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5.0 von 5 Sternen Sich Gedanken machen
Kinder lieben es zu philosophieren und über Gut und Böse, sowie Freundschaft und Feindschaft nachzudenken. Das geht weit über die Pupertät hinaus.

Es war etwas anderes, die Themen Ethik und praktische Philosophie mal aus der Sicht eines Mädchens im Teenageralter zu vernehmen.
Philosophie muss nicht, wie manche denken, lebensfern...
Vor 12 Monaten von Felix-ine veröffentlicht

versus
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Generation Frosch
„Einer alten Fabel zufolge springt ein Frosch, den man in kochendes Wasser setzt, sofort wieder heraus und rettet sein Leben. Setzt man den Frosch dagegen in einen Topf mit kaltem Wasser und erhitzt es langsam bis zum Siedepunkt, erkennt der Frosch die Gefahr nicht und wird zu Tode gekocht.“
„Ist unsere Generation so ein Frosch?“ fragt sich...
Vor 16 Monaten von Florian Solcher veröffentlicht


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Generation Frosch, 29. August 2013
Rezension bezieht sich auf: 2084 - Noras Welt (Gebundene Ausgabe)
„Einer alten Fabel zufolge springt ein Frosch, den man in kochendes Wasser setzt, sofort wieder heraus und rettet sein Leben. Setzt man den Frosch dagegen in einen Topf mit kaltem Wasser und erhitzt es langsam bis zum Siedepunkt, erkennt der Frosch die Gefahr nicht und wird zu Tode gekocht.“
„Ist unsere Generation so ein Frosch?“ fragt sich Nora. „Oder sind es die Demokratien, in denen wir leben? Kann unser Planet die Menschheit überhaupt noch ertragen?“ Es sind existentielle Fragen, denen sich die Schülerin da stellt. Und Nora belässt es nicht bei der Suche nach Antworten. Sie will sich engagieren, etwas tun gegen die drohende Klimaerwärmung, das Aussterben bedrohter Tierarten, die grassierende Armut in den Ländern der Dritten Welt. Zusammen mit ihrem Freund Jonas sucht sie nach Möglichkeiten.
In ihren Träumen kann sie sehen, was aus unserer Welt in 65 Jahren wird: 2084 ist ihre Urenkelin Nova so alt wie sie jetzt. Doch Novas Alltag ist nicht mehr vergleichbar mit dem Noras. Inseln und ganze Länder sind vom Meer verschluckt worden, Heerscharen von Klimaflüchtlingen ziehen gen Norden, wo das Leben noch einigermaßen sicher scheint. Autos gibt es nicht mehr – dafür Kamele. Und im Sekundentakt sterben Tiere aus. Alle, die es nicht mehr gibt, kann man virtuell erleben – im internationalen Tierpark Den Haag, wo an die zerstörten Ökosysteme in aller Welt erinnert werden soll. Nova schämt sich für die Menschheit, die ihren Planeten so heruntergewirtschaftet hat – aus Gier und Egoismus. Und sie beauftragt ihre Urgroßmutter, dafür zu sorgen, dass der Raubbau nicht weiter geht.
Im Traum schlüpft Nora in Noras Haut, dann ist sie wieder die Urgroßmutter. Da kommt dann auch ein „Wunschring“ ins Spiel, den Nora am Vorabend ihres 16. Geburtstages geerbt hat. Und die Tochter ihres Psychologen, eine Entwicklungshelferin, die von Geiselnehmern entführt wurde, spielt ebenfalls eine Rolle. Koinzidenzen kommen ins Spiel wie so oft bei Jostein Gaarder, dem norwegischen Autor, der mit „Sophies Welt“ einen Literaturhit gelandet hat.
Mit seinem neuen Buch „2084 – Noras Welt“ will Gaarder nicht die Philosophie erklären. Er will junge Leute aufklären, wachrütteln. Das aber gelingt ihm nur ansatzweise. Zu blutleer sind die Charaktere, zu oft bleibt die Handlung im Theoretischen stecken. Zu verwirrend sind die Zufälle. Es scheint, als habe Gaarder sich nicht entscheiden können, ob er eine Dystopie oder einen gesellschaftskritischen Roman schreiben wollte. Das soll nicht heißen, dass dieses Buch nicht wichtig und lesenswert ist. Nur: von Jostein Gaarder hätte man sich zu diesem Thema einen Paukenschlag erwartet ähnlich dem der Orwell mit „1984“ gelang. In „2084“ aber spielt Gaarder eher auf dem Tambourin.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sich Gedanken machen, 5. Dezember 2013
Von 
Felix-ine - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 2084 - Noras Welt (Gebundene Ausgabe)
Kinder lieben es zu philosophieren und über Gut und Böse, sowie Freundschaft und Feindschaft nachzudenken. Das geht weit über die Pupertät hinaus.

Es war etwas anderes, die Themen Ethik und praktische Philosophie mal aus der Sicht eines Mädchens im Teenageralter zu vernehmen.
Philosophie muss nicht, wie manche denken, lebensfern und langweilig sein. "Philosophieren macht vielen Kindern Spaß und es sei überhaupt nicht lebensfern", meint Kristina Calvert, eine bekannte Buchautorin, die seit mehr als 20 Jahren mit Kindern und Jugendlichen arbeitet." Vielmehr geht es gerade um Themen die kleine und auch große Menschen beschäftigt."

Und genau das hat der Autor Jostein Gaarder den jungen Lesern in "Noras Welt" vermittelt.
Seine Nora hat sich Gedanken um das Wetter und die Klimaerwärmung gemacht. Zu Weihnachten und Sylvester ist nicht wie die vergangenen Jahre zuvor Schnee gefallen. Somit gibt es kein Schlittenfahren und die Erwachsenen reden in diesem Fall von Klimaerwärmung. Das sei der Grund der Wetterveränderungen.

Nora ist nun kein Kind, das sich damit zufrieden gibt. Sie denkt in die Zukunft und malt sich das Jahr 2084 aus, wenn die Menschen so weitermachen wie bisher, zuviel CO2 in die Luft schicken, Wälder abholzen, die Meere vergiften und zumüllen.

Noras Eltern schicken sie zu einem Psychiater, in der Meinung ihr Kind habe zu viel Fantasie und belaste sich zu sehr mit Gedankengängen für die sie eigentlich noch nicht reif genug ist.
Dann bekommt Nora zu ihrem 16.Geburtstag einen Ring geschenkt, von dem es heißt er könne jeden Wunsch erfüllen. Welche Wünsche wird Nora haben?

Philosophieren mit neugierigen Kindern. Jostein Gaarder hat ein dermaßen interessantes Buch geschrieben, das zum Nachdenken anregt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie sieht unsere Zukunft aus?, 24. September 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: 2084 - Noras Welt (Gebundene Ausgabe)
Bevor man falsche Erwartungen hegt, sollte man wissen, dass Jostein Gaarders neues Buch ein Jugendbuch ist und für die empfohlene Altersgruppe (12-15) ideal, leicht und verständlich geschrieben ist. Dem einen oder anderen erwachsenen Leser mag die Schreibe zu banal sein, mir gefiel sie jedoch gut.

Unsere Protagonistin Nora wird am 12.12.12 16 Jahre alt und hat zwei Besonderheiten: sie trägt einen uralten, magischen Ring, mit dem man sich nach alter Sage etwas wünschen kann und sie reist in ihren Träumen in die Zukunft, genau 72 Jahre nach ihrem 16. Geburtstag und ist dort ihre Urenkelin Nova.

Jostein Gaarder gelingt es mit sehr einfachen Worten und anhand verständlicher Beispiele zu erläutern wie unsere Zukunft aussehen wird/ könnte, wenn wir so weiter machen wie bisher. Nora lebt in unserer Zeit, aber Nova muss Dinge sehen und erleben, die wir uns aus heutiger Sicht kaum vorstellen können. Die Erde ist grau, viele Tier- und Pflanzenarten hat der Mensch bereits ausgerottet und auch den Menschen geht es alles andere als gut. Kann Nora etwas gegen die Umweltkatastrophe tun und können wir ihr dabei helfen?

Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was mir persönlich gut gefällt, da man so über ein angeschnittenes Thema in Ruhe nachdenken kann, bevor man weiter liest. Als Leser liest man immer im Wechsel ein Kapitel mit Nora (normale Druckschrift) und ein Kapitel mit Nova (Fettdruck), was das Lesen sehr abwechslungsreich und noch spannender macht.

Ich finde das Buch spricht ein aktuelles Thema an, über das sich Jugendliche wahrscheinlich eher weniger Gedanken machen. Es klärt auf und öffnet einem die Augen.

Fazit: Für mich ein gelungenes Jugendbuch, das man durchaus mal gelesen haben sollte. Es reicht zwar nicht an "Sofies Welt" oder andere Werke Gaarders heran, aber diesen Ansatz verfolgt das Buch auch nicht. Lesenswert und nicht nur etwas für Ökos!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Konnte mich leider nicht überzeugen, 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: 2084 - Noras Welt (Gebundene Ausgabe)
„Ich bin ein Teil – ein aktiver Teil – von etwas, das größer ist als ich selbst.“ S 161

Zum Inhalt

Mit 10 Jahren hört Nora zum ersten Mal etwas vom Klimawandel und globaler Erwärmung, denn in diesem Jahr wird es für sie kein Sylvester in den Bergen mehr geben, wie sie es kennt: keine Schlittenfahrt den Berg hinauf mit den Pferden – denn es gibt keinen Schnee mehr.

6 Jahre später In zwei Tagen wird Nora 16. Zum Geburtstag bekommt sie ein Smartphone und sie hat einen Freund, Jonas. Eigentlich ganz normal, doch etwas an Nora ist anders – sie hatte schon immer eine große Phantasie, aber mit der Zeit werden ihre Träume und Geschichten so eigenwillig, dass ihre Eltern sie zu einem Psychiater schicken. In ihren Träumen entdeckt sie eine bittere Wahrheit, mit der ihre Urenkelin Nova 2084 leben muss. Und dann ist da auch noch der alte Rubinring, den sie von ihrer Tante Sunniva geschenkt bekommt. Hat dieser tatsächlich Zauberkräfte oder bildet sich Nora alles nur ein?

Meine Meinung

Das Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Leider, denn alle anderen Bücher von Jostein Gaarder hatten mir sehr gut gefallen. Hier fand ich eine Parabel zum Thema Umweltschutz mit einem schlichten, fast schon nüchternen Schreibstil, der eine gewisse Tiefe vermissen lässt und dadurch auch ein „Eintauchen“ in die Geschichte verhindert.

Die Geschichte von Nora, die sich viele, auch philosophische Gedanken zum Thema Umweltschutz macht, wird in einem Zeitraum von zwei Tagen begrenzt. Die kurzen Kapitel werden immer wieder unterbrochen von Traumsequenzen, die Nora in andere Zeiten versetzen und sie „aus der Welt fallen lassen“. Es wirkt manchmal etwas verwirrend und ich konnte leider nicht alle Aspekte verstehen und damit nachvollziehen, was der Autor damit wirklich gemeint hat. Dadurch finde ich das Alter von 12 Jahren als zu jung eingestuft.

In Teilen wurde die Problematik der globalen Erwärmung und ihren Auswirkungen gut in die Geschichte verwoben und in aktuellen Zahlen und Fakten erklärt. Es gab einige sehr treffende, aufrüttelnde und auch berührende philosophische Ausführungen – an den meisten Stellen wirkten sie eher zäh. Bei nur 188 Seiten war es trotzdem recht flüssig zu lesen, die Denkanstöße sind teilweise gut getroffen.

Zitate

„Es ist über 600.000 Jahre her, dass das CO²-Niveau so hoch war wie heute, was darauf schließen lässt, dass wir Menschen unser heutiges Problem selbst verursacht haben.“ S. 19

„Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts aber haben uns die Vorräte an fossilen Brennstoffen in Versuchung geführt wie der Geist in Aladins Lampe. „Lass uns raus!“, hat der Kohlenstoff geflüstert, und wir sind der Versuchung erlegen. Jetzt versuchen wir, den Geist in die Lampe zurückzuzwingen.“ S.53

„So naiv der Glaube war, alle Himmelskörper bewegten sich auf einer Bahn um die Erde, so naiv ist es zu leben, als drehte sich alles nur um unsere eigene Zeit.“ S. 123

„Ich bin Optimistin. Und weißt du, warum? Weil ich es unmoralisch finde, pessimistisch zu sein.“ S. 176

Fazit

Das sehr aktuelle, brisante Thema zur globalen Erwärmung konnte mich mit den wenigen Fakten nicht wirklich überzeugen. Auch die Verbindung zur Geschichte von Nora kam nicht wirklich zustande und die Träume haben mich eher verwirrt als aufgeklärt. Zu nüchtern und wenig emotional ging die Handlung leider an mir vorbei.

© Aleshanee
blog4aleshanee.blogspot.de
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessanter Ansatz, aber zu belehrend, 17. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2084 - Noras Welt (Gebundene Ausgabe)
Nora ist 16 und macht sich große Sorgen um die Klimaerwärmung und die Veränderungen, die diese auf unserer Erde bewirken wird. Sie träumt in sehr realen Träumen von ihrer Urenkelin Nova, die 2084 lebt und sich bitter bei Nora über die außgestorbenen Tierarten und die zerstörte Umwelt beschwert. Nova wünscht sich eine zweite Chance für die Erde und Nora zerbricht sich mit ihrem Freund Jonas den Kopf, wie sie diesen Wunsch erfüllen kann.

Jostein Gaarders Bücher lese ich unheimlich gerne. Ich finde es faszinierend, wie er einem mit einfachen Worten und einer spannenden Handlung wichtige philosophische Fragen näher bringt. In seinem neuen Buch ist ihm das meiner Meinung nach aber nicht gelungen. Natürlich ist der Klimawandel und die Zukunft unseres Planeten ein wichtiges Thema, das jeden Menschen angeht. Der Tonfall des Buches ist für meinen Geschmack aber zu belehrend geraten. Nora beschäftigt sich sehr mit der Umwelt und liest viele Artikel, in denen dem Leser Informationen und Meinungen präsentiert werden. Dieses Stilmittel wurde allerdings etwas zu ausufernd benutzt, das Interesse lässt schnell nach, wenn die spärliche Handlung ständig von solchen Artikeln unterbrochen wird.

Nora bleibt als Hauptfigur sehr blass. Bis auf ihr großes Thema, den Klimaschutz, erfährt man recht wenig über sie. Und auch wenn ich nachvollziehen kann, dass man sich für ein wichtiges Ziel einsetzt und einen Großteil seiner Freizeit dafür opfert, wirken Nora und ihr Freund Jonas regelrecht besessen. Ein paar andere Hobbys und Themen hätten den Figuren und dem Buch gut getan.

Ansonsten lässt sich "Noras Welt" gewohnt angenehm lesen, liefert eine halbwegs interessante Geschichte und viele Denkanstöße. Mir hätte es allerdings besser gefallen, wenn es weniger belehrend gewesen und ohne erhobenen Zeigefinger ausgekommen wäre.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr Sachbuch als Jugendroman, 5. Oktober 2013
Von 
Xirxe (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 2084 - Noras Welt (Gebundene Ausgabe)
Ein brisantes Thema: Die 15jährige Nora, die sich schon immer für ihre Umwelt interessiert hat, reist in ihren Träumen in die Zukunft. Dort erkennt sie sich selbst als die ebenfalls 15jährige Nova, aber auch sich selbst als die Urgroßmutter Uma. Die Beiden leben in einer Zeit (2084), in der der Klimawandel bereits extreme Umwälzungen auslöste. Tier- und Pflanzenarten sterben aus wie die Fliegen, Heerscharen von Menschen sind auf der Flucht vor Dürre und Überschwemmungen, das Wetter ist meist nass, feucht und warm. Nora ist klar: Dies ist ein Blick in die Zukunft der Erde, wenn es nicht gelingt, die Menschen zur Umkehr zu bewegen...
Das Alles hört sich spannend an und wäre es sicherlich auch, wenn es eine richtige Geschichte geben würde. Stattdessen ist es lediglich eine Untermalung des eigentlichen Themas, der Klimazerstörung der Erde durch den Menschen, das in langen Passagen ständig wiederholt wird, wenn auch in anderen Worten. Doch andere Abschnitte werden fast exakt zweimal wiedergegeben: Nora träumt und erzählt daraufhin das Gleiche nochmals. Ok, das Buch ist für 12-15jährige gedacht - aber ich bin mir sicher, diese sind durchaus in der Lage, solche Geschehnisse im Gedächtnis zu behalten.
Was mich zudem störte, sind die nach meinem Verständnis unplausiblen Verhaltensweisen insbesondere von Nora: Die Art und Weise, wie sie mit dem Psychiater spricht, speziell als sich dieser in einer Extremsituation befindet. Oder auch das Gespräch mit seiner Tochter. Völlig unglaubwürdig und unsinnig. Und als zuguterletzt in einer Unterhaltung das Rätsel um die merkwürdigen Träume von Nora gelöst wird, geschieht dies derart am Rande, dass ich fast darüber hinweg gelesen hätte.
Alles in allem ist es weniger ein Jugendroman als ein Sachbuch mit einer Geschichte drumrum, die man auch hätte weglassen können. Schade, denn Jostein Gaarder kann es besser!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tote Bäume klagen an, 19. April 2014
Rezension bezieht sich auf: 2084 - Noras Welt (Gebundene Ausgabe)
Er hat ja sooooo recht, aber auch das hunderste Buch, was moralisch den Zeigefinger hebt,
wird soviel ändern wie die anderen 99 zuvor. Günstigenfalls fahren wir Hybrid und denken,
"Boah, was schütze ich umwelt" (göttlich die South-Park-Folge, die dies auseinandernimmt...
bedenke, Fahrer, "Hybrid" heißt Bastard und Hybris ist die Vermessenheit), und es wird
natürlich froschmäßig weitergemacht. Politische Macht kommt noch immer aus den
Gewehrläufen, auch wenn hoffentlich inzwischen blei- und uranfrei, oh Fortschritt!
Unsere Enkel werden endlich handeln...weil sie inzwischen schön gar gekocht sind.
Dann issas natürlich zu spät.
Wenn Sie schon dieses etwas lahme Buch brauchen (als Science-Fiction funktioniert es
ganz gut - wenn ich meinen ewig nörglerischen Verstand abstelle), dann wenigstens auf
Kindle, dafür mußten nur ein paar kleine Elektronen sterben. Höfliche ***.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Buch, 4. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2084 - Noras Welt (Kindle Edition)
Schönes Buch, das die derzeitige Entwicklung der Welt in Bezug auf die Umwelt kritisch betrachtet. Ich habe schon bessere Gaarder Bücher gelesen, aber es hat mich gut unterhalten und auf ein paar Ideen gebracht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ausgelutschtes Thema, 23. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2084 - Noras Welt (MP3 CD)
Ich bin eigentlich ein Gaarder-Fan.
Diesmal habe ich schon nach wenigen Kapiteln gehofft, die dass die CD bald zu Ende ist.
Das Thema ist ohnehin in aller Munde und neue Aspekte oder Fakten hat Gaarder auch nicht. Eine Teenie-Geschichte die sich gewaltig in die länge zieht. Keine Überraschungen, keine Spannung. Was die Nebengeschichte mit dem Psychiater und seiner Tochter betrifft, so halte ich diese für überflüssig.
Schade. Vielleicht ein anderes mal wieder.
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5.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Buch!, 23. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2084 - Noras Welt (Kindle Edition)
Da ich auch schon Sofies Welt gelesen habe, hat mich der Titel natürlich sofort angesprochen. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und Gaarder schafft es wieder einmal mich mit der Handlung positiv zu überraschen. Die Thematik Klimawandel hat Gaarder auch gelungen in die Geschichte integriert, sodass es nie langweilig ist. Kann ich nur empfehlen !
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2084 - Noras Welt
2084 - Noras Welt von Jostein Gaarder (Gebundene Ausgabe - 26. August 2013)
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