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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut lesbare Biographie Goethes und seiner Zeit
Die facettenreiche Biographie Goethe - Kunstwerk des Lebens" von Safranski ist spannend und lehrreich zugleich. Besonders hervorheben möchte ich drei von Safranski besonders gut dargestellte, für das Verständnis Goethes und seiner Zeit aufschlußreiche Charakterisierungen, nämlich die Farbentheorie Goethes, Goethes Plotinkritik und Goethes...
Vor 14 Monaten von Gerhard Mall, Darmstadt veröffentlicht

versus
150 von 173 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen WACKER DAS WOHLBEKANNTE
Den allgemeinen Jubel über dieses Buch kann ich nicht teilen. Rundum gediegen wird das Lebens- und Werkpensum abgearbeitet, und wer noch nie eine Goethe-Biographie gelesen hat, wird detailliert und zuverlässig informiert.

Ich habe jedoch schon die eine oder andere Goethe-Biographie gelesen (unter anderem den zweibändigen Conrady, der die Werke...
Vor 15 Monaten von Bücher-Bartleby veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nett aber nichts Neues, 10. März 2014
Von 
Bernhard Horwatitsch "horwatitsch" (Muenchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Goethe - Kunstwerk des Lebens: Biografie (Gebundene Ausgabe)
Safranski hat ein lesbares Buch geschrieben, das im Mainstream liegt und die üblichen Bildungsbedürfnisse über Goethe bedient. Ein wenig ärgerte mich allerdings, dass er die politische Dimension und die ökonomische Dimension von Goethes Leben weitestgehend ignorierte. Das mag aufgrund der Stofffülle verständlich sein, ist aber dennoch schade. So gibt es nicht mal im Ansatz etwas über die verworrene Geldpolitik in den Zeiten von Goethe. Aber das beschäftigt Goethe im ganzen ersten und fünften Akt seines Faust II. Und es ist eigentlich das Spannendste daran, denn es ist gerade ein großes Zeitthema.
Nicht, dass ich das ausführlich behandelt wissen wollte in einer so umfangreichen Biografie, das nicht. Aber erwähnenswert, wäre es doch schon gewesen.
Ansonsten schreibt Safranski eingängig und für jeden Einsteiger in die Materie ist es eine sehr empfehlenswerte Lektüre. Wer sich allerdings schon ein wenig auskennt, der braucht es nicht. Da genügt Friedenthals Biografie, ist sogar besser.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fabelhaft, Herr Safranski, 2. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich mal jemand, der uns Goethe unverstaubt erklaert. Habe jetzt Lust, die Goethe-Briefe zu lesen, ich mir vor vielen Jahren per Digitaler Bibliothek gekauft und jetzt auf den EbookReader zur durchlaufenden Lektuere in der Mittagspause geladen habe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Neuinszenierung, 18. Januar 2014
Von 
Lothar Müller-Güldemeister "Reißwolf" (Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Goethe - Kunstwerk des Lebens: Biografie (Gebundene Ausgabe)
Schon wieder eine Goethe-Biografie? Nach den hunderten, die es schon gibt?

Andererseits: "Iphigenie" wird ja auch immer neu inszeniert, selbst wenn jedes einzelne Wort hundertmal gesprochen, hundertmal von Germanisten umgedreht wurde. Und gerade wer den Faust auswendig kennt, dürfte sich jedesmal von Neuem interessieren, wenn er wieder auf die Bühne gebracht wird und wie.

So spricht nichts gegen Neuinszenierungen von Goethes Leben. Wie Safranski herausarbeitet, hielt Goethe von den Philosophen nicht viel und von der Religion noch weniger, umso mehr aber vom Leben. Seines hat an Buntheit fast alle seiner Werke (in denen sich Großartiges ebenso wie ziemlich Missratenes findet) übertroffen. Und jedes Zeitalter, jeder gescheite Biograph gewinnt ihm etwas Neues, etwas Eigenes ab: "Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen". Goethe hat vieles gebracht, und daher auch vielen etwas, vor allem sich selbst, und Safranski legt eine spannende Neuinszenierung davon auf die Bretter.

Und einen lustigen Druckfehler gibt es auch, auf S. 419: "Die Kraniche des Abakus". Oder hat sich da jemand einen Scherz erlaubt?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wen Goethe interessiert ein Muß. Hervorzuheben auch der Leser Frank Arnold 28 Stunden vorlesen und die Stimme bleibt spannend, 11. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wen Goethe interessiert ein Muß.
Hervorzuheben auch der

Leser Frank Arnold

28 Stunden vorlesen und die Stimme bleibt spannend, das schafft nicht jeder.
Super!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Safranski gelingt es sehr gut, Goethes Leben als Kunstwerk darzustellen. Er hob dabei die Details der Lebensführung auf eine Ebene, die auch heute noch aktuelle Bezüge für jeden zulässt.
Dass ein Mensch ein Leben auf dieser Erde so gestalten konnte, bleibt Trost und wird zur Hoffnung.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Safranski hören, 14. September 2013
Von 
Tom Arte "Tom Arte" (Nordrheinwestfalen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Goethe. Kunstwerk des Lebens (Audio CD)
Safranski spricht über Goethe. Zumindest im Vorwort. Schade eigentlich. In der Vergangenheit habe ich mich in Safranskis leicht lispelnden Sing-Sang gerne reingehört (Nietzsche, Schiller, Romantik, Goethe/Schiller Freundschaft). Und beim Hören des Goethe Hörbuchs fehlt es ein wenig. Dabei tauchen viele Safranskieske Formulierungen auf, die aus seinen anderen Hörbüchern bekannt ist. Das ist nicht negativ gemeint. Wenn ein und derselbe Autor sich eine bestimmte Epoche immer wieder vornimmt, dann scheint er nicht nur etwas daran zu finden, nein, er spricht auch zuweilen dasselbe aus zweiter Perspektive und das Bild wird mit jedem neuen Werk runder.
Noch etwas kann Safranski: seine Darstellung ermutigt dazu sein Selbst zu entwickeln und sich auch dieses Selbst zu bedienen, ohne dass er dazu ermuntern muss. Wer kann das schon von sich behaupten? Es mag am Stoff liegen und vielleicht ist Safranski auch bei seinen Darstellungen fast mehr Pädagoge als Erzähler, aber es funktioniert.
Da spricht auch nicht dagegen, dass Safranski ein durch und durch konservativer Erzähler ist. Safranski's Haltung zu seinem Sujet, steht dem Sujet nicht im Wege. Es lässt sich etwas lernen, aber es lässt sich auch gut dazu abgrenzen und eben ein Selbst entwickeln.

Danke dafür. Kurz und gut, es gibt aus meiner Perspektive nur eines auszusetzen am Goethe-Hörbuch-Schinken von Safranski: dass er ihn nicht selber spricht.
Lieber Herr Safranski, sollten Sie demnächst eine Special Edition von diesem Hörbuch erstellen, die Sie selber sprechen, bin ich nicht nur geneigt den noch fehlenden Stern hinzuzufügen, sondern eine solche Special Edition auch zu erwerben.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Goethe für Fortgeschittene, 14. September 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Autor schildert das Leben Goethes lebensnah und mit Liebe zu Details, die vielleicht noch nicht jeder kennt. Die Sprache ist unprätentiös, fern von jedem "Germanistendeutsch" und doch anspruchsvoll.
Ein Buch, das sicher viele mit Interesse und Vergnügen lesen werden, die schon manches aber noch nicht "alles" über Goethe wissen.
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4.0 von 5 Sternen Gern gelesen, auch wenn es etwas lang war., 2. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Goethe - Kunstwerk des Lebens: Biografie (Gebundene Ausgabe)
Vor dieser Goethe Biographie hat Safrankski die Bücher »Schiller: Oder die Erfindung des Deutschen Idealismus« und »Goethe und Schiller Geschichte einer Freundschaft« geschrieben. Schiller scheint er zu lieben, während er für Goethe eher Respekt hat. Am besten ist die ganze Goethe-Biographie jedenfalls in der Periode in der Schiller in Goethes Leben ist. Liegt vielleicht auch daran, dass der Autor dazu am meisten sagen kann oder daran, dass er dazu am liebsten etwas sagen wollte. Der Rest des Buches ist eine wirklich gute Goethe Biographie, die sich in meinen Augen in erster Linie an Leute richtet, die noch keine gelesen haben. Das Buch ist eigentlich für jeden, der verstehen will, was dieser Goethe war, dieser Typ an dem heute noch kein Abiturient in Deutschland vorbeikommt. Wer mit dieser Frage an das Buch herantritt kann kaum enttäuscht werden, naja vielleicht doch, weil er oder sie sich durch mehr als 750 Seiten beißen muss. Das hätte man kürzer schreiben können, vielleicht müssen. Ich habe hier eine Version von »Dichtung und Wahrheit« liegen, auch eine Goethe-Biographie von einem deutlich eitleren Autor und selbst dieser kam mit weniger als 752 Seiten aus. Sonst ist das Buch (also der Safranski) etwas witzlos, da hätte man mehr Pepp reinbringen können. Es ist sachlich, streckenweise vielleicht zu lehrerhaft um wirklich Spaß zu machen. Das hätte man etwas mutiger schreiben können, der Stoff liesse es jedenfalls zu. Der Aufbau ist chronologisch, der Leser folgt Goethe von dessen Kindheit in sein hohes Alter. Da Goethe ständig neue (Neben-)jobs hat, der Autor dieser Biographie aber Literaturwissenschaftler ist und sich in erster Linie für Goethes Texte und nur in zweiter Linie für die Person interessiert, leidet der Leser auf etlichen Nebenkriegsschauplätzen. Man hätte die Literatur etwas stärker in den Hintergrund rücken müssen oder aber die Biographie thematisch strukturieren, um dieses Dilemma aufzulösen. Hat Safranski aber nicht und deswegen gibt es keine fünf Sterne.

+ Detailreiche, verständliche und ansprechend geschriebene Biographie.
+ Bewusster Verzicht darauf sich in den unendlich vielen Interpretationen zu verlaufen, die es zu Goethe gibt
+ Besonders stark ist der Abschnitt mit Schiller.
+ Ohne Vorwissen lesbarer Einstieg in Goethes Schaffen.

– Mit 752 Seiten zu lang, ein härterer Editor hätte das Buch auf 600 Seiten gekürzt ein wirklich harter Hund auf 500.
– Der chronologische Aufbau ist für das Lebenswerk Goethes vielleicht nicht die optimale Erzählstruktur.
– Dem Buch fehlt ein wenig der Schalk, den Goethe zweifelsohne im Nacken sitzen hatte.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Safranski Goethe, 5. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Goethe - Kunstwerk des Lebens: Biografie (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist ein "Muss" für alle Goethe-Fans und Goethe-Feinde, wenn man - wie auch immer- sich für das Phänomen Goethe interessiert.

Safranski hat in seinem hinteren Klappentext geschrieben: "Solange man sich in Goethe vertieft, wird man zu seinem Zeitgenossen. Dann wieder ist beim Auftauchen der Abgrund spürbar, der uns von damals trennt. Und doch bleibt da etwas: der tröstliche Gedanke, dass ein solches Leben möglich war".

Genauso ist es.

Die Safranski-Biografie ist außerordentlich gründlich recherchiert. Marcel Reich-Ranicki hat sie auf seinem Nachttisch in seiner Sterbestunde liegen gehabt. Interessant für mich: Wie hätte er sie beurteilt?

Goethe hatte einen ausschließlch "phänomenologischen" Zugriff zum Leben (Farbenlehre usw.) Er lehnte "Hilfsinstrumente" zur Erkennung der Wirklichkeit meist ab.

Safranski hat da keine Spekulationen gemacht, wie Goethe über die hochkarätigen Beobachtungsinstrumente von heute gedacht hätte, was ich akzeptiere, aber ein bisserl vermisse.

Die Teilchen- und Astrophysik sind aber heute entscheidend darauf angewiesen, mit welchen inzwischen so hoch entwickelten Instrumenten die Theorien teilweise verifiziert werden können.

Da ist "der Abgrund" spürbar, der uns von der Goethe-Zeit trennt, wie Safranski das anspricht.

Immer bleibt der "Faust": "Ich will erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält". Das ist bis heute geblieben.

Alles in allem: ein absolut lesenswertes Buch!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bleib wacker über Neid und Missgunst erhaben., 22. November 2013
Von 
Thomas Brasch (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Goethe - Kunstwerk des Lebens: Biografie (Gebundene Ausgabe)
Seit „Schopenhauer und die wilden Jahre der Philosophie“ hat mich Rüdiger Safranski für sich eingenommen. Mit dieser wohligen Voreingenommenheit freue ich mich auf jede Neuerscheinung von ihm und fühle mich ausnahmslos jedes Mal bestätigt. Sicher sind nicht alle Themen bzw. „Gegenstände“ für mich gleichermaßen zu erfassen. So waren mir die Schiller-Biografie und die Beschreibung der einflussreichen Freundschaft Goethe/Schiller sowie Befassung mit der Epoche der Romantik sehr nahe, während mir Nietzsche und insbesondere Heidegger trotz Rüdiger Safranskis literarisch gelungenen Zugängen fern geblieben sind.

Und jetzt Goethe! Wieder einmal kann ich mich kaum satt lesen. Und das ist angesichts der mehr als 600 Seiten sicher bemerkenswert. Rüdiger Safranskis herausragende Fähigkeit, Geistesgrößen zugänglich zu porträtieren und dabei den Leser in die von ihnen bestimmten Epochen eintauchen zu lassen, ist für mich fast einzigartig. Einzig Gunnar Decker überzeugte mich ebenso mit seiner Hesse Biografie.

Da man Leben und Werk Goethes sicher auch nicht auf 2000 Seiten gänzlich gerecht werden kann, kann der Anspruch auf essentielle Vollständigkeit wohl von keinem Goethe-Biografen erfüllt werden. Deshalb stellt sich hier im Besonderem und in Hinblick auf Rüdiger Safranskis weiteren Biografien im Allgemeinen die Frage: wozu verfasst jemand eine Biografie und warum sollten wir sie lesen?

An dieser Frage entzünden sich denn wohl auch die kritischen Rezensionen. Denn dem Autor wird u.v.a. Unvollständigkeit, Einseitigkeit und fehlender Mehrwert vorgeworfen. Als aufgeklärter Leser lasse ich nur letzteres als ernstzunehmende Kritik gelten. Denn Vollständigkeit wäre absurd zu erwarten und Einseitigkeit ist nun mal dem Autor eigen. Er betrachtet und wählt aus seiner Voreingenommenheit gegenüber dem gewählten Gegenstand aus und arrangiert, ja komponiert sein subjektives biografisches Bild.

Tja, bleibt der fehlende Mehrwert. Erwartet heute ein Leser ernsthaft, überraschend neues über Goethe zu erfahren? Hätte Rüdiger Safranski den werkimmanenten Nachweis erbringen sollen, dass Charlotte von Stein und Goethe doch ein konkretes sexuelles Verhältnis hatten? Ich denke, Rüdiger Safranski ist seriös und bescheiden genug, nicht nach solchen Sensationen zu suchen. Die Intention dieser Biografie liegt für mich einzig in dem Wunsch, Interesse und Begeisterung für ein herausragendes, ebenso geist- wie einflussreiches literarisches Werk bei jetzigen und kommenden Generationen aufrecht zu erhalten.

Das wesentliche Ziel, was ich von einer Biografie herausragender Geister erwarte: Lust (wieder)erwecken, sich mit deren Werken zu befassen. Dies ist Rüdiger Safranski bei mir einmal mehr gelungen. Und wenn dies auch viele andere Leser von sich sagen können, ist er über missgünstige Kritik - wie auch Goethe zu seinen Zeiten – letztlich erhaben.
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Goethe -  Kunstwerk des Lebens: Biografie
Goethe - Kunstwerk des Lebens: Biografie von Rüdiger Safranski (Gebundene Ausgabe - 26. August 2013)
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