacher statt hoch Qualifizierter) und werde sich in Zukunft eher noch beschleunigen.

An der hohen, stets weiter steigenden Verschuldung der europäischen Staaten lässt sich bereits heute ablesen, dass John Naisbitt dank seines Weitblicks wohl auch in diesem Falle Recht behalten wird.

Ewig-Gestrige, die immer noch dem "real existierenden Sozialismus" der ehemaligen Ostblockstaaten nachtrauern, werden es sich wohl einfach machen und die ganze Kritik als "Neoliberal" abtun. Aufgeschlossene Leser jedoch können aus diesem Buch einigen Nutzen ziehen.

Fünf Sterne für soviel Klarblick !
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswertes Update des Originals, 22. März 2007
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
Bescheidenheit ist nicht gerade die Stärke von Zukunftsforscher John Naisbitt: Wer seine Mindsets anwendet, so verspricht er vollmundig, wird die Veränderungen erkennen können, die die Zukunft formen. Das allerdings fällt bestimmt jemandem wie Naisbitt, der rund 200 Tageszeitungen nach verwertbaren Informationen durchforsten lässt, leichter als Otto Normalzukunftsgucker. Naisbitts Erläuterungen zum Thema Denkmuster sind zweifellos interessant und nachvollziehbar und würden wohl in der Tat jedem weiterhelfen – sofern man nur mehr des von Naisbitt geforderten unverfälschten Inputs hätte. Über weite Strecken liest sich "Mind Set!" wie ein Geschichtsbuch. Der Autor kommt nicht umhin, einige Male anekdotenverloren abzuschweifen; immerhin sind diese Kapriolen in der Regel amüsant. Das Buch ist ein Nachfolger zu Naisbitts Weltbestseller "Megatrends": Was er zu sagen hatte, war dort bereits zu finden. Die Kopie ist nicht so gut wie das Original, aber für alle, die "Megatrends" nicht kennen, ist "Mind Set!" das lesenswerte Update, meinen wir.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einblick wie John Naisbitt's Zukunftsprognosen entstehen..., 8. Februar 2009
Von 
Rudolf Siebenhofer "Luo Xing" (Wien - Steyr - Nanjing) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch von John Naisbitt ist keine grosse Sammlung neuer Zukunftsprognosen, vielmehr gibt Naisbitt darin interessante Einblicke, wie er zu seinen Prognosen gekommen ist oder wie ueberhaupt Innovatoren nicht voellig neue Elemente der Zukunft erfinden oder hervorbringen, sondern im wesentlich nur 'sehen', was andere nicht sehen, was aber schon hier und jetzt DA ist.

Als Rahmen dieser Methode erklaert Naisbitt eine Auswahl von Mindsets, Denkmustern, die er auf jeweils unterschiedliche Situationen anwendet um daraus Verallgemeinerungen fuer moegliche zukuenftige Entwicklungen abzuleiten.

Er erklaert diese Denkmuster sehr ausfuehrlich anhand eigener Anwendungen aber auch anhand von bedeutenden "Zukunftsveraenderungen" und Zukunftsgestaltern. Dabei ist der Leser aber aufgefordert, diese Denkmuster bei sich selbst zu hinterfragen und wohl auch zu selektieren und zu variieren.

Naisbit zeigt aber auch anhand einiger moeglicher Szenarien, wie die Zukunftsentwicklung der USA, Europas, Indiens und Chinas unter Anwendung dieser Denkmuster verlaufen koennten. Interessant (wenn auch fuer Politikwissenschaftler gar nicht so neu) erscheint mir seine Schlussfolgerung der abnehmenden Bedeutung von Nationalstaaten in der Witschaft. Hier scheint ihm die Entwicklung der Zukunft zu so genannten Domains zu tendieren, wo es auch mehr Sinn haben wird die Wirtschaftsleistung einer gloabalen Domain anstelle der von Nationalstaaten zu messen um daraus Schluesse zu ziehen.

Insgesamt ein auesserst interessantes Buch, wennauch nicht voller neuer Zukunftprognosen aber mit vielen Einblicken in das Entstehen seiner Prognosen. Und dass wir im Moment eher in einer Zeit der schrittweisen Verbesserungen all der Dinge leben, die im letzten Jahrhundert unsere Zukunft radikal veraenderten, scheint sehr plausiblel zu sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit Mind Sets zur Prognose der Zukunft, 20. Oktober 2007
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
John Naisbitt, der 1982 seinen Millionenseller "Megatrends" veröffentlicht hat, legt mit "Mind Set!" (Car Hanser Verlag, München 2007 - "Mind Set!", HarperCollins, New York 2006) sein neuestes Werk vor. Er will zeigen, wie "wir" (offenbar sind die Zukunftsforscher und diejenigen, welche abseits davon mit der Zukunft beschäftigen, gemeint) "die Zukunft entschlüsseln". Im ersten Teil beschreibt er die Mindsets, die Denkmuster, die Fixsterne in "unseren" Köpfen. Er entwickelt 11 Mindsets, welche die Navigation des Denkens über die Zukunft übernehmen sollen. Ein Beispiel für ein Mindset ist z.B. Mindset #1: Während vieles sich bewegt, bleibt das meiste bestehen. Er meint damit, daß sich vieles ändert, man das berücksichtigen soll, aber daß das meiste gleichbleibt, was vielfach übersehen wird. Andere Beispiele sind z.B. Mindset #7 ("Der Widerstand gegen den Wandel fällt, sobald seine Vorteile ersichtlich sind.") oder Mindset #8 ("Dinge, die wir erwarten, geschehen stets langsamer, als wir denken."). Mit diesen Mind Sets entwickelt er Bilder der Zukunft. Diese sind im zweiten Teil dargestellt. Darin sind die wichtigsten der künftigen Trends enthalten - und ihre Auswirkungen auf das Geschäfts- und Privatleben. In 5 Kapiteln geht er auf diese Megatrends des 21. Jahrhunderts ein. Als ersten Trend sieht er die sinkende Bedeutung von Landesgrenzen - es wird nicht um die Globalisierung von Ländern, sondern um Globalisierung wirtschaftlicher Aktivitäten gehen. So wird für einen Mercedes-Mitarbeiter das wirtschaftliche Wohlergehen seiner Branche wichtiger sein als wirtschaftliche Wohlergehen des Landes, in dem er seinen Beruf ausübt. Womit sich für Naisbitt auch die Heimatfrage stellt. Als zweiten Trend sieht Naisbitt, wenngleich mit Fragezeichen, einen "Niedergang Europas mit vereinten Kräften". Demgegenüber steht der dritte - nicht ganz überraschende - Trend: China auf dem Weg zu einer Nation, die sich aggressiv und unternehmerisch auf dem Weg zu einer echten - wirtschaftlichen - Weltmacht befindet. Der vierte Trend ist der Kultur gewidmet. Hier sieht Naisbitt eine Welt, in der die Bilder das geschriebene Wort in den Schatten stellen. Ob sich das geschriebene Wort - angefangen von der Keilschrift bis zur schriftlichen (und nur teilweise bildlichen) Informationslawine - tatsächlich wird verdrängen lassen, wird wohl die Zukunft erweisen. Als fünften Trend sieht er ein noch bei weitem nicht ausgeschöpftes Reservoir an Innovationen, wo - wie er meint - nicht "the next big thing" kommen wird, sondern eine Evolution der Innovationen. Insgesamt ein durchaus lesenswertes, wenngleich ein - trotz vieler Anekdoten und G'schichterln" - etwas langatmig geschriebenes Buch über Zukunftstrends, das sich zu lesen lohnt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Können ist mehr als Wissen - auch in der Futurologie., 18. Oktober 2008
Von 
Kankin Gawain "Bis übermorgen dann..." (Eutopia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
Naisbitt gibt in diesem Buch weniger eigene Vorhersagen der Zukunft wieder sondern versucht uns Lesern das Rüstzeug an die Hand zu geben, um selbst plausible Vorhersagen zu machen. Hierin liegt aber die grundsätzliche Schwäche des Buches: Ein paar Daumenregeln zu kennen (von Naisbitt "Mind-Sets" genannt) reichen nicht aus, um selbst ein erfolgreicher Futurologe zu werden. Das Wissen um die Mindsets mag nützlich sein, um einige unserer eigenen Prognosen der Kritik zu unterziehen, aber auf neue Ideen bringen sie uns nicht - denn für diese ist nicht Wissen sondern Können erforderlich. Und hierfür, schätze ich, braucht es Talent (das ich Naisbitt im Übermaß unterstelle), das aber die meisten von uns nicht besitzen, und dazu Übung, für welche die meisten von uns keine Zeit haben (und Naisbitt als gewerbsmäßiger Trendforscher im Überfluss).
Das Buch verkauft sich also als "Lehrbuch" der Futurologie an Otto Normalverbraucher, wird aber im Leben der meisten Menschen diesen Anspruch nicht einlösen können.
Meine weitgehend positive 4-Sterne-Bewertung begründet sich dadurch, dass Naisbitts Erläuterung der "Mind-Sets" uns zumindest darüber aufklärt, was man bei der Zukunftsschau so alles falsch machen kann. Zu 5 Sternen kann es nicht reichen, da der Autor zwar durch Fachwissen, nicht aber durch erzählerisches Talent, überzeugt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Amerikaner in Paris, 10. August 2007
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
Wer diesem Buch schnöde nur einen Stern zugesteht, hat vielleicht "Megatrends" nie gelesen, Probleme mit dem eigenen Moralismus oder einfach etwas gegen Amerikaner. Gut möglich, dass er auch alle drei Voraussetzungen erfüllt. John Naisbitt traf mit seinen Prognosen vor zwanzig Jahren mehr ins Schwarze als alle selbst ernannten Trendforscher zusammen. Seine kritischen Analysen sind zwar nicht ganz frei von Moralin, aber ungleich spannender und menschlicher als die säkularisierten Sonntagspredigten vieler Alt-68er. Und Naisbitt ist zwar Amerikaner, aber kennt Europa besser als viele geistige Hinterbänkler in Brüssel, Hamburg Berlin und Paris. Naisbitt lebte in Paris und wurde vor einigen Jahren von der Liebe nach Wien gelockt, wo er noch immer sesshaft ist. Auch wenn sein Lebenslauf und die beruflichen Tätigkeiten auf höchsten Ebenen noch lange keine Garantien für ein lesenswertes Buch sind, kann man John Naisbitts Thesen zumindest nicht mit der Begründung ignorieren, der Autor habe keine Ahnung, wovon er spreche.

Lesenswert finde ich das Buch, weil sein Inhalt neue Perspektiven eröffnet, neues Material für bereits Geahntes bereithält, die Gemütlichkeit auf Kosten anderen in Frage stellt und sperrig ist. Niemand verlangt, dass man jede Seite in diesem Buch kopfnickend liest und Amerika die tollste aller Nationen findet. Auch Naisbitt nicht. Aber wären die europäischen Wertvorstellungen und Denkmodelle tatsächlich das Gelbe vom Ei, müssten die Einwohner glücklicher in die Welt schauen, als sie es tun. Zugegeben, bei vielen Naisbitt'schen Formulierungen musste auch ich schlucken. Und ich möchte auch nicht, dass sich all seine Prognosen und Vorschläge erfüllen. Doch noch weniger möchte ich von Menschen umgeben sein, die Europa und sich selbst als den Nabel der Welt sehen.

In Naisbitts Buch geht es allerdings nur zum geringen Teil um die Prügelung europäischer Verirrungen. Auf den ersten 142 Seiten hält der Autor Stoff bereit, der mit Neoliberalismus wenig bis gar nichts zu tun hat. Denn die elf Mindsets beschreiben Denkmodelle. Modelle, die in ihrer umgesetzten Form die Dinge vorantreiben. Das können Strategien für Unternehmen, politische Konzepte oder ganz persönliche Lebenspläne sein. Wenn die Brüsseler Bürokraten zum Beispiel das zehnte Mindset "Fügen Sie nichts hinzu, ohne etwas wegzulassen" befolgen würden, hätten wir nicht 80'000 EU-Normen. Würde die Beratergilde das erste Mindset "Während vieles sich verändert, bleibt das meiste bestehen" ernst nehmen, gäbe es weniger Flopps. Und würden die Gegner von John Naisbitt das vierte Mindset "Nutzen Sie die Kraft, die darin liegt, nicht immer recht haben zu müssen" auf sich selbst beziehen, hätten sie mehr Freude an der Lektüre gehabt.

Mein Fazit: Für mich hat sich die Lektüre gelohnt. Weil mir der Autor Stoff und Beispiel für meine eigenen Denkmodelle liefert, weil er mich verunsicherte und weil er heilige Kühe so von der Strasse treibt, dass wir keine unnötigen Umwege in Kauf nehmen müssen. Auch wenn mich einige Geschwätzigkeiten, Formulierungen und Thesen störten, gebe ich dem Buch trotzdem fünf Sterne. Als Lockmittel für Neugierige und Weltoffene.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mind Set! ist eine kurzweilige Einführung in das Handwerk der Zukunftsforscher, 29. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
Mind Set! ist eine kurzweilige Einführung in das Handwerk der Zukunftsforscher. Naisbitt will den Beweis antreten, dass das Aufspüren von Zukunftsentwicklungen eine zutiefst seriöse Profession ist, die jeder lernen kann. Vorausgesetzt, man beherrscht bestimmte Denkregeln, so der Autor, wird man aus der Fülle von Ereignissen in der Gegenwart jene Veränderungen herausfiltern können, die die Welt von morgen formen. Fazit: John Naisbitts neues Buch ist eine anregende und lehrreiche Lektüre für alle, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen wollen.

So heftig der Wandel auch über die Erde hinwegfegen mag, bleiben die meisten Dinge doch, wie sie sind. Das ist die abgeklärte Altersweisheit eines der bekanntesten Zukunftsforscher. In seinem neuen Buch Mindset bricht John Naisbitt, berühmter Experte für Veränderungen, eine Lanze für das Beständige. Je besser man das Gleichbleibende klar von der Veränderung unterscheidet, sagt er, desto besser kann man sich in der Zukunft orientieren. Das Erfolgsrezept des 78jährigen Zukunftsforschers: Die Zukunft entschlüsseln erfordert riskantes Denken. Erst der Mut zum Fehlurteil eröffnet die Freiheit, auch unwahrscheinliche Entwicklungen zu erkennen. Unverzichtbar, wenn man die Zukunft selbst in die Hand nehmen will.

Bei seinen wirtschaftlichen Zukunftsprognosen stützt sich Naisbitt deswegen auf das Mindset der Behäbigkeit des Wandels: Veränderungen geschehen nicht halb so rasant wie erwartet. Und daher sei auch nicht damit zu rechnen, dass China am nächsten Dienstag die USA wirtschaftlich überholt. Erst zur Mitte des Jahrhunderts werde die Jagd wirklich beginnen. Sagt Naisbitt, und die Zeit wird zeigen, ob er damit Mut zur Fehlprognose bewiesen hat. Denn zum unverzichtbaren kognitiven Rüstzeug des Vordenkers gehört auch die Einstellung, nicht immer recht haben zu müssen. Dieser Mut zum Fehlurteil entfesselt das Denken und eröffnet die Freiheit, sich auch mit unwahrscheinlichen Entwicklungen zu beschäftigen. Hüten sollte man sich allerdings vor allzu abgehobenen Spekulationen - wer mental zu weit vorauseilt, verliert den Bezug zur Realität.
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5.0 von 5 Sternen Wie Denkmuster den Blick verändern können kann man lernen, 12. Januar 2008
Von 
Alexandra Graßler (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
Wer die bekanntesten Bücher von John Naisbitt gelesen hat, wie Megatrends und Megatrends 2000 weiß, dass er eine fast schon prophetische Art hat, Entwicklungen vorherzusagen. Mich hat das immer schon fasziniert und daher war ich sehr über sein Buch Mind Set! begeistert. In diesem beschreibt er seine Mind Sets (Denkmuster) und die damit verbundene Vorgehensweise verschiedenste Einzelteile zu interpretieren. Und daraus entwickelt er seine Prognosen.

In diesem Buch gibt er uns nun die Gelegenheit ihm quasi beim Denken zuzusehen. Im ersten Teil erläutert er präzise die 11 Mindsets die sich ihm als bedeutsam erwiesen haben. Wie nebenbei erzählt er einen Teil seiner faszinierenden Lebensgeschichte. Seiner Zeit in der Regierung und wie er sich schlussendlich mit seiner Research-Firma selbständig gemacht hat.

Im zweiten Teil schildert er in 5 Kapiteln seine aktuellen Einschätzungen und Bilder der Zukunft. Damit verknüpft erläutert er jeweils welche Mindsets für ihn zu diesen Prognosen führen.

Eine absolut faszinierende Reise um die Welt und ihre Zukunft. Von den Mindsets selbst kann wirklich jeder profitieren, denn sie haben oft einen philosophischen Charakter. Wer gern in vernetzten Zusammenhängen denkt, wird viel aus diesem Buch lernen können. Und es immer interessant, Bücher von Menschen zu lesen, die einen riesigen Erfahrungsschatz mit uns teilen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen A big step down from Megatrends, 20. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
I have never been so disappointed in a book from a well established author. I learned nothing new, and tired quickly of the totally American references to baseball, football and baskteball in describing the sets of minds. Dismantaling and privatising the national world currencies exemplifies his John Gabraith following of, "Laissez-Faire" Capitalism.
Mr. Naisbitt, since marrying his book publisher, an Austrian women, has now lived several years in Europe, and still does not understand Europe. To dismantle the European holidays and 4 week vacations would bring economic damage to many countries as Greece and Spain, countries which rely heavily on tourismus for national revenues. The majority of pensions, hotels, cafes, resturants would go bankrupt in no time if tourismus fell out.
He states free capitalism will heal all ills, since wages worldwide will rise and bring equal standard of living on a worldwide basis. In real terms taking account of inflation, earnings for the masses are less every year.
I will be selling this book soon and am glad to get rid of it, was unfortunately a waste of my time.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannendes Buch, 11. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich die hitzige Diskussion um John Naisbitts neues Buch im Internet verfolgt habe, wurde ich neugierig, habe es mir gekauft und innerhalb eines Wochenendes gelesen. Mein Fazit: Man kann anderer Meinung sein als Naisbitt, der die Ansicht vertritt, die Idee eines geeinten Europas stehe auf Messers Schneide, doch wer vor mehr als 25 Jahren "Megatrends" gelesen hat, weiß, dass Naisbitt nicht dazu neigt, sich zu täuschen. Doch wie auch immer, das Buch regt jeden einzelnen an, sich ein Bild von der Zukunft zu machen. Wer also auf hohem Niveau mitreden möchte in der ewigen Diskussion zwischen Amerikanern und Europäern, der wäre unklug, auf diese Quelle des Wissens und der Erfahrung zu verzichten. Noch dazu, wenn man erfährt, dass Naisbitt eigentlich Europäer ist, oder besser gesagt, Amerikaner in erster Generation. Ich war überrascht zu erfahren, dass sein Vater Schotte und seine Mutter Dänin waren. Wer das weiß, versteht, dass hier kein Amerikaner über Europa schreibt, sondern ein Autor einen Spielstand dokumentiert und kommentiert, der beide Seiten bestens kennt. Spannend und inspirierend!
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Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln
Mind Set! Wie wir die Zukunft entschlüsseln von John Naisbitt (Gebundene Ausgabe - 1. März 2007)
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