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Die Schatzinsel: Roman
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64 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der halbe Erdball, die ganze englischsprachige Welt liest Stevenson im Original, wie er es vor über 130 Jahren zu Papier gebracht hat - wir Deutschen aber brauchen für jedes Jahrzehnt eine neue Übersetzung und noch eine und noch eine... Was war an den alten Übertragungen so falsch, daß sie ausgedient haben sollen, wozu soll das Buch "im 21.Jahrhundert ankommen"? Immerhin läßt sich die Geschichte auf Englisch so frisch und mitreißend lesen, als wär sie gestern geschrieben worden! Im Deutschen gibt es unter den zahlreichen Übersetzungen mindestens eine exzellente - von Karl Lerbs, der nicht pedantisch Wort für Wort übertrug, sondern elegante, der Stimmung, dem Tempo und Rhythmus des Originals entsprechende Wendungen fand.

Neue Versuche führen nur zu Einbuße an Kraft, an Tempo, an Sauberkeit - aber die Verlage scheinen zu glauben, daß man das Rad immer wieder neu erfinden kann. Für eine gelungene Übertragung braucht es eine gehörige Prise Sprachgefühl - und handfestes historisches und fachliches Wissen.

An beidem scheint es Andreas Nohl zu fehlen. Unsäglich schon, daß er die Figuren einander siezen läßt - formal möglich, jedoch fürs 18.Jahrhundert und eine Seeräubergeschichte denkbar unpassend; damit geht bereits ein gut Teil der Stimmung über Stag.
Selbst Synchronisationen drittklassiger Piratenfilme beweisen mehr Sinn fürs Flair und verwenden die Honorativa "Ihr" und "Euch"!

Alsdann gerät die kraftvolle und wunderbar reiche Seemannsprache unter die Räder oder vielmehr unter den Kiel, "da die Seefahrersprache nur Eingeweihten verständlich ist" - merkwürdig, daß die bisher so unverständliche Erzählung je zu einem Bestseller werden konnte... Es gibt kein Dollbord mehr, nur einen schnöden Bootsrand, keine dralle Jolle, nur ein höchst ungenau bezeichnetes Beiboot, der Fockmast wird zum Vormast - da wird doch der flotteste Schoner zum lahmen Prahm! Mit anderen Worten: man traut dem Leser kein Sprachverständnis zu. "Die Schatzinsel" für tumbe Simpel!
Als ich das Buch drei Käse hoch nicht unter der Bettdecke, wohl aber unterm Bett liegend verschlang, waren es neben Stevensons packender Schreibweise gerade diese wundersamen Wörter, die mir die Welt der knarrenden Planken und knatternden Segel eröffneten! - Man möcht nicht wissen, was in Nohls Händen aus dem "Seewolf" geworden wär, in dem es von weitaus mehr nautischen Begriffen wimmelt, oder aus Captain Marryats formidablen Seefahrerbüchern...

Peinlich wird's gar, wenn Nohl schlaumeierisch versucht, Stevenson zu verbessern - Captain Flints gellendes Papageiengekreisch "Pieces of eight! Pieces of eight!" wird nicht zum richtigen und obendrein lautmalerisch passenden ""Piaster! Piaster!" (ein gebräuchlicher Name für die spanischen Pesos de ocho oder 8-Realen-Stücke), sondern zu "Dukaten", weil, so bemerkt es Nohl überschlau, ein Papagei ohne Lippen keine Lippenlaute formen könne. Demnach wäre Stevensons Original ebenso falsch wie die alte Übersetzung ... als könnten Papageien keine Lippenlaute imitieren! Sie erzeugen auch gutturale Töne ohne Kehlkopf und Stimmlaute ohne Stimmlippen - das Argument ist also ganz verquer und entlarvt den Täter als Wichtigtuer, der sich kundiger gerieren will als der Autor von Weltruf!
Davon abgesehen kann ein Übersetzer nicht selbstherrlich den Text ändern (im Nachwort wird aber "größtmögliche Nähe zum Original" versprochen, der Klappentext gar rühmt dreist die "größte Werktreue"!)

Überdies wird durch diese durch nichts motivierte Verschlimmbesserung aus der riesigen in Lateinamerika seinerzeit in Massen geprägten und in aller Welt verbreiteten Silbermünze ein viel selteneres deutsches oder venezianisches Goldstück - ausgerechnet auf der spanischen Silberflotte niemals 350 000mal auf einen Schlag anzutreffen! - diesen faustdicken Humbug aber nimmt der scheinbar so auf Korrektheit pochende Übersetzer großzügig in Kauf. Schon ein Wunder, daß Nohl die "Plate ships", von Amerika nach Spanien abgehende Silberschiffe, nicht mit "Tellerschiffen" übersetzt hat, sondern mit "Goldschiffen". Über ein Quentchen Spanisch sollte verfügen, wer sich mit Piraten der Karibik beschäftigt; plata bedeutet Silber.

Auch an anderer Stelle leistet sich Herr Nohl derbe Schnitzer aus Unkenntnis der englischen Sprache.
So heißt es über Billy Bones im ersten Kapitel: "one of the cocks of his hat having fallen down, he let it hang from that day forth, though it was a great annoyance when it blew". Daraus wird bei Nohl "Nachdem eine seiner Hutfedern abgeknickt war, ließ er sie einfach herunterhängen, obwohl sie sehr lästig sein konnte, wenn der Wind blies."
Nun ist ein "cocked hat" kein Federhut, wie der Hahn im Namen nahelegen könnte, sondern ein Dreispitz oder, seemännisch gesprochen, Dreimaster; auch wenn nicht von "brim" die Rede ist, handelt es sich also um die Hutkrempe - schließlich trug kein Seemann einen straußenfederngeschmückten Kavaliershut à la française! Zudem wird hier aus dem flüssigen Englisch ein umständliches Deutsch mit vier Teilsätzen. Karl Lerbs übersetzte elegant mit "Als seine Hutkrempe sich auf einer Seite gelöst hatte, ließ er sie hinfort einfach baumeln, obwohl ihm das bei Windwetter lästig war." So einfach geht das.
Einen weiteren Fauxami findet man ein paar Kapitel später: "and John would touch his forelock" bedeutet natürlich nicht, Silver habe an seine Stirnlocke getippt - das seemännische Salutieren ist auch einem Kahlkopf noch möglich. Wer die Verfilmung von "Master and Commander" gesehen hat, wird den saloppen Gruß vor Augen haben. Offensichtlich gehören weder Herr Nohl noch sein Expertenstab zu den intimen Kennern der britischen Seefahrt! Dennoch hat Herr Nohl die Stirn, Stevenson der seemännischen Unkenntnis zu zeihen!

Der halbwüchsige Jim wird von Ben Gunn mit "Maat" angeredet, obwohl er dem Alter nicht mal Leichtmatrose sein könnte: "mate" hat eben ein paar mehr Bedeutungen, als Herrn Nohls Schulweisheit sich träumen läßt, unter anderem "Kumpel, Kamerad". Laut Glossar, das von der betreffenden Seite auf eine andere verweist, avanciert Jim dadurch sogar zum Steuermann - das ist schlichtweg grober Unfug.

Der verstörte Dick, dem nach seemännischem Aberglauben Unheil prophezeit wird, weil er eine Bibel geschändet hat, hofft, daß er es durch einen Kuß auf das Buch abwenden kann ("it'll do to kiss the book on still, won't it?"), doch "Das Buch ist aber noch gut genug, um darauf zu küssen, oder?" ergibt gar keinen Sinn. Auch ist eine Bibel, die bei einem Schwur nicht mehr bindet ("it don't bind more than a ballad-book"), im Fall eines Falles, nämlich bei einem Meineid, eben doch kostbarer als sei sie "genau so wenig wert wie 'n Liederbuch".

Ein einziges Mal hab ich eine Stelle entdeckt, die von Lerbs mißverstanden wurde und von Nohl richtig erkannt - wenngleich nun der absonderlich geheimnisvoller Ausdruck "Flints Faust" zum prosaischeren "Flints Gekrakel" wurde. Tatsächlich aber ist mit "fist" eine Handschrift gemeint: die Karte also.

Apropos Karte: nicht einmal die bleibt von Fehlern verschont! Daß das akribisch gezeichnete Original durch großschriftig darübergesetzte deutsche Namen vermehrt wird, mag noch als Schönheitsfehler durchgehen. Daß der größte Hügel, das "spyeglass", aber identisch ist mit dem "main mast", wird durch Silver beim ersten Anblick der Schatzinsel erklärt - auf der neuen Karte jedoch erhält ein bislang unbenamstes Hügelchen nahe der Nordbucht und nördlich des "Ausgucks" den Namen "Großmastberg" (was ähnlich tapsig klingt wie Zugspitzenberg oder Matterhornberg) - für die Eleganz und Kraft der Sprache fehlt dem Übersetzer anscheinend jeder Sinn.

Auch für Stevensons Sprachrhythmus hat Nohl kein Ohr.
Man lese, wie gleich zu Beginn der alte Käptn beschrieben wird - gleichsam mit Jim Hawkins' Augen über die pittoreske Gestalt wandernd: "I remember him as if it were yesterday, as he came plodding to the inn door, his sea-chest following behind him in a hand-barrow; a tall, strong, heavy, nutbrown man; his tarry pigtail falling over the shoulders of his soiled blue coat; his hands ragged and scarred, with black, broken nails; and the sabre-cut across one cheek, a dirty, livid white." Nohl zerhackt diesen nicht grundlos so langen, doch immer noch gut lesbaren Satz in drei und steht nicht an, den letzten wie nach einem Stocken mit "und" beginnen zu lassen: "...die Fingernägel schwarz gerändert und abgebrochen. Und der Säbelschmiß auf seiner Wange...". Das holpert und stolpert nun wie ein Schulaufsatz - nicht nur an dieser Stelle, denn für Satzanfänge mit "und", die seit Fritzing Reuter verpönt sind, hat der Übersetzer eine Vorliebe - sie tauchen sogar im Doppelpack auf.
Geradezu gestelzt klingen Ausdrücke, die umgangssprachlich salopp klingen sollen: "mir hat der Job kein Zehntel so gut gefallen, bevor ich das Gespräch mit dir hatte" sagt kein Mensch

Mitunter liest sich Nohls Deutsch geradezu, als hätte er Tucholskys Anleitung für einen schlechten Redner zugrunde gelegt. Doppelte Genitive geben sich ein fröhliches Stelldichein, kraftvolle Verben verkümmern zu bürokratischen -ung-Wörtern usw. usf. Schon die Überschriften tschilpen es vom Dache: "Die Seemannskiste" (statt "Die Seekiste"), "Fortsetzung der Erzählung durch den Doktor: Die letzte Fahrt mit dem Beiboot" (statt "Der Doktor setzt den Bericht fort: "Die letzte Fahrt der Jolle") und dergleichen mehr.

Besonders greulich finde ich aber solche gequälten Modernismen wie "hau mich der Lukas!" - aus dem Munde von Long John Silver unsäglich! Das ist nicht seemännisch gesprochen, ja, nicht mal umgangssprachlich, sondern arg gekünstelt und klingt für meine Ohren schlichtweg falsch.

Nein, dieser unsterbliche Klassiker hat einen solch garstigen Kastratenschnitt nicht verdient. Über die Planke damit!
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2014
So gerne ich Harry Rowohlt höre: für die Lesung ist er deutlich zu alt besetzt
. Betulichkeit ist nun gerade genau das Gegenteil von dem jugendlichen Entdeckergeist, den ich mir in der Stimme des Diseurs gewünscht hätte.
Die Neuübersetzung bringt leider keinen neuen oder anderen Zugang zum Text, im Gegenteil: sie verkleistert den Text, nimmt ihm seinen Charme und verlegt ihn sprachlich in ein scheinmodernes Nirgendwo. Leider eine Geburtstags Produktion = eine, die man sich hätte schenken können.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 10. Oktober 2014
Das Äußere stimmt schon mal: eine richtig schöne Hülle, ein stimmiges Artwork, ein kleines Booklet, eine praktische Handhabung. Der Hörverlag besticht ja seit langer Zeit mit diesen für Nutzern so wichtigen Fragen der Handhabbarkeit, die in diesem Fall hervorzuheben sind, denn inhaltlich steht das Original ja über jeden Zweifel drüber. Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson ist ein Meisterwerk der Abenteuer- und Seefahrerlitaertaur, ein Monolith, der in den Träumen des damals noch jungen Engländers herausgeputzt wurde. Der darüber hinaus von seinen persönlichen Reisen in die Südsee so viel imaginative Kraft mitnahm, dass er die Welt so darstellen konnte, wie sie sich exotischer und geheimnisvoller kaum anfühlen dürfte. Dass er dabei ein wenig bei anderen Genremeistern stiehlt – geschenkt. Das darf dieses Genie, der Smollett, Long John Silver und den jungen Jim auf die Jagd nach dem Schatz sandte, auf die Reise, auf der sich deutlich die menschlichen Abgründe auftun, wenn die Gier nach Geld die Seele schwärzt. Dass die Atmosphäre entsprechend fein heraus gearbeitet wird, liegt an der aufwendige und liebevollen Produktion: an krächzenden Papageien, an Meeresrauschen, an Palmenwind. Und an Sprechern, die ihr Handwerk verstehen und die zur Creme de la Creme deutscher Schauspielkunst zählen dürfen. Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl ist ebenso mit dabei wie Gerd Wameling oder Ulrich Noethen. So pulsiert und kracht es, donnert und sucht es – ein authentischer, aufwendiger, begeisternder und kraftvoller Roman, der sehr genial in die moderne Welt übertragen wurde. Ein Meisterwerk ohne Fehl und Tadel, dafür mit ganz viel Spannung.
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16 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2014
Ich besitze eine für die Jugend bearbeitete Ausgabe, 30 Jahre alt, 4,99 DM gekostet. Die Ausgabe ist kaum gekürzt, es fehlen nur ganz wenige Sätze.
Ich habe nun die Andreas Nohl Ausgabe und parallel dazu die Jugendausgabe einigen Familienmitgliedern vorgelesen. Das war kein Doppelblindversuch, weil zumindest mir bekannt war, woher der Text kommt. Aber immerhin.

Der Text der Jugendausgabe hat besser gefallen. Kleines Beispiel: Es klingt modern, aber für einen Roman, der im 18. Jahrundert spielt, ist die Übersetzung "Erfrischungsgetränke" für "cooling drinks" gewöhnungsbedürftig. Die meisten Übersetzungen schreiben "kühlende Getränke", und ich finde das auch passender, weil der Kapitän, der diese Getränke erhält, krank ist.

Über dieses Versuch werden Literaturwissenschaftler und Verlag nur müde lächeln. Aber er zeigt, dass nicht zwingend in jedem Fall ein teurer Neukauf notwendig ist. Vor dem Kauf sollte man vergleichen, was besser gefällt.
Man findet mühelos ein halbes Dutzend Übersetzungen, die alle wesentlich günstiger sind.

Noch ein Wort zum Hörbuch: Harry Rowohlt liest auf 6 CD das komplette Buch vor. Man hätte sich einen anderen Sprecher suchen sollen. Rowohlt kann das einfach nicht, demnächst bewerbe ich mich auch als Vorleser, schlechter wäre ich sicher nicht. Wenn es zum Beispiel spannend wird oder Silver droht, senkt Rowohlt auch noch die Stimme und nimmt jeglichen Druck heraus, als wollte er gleich einschlafen. Was soll das denn?
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10 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2013
ich lese gern alte bücher in alten übersetzungen, für mich ist es häufig stimmiger, auch das zeitgenössische deutsch mitzunehmen bei solcher lektüre. hier bei diesem buch bin ich von der neu-übersetzung sehr beeindruckt und in keinster weise enttäuscht. der übersetzer versucht nicht zwanghaft, neudeutsche sprache einzuführen in eine doch schon fast hundertfünfzig jahre alte geschichte, aber erstaunlicherweise ist sie trotzdem sehr gut lesbar und könnte also auch ein produkt der neuzeit sein. wunderbar, finde ich.

die geschichte ist ja hinlänglich bekannt, deshalb hier nichts weiter darüber. diese ausgabe hier bietet aber mehr, nämlich einige historische texte zum werk, verfaßt vom autor selbst, eine wunderbare geschichte darüber, wie das buch von der schatzinsel zu dem wurde, was es noch heute ist, ein bericht seiner frau über das selbe thema, ebenso von seinem stiefsohn, dessen gemalte schatzinsel stevenson zum anlaß nahm, ein buch darüber zu verfassen, eben diese historische seeräuberpistole, wo die bösen gegen die guten am ende verlieren, wie es ein kindliches gemüt nun mal ohne verflixte psychologische spielchen eigentlich auch nur wissen will. all das sehr humorvoll und herzerwärmend notiert.

das nachwort und die anmerkungen sind auch sehr lesenswert- alles in allem eine wunderbare neue wiederentdeckung eines alten jugendbuches, eine bibliophile ausgabe, die auch erwachsenen so richtig das leseherz aufgehen lassen sollte.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Oktober 2014
Meinung
Die Schatzinsel – ein Meisterwerk der Geschichten um Piraten und Abenteuer ist wohl jedermann bekannt, darum spare ich mir hier die Zusammenfassung des Inhalts.

Der Hörverlag hat nun dieses große Buch in ein neu übersetztes Hörspiel verwandelt, das einfach genial gelungen ist und von Anfang bis Ende überzeugt.
Zwar wurde die Geschichte neu übersetzt, dabei aber nicht zwanghaft auf „neudeutsch“ getrimmt, sondern einfach ein wenig angepasst, was den Fluss der Geschichte noch unterstützt.
Überzeugende Dialoge, die passende Geräuschkulisse, ein gelungenes Soundkonzept und nicht zuletzt die hervorragenden Sprecher machen dieses Hörspiel zu einem Hörvergnügen für Jung und Alt.

Das Cover zeigt neben dem für sich selbst sprechenden Titel die Crew eines Schiffs, die auf einem Mast stehend aufs Meer (und die Schatzinsel?) hindeuten. Dabei wirkt die Besatzung wie aus einem alten Schwarz-Weiß-Film, was gut zur Geschichte paßt.
Verpackt sind die vier CDs in einer Klappschachtel aus Pappe, die im umfangreichen Booklet viele Informationen zu Autor, Regisseur und Sprechern, ein Vorwort von Heinz Sommer, verantwortlich für die Hörspielbearbeitung, Liedertexte und die Schatzkarte zusammenfasst.

Fazit
Außergewöhnlich gute Hörspieladaption der berühmtesten Piratengeschichte der Welt.
Überzeugend in Geschichte, Dialogen, Sprechern und Gesamtkonzept und ein Muss für jeden Fan und jene, die es vielleicht noch werden wollen.
Unbedingte Hörempfehlung!
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2013
Die neue Übersetzung gefällt mir, auch im unmittelbaren Vergleiche zu den mir vorliegenden älteren - und auch nicht zwingend schlechten - Versionen aus den 1950ern und 70ern, sehr gut. Ein "bearbeitet für die Jugend" sucht man zum Glück in Nohls Variante vergeblich, dies ist den meisten anderen Übersetzungen (auch weiterer Klassiker wie z.B. Cooper) leider denn doch sehr oft zur Last zu legen.
Das Buch selbst ist sehr wertig gebunden, die Umschlagsgestaltung gelungen.
Auch gut die Erklärungen zur Übersetzung, die zu den seemännischen Begriffen sowie die weiteren Anhänge.
Negativ bewerte ich lediglich die zu kleine Karte der Insel, da hätte man gerne eine vielleicht separat beiliegende, etwa 4 mal so große Karte gehabt, um besser im Text versinken zu können... Mal schauen wo sich sowas besorgen lässt.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2014
Der hessische Rundfunk hat die Neuübersetzung des Abenteuerklassikers von Stevenson durch Andreas Nohl zum Anlass genommen, ein neues Hörspiel der Schatzinsel zu produzieren. Dafür hat Heinz Sommer für die Bearbeitung und Leonhard Koppelmann für die Regie verpflichten können. Allerdings exisiteren bereits einige Hörspiele und Filme über die Schatzinsel. Macht es wirklich Sinn, dieser neuen Produktion, die beim Hörverlag erschien, ebenfalls eine Chance zu geben?

Robert Louis Stevenson hatte bisher nicht den großen Erfolg, den er sich wünschte und der dem Leben seiner Familie gut täte. Doch da kommt ihm die Idee einer Insel, die den Mittelpunkt eines neuen Fortsetzungsromans darstellen soll: die Schatzinsel.

Andreas Nohl ist ein bekannter deutscher Übersetzer und Herausgeber, der u.a. die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn neu übersetzte. Bevor er sich der Schatzinsel widmete, hatte er bereits mit Robert Louis Stevenson zutun. 2011 erschien bereits seine Übersetzung von "St. Ives" beim Hanser Verlag in München, bei der es sich sogar um eine Erstübersetzung handelt. Da er bereits bekannte Schriftsteller klassischer englischer und amerikanischer Literatur übersetzte, lag es nahe, auch die Schatzinsel einer Neuübersetzung zu unterziehen. Die Modernisierung des Romans bemerkt man vor allem an der dezent in die neuere Zeit transportierten Seeräubersprache. Statt "ihr" oder "euch" gibt es "Sie" zu hören. Ich bin kein Freund von Neu-Übersetzungen. Das liegt vor allem daran, dass bisherige Übersetzungen dadurch einen Stempel ala "nun überflüssig" bekommen. Dennoch kann ich nicht verschweigen, dass Nohl hier wirklich gute Arbeit geleistet hat und der Fluss der Geschichte durch die leichte und angenehme "Anpassung" nicht gestört wurde.

Für das Hörspiel hat sich Heinz Sommer der Neuübersetzung angenommen und ein hörspielfähiges "Drehbuch" geschaffen. Vor allem schenkte ich den wohlüberlegten "Einschüben" während des Hörspiels Beachtung, die vom Entstehungsprozess des Romans in Form von Erzählungen Stevensons, seiner Frau und seines Sohnes berichten. Im angehängten ca. 30-minütigen Werkstattbericht erfährt man, dass diese Erzählungungen am Ende des Romans angefügt waren, sich Heinz Sommer allerdings dafür entschied, diese an den richtigen Stellen wie eine Art "Kommentar" oder "Hyperlink" in das Hörspiel einzubauen. In meinen Augen bestand da die Gefahr, den Hörer abrupt mitten aus der Handlung zu reissen und so das Hörerlebnis zu trüben. Dies war allerdings nicht der Fall, man hat das sehr gut "eingepasst". Außerdem sind die Informationen zum Entstehungsprozess durchaus interessant.

Für dieses Hörspiel fährt man eine großartige Besetzung auf. Mit Ulrich Noethen ist ein der Produktion ein Glücksgriff für die Rolle des Robert Louis Stevenson gelungen. Er ist nicht nur ein hervorragender Schauspieler, sondern ein ebensolcher Sprecher. Den seit vielen Jahren verstorbenen Autor stellt er mit warmer, dramatischer Stimme sehr gut dar. Maximilian von der Groeben als Jim Hawkins/Erzähler und Udo Wachtveitl als Long John Silver tragen mit ihren "Haupt"-Rollen und ihrem beeindruckenden Spiel das Hörspiel. Wie das bei der "Beziehung" dieser beiden Charaktere sein muss, harmonieren die Beiden sehr gut. Gerade Udo Wachtveitl, der vor allem durch seine Rolle im Münchner Tatort bekannt ist, zieht den Hörer mit der Darstellung des Long John Silver in den Bann. Dies soll aber nicht die tollen Leistungen von Sprechern wie Sylvester Groth, Gerd Wameling, Thomas Fritsch, Ulrich Pleitgen, Matthias Habich und viele weitere gute Sprecher in den Schatten stellen. Sie alle haben ihrem Beruf alle Ehre gemacht und das Hörspiel zielstrebig zum Leben erweckt und damit ihren Beitrag zum Kopfkino geschaffen.

Wie bei Radiosendern, aber vor allem beim Westdeutschen Rundfunk üblich, wird viel Wert auf viele und authentische Geräusche und Kulissen wert gelegt, was hier ebenfalls der Fall ist. Mit der von ihm komponierten Musik transportiert Henrik Albrecht sowohl die Spannung des Romans als auch die Emotionen und Charaktere sehr gut. Insgesamt vier passende Lieder hat Heinz Sommer für das Hörspiel geschrieben bzw. bearbeitet. Die Musik dafür lieferte ebenfalls Henrik Albrecht.

Das Cover des Digipacks ist ansprechend gestaltet. So findet sich außer einem Teil einer Schatzkarte mit dem Titel des Hörspiels auch ein Foto vom Segelturn Stevensons' in der Südsee auf der Titelseite. Die vier CDs sind in Einschubtaschen des Digipacks untergebracht, was auf Dauer zu leichten oberflächlichen Kratzern führen kann! Weiterhin ist ein dickes 20-seitiges Booklet im Digipack untergebracht, welches ebenfalls ansprechend gestaltet ist und sowohl Informationen zur Hörspielproduktion, den beteiligten Personen und Sprechern als auch die Liedtexte und die Schatzkarte enthält.

Fazit: Durch die tolle Inszenierung, eine wahnsinnig gute Besetzung und den passenden vorsichtigen Einschub von Anekdoten legen Heinz Sommer und Leonhard Koppelmann ein - auf der Neuübersetzung Andreas Nohls' basierendes - herausragendes Abenteuerhörspiel vor. Trotz zahlreicher Filme, Übersetzungen und Hörspiele empfehle ich, dieser neuen Inszenierung ein Ohr zu leihen!

© Friedel / Hörspieltalk.de
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Erster Eindruck: Gelungene Neuinterpretation des Klassikers

Seit sich der Seefahrer William Bones im Gasthof „Zum Admiral“ einquartiert hat, herrscht dort eine ziemlich raue Stimmung. Zwar ist der kranke Gastwirt alles andere begeistert, doch sein Sohn Jim kann sich wöchentlich einen Silbertaler verdienen, wenn er Ausschau nach einem einbeinigen Piraten hält. Als dieser tatsächlich auftaucht, beginnt für Jim das aufregendste Abenteuer seines Lebens...

„Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson ist längst zu einem Klassiker der Jugendliteratur geworden, schon einige male wurde die Geschichte als Film oder auch als Hörversion umgesetzt. Braucht es da noch eine weitere Vertonung? Der Hörverlag gibt mit der CD-Version einer Produktion des hessischen Rundfunks eine eindeutige Antwort darauf, und die lautet ja! Mit fast 4 Stunden Laufzeit ist diese Vertonung deutlich länger als andere Umsetzung, ist aber zu keiner Zeit langatmig, sondern unterhält immer bestens mit einer sehr dichten Atmosphäre. Die einzelnen Szenen werden sehr genau ausgekostet, sodass der abenteuerliche Charakter der Handlung noch weiter in den Vordergrund gerückt wird. Zahlreiche packende Szenen, doch zwischendrin auch immer wieder ruhigere Passagen, die die Dynamik erhöhen und sich sehr stimmig einfügen. Doch im Vordergrund steht immer dieser sehr abenteuerliche Charakter, der durch treffende Wortwahl und eine wunderbare Inszenierung unterstrichen wird. Der absolute Großteil der Handlung ist in Dialogen erzählt, nur wenige Kommentare durch Jim Hawkins dienen als Erzähltexte, was einen sehr lebendigen Eindruck erzeigt. Für mich die beste Hörspiel-Umsetzung der Schatzinsel, die mich völlig mitreißen konnte.

Maximilian von der Groebe ist eine hervorragende Wahl für die Rolle des Jim Hawkins, der gleichzeitig auch in kurzen Erzählpassagen zu hören ist. Er spricht sehr lebendig, voller Energie und kann dabei die spannenden und dramatischen Szenen besonders gut betonen. Udo Wachtveitl spricht Long John Silver sehr betont und mit viel Nachdruck, schafft einen imposanten Charakter und kann sehr variabel die verschiedenen Szenen meistern. Hervorragend auch Thomas Fritsch, der mit seiner markanten und einprägsamen Stimme Billy Bones immer sehr standfest und prägnant umsetzt. Weitere Sprecher sind unter anderem Sylvester Groth, Gerd Wameling und Ulrich Pleitgen.

Die Inszenierung der Geschichte ist herausragend gelungen, die musikalische Umsetzung voller Vielfalt und Atmosphäre. Eingesetzt werden insbesondere klassische Orchesterklänge, die sich sehr eng um die Dialoge schmiegen und auch während der Gespräche sanft eingesetzt werden. Das legt die Betonung auf die verwegene Stimmung, die Szenen auf hoher See werden zudem mit einer passenden Geräuschkulisse unterlegt.

In schlichten Lettern ist auf dem Cover der Titel auf einer Art Schatzkarte gedruckt, während das eigentliche Motiv einige Männer in der Takelage eines Segelbootes zeigt. Der schwarz-weiße Motiv haftet Patina an, was bestens zu der Stimmung des Hörspiels passt. Das Booklet im Inneren des dicken und stabilen Digipacks enthält einige Fotos, viele zusätzliche Informationen und einen lesenswerten Einleitungstext über die Entstehung der Produktion.

Fazit: Auch wenn die Geschichte bereits bekannt ist, wird ihr hier viele neue Facetten abgerungen. Trotz der Länge ist alles sehr kurzweilig und unterhaltsam erzählt, die Stimmung und die packende Atmosphäre werden in den Vordergrund gestellt. Eine sehr eindringliche und rundum gelungene Produktion.
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Um es gleich vorweg zu sagen, meine Fünfsternebewertung bezieht sich einzig und allein auf das Hörspiel. Auch weil ich die Qualität der Neuübersetzung von Andreas Nohl mangels Vergleiche nicht beurteilen kann. Aber wie weit ein Übersetzer mit seiner Arbeit dem Original gerecht wird, war mir als Kind und Jugendlicher völlig egal. Ich wollte mich einfach in eine fremde Welt entführen lassen, spannenden Geschichten zuhören und mit den Figuren mitfiebern. Und aus den gleichen Gründen liebe ich gute Hörspiele wie dieses noch heute.

Der Inhalt des bekannten Abenteuerromans dürfte selbst denen bekannt sein, die Stevensons Schatzinsel nie gelesen haben. Denn „Treasure Island“ wurde nach dem Erscheinen zu einer Art Mustervorlage für unzählige Varianten. Auch wenn Stevenson keinen Hehl daraus machte, dass er sich von Daniel Defoe, Allan Poe und Washington Irvin beeinflussen ließ. Letztlich geht es einfach um die hindernisreiche Suche nach einem vergraben Piratenschatz. Und damit auch um die überzeitlichen Themen Gier, Verrat, Entdeckung und Rivalität.

Dieser Neuproduktion liegt ein Booklet bei, das sich erfreulicherweise von lieblos gestalteten Minimalinfoblättern klar abhebt. Daher erfahren wir auch Einiges über die wichtigsten Sprecher, zu denen Maximilian von der Groeben als Jim bzw. Erzähler, Udo Wachtveitl in der Rolle von Lohn John Silver, Sylvester Groth als Dr. David Livesay, Gerd Wameling alias Squire John Trelawney, Ulrich Pleitgen als Kapitän Smollet sowie Ulrich Noethen mit der Stimme Stevensons gehören. Da es zum Konzept dieser aufwändigen Produktion gehört, jeder Rolle ein eigenständiges Gesicht zu geben, fehlen im Begleitheft verständlicherweise Hintergrundinformationen zu allen Sprechern. Aber dafür druckte man die Liedtexte sowie eine Karte der Schatzinsel ab.

Für die Hörspielbearbeitung ist Heinz Sommer verantwortlich, für die Regie Leonard Koppelmann. Und was die beiden mit ihrer Sprechertruppe schließlich erreichten, hat mich in Zeiten zurückgeführt, in denen ich in unserem Wohnzimmer saß und gebannt auf das alte Radiogerät starrte, aus dem mir fremde Personen eine spannende Geschichte erzählten. Gut möglich, dass diese wöchentlichen Aufführungen dazu beitrugen, der Fantasie einen festen Platz in meinem Leben einzuräumen.

Mein Fazit: Die vier CDs mit einer Gesamtlaufzeit von vier Stunden helfen mit, dass Robert Louis Stevensons Schatzinsel nicht in Vergessenheit gerät. Denn unabhängig von der Frage nach der richtigen Übersetzung überzeugt diese Produktion des Hessischen Rundfunks durch packende Dialoge, Musik, Ton und Dramaturgie. Aber letztlich sind es natürlich die Sprecher, denen das größte Lob gebührt. Sie können sich mit der Geschichte und ihren Figuren offenbar so gut identifizieren, dass der Funke auf jeden Hörer überspringen wird. Es sei denn, man habe den Glauben an verborgene Schätze auf dem Weg zum Erwachsenen verloren.
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