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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in Schrecklinghausen
Danko Rabrenovic, ein "Jugo" vom Balkan, schildert sehr kurzweilig und pointiert seine Erfahrungen als Kriegsflüchtling in Deutschland. Von den Versuchen seine neue Umgebung gesellschaftlich zu verstehen und sich zu integrieren, allerdings ohne zu mutieren. Von seiner Laufbahn als Koch in einem Restaurant über den Job als Pflanzenschutzmitteleinatmer bis hin zu...
Veröffentlicht am 19. Juni 2011 von Kunde

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen amüsant und bedingt unterhaltsam
Bietet z. B. für öde Autofahrten etwas Abwechslung und ist auch zunächst ganz amüsant, wird aber mit der Zeit langweilig. CD läuft ca. 2 Stunden, eine hätte auch gereicht, da zunehmend substanzlose Schreibe. Leichte Kost und leicht verdaulich. Das Buch hätte ich nicht ganz durchgelesen...
Vor 19 Monaten von CouchYogi veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen amüsant und bedingt unterhaltsam, 15. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bietet z. B. für öde Autofahrten etwas Abwechslung und ist auch zunächst ganz amüsant, wird aber mit der Zeit langweilig. CD läuft ca. 2 Stunden, eine hätte auch gereicht, da zunehmend substanzlose Schreibe. Leichte Kost und leicht verdaulich. Das Buch hätte ich nicht ganz durchgelesen...
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in Schrecklinghausen, 19. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Danko Rabrenovic, ein "Jugo" vom Balkan, schildert sehr kurzweilig und pointiert seine Erfahrungen als Kriegsflüchtling in Deutschland. Von den Versuchen seine neue Umgebung gesellschaftlich zu verstehen und sich zu integrieren, allerdings ohne zu mutieren. Von seiner Laufbahn als Koch in einem Restaurant über den Job als Pflanzenschutzmitteleinatmer bis hin zu seiner startenden Karriere als Musiker und Radiojournalist zeigt Rabrenovic anschaulich und witzig zugleich seinen Werdegang.
Politisch positionierend, jedoch nicht um anzuklagen oder gar zu richten, sondern vielmehr um dem geneigten Leser eine andere Perspektive auf den Jugoslawienkonflikt zu eröffnen. Eine Positionsbestimmung der anderen Art. Für Balkanesen eine mögliche Facette ihres Selbstverständnisses. Für (nicht nur Balkan-) Interessierte eine Wahrnehmungsstudie unserer Gesellschaft aus den Augen eines Flüchtlings / Migranten.
Bleibt zu hoffen, dass uns ein zweiter Teil des Balkanizers nicht vorenthalten wird.
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2.0 von 5 Sternen 2 1/2 Sterne, 9. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also ich finde das Buch zum Teil amüsant, das betrifft großteils die erste Hälfte in der der Autor seine Eindrücke und Erlebnisse schildert, deswegen 2 1/2 Sterne. Der zweite Teil hat mich nicht so begeistert ! Da muss ich der Rezension von Dimce "Dimce" zustimmen. Ich hatte den Eindruck das der Autor einer vergangen Zeit in Belgrad nachtrauert und deswegen jetzt alles schlecht ist weil das heutige Belgrad nie seiner Vorstellung vom Belgrad der 80er Jahre entsprechen kann.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volltreffer - sehr gutes Buch, 29. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin selbst eine balkanesische Promenadenmischung (mehr als 4 Balkan-Ethnien) und Gastarbeiterkind, die in Deutschland geboren ist, als Kind einige Jahre in Jugoslawien gelebt hat und inzwischen seit über 20 Jahren die Deutsche Staatsangehörigkeit hat. Deutsche zu werden war meine Antwort auf den Jugo-Rassismus. Der Nationalismus, Faschismus und Patriotismus in Ex-Jugoslawien sowie bei gewissen Ex-Jugoslawen in Deutschland hat mich damals entsetzt sowie enttäuscht und tut es heute noch, denn der Geschichtsunterricht war eins meiner Lieblingsfächer und ich habe in Deutschland viel darüber gelernt und sah mich auf einmal selbst mit Rassismus durch die eigenen Leute konfrontiert auf ähnliche Art und Weise, wie man mit Nicht-Ariern im Dritten Reich umging. Es war als ob sich die Protagonisten des Dritten Reiches auf dem Balkan reinkarniert hätten. Aber das ist nur eine Sache von vielen, die in dem Buch angesprochen werden. Die Kulturunterschiede zwischen dem Balkan und Deutschland habe ich ähnlich erlebt ebenso die musikalische Entwicklung.
Kurzgesagt: Viele Erlebnisse des Autors kommen mir sehr bekannt vor. Soziologisch betrachtet man uns integrierte als Neokultur, weil wir zwei Kulturen in uns vereinen bzw. den Spagat locker hinkriegen. Dies ist auch bei mir der Fall. Ich bin dankbar für das Erbe meiner Eltern und auch dankbar, dass ich in Deutschland eine Heimat bekommen hatte, die mich so akzeptierte wie ich bin ohne Vorurteile oder sonstige Ressentiments - Jugo und Deutsche in einem, wobei ich meines Erachtens aus beidem das Beste für mich herausgenommen habe.
Ich danke dem Autor für diesen Lesespaß, aber auch für die ernsten Einblicke in die Geschichte und Situation unserer Generation. Hvala.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Hörbuch!, 4. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Danke Danko, habe mich auch in deinem Buch wieder erkannt :-) ... habe es im Auto gehört und musste immer wieder grinsen, da ich auch ein ähnliches Schicksal hatte und mich Dankos Gedanken und Erlebnisse komplett an meinen Anfang in Deutschland (vor ca. 22 Jahren) erinnert haben. Mein deutscher Freund hat das Buch auch gehört, fand es toll und kann jetzt manches bei uns Jugos besser verstehen ;-)
**** Interessant für alle.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liest sich flüssig., 12. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Balkanizer: Ein Jugo in Deutschland (Broschiert)
An einem Abend durchgelesen. Bin selbst Kind einer Mischehe, ganz ähnlich wie der Autor und kann daher seine Empfindungen und Beschreibungen in vielen Teilen nachvollziehen. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass er - an fast allen Stellen im Buch - nicht ganz so arg an der Oberfläche bleibt, sondern seine Äußerungen mehr ausführt. Ich vermute, er hat dies mit Rücksicht auf die deutsche Leserschaft bei einem "Rundflug" bewenden lassen, der sich nichtsdestotrotz flüssig liest. Zugleich muss man dankbar sein, dass das Leben der Yugo-Community auch in schriftlicher Form mal für die deutsche Leserschaft dargestellt wird.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Buch, 27. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Balkanizer: Ein Jugo in Deutschland (Broschiert)
Also ich als Deutscher kann wunderbar über dieses Buch lachen und meinem kroatischen Schwiegervater (der immer noch überzeugter Jugo ist) werde ich es schenken! Irgendwie habe ich alles was ich lese schon irgendwie gehört oder mir wurde es so auch erzählt. Natürlich ist die Erzählweise von Rabrenovic viel gelungener. Das Buch ist wirklich kurzweilig und macht richtig Spaß. Ganz bestimmt nicht nur Balkanesen und mit ihnen Angetraute.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert !!, 9. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Balkanizer: Ein Jugo in Deutschland (Broschiert)
Dieses Buch ist wirklich en Meisterwerk, sehr gut geschrieben, Witzig, kurzweilig. Habe es an einem Mittag durch gehabt und so viele Sachen darin wiedergefunden was mich hier an mein Leben erinnert. Kann ich nur empfehlen !!
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5.0 von 5 Sternen Hvala, 7. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Balkanizer: Ein Jugo in Deutschland (Broschiert)
Erstmal ein großes Lob und eine aufrichtige Danksagung für dieses grandiose Buch.

Geboren in Karlovac, aufgewachsen in der Nähe von Varazdin, Vater Kroate und Mutter kroatische Serbin und mit 9 Jahren die Auswanderung nach Deutschland.
Ich würde fast denken, ich hätte das Buch geschrieben. Zu 60% finde ich meine Erfahrungen und Momente in diesem Buch wieder. Die Teils vergessenen Kämpfe meiner Eltern mit den deutschen Behörden laufen wieder durch den Kopf. Ein harter Kampf der in diesem Buch deutlich wird.
Man könnte meinen, das Buch bedient sich typischen Ex- Yugo Klischees und menschlichen Stereotypen. Doch das tut es nicht. Der Autor beschreibt korrekt und und genau das Problem der Ex- Yugo Diaspora im Ausland (hier am Beispiel Deutschland). Menschen die durchtrieben und getrieben vom Nationalismus und Patriotismus sind und ein Leben in Stockstarre. Gegenseitiger Hass ist kontraproduktiv und führt zum weitere Stillstand wie wir Ihn seit 20Jahren erleben. Ein wilden Kapitalismus hat der Krieg hervorgebracht- mehr nicht.
Ich hoffe, das diese Buch ins serbokroatische Übersetzt wird und es ganz viele Menschen lesen- Pflichtlektüre für alle.

Zum Schluss könnte man sagen, das früher "doch " alles besser war. Nochmals danke für diese objektive Darstellung des Balkans.
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5.0 von 5 Sternen Insights vom Balkan(-izer), 6. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Balkanizer: Ein Jugo in Deutschland (Broschiert)
Danko Rabrenovic erzählt seinen Werdegang in Deutschland:
In Zagreb geboren, in Belgrad aufgewachsen. Die Mutter Kroatin, der Vater Serbe - Alltag und nix besonderes in Jugoslawien; leider nur bis 1991:
Er flieht mit 22 Jahren zu seiner Tante, die in Recklinghausen mit ihrem Deutschen Mann und Kind wohnt, um dem Krieg zu entkommen. Deutschkurse, Studium in Düsseldorf, Studentenjobs als Koch, Möbelpacker, Paketauslieferer, Musikjournalist und schließlich doch zum Radio gekommen beschreibt er sympathisch seinen Integrationsweg in Deutschland und dass er sich am glücklichsten im Flugzeug von und/oder nach Belgrad/Zagreb fühlt - wer kann ihm das verdenken?!

Auf wunderbar humorvolle Art und Weise beschreibt Danko Rabrenovic die Tücken mit den deutschen Ämtern, der deutschen Sprache, den unterschiedlichen Mentalitäten, der Integration und dem Multi-Kulti in Deutschland. Ja, selbst die Gastarbeiterkinder, die sich bislang als "echte" Jugos gesehen haben, kriegen den Spiegel vorgehalten, denn sie haben doch mehr deutsche Züge an sich, als sie jemals freiwillig zugeben würden! ;o) Und doch ist das Buch nicht durchgängig ein Schenkelklopfer: es gibt einem (zumindest dem jugoslawischen Gastarbeiterkind, das nur aus der Ferne, mit den gefärbten Erzählungen seiner Verwandten diesen Krieg erlebt hat) zu denken, ob man mit seiner Meinung immer richtig liegt. Was in den 80ern gut war, kann sich mittlerweile schon um 180° gedreht haben. Um es gleich vorweg zu nehmen, damit man später nicht enttäuscht ist: Danko ist vom ganzen Herzen Balkanese und er wird für keine Seite Partei ergreifen und der Krieg ist zum Glück nur ein kleines Thema. Gerade weil er aus einer Mischehe kommt, kann er gut über die innere Zerrissenheit schreiben und zeigen, wie er damit umgeht - natürlich nicht ohne ein Augenzwinkern.

In der Vergangenheit soll es nur ein Buch gegeben haben, um die Geschichte des ehemaligen Jugoslawiens zu verstehen: Die Brücke über die Drina von Ivo Andric. Wer aber seinen jugoslawischen Nachbarn, Arbeitskollegen oder Vereinskameraden endlich besser verstehen möchte, der liest den Balkanizer von Danko Rabrenovic. Meine deutschen Freunde als auch die deutsch-amerikanische Familie meines Freundes werden jeweils ein Exemplar erhalten - das wird ihnen sicherlich einige Fragen beantworten. Danke für die Vorarbeit Danko! :)
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Der Balkanizer: Ein Jugo in Deutschland
Der Balkanizer: Ein Jugo in Deutschland von Danko Rabrenovic (Broschiert - 27. Februar 2012)
EUR 12,99
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