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Kundenrezensionen

58
4,6 von 5 Sternen
Goethe - Kunstwerk des Lebens: Biografie
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2013
Die Goethe-Biografie von Rüdiger Safranski ist eine Darstellung, die das Wesentliche dem Leser in unserer Zeit bietet.

Das stattliche Buch ist ein dunkelgrüner Pappband, leider nicht in Leinen, der 2013 in München im renomierten Carl-Hanser-Verlag erschienen ist. Einen Schuber besitzt der Band mit Schutzumschlag bedauerlicherweise nicht.

Vom Umfang her dürfte in erster Linie der Vergleich mit der Monografie von Richard
Friedenthal (London) erlaubt sein, die damals zunächst mit Erfolg als Fortsetzungs-Werk in der Tageszeitung "Die Welt" und dann ab 1963 mit vielen Auflagen im Piper-Verlag München erschien.

Auf mich, als Leser, wirkt das neue Buch von Rüdiger Safranski in erster Linie, da es gut strukturiert ist und in einer klar verständlichen Sprache abgefaßt wurde. So wird die Lektüre, auch der bekannten Höhepunkte, zum Lese-Erlebnis und selbst inhaltlich hebt sich das Hanser-Buch von älteren Monografien spürbar ab, da Safranski die diverse neue Goethe-Literatur der letzten Jahrzehnte entsprechend berücksichtigte.

Vielleicht hält die kommende Buch-Messe bereits eine wohlfeile Taschenbuch-Edition bereit, obwohl ich sicherlich bei der gediegenen Hanser-Ausgabe bleiben werde.

Ein weiteres Feld wäre eine entsprechende GROSSDRUCK-Ausgabe für sehschwache und ältere Leser ...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2013
Besonders gut gefällt mir Safransky's Konsequenz beim Festhalten an seinem im Untertitel angekündigten Zugang zur dominanten Persönlichkeit Goethes. Dieser Zugang erhellt auch sein Schaffen und die teilweise ja sattsam bekannten Teile der Biografie. Wohl kann nie eine Biografie die "ganze Wahrheit" alleingültig verkörpern, obwohl diese Erwartungen schwer zu verhindern sind. Diese aber enthält eine sehr wichtigen roten Faden in Goethes Leben, der vielleicht schon bekannte Fakten und Vorkenntnisse sehr gut zu ordnen imstande ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Endlich mal jemand, der uns Goethe unverstaubt erklaert. Habe jetzt Lust, die Goethe-Briefe zu lesen, ich mir vor vielen Jahren per Digitaler Bibliothek gekauft und jetzt auf den EbookReader zur durchlaufenden Lektuere in der Mittagspause geladen habe.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 22. November 2013
Seit „Schopenhauer und die wilden Jahre der Philosophie“ hat mich Rüdiger Safranski für sich eingenommen. Mit dieser wohligen Voreingenommenheit freue ich mich auf jede Neuerscheinung von ihm und fühle mich ausnahmslos jedes Mal bestätigt. Sicher sind nicht alle Themen bzw. „Gegenstände“ für mich gleichermaßen zu erfassen. So waren mir die Schiller-Biografie und die Beschreibung der einflussreichen Freundschaft Goethe/Schiller sowie Befassung mit der Epoche der Romantik sehr nahe, während mir Nietzsche und insbesondere Heidegger trotz Rüdiger Safranskis literarisch gelungenen Zugängen fern geblieben sind.

Und jetzt Goethe! Wieder einmal kann ich mich kaum satt lesen. Und das ist angesichts der mehr als 600 Seiten sicher bemerkenswert. Rüdiger Safranskis herausragende Fähigkeit, Geistesgrößen zugänglich zu porträtieren und dabei den Leser in die von ihnen bestimmten Epochen eintauchen zu lassen, ist für mich fast einzigartig. Einzig Gunnar Decker überzeugte mich ebenso mit seiner Hesse Biografie.

Da man Leben und Werk Goethes sicher auch nicht auf 2000 Seiten gänzlich gerecht werden kann, kann der Anspruch auf essentielle Vollständigkeit wohl von keinem Goethe-Biografen erfüllt werden. Deshalb stellt sich hier im Besonderem und in Hinblick auf Rüdiger Safranskis weiteren Biografien im Allgemeinen die Frage: wozu verfasst jemand eine Biografie und warum sollten wir sie lesen?

An dieser Frage entzünden sich denn wohl auch die kritischen Rezensionen. Denn dem Autor wird u.v.a. Unvollständigkeit, Einseitigkeit und fehlender Mehrwert vorgeworfen. Als aufgeklärter Leser lasse ich nur letzteres als ernstzunehmende Kritik gelten. Denn Vollständigkeit wäre absurd zu erwarten und Einseitigkeit ist nun mal dem Autor eigen. Er betrachtet und wählt aus seiner Voreingenommenheit gegenüber dem gewählten Gegenstand aus und arrangiert, ja komponiert sein subjektives biografisches Bild.

Tja, bleibt der fehlende Mehrwert. Erwartet heute ein Leser ernsthaft, überraschend neues über Goethe zu erfahren? Hätte Rüdiger Safranski den werkimmanenten Nachweis erbringen sollen, dass Charlotte von Stein und Goethe doch ein konkretes sexuelles Verhältnis hatten? Ich denke, Rüdiger Safranski ist seriös und bescheiden genug, nicht nach solchen Sensationen zu suchen. Die Intention dieser Biografie liegt für mich einzig in dem Wunsch, Interesse und Begeisterung für ein herausragendes, ebenso geist- wie einflussreiches literarisches Werk bei jetzigen und kommenden Generationen aufrecht zu erhalten.

Das wesentliche Ziel, was ich von einer Biografie herausragender Geister erwarte: Lust (wieder)erwecken, sich mit deren Werken zu befassen. Dies ist Rüdiger Safranski bei mir einmal mehr gelungen. Und wenn dies auch viele andere Leser von sich sagen können, ist er über missgünstige Kritik - wie auch Goethe zu seinen Zeiten – letztlich erhaben.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2013
Safranski spricht über Goethe. Zumindest im Vorwort. Schade eigentlich. In der Vergangenheit habe ich mich in Safranskis leicht lispelnden Sing-Sang gerne reingehört (Nietzsche, Schiller, Romantik, Goethe/Schiller Freundschaft). Und beim Hören des Goethe Hörbuchs fehlt es ein wenig. Dabei tauchen viele Safranskieske Formulierungen auf, die aus seinen anderen Hörbüchern bekannt ist. Das ist nicht negativ gemeint. Wenn ein und derselbe Autor sich eine bestimmte Epoche immer wieder vornimmt, dann scheint er nicht nur etwas daran zu finden, nein, er spricht auch zuweilen dasselbe aus zweiter Perspektive und das Bild wird mit jedem neuen Werk runder.
Noch etwas kann Safranski: seine Darstellung ermutigt dazu sein Selbst zu entwickeln und sich auch dieses Selbst zu bedienen, ohne dass er dazu ermuntern muss. Wer kann das schon von sich behaupten? Es mag am Stoff liegen und vielleicht ist Safranski auch bei seinen Darstellungen fast mehr Pädagoge als Erzähler, aber es funktioniert.
Da spricht auch nicht dagegen, dass Safranski ein durch und durch konservativer Erzähler ist. Safranski's Haltung zu seinem Sujet, steht dem Sujet nicht im Wege. Es lässt sich etwas lernen, aber es lässt sich auch gut dazu abgrenzen und eben ein Selbst entwickeln.

Danke dafür. Kurz und gut, es gibt aus meiner Perspektive nur eines auszusetzen am Goethe-Hörbuch-Schinken von Safranski: dass er ihn nicht selber spricht.
Lieber Herr Safranski, sollten Sie demnächst eine Special Edition von diesem Hörbuch erstellen, die Sie selber sprechen, bin ich nicht nur geneigt den noch fehlenden Stern hinzuzufügen, sondern eine solche Special Edition auch zu erwerben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2014
Dieses Buch ist ein "Muss" für alle Goethe-Fans und Goethe-Feinde, wenn man - wie auch immer- sich für das Phänomen Goethe interessiert.

Safranski hat in seinem hinteren Klappentext geschrieben: "Solange man sich in Goethe vertieft, wird man zu seinem Zeitgenossen. Dann wieder ist beim Auftauchen der Abgrund spürbar, der uns von damals trennt. Und doch bleibt da etwas: der tröstliche Gedanke, dass ein solches Leben möglich war".

Genauso ist es.

Die Safranski-Biografie ist außerordentlich gründlich recherchiert. Marcel Reich-Ranicki hat sie auf seinem Nachttisch in seiner Sterbestunde liegen gehabt. Interessant für mich: Wie hätte er sie beurteilt?

Goethe hatte einen ausschließlch "phänomenologischen" Zugriff zum Leben (Farbenlehre usw.) Er lehnte "Hilfsinstrumente" zur Erkennung der Wirklichkeit meist ab.

Safranski hat da keine Spekulationen gemacht, wie Goethe über die hochkarätigen Beobachtungsinstrumente von heute gedacht hätte, was ich akzeptiere, aber ein bisserl vermisse.

Die Teilchen- und Astrophysik sind aber heute entscheidend darauf angewiesen, mit welchen inzwischen so hoch entwickelten Instrumenten die Theorien teilweise verifiziert werden können.

Da ist "der Abgrund" spürbar, der uns von der Goethe-Zeit trennt, wie Safranski das anspricht.

Immer bleibt der "Faust": "Ich will erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält". Das ist bis heute geblieben.

Alles in allem: ein absolut lesenswertes Buch!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Mai 2015
Dieses Buch ist eine Fleißarbeit mit hohem Unterhaltungswert. Man erfährt viel aus dem Leben, Lieben und Schaffen des großen deutschen Dichterfürsten J.W. Goethe. Immer wird der dargestellte Lebensabschnitt in Beziehung zur jeweils aktuellen geschichtlichen Situation dargestellt. Auch Interaktionen mit berühmten Zeitgenossen kommen nicht zu kurz. Die Umtriebigkeit, Rastlosigkeit im Schaffen und in der Liebe rücken einen der größten Deutschen in ein menschliches Licht. Nicht unerwähnt bleibt, welche Alltags sorgen den Meister am Rande plagten. Es gab nur wenige Passagen, die mir zu weitschweifig erschienen und die ich diagonal gelesen habe. Dieses Buch kann ich wärmstens empfehlen, nicht nur Germanisten und Deutschlehrern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2014
Wen Goethe interessiert ein Muß.
Hervorzuheben auch der

Leser Frank Arnold

28 Stunden vorlesen und die Stimme bleibt spannend, das schafft nicht jeder.
Super!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2013
Safranski gelingt es sehr gut, Goethes Leben als Kunstwerk darzustellen. Er hob dabei die Details der Lebensführung auf eine Ebene, die auch heute noch aktuelle Bezüge für jeden zulässt.
Dass ein Mensch ein Leben auf dieser Erde so gestalten konnte, bleibt Trost und wird zur Hoffnung.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2013
Der Autor schildert das Leben Goethes lebensnah und mit Liebe zu Details, die vielleicht noch nicht jeder kennt. Die Sprache ist unprätentiös, fern von jedem "Germanistendeutsch" und doch anspruchsvoll.
Ein Buch, das sicher viele mit Interesse und Vergnügen lesen werden, die schon manches aber noch nicht "alles" über Goethe wissen.
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