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162 Rezensionen
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen dieses Buch spaltet die Gemüter.....
entweder man liebt es oder man hasst es......Zwischentöne scheint es keine bzw. nur wenige zu geben.

Mir fällt die Rezension schwer. Ich habe angefangen, war vom Beginn hellauf begeistert und habe
sozusagen mit “angehaltenem Atem” weitergelesen. Die kurzen Kapitel, die Art des Schreibstils, die sehr knappen Dialoge...
und dazu...
Vor 9 Monaten von Kater veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Groschenroman
Auf plumpe Weise zusammengestoppelte Handlung mit billigen Effekten! Die "Charaktere wirken wie Roboter, es fehlt ihnen jegliche Durchzeichnung, die sie wenigstens ein bisschen aus ihrer Monotonie gerissen hätten. Sie sind entweder schwarz oder weiß.
Vor 1 Monat von Dolly veröffentlicht


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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ganz schön schwurbelig..., 13. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Totenfrau: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Die Story ist ziemlich vorhersehbar und nicht sonderlich neu. Trotzdem könnte es spannend sein, wenn, ja wenn nicht der Autor mit seinem Erzählstil das Buch für mich unlesbar macht. Kurze Sätze, Fragmente, teilweise nur einzelne Wörter als Satz und immer wieder Halbsätze. Für mich kommt das leider nur gestelzt und pseudoliterarisch rüber, drum nervt es irgendwann. 150 Seiten habe ich mich bemüht, aber dann wars es das für mich....
Beispiel gefällig:
Bernhard Aichner und die Totenfrau. Wie er schreibt. Wie er erzählt. Die Totenfrau. Blum. Aichner.
;-)
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rachefeldzug - sonst leider nicht viel, 15. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Totenfrau: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Blum, Adoptivtochter eines Bestatterehepaares wird als Kind misshandelt und rächt sich grausamst an ihren Eltern. Hierbei lernt sie Mark kennen, einen Polizisten und ihren zukünftigen Ehemann und Vater ihrer Kinder. Die Idylle scheint perfekt bis Mark bei einem anscheinenden Unfall ums Leben kommt. Durch Zufall entdeckt Blum bei seinen Unterlagen etwas, woran er privat gearbeitet hat und die Vermutung tut sich auf, dass der Unfall keiner war. Nun beginnt Blum einen brutalen Rachefeldzug gegen die mutmaßlichen Verbrecher und Mörder ihres Mannes.
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sehr eigenwillig. Häufig handelt es sich um extrem kurze Sätze oder gar einzelne Worte. Ich hoffte, dass mir der Stil im Laufe des Buches zusagt - dem war leider nicht so. Mir sind ganze Sätze einfach lieber.
Die Protagonistin hat mich überhaupt nicht erreicht. Das Gegenteil war der Fall. Ich habe sie als Psychopathin empfunden, die einen brutalen Rachefeldzug startet und dies teilweise ohne im Vorfeld handfeste Beweise zu haben. Die Story wurde für mich stets unglaubwürdiger, stellenweise platt und die Charaktere waren mir definitiv zu flach. Hier geht es um Selbstjustiz in hohem Maße, die völlig unreflektiert und unkritisiert im Raum steht.
Der Anfang des Buches war interessant, Bernhard Aichner startet mit einem Knaller aber das war es dann für mich. Leider hat mich das Buch überhaupt nicht erreicht. Ich gebe zwei Sterne und zwar einen für den Anfang und einen für die gute Grundidee der Geschichte.
Dass auf dem Buchrücken Vergleiche mit Lisbeth Salander angestellt wurden und der Thriller als Kampfansage an skandinavische Thriller bezeichnet wird, ist für mich absolut daneben. In meinen Augen sind das zwei komplett andere Ligen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Totenfrau, 8. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Totenfrau: Thriller (Kindle Edition)
komisches Buch. leider gar keinen Zugang dazu gefunden, konnte mich überhaupt nicht einlesen. Schade :( seltsam geschrieben. manchmal greift man daneben.
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5.0 von 5 Sternen Eine Bestatterin als Racheengel, 25. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Totenfrau: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Es war die Rache für ein Leben, dass sie nicht wollte. Als Blums Eltern ertrinken, sollte alles wie ein Unfall aussehen. Dass sie dabei der Person begegnet, die ihre Liebe ihres Lebens sein wird, konnte sie nicht ahnen. Doch der Polizist Mark, der sie sofort in seine Arme schließt, wird auch der Mann sein, der ihr Leben perfekt machen wird. Mit ihm bekommt sie Kinder, führt das Bestattungsinsitut ihres Vaters weiter.
Bis ein Auto Mark in den Tod reißt. Und damit beginnt sich Blums Leben in einem Albtraum zu verwandeln. Sie findet Aufzeichnungen ihres Mannes, Protokolle, in denen er mit einer Frau names Dunja spricht, einer Frau, deren Seele zerfetzt scheint. Denn sie wurde mehrfach vergewaltigt, gedemütigt und geschlagen, gemeinsam mit einer weiteren Frau und einem Jungen. Jeden Tag für diese Menschen die Hölle und sie dienten als Objekte für fünf Männer. Ein Priester, ein Jäger, ein Fotograf, ein Koch und ein Clown. Sie trugen Masken und trieben ihre pervesen Spielchen mit diesen Menschen.
War Mark diesen Männer zu sehr auf der Spur? Blum will das Werk ihres Mannes zu Ende bringen, diese Frau finden und an denen Rache nehmen, die ihr das Glück genommen haben.

Bei "Totenfrau" bekommt man keine alltägliche Thrillerkost. Nichts Aufgekochtes oder einen Roman, den man so schon so oft gelesen hat. Vielmehr ist es eine Rachegeschichte der besonderen Art, der die Menschlichkeit nicht entgangen ist, dessen Spannung darin besteht wie Blum diesen fünf Männern sich entgegenstellt und die Frage, ob sie diesen Kampf auch gewinnen kann.
Dabei rüttelt Bernhard Aichner gekonnt am Gerechtigkeitsempfinden des Lesers und oftmals ist man sich unschlüssig, ob man die Taten befürworten oder verabscheuen soll. Und genau für dieses Moralproblem gibt es Blum, ein Charakter, den man nur schwer zu nehmen weiß.
Denn hinter der Protagonistin steht eine Bestatterin, die schon ihre Eltern auf dem Gewissen hat. Sehr verschlossen, merkt man ihr den Verlustschmerz doch an, wie sie immer wieder um ihre Kinder bangt, während sie nach den Männern sucht. Sie ist zwiegespalten, weiß nicht, ob sie daran zerbrechen soll oder nicht und scheint immer wieder wie mit einem inneren Dämon zu ringen. Eigentlich will sie das alles gar nicht und kann doch nicht anders.
Und trotzdem lernt man sie als liebende Mutter kennen, als einen Menschen, der sich nach Nähe sehnt. Emotional, zerbrechlich und unglaublich tapfer angesichts ihrer Situationen. Doch die Sympathie bleibt aus, zu viel weiß man von ihr. Sie entwickelt sich dramatisch im Laufe des Romans, verändert ihr Wesen, bleibt sich dabei treu und zeigt ihre Stärken und Schwächen. Irgendwie muss man sie dann doch mögen, auch wenn es einem schwer fällt.
Mit dieser vielschichtigen Protagonistin begibt man sich auf eine Höllenfahrt von Thriller. Einen Racheroman, der besser nicht sein könnte. Emotionsgeladen und voller Tempo machen wir uns auf den Weg zu diesen Männern, die ihr das Glück geraubt haben und schauen zu, welchen Kampf sie ausfechtet. Bekommen Bilder von Personen, denen man solche Taten nicht zutraut, Psychogramme von Menschen, die so widerwertig sind und trotzdem hat es der Autor nicht nötig die Greueltaten bis ins letzte Detail zu beschreiben. Wir sind angeekelt von der Perversion, die wir nur in Nacherzählungen erfahren ohne direkten Fokus, ohne beteiligt zu sein, was es nicht leichter macht. Stattdessen wirkt es viel schlimmer, weil es so unwirklich erscheint, was Dunja geschehen ist. Taten von Menschen, denen man solche Grausamkeit nich zutraut.
Dementsprechend schlagt mich sich auch auf die Seite der Protagonistin, feuert sie an, wider allem Moralempfinden. Der innere Richter schaltet sich ein, der sagt: Die haben ihr Leben verwirkt! Die letzten Barrieren beim Leser fallen und man ist selbst erstaunt, wie sehr man sich den Tod dieser Menschen wünscht, obwohl man weiß das Gegengewalt keine Lösung ist. Man will nicht hinsehen und trotzdem tut man es. Man angötzt sich an ihren Qualen als Rache für das, was sie anderen angetan haben.
Dieses Spiel zieht sich bis zum Ende hindurch. Manches wirkt vielleicht doch zu schnell, zu einfach. Wie Blum sie aufspürt kommt einen schon sehr zufällig vor, doch das ist nicht das, was diesen Roman ausmacht. Es ist vielmehr das, was er mit seinen Lesern macht.
Aichners ungewöhnlicher Schreibstil gibt dabei die Kopfnote des Thrillers. Es ist kein fließender Film, den er dort produziert. Er schreibt in Schnappschüssen, Momentaufnahmen, manchmal abgehackt und kommt damit gerade noch näher an seine Figuren heran. Er schildert ohne große Wertung, lässt dem Leser den Freiraum, den er braucht und zeigt trotz allem alle Gefühle, Emotionen. Schafft Szenen, die einen mitreißen, aufschreien lassen und bei denen man Tränen wegdrücken muss. Hier wird nichts groß ausgeschmückt, sondern auf den Punkt gebracht, was stattfindet. Fast schon seltsam neutral, als würde man einen Bericht lesen. Einen verdammt spannender Bereicht in kurzen Sätzen, hakenschlagend und trotzdem unerbitterlich.
Ob die Rache gelingt? Das ist die Antwort der letzten Seiten und sie lässt einen mit seltsamen Gefühlen zurück, die an eigene moralische Vorstellungen anecken. Es bleibt die eine Frage, die der Leser sich selbst zu beantwortenhat: Hat ein Vergewaltiger, ein Mörder, ein Täter mit seiner Tat sein Leben verwirkt?

Fazit
Bernhard Aichner hat mit "Totenfrau" einen wahnsinnig spannenden Thriller hingelegt. Nervenaufreibend spielt er mit dem Moralempfinden des Lesers und zwingt ihn in eine Ecke. Mit seinen speziellen, aber großartigen Schreibstil zeichnet er das Bild eines Racheengels, dessen Rache man zu sehr verstehen kann, auch wen wir das vielleicht nicht wollen. Unglaublich mitreißend und erschreckend zugleich!
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4.0 von 5 Sternen Blum und Rache, 21. April 2014
Von 
Nina2401 (Sankt Augustin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Totenfrau: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Blum ist anders, die Totenfrau ist anders. Und genau das mag ich – Geschichten, die mich überraschen. Das ist Bernhard Aichner mit seinem Thriller über die Rache der Bestatterin Blum perfekt gelungen. Schon ganz am Anfang wird mir klar, dass ich mich einlassen muss … auf den ungewöhnlichen Schreibstil und auf die ungewöhnliche Hauptfigur. Bernhard Aichner hat eine sehr minimalistische und eindringliche Sprache für seinen Roman gewählt. Er schreibt selten komplette Sätze, wie ich es gewohnt bin. Viele Sätze bestehen nur aus ein oder zwei Worten. Das kann sehr eindringlich sein und einiges ging mir sehr sehr nah. Die Trauer von Blum ist so ziemlich das Emotionalste, was ich in dieser ungewöhnlichen Form gelesen habe. „Mark liegt in ihren Armen. Blum schreit.“ (S.44) So wenige Worte lassen mir Platz für meine Gedanken und können so viel ausdrücken. Mir schossen die Tränen in die Augen! Und dann diese Dialoge. Bernhard Aichner bettet sie nicht in seine Geschichte ein, sondern gibt ihnen einen eigenen Platz. Auch das ist anders.

Ich habe mich eingelassen, aber ich muss zugeben, was mich anfangs sehr begeistert hat, nutzte sich dann doch etwas ab. Ich fand es anstrengend, dauerhaft auf „ganze“ Sätze zu verzichten. Es gab nicht nur authentische Dialoge, manche waren einfach absurd und unglaubwürdig. Blum ist eine sehr „spezielle“ Frau. Und sie ist eine sehr taffe Frau.Was sie einmal angefangen hat, das zieht sie durch und das imponiert mir. Ich erfahre einiges über ihre Kindheit im Bestattungshaus und hörte irgendwann auf, mich zu wundern. Ja, ich konnte vieles an ihrem Verhalten nachvollziehen, aber nicht alles. Leider ahnte ich auch schon recht früh, worauf das alles hinauslaufen würde. Deshalb war die Spannung für mich ein bisschen raus.

Die Brutalität hat mich nicht so gestört. Ich schaue mir auch Serien wie Dexter gerne an. Manches erinnerte mich auch daran. Hier kam mir der minimalistische Schreibstil sehr entgegen. Dadurch konnte Blums Rachefeldzug gar nicht in einer detaillierten Blutorgie ausarten. Ich musste beim Lesen immer wieder Pausen einlegen … zum Nachdenken und damit sich einiges „setzen“ konnte. Immer wenn Bernhard Aichner über Nähe schrieb, dann packte es mich. Ich bekam Gänsehaut, das hat er wirklich perfekt hinbekommen. Und am Ende … da beantwortet er mir im letzten Kapitel die Frage, die mir die ganze Zeit auf der Seele brannte. Und da habe ich das Buch zufrieden zugeklappt, es war rund und es war sehr stimmig!

Ein mutiges Buch, das sich durch seine ungewöhnliche Sprache hervorhebt. Deshalb verzeihe ich auch ein paar Unstimmigkeiten und eine gewisse Vorhersehbarkeit. Die Sprache ist es wert, dieses Buch zu lesen!
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Frau sieht rot, 12. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Totenfrau: Thriller (MP3 CD)
Über Kunst sollte man nicht streiten. Entweder man mag den Schreibstil oder man mag ihn nicht. Viele Leser empfinden den reduzierten Stil von Aichner als etwas Neues, erfrischend vom Mainstream abgehoben. Knapp ohne Emotionen, ohne Weinen, Lachen, Schluchzen, Flüstern, adjektivarme Sätze. Rohbauten der der Grammatik. Ich habe versucht, mich in den Minimalismus einzufinden, mich auf das Experiment einzulassen. Nach kurzer Zeit allerdings gingen mir diese Sätze auf die Nerven. Das mag am Hören liegen, allerdings glaube ich auch, mir wäre es beim Lesen nicht besser gegangen. Blum schläft. Blum fährt Motorrad. Mark und Blum. Blum und Mark. Mich persönlich konnte der Stil nicht erreichen.

Kommen wir zum Inhalt. Der Roman beginnt heftig. Brünhilde, genannt Blum, liegt auf einem Boot mitten im Meer, sonnt sich, die laute Musik aus den Kopfhörern schirmt sie von den Geräuschen der Umwelt ab. Vor dem Boot ertrinken ihre Eltern. Sie können nicht zurück an Bord, da Blum die Leiter eingezogen hat. Später ruft sie die Polizei, behauptet, die Eltern seien geschwommen, nicht zurückgekehrt. Blum übernimmt den Betrieb der Eltern, ein Bestattungsunternehmen, heiratet den Polizisten Mark, bekommt zwei Kinder. Die glückliche Zeit ihres Lebens beginnt, sie hat eine Familie, einen Mann, den sie liebt. Der Bruch: Mark wird überfahren, stirbt und Blum findet kurze Zeit später heraus, dass dies wohl kein Unfall war. Reiche Schnösel hielten sich in einem Keller Sklaven, misshandelte die jungen Leute und Mark war ihnen auf der Spur. Blum sieht rot.

Nun muss ich ohne den Inhalt zu verraten kurz meine Kritik begründen … Die Protagonisten haben mich nicht erreicht, schon gar nicht Blum, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Trotz einer schlechten Kindheit habe ich kein Verständnis für Blum entwickeln können. In Salamitaktik wird die Handlung vorhersehbar abgearbeitet, Scheibe für Scheibe. Auch der Kopf der Bande ist schnell zu erahnen. Es gibt keine Umwege, Sackgassen, keine Manipulation des Lesers, in die falsche Richtung zu verdächtigen. Scheibe für Scheibe, so wie der Satzbau. Für mich baut sich deshalb keine Spannung auf. Der Leser weiß, Blum arbeitet sich ab, Stück für Stück. Die ganze Story ist insgesamt für mich unglaubwürdig, da Blum ungesehen und klischeehaft agieren kann. Es ist einfach an Promis heranzukommen, alle Rechner sind passwortfrei zugänglich, alles läuft glatt, wie geschmiert. Der kranke Schwiegervater wohnt bei Blum, damit er nicht ins Heim muss. Genau dieser Opa beackert den Garten, macht handwerkliche Arbeiten und passt auf die Kinder auf, auch wenn Blum tagelang unterwegs ist. Tut mir leid, hier geschieht mir einfach zu viel Unlogisches. Daher die schlechte Bewertung. Der Sprachstil ist Geschmackssache. Fazit: Blum nervt. Blum ist mir nicht zugänglich. Die Handlung ist zu irreal. Blum und ich. Ich und Blum. Wir werden keine Freunde.

Zur Sprache ein abschließendes Wort: Gut gesprochen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Buch wie ein Maschinengewehr, 29. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Totenfrau: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Das richtige Buch zum Blättern, es reicht, die Stakkato-Sätze zu überfliegen, um auf dem Laufenden zu sein. Der Stil ist einfach nur nervig, die Charaktere dermaßen flach, dass keinerlei Sympathien aufkommen, und die Handlung dünn und durchsichtig, verleitete immer wieder zum Weglegen.
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35 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Totale Enttäuschung, 4. April 2014
Von 
Ramones 16 (Absurdistan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Totenfrau: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich woilte ich gar keine Rezension schreiben, da mir die Geschichte überhaupt nicht gefallen hat. Wozu, so dachte ich, soll ich dem Autor jetzt auch noch eine "schlechte" Rezension aufs Auge drücken, es reicht schon, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Nachdem aber plötzlich so viele 5-Stern-Jubelarien hier erscheinen, habe ich beschlossen mich auch nicht länger zurückzuhalten. Zumal dieses Buch für mich beinahe ein Ärgernis war. Warum? Ich versuche es zu erklären:

Für mich liegt der Unterschied zwischen Film und Buch darin, dass im Film die Dinge schnell passieren, keine Zeit bleibt Hintergründe zu erklären oder den Charakteren Tiefe zu verleihen. Ein Film bleibt zumeist oberflächlich, man muss die komplette Story in 90 - 120 Minuten erzählen, für die Fantasie des Zusehers bleibt wenig Raum. Man sieht was passiert, man braucht sich nichts in der eigenen Fantasie dazu vorstellen. Genau das ist aber für mich der Reiz, den ein gutes Buch ausmacht. Dass man seine eigenen Bilder dazu im Kopf entstehen lassen kann, dass Zeit nicht so wichtig ist wie in einem Film, dass man "reinkippen" kann, dem Protagonisten dabei zusehen wie er sich durch unzählige Hindernisse hindurch kämpfen muss, mitfiebern, mitleiden. Vielleicht auch ein gelungener Antagonist, so böse und so gut charakterisiert, dass einem sprichwörtlich das Blut in den Adern gefriert. So, oder so ähnlich stelle ich mir einen gelungenen Thriller vor.
Und so ganz anders ist "Totenfrau".
Nach einem sehr gelungenen Anfang, wo ich schon dachte "Wow!", das ist ja große Klasse, ging es rasant bergab. In einem unangenehmen, an ein Telegramm erinnernden Schreibstil, der aus kurzen, abgehackten Sätzen besteht und sich vieler Wiederholungen bedient, erzählt der Autor atemlos eine vollkommen hanebüchene Geschichte. Der "Star" dieser Geschichte, die Frau Blum, mordet sich durch das Buch, als ob sie einen Einkaufszettel durchgeht. Noch eine Packung Eier, einen halben Laib Brot, ach, und die Salami nicht vergessen....
Es gibt praktisch nur Hauptfiguren die alle eine Sinn in der Handlung erfüllen, keine Nebenfiguren, keine Nebenhandlungen, keine Nebenschauplätze. Nur das langweilige Abmurksen irgendwelcher farbloser Gestalten. Hier liegt die nächste große Schwäche - die "Bösen", die Antagonisten - der Ausdruck "farblos" wäre schon übertrieben. Sie sind nur Staffage, ausschließlich dazu da, umgebracht zu werden. Das sie auch noch einige Klischees erfüllen (Priester, Jäger etc.) ist dann schon direkt abstoßend für mich. Ich will gar nicht mehr schreiben, da sonst meine negativen Gefühle mit mir durchgehen.
Dieser Bernhard Aichner, es ist mein erstes Buch von ihm, kann schreiben, keine Frage. Deshalb auch den zweiten Stern. Doch daher ist es umso trauriger, welch flache und dümmliche Geschichte er hier zusammengeschustert hat. Eine Story wie ein Filmdrehbuch, keine Minute verschenkt, jeder Satz, jedes Wort muss einen Zweck erfüllen .Für mich so spannend wie eine Gebrauchsanleitung für einen Staubsauger, tut mir leid. Ich werde wohl kein Buch dieses Autors mehr lesen.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es nervt..., 15. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Totenfrau: Thriller (Kindle Edition)
Bernhard. Die kurzen Sätze. Sie nerven. Von Anfang bis Ende. Bernhard Aichner. Dabei wäre die Geschichte so gut. Aber dieser Schreibstil. Anstrengend. Schade. Bernhard.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Platt!, 10. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Totenfrau: Thriller (Gebundene Ausgabe)
In jeglicher Weise auf unterstem Niveau. Selten eine so üble Charakterzeichnung erlebt. Das Wort Charakter ist ja schon viel zu viel gesagt. Eigentlich staksen durch diese unglaublich blöde Geschichte bloß zweidimensionale Figuren. Dialoge und Erzählungen nerven total, Die Trauerzeichnungen sind ein unerträglicher Klumpen Kitsch. Die Einwortsätze eine echte Qual, auch, dass Blum in Dialogen immer das Statement ihres Gesprächspartners wiederholt ("Bin ich das?"). Wie Blum ihre Objekte findet!! Lachhaft. Dass nicht gleich Schilder mit Leuchtschrift "Koch", "Jäger" usw. aufgestellt sind. Und natürlich ist dann der Allerböseste ... Gott, wie Klischee. Ich hatte das Hörbuch, und der Sprecher Christian Berkel hat sich wirklich sehr bemüht, aber bei dem Text, war alles verloren. Warum ich es bis zum Ende hörte? Weil ich schlicht nix anderes auf dem iPod hatte. Bis zur Mitte habe ich mich geärgert, ab der Mitte war ich dann nur noch belustigt. Es ist mit Abstand der schlechteste Thriller, den ich je hatte - und das waren eine Menge!
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Totenfrau: Thriller
Totenfrau: Thriller von Bernhard Aichner (Gebundene Ausgabe - 10. März 2014)
EUR 19,99
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