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4.0 von 5 Sternen Ein etwas anderes Jugendbuch.
Benjamin (Ben) Schilling lebt seit geraumer Zeit in dem verschlafenen Nest Wingroden, oder wie er es gerne nennt: am Arsch der Welt. Dorthin gekommen ist er eigentlich nur aufgrund des Durchsetzungsvermögens seiner Mutter, die unbedingt wollte, dass er eine Lehre zum Gärtner bei seinem Großvater macht ' er, der eigentlich viel lieber Mechaniker werden...
Veröffentlicht am 22. April 2012 von Lauscher

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wingroden?
Die folgenden Rezensionen sind am JBG Hoya im Rahmen des Deutschunterrichts 2013 entstanden und stellen die subjektive Schülersicht dar:

K.D.:
Der Roman Pampa Blues von Rolf Lappert der 2012 handelt von dem 16-jährigen Jungen Ben und seinem Großvater Karl. Sie leben in dem kleinen Art Wingenroden. Dort ist es immer sehr ruhig und es...
Vor 17 Monaten von sonnenschein veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein etwas anderes Jugendbuch., 22. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Pampa Blues: 4 CDs (Audio CD)
Benjamin (Ben) Schilling lebt seit geraumer Zeit in dem verschlafenen Nest Wingroden, oder wie er es gerne nennt: am Arsch der Welt. Dorthin gekommen ist er eigentlich nur aufgrund des Durchsetzungsvermögens seiner Mutter, die unbedingt wollte, dass er eine Lehre zum Gärtner bei seinem Großvater macht ' er, der eigentlich viel lieber Mechaniker werden würde. Im Laufe der Zeit ist sein Großvater, den Ben immer nur Karl nennt, jedoch so senil geworden, dass sich der Spieß quasi umgekehrt hat. Nun kümmert sich nicht mehr der Großvater um seinen Enkel sondern umgekehrt. Ben fühlt sich von seinem Leben ziemlich veräppelt. Sein Traum ist es, in einem zebrafarbenen VW-Bus nach Afrika zu fahren, um das Abenteuer seines Lebens zu erleben und den Spuren seines Vaters zu folgen. Doch stattdessen sitzt in dem unbedeutendsten Ort Deutschlands fest, mit einer handvoll Einwohner und Karl als Klotz am Bein. Einer der wenigen Bewohner Wingrodens ist Maslow, der das genaue Gegenteil Bens darstellt. Er liebt seine Heimat so sehr, dass er alles daran setzt, diesen Ort weltberühmt zu machen. Immer wieder schmiedet er neue Pläne ' einer verrückter als der andere. Bis er schließlich auf die Ide mit den UFOs kommt. Ben, dem nichts ferner liegt als Maslows Pläne zu unterstützen, wird ungewollt Komplize der UFO-Taktik und somit in Maslows Geheimnis integriert. Als dann plötzlich die vermeintliche Journalistin Lena auftaucht, nimmt die Geschichte einen unerwarteten Lauf, der durch das Gefühlschaos eines Teenagers und zu einer bedeutenden Wende der Geschichte führt.

Anmerkungen:

Zu Beginn schleppt sich die Geschichte ein wenig, da einfach nichts Interessantes geschieht. Doch nach einigen Tracks merkt man, dass dies einfach nur Taktik ist. Man lernt sämtliche Einwohner Wingrodens mit all ihren Eigenheiten kennen, die Umgebung lieben und die Gedankengänge des Teenagers Ben zu verstehen. Die Geschichte, die aus der Sicht des Protagnisten erzählt wird, berichtet auch von seiner Vergangenheit ' von dem ursprünglichen Charakter seinem Großvater, von seiner weltoffenen Mutter und seinem verstorbenen Vater. Man lernt aber auch seinen größten Traum kennen, nämlich einmal nach Afrika zu reisen, um den Spuren seines Vaters zu folgen. Was schleppend begann, erlebt im letzten Drittel der Geschichte plötzlich eine beachtliche Wende. Lena, eine vermeintliche Reporterin, tritt plötzlich in das Leben aller Wingrodener und verursacht besonders bei Ben ein wahres Gefühlschaos. Plötzlich steht für Ben die Welt auf dem Kopf, was durch das jähe Verschwinden Lenas noch auf den Höhepunkt getrieben wird. Auf der Suche nach ihr gerät er letztlich auch auf die Suche nach seinem eigenen Ich. Der Schwerpunkt der Geschichte wendet sich von dem Bekanntmachen Wingrodens durch die UFO-Idee Maslows auf das Erwachsenwerden des Protagonisten.

Doch nicht nur Bens Leben gerät aus den Fugen, auch das der restlichen Einwohner Wingrodens wird Schlag auf Schlag durcheinander geworfen, so dass es zu einer überraschenden Wende und einem unerwarteten Ende kommt.

Fazit:

Anders als der Klappentext vermuten lässt, handelt es sich bei Pampa-Blues nicht um eine verrückte UFO-Geschichte, sondern vielmehr um eine tiefgründige Darstellung der Probleme des Erwachsenwerdens. Man erlebt die Entwicklung Bens von einem genervten Teenager hin zu einer Person, die sein Leben lieben lernt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen jugendlicher Erwachsenenroman, 30. Juli 2012
Von 
Jimmy (Niedersachsen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Pampa Blues (Broschiert)
Erster Satz:
ICH HASSE MEIN LEBEN.

Inhalt:
Der Traum vom großen Reißausnehmen schlummert schon lange im 16jährigen Ben. Er sitzt in einem verschlafenem Dorf fest und sorgt sich um seinen debilen Großvater. Während seine glamouröse Mutter durch Europa tourt, weiß er noch nicht mal, wie es sich anfühlt, ein Mädchen zu küssen. Um ein wenig frischen Wind in das kleine Örtchen zu bringe, entschließt sich Bens bester Freund Manlow zur Umsetzung seiner schlechtesten Idee überhaupt. Er möchte Gerüchte über ein UFO ins Land streuen, damit die Presse ihm hilft, das Dorf aufregender wirken zu lassen.
Als dann tatsächlich das Mädchen Lena von der Zeitung auftaucht, wissen die Anwohner nicht mehr was sie glauben sollen. Die Presse eilt auf einmal einem Mordverdächtigen hinterher und Ben merkt: Er hat sich verliebt.

Meine Meinung:
Das Buch kommt unscheinbar daher, aber für mich ist dieses wirklich das Cover Highlight des Jahres 2012! Es ist natürlich und kommt ohne viel Photoshop aus. Es wirkt für sich ohne Glitzer, überlagerte Bilder oder ineinanderverschlungende Schriftzüge. Obendrein ist es ein sehr witziges Motiv: eine alte Zapfanlage einer Tankstelle - mitten im Nirgendwo. Und genau dort spielt auch die Geschichte natürlich hat da auch eine Tankstelle seinen Auftritt. Das Foto sieht also nicht nur toll ländlich aus, sondern passt auch perfekt zum Inhalt des Romans, was den Verlagen in letzter Zeit nicht mehr viel Wert zu sein scheint.. Veredelt wird die ansehnliche Gestaltung noch vom breiten Rahmen, der ebenso schlicht schwarz gehalten wurde wie die Lettern, in denen Titel und Autor abgedruckt wurden. Für mich stimmt hier einfach alles und das beste, es ist mal kein 0815 Verschnitt.
Auch die Geschichte ist etwas außergewöhnlicheren Kalibers. Langsam lernt man den Hauptprotagonisten Benjamin kennen und erwährt nach und nach seine Einstellung zum Leben und seine Probleme. Ich hätte nur ungern mit ihm getauscht. Wer will schon im jugendlichen Alter für seinen uralten und senilen Großvater verantwortlich sein, ohne Taschengeld, ohne Freizeit und ohne Freunde. Das macht sicher keinen Spaß. Deswegen konnte ich Bens Wunsch, nach Afrika auszuwandern, so wie es einst sein Vater getan hatte, sehr gut nachvollziehen. Seine Träume und Sorgen werden von ihm selbst so ehrlich und nackt erzählt, dass ich mich schon peinlich berührt fühlte. Dieser Junge gibt so viel, da kann man es ihm nicht verübeln, am liebsten woanders zu sein, oder? Spannend empfand ich auch die Entwicklung, die Ben durchlebt. Bereits zu Beginn wirkt er viel älter und reifer als man es bei einem 16jährigen für möglich halten könnte. Doch fehlende Klassenkameraden, Partyräusche und das Hinwegsetzen über elterliche Regeln haben aus ihm einen verantworungsbewussten, jungen Mann gemacht. Ich habe ihn mit der Zeit wirklich in mein Herz geschlossen.

Wie in einem Blues spürt man bereits von der ersten Seite an die tragische Komponente.

Nicht nur, dass Ben sich in ein anderes Leben wünscht. Er muss ohne Eltern auskommen. Zwar wird dem Leser diese Information nicht zurück gehalten, aber man verweilt auch nicht lange an diesem traurigen Wendepunkt in Bens Leben. Die Erwähnung scheint genug, es gibt anderes, worüber man sich Sorgen machen muss - so wirkt Benjamin. Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendromanen haben wir hier keinen zu sehr selbstbemitleidenden Jungen sitzen, der an allem rumnörgelt und zutiefst naiv ist. Endlich habe ich meinen Helden gefunden, mit dem es Spaß macht, den abenteuerlichen Geschichten Betrunkener zu lauschen oder Luftschlösser in den Himmel zu bauen.

Seite 61

>> Ich erwische mich wieder bei dem Gedanken, dass es mir nicht viel ausmachen würde, wenn sie mit mitteilen würde, Karl sei krank und müsse bald sterben.
Ich hasse mich dafür und wünschte, ich würde anders ticken. <<

So sehr mich die Erzählung auch berührte .. leider passierte einfach nichts. Es blieb bei dem einsamen Jungen am Ende der Welt, um ihn herum viele alte Menschen. Erst nach etwa 100 Seiten scheint die Geschichte Fahrt aufzunehmen, plötzlich kommt Bewegung in die Gesellschaft. Denn bislang diente das Gewort nur dazu, um einem die Figuren vorzustellen. Die Eigenheiten der verschiedenen Dorfbewohner wurden in kleinen Szenen liebevoll und detailreich präsentiert. Nun brennen einem die Charakterzüge im Kopf und man kann frei dem weiteren Verlauf des Romans folgen, ohne sich in jedem dritten Satz fragen zu müssen, wer jetzt noch einmal Otto und wer dieser liebeskranke Jojo war. Das macht viel aus und kitzelt auch hier einen Bonuspunkt für das Buch aus mir heraus. Doch die Taktik allein macht die angenehme Atmosphäre, in der die Protagonisten schweben, nicht aus. Ein entscheidender Faktor ist auch die Schreibe. Dieses Detail ließ micha auch die anfängliche Durststrecke überstehen, denn sie war durch den flüssigen Text nur von kurzer Weile.
Nachdem endlich etwas Spannung aufkommt, entwickelt sich der bislang sehr erwachsene Roman in ein regelrechtes Feuerwerk aus jugendlichen Emotionen, kindlicher Zurückhaltung und sprudelnder Neugierde! Lappert bietet nun mit dem auf, was aus seiner einfachen Idee ein Jugendbuch werden lässt. Er erzählt vom Erwachsenwerden, vom ersten Kuss und dem unwiderstehlichem Traum, einfach abzuhauen - weit weg!
Da ich glaube, dass diese Geschichte dennoch eher die ältere Generation ansprechen wird, möchte ich es ein gelungenes jugendliches Erwachsenenbuch nennen. Lest es und fühlt euch noch einmal wie 16!

Mein Fazit:
Die Frische und Freiheit, der Mut zu träumen und darum zu kämpfen werden zwischend den Buchseiten verborgen gehalten. ~ 4 Sterne ~

papierkruemel.blogspot.com
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sommer auf dem Land, 8. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Pampa Blues (Broschiert)
"Pampa Blues" spielt im Sommer, nirgendwo auf dem Land in Wingroden: Der Asphalt flirrt, die Sonne sticht, es wird Bier und Limo getrunken, ein UFO gesichtet, im Baggersee gebadet, mit dem Tuk-Tuk gefahren, hochgestapelt und tiefgefallen, sehnsüchtig gefühlt und eigentümlich gehandelt - und dann taucht Lena mit ihrem Peugeot auf und verdreht vor allem dem 16jährigen Ben Schilling den Kopf, der bei seinem kopfmüden Großvater lebt und eigentlich eine Gärtnerlehre macht, obwohl er die ganze Zeit an Autos schraubt und davon träumt, mit einem zebragestreiften Bus nach Afrika zu reisen. Plötzlich ist nichts mehr wie vorher und nachher. Und der Erzähler führt so leicht durch die Geschichte, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand gibt, weil man endlich wieder weiß, wie das mit 16 ist, wenn die Hitze von drinnen und draußen kommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Buch, 3. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pampa Blues (Kindle Edition)
Die Idee, dass ein Jugendlicher mit seinem Opa zusammenlebt ( in einem seelenverlassenen Dorf) läßt einen nicht ahnen, wie toll sich die Geschichte im Laufe des Buches entwickelt. Durch die tollen Einfälle der Dorfbewohner (nur um Menschen in Ihr Dorf zu locken, um es wieder berühmt zu machen) wird man als Leser immer wieder verblüfft und möchte am liebsten auch dorthin. Eine sehr liebe Geschichte!
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5.0 von 5 Sternen gut, 9. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pampa Blues (Broschiert)
dies ist ein ganz spezielle buch, sicher nicht für jederman aber ich bin begeistert von rolf lappert und lese es gern
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4.0 von 5 Sternen Wenn man in Wingroden wohnt, ..., 14. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Pampa Blues (Broschiert)
... dann reicht es jemandem, der sich hierher verirrt, zu erklären, dass sich aus den Buchstaben dieses Örtchens ein wohl äußerst passendes Anagramm bilden lässt, nämlich: Nirgendwo.
Dann wäre eigentlich alles gesagt.
Denn in Wingroden passiert einfach nichts. Jedenfalls nichts Erfreuliches...
So sieht es der 16-jährige Ben, der ziemlich gefrustet ist von seinem Dasein in diesem Kaff.
Doch dann überschlagen sich die Dinge - Ben erlebt seine erste Liebe und wird im Laufe des Sommers immer erwachsener.

Rolf Lappert lässt seinen unkonventionellen Helden Ben in einem herrlich lakonischen und auf dem Boden der Tatsachen gebliebenen Ton von seinen Eindrücken, Erlebnissen, Einsichten, Erfahrungen, Sehnsüchten und seinem Leben und Leiden in Wingroden mit dessen verschlafenen Einwohnern und deren schrulligen Macken und Einfällen erzählen.
"Pampa Blues" ist sehr originell, sympathisch und Rolf Lappert beweist großen Einfallsreichtum. Einige Ideen sind jedoch sehr skurril, wirken aber nie übertrieben oder gar an den Haaren herbeigezogen.

Der Autor konzentriert sich sehr auf die Hauptfigur, weshalb man Bens Beweggründe, Gefühle und Gedanken gut verstehen und nachvollziehen kann.
Die meisten Nebencharaktere bleiben dagegen relativ farblos, kommen zwar hin und wieder vor, aber nach einer geraumen Zeit habe ich es immer noch nicht geschafft, die Namen mit den einzelnen Figuren zu verbinden.

"Pampa Blues" liest sich leicht, da es mit ein klein wenig Tiefe und Tragik überwiegend komisch und amüsant ist und ich so vor allen Dingen meinen Spaß an diesem Roman hatte. Es wird aber nichts ins Lächerliche gezogen, was mir sehr positiv aufgefallen ist.

Auch die Milieustudien sind eher locker gehalten, dafür aber treffend auf den Punkt gebracht.
Das Buch schlägt, wie gesagt, auch ernste Töne an, doch die meisten dieser Probleme sind sehr typisch und schon ziemlich "ausgelutscht". Jedoch finde ich die Erwähnung des Schreckens des Tschetschenienkriegs und dessen Folgen für einen einfachen Soldaten sehr gut.
"Pampa Blues" ist somit auch ein Buch, das mich nachdenklich stimmt.

Fazit: Ein Mauerblümchen erzählt mit einer trockenen Aufrichtigkeit von seinem Leben in der Pampa. Erfrischend, zu Herzen gehend und mit einer gewissen Tragik: Das ist für mich "Pampa Blues".

"Ich lege das Skizzenheft weg. Die Sonne ist gewandert. Sie steht jetzt genau vor uns, drei Handbreit über dem leeren Feld. Karl macht noch immer seine Schnipsel. Er erinnert sich nicht daran, einen Sohn namens Paul gehabt zu haben, der vor acht Jahren in Afrika ums Leben gekommen ist. Manchmal beneide ich ihn fast darum, dass er vergessen kann." - S.78
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5.0 von 5 Sternen Miteinander leben, 4. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Pampa Blues (Broschiert)
Man könnte dem Buch die Überschrift „Miteinander leben“ geben. Denn genau darum geht es. Bens Vater ist schon lange tot, seine Mutter, eine Musikerin zieht durch ganz Europa von einem Auftritt zum anderen. Ganz bequem hat sie ihren Sohn Ben beim pflegebedürftigen Schwiegervater platziert. Bens großes Verantwortungsbewusstsein, mit dem er sich um seinen Opa kümmert, hat mich beeindruckt und ihn für mich zu einer liebenswerten und interessanten Romanfigur gemacht.

Eingebettet in eine Gemeinschaft skurriler Leute in einem vergessenen Dorf, fühlt man gemeinsam mit Ben den Widerspruch zwischen Geborgenheit und Trostlosigkeit. Der Roman bleibt stets in der Schwebe zwischen Melancholie und Heiterkeit.

Mir genügte es, den Anfang des Romans zu lesen, um zu wissen, dass ich dieses Buch lesen muss. Mein Gefühl hat nicht getrogen, die Tonart des Textes blieb bis zum Schluss konstant.
Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus Sicht Bens.

Der Anfang:
Ich hasse mein Leben. In drei Jahren werde ich zwanzig, das ist die Hälfte von vierzig. In acht Jahren ist Karl neunzig, und ich bin fünfundzwanzig und vielleicht noch immer hier. Mit ihm. Das will ich mir gar nicht erst vorstellen. Die Realität reicht mir völlig.
Karl steht vor mir, splitternackt. Schaum liegt auf seinen knochigen Schultern wie Schnee. Er schlottert ein wenig, dabei ist es warm im Badezimmer. Der Spiegel hat sich beschlagen, unter der Decke hängen Dampfschwaden. Ich trockne Karl den Rücken ab, weil er das nicht mehr selber kann. Was Karl alles nicht mehr selber kann, würde ganze Bücher füllen. Karl schwankt und streckt die Arme nach der Wand aus. In fünfundsechzig Jahren bin ich so alt wie er jetzt.
„Hier, dein Gehänge kannst du dir selber abrubbeln“, sage ich und gebe ihm das Handtuch.
„Gehänge ist gut“, nuschelt Karl und kichert.

Rolf Lappert erwies sich erneut als großer Erzähler und hat meiner Meinung nach ein fantastisches Jugendbuch geschrieben, dass auch Erwachsenen schöne Lesestunden beschert. Im Gegenzug zu seinem Erwachsenenbuch „Nach Hause schwimmen“ war das Geschriebene direkter und dynamischer. Für mich eine deutliche Verbesserung.

S. 57
Die Sonne scheint, aber es ist noch nicht wirklich heiß. Weit weg, auf der Linie, die sich zwischen den Feldern und dem Himmel hinzieht, liegen ein paar schneeweiße Wolken. Ein leichter Wind weht. Wenn ich ein anderes Leben hätte, würde ich mich bestimmt über einen so schönen Morgen wie diesen freuen.

Die zart eingebettete Liebesgeschichte beginnt erst spät, ist nur ein Nebenhandlungsstrang. Im Vordergrund steht definitiv Bens Beziehung zu seinem Großvater.
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5.0 von 5 Sternen UFOs außer Kontrolle, 14. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Pampa Blues (Broschiert)
Ben ist sechzehn und der einzige Jugendliche in Wingroden. Müsste er sich nicht um seinen senilen Opa Karl kümmern, so wäre er schon längst weg, am liebsten in Afrika, dem Land seiner Träume. Sein Vater ist tot, seine Mutter tingelt als Jazzsängerin durch die Welt, und Ben steckt in einem abgelegenen Dorf fest, dessen Bewohner bis auf eine Ausnahme alle männlich sind und seine Väter, wenn nicht gar seine Großväter sein könnten. Er macht eine vorgebliche Gärtnerausbildung und schraubt leidenschaftlich an alten Fahrzeugen herum.

Der Alltag ist öde und wird durch die abendlichen Zusammenkünfte im Gasthaus Schimmel" auch nicht spannender. Worüber sollte man auch reden, wenn den ganzen Tag nichts passiert ist?

Wenn das so weitergeht, wird Wingroden in Kürze von der Landkarte verschwinden, aber das will Kneipenwirt Maslow, der hier geboren wurde und trotz finanzieller Erfolge wieder zurückgekehrt ist, unbedingt verhindern. Sein Plan ist ehrgeizig: Mithilfe eines selbst gebauten UFOs soll Wingroden weltweite Aufmerksamkeit erregen und zu einem Wallfahrtsort für Journalisten, Wundergläubige und Sensationslustige werden.

Leider zeigen die lokalen Zeitungsredaktionen sich kaum interessiert an den ersten UFO-Sichtungen. Dann taucht Lena auf, die angeblich eine Autopanne hatte. Ist sie eine getarnte Reporterin? Warum sonst hat sie eine so professionelle Fotoausrüstung dabei? Zumindest ist sie jung genug, um Bens Fantasie zu beflügeln, und sie scheint ihren Automechaniker auch gar nicht so übel zu finden. Wenn da bloß nicht Opa Karl wäre, den man keine Minute aus den Augen lassen kann!

Schon auf den ersten Seiten zieht Rolf Lappert den Leser mitten in das schräg-charmante Universum von Wingroden. Der liebenswerte Ich-Erzähler Ben mit seinen nur allzu menschlichen Schwächen und Träumen ist ein wunderbarer Beobachter und charakterisiert die Dorfgemeinschaft präzise, illusionslos und dennoch immer mit respektvoller Zuneigung. Hier wird niemand abgeurteilt oder ausgegrenzt, die Schrullen der Alteingesessenen werden einfach wertfrei beschrieben. Auch Ben ist ja einer von ihnen und wird trotz seiner jungen Jahre genauso selbstverständlich integriert wie sein dementer Opa Karl, der traumatisierte Russe Georgi oder der Bier trinkende Hund Rühmann.

Genau das macht für mich den größten Reiz dieses Romans aus: dass die Charaktere keine Schwarz-Weiß-Abziehbilder sind, sondern liebevoll gestaltete Persönlichkeiten mit sämtlichen Spleens und Momenten innerer Größe, die Menschen nun mal so haben. Hinzu kommt die wirklich witzige Story rund um das falsche UFO, das dem rührigen Maslow ziemlich außer Kontrolle gerät, und natürlich die hauchzarte Liebesgeschichte zwischen Ben und Lena. Es gibt sogar einen mutmaßlichen Mord in Wingroden. Ganz so öde ist es eben doch nicht auf dem platten Land im hohen Nordosten.

Pampa Blues ist im höchsten Maße empfehlenswert, und das keineswegs nur für jugendliche Leser!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hörbuch, 10. Juni 2012
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Pampa Blues: 4 CDs (Audio CD)
Der 16-jährige Ben leidet unter dem Pampa Blues. Er wohnt in einem Dorf, in dem nichts los ist, und muss seinen dementen Opa betreuen. Sein größter Traum ist es, seinem Vater nach Afrika zu folgen. Zwar ist der dort schon vor Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen, aber davor lebte er immerhin in Abenteuer. Von Abenteuer kann Ben zurzeit nur träumen. Sein Chef Maslow versucht zwar immer, etwas Leben ins Dorf zu bringen, aber meist versiegen die Träume im Sand. Bis er auf die Idee kommt, ein Ufo zu bauen und dadurch die Medien ins Dorf zu holen...

"Pampa Blues" ist eine etwas melancholische Geschichte, die ebenso melancholisch von Robert Stadlober auf 4 CDs gelesen wird. Melancholisch bedeutet aber nicht traurig. Träume und Hoffnungen schaffen eine positive Grundstimmung. Die Geschichte ist ein bisschen verrückt und wenig vorhersehbar. Am Ende dreht sich die Verrücktheit leider um ins Unrealistisch-Kitschige. Trotzdem kann man der Geschichte gut zuhören. Sie ist ruhig und liebevoll geschrieben mit einigen skurrilen Figuren.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wingroden?, 25. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pampa Blues (Broschiert)
Die folgenden Rezensionen sind am JBG Hoya im Rahmen des Deutschunterrichts 2013 entstanden und stellen die subjektive Schülersicht dar:

K.D.:
Der Roman Pampa Blues von Rolf Lappert der 2012 handelt von dem 16-jährigen Jungen Ben und seinem Großvater Karl. Sie leben in dem kleinen Art Wingenroden. Dort ist es immer sehr ruhig und es passiert nie viel, doch dann hat sein Freund Maslow wieder einmal eine seiner verrückten Ideen er will mit einem selbstgebauten Wingroden in eine Pilkgerstätte für Ufoverrückte verwandeln. Doch dann kommt alles anders, die angebliche Journalisten Lena ist gar keine, die polizei kommt wegen einem Mordverdacht und verliebt sie Hals über Kopf in Lena und folgt ihr nachdem sie ihm einen Abschiedsbrief geschrieben hat.

Ich finde das das Buch sehr detailiert geschrieben wurde und man sich Wingroden wirklich vorstellen kann. Mann kann sich wirklich in das Geschehen hineinleben. Das liegt auch besonders daran das das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, dadurch kann man wiklich mit Ben mitfühlen. Die 14.90€ lohnen sich also wirklich auszugeben, man sollte das Buch unbedingt gelesen haben.

R.H.:

In dem Roman “Pampa Blues“ von Rolf Lappert, erleben
Ben, sein Großvater Karl, Maslow und die anderen Bewohner
des Dorfes Wingroden, dass wahrscheinlich spannendste Abenteuer was
ihnen dort je passiert ist.
Ben kümmert sich nur ungern um seinen Großvater Karl, während
seine Mutter als Jazz Sängerin um die Welt reist.
Eigentlich will Ben nur noch weg aus Wingroden und auch die
anderen Bewohner leben dort mit ständigem Gedanken an ein anderes
Leben. Doch dann passiert es, Maslow hat wie immer eine beeindruckende
Idee, wie er das einsame und traurige Dorf zum beliebten Tourismus Ort
macht.

Die Szenen im Buch sind sehr gut beschrieben, man kann sich hervorragend
in die Personen hineinversetzen und vorallem in allen Situationen mit
den Personen mitfühlen. Auf jeden Fall etwas für jeden, ein Kauf lohnt sich
definitiv.

D.C.:

Das Buch Pampa Blues, geschrieben von Rolf Lappert, handelt von Ben einem 16 jährigen Jungen, der sich um seinen kranken Großvater kümmern muss. Seine Mutter reist lieber in der Weltgeschichte, als Sängerin rum und lässt ihn mit ein paar alten „Säcken“ in einem Kaff namens Wingroden alleine.
Um das Dorf berühmt zu machen, denkt sich Ben's Freund Maslow die Merkwürdigsten Dinge aus. Seine neueste Idee, UFOS Und Aliens. Als Lena die vermeidliche Reporterin nach Wingroden kommt, ist das Gefühlschaos bei Ben komplett.

Durch den Anfang des Buches muss man sich ein bisschen durchkämpfen, da die ersten Kapitel sich hauptsächlich um Ben und seinen Großvater drehen. Doch plötzlich tritt ein Wendepunkt auf, der die gesamte Geschichte um einiges spannender macht.
Der Autor beschreibt alles sehr detailiert, sodass es trotz der merkwürdigen Geschichte, sehr realistisch wirkt. Als negativen Punkt würde ich, wie oben erwähnt, den Einstieg der Geschichte sehen. Dies kann er jedoch mit seinem Schreibstil wet machen.

T.B.:Hey zusammen!

Der Roman Pampa Blues hat mir wirklich gut gefallen.
Auf 252 Seiten wird hier die Situation des Jugendlichen Ben beschrieben. Er sitzt im verschlafenen Dörfchen Wingroden fest und muss sich um seinen inkontinenten Großvater Karl kümmern, während seine Mutter als Blues-Sängerin die halbe Welt umreist.
Doch es ändert sich alles, als plötzlich ein UFO gesichtet wird und kurze Zeit später die mysteriöse Lena auftaucht, die Bens Gefühle völlig durcheinanderbringt. Dann, als sich Ben und Lena etwas nähergekommen sind, erschüttert ein Todesfall Wingroden und alles gerät außer Kontrolle.
Kümmert sich Ben weiterhin um Karl oder erfüllt er sich seine Träume?
Das Buch hat mir, trotz des etwas abschreckenden Preises von 14,90 Euro ziemlich guten Lesestoff geboten . Die Story wirkt oft so real und die Figuren sind mit wahnsinnig viel Liebe gestaltet. Gerade ab dem Mittelteil wird es wirklich spannend.
Definitiv einen Kauf wert!

C.D.:
Auf 251 Seiten wird das so öde scheinende Leben von Ben, einem 16 Jahre alten Jungen, erzählt.
Er lebt in Wingroden, wo es nicht sonderlich viel zu bestaunen gibt. Eine Tankstelle, ein Laden, ein Friseur und eine Gaststätte. Auch die handvoll Bewohner sind aus Bens Sicht nicht sonderlich interessant, bis auf die Friseuse Anna, in die er sich verliebt hat. Maslow, Bens Freund, hat immer irgendwelche Ideen, mit denen er meint Wingroden aus der Vergessenheit zu holen und berühmt zu machen, doch eine Idee übersteigt selbst die Vorahnungen von Ben. Ab da an überschlagen sich die Ereignisse. Zu der angeblichen Ufosichtung, die Maslow geplant hat, kommt später Lena, eine angebliche Reporterin, nach Wingroden. Zu dem kommt auch noch der Tod eines Bewohners. Die Polizei vermutet einen Mord und die wahren Reporter überrumpeln das verschlafene Dörfchen. Dann geht auch noch der Plan „Ufo“ in die Hose und es herrscht ein völliges Durcheinander.
Mittendrin Ben, der so oder so schon mit dem Erwachsenwerden und der Pflege seines senilen Großvaters Karl, Probleme hat. Dazu verliebt er sich auch noch in Lena und das Chaos ist komplett.

„ Ich habe mitgelitten, mitgeliebt und vor allen mitgelebt “, sagt Robert Stadlober und auch ich kann mich dem nur anschließen und Pampa Blues weiterempfehlen.

L.F.:
Die Geschichte eines Jungen...

ICH HASSE MEIN LEBEN! Mit diesem Satz beginnt der Roman Pampa Blues von Rolf Lappert. Das Buch handelt um den 16-jährigen Ben Schilling, der in dem abgelegenen Dorf Wingroden lebt und dort auf seinen senilen Großvater Karl aufpassen muss, da seine Mutter als Jazzmusikerin die halbe Welt bereist. Während er sich langweilt, Bier trinkt und an seinem VW-Bus schraubt, um bald nach Afrika fahren zu können und seinem Vater auf die Spuren zu kommen, möchte sein Freund Maslow das Dorf im Nirgendwo zu einem Touristenziel verwandeln und stiftet dafür immer neue Ideen. Sein neuster Plam: Er will ein selbstgebasteltes UFO über das Dorf fliegen lassen, um so das Dorf zu einem Zentrum für UFO-Gläubige zu machen. Als dann die Journalistin Lena erscheint, scheint der Plan perfekt zu sein, doch dann verliebt sich Ben in die junge Lena. Als sich dann noch herausstellt, dass sie gar keine Reporterin ist und sie einen Abschiedsbrief schreibt, nimmt die Geschichte ihren Lauf...
Insgesamt ist Pampa Blues eine sehr gelungene und auch sehr bewegene Geschichte über das Erwachsenwerden eines Jungen. Anders als der Klappentext vermuten lässt, ist die UFO-Geschichte eher eine Nebensache, stattdessen konzentriert sich das Buch vielmehr auf das Leben eines Teenagers, welches endlich ein eigenes Leben führen will und die Welt in all ihrer Pracht kennenlernen will. Ein gutes Buch, absolute Kaufempfehlung!

S.F.:

In dem Roman „Pampa Blues“ von Rolf Lappert handelt es um das Erwachsenwerden eines Jungen, der sein Leben in die Hand nimmt. Dieser Junge ist 16 Jahre alt und heißt Ben, er wohnt in dem verschlafenen Nest Wingroden. Dort sitzt Ben fest und muss sich um seinen kranken Großvater kümmern. Währenddessen will Maslow dieses Nest zu einer Touristenattraktion machen und lässt sich dafür lustige Ideen einfallen. Er will zum Beispiel Nachrichten von einem gestrandeten Ufo verbreiten. Daraufhin kommt ein junges Mädchen mit Kamera nach Wingroden, Lena. Und Maslows Plan scheint zu funktionieren..
Zudem verliebt sich Ben in sie, Giorgie stirbt und es besteht Mordverdacht und nach und nach kriegt die Handlung immer mehr Wendungen zu spüren.
Das ist es auch, was ich selbst an dem Buch so gut finde, nämlich die reichlich vorhandenen Wendungen. Sie bringen Spannungen auf und führen die Handlung zu immer wieder erneut einsetzenden Höhepunkten.
Was ich wiederum nicht sehr ansprechend finde, ist, wenn es um Bens Opa geht und wie er sich um ihn kümmert. Dieses Geschehen zieht sich nämlich viel zu lange durch die Handlung und lässt das ganze Buch am Anfang eher langweilig dastehen.
Trotz dieses eintönigen Anfang bin ich aber der Meinung, dass es ein witziges und mitreißendes Buch ist und ich es daher weiterempfehlen würde! :)

F.M.:

Das Buch Pampa Blues handelt von Ben der seinen Großvater Karl pflegt und alleine mit ihm
in Wingroden lebt – ein einsamer Ort mitten im Nirgendwo, mit nur einer Handvoll Einwohner.
Ben ist 16 und eigentlich ist es sein größter Traum nach Afrika zu reisen und aus Wingroden zu verschwinden was er auch schon längst getan hätte wenn seine Mutter nicht auf Welttournee als
Jazzsängerin wäre.Dann gibt es noch Maslow der es sich zur Aufgabe gemacht hat Wingroden
mit seinen durchgedrehten Ideen berühmt zu machen. So ist eine seiner Ideen die Journalisten mit
einem Ufo anzulocken.Als Lena „zufällig'' mit ihrem Auto in Wingroden liegen bleibt glaubt Maslow an den großen Durchbruch und Ben der findet Lena gar nicht so schlecht.

Meiner Meinung nach ist der Titel Pampa Blues genau richtig für dieses Buch.Es hat zwar ein paar interessante Stellen und auch die Charaktere in dem Buch sind niedlich umschrieben aber alles in einem war es ein Buch ohne ein richtiges Highlight, sodass ich als Leser die ganze Zeit darauf warte
das etwas wirklich wichtiges passiert.So finde ich auch das der Preis mit 14,90€ deutlich zu viel ist.
Wem es allerdings wichtig ist das eine Geschichte ohne große Überraschungen verläuft dem rate ich dazu dieses Buch zu kaufen und eine schön erzählte Geschichte über Wingroden zu erleben.
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Pampa Blues
Pampa Blues von Rolf Lappert (Broschiert - 6. Februar 2012)
EUR 14,90
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