Kundenrezensionen


15 Rezensionen
5 Sterne:
 (13)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend und bedrückend
Die Autorin sammelt Stimmen aus der ehemaligen Sowjetunion und aus den Jahren nach der Wende. Eindrücke, Gefühle und Erinnerungen der Befragten fügen sich zu einem großen, eher traurigen Chor. Man versteht, wenn sich ältere Russen von der jetzigen Zeit enttäuscht fühlen. Ihr Leben lang haben sie gekämpft und gelitten. Viele...
Vor 16 Monaten von Zaunkoenigin veröffentlicht

versus
5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht - aber auch nicht wirklich gut
Ein bißchen wie Schulaufsätze sind die Reportagen in diesem Buchgeraten. Ich vermisse eine literarische Dimension, so bleibt es mir nur eine Aneinanderreihung einzelner Schicksale, die im Einzelfall traurig oder ergreifend sind, aber die von der Autorin nicht erkennbar verbunden oder in einen übergeordneten Kontext gestellt wurden.
Vor 11 Monaten von gudrun-anna54 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend und bedrückend, 6. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus (Gebundene Ausgabe)
Die Autorin sammelt Stimmen aus der ehemaligen Sowjetunion und aus den Jahren nach der Wende. Eindrücke, Gefühle und Erinnerungen der Befragten fügen sich zu einem großen, eher traurigen Chor. Man versteht, wenn sich ältere Russen von der jetzigen Zeit enttäuscht fühlen. Ihr Leben lang haben sie gekämpft und gelitten. Viele vermissen im heutigen Russland Ideale und Wertvorstellungen, sie können nicht verstehen, wie man Freiheit an der Anzahl der Wurstsorten messen kann. Es kommen Menschen zu Wort, die Jahre ihres Lebens in Lagern verbracht haben und diese Qual nie mehr loswerden. Es wird aber auch von Schergen und Henkern berichtet, die zu Stalins Zeiten Massenerschießungen durchgeführt haben. Immer wieder taucht in den Interviews Stalins Name auf, leider auch mit Sehnsucht nach einer "starken Hand" verbunden.

Das Buch ist ein Spiegelbild sowjetischer Geschichte. Dieses "Gesellschaftsexperiment" hat viel länger als in anderen Ostblockstaaten die Menschen geprägt und lässt viele ratlos zurück, deren Ideale und Werte auf einmal nicht mehr gelten. Von etlichen Selbstmorden ist die Rede. Die Autorin führt in den Jahren nach 1990 lange Gespräche mit den verschiedensten Menschen, die sowjetische Vergangenheit spielt dabei immer eine zentrale Rolle: Straflager, Denunziationen, wirtschaftliche Not, aber auch Zusammengehörigkeitsgefühle und Ideale. Viele der Befragten vermissen die früheren intensiven politischen "Küchengespräche". Etliche Interviews berichten von den Konflikten, die im Süden Russlands nach dem Ende der Sowjetunion aufbrachen. Aus guten Nachbarn wurden über Nacht Feinde. Massaker und Plünderungen waren an der Tagesordnung. Massaker gegen Armenier, Russen, Asserbaidschaner, Tschetschenen. Freiheit scheint hier die Freiheit von allen Regeln und Gesetzen zu sein. Opfer der Terroranschläge in Moskau berichten. Viele Befragte klingen ratlos und resigniert.

Sympathisch sind allerdings im Buch auch die Menschen nicht, die den Umbruch in Russland begrüßen. Wende-Gewinnler , die klar sagen, dass für sie nur Geld zählt. Keine Beziehungen, sondern nur Reichtum.
Manche Menschen wandern aus, weil sie ein normales, ungefährliches Leben in Russland heutzutage nicht für möglich halten.

Das Buch lässt den Leser betroffen zurück. Es ist wenig von Glück und Zufriedenheit die Rede, wenig von Hoffnung und Aufbruch. Bedrückend, wie Intellektuelle jetzt an der Essensausgabe Schlange stehen müssen. Dieses geschundene Land scheint noch einen weiten Weg in die Demokratie vor sich zu haben.

Die Autorin bekommt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verdientermaßen. Schon in früheren Büchern hat sie sich mit kritischen Themen auseinandergesetzt: z.B. Schicksal der sowjetischen Soldatinnen im zweiten Weltkrieg oder der Afghanistankrieg der Sowjetunion. Ihr ist es wichtig, in der Historie nicht nur Fakten zu sammeln, sondern einzelne Menschen zu Wort kommen zu lassen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen krasses Buch, 2. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus (Gebundene Ausgabe)
Das Bild von Russland und/oder von der ehemaligen Sowjetunion in West-Europa ist mir irgendwie zu einseitig, zu sehr politisch geprägt. Mich hat es vor Allem interessiert, wie der Mensch, der normale Bewohner der Sowjetunion den Umschwung und die Entwicklung seit 1999 wahrnimmt, seine Meinung interessiert mich, seine Ansichten.
Swetlana Alexijewitsch hat es geschafft dieses Bild zu zeichnen. Sie hat die Menschen einfach sprechen lassen. Sie nimmt weder Einfluss auf das Gesagte, noch erfährt man ihre persönliche Meinung. Sie lässt den Menschen reden. Ausreden. Aus allen Altersgruppen, vielen Ländern und Teilen der ehemaligen Union, etwaigen gesellschaftlichen Schichten.
So entsteht ein sehr kontroverses Bild, ein anderes Bild, als das wir uns hier im Westen gemalt haben... bzw. für uns gemalt wurde.
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt jedem Interessierten empfehlen.
5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Öffnet die Augen., 10. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Autorin schreibt in einer Art Interview-Stil, allerdings ohne vorgefertigte Fragen.
Sie ermutigt ihre Protagonisten, ihr eigenes Leben zu erzählen.
Für den politisch, historisch und an Menschen interessierten Leser gibt es viel zu lernen und -hoffentlich!- zu verstehen.
Obwohl dieses Buch leicht verständlich ist, handelt es sich keineswegs um leichte Kost.
Es gibt viele Adjektive, mit denen man die Berichte beschreiben kann:
Erstaunlich, bedrückend, schockierend, unverständlich, traurig, Augen öffnend, ...
Mir hat es geholfen, ein ganzes Volk zu verstehen, auch wenn ich vieles keineswegs nachvollziehen kann.
Äußerst interessant, sehr glaubhaft und vor allem authentisch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Secondhand-Zeit, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus (Gebundene Ausgabe)
Das Buch kann ich nur empfehlen. Man bekommt einen breit gefächerten Einblick in die innere und äußere Lebenswelt, das Denken und Fühlen der ehemaligen Sowjetbürger nach dem Zusammenbruch der UdSSR und dem kommunistischen Wertesystem. Aus der Sicht unzähliger verschiedener Personen ergibt sich ein interessantes und aufschlussreiches Bild der russischen Zustände in den 90er Jahren und danach.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was richteten Stalins willige Vollstrecker in den Köpfen der Menschen an?, 2. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus (Gebundene Ausgabe)
Swetlana Alexijewitsch hat Interviews mit Menschen gemacht, die noch heute vom Stalinismus geprägt sind und nicht mit dem Leben nach dem Zusammenbruch des Sowjetreiches zurechtkommen. Sie schildert aber auch die unglaublichen, entsetzlichen Biographien aus der Stalinzeit: Ein gläubiges Parteimitglied, seit 1922 dabei, wird 1937 verhaftet, gefoltert, weiß nicht warum. Im Krieg kommt er frei, darf gegen die Deutschen kämpfen. Die Partei sagt: “Sorry, Deine Frau ist verstorben.” (Sie war ebenfalls verhaftet worden.) “Aber hier ist Dein Parteibuch zurück.” “Da war ich glücklich”, sagt er im Interview.

30 Jahre hat sie daran gearbeitet. In Minsk, Weißrussland, wo sie lebt, dürfen ihre Bücher nicht verlegt werden. Im Oktober 2013 hat sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten.

Eine weitere Lesefrucht: “Die Mehrheit fühlt sich von der Freiheit genervt. 'Ich habe drei Zeitungen gekauft, und in jeder steht eine andere Wahrheit. Wo ist die richtige Wahrheit? Früher hast du morgens die Prawda gelesen und wusstest Bescheid. Hattest alles verstanden.`” (p 12)

Durch die Erinnerungen der Interviewpartner wird etwas erkennbar, was keines der Sachbücher zum Stalinismus und vor allem dem Roten Terror leistet, die ich kenne, – bei allen Verdiensten – leisten konnte: Was richteten Stalins willige Vollstrecker in den Köpfen der Menschen an? Es waren Tausende, die die Lager bewachten, die die Planvorgaben an Erschießungen erfüllten, die Anklageschriften und Urteile erfanden und verlasen. die die Opfer aus den Wohnungen und Büros holten und solange vernahmen, bis sie auch das Widersinnigste gestanden. Es lebten alle in Angst, wenn der Bruder die Schwester denunzierte, die eine Nachbarin die andere. Die Täter von heute waren die Opfer von morgen. Ein ehemaliger Journalistikstudent erzählt, wie das war, wenn man aus den Semesterferien zurückkam und jedesmal waren alte Dozenten verschwunden und Kommilitonen fehlten.

Andererseits bleibt die Stalinzeit für eine wachsende Zahl von Menschen die große Zeit, der Kommunismus die berauschende Idee. Sie ist es Wert, Blut zu vergießen, Menschen zu töten, in einem gewaltigen Kraftakt Fabriken, Kraftwerke und Kanäle zu bauen. Die neuen Werte – Geld, Pizza, Mallorca und 100 Käsesorten – werden verachtet. “Man kann uns nur nach den Gesetzen der Religion betrachten, nicht nach den Gesetzen der Logik… Ihr werdet uns noch einmal beneiden. Was habt ihr denn Großes? Nichts. Nur den Komfort… Sich den Bauch vollschlagen und sich mit Klunkern behängen…” (p 212)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Unter der Asche glimmt ein Feuer, 22. Januar 2015
Von 
Rezension bezieht sich auf: Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus (Gebundene Ausgabe)
In ihrem Buch Secondhand-Zeit strebt die Autorin durch "eine Zusammenfassung individueller Stimmen" ein "größtmögliche Annäherung an das wahre Leben" an. Wir haben es nicht mit einem Roman zu tun, obwohl die Überschriften über den Interviews die literarische Phantasie beflügeln könnten, z.B. "Vom Schönen in der Diktatur und von Schmetterlingen in Zement", sondern mit einer mehrstimmigen Collage. Das bringt auch Wiederholungen mit sich.
Auf der anderen Seite bietet die Methode der Autorin die Möglichkeit, sich intensiv mit Einzelschicksalen zu beschäftigen. Sie führte Interviews mit Frauen und Männern zwischen 20 und 88 Jahren aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, von der Ärztin ,der Lehrerin, dem Ingenieur bis zur Topographin, dem Soldaten und der Kellnerin, die die Epochen der Geschichte der Sowjetunion und ihrer Nachfolgestaaten in unterschiedlichen Phasen erlebt haben. Die Details ihrer Lebensumstände sind für das Verständnis der Menschen notwendig, so di e Autorin.
Ihre Interview-Reihen aus den Jahren 1991-2001 und 2002-2012 fördern viel Wissenswertes, selten hoffnungsvoll Stimmendes, meist Erschütterndes und Deprimierendes zu Tage
Die Interviews werden nicht im glitzernden Moskau, sondern in der oft tristen Provinz geführt. Meist mit Frauen, aber auch im Privatleben gibt es kein dauerhaftes Glück Das Buch ist von einem tiefen Pessimismus durchzogen.
In der Tat wird hier, wie der Stiftungsrat in der Begründung der Preisverleihung schreibt, "ein Grundstrom existentieller Enttäuschungen spürbar", denen S.Alexijewitsch in "Demut und Großzügigkeit" Ausdruck verleiht. Der Titel deutet schon an, daß die Menschen, die im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion leben, die "sowki" (Abkürzung für sowjetskie tscheloweki, sowjetische Menschen) kein wirkliches, eigengestaltetes Leben haben. Sechzig Jahre Diktatur, der Zweite Weltkrieg, die Kriege in Afghanistan und Tschetschenien, die unberechenbare, ständig neu einbrechende Gewalt haben sich so tief in ihnen eingebrannt, daß alles Leben alt, gebraucht, verbraucht scheint. Zu viele Hoffnungen sind enttäuscht worden: das kommunistische Ideal von der Schaffung einer neuen, gerechteren Welt endete im stalinistischen Terror, das Ideal der Freiheit zu Beginn der Amtszeit Gorbatschows im Zerfall der staatlichen Autorität, dem Auseinanderbrechen des Landes, der Ausplünderung der Volkswirtschaft. Unter der Asche, die die Gewalt hinterlassen hat, glimmt ein Feuer, das eher Zerstörung als positive Energie erwarten läßt.
Zwei Reaktionen angesichts der Perestroika als Beispiele. Es handelt sich um zwei Freundinnen, die eine eine untere Parteifunktionärin, die andere durch ihre Heirat mit einem Malere immer schon systemkritisch.
Jelena (S. 57): "Jetzt sind auch bei uns die Läden voll. Im Überfluss. Aber Berge von Wurst haben nichts mit Glück zu tun. Mit Ruhm. Das war einmal ein großes Volk! Es wurde zu Krämern und Plünderern gemacht".
Anna (S.72/73): "Wenn Du in einen Lift eingesperrt bist, hast Du nur einen Wunsch, daß dieTür aufgeht. Und bist glücklich, wenn es endlich geschieht. Euphorisch! Und denkst nicht daran, was du nun tun mußt...Das Reich der Freiheit schien unmittelbar vor der Tür zu stehen. Aber das Leben wurde immer schlechter".
Gestalten tauchen auf, die man aus der russischen Literatur kennt, wie di e Frau, die einen Verbrecher liebt, der im Gefängnis sitzt, denn er ist nicht nur ein "Sünder", sondern auch ein "Leidender". An anderer Stelle scheinen die Menschen von Natur aus böse zu sein: "Die Lager kann man überleben, die Menschen (denen man dort begegnet) nicht". Oder , wenn die Arbeitsscheu auf dem Dorf Thema wird: "Wenn man sich bei dem zum Arbeiten verdingt- da ist nichts mit Klauen oder Pennen - Ein Faschist!"
Putins Rußland flüchtet in eine autoritäre Herrschaftsform nach innen, nationales Sendungsbewußtsein nach außen. Warum hat das Buch den "Friedenspreis des deutschen Buchhandels " bekommen? Es macht uns bewußt, daß das Gedächtnis dieser traumatisierten Menschen durch die Diktatur der kommunistischen Partei, speziell Stalins und den Vernichtungskrieg Deutschlands im Osten geprägt ist. Ein Rezept für den Umgang des Westens mit dem heutigen Rußland will und kann dieses Buch nicht bieten.
H.E.Steffen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Russland verstehen, 31. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch vermittelt ein gutes Verständnis über Putin's Handeln heute: die enttäuschten Hoffnungen, der verletzte Stolz über den Zerfall der Sowjetunion und das Unvermögen, die menschlichen Tragödien der Stalinjahre anzusprechen und aufzuarbeiten. Nationalstolz scheint die sonst fehlenden Werte: Rechsstaatlichkeit, Achtung der Menschenwürde, Pressefreiheit wettzumachen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitbetrachtung, 1. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus (Gebundene Ausgabe)
Das Buch vermittelt einen sehr tiefen und ausgezeichneten Eindruck über das Gefühlsleben der
Bürger der ehemaligen Sowjetunion. Viele Verhaltensweisen werden verständlich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Ein großartiges Buch, 27. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Buch gibt einen Einblick in das Denken und Fühlen von Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion bzw. aus Russland. Von welchen Herausforderungen, Hoffnungen, Ängsten und Zielen diese Menschen geleitet wurden, das erschließt sich auf beeindruckende Weise. Die Berichte der einzelnen Personen scheinen ungefärbt, damit öffnet sich ein Spektrum von Sichtweisen und Wahrheiten. Die Autorin gibt Menschen eine "Stimme", die sonst ungehört geblieben wären und doch so viel zu erzählen gehabt haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Autorin hat mir sehr imponiert., 29. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus (Gebundene Ausgabe)
Hier habe ich das Gefühl endlich einmal die Ereignisse aus der Sicht der Betroffenen dargestellt zu bekommen und nicht von westlicher bzw. östlicher Propaganda informiert zu werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus
Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus von Swetlana Alexijewitsch (Gebundene Ausgabe - 26. August 2013)
EUR 27,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen