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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spanneder Roman mit sehr intersannten Charakteren, 7. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Flucht in die Wälder (Gebundene Ausgabe)
Ein interessantes Buch über den 14-jährigen Burl Crow, der es zuhause nicht mehr aushält und in die Wälder Kanadas flüchtet. Dort trifft er auf Nathaniel Orlando Gow, den "Maestro", ein Pianist der vom Stadtleben in Toronto genug hatte und deshalb in eine Hütte an einem malerischen See geflüchtet ist. Besonders faszinierend finde ich an diesem Buch, dass das ganze Leben von Burl, obwohl er nur ein Tag mit dem Maestro zusammen ist, danach von seinem Besuch bei ihm bestimmt ist. Auch finde ich die beiden Protagonisten sehr interessant, besonders den Maestro. Obwohl er, wie schon gesagt im Buch tatsächlich nur einen Tag vorkommt, kann man sich ein ziemlich genaues Bild von ihm machen. Vielleicht liegt das auch ein bisschen an dem Klischee der "weltfremden, exzentrischen Berühmtheit", aber der Autor versteht es hier trotzdem gut, die Persöhnlichkeit in Szene zu setzen. Genauso wie der Maestro ist auch Burl eine eigenartige Persöhnlichkeit. Er ist ein Träumer, der ja, bis er von zu Hause ausreist, sich noch vorstellen kann, sich mit seinem Vater zu versöhnen und dass "alles wie früher" wird. Auch wenn das ein wenig kritisch klingt, finde ich das keineswegs negativ. Der Mensch muss träumen können um zu leben. Und ich glaube, dass gerade die großen Träumer, wie Burl einer ist, die glücklichsten Menschen sind. Er hat das Talent, an einer Sache so stark festzuhalten, dass er sich dafür sogar in ein großes Lügengespinnst verstrickt. Es kann natürlich darüber gestritten werden, ob das nun wieder so positiv ist. Jetzt bin ich fast in das Philosophosche geraten, anstatt das Buch zu rezensieren. Aber wie ich schon sagte, ist gerade das ein positiver Punkt des Romanes, dass die Figuren so tiefgründig sind. Außerdem verzichtet es im Gegensatz zu anderen Roman darauf, eine übermäßige Moral zu haben und einem die "wahren Werte des Lebens" aufzwängen zu wollen. Auch sind die Beschreibungen sehr plastisch und man fühlt sich manchmal förmlich in die unglaubliche Natur Kanadas versetzt. Das Buch ist außerdem och ziemlich spannend und deswegen auf jeden Fall lesenswert.
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Flucht in die Wälder
Flucht in die Wälder von Tim Wynne-Jones (Gebundene Ausgabe - 6. September 1999)
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