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am 22. Februar 2007
Nachdem mir diese Buch schon soviele Male in meinem Leben über den Weg gelaufen ist, sei es im Zug als es jemand las, im Bücherregal von Bekannten oder sei es einfach als Thema einer aufgeschnappten Unterhaltung irgendwo, habe ich es nun endlich auch gelesen. Warum erst jetzt?? frage ich mich seit den ersten Seiten, denn dieses Buch ist großartig!

Jostein Gaarder erklärt hier die Geschichte der Philosophie dermaßen einfach und einleuchtend, erklärt aber gleichzeitig auch wie wichtig Philosophie eigentlich immer war und sein wird, das man sich am liebsten mit gar nichts Anderem mehr beschäftigen möchten.

Der Kern der Geschichte dreht sich um, wie sollte es anders sein, die 14jährige Sofie. Eines Tages bekommt diese plötzlich eine merkwürdige Karte zugestellt auf der steht.: "Wer bist Du?" Das soll die erste von ganz vielen Fragen sein, über die Sofie sich ab sofort Gedanken machen soll. Die Erklärungen werden allerdings kurz darauf ebenfalls zugestellt. So bekommt das Mädchen erst per Post, später dann persönlich, Philosophieunterricht. Und man möchte, trotz der nicht immer ganz fesselnden Handlung, natürlich gerne wissen, wie es mit Sofie weitergeht, wer beispielsweise der geheime Briefeschreiber ist. Im Laufe des Buches beginnt Jostein Gaarder sogar noch ein kleines Verwirrspiel mit dem Leser. Das treibt natürlich den Lesespass auch noch an, neben der Neugier auf die nächste Lektion in Philosphie. Von den Mythen, die es noch gab, bevor sich jemand ernsthafte Gedanken machte, über Aristoteles, Hume, Hegel und Marx (u.v.a.) bis zu Sartre ist hier alles kinderleicht erklärt, dabei achtet der Autor immer darauf, die jeweiligen Ansichten im Kontext ihrer Zeit zu erläutern. Man hat also einen roten Faden dem man gut folgen kann. Wobei auch Abstecher zu Darwin und Freud gemacht werden, denn die Hauptfrage "Was ist ein Mensch?", lässt sich nur schwerlich ohne Biologie und Psychologie erklären. Nicht nur Sofie, auch viele Leser, die sich erst jetzt an Philosophie heranwagen, werden durch dieses Buch mehr lernen, als in einem Jahr in der Schule. Denn natürlich wird hier niemand weiterlesen können ohne sich selbst Gedanken zu machen. Ist der Standpunkt von Hegel nachvollziehbar? Oder halte ich es doch eher mit Kierkegaard? Und sollte man nach Beendigung der Lektüre nochmals etwas nachlesen wollen, was bei der Fülle an Informationen kein Wunder wäre, dann stehen das Personen- und das Sachregister am Ende hilfreich zur Seite. Ausserdem ändert sich die Schriftart im Laufe des Buches, so dass man auch bei späteren Durchblättern schnell erkennt, ob der jeweils aufgeschlagene Abschnitt eine Unterhaltung über Philosophie oder den "normalen" Verlauf der Geschichte thematisiert. Das gefällt mir sehr.

Sofies Welt ist definitiv ein Buch für alle Altersgruppen, dennoch kommt manchmal das Jugendbuch ein wenig durch, muss man festhalten, was vielleicht störend wirken könnte (die Betonung liegt hier auf dem "vielleicht"!), wenn der Leser die 18 Jahre überschritten haben sollte, was auch bei mir der Fall ist. Dennoch habe ich mich für 5 Sterne entschieden. Das Buch ist geist- und lehrreich und ein perfekter Einstieg in die Philosophie. Bleibt nur zu hoffen, das die meisten Leser sich auch wirklich dazu entschließen werden, im weiteren Verlauf ihres Lebens nichts als gegeben hinzunehmen, sondern neugierig zu bleiben, sich Gedanken zu machen. Denn wie heisst es mehrmals in "Sofies Welt": Nur weil ich noch keine weiße Krähe gesehen habe, heisst es nicht, dass es keine gibt!
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am 10. Februar 2016
Ich habe dieses Hörbuch bei audible erworben.

Ein anderer Vorleser wäre besser gewesen - David Nathan oder Simon Jäger.
Die Lesung hätte dann fünf Sterne von mir bekommen.

Leider habe ich das Hörbuch nicht zu Ende gehört - nach zwei Stunden habe ich aufgegeben.
Katharina Thalbach ist zu schrecklich. Sie liest viel zu schnell, aber was ich überhaupt nicht
akzeptieren kann - sie betont Sofie total falsch. Sie sagt immer "Soffi" Der Name "Sofie" leitet
sich von "Philosophie" ab. Der Name müsste also "weich" gesprochen werden - und nicht "hart".

Eineinhalb Sterne würde diese Lesung von mir bekommen - ich runde auf zwei auf.

Das Hörspiel habe ich auch - es erhält volle Punktzahl.
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...dann sollte man zu Gaarders "Sofies Welt" greifen!

Die 14-jährige Sofie Amundsen aus Norwegen steht kurz vor ihrem nächsten Geburtstag. Auf dem Heimweg von der Schule entdeckt sie einen geheimnisvollen Brief in ihrem Briefkasten, in dem die Frage "Wer bist du" und auf einem weiteren "Woher kommt die Welt" steht. Sofie weiß zunächst nicht wer der geheimnisvolle Schreiber ist, sie fängt an über ihre Existenz, das Universum nachzudenken, als auch schon die nächsten Nachrichten eintreffen von Alberto, dem etwas älteren Philosophen, der in einer Majorshütte wohnt. Er klärt sie über Sokrates, Demokrit, Platon, Aristoteles, über Hildegard von Bingen, Hegel, Herder, Kant bis hin zu Marx, Engels, Darwin, Sartre, de Beauvoir auf und erklärt die Geschichte der Philosophie also von der Antike bis in die Gegenwart spielend leicht. Sofie erhält zusätzlich geheimnisvolle Botschaften von einem im Libanon stationieren Mann, der seiner Tochter Hilde ständig zum 15. Geburtstag gratulieren will. Sofie erkennt die Parallelen zwischen sich und Hilde und erfährt langsam die Figur im System im Kopfe eines Erfinders zu sein...

Das Buch ist durch und durch schön, endlich mal wieder eines, das Spaß macht, wenn man es liest, das aufklärt, den Leser in Spannung hält und bei dem die 600 Seiten durchaus berechtigt und in keinster Weise überflüssig sind. Ist man absoluter Anfänger auf dem Gebiet der Philosophie (so wie ich es war, bis ich dieses Buch in die Hände bekam), dann ist dieses Buch nur zu empfehlen, es ist sehr verständlich, für Jugendliche als auch für Erwachsene, man erfährt so vieles mehr über sich selbst, die Existenz der Menschen, des Universums, man wird nachdenklich und entwickelt ein völlig neues Bild von seinem Alltag und Tun, wenn man sich auch nur ganz auf dieses Werk einlässt. Es gibt viele Botschaften und Aussagen für den Leser, eine davon ist, dass jeder ein Philosoph sein kann, wenn er die Dinge hinterfragt und noch zu überraschen, zu verblüffen ist; es gibt keine dummen Fragen, es geht um das Denken, das Weiterdenken, das Festhalten eines Ergebnisses der schweifenden Gedanken. Jede Epoche der Geschichte hatte mit ihren Ansichten und Gegenansichten zu kämpfen im Bereich der Astronomie, Philosophie und Religion und Persönlichkeiten wie Galilei, Kopernikus, Bruno, die dann behaupteten die Erde drehe sich um die Sonne und die Erde sei nicht Mittelpunkt des Universums sondern nur einer von vielen Planeten, brachte die Gemüter deutlich ins schwitzen, die ganze bisherige Weltanschauung wurde auf den Kopf gestellt genauso als Darwin behauptete, dass die stärkeren Arten sich durchsetzten, sich ihren Lebensverhältnissen anpassten und der Mensch vom Affen abstammt. Die Kirche war strikt gegen solche Behauptungen, die Schöpfung Gottes wurde in Frage gestellt, die Entdecker waren nicht gut angesehen.

Das Buch bietet also einen wichtigen, umfangreichen Exkurs in die Philosophie-Welt an, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

~Bücher-Liebhaberin~
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am 27. März 2008
Hand aufs Herz: wen kann man schon mit einem Buch über die Geschichte der Philosophie hinter dem Ofen hervorlocken? Daß es so viele Rezensionen zu diesem Buch gibt, zeigt doch überdeutlich, daß dies dem Autor gelungen ist. Das muß erst mal jemand nachmachen. Zugegeben: Meine Geduld wurde auch ein bißchen bei der vielen Geheimniskrämerei strapaziert. Als leseroutinierter Mensch macht man dann heimlich mal einen kleinen Sprung in die Zeile, wo es dann wieder weitergeht im relevanten Text. Aber es darf nicht vergessen werden: es ist für (sehr)jung bis fortgeschritten alt geschrieben.
Wer das alles schon weiß, der braucht es auch nicht zu lesen. Aber wie man einem Kind oder einem weniger vorgebildeten Erwachsenen Philosophie erklärt, das kann man rein pädagogisch schon lernen aus diesem Buch bzw. es sich einfach machen und es empfehlen. Das sei hiermit getan!
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am 11. Dezember 2011
Als ich das Buch vor über zwanzig Jahren (und in einem Alter, das von dem Sofies noch nicht weit entfernt war) zum ersten Mal gelesen habe (und ab dem Ende des zweiten Drittels mit Langeweile, zufallenden Augen & Buchdeckeln zu kämpfen hatte), war ich mir in der Beurteilung schon nicht sicher, und beim Wiederlesen wurde es merkwürdigerweise nicht besser. So recht klar, warum, ist es mir nicht: wenn ich alles zusammenzähle, was mich stört, kommt ein merkwürdig unzusammenhängender Strauß aus verschiedenen Einzelheiten heraus, die mich effektiv davon abhalten werden ein weiteres Werk des Autos anders als aus weiter Ferne zu betrachten.

Der bunte Strauß also, ohne Gewichtung und ohne logisch geordnete Reihenfolge:
- Das Problem der zufallenden Augen: bis zum Mittelalter ist das Buch spannend und informativ (auch wenn ich mitnichten alles mittrage, was Gaarder vom Mittelalter denkt), spätestens mit dem Auftauchen von Hilde Möller Knag scheint der Autor aber das Interesse an diesem Handlungsstrang verloren zu haben und spult sein philosophisches Programm vergleichsweise trocken und inhaltlich gedrängt ab. Daß der Leser (oder Sophie) die einzelnen philosophischen Ansätze noch durchdenken und verstehen soll, ist nicht mehr beabsichtigt.
- Die erste Hintergrundhandlung (Sofie/Albert) ist vergleichsweise dünn. Sofie ist ein ziemlich langweiliges Mädchen ohne Eigenschaften, ihre Umgebung bleibt größtenteils komplett farblos. Bei der Charakterisierung der Mutter konnte sich Gaarder sichtlich nicht entscheiden, ob er sie jetzt als Strohwitwe mit Doppelleben zeichnen soll oder nicht; am Ende fehlte dann der Mut, sie überhaupt zu gestalten. Die beste Freundin Jorunn ist eine blasse und widersprüchliche Stichwortgeberin - am treffendsten sind noch Jorunns Eltern, die Barbiepuppe und der Herr Stadtkämmerer.
- Die zweite Hintergrundhandlung (Hilde/der Major) macht das überhaupt nicht wett. Vielleicht, weil sie kaum stattfindet: Essen - Trinken - Duschen - Schlafen - Lesen und Was-Aushecken sind als Handlung insgesamt etwas dürftig.
- Die zum Zeitpunkt, als sie "Nils Holgersson" schrieb, 48 Jahre alte Selma Lagerlöf als alte Frau zu bezeichnen (Seite 531 der gebundenen Ausgabe), ist, auch wenn das der Gänserich Martin behauptet, der der Dame meines Wissens nie begegnet ist, auch für den damals 38 Jahre alten Jostein G. ein ziemlich starkes Stück.
- Im Jahre 1952 schrieb Astrid Lindgren in einem Anfall romantischer Ironie einen Dialog zwischen Kalle Blomquist und Anders: "Vielleicht sind wir ja nur ein paar Jungs in einem Buch, das sich einer ausgedacht hat" bis sie "begriffen ... daß es weggeworfene Zeit war, herumzuhocken und die eigene Existenz zu bezweifeln" (Kalle Blomquist, Gesamtausgabe, S. 360), bevor sie wieder losziehen und dem Bösen in der Welt zu Leibe rücken. Für diese Aussage braucht Frau Lindgren 2 Zeilen (und es ist restlos alles gesagt). Herr G. braucht 50 Seiten (die sich anfühlen wie hundert).
- An manchen Stellen schimmert in der Diktion sehr deutlich ein erhobener Zeigefinger durch (worauf ich schon in Sofies Alter ausgesprochen allergisch reagiert habe. Das wurde mit den Jahren nicht besser) - alleinseligmachende Wahrheiten über das Autofahren, alternative Energien und ähnliche Themen, die zwischen den Zeilen apodiktisch (wie es einem Philosophen nicht ansteht, will ich meinen!) verkündet werden.
- Die von Gaarder bei allen möglichen Gelegenheiten und recht undifferenziert geforderte größere Rolle der UNO war schon im Jahr 1990 für ein Jugendbuch ziemlich merkwürdig (vor allem, weil sie ohne jede Begründung auskam), spätestens seit Srebrenica (und das ist auch schon 16 Jahre her) bleibt dabei nur ein schaler Geschmack.
Bleibt das Fazit, und auch das über die Jahrzehnte unverändert: Millionen Leser heben dieses Buch in den Himmel, und mir gefällt es nicht. Was stimmt denn nur nicht mit mir?
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am 4. Januar 2000
Der Roman faßt auf sehr spielerische Weise die Geschichte der Philosphie zusammen. Der Schreibstil zielt eindeutig auf eine sehr junge Leserschaft ab, während der Inhalt nicht unbedingt bei jedem Jugendlichen auf sehr großes Interesse stoßen wird. Es handelt sich möglicherweise um eine "Einstiegsdroge" für zukünftige Philosophiestudenten, was sich aber im voraus nicht wirklich beurteilen läßt. Ansonsten mag es bei dem einen oder anderen das Interesse an vertiefender Lektüre wecken, denn dem Autor gelingt es - zumindest soweit dies von einem Laien beurteilt werden kann - die bekannten Philosophen der Menschheitsgeschichte in chronologischer Reihenfolge in sehr anschaulicher Weise vorzustellen. Ob die romanartige Rahmenhandlung, in welcher er diese populärwissenschaftliche Aufstellung präsentiert, dieses Unterfangen in irgendeiner Weise unterstützt darf jedoch angezweifelt werden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 14. Juli 2014
Guter Einstieg in die Philosophie. Nicht nur für Kinder, auch für große Kinder. Wer Probleme hat, seine Gedanken zu ordnen, sollte es auf jeden Fall mal lesen.
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am 29. März 2015
Kurz vor ihrem 15. Geburtstag erhält Sofie Amundsen geheimnisvolle Briefe, diese entpuppen sich nach und nach als Lehrstunden über Philosophie. Doch wer ist Hilde, die Sofie zwar nicht kennt, deren Geburtstagskarten aber bei Sofie landen?

Das Buch, 1991 erschienen, hat viele Preise eingeheimst und kann wohl mittlerweile als Klassiker der Jugendliteratur bezeichnet werden. Dennoch konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Zuerst fand ich die Art, wie Gaarder das Buch aufbaut ganz gut, Sofie ist jemand, der lernt, aber auch gleichzeitig hinterfragt, mit ihr kann sich der Leser gut identifizieren. Außerdem lockern die Sofie-Passagen das Buch auf, es ist nicht reines Lehrbuch und so gerade für die Zielgruppe besser verständlich. Aber: Diese Hintergrundgeschichte und vor allem das Rätsel um Hilde driftet im Laufe des Romans in eine Richtung, die mir persönlich nicht gefällt, der Autor wollte damit sicher bisher Gesagtes veranschaulichen, bei mir hat das allerdings nicht funktioniert, im Gegenteil. Zudem fiel meine Neugierde, was denn nun hinter Hilde steckt immer mehr in sich zusammen.

Sofie und somit der Leser erfahren einiges über die Geschichte der Philosophie bzw. philosophische Theorien, die im Laufe der Zeit entstanden sind, beginnend mit den Mythen und der Naturphilosophie, allerdings fällt auf, dass vor allem auf die abendländischen Geschichte abgestellt wird und leider werden die neuesten Strömungen (bezogen auf den Zeitpunkt des Entstehens des Romans) nur gestreift. Ich gebe zu, dass ich einige Passagen nur überflogen habe, denn nicht mit allem kann man etwas anfangen, jedoch bleibt sicher genug im Gedächtnis, um Denkanstöße zu bieten. Vor allem der Mittelzeit zog sich sehr, ich fand ihn auch anstrengend zu lesen, fast hätte ich hier das Buch abgebrochen.

Im Anhang gibt es übrigens ein Namens- und ein Sachregister, ich hätte mir noch ein Literaturverzeichnis gewünscht.

Auf die Hintergrundgeschichte hätte ich persönlich gut verzichten können, vor allem wegen ihres Verlaufs, der immer surrealer wird. Mir wäre ein reines „Lehrbuch“ mit anschaulichen Beispielen lieber gewesen. Übrigens hat sich bei mir im Laufe der Lektüre vor allem eine Frage herauskristallisiert: Was genau ist eigentlich Philosophie. Beim Recherchieren stieß ich auf eine Aussage, die ich sehr gut fand, nämlich, dass diese Frage nach einer Definition alleine schon Philosophie sei.

Ich habe mir auch lange Gedanken gemacht, wie ich dieses Buch bewerten soll, soll ich von meinem üblichen, rein subjektiven Bewertungsmodus abweichen? Immerhin ist das Buch kein reiner Roman, kann man da nur danach gehen, wie es einem gefallen hat? Ich finde ja und daher orientiert sich meine Bewertung rein danach – mehr als 3 Sterne waren deshalb leider nicht drin, denn ich habe mich zu oft eher durchgequält als genossen.

Dennoch empfehle ich, zumindest in das Buch hineinzulesen, vor allem, wenn man sich für Philosophie interessiert bzw. einmal etwas darüber erfahren möchte.
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...dann sollte man zu Gaarders "Sofies Welt" greifen!

Die 14-jährige Sofie Amundsen aus Norwegen steht kurz vor ihrem nächsten Geburtstag. Auf dem Heimweg von der Schule entdeckt sie einen geheimnisvollen Brief in ihrem Briefkasten, in dem die Frage "Wer bist du" und auf einem weiteren "Woher kommt die Welt" steht. Sofie weiß zunächst nicht wer der geheimnisvolle Schreiber ist, sie fängt an über ihre Existenz, das Universum nachzudenken, als auch schon die nächsten Nachrichten eintreffen von Alberto, dem etwas älteren Philosophen, der in einer Majorshütte wohnt. Er klärt sie über Sokrates, Demokrit, Platon, Aristoteles, über Hildegard von Bingen, Hegel, Herder, Kant bis hin zu Marx, Engels, Darwin, Sartre, de Beauvoir auf und erklärt die Geschichte der Philosophie also von der Antike bis in die Gegenwart spielend leicht. Sofie erhält zusätzlich geheimnisvolle Botschaften von einem im Libanon stationieren Mann, der seiner Tochter Hilde ständig zum 15. Geburtstag gratulieren will. Sofie erkennt die Parallelen zwischen sich und Hilde und erfährt langsam die Figur im System im Kopfe eines Erfinders zu sein...

Das Buch ist durch und durch schön, endlich mal wieder eines, das Spaß macht, wenn man es liest, das aufklärt, den Leser in Spannung hält und bei dem die 600 Seiten durchaus berechtigt und in keinster Weise überflüssig sind. Ist man absoluter Anfänger auf dem Gebiet der Philosophie (so wie ich es war, bis ich dieses Buch in die Hände bekam), dann ist dieses Buch nur zu empfehlen, es ist sehr verständlich, für Jugendliche als auch für Erwachsene, man erfährt so vieles mehr über sich selbst, die Existenz der Menschen, des Universums, man wird nachdenklich und entwickelt ein völlig neues Bild von seinem Alltag und Tun, wenn man sich auch nur ganz auf dieses Werk einlässt. Es gibt viele Botschaften und Aussagen für den Leser, eine davon ist, dass jeder ein Philosoph sein kann, wenn er die Dinge hinterfragt und noch zu überraschen, zu verblüffen ist; es gibt keine dummen Fragen, es geht um das Denken, das Weiterdenken, das Festhalten eines Ergebnisses der schweifenden Gedanken. Jede Epoche der Geschichte hatte mit ihren Ansichten und Gegenansichten zu kämpfen im Bereich der Astronomie, Philosophie und Religion und Persönlichkeiten wie Galilei, Kopernikus, Bruno, die dann behaupteten die Erde drehe sich um die Sonne und die Erde sei nicht Mittelpunkt des Universums sondern nur einer von vielen Planeten, brachte die Gemüter deutlich ins schwitzen, die ganze bisherige Weltanschauung wurde auf den Kopf gestellt genauso als Darwin behauptete, dass die stärkeren Arten sich durchsetzten, sich ihren Lebensverhältnissen anpassten und der Mensch vom Affen abstammt. Die Kirche war strikt gegen solche Behauptungen, die Schöpfung Gottes wurde in Frage gestellt, die Entdecker waren nicht gut angesehen.

Das Buch bietet also einen wichtigen, umfangreichen Exkurs in die Philosophie-Welt an, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

~Bücher-Liebhaberin~
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...dann sollte man zu Gaarders "Sofies Welt" greifen!

Die 14-jährige Sofie Amundsen aus Norwegen steht kurz vor ihrem nächsten Geburtstag. Auf dem Heimweg von der Schule entdeckt sie einen geheimnisvollen Brief in ihrem Briefkasten, in dem die Frage "Wer bist du" und auf einem weiteren "Woher kommt die Welt" steht. Sofie weiß zunächst nicht wer der geheimnisvolle Schreiber ist, sie fängt an über ihre Existenz, das Universum nachzudenken, als auch schon die nächsten Nachrichten eintreffen von Alberto, dem etwas älteren Philosophen, der in einer Majorshütte wohnt. Er klärt sie über Sokrates, Demokrit, Platon, Aristoteles, über Hildegard von Bingen, Hegel, Herder, Kant bis hin zu Marx, Engels, Darwin, Sartre, de Beauvoir auf und erklärt die Geschichte der Philosophie also von der Antike bis in die Gegenwart spielend leicht. Sofie erhält zusätzlich geheimnisvolle Botschaften von einem im Libanon stationieren Mann, der seiner Tochter Hilde ständig zum 15. Geburtstag gratulieren will. Sofie erkennt die Parallelen zwischen sich und Hilde und erfährt langsam die Figur im System im Kopfe eines Erfinders zu sein...

Das Buch ist durch und durch schön, endlich mal wieder eines, das Spaß macht, wenn man es liest, das aufklärt, den Leser in Spannung hält und bei dem die 600 Seiten durchaus berechtigt und in keinster Weise überflüssig sind. Ist man absoluter Anfänger auf dem Gebiet der Philosophie (so wie ich es war, bis ich dieses Buch in die Hände bekam), dann ist dieses Buch nur zu empfehlen, es ist sehr verständlich, für Jugendliche als auch für Erwachsene, man erfährt so vieles mehr über sich selbst, die Existenz der Menschen, des Universums, man wird nachdenklich und entwickelt ein völlig neues Bild von seinem Alltag und Tun, wenn man sich auch nur ganz auf dieses Werk einlässt. Es gibt viele Botschaften und Aussagen für den Leser, eine davon ist, dass jeder ein Philosoph sein kann, wenn er die Dinge hinterfragt und noch zu überraschen, zu verblüffen ist; es gibt keine dummen Fragen, es geht um das Denken, das Weiterdenken, das Festhalten eines Ergebnisses der schweifenden Gedanken. Jede Epoche der Geschichte hatte mit ihren Ansichten und Gegenansichten zu kämpfen im Bereich der Astronomie, Philosophie und Religion und Persönlichkeiten wie Galilei, Kopernikus, Bruno, die dann behaupteten die Erde drehe sich um die Sonne und die Erde sei nicht Mittelpunkt des Universums sondern nur einer von vielen Planeten, brachte die Gemüter deutlich ins schwitzen, die ganze bisherige Weltanschauung wurde auf den Kopf gestellt genauso als Darwin behauptete, dass die stärkeren Arten sich durchsetzten, sich ihren Lebensverhältnissen anpassten und der Mensch vom Affen abstammt. Die Kirche war strikt gegen solche Behauptungen, die Schöpfung Gottes wurde in Frage gestellt, die Entdecker waren nicht gut angesehen.

Das Buch bietet also einen wichtigen, umfangreichen Exkurs in die Philosophie-Welt an, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

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