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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die schleichende, detaillierte Schilderung einer zwischenmenschlichen Krise ...
Hiromi Kawakami dürfte den meisten Lesern durch ihre Romane »Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß« sowie »Herr Nakano und die Frauen« bekannt sein: beides sehr still erzählte, unaufgeregte Bücher, die handlungsarm daherkommen und sich langsam entfalten. Während das darauf folgende »Am Meer ist es wärmer« leicht surreale Elemente in eine...
Vor 18 Monaten von FolkZeQuè veröffentlicht

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwunglos!
Japanische Literatur zu lesen, finde ich besonders schwer; vor allem, wenn man mit Japan nicht mehr am Hut hat. Vor 2 Jahren konnte mich Kawakami mit Am Meer ist es wärmer: Eine Liebesgeschichte wirklich beeindrucken; dieses mal stockt die Geschichte von Anfang an. Kawakamis Buch ist schon seit 2008 am Markt und gilt trotzdem noch als "Neu", weil es jetzt erst in...
Vor 13 Monaten von k. und k. priviligierter Büche... veröffentlicht


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die schleichende, detaillierte Schilderung einer zwischenmenschlichen Krise ..., 14. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Bis nächstes Jahr im Frühling: Roman (Gebundene Ausgabe)
Hiromi Kawakami dürfte den meisten Lesern durch ihre Romane »Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß« sowie »Herr Nakano und die Frauen« bekannt sein: beides sehr still erzählte, unaufgeregte Bücher, die handlungsarm daherkommen und sich langsam entfalten. Während das darauf folgende »Am Meer ist es wärmer« leicht surreale Elemente in eine ansonsten ähnliche Geschichte integriert, mich aber nicht ganz so begeistern konnte wie die Vorgänger, so ist der Autorin mit »Bis nächstes Jahr im Frühling« wieder ein ganz wunderbarer, knapper und entschleunigter Roman gelungen.

Als Noyuri von einer Fremden erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, zerbricht das Trugbild ihres geordneten, harmonischen Lebens. Wird Takuya, ihr Mann, bei seiner Geliebten Satomi bleiben? Wird er sich trennen - und wenn ja, von wem? Wird die Liebschaft einfach neben der Ehe herlaufen? Und was will und kann ich eigentlich? Auf einmal wird Noyuri nicht nur vor teilweise vollendete Tatsachen gestellt, sondern muss sich auch allerlei Fragen beantworten, bei denen es für sie gar nicht so leicht ist, darauf eine Antwort zu finden. Und so vergeht die Zeit; nicht selten leidet man ein bisschen mit und auch wegen der inaktiven, unentschlossenen, aber dennoch nicht unsympathischen Protagonistin ...

In einer flüssigen und dabei recht schlichten Sprache gelingt es Kawakami, den Leser in die Geschichte zu ziehen. Bildliche Vergleiche fehlen fast vollständig, auch sonst gibt es nur wenige Schnörkel in ihren klaren Schilderungen. Ebenso lässt sich das Set an Figuren nahezu an einer Hand abzählen. Dennoch weiß der Roman von Beginn an zu überzeugen, sofern man sich auf handlungsarme Geschichten einlassen möchte. »Bis nächstes Jahr im Frühling« ist aus der dritten Person im Präteritum erzählt; mir kam es beim Lesen aber häufig so vor, als handele es sich bei Noyuri um eine Ich-Erzählerin - man kommt dem Geschehen, gefühlt, also recht nah.

Für mich als Ledigen war es weniger der Komplex Ehe, der mich an dem Buch faszinierte, da er emotional facettenreich durch die Figuren beleuchtet wird, sondern vielmehr eben diese Gefühlsebene: Irgendwo kann man Noyuri verstehen, einerseits möchte man sie aber auch wachrütteln, dann wieder leidet man im Stillen mit ihr.

Ob es ein Buch für Betroffene ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Es ist aber auf jeden Fall ein Buch für alle, die schon ihre vorangehenden Romane mochten und für jene, die stille zwischenmenschliche Geschichten ohne große Aufregung schätzen, welche dazu eine japanische Grundstimmung erzeugen (Am Ende wird dazu ein dreiseitiges Glossar angefügt, in dem die wichtigsten Begriffe geklärt werden).

Zur optischen Aufmachung lässt sich noch sagen, dass es, wie die Vorgänger, in einer vergleichsweise kleinen Schriftgröße mit schmalem Zeilenabstand daherkommt, die Seiten dabei aber nicht überfrachtet sind. Absätze sind eingerückt, sehr löblich. Einziges Manko ist lediglich das Material des Schutzumschlages. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber er fühlt sich unangenehm rau an, ein wenig erinnert die Berührung schon an Schleifpapier auf Fingernägeln - brrrrrr.

Viereinhalb Sternchen; macht mit der Autorin sympathisierende fünf ...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Langsame Trennung, 15. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Bis nächstes Jahr im Frühling: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das gleichmütig dahin plätschernde Leben von Noyuri bietet dem Leser den Einstieg in eine Liebesgeschichte, wie sie Hiromi Kawakami in zahlreichen Abwandlungen immer wieder zum Thema ihrer Romane nimmt.

Noyuri ist eine etwas langweilige Person. Sie ist seit sieben Jahren mit Takuya verheiratet. Dieser hat seit längerer Zeit eine Geliebte.
Mit ihrem Onkel Makoto verbindet sie eine geschwisterliche Freundschaft. Er vermittelt Noyuri einen Job in einer Arztpraxis. Sie ist fleißig und genau und wird doch zum Ende des Jahres wieder entlassen.
Nouyri nimmt alle Gegebenheiten gelassen hin. Insgeheim ahnt man, dass sie unter ihren Misserfolgen in der Ehe und im Beruf leidet. Doch irgendwie bleibt sie ein Blatt im Winde, das leicht dahin schwebt, ohne Aufstand und Widerspruch.

Hiromi Kawakami ist eine Autorin, die ihren Figuren diese schwebende Gleichmütigkeit eingibt. Vieles bleibt unausgesprochen. Doch nicht alles ist verborgen. Ihre Figuren, die sich voneinander entfernen, schweben wie zarte Schneeflocken und Kirschblütenblätter durch den Raum. Fragen nach dem wohin werden sehr direkt gestellt. Noyuri wirkt naiv und ist doch voller Sehnsucht nach Hingabe und der großen Liebe. Ihr Mann bleibt ihr fremd, denn sie lässt ihn seinen Wünschen nachgehen, ohne aufzubegehren oder zu rebellieren. Unter der äußeren Schicht ihres Auftretens spürt man eine Melancholie und eine Abschiedsstimmung, die sich durch das ganze Buch zieht. Noyuri wird nach und nach mutiger und blickt lakonisch der sich anbahnenden Trennung von ihrem Mann ins Auge. Die Würde ihrer Einfachheit macht die Lektüre so eindrucksvoll und anziehend. Da gibt es keine großen Gefühlseruptionen oder anstrengende Kämpfe um das eigene Wohl und Wehe. Das Leben gleitet wie ein leise rauschender Fluß vorbei, und man möchte Noyuri ermuntern, auf das eigene Wohlergehen mehr zu achten.

Hiromi Kawakami ist hier zu Lande schon lange bekannt für ihre einfühlsamen und leicht gesponnenen Liebes - und Ehegeschichten.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwunglos!, 22. Juli 2013
Von 
k. und k. priviligierter Bücherwurm (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bis nächstes Jahr im Frühling: Roman (Gebundene Ausgabe)
Japanische Literatur zu lesen, finde ich besonders schwer; vor allem, wenn man mit Japan nicht mehr am Hut hat. Vor 2 Jahren konnte mich Kawakami mit Am Meer ist es wärmer: Eine Liebesgeschichte wirklich beeindrucken; dieses mal stockt die Geschichte von Anfang an. Kawakamis Buch ist schon seit 2008 am Markt und gilt trotzdem noch als "Neu", weil es jetzt erst in Deutsch seine Veröffentlichung fand. Ob diese unbedingt von Nöten war, muss man selbst rausfinden. Mir war die Geschichte zu einseitig, langweilig, öde. Noyuri - die Hauptprotagonistin - ist blutleer, nicht vorstellbar, nicht greifbar und geht dem Leser mit ihrer jammernden, weinerlichen, ständig schüchternen nichts könnende Art schwer auf die Nerven. Zu dem könnte Kawakamis Buch als Restaurantführer durch halb Japan hergenommen werden, denn in jedem Kapitel gehen die Protagonisten mindestens 2 x essen, Essens- und Getränkebestellung-Auflistung inklusive. Kawakamis Grundidee wäre im Prinzip wirklich gut und auch ein interessanter Aspekt, aber leider tritt sie völlig auf der Stelle. Der literarische Erzählstil der Autorin kann so gar nicht mit der furchtbar anödeten Geschichte und Protagonistin mithalten.

Fazit: Kawakami kann leider überhaupt nicht an den Vorerfolg anschließen. Eine gute Idee und ein ansonsten schöner fließender Schreibstil verkommt hier in einer öden, blutleeren und langweiligen Geschichte. Die Protagonistin Noyuri ist blass, langweilig, fad und wirkt mit ihrer jammernden weinerlichen Art einfach nur nerv tötend; sämtliche weitere Protagonisten treten auf der Stelle, bleiben unnahbar und verständnislos zu wenig erzählt. Restaurantbesuche und seitenlange Essensbestellungen sind leider auch nicht interessant genug, um dieses Buch zu lesen. 2 Sterne für die Sprache, das Bemühen und das 3,5seitige Glossar, zu mehr reicht es allerdings wirklich nicht.
Schade!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig, 15. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Bis nächstes Jahr im Frühling: Roman (Gebundene Ausgabe)
Irgendwie ist mir diese Kultur und das Land Japans sehr fremd geblieben (außer die einzelnen Mahlzeiten und Gerichte, aber allein durch die Namen wurden sie mir auch nicht eingängiger und geläufiger). Den Text fand ich nicht besonders spannend und die Figuren haben weder einen interessanten Charakter noch sind sie in irgendeiner Hinsicht als Vorbild zu sehen. Selbst die Familienbeziehungen sind wenig beleuchtet und auch durch die Beschreibung der sehr spärlich beschriebenen Gefühle der einzelnen Personen haben wenig Ausdruckskraft. Selbst das Ende gibt wenig Perspektiven und zeigt eigentlich nur die Pespektivlosigkeit/Traurigkeit der Situation eines sich trennenden Paares. Warum sollte man/frau dieses Buch eigentlich lesen?
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Detailgenaues Buch über das Leben in Japan, 20. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bis nächstes Jahr im Frühling: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch beschreibt sehr genau mit vielen Details den Alltag des Lebens in Japan. Auch die Schilderung der persönlichen Beziehungen ist gut gelungen.
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Bis nächstes Jahr im Frühling: Roman
Bis nächstes Jahr im Frühling: Roman von Hiromi Kawakami (Gebundene Ausgabe - 28. Januar 2013)
EUR 19,90
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