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am 25. September 2003
Die 1927 geborene Französin Forrester hat einen Essay abgeliefert, der ebenso wie "Der Terror der Ökonomie" kämpferisch ist, aber ein wenig an analytischen Qualitäten gewonnen hat. Forrester ist entsetzt über Ungleichheit, Armut und Arbeitslosigkeit, die die weltweite Verbreitung des Kasinokapitalismus mit sich gebracht hat. Sie will ermutigen zum Widerstand. Dabei malt sie in Form einer "self-destroying prophecy" die Gefahr an die Wand, dass sich die angelsächsische "workfare" also Zwangsarbeit für Arbeitslose zu einer Form der neuen Sklaverei ausweitet. Sie sieht in der Ausgrenzung Arbeitsloser eine Vorstufe zu totalitärer Herrschaft. Schon heute habe sich eine ideologische Diktatur breitgemacht, die des "Ultraliberalismus" (Neoliberalismus), die die Demokratie abschaffen könnte, die sich aber stark genug wähnt, die Fortexistenz der Demokratie zu tolerieren. Die neuen globalen Herren, die in Konzernzentralen und noch mehr in globalen Institutionen wie Weltwährungsfonds oder Weltbank sitzen, wollen nicht selbst die Macht übernehmen, sondern üben finanziellen Druck auf die demokratisch gewählten Regierungen aus. Diesen können sich nur, so Forrester, mit Hilfe und Druck seitens der öffentlichen Meinung wieder etwas Unabhängigkeit im Handeln verschaffen. Die Regierenden haben sich selbst in diese schwierige Lage gebracht, vor allen dadurch, dass sie die Illusion der Möglichkeit der Vollbeschäftigung aufrechterhalten. Die Unternehmen haben die Chancen, durch technischen Fortschritt menschliche Arbeit durch Maschinen zu ersetzen, konsequent genutzt, und sich dadurch mehr Macht verschafft. Durch Versprechungen, Arbeit zu schaffen oder Drohungen, Arbeitsplätze abzubauen, erpressen sie die Regierungen. Erstes Gebot für uns alle sei es, der Verblödung durch Propaganda zu widerstehen. Widerstand sei möglich und auch aussichtsreich. -- Ein gutes und kämpferisches Buch, dem aber oft das Pathos eines Zola'schen J'accuse anhaftet. Auf eine Analyse, welche wirtschaftlichen, politischen und intellektuellen Rahmenbedingungen den Aufstieg des Neoliberalismus ermöglicht haben, wartet man leider noch. Madame Forrester kann das nicht bieten.
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am 30. März 2001
ein buch ohne klare aussage und ohne klare argumentationsstruktur. globalisierungsängste werden aufgezeigt. soweit, so gut. das kann man anderswo besser lesen. an allem ist der ultraliberalismus schuld. eine ideologie. eine religion. ein fast personalisiertes ungeheuer. allzu simpel und vereinfachend. es gibt besseres zu den problemen der globalisierung...
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am 3. Januar 2002
Vivianne Forrester schrieb mit diesem Buch wohl eine der besten Analysen des aktuellen Neoliberlismus, der dazu führt, das unser demokratisches System aufgrund von wirtschaftlichen (d.h. profitgierigen) Gründen zu einer Diktatur des Profites verkommt. Sie beschreibt unsere Aktuelle Fahrt Richtung alleiniges Profitdenken ohne grosse Umschwünge. Wohl keine andere Autorin beschreibt die aktuelle Lage des Neoliberalen Systems besser.
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