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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen106
3,2 von 5 Sternen
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am 22. Juli 2011
Eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe und mein Lieblingsbuch. Nicht einfach, sondern auch zum drüberdenken, nicht nur zum lesen, ein modernes, charmantes, sprühendes Buch, wahrlich nicht nur zum schmökern. Anna Gavalda ist ein Meisterwerk gelungen in ihrer von mir so geliebten tiefgründigen, facettenreichen Sprache, eine wunderschöne anrührende Geschichte, erzählt zum Teil in Gedankenfetzen, manchmal widersprüchlich, nicht immer in schlüssigen Gedankengängen, eben wie das Leben. Ich warte schon auf das nächste Buch der Autorin.
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am 20. Februar 2011
Mit diesem Buch habe ich mich recht schwer getan. Es geht darin um einen erfolgreichen Architekten in mittleren Jahren der nicht so recht glücklich ist mit seinem Leben. Seine Ehe ist fade, er arbeitet zu viel und dann erreicht ihm auch noch ein Brief eines verkrachten Jugendfreundes mit den Worten: "Anouk ist tot" und für Charles Balanda bricht eine Welt zusammen. In den ersten 300 Seiten wird also erzählt wie Balanda leidet, es werden immer wieder verwirrende kurze Abschnitte aus der Vergangenheit eingestreut und man kommt nach und nach dahinter, was in Charles Leben schief läuft.
Gerade im ersten Teil des Buches ist die Schreibweise der Autorin einfach nur grauenhaft. Mitunter werden nicht mal richtige Sätze geschrieben, sondern nur abgehackte Wortfragmente. Die Geschichte bereitet einige Mühe zu verfolgen. Erst ab ungefähr der Hälfte des Buches, indem der Hauptprotagonist mit seinem alten Leben bricht und sich darauf besinnt, einfach nur zu leben, verändert sich das Buch und damit die Schreibweise um 180° und bereitet den Leser viel Freude. In Sternen ausgedrückt bedeutet dies wohl, für den ersten Teil 1 Stern und für den zweiten 5 Sterne. Ergibt also im Endeffekt 3 Sterne für "Alles Glück kommt nie". Ich finde es eigentlich richtig schade, das man sich bei einem Buch erst soviele Seiten lang durch quälen muss, um dann zum wirklich wichtigen Kern vorzudringen, aus dem man dann aber viele Lebensweisheiten ziehen kann. Mich wundert es nicht, das dieses Buch viele Leser abbrechen, was ich an sich sehr schade finde, so wird man doch eigentlich durch sein Durchhaltevermögen wirklich belohnt. Aber vielleicht soll das auch den Knackpunkt dieses Buches ja ausmachen. Das der Weg zum Glück nicht einfach ist und wenn man standhaft ist, wird man mit wirklich kunstvollen Sätzen und einer schönen, nicht kitschigen Liebesgeschichte belohnt. Mein Rat daher an alle: durchhalten!
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am 1. August 2010
Ein wundervolles Buch! Wieder eine echte Gavalda! Ich finde es einfach klasse, wie sie es schafft, mit sehr sparsamen Mitteln - kurze Sätze, wenig Tamtam drumherum - die Geschichten auf den Punkt zu bringen, Figuren zu Menschen aus Fleisch und Blut zu machen, scheinbar alltägliche Banalitäten zu richtigen, anrührenden Geschichten zu gestalten. Das ist eine ganz besondere Kunst. Natürlich ist der Plot bei Licht betrachtet "dünn", aber es kommt bei ihr ja eben nicht auf aufregende Geschichten an, sondern auf das, was die Figuren daraus machen, was dahinter steckt, mit ihnen passiert, während ihnen das Leben passiert. Und das ist in meinen Augen das Geheimnis ihrer Geschichten. Deshalb lese ich sie so gern und gebe ihr dafür fünf Sterne!
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am 4. Januar 2009
Sehnsüchtig hatte ich den neuen Roman von Anna Gavalda erwartet! Groß waren meine Erwartungen! Der Einstieg war dann erstmal eine kleine Enttäuschung! Das war nicht der gewohnte Stil von Anna Gavalda, die Geschichte verwirrte am Anfang und ließ mich noch ziemlich kalt. Aber das Dranbleiben lohnte sich! Spätestens bei der Geschichte über Anouk und Nounou war ich sehr gerührt und bei der tragischen Entfremdung zweier ehemals bester Freunde, liefen bei mir die Tränen. Der zweite Teil des Buches dann, die Geschichte von Kathy, liest man mit einem warmen Lächeln mit und stellt sich den Hof mit allem Drum und Dran vor und meint förmlich, die Wärme des Sommers zu spüren oder das Gelächter der Kinder hören zu können. Teilweise hätte das Buch vielleicht ein wenig kürzer gefasst werden können, aber alles in allem bin ich doch wieder sehr zufrieden mit Anna Gavalda und erwarte nun das nächste Buch sehnsuchtsvoll!
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am 18. Januar 2011
Ich kann manche Punkte der schlechten Kritiken nachvollziehen, ja, es gibt unvollendete Sätze, ja, Charles ist etwas "überzeichnet", ja, nur knapp bekommt die Autorin am Ende noch den Bogen zum Anfang ihrer Geschichte, ja, eine etwas unrealistische Dartsellung im zweiten Teil und auch eine sehr weit hergeholte Verknüpfung der Lebensgeschichten der Hauptpersonen, ja, einiges ist zuviel und bei anderem wünschte man sich noch ein paar Antworten...

...und dennoch, ich habe es sehr gerne gelesen! Unvollendete Sätze geben die Möglichkeit, eigene Gedanken schweifen zu lassen, ich mag den Stil einfach und naja, es muss ja nicht immer alles total realistisch sein, zum träumen, schwelgen und schmunzeln reicht es aus und ein wenig zum Nachdenken, über das für sich persönlich eigetlich Wichtige im Leben und dessen Priorität im Alltag, regt es auch an. Ich kann nur raten, dem Buch eine Chance zu geben und wem es nicht gefällt, hat schon ein Geschenk für den nächsten Geburtstag!
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am 24. Januar 2009
Als ich das Buch von Anna Gavalda beginnen wollte, habe ich an "Zusammen ist man weniger allein" gedacht. Doch bereits nach den ersten Seiten war mir klar, dass sich "Alles Glück kommt nie" nicht so leicht lesen lassen würde. Die Handlung ist komplexer, der Stil wechselt zwischen "Ich-Erzähler" und dritter Person, es gibt immer wieder Rückblicke, Erinnerungen oder Träume, die sich mit dem Jetzt vermischen. Ich hatte am Anfang Mühe, in das Buch reinzukommen und nicht in die ähnliche Unruhe zu verfallen wie der Protagonist Charles Balanda. Beruflich erfolgreich, chronisch überarbeitet, unausgeschlafen und nicht mehr Herr über sich und sein Leben. Die einzigen Eckpfeiler in seinem Leben: die Tochter seiner Noch-Lebensgefährtin, seine Schwester und eine neue Liebe.
Wer sich von den Einstiegsschwierigkeiten und dem Umfang des Buches nicht abschrecken lässt und durchhält, der wird belohnt.
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am 10. März 2011
Auch nach dem dritten Anna Gavalda Roman in Folge ist und bleibt sie meine neue Lieblingsautorin und macht Irving starke Konkurrenz! Auch in "Alles Glück kommt nie" bleibt sie sich und ihrem Stil treu, fast gesprochenen Sprache verknüpft mit wunderschönen Aufzählungen und Beschreibungen von Menschen, Landschaften, Hässlichem, Schönen, Gefühlen oder außergewöhnlichen Gegenständen, ihr Roman ein einziges Skizzenheft, in diesem Fall das von Charles Balanda, einem Pariser Architekten. Sein Leben ist wie seine Projekte in Russland eine einzige, nie endende, von Unwegsamkeiten überschattete Baustelle, nur noch zum Abriss freizugeben. Dann stirbt Anouk, die große Liebe seines Lebens, die große Verwirrung seines Lebens, die Mutter seines besten Grundschulfreundes und Charles wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert, die er 40 Jahre ignoriert, unter einer arbeitsreichen Oberfläche verdrängt hatte. Auf der Suche nach Anouk trifft er Kate, die Waldfee, die mit ihren fünf nicht-eigenen Kindern, einem Lama, unzähligen Hunden, Katzen, Hühnern, Ponys und einem Esel im Paradies 500 km vor Paris auf dem Land fernab jeglicher Zivilisation festsitzt, lebt, das Leben inhaliert. Kate ist Charles Engel. Ich weiß nicht, wie Anna Gavalda es schafft, so viel Glück so wenig pathetisch herüberzubringen. Ich habe gelacht, geweint, gezittert, mich gefreut, das Glück an meinen eigenen Gliedern gespürt, die Sonne, die körperliche Landarbeit, die Frische der Morgenluft über dem Fluss, die Liebe zu den Kindern empfunden.
Gavalda macht es einem zunächst nicht ganz leicht, ihren Roman zu lieben. Die erste Hälfte ist trist, düster, brutal, rau. Wer empfänglich für Stimmungen ist, kann ganz schön runtergezogen werden, doch das Durchhalten und Weiterlesen wird belohnt und am Ende überwiegt die Glückseligkeit.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. August 2010
Ich habe eben eine Rezension mit nur einem Stern zu dem Buch gelesen. Hier werden die Längen beim Einstieg und die vollkommen Humorlosigkeit vermisst.
Ich habe einen ganz anderen Eindruck. Gerade der Anfang ist für mich sehr gelungen. Da werden die Gefühle eines Mannes beschrieben der mit seiner aktuellen Situation nicht zufrieden ist und zudem in einem Alter ist, in dem man sich auch wieder über die Vergangenheit Gedanken macht. Für micht, der ich in einem ähnlichen Alter bin, durchaus sehr nachvollziehbar. Entweder sind Frauen dann doch nicht so verschieden oder Frau Gavalda hat einen sehr guten Zugang zur männlichen Gefühlswelt.
Für mich als Romantiker (bitte keinem weitersagen!) ein absolut lesenswertes Buch mit einem sehr schönen Schluss!
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am 17. Oktober 2010
Zweifelsohne handelt es sich bei dem Anfang des Buches nicht um einen klaren, chronologischen Abriss wiederum klar umrissener Ereignisse. Es mag sein, dass der Autorin auf diesen ersten Seiten einige Leser verloren gehen. Wer aber trotz anfänglicher Verwirrung den Drang unbekannten Ursprungs nicht stillzulegen vermag und weiterliest, wird mit einer Geschichte belohnt, die nicht mehr vergessen werden kann.
Auf liebevolle, vor allem aber verständnisvolle Art und Weise erzählt die Autorin von der Suche eines Mannes nach dem wahren Leben, das sich nur zwischen knallharter Realität und Zählbarem auf der einen und der Magie, dem Unerklärlichen auf der anderen Seite finden lässt. Er war abgekommen von einer Weltsicht, die er einst von seiner großen Liebe gelernt hatte, er war abgekommen von dem Weg zu sich selbst, den er nun aber wieder aufnehmen muss, um seinen Frieden mit ihr zu finden und ja, und um endlich wieder gut schlafen zu können.
Die Gefühle des Hauptcharakters sind ebenso nachvollziehbar geschildert wie die übrigen Menschen seiner Umgebung. Die Identifikation mit ihnen fällt nicht schwer, weil sie so "echt" sind, so "wahr".
Die vielen Seiten des Buches tragen auch aus sprachlicher Sicht viele kleine Schätze in sich. Sätze, die wieder und wieder gelesen, Bilder, die wieder und wieder vor dem inneren Auge zum Leben erweckt werden wollen.
Mühelos taucht man ein in diese Welt, mühelos weiß man sie mit dem eigenen Leben in Beziehung zu setzen.
Ein wertvolles Buch. In jeglicher Hinsicht.
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am 15. August 2010
Dies ist meine erste Rezension. Da ich mich durch 400 Seiten gearbeitet habe um an den schönen Teil des Buches zu kommen, musste ich einfach auch mal Sterne vergeben.

Nach "Zusammen ist man weniger allein", welches ich wirklich toll fand, musste ich mir unbedingt das neue Buch von Anna Gavalda holen. Genau wie einige Leser vor mir beschrieben haben, muss man sich durch fast 400 Seiten durcharbeiten, bis man an das "Glück" kommt. Ich hatte das Gefühl, als wenn Anna Gavalda im Moment psychisch angeknackst war...... Das war das Gefühl, welches ich empfand. Leider hat mich das schlechte Befinden von Charles auch mit runtergezogen. Jemand mit Depressionen sollte das Buch lieber nicht lesen, auch wenn es zum Schluss doch noch sehr schön wird. Bei dem Titel habe ich das Glück schon etwas früher erwartet, wenigstens ein bisschen, weil: alles Glück kommt nie.

Wenn ich reelle Punkte dafür verteilen könnte, würde ich für die ersten 400 Seite 1 Stern und für den Rest 5 Sterne verteilen. So bekommt das Buch nur 3 Sterne von mir.
Einige Seiten musste ich 2 mal lesen, weil mir nicht ganz klar war, von wem gerade die Rede war. Mal in der Ich-Form, mal in der Sie-Form geschrieben verwirrte mich ein wenig.
Für die ersten 400 Seiten habe ich eine Woche gebraucht. Für den Rest des Buches einen Tag.
Am Ende war ich aber dann doch zufrieden.
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