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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare (ungekürzte) Lesung von Gert Heidenreich
Als das Buch seinerzeit, d.h. 1982, auf Deutsch erschien und für Furore sorgte, bin ich nur bis etwa S. 100 gekommen und habe nicht verstanden, was an diesem Buch spannend sein soll. Es hat mich deshalb nicht überrascht, als ich einmal irgendwo las, das Buch hätte den Ruf, zu den Büchern zu gehören, die zwar viel gekauft, aber wenig gelesen...
Veröffentlicht am 16. Februar 2010 von S.H.

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Worth the effort
This is an interesting book, often well written, occasionally addictive, but it reads like a first novel - the glue shows through. The book's greatest strength is the character of William of Baskerville - Eco has created a funny, likeable, flawed hero who is able to hold together an uneven book. Adso is quite well drawn, but there are numerous inconsistencies in the...
Veröffentlicht am 6. Februar 2000 von Amazon Customer


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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare (ungekürzte) Lesung von Gert Heidenreich, 16. Februar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Name der Rose (Audio CD)
Als das Buch seinerzeit, d.h. 1982, auf Deutsch erschien und für Furore sorgte, bin ich nur bis etwa S. 100 gekommen und habe nicht verstanden, was an diesem Buch spannend sein soll. Es hat mich deshalb nicht überrascht, als ich einmal irgendwo las, das Buch hätte den Ruf, zu den Büchern zu gehören, die zwar viel gekauft, aber wenig gelesen werden. Andererseits kann ich mich an Menschen erinnern, die von dem Buch vollkommen gefesselt waren. Dies vor Augen hatte ich immer vor, es noch einmal zu versuchen.
Ich habe deshalb in der Folgezeit zwar Hörspiel gehört und Film gesehen, aber richtig gefunkt hat es erst mit dieser Lesung. Gert Heidenreich liest perfekt und lässt einen selbst die lateinischen Passagen genießen. Umberto Eco hat ja im Grunde getrickst. Die Krimihandlung dient hauptsächlich als Rahmenhandlung, um uns trotz der langen Exkurse, philosophischen Erläuterungen, Beschreibungen, Erläuterungen über die Machtkonstellation Kirche, weltliche Herrscher usw. bei der Stange zu halten. Und so konnte ich verstehen, warum mir das Buch damals als 13 bzw. 14 Jähriger zu langweilig war. Aber jetzt in der Lesung von Gert Heidenreich habe ich fast alle Aus- und Abschweifungen genossen und bin dem Verlag sehr dankbar, dass er keine Kürzungen vorgenommen hat. Buch und Lesung lassen einen reich beschenkt zurück und obwohl ich die Lesung über einen längeren Zeitraum gehört habe, würde ich sie jederzeit wieder hören.
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn sich Theoretiker an der Praxis versuchen ..., 3. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Name der Rose (Gebundene Ausgabe)
... dann kann das durchaus auch großartig ausgehen. Umberto Eco, seines Zeichens ein ganz wesentlicher Vertreter der Semiotik, lange Jahre ein führender Kritiker in Italien, hat es geschafft, sein theoretisches Wissen darüber wie man gute Bücher schreibt in die Praxis umzusetzen.
Bei der Rezension dieses Werkes kommt man eigentlich nicht umhin es mit dem gleichnamigen Film zu vergleichen. Dieser Vergleich fällt wie so häufig eindeutig zugunsten des Buches aus. Wenngleich ich den Film immer sehr gemocht habe, hatte ich immer sehr viele unklare Punkte in der Handlung entdeckt, die ich irgendwie nicht ganz miteinander verflechten konnte. Im Buch gibt es diese Probleme nicht; Eco erschafft ein Bild des mittelalterlichen Klosterwesens das seinesgleichen sucht. Dies aber ist letztlich nur die Rahmenhandlung für das wirklich gelungene Bild der mittelalterlichen Machtkämpfe innerhalb der Kirche ebenso wie zwischen Papst und Kaiser. Wenngleich sich Eco auch seitenlang mit Details beschäftigt so muss man dennoch festhalten, dass die Story sehr dicht ist.
"Ich wollte einen Mönch vergiften", hat Eco später gemeint und das sei der Ausgangspunkt für dieses Werk gewesen. Nun er hat mehrere Mönche vergiftet und eine interessante Kriminalhandlung als Hintergrund geschaffen. Aber Eco konnte es nicht lassen und musste diese Kriminalhandlung natürlich in einen für den Geist sehr fordernden Bereich ansiedeln - letztlich wird die Kriminalhandlung zum Nebenschauplatz. Die Schilderung der größeren Konflikte übernimmt sehr bald die Führung und macht das Buch damit so unendlich kostbar. Besonders interessant ist die Herausarbeitung der vielen religiösen Strömungen der Zeit, etwas das in der Verfilmung gänzlich ausgelassen wird. Beachtenswert ist jedenfalls auch die Art und Weise wie Eco es schafft die Verstocktheit der damaligen Amtskirche aufzuzeigen ohne dabei ins niveaulose abzugleiten.
Weiters sollen hier die beiden Protagonisten kurz beschrieben werden. Da ist einerseits William von Baskerville der seine Vorlage zweifellos in Sherlock Holmes findet, er ist ein exzellenter Beobachter der die holmsche "Deduktion" in exakt der gleichen Weise betreibt. William ist auch weit über den Aberglauben seiner Zeit erhaben, fast möchte man sagen er ist ein aufgeklärter Mensch der Neuzeit und kein Ordensbruder des Mittelalters - aber in Wahrheit gelingt Eco der Hochseilakt, die Figur des William ist kein Anachronismus. Andererseits ist der Icherzähler Adson von Melk zu erwähnen. Er schreibt zwar das Buch als Greis, aber nur selten kommt diese große Lebenserfahrung durch. Die meiste Zeit sieht man die Handlung durch die Augen eines Novizen - der täglich die Welt verwundert kennen lernt.
Die sprachliche Qualität des Werkes ragt deutlich aus der Masse heraus, Eco versteht es mit Worten zu spielen. Das Werk ist natürlich kein Roman, den man nebenher einfach liest - das Lesen dieses Buches fordert schon ein gehöriges Maß an Aufmerksamkeit. Dennoch bleibt es aber immer lesbar im Sinne von verständlich und nachvollziehbar. Ecos sprachliche Gewandtheit stellt eine enorme Herausforderung auch an den Übersetzer dar. Diesem muss man daher ebenfalls ein großes Kompliment aussprechen.
Das Gesamturteil kann nur so ausfallen, dass ich diesem Buch ohne Einschränkungen die Höchstnote zuteil werden lasse. Interessante Story, lehrreiche aber nicht belehrende "Hintergrundberichterstattung", ausgezeichnete Recherche, sauber abgeschlossene Handlungsstränge ohne dem Leser seiner Phantasie zu berauben, sprachlich höchstklassig - mehr kann man von einem Roman nicht erwarten.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier werde ich gerne zum begeisterten Wiederhörer!, 20. April 2007
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Name der Rose (Audio CD)
Die Stimmen und Hintergrundgeräusche in dem Hörspiel (bitte nicht verwechseln, es handelt sich hierbei NICHT um eine Lesung des Romans von Umbert Eco, sondern um eine Hörspiel-Bearbeitung!) sind wunderbar gemacht. Ein richtig atmosphärisches, mit viel Liebe gemachtes Hörspiel, das dem Buch und dem Film (den die meisten vermutlich bereits kennen, ehe sie an dieses Hörspiel geraten) hervorragend gerecht wird.

Ich war überwältigt von den Geräuschen und der Spannung! Das erste Mal als ich dieses Hörspiel gehört habe, hat's mich einige Male beinahe aus dem Krankenhausbett gefetzt, weil die Geräusche ganz schön wirklichkeitsnah in die Handlung eingebunden sind!

Der Erzähler, tut sein übriges dazu, die Geschichte vom "Namen der Rose" in einer mir bis dahin unbekannten Eindringlichkeit zu schildern. Heinz Moog verleiht dem "alten" Adson eine faszinierende Lebendigkeit, vor allem aber Glaubwürdigkeit. Hier spricht der Alte, aber durchaus weise Adson und als Zuhörer möchte man ihm liebend gerne ewig weiter zuhören!

Auch die anderen Sprecher gewinnen (vor allem wenn man die Augen schließt) plastische Formen. Ihre Stimmen spiegeln auf diese Art die Charaktere wieder, die sie auch darstellen sollen. Sei es ...

- Abbo der Abt (gesprochen von Manfred Steffen) oder

- Salvatore, der immer in verschiedenen Sprachen spricht (gesprochen von Wolfgang Reichmann) oder

- der (''Böse'') Jorge von Burgos (gesprochen von Paul Hoffmann), der ja verhindern wollte, das das ketzerische Lügenbuch, um das es schlussendlich geht in die Öffentlichkeit gelangt.

Dieses Hörspiel (produziert von BR/NDR/SWR) ist mittlerweile in vielen verschiedenen "Hüllen" (bzw. Ausgaben) erhältlich. Tatsache ist aber, dass es sich um die Hörspielberabeitung 1986 handelt. Ursprünglich wurde das Hörspiel aufgeteilt in 4 Teile. Hier auf 6CDs sind das etwa 340 Minuten Laufzeit.

Freilich, wer das Buch ''Der Name der Rose'' oder den gleichnamigen Film kennt, tut sich leichter damit der Handlung zu folgen.

Im Gegensatz zu den meisten Hörbüchern, die ich meistens auf langen Autofahrten höre, ist dieses Hörspiel nicht so gut als Untermalung für eine lange Autofahrt geeignet. Zumindest für den Fahrer nicht. Zu unterschiedlich sind die Lautstärken-Nuancen der Sprecher. Fürs gemütliche Zurücklehnen und Briefmarkensortieren, oder vor dem Aquarium Fische beobachten allerdings erstklassige Unterhaltung fürs Ohr!

Tipps ... für vergleichbar gut gemachte und unterhaltsame Hörspiele die mir im Lauf der Zeit untergekommen sind: "Die Säulen der Erde" (7CD als Hörspiel-Bearbeitung, nach dem Roman von Ken Follett), "Die Päpstin" (Hörspiel, 2 CD), "Der Hobbit" (4 CDs auch ein Hörspiel). Wer die Muse verspürt dem kann man auch den "Baudolino" (ebenfalls von U. Eco) ans Herz legen. Im Gegensatz zu "Das Focaultsche Pendel"-Hörspiel (eine anstrengende Katastrophe, beim Zuhören jedenfalls) ist "Baudolino" sehr unterhaltsam. ;-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Lesung durch das Lese-Genie Gert Heidenreich, 4. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Name der Rose (Audio CD)
Vor einer halben Stunde war ich mit einem Buch zuende, das ich nunmehr zu den ganz großen Werken der Literatur zähle: Umberto Eco, Der Name der Rose.
Diese halbe Stunde nach dem Ende des Buches brauchte ich allein dazu, um die ganze Fülle dieser Welt und schließlich den bedeutsamen Epilog in mir nachzuklingen zu lassen.
Und sofort muß ich den ersten Satz, den ich hier geschrieben habe, richtigstellen: Nicht mit dem Buch bin ich zuende, sondern mit dem Buch und der Hörbuch-Lesung. Ich habe über weite Strecken gleichzeitig gelesen und gehört.
Das Buch besitze ich seit etwa 30 Jahren. Ich habe schon x-mal versucht, das Buch zu lesen. Es ging aber nicht. Die ungeheure Materialfülle hat offenbar jedesmal meine Aufnahmefähigkeit und meine Lesegeduld überstiegen. Dann habe ich den Film mit Sean Connery gesehen und war begeistert. Aber auch der durch diese Begeisterung inspirierte weitere Leseversuch blieb nach den ersten Seiten wieder stecken. Dann habe ich eine Hörspeilfassung gehört. Die war auch ganz nett.
Und nun habe ich einen Glücksgriff getan: ich habe mir neulich die 20 CDs umfassende Lesung von Gert Heidenreich gekauft. Und jetzt erst, mit dem absoluten Lesegenie Gert Heidenreich, bekam ich den Schlüssel zu diesem großartigen Buch von Umberto Eco.
Jetzt erst sehe ich, welch ein Schatz da vor mir liegt. Ich habe mehr als einen Monat lang fast jeden Abend beim Hören und bei der Lektüre immer wieder in einer mittelalterlichen Abtei verbracht, ich habe etliches verstanden von den Intrigen der damaligen Amtskirche, ich konnte miterleben, wie die alte Kirche mit den Glaubensabweichlern, den Ketzern umgegangen ist, das heißt ich konnte einen Blick werfen auf die Blutspur der damaligen Christenheit (auf einen dünnen Faden dieser Blutspur), ich durfte an einem Krimi teilnehmen, der dann, bei aller Spannung, doch keiner war, und ich habe so mancher interessanten philosophischen Betrachtung nachsinnen dürfen.
Das Buch ist zuende, die letzte CD ist verklungen, - und ich fange prompt wieder von vorne an...
Nebenbei bemerkt: der Film mit Sean Connery ist zwar gut, sehr gut sogar. Aber er ist dennoch nicht viel mehr als eine nette Illustration zu einem viel voluminöseren Werk.
Schlußbemerkung: Heidenreich sei Dank!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Greatest novel of the 20th Century?, 28. Mai 2000
Von 
Margaret M. Duffy (New York, NY USA) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
It may take the passage of time to answer the question in the title of this review but, for myself, the answer is a resounding "Yes". I have read and re-read this amazing book so many times that I have lost count! I admire the work on many levels, the least important being its guise as a mystery. I believe it can be interepreted in many different ways because it has so much to offer. In my opinion it is actually a book about books and their influence through history and ultimately about the censorship of the ideas found in books. Fear of ideas and books is at the heart of the murders and is the reason for the ultimate catastrophe -- the burning of the monastery library. Jorge de Burgos takes upon himself the role of censor and the logical outcome of his worldview is murder and destruction. (Echoes of Nazism, perhaps?) It is also a book about the effects ideas have when lived out in people's lives, how a good idea, such as St. Francis' love of poverty, can become twisted by fanaticism. It is also filled with a sly sense of humor (the resemblance of the William of Baskerville/Adso duo to Sherlock Holmes/Dr. Watson is one example). As an art historian I was highly amused to read St. Bernard of Clairvaux's condemnation of the artistic milieux of the Abbey of Cluny quoted just where it ought to be, as a commentary on the decoration of the abbey church. Also amusing is the idea of this fictional monastery as a microcosm of the emerging European Union, with representative monks from many countries on hand. The scholarly debates have much to say to our contemporary world, for, at their base, they are often still current. However, I do agree with some of the criticisms expressed about the lack of explanatory notes. For those without the necessary background in languages and a reasonably good knowledge of medieval history it may indeed by a tough book to get involved in, as I have found in the case of friends to whom I have recommended the book. But for anyone with that knowledge, and for those without it who are willing to persevere, this has to be one of the greatest books written in the 20th century, if not the greatest. It is certainly the most magical.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MOODY AND ATMOSPHERIC, WITH BRILLIANT TOUCHES OF COMEDY, 22. Mai 2000
It is November, 1327. Adso of Melk, the narrator, has accompanied William of Baskerville to a remote, wealthy Franciscan abbey in the mountains of northern Italy. Upon arriving, William discovers that a murder has taken place and the body of the monk, Adelmo, has been discovered outside the abbey walls. The abbot, Abo, is very concerned and charges William with solving the murders. For, not only is the safety of the monks in jeopardy, a papal delegation from Pope John XXII in Avignon could well use the murders as an excuse for investigating the abbey, something Abo definitely wants to avoid. By the time the papal delegation, led by two inquisitors arrives, the situation at the abbey has worsened. Two more monks are dead and two more die soon afterward. The abbot's worst fears are realized when the papal inquisitors learn he has been sheltering monks who were once followers of the condemed heretic, Fra Dolcino. Although the abott dismisses Willliam, he remains and a few hours later, the mystery is solved, two more monks have died and the monastery has been consumed by fire. The Name of the Rose is first and foremost a mystery of the highest order, and it is possible to enjoy it on that level alone. But it is also a charming roman a clef, something I think many readers have missed. We don't have to look far to realize Sherlock Holmes in the guise of William of Baskerville or Adso as Dr. Watson. The blind Spaniard, Jorge of Burgos is easily recognized as the Argentinian writer Jorge Luis Borges. Eco also challenges us by thinly disguising figures from postwar Italian politics as various other members of the abbey. The figures in the book thus correspond to other figures in different books or in real life. Each figure also represents a metaphysical concept: William, reason; Adso, mysticism; Jorge, evil, and then, in true medieval fashion, characters are thus pitted one against the other as opposing forces. I hate to see comparisons of this marvelous work of literature to Iain Pears's, An Instance of the Fingerpost. The books are as unlike as night is to day. While An Instance of the Fingerpost goes to great lengths to point out that ultimate truth does exist and can, indeed, be realized, The Name of the Rose is, at its heart, a book about uncertainty, especially the uncertainty of truth. In An Instance of the Fingerpost, the reader is asked to interpret a collection of signs and symbols, which, when interpreted in the one correct manner, will inevitably lead to the identity and motive of the criminal, i.e., the truth. In The Name of the Rose, the search for ultimate truth is far more ambiguous. Near the end of the book, William tells Adso that many hypotheses, false though they may be, can still lead one to a correct solution. And, while certainty is what's pursued in An Instance of the Fingerpost, certainty remains an impossibility in The Name of the Rose. As William says to Adso, "The only truth lies in learning to free ourselves from the insane passion for the truth." Umberto Eco's strength lies in his plotting and his layering. His books are like a collection of boxes, each one opening to reveal yet another and another. I found no such layering in An Instance of the Fingerpost. And, finally, while An Instance of the Fingerpost was certainly a phenomenon, The Name of the Rose is definitely much more. This book is literature, a timeless classic to be enjoyed by many generations yet to come.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchhalten, 13. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Name der Rose (Sondereinband)
Bei "Der Name der Rose" handelt es sich um einen wahren Klassiker, der leider von vielen Lesern aufgrund ihres gering ausgeprägten Durchhaltevermögens unterschätzt wird. Ich habe zugegebenermaßen mehr als ein Jahr gebraucht, um die ersten 150 bis 200 Seiten zu lesen. Das restliche Buch habe ich dann allerdings in wenigen Tagen geradezu verschlungen! Ein Roman voller Wissen und Philosophie in wunderschöner Sprache, aber nichts für die Dan Brown-Massenkrimi-Fraktion. Alle anderen sollten Geduld dafür aufbringen, weiter zu lesen bis das Buch einen wirklich packt (das tut es!)!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bildungsroman mit Stolpersteinen, 22. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Name der Rose (Gebundene Ausgabe)
Eines sollte man vorher wissen, wenn man sich mit den Büchern Umberto Ecos auseinandersetzt: es wird nicht leicht! Zu umfangreich der Bildungskanon des Italieners, zu philosophisch und zu intellektuell sein Schreibstil für den schnellen Schmökerspaß zwischendurch. Ist dieser 1980 erschienene Roman deswegen schlecht? Eindeutig: nein!

Auch ich kannte wie so viele Leser zuvor zunächst die 1986 entstandene Verfilmung mit Sean Connery in der Hauptrolle des William von Baskerville. Dennoch, auch wenn man den Film - der sich doch gerade in seinem Ende erheblich von seiner literarischen Vorlage unterscheidet - bereits kennt und sich nicht vor Hochliteratur fürchtet, sollte man den Griff zu diesem Buch wagen. Es ist Bildungs- und Detektivroman, beschreibt Kultur, Geschichte, Philosophie und Religionsfragen des Spätmittelalters und breitet ein ganzes Panorama von Empfindungen, Gedanken und Bildern vor dem inneren Auge des Lesers aus. Dies ist nicht immer leicht zu verstehen, schlimmer noch, es ist durchaus auch einmal notwendig, Passagen erneut zu lesen, um den Inhalt zu erfassen und einzuordnen. Das kann Ungeduldigen schnell die Lust vermiesen, ich persönlich habe es eher als neuartige und interessante Erfahrung wahrgenommen.

Trotzdem habe auch ich Kritik anzumerken. Dass, gerade in den Dialogen, viel mit Latein hantiert wird, ist durch die damalige Nutzung als internationale Kirchensprache kein Problem und ein völlig vertretbares Stilmittel. Dankenswerterweise werden diese Passagen auch für die Nicht-Inhaber des Latinums übersetzt. Warum aber muss man dies um Himmelswillen im Anhang des Buchs tun? Wären Fußnoten auf den betreffenden Seiten nicht um Klassen lese(r)freundlicher gewesen? Das stetige Hin- und Herblättern schaffte das, was noch so verschwurbelte Endlosdialoge dieses Buchs nicht fertigbrachten - ich war genervt. Dafür muss es etwas Abzug geben, ansonsten wird dieser Klassiker rund um die Morde in der abgelegenen italienischen Benediktinerabtei des Jahres 1327 immer einen Ehrenplatz in meiner privaten Bibliothek einnehmen.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter Hintergrundbericht, 25. Februar 2004
Einige Jahre nachdem er den zweifellos großartigen Roman "Der Name der Rose" fertiggestellt hatte, schrieb Umberto Eco darüber wie dieser Roman entstand und wie Romane überhaupt entstehen. Damit begab er sich vom Erzähler zurück auf die Sichtweise des Wissenschaftlers und man kann wohl sagen ihm ist ein sehr interessanter Hintergrundbericht gelungen.
Der unbedarfte Leser erfährt viel darüber wie der Roman entstanden ist und warum bestimmte Dinge so und nicht anders geschrieben wurden. Eines jedoch vermeidet Eco aus Prinzip - er gibt keine Interpretation, noch nicht mal eine Interpretationshilfe. Er ist der festen Überzeugung, dass der Erzähler seine eigene Geschichte nicht interpretieren darf, und das Bemühen dieses zu vermeiden ist ihm zweifellos gelungen. Wer also von diesem Werk erwartet eine Interpretation des Autors zu erhalten, der wird enttäuscht werden. Wenn man aber mit der richtigen Erwartung herangeht, so ist das Buch jedenfalls ein Gewinn.
Warum nun also nur vier anstelle der fünf Sterne für ein gelungenes Werk. Nun, Eco bleibt mit diesem Werk eigentlich am Rande stehen. Er dringt bei weitem nicht in die Tiefen vor zu denen er zweifellos fähig ist. Ich meine jetzt nicht, dass er sein Werk interpretieren sollte, aber ganz sicher hätte es noch mehr Erwähnenswertes gegeben. Letztlich bleibt bei mir der Eindruck, dass gerade mal ein kurzes Blitzlicht aufleuchtete und vieles im Dunkeln bleibt. Dafür schweift er häufig ab und ergeht sich in einer Einschätzung der Postmoderne und der Änderung der Rezeption in den letzten 30 Jahren. Bestimmt nicht uninteressant, jedoch hätte ich das in diesem Buch nicht gesucht.
Fazit: Man kann dieses Büchlein durchaus empfehlen, da es wirklich sehr interessant zu lesen ist. Einen Stern ziehe ich ab, weil das Gefühl bleibt, dass Eco vieles ungesagt ließ, was jedenfalls erwähnenswert gewesen wäre.
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48 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein HÖR-licher Genuss fürs Ohr - Das HÖRSPIEL!, 13. Oktober 2001
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Name der Rose, 6 Audio-CDs (Audio CD)
Die Stimmen und Hintergrundgeräusche kamen gut rüber. Ich war überwältigt von den Geräuschen und der Spannung! Einmal ... ich war gerage sanft am Eindösen ... hat mich eine Stimme derart aus der Bahn geworfen, daß ich mich umsah, ob nicht jemand gerade mit mir gesprochen hat! (Habe das Gesamtwerk mit dem tragbaren Player mit Kopfhörern gehört, sollte ich vielleicht erwähnen ...)
Der Erzähler alleine - der alte Adson (gesprochen von Heinz Moog) - Adson ist der junge Begleiter von William von Baskerville, der die Morde in dem Benediktinerkloster aufklären soll - verdient schon großes Lob!
Die Stimme (er soll ja einen alten gebrechlichen Herren darstellen, der die Geschichte widergibt, so wie er sie in Erinnerung hat) ist einmalig, und leitet durch das 4-teilige Hörspiel.
Auch die anderen Sprecher sind (wenn man die Augen schließt) irgendwie bildlich vorstellbar. Ihre Stimmen spiegeln größtenteils die Charaktere wieder, die sie auch darstellen sollen.

Sei es ...
- Abbo der Abt (gesprochen von Manfred Steffen)
- oder Salvatore - der immer in verschiedenen Sprachen spricht - (gesprochen von Wolfgang Reichmann)
- oder der (''Böse'') Jorge von Burgos (gesprochen von Paul Hoffmann), der ja verhindern wollte, das das ketzerische Lügenbuch, um das es schlußendlich geht in die Öffentlichkeit gelangt.

4 Teile umfaßt das Hörspiel (ich nenne es lieber Hörspiel, obwohl es hier unter Hörbuch eingeordnet wird).
Damit wären wir auch schon beim ersten Nachteil der CD's:
Die CD's sind in 6 Stück zersplittet. Jede CD enthält nur EINEN Track von einer Dauer um die 60 Minuten.
Mitten in den Tracks kommt also ab und an eine Zusammenfassung vom jeweils vorhergehenden Teil. Was für mich etwas verwirrend war.
Nächster Nachteil, den ich unterschätzt habe ist ...
... die Lauflänge einer CD besteht - wie oben genannt - aus einem (einzigen) Track!
Man muß also wirklich die Zeit haben, sich eine CD am Stück anzuhören.
Andernfalls lernt man die Vorzüge eines ruhigen Fingers beim Drücken der Schnellvorlauftaste kennen.
Und mein tragbarer CD-Player spult anscheinend echt lahm vor, sodaß ich oft vorspielen mußte um ans Ende der CD zu gelangen.
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Der Name der Rose
Der Name der Rose von Umberto Eco (Gebundene Ausgabe - 2011)
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