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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen260
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am 28. Mai 2015
Spannungslos, keine Empathie für seine Akteure, für seine Story keine Fantasie und keine Twists. Einfallslos und grottenschlecht geschrieben.
Das ist kein minimalistischer Schreibstil. Das ist der verzweifelte Versuch, zu kaschieren, dass man keinen Stil hat.
Ein Buch so spannend und so verfasst wie eine Schnitzeljagd auf einem Kindergeburtstag für Siebenjährige.
Aichner kann es nicht. Aber solange es ihm Geld bringt, wird er es nicht lassen.
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am 20. Oktober 2015
Idee? - (sehr) gut
Spannend? - ja, ab Seite 150 (circa)
Schreibstil? - sehr gwöhnungsbedürftig
vorhersehbar? - ja, leider!
Zufälle? - viel zu viele
Eklig? - JA! Nix für zarte Seelen!
Leere Seiten? massig
Empfehlung? - ja, weil die Grundidee echt gut ist

"Ist das so? Ja, es ist so. Anders. Aber gut. Blum. Mark."

Wer schon beim lesen meiner Rezension genervt war, sollte das Buch besser nicht lesen, da ein Großteil in dieser Art geschrieben ist ;-)
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am 9. April 2014
entweder man liebt es oder man hasst es......Zwischentöne scheint es keine bzw. nur wenige zu geben.

Mir fällt die Rezension schwer. Ich habe angefangen, war vom Beginn hellauf begeistert und habe
sozusagen mit “angehaltenem Atem” weitergelesen. Die kurzen Kapitel, die Art des Schreibstils, die sehr knappen Dialoge...
und dazu die Spannung – das “treibt” einen richtig vorwärts. Also imgrunde alles da, was ein guter Thriller so braucht.
verstehe.....

Dieser Schreibstil..........also oft würde ich das wohl nicht lesen wollen oder können, dann wäre ich der Sache überdrüssig. So aber – ganz neu für mich – fand ich es bis weit über die Mitte des Buches hinaus – genial. Es “passte” auch zu Blum. Kurze prägnante Sätze. Nur das Wichtigste.

Eine großartige Inhaltsangabe erspare ich mir – das wird in all den Rezensionen schon mehr als deutlich, um was es geht.

Blum die Bestatterin, spielt die Hauptrolle. Man merkt, dass der Autor – extra für diesen Thriller – ein halbes Jahr als Aushilfe in einem Bestattungsunternehmen gearbeitet hat...seine Schilderungen des Raums – und wie die toten Menschen “vorbereitet” werden - sind sehrdetailgetreu - manches hätte ich lieber gar nicht soooooooo genau wissen wollen.....und wenn ich mir dann vorstelle, dass Blum als Kind von ihrem Vater dazu gezwungen wurde, dabei zu zu schauen bzw. sogar mitzuhelfen – dann überrieselt es mich eiskalt.

Und trotzdem bin ich zwiegespalten. Nach dem ersten Enthusiasmus merkte ich: ausser Blum “sehe” ich keine der Figuren vor mir. Opfer Dunja? Na ja, sie erzählt halt was – das lese ich, aber es lässt mich kalt. Die zwei anderen, die mit ihr das ertragen mussten? Sind für mich nicht präsent. Die fünf Männer? Ihre Gräueltaten stehen da schwarz auf weiss – berühren mich aber nicht sonderlich.

Der Thriller lebt in meinen Augen schlicht und einfach nur von Blum – was war, was sie nun macht und wie sie mit all dem umgeht. Eiskalt plant sie nicht nur ihre Rache, sondern zieht sie genauso brutal und kalt auch durch. Wobei man sich natürlich nicht fragen darf, wie realitäts genau das wohl ist....sonst wären einem die vielen Zufälle doch arg suspekt.

“Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn”....Gleiches nicht nur mit Gleichem vergelten, sondern noch mehr...das ist Blums Art. Sie ist von Kind an so geprägt und unwillkürlich stellte sich mir die Frage: hätte sie – sonst, ohne diese Ereignisse - ihre Dämonen den Rest ihres Lebens unter Kontrolle behalten können?
Denn letztendlich war ja der Tod von ihrem Mann der Auslöser für all das Morden....

Zwischendurch quält Blum sich mit den Gedanken – aufgeben oder den Weg weiterbeschreiten? Sie KANN ganz einfach nicht anders. Wobei sie allerdings auch keinen Gedanken daran verschwendet, was wiederum SIE jetzt für Leid über andere Menschen (diese Männer hatten ja auch Kinder, Familie, Freunde...) bringt. Darf Rache so weit gehen? Über all diese Fragen könnte man nun stundenlang diskutieren....

Ich vergebe also gute vier Sterne, weil mich Blum von Anfang an mitgerissen hat - und weil ich über diverse Fragen jetzt immer noch nachdenke........
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am 3. Januar 2016
„an den Haaren herbeigezogen“ (S.248)

Wie meine Überschrift, so ist auch meine Einschätzung des Romans, dessen Story ich keineswegs für besonders originell halte. Allerdings hat mich anderes viel mehr geärgert, und ich habe nur weiter gelesen, da das sehr schnell ging und um mit einem möglichen Verriss dem Autor nicht unrecht zu tun.
Hauptärgernis ist, dass einiges an Kritik sich leicht zurückweisen ließe mit dem Hinweis, es folgten ja noch zwei Teile. Die werde ich allerdings bestimmt nicht lesen. Auch entschuldigt das nicht die offene Rechtfertigung von Selbstjustiz, die den Roman durchzieht. Schon der in dieser Form völlig überflüssige Beginn mit der Ermordung der Adoptiveltern durch die Protagonistin wird entsprechend unterfüttert, da sie ja von diesen Eltern so furchtbar gequält worden sei. Das wird übrigens detailreich mit Lust (?) am Abartigen und Perversen geschildert, wie übrigens noch einiges mehr in diesem Buch. Warum dann eine 24jährige, so alt ist die Hauptfigur Blum zu Beginn der Handlung, nicht das Weite sucht, bleibt insbesondere deshalb unglaubwürdig, da sie dem Leser im weiteren Verlauf als sehr selbstbewusste, gezielt handelnde und geradezu eiskalte Frau vorgestellt wird.
Damit komme ich zu einem der Hauptmängel des Romans, nämlich einer ganz unglaubwürdigen, klischeehaften Figurenzeichnung mit Hang zum Kitsch, z. B. bei der Beschreibung der so heilen Familienwelt mit zwei reizenden Kindern kurz nach Beginn der Handlung. Außer Blum ist auch deren Mann Mark, ein aufrichtiger Polizist, dem nichts über Gerechtigkeit geht, eine wenig überzeugende Figur, da er, wie der Leser zum Schluss erfährt, von Anfang an um die Morde an den Eltern weiß, aber dennoch Blum liebt und heiratet, da die Getöteten "es verdient haben" (!, S. 443). Da fügt sich bestens ein, dass auch etliche Nebenfiguren kaum realitätsnah sind, entweder geld- oder sensationsgeil, wie ein Polizist, der bei einer Verkehrskontrolle seine Pflichten sofort über den Haufen wirft, weil ihm von Blum spektakuläre Fotos von Leichen zugesagt werden, oder ein Detektiv, der sie zu erpressen versucht und sich durch die bloße Drohung, es gehe ihm an den Kragen, wenn er nicht verschwinde, das Weite sucht. Die Beispiele ließen sich näher ausführen und fortsetzen, was aber den Umfang dieser Kritik sprengen würde.
Ich möchte statt dessen noch auf einige andere Schwächen hinweisen. So strotzt der Roman v. a. in der ersten Hälfte vor Redundanz. Vieles wird dem Leser nicht nur zweimal, sondern sogar dreimal erzählt (s. z. B. S. 119), damit es auch der Dümmste mitbekommt. Die Metaphorik ist ebenfalls nicht Aichners Stärke, wenn z. B. ein "Brustkorb geöffnet (wird) wie eine Einkaufstüte" (S. 59) oder an die Ermordung Marks durch die trauernde Witwe mit den Worten erinnert wird; "Sie (die Täter, d.V.) haben die Kerze (Mark ist gemeint, d.V.) auf der Torte einfach ausgeblasen." (S. 228). Auch ansonsten nimmt der Autor es nicht so genau, präsentiert die Tochter Uma als dreijäriges Kindergartenkind (S.21), das aber noch immer im Kinderwagen schläft (S. 335). Last but not least ist der Roman ganz auf Verfilmung hin geschrieben. Ob das clever ist oder pekunäres Kalkül, mag dahingestellt bleiben, auch, dass die zahlreichen Danksagungen am Ende des Romans an Menschen gehen, denen all die Ungereimtheiten entgangen sind. Warum jedoch das Lektorat des btb-Verlags derart geschlafen hat, ist mir ein Rätsel oder nur dadurch erklärbar, dass an Kriminalliteratur als Massenkonsumware geringere Ansprüche gestellt werden.
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am 24. November 2015
Ich habe mich für dieses Buch aufgrund der hohen Verkaufszahlen und des Lobes entschieden und wollte mir letztendlich selbst ein Bild davon machen. Nach dem Lesen bereue ich nicht, das Buch gekauft und gelesen zu haben, denn aus Fehlern wird man ja bekanntlich klüger und jetzt weiß ich auf jeden Fall, dass ich nicht jeden Krimi aufgrund seines Erfolges lesen muss.

Es geht um Blum, die Mutter zweier Kinder, die Zeugin des Unfalls ihres Mannes wird. Nach kurzer Recherche stellt sich heraus, dass der vermeintliche Unfall ein grausamer Mord war und Blum beginnt den Rachefelfzug.

Eigentlich möchte ich es nicht ganz so scharf formulieren, aber für mich ist dieses Buch von vorne bis hinten Blödsinn, beim Lesen ist es mir zumindest unentwegt so durch den Kopf gegangen.

Ich fange beim Schreibstil an, der den Roman wohl stark von anderen unterscheidet: Zunächst einmal fällt die sehr abgehackte, schnelle und wenige ausgeschmückte Sprache auf und zunächst ist das auch nicht weiter tragisch, wird aber sehr bald sehr, sehr lästig. An manchen zugespitzten Stellen, die ja durchaus vorhanden sind, mag diese Erzählweise gut passen, nicht aber durchgängig, ununterbrochen und auf jeder Seite. Weiters sind die ständigen Wortwiederholungen zu viel, wo man nicht weiß ob sie vom Autor zwecks Stilisierung beabsichtigt sind oder ob ihm das ganz einfach nicht aufgefallen ist. Besonders die Ein-Satz-Namen (Blum. Massimo. Reza. etc.) stören ziemlich und wirken gekünstelt und überflüssig. Des weiteren sind gewisse Unterteilungen nicht klar. Absätze wo sie nicht sein müssten und dann natürlich noch sage und schreibe etwa 50 Kapitel auf rund 440 Seiten, die ebenfalls nicht hätten sein müssen.
Dies macht das Lesen zum Teil sehr unangenehm und zäh.

Des weiteren ist die Handlung häufig sehr lückenhaft und dem Leser nicht nachvollziehbar. Man merkt, dass der Autor Handlungsmomente einbaut um die Geschichte erzählen zu können, diese Momente sind aber häufigst sehr unplausibel. Einige Handlungsmomente der Hauptperson Blum kann ich mir nicht erklären. Einmal damit angefangen dass sie nach kürzester Zeit herausfindet, was hinter den furchtbaren Vorfällen im Annenhof passiert ist, wo ihr Mann, erfahrerer Kriminalbeamter ansteht, kann ich mir nicht vorstellen! Zudem reicht eine sehr schwierige Kindheit als alleinige Erklärung nicht ganz aus dass die friedliche, liebe und scheinbar ja geistig gesunde Mutter und Ehefrau zur Mordmaschine wird. Und ganz plötzlich fängt auch noch der Bestattungsgehilfe Reza an beim Morden mitzuhelfen, obwohl er ja anfangs gar nichts von Blums Beweggründen weiß. Vor allem aber sind die Dialoge zum Teil wirklich lächerlich und unglaubwürdig, solche Gespräche würden in der Realität niemals stattfinden. Mehr als einmal habe ich mich gefragt, ob der Autor das wirklich ernst meint. Gipfelnd im Gespräch der Hauptperson mit dem sehr zweifelhaften, frauenfeindlichen und scheinbar nekrophilen Polizisten, der die Hauptperson absolut unnachvollziehbar nach dem Verkehrsvergehen ziehen lässt, weil sie ihm hunderte Fotos verstorbener Menschen verspricht …

Die Personen sind weiters häufig nicht sehr ausgewogen und maßen eher klischeehaft und wenig differenziert an (der ewig liebende Ehemann/ der fürsorgliche Freund, der sich auch nach dem Tod des Freundes um die Frau kümmert/ der schweigsame, fleißige Osteuropäer mit dem düsteren Geheimnis). Warum der Autor im Interview am Endes des Buches über die brutal, blutrünstige Mörderin sagt: „Ich liebe meine Blum. Eine liebenswerte Mörderin, eine beherzte Mutter, die aus dem Bauch heraus handelt, leidenschaftlich ist. …“, kann ich absolut nicht verstehen! Die von ihm angesprochenen Facetten der Blum, sind nicht wirklich deutlich genug zu mir vorgedrungen. Später zieht er den Vergleich mit dem nach Rache dürstenden Edmond Dantes, dem „Graf von Monte Christo“, welcher aber auch auf das Rache-Motiv bezogen wirklich eine ganz andere Schiene ist.

Das einzig Gute war die dann für mich doch überraschen Wende (wenn es sie in ähnlicher Form auch schon zahlreich in anderen Krimis gibt). Letzten Endes möchte ich aber doch auch sagen, dass es sicherlich schlechtere Bücher gibt und die Geschichte im Großen und Ganzen bestimmt auch spannend und interessant sein könnte, würde sie richtig umgesetzt werden.

Fazit: Der Autor versucht mit „Totenfrau“ die stets dem roten Faden folgende Geschichte eines Rachefeldzugs zu erzählen. Er bedient sich dabei eines aufgesetzten, stumpfen und unnatürlichen Schreibstils, flacher Charaktere, wirklich unrealisticher und ich möchste sogar sagen „dummer“ Dialoge und immer wiederkehrender Unplausibilitäten. Üblicherweise bemühe ich mich auch bei Romanen die mir nicht gefallen, herauszufinden wem sie doch gefallen könnten bzw. welche meiner Präferenzen oder Abneigungen zu meiner negativen Bewertung geführt haben. In diesem Fall empfehle ich das Buch aber tatsächlich niemandem.
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am 15. November 2015
Als wir noch Agatha Christie und Edgar Wallace lasen, fing Patricia Highsmith an, Kriminalromane aus der Sicht des Mörders zu schreiben.
Der talentierte Mister Ripley durfte in mehreren Romanen das unrechte Gut seiner Übeltat ggenießen.
Bernhard Aichner hat diese Sicht eines Verbrechens auf perfide Weise perfektioniert. Seine Heldin, die Bestatterin Blum (Vorname unerwünscht) begegnet fünf Scheusalen, deren Beseitigung auch der rechtschaffenste Leser einigermaßen begrüßen kann.
Der Plot ist eigentlich einfach gestrickt, aber Bernhard Aichner versteht es aus dem Mitgefühl (!) für die Mörderin und einigen überraschenden Wendungen echte Hochspannung zu erzeugen. Auch wenn sein Stil nicht jedermanns Sache ist,, so kommt doch eine erfrischende Mischung aus Brutalität und Gerechtigkeit zustande, die den Leser bei der Lektüre unerbittlich vorantreibt.
Sehr empfehlenswert!
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am 8. Oktober 2014
komisches Buch. leider gar keinen Zugang dazu gefunden, konnte mich überhaupt nicht einlesen. Schade :( seltsam geschrieben. manchmal greift man daneben.
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am 16. April 2014
Ich kann offen gestanden die 5 Sterne Rezensionen hier nicht verstehen. Wenn man ein wenig genauer hinschaut dann stellt man fest, das einige dieser Rezensionen von Leuten erstellt wurden, die noch nie vorher eine Rezension abgegeben haben. Das legt den Verdacht nahe, das es sich um Gefälligkeitsrezensionen handelt. Leider habe ich das auch erst mitbekommen, als ich mit dem Buch schon zur Hälfte durch war, und mal genauer nachgesehen habe, weil ich die vielen positiven Rezensionen nicht verstehen konnte. Nun zum Buch. Der Schreibstil von Herrn Aichinger ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Die kurzen, abgehackten Sätze nerven auf Dauer gewaltig. Es wird keinerlei Spannung aufgebaut. Es wird einfach einer nach dem anderen abgeschlachtet. Man weiß immer schon genau, was nun kommt. Nur der letzte Mann, der umgebracht wird, ist für einen kurzen Moment eine Überraschung. Das war es dann auch schon. Ich habe mir mehrmals überlegt, nicht weiter zu lesen. Ich habe zwar durchgehalten bis zum Schluß, kann aber im nachhinein nur sagen, das ich es auch bei der Hälfte weglegen hätte können, ohne etwas versäumt zu haben. Für mich persönlich ist das mit Abstand einer der schlechtesten Thriller die ich je gelesen habe. Ich würde das Buch nur Jemandem empfehlen, den ich nicht besonders gerne mag!
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HALL OF FAMEam 16. Juni 2016
Bernhard Aichner hat mit „Totenfrau“ (btb 74926) einen Thriller geliefert, der aus mehreren Gründen interessant ist: Der Schreibstil ist ungewöhnlich: Kurze abgehackte Sätze und ebensolche Dialoge sind gewöhnungsbedürftig, aber dennoch leicht lesbar und vor allem – anders. Die Hauptdarstellerin – Blum – nur Blum – ist ungewöhnlich: Sie hasst und sie liebt. Sie mordet und ist dennoch kein Monster. Der Plot ist ungewöhnlich: Blums angestrebte „ideale“ Welt (liebender Mann, liebe Kinder, angenehmer Schwiegervater und Opa für ihre Kinder) bricht eines Tages zusammen. Ihr Mann Mark, Kriminalpolizist, wird überfahren. Durch einen Zufall erfährt sie, dass der „Unfall“ ein Mordkomplott von Leuten war, denen ihr Mann auf der Spur war. Die Polizei sieht das nicht so. Und auch der beste Freund ihres Mannes, Massimo, versucht ihr diesen Gedanken auszureden. Doch Blum weiß, dass es Mord war und wird zum Racheengel. Aus der Bestatterin Blum wird die Totenfrau Blum. Schritt für Schritt eliminiert sie Hintermänner des Mordes an ihrem Mann. Und zuletzt ist die Reihe am Drahtzieher. Ihr Beruf ist ihr dabei hilfreich. Und das Leben der Blum geht weiter. Und ein neues Buch mit der Blum „Totenhaus“ ist schon erschienen. Es ist anzunehmen, dass es ebenso spannend, provozierend und außergewöhnlich sein wird.
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am 19. August 2014
... wird hier bedient. Die ständige Wiederholung von Namen nervt fürchterlich. Blum und Reza . Blum und Karl. Karl und Reza. Die Figurenzeichnung ist oberflächlich und eindimensional. Man entwickelt keinerlei Empathien. Die Protagonistin ist als Charakter absolut unglaubwürdig. Eiskalte Mörderin ihrer Eltern (die so schwammig und ohne Konturen bleiben, dass einem ihr Tod auch völlig egal ist). Schwelgend in zärtlicher Liebe für die Ihren, voller Selbstaufgabe und Großherzigkeit. Jeder Tag ein rosarotes Geschenk. Mark und Blum. Blum und Mark. Um dann zur rasenden, von Rache getriebenen Motorradfahrerin zu werden (wo sie doch vorher nie mitfahren wollte aus Angst) und Menschen eiskalt zu ermorden und verschwinden zu lassen, ohne dass es auch nur die geringste Spur von ihr gibt. Sogar einen Mitwisser, der sie bei einem Mord beobachtet, schaltet sie mit gezielten Sätzen wie "ich werde Sie finden. Ich werde Sie töten" aus, weil der vor Angst schlotternd eiligst das Weite sucht. Wird aber nach jedem Mord zum zimperlichen Weibchen, die sofort männlichen Schutz braucht. Anstrengend. Und der Autor hat eindeutig zu viel Dexter geguckt. Mein erstes und letztes Buch von Herrn Aichner.
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