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Der norwegische Paläontologe Frank begibt sich auf die Fidschiinseln, um über ausgestorbene Tierarten und die Herkunft der Menschen zu forschen. Dort begegnet er dem spanischen Pärchen Ana und José. Er glaubt Ana irgendwo schon einmal begegnet zu sein, doch er kommt einfach nicht darauf, woher er sie kennt. Unterdessen freundet er sich etwas mit dem Gecko "Gordon" an, der fortan sein Gästezimmer bewohnt und offensichtlich keine Abneigung zu Franks Gin-Flasche hegt. Mit dem Engländer John Spooke und dem spanischen Pärchen diskutiert Frank über das Leben, Gott, die Abstammung der Menschen und entschließt sich all diese Gespräche aufzuzeichnen und an seine ehemalige Frau Vera in Briefform zu schicken...

Das Buch unterteilt sich in folgende Teile: Vorwort von John Spooke, Franks Brief an Vera, Nachwort von John Spooke und "Das Manifest". Im "Manifest" stehen nochmals bereits vorher im Buch erwähnte Lebensweisheiten und Erkenntnisse in Form von Kartensymbolen wie Pik, Herz etc. Ich finde das Buch am Anfang relativ interessant, man begibt sich nämlich mit dem jeweiligen Ich-Erzähler auf eine Reise nach Fidschi und meint dort abenteuerliche Dinge zu lesen, jedoch werden immer wieder philosophische Ansätze eingebaut, wie man sie schon aus Gaarders berühmtem Roman Sofies Welt kennt. Dies gehört zum eigentlichen Stil und Thema Gaarders in seinen Werken, doch werden hier zu oft Wiederholungen genannt, ganze Absätze werden im Buch bis zu 3 mal wieder erwähnt und somit gezwungenermaßen nochmals gelesen, und das finde ich etwas enttäuschend. Am Ende des Buches ist man, finde ich, auch nicht viel schlauer oder berührt, insofern ist es für mich nur ein Buch, das Lücken füllt und nicht unbedingt hätte geschrieben werden müssen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das so sehe, da ich schon einige Werke von Gaarder kenne und mir dieses als nichts Neues, Bewegendes entgegen kommt. Ist dieses Buch von Gaarder, aber das erste, das man von ihm liest, dann wird man sicherlich nicht enttäuscht sein und im Gegenzug hierauf auch auf seine anderen Werke neugierig. Es gibt in diesem Buch nur ein- oder zwei Stellen, die einen fast laut auflachen lassen, der Rest ist alles nur Geschwätz, Hypothese und besitzt keine Tiefgründigkeit und lehrreichen, merkbaren Stellen wie in Gaarders eben genanntem Roman "Sofies Welt".

Natürlich bleiben am Ende immer noch die Fragen offen: "Woher kommen die Menschen?", "Wie ist das Universum entstanden und der Urknall?", "Wie werden wir in einigen Millionen Jahren aussehen, wenn unsere ganz frühen Vorfahren schon anders aussahen damals als wir heute?" etc. Die Fragen sind auch hier wieder nichts Neues und werden bereits in zahlreichen anderen Werken Gaarders aufgeworfen und behandelt. Insofern betrachte ich dieses Buch nicht gerade als Gaarders größten Durchbruch, doch von ganzer Schlechtigkeit zeugt es ebenfalls nicht...

~Bücher-Liebhaberin~
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am 15. August 2001
Ist Ana María Maya das Modell der "Maya Desnuda" Goyas oder nicht? Jostein Gaarder schafft es, trotz der Micky Maus-Falle bei Sophies Welt, auch dieses Mal den Leser nach der alles auflösenden Antwort lechzen zu lassen. Aber in dem Moment, wo der Joker mit seinen klingelnden Glöckchen wieder auftaucht, muss man sich Fragen, ob Gaarder nicht inzwischen die Ideen ausgegangen sind: Er greift hier auf das "Kartengeheimnis" zurück und lässt José auch noch die ganze Story von dem gestrandeten Bäckermeister nacherzählen...John Spooke alias der Autor mag im Nachwort noch so sehr bedauern, nach Sevilla gefahren zu sein- die erdachte und die wirkliche Geschichte von Ana und José verwirren den Leser am Ende. Das darf schon sein, aber das Happy End und die plötzliche Umdeutung Anas Schwächeanfalls in die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft 'kommen sehr gewollt rüber. Alles, auch der Touristenknipsende "Zwerg" wird am Schluss bagatellisiert- die Gaarder-Masche: Der Autor ist der Schöpfer und kann mit den Figuren machen was er will, ist inzwischen ausgereizt. Man wünscht sich am Ende fast um der besseren Geschichte willen, dass Ana gestorben wäre- so gut sie auch Flamenco tanzen mag! Das Manifest ist ebenfalls eine neue Variante des "Jokerspiels"... Etwas Positives muss man dem Buch dennoch lassen: Die Personen sind liebevoll gezeichnet, auch die Nebenpersonen wie Mario, Laura und Bill- (die plötzliche Entdeckung, dass Bill ihr Vater ist, erschien mir interessanter, als Veras neue Schwangerschaft...) Und die Spaziergänge durch Salamanca und Madrid versetzen besonders jene, die schon einmal dort waren, tatsächlich in diese Orte hinein- auch der Bildungsaspekt kommt mal wieder nicht zu kurz! Bei allem Respekt für den Kampf gegen ein allzu anthropozentrisches Weltbild: Irgendwann nervt es, vom Menschen in der hundertsten Variation als "Nachfahre der Amphibien", "Primat", "Vertebrat" etc. zu lesen...der Mann hat ja Recht, aber auch dieser moralische Fingerzeig wird meiner Meinung nach etwas überstrapaziert.
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am 11. November 2001
In Anbetracht der Tatsache, dass sich schon Etliche vor mir mit der eigentlichen Handlung des Buches befasst haben, gehe ich davon aus, dass ich diese wohl nicht mehr zum Thema meiner Rezension machen muss!!
Da ich bisher schon mehrere Bücher von Jostein Gaarder gelesen habe, und vor allem "Das Kartengeheimnis" zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt, war ich natürlich sehr gespannt auf dieses Buch.
Man muss ehrlich sagen, das der Anfang ein wenig mühsam zu lesen ist, da er sich vor allem um biologische Dinge wie die Evolution dreht.
Was nicht heisst dass das nicht interessant ist zu lesen!
Aber schon bald findet der Autor zu seinem so typischen Stil zurück, indem er nicht nur philosophische Fragen behandelt, sondern auch eine gewisse Mystik und Magie mit einfliessen lässt.
Was mir aufgefallen ist, ist die starke Anlehnung an "Das Kartengeheimnis", was die Geschichte mit dem Zwerg betrifft.
Ich finde, man sollte dieses Buch unbedingt vorher gelesen haben, auch wegen der Ählichkeit der philosophischen Argumente.
Zum Schluss vermischt Jostein Gaarder wieder einmal so gekonnt Fiktion und Wirklichkeit, dass es mich stark an "Sophie's Welt" erinnert hat.
Alles in allem ein wirklich geniales Buch für alle, die sich für Philosophie und eine gewisse Magie oder Mystik interessieren und sich vor allem mit der Frage nach dem 'Sinn des Lebens' beschäftigen!
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am 25. Mai 2002
Ich muß mich der Meinung einiger anderer "Mitleser" anschließen. Ich finde die Geschichten in diesem Buch etwas platt und naiv. Tragische Tode, die dann teilweise wieder nicht passiert sind, dann hat der Schriftsteller in dem Buch selber seine Frau verloren... schafft es aber, die lebendige Vorlage seiner Romanfigur wieder mit dessen Ex-Frau zu verkuppeln. Und das alles nur mit ein paar Telefonanrufen. Und man fragt sich die ganze Zeit: "Warum reagieren die so?" - die Charaktere werden nur angerissen. Auch mir kommt der Verweis auf's Kartengeheimnis eher wie Ideenlosigkeit denn als Geniestreich vor. Enttäuschend, wenn man etwas wie "Kartengeheimnis" oder "Sofie's Welt" erwartet hat.
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am 19. April 2001
Anfangs war ich von dem Buch ziemlich enttäuscht. Die überall eingestreuten Joker- und Elfen-Zitate aus dem Manifest ergeben nämlich erst dann einen Sinn, wenn man bereits den größten Teil des Buches gelesen hat. Ich wollte das Buch nach den ersten knapp Hundert Seiten schon weglegen, weil ich annahm, daß es wieder so ein furchtbar enttäuschender Langeweiler wie "Das Weihnachtsgeheimnis" werden würde. Glücklicherweise wurde es dann aber noch richtig interessant, wozu sicher die vielen Verknüpfungen zum "Kartengeheimnis" beitrugen, das für mich das schönste aller Gaarder-Bücher ist, und dessen vorherige Lektüre jedem Leser von "Maya" empfohlen werden sollte. Am Ende bin ich wirklich froh, daß ich den toten Punkt des Buches überwunden habe, weil neben den interessanten Informationen über Wahrheit und Wirklichkeit noch eine nette Geschichte mit einem schönen Schluß reichlich für den etwas verhagelten Beginn des Buches entschädigt.
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am 22. Januar 2001
Begeistert von "Sofies Welt" und "Das Kartenhaus" kaufte ich mir dieses Buch ungeprüft. Die ersten 30 Seiten ließen mich Schlimmes ahnen, aber ich hatte stets die Hoffnung, dass in dem Roman noch etwas geistreiches passiert. Bei Seite 100 wollte ich schon resigniert aufgeben. Seine Figuren wiederholen sich ständig und haben eine unangenehme belehrende Ader. Die Geschichte ist ein Sammelsurium seiner vorangegangenen wirklich guten Bücher, gepaart mit Einfallslosigkeit und einem platten Zeitreisespiel. Das Hauptthema ist das unglaubliche Rätsel des Lebens, aus dem Nichts über den Menschen zu einer noch unbekannten Spezies und das ist dann auch schon. Man hätte die Geschichte auch locker auf 20 Seiten erzählen können. Spart euch das Geld und lest lieber noch einmal "Sofies Welt".
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am 30. August 2001
Leider ist dieses Buch von Erfolgsautor Gaarder meiner Meinung nach nicht so gelungen wie etwa "Sofies Welt". Daß irgendwelche Zwerge alle zweiundfünfzig Jahre auftauchen und in der Zeit reisen können, um Fotos ins achtzehnte Jahrhundert zu schmuggeln, ist einfach zu seltsam und an den Haaren herbeigezogen für ein Buch, das den "Sinn des Lebens" thematisieren will. Auch die zahlreichen Sentenzen, die sich an den zweiundfünfzig Karten eines Kartenspiels orientieren, sind reichlich merkwürdig (es geht dabei dauernd um Zuckerelfen und Derartiges...). Aber ansonsten liest sich das Buch gut, und inmitten der überrissenen Dinge finden sich auch ganz schöne Lebensweisheiten.
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am 6. April 2001
„Der Applaus für den Urknall setzte erst fünfzehn Milliarden Jahre später ein." Jostein Gaar-der, norwegischer Bestseller-Autor, uns allen wohlbekannt durch Bücher wie „Sophie's Welt" oder „Das Kartengeheimnis", konstatiert dies in seinem neuen Phantasie-Roman „Maya oder Das Wunder des Lebens". Ein Satz, über den man erst mal nachdenken muss. Doch nicht nur über diesen Satz muss man nachdenken, nein, über den gesamten Roman. Zu-gegeben: die Sprache ist vorwiegend einfach gehalten. Aber: Fremdwörter, verknüpft mit evo-lutionsbiologischem Fachwissen, machen das Verständnis für den Normalsterblichen schwer. Kein Wunder also, dass man nach dem Lesen des 432-Seiten-Schmökers innehalten muss, um sich zu fragen: Was will uns der Autor damit sagen? Sprachliche Verständnisprobleme könnten jedoch durch eine einfache, schlüssige Handlung wettgemacht werden. Schade nur, dass Gaarders Roman viele Handlungsebenen enthält, die einerseits symbiotisch miteinander verschmelzen, sich aber andererseits auch widersprüchlich begegnen. Zum Verständnis des Romans trägt dies nicht sonderlich bei.
Die Handlung dient eigentlich nur als Versteck für die verschiedenen Deutungen der Welt, die Gaarder in seinem Roman „in Wettstreit treten" lässt. Frank Andersen, ein norwegischer Evo-lutionsbiologe, reist für Forschungen auf die Fidschi-Inseln. Nach dem Tod seiner Tochter und der Trennung von seiner Frau, macht er sich viele Gedanken um den eigentlichen Sinn des Lebens. Auf den Fidschi-Inseln lernt er Menschen kennen, die sich, ähnlich wie er, viele Gedanken um die Geschichte der Welt und den Sinn des Lebens machen. Ein intellektueller Austausch der Sichtweisen ist also unumgänglich. Langsam beginnt Frank an seiner naturwis-senschaftlichen Erklärung zu zweifeln und führt darüber sogar ein Gespräch mit einem Ge-cko. Jawohl: mit einem Gecko. Einer kleinen grünen Echse. An Phantasie sollte es dem Leser nicht mangeln. Wie dem auch sei: etwas bereitet Frank Kopfschmerzen. Ein spanisches Paar, Ana und José, befindet sich ebenfalls auf der Insel. Frank hat das Gefühl, Ana schon einmal begegnet zu sein, kann sich aber nicht erinnern wo und wann. Der englische Schriftsteller John Spooke teilt seine Ansicht. Auch er glaubt Ana zu kennen. Erst Wochen später soll sich das Rätsel für Frank lösen. Ana ist Goyas „Maya" wie aus dem Gesicht geschnitten. Doch das Bild wurde vor knapp 200 Jahren gemalt. „Wie wahrscheinlich aber ist es, dass eine Frau genauso aus-sieht wie ihre Ururururgroßmutter?" Verschwindend gering. Ein weiteres Rätsel. Wie kann es sein, dass die Gesichter von Goyas „Maya" und Ana identisch sind? Dieser Frage geht Gaar-der mit einigen Theorien nach, doch abermals bedarf es eines enormen Ausmaßes an Phanta-sie, um der Geschichte folgen zu können. „Und am Ende siegt die Phantasie - und die Liebe."
Der Roman dreht sich im Wesentlichen um die globalsten Fragen, die man sich überhaupt vorstellen kann. Wer sind wir? Wo kommen wir her? Warum sind wir hier? Darauf eine ein-deutige Antwort zu liefern, ist auch für Gaarder illusorisch. Er überzeugt jedoch durch fun-diertes Wissen über die Fidschi-Inseln, Evolutionsbiologie und Kunstgeschichte. Doch ehrlich gesagt vermittelt er es nicht gerade spannend. Die langen philosophischen Ausführungen und breiten wissenschaftlichen Erklärungen wirken einschläfernd und tragen zum Unverständnis des Romans unmittelbar bei. Während des Lesens habe ich mich oft gefragt: Soll ich wirklich weiterlesen oder doch lieber schlafen gehen? Ich hätte mich für letzteres entscheiden sollen. Das ist allemal spannender.
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am 6. März 2014
Die Handlung scheint auf den ersten Blick einzuleuchten, ist auf den zweiten aber sehr verwirrend.
Definitiv keine leichte Lektüre und nichts für nebenbei. Ein Buch für Nachdenker mit Diskussionsbereitschaft.
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am 15. Februar 2001
Mit "maya" hat jostein gaarder wieder einmal das geschafft, woran viele andere autoren kläglich gescheitert sind: er wird dem anspruch, den man mittlerweile an seine bücher hat mehr als gerecht! auf wunderbare weise zeigt der norweger dem leser auf, wie einfach und wie kompliziert zugleich das leben sein kann und lässt uns hinter den berühmten spiegel aller dinge blicken. als besonders gelungen dürfte man die vielen parallelen zum "kartengeheimnis" und die von ana und josé immer wieder ins alltagsgespräch eingestreuten aussagen über das leben und die welt bezeichnen. auch die auseinandersetzung mit dem jahrtausendwechsel und dem hang des menschen zur faszination des "letzten" wird einem erschreckend deutlich vor augen geführt. insgesamt bleibt mir nur zu sagen, dass dieses buch einfach einsame spitze ist und man es eigentlich lesen MUSS! allerdings sollte man als "gaarder-einsteiger" erstmal seine anderen bücher - oder zumindest "sophies welt" - lesen, um gaarders gedankengänge besser verstehen zu können! Großartig!
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