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5.0 von 5 Sternen Aufenthalt und Auseinandersetzung
Vom Aufenthalt. Ein Buch, dass Ruhe fordert, dass den 'Aufenthalt' fordert und erwartet. Sollte der Leser keine Muße mitbringen, den Lärm um sich herum ausschalten wollen, sollte er nicht mit dem Lesen beginnen. Botho Strauß wird oft als kühler und scharfsinniger Beobachter, als ein Ankläger und Haderer beschrieben. Er ist ein Denker in einer...
Veröffentlicht am 21. März 2010 von Pitt Nickel

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Narziss vor Nacktbaderin
Gegenüber frühen Veröffentlichungen wie "Paare, Passanten" oder selbst noch "Der junge Mann" ist das Buch eine Enttäuschung. Gewiss, die Sprache ist gepflegt wie nie - doch welche Enge der Erfahrung und der Ansichten, welche Armut im Gefühlsrepertoire. Der Autor hat sich in Deutschlands dünnbesiedeltem Osten als Saisonsiedler eingekauft, um...
Veröffentlicht am 27. Juni 2011 von Blaustrumpf


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufenthalt und Auseinandersetzung, 21. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Vom Aufenthalt (Gebundene Ausgabe)
Vom Aufenthalt. Ein Buch, dass Ruhe fordert, dass den 'Aufenthalt' fordert und erwartet. Sollte der Leser keine Muße mitbringen, den Lärm um sich herum ausschalten wollen, sollte er nicht mit dem Lesen beginnen. Botho Strauß wird oft als kühler und scharfsinniger Beobachter, als ein Ankläger und Haderer beschrieben. Er ist ein Denker in einer offenen Form, der seinen Lesern genügend Raum lässt für eigene Entwürfe, für eigenes Weiterdenken. Er, Botho Strauss ist ein Denker und ein Unikat in der zeitgenössischen Literatur. All die, die sich auf das Buch, die Gedanken einlassen, werden bereichert am Ende in die Welt gehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ästhetische Virtuosität trifft analytischen Tiefgang, 18. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vom Aufenthalt (Gebundene Ausgabe)
Botho Strauß zeigt einmal mehr, wie die Kunst der Beobachtung Eingang in die Sprache finden kann. Mit dem Seziermesser durchdringt er die Gesellschaften und Beziehungen der Menschen, beschreibt das eigene diffuse Lebensgefühl, das in der Spannung von Zeitverlassenheit und überwältigender Gleichzeitigkeit oszilliert, berührt die tieferen Ebenen des Menschlichen und Unmenschlichen. Vom technischen Handwerk ist in der Sprache dann nichts mehr zu spüren: "An der Küste des Himmels wechseln nicht Ebbe und Flut, sondern die Zeit und die Fülle [...]." Das sind die schönen Sätze, von denen man kaum satt wird, wenn man dieses Buch liest. Einem jedem, der etwas sprachliche Sensibilität in sich trägt, sei dieses Buch empfohlen. Ein warmes, ruhiges, nachdenkliches Buch der Aphorismen, das man jederzeit für eine Minute aufschlagen und nicht ohne Gewinn wieder schließen kann.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Narziss vor Nacktbaderin, 27. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Vom Aufenthalt (Gebundene Ausgabe)
Gegenüber frühen Veröffentlichungen wie "Paare, Passanten" oder selbst noch "Der junge Mann" ist das Buch eine Enttäuschung. Gewiss, die Sprache ist gepflegt wie nie - doch welche Enge der Erfahrung und der Ansichten, welche Armut im Gefühlsrepertoire. Der Autor hat sich in Deutschlands dünnbesiedeltem Osten als Saisonsiedler eingekauft, um dort seiner selbst zu genießen - und schleppt doch alle Befangenheit der alten Bundesrepublik dorthin mit.
Felder, Brüche, Hügel "gehören zu mir", dem "Ausschauhaltenden" (S. 191): In Strauß' Landschaften einsamen Selbstgenusses stören eigentlich nur die Menschen.
Wenn aber Eingeborene auf dem Grundstück des Ausschauhaltenden auftauchen, kann er richtig in Fahrt geraten. Eine junge Nacktbadende sonnt sich an seiner Badestelle und würdigt ihn wie weitere Damen ("Als wäre ich Luft für sie!", S. 85) ihn keines Blicks; der gealterte Narziss revanchiert sich ob dieser "Verächtlichkeit" mit einer Reflexion über den "brutalen Eroskiller" der Gegend, die "Freikörperkultur" der DDR: "Im wesentlichen ein Land mit grobem Sinnengeschmack, der leider den staatlichen Ruin unbeschadet überstand. Es fehlt hier jene Jugendzeit, die von der nachbürgerlichen Entwicklung erotischer Verfänglichkeit geprägt wurde. Stimmungen aus Filmen und Erzählungen, Rohmer, Kawabata, Antonioni haben uns im Westen ganz anders erzogen als jene, die unter dem Einfluss des erotischen Zynismus aufwuchsen, der letztlich arschbackenkneifenden Sinnenfreude der Brecht und Konsorten." (S. 207/208)
Die Deutschen des Ostens, bis zur Wende in allen Schichten die romantische Liebe als Lebenswert Nr. 1 nennend, ein Volk von erotischen Zynikern? Der kommunismuskarge Brecht ein breitenwirksamer Autor? Deutschlands Westteil erotisch rundum durch Rohmer sozialisiert? Vorurteil schützt gegen Wahrnehmung! Und weiter: Ist das Fehlen von Minderwertigkeitskomplexen bei Ostfrauen und der Mangel an Potenzstörungen bei Ostmännern wirklich so verächtlich? Offenbar kann sich das Bürgerkind Strauß eine Erotik jenseits von Prüderie und Prostitution nicht vorstellen.
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2 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Öde, 5. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Vom Aufenthalt (Gebundene Ausgabe)
Nach ca. 10 Jahren mal wieder ein Versuch, ein Buch von B. Strauß zu lesen.
Ich habe es wegen der typisch verquasten, unerträglich selbstgefälligen Sprache unerträglich gefunden und nach 6 Seiten (und querlesen) wegegworfen. Mache ich sonst nicht mal mit schlechten Krimis.

Kay Mursch
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3 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Total langweilig, 19. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Vom Aufenthalt (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist wie die vorangegangenen Kritiken der bekannten Kritiker:

total langweilig und schwer zu lesen

Tipp: in eine einsame Hütte fahren und nichts anderes machen als Botho Strauß lesen!
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Vom Aufenthalt
Vom Aufenthalt von Botho Strauß (Gebundene Ausgabe - 9. Oktober 2009)
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