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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebenswegpunkteroman
Romane setzen bei uns immer wieder Lebenswegpunkte.

Einen dicken Punkt hat mein heiß ersehntes Weihnachtsgeschenk, der Jugendroman „43 Gründe, warum es aus ist“ (Hanser) von Daniel Handler, gesetzt.

„43 Gründe, warum es aus ist“ – der Titel ist Programm und somit ist es kein Geheimnis, dass es aus ist und...
Vor 16 Monaten von Binea veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gewöhnungsbedürftig...
Ed und Min hatten eine kurze und intensive Beziehung, doch dann ist es aus. Sie haben sich geliebt, doch schnell erkannt, dass sie absolut unterschiedlich sind. Nun schreibt Min einen brief an Ed und gibt ihm 43 Dinge zurück, die sie mit der kurzen intensiven beziehung verbindet und erklärt ihm in diesem brief, warum die Liebe gescheitert ist...
Vor 21 Monaten von Julia veröffentlicht


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3.0 von 5 Sternen Schluss gemacht, 16. September 2013
Rezension bezieht sich auf: 43 Gründe, warum es aus ist (Audio CD)
Min und Ed sind getrennt. Der Basketballspieler und die junge Filminteressierte haben sich auf der Geburtstagsfeier eines Freundes kennengelernt. Doch nun sind sie getrennt und Min schreibt einen Brief an Ed und packt einen Karton zusammen in dem sie alle Dinge, die sie an ihn und ihre Beziehung erinnern verstaut. Anhand der vielen kleinen Gegenstände zeichnet die Protagonistin die Geschichte ihrer kurzen jugendlichen Liebe nach.
43 Gegenstände, 43 Kapitel, 43 Zeugen einer jungen Liebe zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wer sich selbst noch gut an seine erste große Liebe erinnern kann der weiß, dass die kleinsten Gegenstände, ein Feuerzeug oder ein Paar Kronkorken zu den liebsten Erinnerungsstücken werden können. Dies ist die Grundidee des Hörbuchs. Die Geschichte ihrer Liebe ist eigentlich schön ausgedacht aber natürlich kommt sie mit einem verletzten und teilweise verbitterten Unterton daher. Handler nimmt den Zuhörer mit auf eine in die Jugend und lässt die Geschichte anhand der „43 Gründe“ lebendig werden. Das unschöne Ende kommt dann leider mit voller Wucht und hat bei mir Traurigkeit darüber hinterlassen, dass der Hauptfigur Min die erste große Liebe auf diese Art im Gedächtnis bleiben muss.
Handler hat die Charaktere recht gut herausgearbeitet und besonders Min erhält Tiefe durch ihr großes Interesse am Film. Laura Maire gibt der Figur eine Stimme, die dafür sorgt, dass der Hörer sich ein Bild von Min machen kann. Schön ist auch die Verbindung zwischen Min und ihrem besten Freund, die zeigt, dass Freundschaft viel aushalten kann.
Insgesamt habe ich mir das Hörbuch „43 Gründe, warum es AUS ist“ gern angehört. Die Geschichte war trotz ernstem Hintergrund stellenweise leichtfüßig und unterhaltsam. Ab der 4. CD wurde es dann allerdings doch etwas langatmig. Insgesamt würde ich das Hörbuch mit der Note 3 bewerten. Insgesamt ein solides Werk aber an der einen oder anderen Stelle fehlt etwas Spannung.
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3.0 von 5 Sternen Die erste Liebe - im Rückblick, 10. September 2013
Rezension bezieht sich auf: 43 Gründe, warum es AUS ist (Gebundene Ausgabe)
43 Gründe, warum es aus ist" ist ein schönes Buch übers Erwachsenwerden. Über die erste Liebe - und die Erkenntnis, dass auch die allererste Liebe keineswegs oberflächlich sein muss. Denn Min, die Ich-Erzählerin des Buches, will ihrem Ex, Ed, ausführlich begründen, warum es aus ist. Und so besteht das Buch aus nichts anderem als einem Monolog darüber, warum die Beziehung nicht klappen konnte. Daniel Handler hat das Buch geschrieben, bekannt ist er für die Jugendbücher, die er unter seinem Pseudonym Lemony Snicket geschrieben hat.
Einen Karton stellt Min ihrem Ex Ed vor die Tür. 43 Gegenstände sind darin, die sie ihm zurückgibt - mit der entsprechenden Erklärung. Diese Gegenstände sind der Anlass für die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit, an die Höhen und Tiefen der Beziehung. Und bevor man sich versieht, ist man am Kapitelende und erfährt, warum es mit der Beziehung einfach nicht klappen konnte. Zumindest wenn es nach Min geht. Zum Beispiel, weil Ed sich den Film in Mins Kopf nicht vorstellen kann, oder weil Ed einfach so in eine Geburtstagsparty hereingeplatzt ist, ohne überhaupt dem Geburtstagskind zu gratulieren.
Nun sind es aber fast 400 Seiten, auf denen die Beziehung wiederbelebt wird. Und das ist doch zu viel. An einigen Stellen wird die Handlung recht langatmig erzählt. Die filmischen Referenzen, die Min als Filmnärrin immer wieder einfließen lässt, sind wenig erquicklich, da es sich zumeist um unbekannte Filme handelt, die zur Sprache kommen.
Schön ist an diesem Buch die Sprache. Durch die Mischung aus Erinnerung und direktem Eintauchen in das Geschehen (zum Beispiel durch viele wiedergegebene Dialoge) wird die Beziehung Stück für Stück lebendig. Und man merkt doch nach und nach den Schmerz, den auch die Ich-Erzählerin empfindet und spürt die Liebe, die sie noch immer für Ed empfindet.
Schön ist an diesem Buch auch die Gestaltung: Den Bildern ist viel Raum gegeben, das Layout wirkt luftig, das Papier ist von einer angenehmen Dicke. Man merkt, dass sich der Verlag hier viel Mühe gegeben hat. So oft findet man das heute nicht mehr.
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5.0 von 5 Sternen Liebeskummer verarbeiten mit einfachsten Alltagsgegenständen, 30. August 2013
Rezension bezieht sich auf: 43 Gründe, warum es AUS ist (Gebundene Ausgabe)
Schulalltag und junge Liebe mit Zuckerguß? Cheerleader-Romanze mit Zickenkrieg und süße Liebelei am Schulhof? Niemals! Eine typisch amerikanische Teenie-Lovestory ist Daniel Handlers Erzählung auf gar keinen Fall. Diese Liebesgeschichte wird nämlich erst nach der Trennung Stück für Stück erzählt und selbst diese Trennung ist keine wehleidige „Durchschnittsklamotte“ mit berechenbaren Pointen. Dieses Buch ist nämlich originell.

Es handelt sich um eine durch Gegenstände definierte Liebe zweier Jugendlichen, die eben schon vorbei ist und die gemeinsamen Erinnerungsstücke werden in Begleitung mit der damit verbundenen Ereignissen neu bewertet, aus der Kiste geräumt und zurückgegeben. Das ist eine Abrechnung, eine Rechtfertigung und die Befreiung von einem unwürdigen Partner.

Die Hauptfiguren, Min und Ed, die kluge und einfühlsame Filmliebhaberin, die ihr Leben in Filmszenen wiedererkennt und der Star der Basketballmannschaft erleben ihre Beziehung auf verschiedene Weise. Wie es im Leben läuft, gibt es hier trotzdem keine Gewinner. Ed entscheidet sich oberflächlicherweise für ein anderes Mädchen und Min kommt über ihren Kummer auf ihre besondere Art gut hinweg. Am Ende sieht sie doch sogar ein, dass all die Sachen, die sie verabschiedet „waren mal … Teil von etwas Schönem“.

Min lässt langsam und überzeugt zur gleichen Zeit Greifbares und Gefühle los.
Das ist das Wichtigste, was dieses Buch allen jungen Lesern mitgeben kann: Wie man sich verliebt, wie man sich trennen kann und wie man mit den aufgewühlten Emotienen danach zurecht kommen kann.

Die ausgefallene Geschichte mit viel Humor berührt die Herzen genauso, wie die modernen Illustrationen von Maira Kalman mit Knallfarben und klaren Kontrasten. Sie sind genauso schlicht wie Mins Worte.
Um die Qualität dieser Bilder entsprechend zur Geltung zu bringen, musste jedoch auf hochwertiges Papier gedruckt werden. Das äußerst dekorative Gesamtwerk (Hardcover) bringt knapp 800 Gramm Gewicht auf die Waage, das ist schon beachtlich und macht sich jedes Mal bemerkbar, wenn man nach dem Buch greift. Man möchte jedoch auf diese Schönheit keinesfalls verzichten.

Der Bildband-Jugendroman ergibt ein perfektes Teenie-Geschenk zur jeder Angelegenheit oder einfach nur so aus „aktuellem Anlass“ als kleine Aufheiterung bei Liebeskummer.

Die angekündigte Verfilmung wird hoffentlich gut gelingen.
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4.0 von 5 Sternen Teenagerliebe, 30. August 2013
Rezension bezieht sich auf: 43 Gründe, warum es AUS ist (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Auf der Geburtstagsparty von Al lernt Min Ed kennen. Min ist der "künstlerisch angehauchte" Typ, Ed der Basketball Co-Kapitän, sie könnten nicht gegensätzlicher sein. Dennoch besteht eine Anziehungskraft und die beiden haben ein Date und werden schliesslich ein Paar. Doch leider trennen sie sich wieder. Um die Trennung zu verarbeiten, schreibt Min Ed einen Brief und erklärt die Gründe für die Trennung und zwar anhand von 43 Souvenirs aus ihrer Beziehung, wie z.B. die Kinokarte des ersten Dates, den Zuckerstreuer, den sie geklaut haben usw.

Meine Meinung:
Ich wünschte, ich hätte dieses Buch gehabt, als ich Teenager war. Es beschreibt absolut authentisch die Gefühle und Ängste die man als Mädchen bei der ersten grossen Liebe hat und erst recht nach der Trennung. So echt, dass ich überrascht bin, dass dieses Buch von einem Mann geschrieben wurde! Dieses Buch hätte meinen Trennungsschmerz nicht gelindert, aber erträglich gemacht, da es mir bewusst gemacht hätte, dass ich nicht die Einzige bin, die so fühlt. Mir gefällt ebenfalls die aussergewöhnliche Art, die Geschichte zu erzählen, anhand der Objekte, die aus der gemeinsamen Zeit stammen. Mich stört auch nicht, dass von Anfang an klar ist, dass die beiden sich wieder trennen, denn welche erste grosse Liebe hält schon ein Leben lang (ausser im Märchen)?
Das Cover ist schön und aussergewöhnlich gestaltet, mich hat die Schrift gleich angesprochen. Die Bilder von den Objekten sind ebenfalls wunderschön gezeichnet und lockern das Buch immer wieder auf. Da sie am Anfang des Kapitels stehen, machen sie immer gleich neugierig auf die Geschichte, die hinter dem Objekt steht.

Fazit:
Geniales Buch für jedes Teenager-Mädchen, aber auch für Erwachsene spannend, man fühlt sich gleich in die eigene Jugend versetzt.
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4.0 von 5 Sternen Ein langer Abschiedsbrief, 25. August 2013
Rezension bezieht sich auf: 43 Gründe, warum es AUS ist (Gebundene Ausgabe)
Diese Geschichte ist der lange Abschiedsbrief eines jungen Mädchens, in dem sie die Beziehung zu ihrer ersten großen Liebe beendet.

Die 16jährige Min lernt auf einer Party den Basketballer Ed kennen und verliebt sich in den gut aussehenden Jungen. Zu ihrer großen Verwunderung interessiert sich auch Ed für sie. Die zwei Jugendlichen beginnen eine Beziehung, obwohl sie augenscheinlich doch so unterschiedlich sind. Min mit ihrer schon an Besessenheit grenzenden Vorliebe für Kinofilme und der sportbegeisterte Mädchenschwarm Ed scheinen so gar nicht zusammen zu passen. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass diese Beziehung schon nach kurzer Zeit zum Scheitern verurteilt ist.

In einem langen und ausführlichen Brief an Ed und mittels einer Kiste voller Erinnerungsstücke, die Min an Ed zurückgibt, offenbart das Mädchen ihre Gründe dafür, warum sie die Beziehung beendet. Zu jedem einzelnen Andenken schreibt sie die entsprechenden Begebenheiten und damit verbundenen Gefühle auf. So erfährt man als LeserIn Stück für Stück die Geschichte dieser Liebe und deren Ende.

Die Grundidee zu diesem Buch hat mir sehr gefallen, da sie für mich in dieser Form neu ist. Die Umsetzung allerdings birgt in meinen Augen jedoch den ein oder anderen kleinen Mangel.

Gut vermittelt wurde meiner Ansicht nach die teils etwas (typisch) chaotische Gefühlswelt eines pubertierenden Teenagers, dh. in diesem Fall das Auf und Ab von Min's Emotionen.

Schade hingegen fand ich, dass man die Geschichte eben nur einseitig erfährt. Ich habe ein wenig den Blickwinkel Ed's vermisst.

Außerdem hat mich Min's extreme Leidenschaft für Filme ein bißchen genervt, insbesondere da mir die beschriebenen Filme bzw. deren Filmszenen völlig unbekannt sind. Ich habe mich sogar gefragt, ob es diese Kinofilme tatsächlich gibt oder ob sie erfunden sind ? So konnte man diese Leidenschaft nicht wirklich teilen oder nachvollziehen.

Gut gefällt mir mit den liebevollen Zeichnungen die Aufmachung des Buches, da so noch ein greifbarerer Einblick in den Inhalt der Kiste gewährt wird.

Trotz der erwähnten kleineren Mängel möchte ich das Buch gerne - nicht nur Jugendlichen - weiterempfehlen, denn es ist in seiner Art schon etwas Besonderes. Es weckt Erinnerungen an die eigene erste große Liebe und an das Gefühlschaos, welches damit einhergeht, es regt zum Nachdenken an und es lädt aber auch zum Schmunzeln ein und zeigt auf wunderbare Weise, wie man womöglich eine derartige Krise überwinden kann.
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4.0 von 5 Sternen Das Wühlen in der Erinnerungskiste - Mutig und schön, 23. August 2013
Von 
Marie-Kristin Dammer "Wortmalerei" (Mönchengladbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 43 Gründe, warum es AUS ist (Gebundene Ausgabe)
"Ich sehe die Szene noch genau vor mir. Die Welt ist wieder in Ordnung, das sagt dieses Lächeln. Ich habe dich geliebt, aber hier hast du den ganzen Krempel zurück, raus aus meinem Leben damit, so wie mit dir, das sagt dieses Lächeln. Ich weiß, du kannst es nicht sehen, Ed, du nicht, aber wenn ich dir den ganzen Plot erzähle, vielleicht verstehst du’s dann doch, dieses eine Mal, denn selbst jetzt noch wünsche ich mir, dass du es kapierst. Ich liebe dich nicht mehr, natürlich nicht, trotzdem kann ich dir noch etwas zeigen."
[”43 Gründe, warum es AUS ist” // Daniel Handler // S. 14]

Erster Satz:
Lieber Ed, noch eine Sekunde, dann hörst du ein lautes Rums.

Inhalt:
Ed Slaterton ist der Co-Kapitän der Basketballmannschaft und Mädchenschwarm der Schule, Min Green ist anders, eher der "künstlich angehauchte Typ". Auf einer Party kommen sich die beiden näher und verlieben sich ineinander. Die Beziehung zwischen dem ungleichen Paar steht jedoch unter keinem guten Stern, denn so verschieden wie die beiden sind, kann das doch gar nicht gut sein. Schließlich war Min nicht als Basketballwitwe enden und Ed mag all die "schwulen" Filme nicht, die Min so liebt. Als es dann aus ist, schreibt Min Ed einen langen Brief und gibt ihm all die Dinge zurück, die sie an ihn erinnern, denn es gibt mehr als ein Geheimnis, das zwischen den beiden steht.

Schreibstil:
Ein Roman im "Du"-Format ist sicherlich nicht jedermanns Sache - meine eigentlich auch nicht, aber Daniel Handlers Schreibstil ist derart eindringlich und "künstlich angehaucht", dass man sich nur in seinen Worten verlieren kann. Handlers schreibt zugegebenermaßen zwischenzeitlich ein wenig zu ausschweifend, aber seine verrückte Art und die Sichtweise, die er Min zugeschrieben hat, ist eine ganz besonders einfühlsame Mischung, in der man sich nur allzu oft wiedererkennen kann. Mit langen Sätze und vielen Details zieht sich die Geschichte an manchen Stellen etwas, doch insgesamt besteht Handlers Stil aus vielen Bildern, doppelten Böden und einer unglaublichen sprachlichen Tiefe, die man nur in wenigen Büchern finden kann.

Meine Meinung:
Die meisten Jugendbücher erzählen von der Liebe, philosophieren von ihrer Schönheit, der Sanftheit der ersten Gefühle und schlängeln sich dann bis hin zum ersten Kontakt, dem ersten Treffen und der Annäherung. In Daniel Handlers "43 Gründe(n), warum es AUS ist" nicht, denn in diesem besonderen Buch über das Erwachsenwerden und das Loslassen wird Schluss gemacht mit den ewigen Klischees - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Handler traut sich, was viele Autoren gerne nur in den zweiten Teil einer Trilogie einbauen, um die Spannungskurve aufrecht zu erhalten: Er schreibt über Trennung. Eine endgültige Trennung, die nicht im nächsten Band wieder aufgelöst wird und schafft es damit eine Geschichte fernab vom Mainstream zu schreiben, die einfühlsam die Geschichte und die Entwicklung eines Mädchens erzählt, das Filme liebt. Filme und Ed Slaterton. Und das sind nur einige der vielen Gründe, warum dieses Buch so besonders ist.

Zugegeben: Ich hatte Bedenken was diese Geschichte angeht. Ein Brief in Form eines Buchs, in dem ein Mädchen sich von ihrem Freund trennt und ihm all die Dinger wiedergibt, die sie mit ihm verbindet ist zwar durchaus eine ziemlich originelle Idee, erfindet das Rad aber nicht hundertprozentig neu. Was mir wirklich Sorgen machte, war die Tatsache, dass eine Geschichte, bei der man von vorneherein weiß, wie es ausgeht, doch ziemlich vorhersehbar und distanziert sein muss. Schließlich müsste man die ganze Zeit Angst haben, die Figuren und ihre Beziehung zu mögen, wenn sie am Ende doch ohnehin nicht mehr existiert. Wer also ähnliche Gedanken hat: Ich kann euch beruhigen (zumindest in einer Hinsicht)! Eine gewisse Distanz verspürt man nur auf den ersten Seiten, spätestens nach dem ersten Date wird man Min und Ed lieben - was allerdings dafür sorgt, dass die letzten Seiten des Buches unter Umständen ganz schön hart werden könnte, denn auch, wenn man weiß wie es ausgeht, ist man schlussendlich doch frustriert.

Nach einigen Startschwierigkeiten und im Rückblick muss ich sagen, dass mir die Geschichte um Ed und Min ziemlich gut gefallen hat. Ja, zwischendrin gibt es Stellen, die mich nicht unbedingt interessiert haben, aber im Gesamtbild habe ich noch nie einen solchen Roman gelesen, der Gefühle so gut und andersartig an den Leser bringen kann und es schafft Gefühle, Liebe, Freundschaft und Trennung derart liebevoll und unkitschig zu beschreiben. Hinzu kommen die ungewöhnlichen Figuren, die doch auf den ersten Blick eigentlich wie die typische Konstellation wirken: beliebter Schulsportstar verliebt sich in graue Maus und alle sind gegen die Beziehung. Auch in diesem Fall lässt sich die Geschichte ebenso beschreiben, aber auf der anderen Seite irgendwie auch nicht. Denn "43 Gründe, warum es AUS ist" ist einfach mehr als das. Es ist lebhaft, bunt und verträumt. Es beschreibt Gedanken und Gefühle, die man im Laufe einer Beziehung selbst oft hatte und zeigt, wie man sich in einem Menschen irren kann.

Min (eigentlich Minerva und niemals Minnie!) ist eine sympathische, wenn auch zeitweise etwas nervige Protagonistin. In der ersten Hälfte des Buchs wirkt sie sehr (gewollt) anders und rätselhaft auf den Leser und diese verrückte Art kann manchmal ganz schön aufdringlich sein. Dennoch mochte ich sie, mochte ihre Leidenschaft für Filme und ihre Begeisterung und vor allen Dingen die Entwicklung, die sie im Laufe des Buches durchlebt. Auch Ed war mir eine Weile sympathisch, denn irgendwie muss man ihn gerne haben, nach und nach schimmert jedoch immer mehr seine wahre Gestalt durch und die wurde mir immer verhasster. Was mir zeitweise ein wenig fehlte, waren mehr Hintergrundinformationen zu den Figuren - Wie ist ihr Leben zu Hause? Welche Verhältnisse haben sie zu ihren Eltern? Ich hatte das Gefühl, dass da so einiges am köcheln war und hätte gern mehr über die verschiedenen Situationen erfahren, die womöglich das Verhalten der Charaktere noch besser erklärt hätte.

Zur Gestaltung:
Besonders anzumerken ist natürlich die wunderschöne Gestaltung des Buchs. So qualitativ hochwertig und schwer (also wirklich das Gewicht) war bisher keins meiner Bücher. Vor allen Dingen aber die innere Gestaltung überzeugt, denn Illustratorin Maira Kalman hat dem Buch mit ihren wunderschönen Bildern noch einmal zusätzlich Leben eingehaucht und die verschiedenen Gegenstände aufgezeigt, die Min Ed zurückgibt. Das ist nicht nur was für das leserische Auge, sondern hat der Geschichte mehr Glaubwürdigkeit und Plastizität verliehen. Man hatte das Gefühl, als würde man selbst in einer Kiste voller Erinnerungen wühlen und eine nach der anderen zutage bringen, um nach und nach Ed und Mins Geschichte zu erfahren, die mir sehr gut gefallen hat und endlich mal etwas anderes im ewigen Liebesgeplänkel aktueller Jugendbücher ist.

Fazit:
Für 43 Gründe, warum man dieses Buch lesen sollte, fehlt mir der Platz, aber einige kann ich euch auf jeden Fall nenen, denn die Geschichte um Min und Ed ist etwas ganz besonderes. Nicht allein die Tatsache, dass man während des Lesens von wunderschönen Bildern begleitet wird, auch die Eigenständigkeit und Andersartigkeit der Geschichte machen einen großen Teil der Besonderheit des Buches aus. Handler macht Schluss mit Klischees, Ed und Min machen Schluss - die Thematik und Umsetzung des Buches ist einfach unglaublich gut gelungen, intelligent geschrieben, unkitschig und gleichzeitig so einfühlsam erzählt Handler eine Geschichte über das Erwachsenwerden und die erste Liebe und traut sich auch an den Teil einer Beziehung, der nur in wenigen Büchern thematisiert wird. Über kleinere Fehler und Makel kann man da schnell hinweglesen, denn insgesamt berührt die Geschichte und das Wühlen in Mins Erinnerungskiste macht nicht nur Spaß, sondern regt selbst zum Nachdenken an. In dem Sinne: Macht ruhig Schluss, aber nicht mit diesem Buch!
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4.0 von 5 Sternen 43 Gründe, warum man dieses Buch lesen MUSS!!!, 17. August 2013
Rezension bezieht sich auf: 43 Gründe, warum es AUS ist (Gebundene Ausgabe)
43 Gründe, warum man dieses Buch lesen MUSS…

Inhalt

Min, eigentlich Minerva, knallt ihrem Ex- Freund, dem High School- Basketballstar Ed, einen Karton voller Erinnerungen und Andenken an ihre Beziehung sowie einen Brief vor die elterliche Haustür.
Denn nach der gescheiterten Beziehung hat sie ihm einen Brief, eine bitterböse Abrechnung, geschrieben, den wir als Leser nun lesen dürfen.

Durch ihn lernen wir die Filmfanatikerin Min kennen, wie sie auf der „Bitter Sixteen Party“ ihres Kumpels Al auf High School- Liebling Ed trifft, mit dem sie eine kurze, aber heftige Beziehung erleben wird – frei nach dem Motto „Gegensätze ziehen sich an“.
Denn Ed ist der Co- Kapitän des Basketballteams, überall beliebt, überall eine Freundin, während Min der „künstlerisch angehauchte Typ“ ist mit einer Vorliebe für Filmklassiker, mit schrägen Freunden und einer noch schrägeren Freizeitgestaltung.
Ihre Liebe ist eigentlich zum Scheitern verurteilt, noch bevor sie richtig begonnen hat, auch wenn sie nicht nur von außen torpediert wird. Durch Mins Augen können wir an verrückt- schönen Momenten teilnehmen, anfängliche Zweifel und Misstrauen spüren, bis wir ihre heftige, plötzliche Trennung miterleben müssen.
Wer den Grund der Trennung nicht vorab erfahren und sich überraschen lassen möchte, sollte deshalb den Klappentext auf der Innenseite des Schutzumschlages NICHT lesen!!!

Meine Meinung

43 Gründe, warum man dieses Buch lesen MUSS, werde ich zwar nicht finden, und die 43 Illustrationen, sprich die 43 Objekte, die Min in den Karton packt, gehören leider nicht dazu, wie auch das rote Cover mit der Kaffeetasse.
Dennoch finde ich die Idee, die Geschichte zusätzlich durch die Illustrationen zu erzählen, wirklich passend und besonders, auch wenn sie mir vom Stil her nicht wirklich gefallen. Auf mich wirken sie teilweise zu kindlich.
In dem Karton, den Min Ed vor die Tür knallt, befinden sich „die üblichen Verdächtigen“ wie Kinokarten, kleine Geschenke wie kitschige Ohrringe oder niedliche Briefchen mit Liebesbotschaften, aber auch völlig unerwartete Dinge, wie z. b. ein Spielzeugauto oder ein Eierformer für viereckige Eier.
Alleine das Durchblättern des Buches erweckt durch die Zeichnungen Neugierde und Spannung, was es wohl mit diesen Dingen auf sich haben könnte, welche Bedeutung sie für die Beziehung zwischen Min und Ed haben werden, welch außergewöhnliche Geschichte man vor sich liegen hat. Vor dem Lesen des Buches kann man sich also getrost alle Illustrationen anschauen, denn sie verraten nicht zu viel und nehmen nichts vorweg.

Außerdem hat mich der geradlinige und moderne, ironische Schreibstil wie auch die Ausgangslage der Geschichte gepackt.
Keine bittersüße, klebrige Teenieromanze mit dem typischen boy meets girl- Szenario und dem Wissen eines „Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“, sondern „die Chronik einer gescheiterten Liebe“ erwartet uns hier. Verewigt in einem wütenden, glühenden, leidenschaftlichen, sarkastischen, enttäuschten und auch traurigen „Liebesbrief“ der etwas anderen Art.
Cool, modern, erfrischend, realistisch, aber auch leidenschaftlich und theatralisch kommen Mins wenig charmante Abschiedsworte für ihren Ex- Freund daher, die zwar zeigen, dass sich Gegensätze anziehen können, aber die Liebe nicht jedes Hindernis überwinden kann.

Jedes Wort ihrer „Abschiedsrede“ zeigt, dass ihre Liebe voller Hoffnungen und Überraschungen, voller Bemühen und Enttäuschungen, voller Wut und Hochgefühl steckte. Man verliebt sich mit Min und Ed, man bemüht sich mit ihnen, man hofft mit ihnen, man scheitert mit ihnen. Denn die beiden ungleichen Teenager versuchen gegen alle Widerstände von außen und innen aufeinander zuzugehen, Ed will lernen, ihre Schrullen zu verstehen, auch wenn er ihre Andersartigkeit liebt, Min ihr Dasein als am Spielrand wartende „Basketballwitwe“, seine tumben Freunde wie deren hübsche Anhängsel lernen zu mögen.

Dennoch war das Lesen teilweise ein wenig anstrengend: Endlossätze, die bis zu einer halben Seite lang sein können, sowie schlagfertige Dialoge, bei der man bei dem ständigen Ping Pong der Wortgefechte schnell mal den Überblick verlieren konnte, wer gerade am Ball ist, sprich, wer gerade was sagt.

Schließlich hat mir am Ende leider auch Eds Sicht der Dinge ein wenig gefehlt, aber in der vom Autor gewählten Briefform ist natürlich Eds Perspektive nicht eingeplant.
Ed bleibt dadurch in der Rolle des charmant- naiven, aber egoistischen und oberflächlichen Sportlers stecken, während Min die leicht überdrehte, nerdige, eingebildete, andersartige Filmfanatikerin bleibt, deren Vorliebe für alte Filme ein wenig abgehoben wirkt. Wenn Mins Gedanken und Gefühle mal wieder in zitternden und knisternden Schwarz- Weiß- Bildern festsitzen, macht jedoch gerade dies ihren Hang zu Theatralik und Melancholie, ihren vor Wut und Enttäuschung triefenden Abschiedsbrief erklärbar.

Fazit

Auch wenn mich das Buch nicht durchgängig fesseln konnte, hat es nicht weniger als 4 bzw. 4,5 Sterne verdient, denn alleine die emotionsgeladene Briefform macht „43 Gründe, warum es AUS ist“ lesenswert und besonders.
Dadurch hebt es sich angenehm von all den anderen seichten Teenieromanzen ab, in der sicherlich viele Teenies das Gefühl vermittelt bekommen, schon mit sechzehn die Liebe ihres Lebens finden zu müssen. Gerade dadurch wirkt dieser Jugendroman so realistisch und authentisch, das Scheitern einer unmöglichen Liebe wird zelebriert, aber auch das Empfinden einer vermeintlich gegen alle Widerstände existierenden Jugendliebe, auch wenn Min öfters mal übertreibt und zu sehr in Selbstmitleid und ihrer Andersartigkeit schwelgt.

Obwohl Min und Ed am Ende kein Happy End erleben dürfen (ich habe es mir, zugegebenermaßen, wirklich gegen alle Vernunft gewünscht), erfährt Min am Ende ihr eigenes Happy End: Selbstreflektierend und ziemlich reif und erwachsen kann sie mit Ed und ihrer ersten Liebe abschließen, ihren Kummer und ihre Wut abladen, den ganzen Plunder und Krempel vor seine Tür werfen.
Und genau deshalb ist dies nicht nur ein Buch für Teenager, sondern für alle Verliebte und Entliebte jeden Alters.
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4.0 von 5 Sternen ein gutes Jugendbuch, 13. August 2013
Rezension bezieht sich auf: 43 Gründe, warum es AUS ist (Gebundene Ausgabe)
Min liebt Ed, den Co-Kapitän einer Basketballmannschaft. Dann ist es eines Tages aus. Min ist wütend und verletzt. Enttäuscht schreibt sie ihm einen Brief und erzählt ihm, warum es aus ist. Sie hat alle Andenken an diese Zeit in einen Karton gepackt. Ihr Freund Al bringt sie mit Karton und Brief zu Eds Haus, wo sie alles vor der Tür schmeißt, damit es auch scheppert. Aber sie weiß genau, dass Ed nichts davon mitbekommen wird, obwohl er zu Hause ist.
Alles fing bei der Geburtstagsparty von Al an. Ed taucht dort mit seinen Mannschaftkollegen auf, weil er das Spiel verloren hat. Das machen sie immer so, dass uneingeladen auf einer Party auftauchen, wenn ein Spiel nicht gewonnen wurde. Min und Ed verabreden sich. Von Anfang an haben sie eigentlich nichts gemeinsam.
Ed ist Basketball-Star, der von allen Mädchen umschwärmt wird. Er nimmt sich, was er will. Dabei verleugnet er seine eigene Persönlichkeit.
Min ist ganz anders, sie liebt alte Filme, möchte Regisseurin werden und steht nicht gerne im Mittelpunkt. Ihre Freunde sind ihr wichtig.
Min verliebt sich Hals über Kopf in Ed. Sie unternehmen viel gemeinsam, haben ungewöhnliche Pläne und spüren instinktiv, dass sie nicht zusammen passen, wollen es aber nicht wahr haben. Min wundert sich, warum Ed sich ausgerechnet mit ihr abgibt und erhält als Antwort immer: Du bist anders." Obwohl Ed Min auch liebt, ist er ziemlich selbstsüchtig - kein Wunder, steht er doch überall im Mittelpunkt. Deshalb verliert Min immer mehr den Kontakt zur ihren alten Freunden. Eds Ex-Freundin Annette spielt immer noch eine große Rolle in Eds Leben. Min will das vor lauter Liebe nicht bemerken. Ebenso wenig bemerkt sie, das Al sie liebt und nicht nur ihre Interessen teilt.
Min hat ihre Art gefunden, mit dem Liebeskummer fertig zu werden. Min reflektiert ganz ehrlich die Zeit mit Ed. Man kann ihre Gefühle gut nachvollziehen, wenn man auch als Erwachsener findet, dass Min sich sehr naiv verhalten hat.
Die Art, diese Geschichte so zu schreiben, ist schon ganz besonders. Es ist ein ansprechendes Jugendbuch. Die Illustrationen untermalen die Geschichte sehr gut.
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3.0 von 5 Sternen Handler, Daniel - 43 Gründe, warum es aus ist, 8. August 2013
Rezension bezieht sich auf: 43 Gründe, warum es AUS ist (Gebundene Ausgabe)
Zunächst zu der Gestaltung des Buchs: denn die ist so gut, dass man es erwähnen sollte. Sowohl der Umschlag wie auch das Innere des Buchs hat mir gut gefallen. Der Roman besteht aus mehreren Kapiteln eines Briefs, jeder Kapitel ist einem Gegenstand gewidmet und am Anfang des jeweiligen Abschnitts gibt es eine Zeichnung dazu, was das ganze Buch in der Aufmachung besonders macht und die Handlung wird durch diese Zeichnungen aufgepeppt, so dass der Inhalt lebhafter und interessanter erscheint.

In dem Roman selbst geht es um ein junges Mädchen Namens Minerva, kurz Min genannt. Es ist ein sensibles, Kunst- und Filme liebendes Mädchen, das sich in den gut aussehenden Star der Basketballmannschaft der Schule, Ed, verliebt. Auch er ist an Min interessiert, doch bald stellt es sich heraus wie unterschiedlich die beiden doch in Wirklichkeit sind.
Schon beim Lesen wurde es mir schwindlig, wie weit die Wirklichkeiten der Beiden von einander doch tatsächlich entfernt sind. Es kommt, wie es kommen soll: sie trennen sich.

In einem Abschiedsbrief verarbeitet Min auf ihrer Weise den Abschied von der ersten Liebe. Während ihrer kurzen Beziehung hat sie "besondere" Dinge, die vielleicht jeder von uns als romantische Gegenstände einer Beziehung kennt, gesammelt. Und nun... nimmt sie jeweils einen Gegenstand aus ihrer "Andenkenkiste" und schreibt eine kurze Geschichte dazu, wie es zu diesem Gegenstand kam, oder was es für eine Bedeutung für sie hatte...

Im Verlauf des Briefs wird es dem Leser deutlich, wie wenig Chancen diese Beziehung hatte, denn beide "stammen aus verschiedenen Universen" und wie traurig es doch sein kann, wenn die erste Liebe zerbricht.

Mit der Hauptprotagonisten des Romans konnte ich leider wenig anfangen und wurde auch nicht warm. Min wirkte auf mich abgehoben, realitätsfremd und in ihrer eigenen Welt der Liebe zu den Filmen versunken. Und Ed schlicht und ergreifend zu einfach strukturiert. Die Idee zu dem Plot konnte ich wiederum gut nachempfinden: fast jeder hat wahrscheinlich solche oder ähnliche Situation erlebt, in denen man die Sachen einer Beziehung betrachtet oder gar zurück gibt und dabei einen Abschluss einer misslungener Beziehung findet.
Das Buch wurde ab 14 Jahre empfohlen. Nach meinem Gefühl, wäre es auch die optimale Zielgruppe
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5.0 von 5 Sternen Ein wirklich gutes Jugendbuch!, 8. August 2013
Rezension bezieht sich auf: 43 Gründe, warum es AUS ist (Gebundene Ausgabe)
Min ist natürlich nur ein Spitzname, sie lernt den Co-Kapitän der Basketballmannschaft auf einer Party ihres besten Freundes Al kennen. ED ist, na klar, sportlich und auch bei den Mädchen beliebt. Und trotzdem geht er mit Min aus. Sie und ihre Freunde können es zunächst gar nicht glauben. Die beiden verlieben sich, dabei merkt Min gar nichts von den Gefühlen ihres Kumpels Al, es geht natürlich nur noch um ED, ihre besten Freunde werden zur Nebensache. Min hat die sogenannte rosa Brille auf und geht über die greifbaren Unterschiede zwischen ihr und ED einfach hinweg. Min will Regisseurin werden, schon jetzt beschreibt sie alles mit Filmszenen gesehener Filme. Sie kennt sich gut aus. Al ist da genau auf ihrer Wellenlänge, ED nicht. Mit der Schwester von ED, Joan, kommt Min gut zurecht. Min sitzt jetzt, wie so viele Mädchen vor ihr, auf der Tribühne und jubelt ED bei Spielen oder beim Training zu. So wollte sie eigentlich nie werden. Weil Min so sehr in Filme und Schauspieler vernarrt ist, plant sie ein verrücktes Projekt. Im Kino sieht sie eine alte Dame und vermutet, dass es sich um die Schauspielerin in jungen Jahren handelt. Sie ist sich nicht sicher, plant jedoch zu deren Geburtstag eine außergewöhnliche Party, ED hilft so gut er kann, obwohl dies gar nicht sein Interessengebiet ist. Min ist eben irgendwie anders.
Als die kurze "Beziehung" schmerzlich endet, wird Min ihre Trauer darüber verarbeiten, indem sie ca. 43 gesammelte Dinge an ihren Exfreund zurück gibt. Dazu beschreibt sie die jeweiligen Situationen. Zudem rückt sie wieder näher an ihre Freunde Laureen und Al heran.
Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Der Autor hat einen guten Schreibstil, das Buch ist in angenehme Kapitel aufgeteilt und lässt sich flüssig durchlesen. Habe zweieinhalb Tage gebraucht. Die Illustrationen sind wirklich nur auf Jugendliche zugeschnitten, passen jedoch genau zum Buch. Jede Leserin wird das ein oder andere mal zustimmend und verständnisvoll genickt haben. Ich habe es getan. Ein gutes Gefühle, wenn man dieses Buch mit dem Abstand der Jahre lesen kann und nicht mehr selbst in diesen Zwickmühlen steckt.
Das Cover ist passend gewählt. Was mir auch gefallen hat ist, dass noch etwas zum Illustrator-/in und zum Übersetzer-/in geschrieben wurde. Das rundete das ganze Buch für mich ab. Dem empfohlenen Lesealter ab 14 Jahren stimme ich zu.
Fazit: Ein wirklich gutes Jugendbuch!
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43 Gründe, warum es AUS ist
43 Gründe, warum es AUS ist von Maira Kalman (Gebundene Ausgabe - 29. Juli 2013)
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