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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kleiner Schatz
Julia, bald 12 Jahre alt, lebt mit ihren Eltern in Kalifornien und lebt das Leben eines typischen, amerikanischen Mädchens...bis die Erde anfängt, sich langsamer zu drehen!

Ich hätte fast gedacht, das aus dem Buch ein Teenie-Buch wird, mit ein wenig Liebe, Action und was man sonst so kennt, von den Büchern, die zur Zeit recht modern...
Vor 21 Monaten von Laren veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Jahr voller Wunder!?!?
Zum Inhalt:

Das kalifornische Ehepaar Joel und Helen sitzt mit seiner Tochter Julia gerade am Frühstückstisch, als die Neuigkeit über sie hereinbricht: Die Erdrotation verlangsamt sich spürbar. Und auf einmal ist alles anders. Als sich Julia Hals über Kopf zum ersten Mal verliebt. Und Julias Vater mit dem Gedanken spielt, seine Frau...
Vor 21 Monaten von SaFi veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Endzeitstimmung, 20. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein Jahr voller Wunder: Roman
Das Cover passt genau zum Inhalt des Buches. Man sieht das Unausweichliche kommen.
Die Thematik des Buches finde ich sehr interessant. Zu diesem Thema habe ich schon öfters Bücher gelesen, allerdings ist es schon lange her.
In einer uns unvorstellbaren Situation lernen wir Julia und ihre Familie kennen. Durch die Verlangsamung der Erdrotation können wir die dramatischen Veränderungen im Familienalltag hautnah miterleben.
Es ist schon beklemmend, welche Veränderungen stattfinden, ohne das wir sie beeinflussen können.
Es bricht Panik aus, und der bekannte Rhythmus vom 24 Stundentag ist Vergangenheit. Die Tierwelt und auch die Vegetation nimmt großen Schaden.
Das Buch bringt einen zum Nachdenken!
Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Man ist sofort mitten drin in der Geschichte und man kann sich alles sehr gut vorstellen.
Das Lesen machte mir viel Freude.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Buch voller Fragen, 2. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Cover:
Das Cover ist wirklich sehr schön und greift einen Moment aus dem Buch auf, den man sich dadurch besser vorstellen kann.

Meinung:
Ich habe ein großes Problem mit diesem Buch, wodurch ich beim Lesen mehrmals irritiert war und auch denke, dass das der Grund ist, dass es mich nicht überzeugen konnte.

Die Welt ist aus den Fugen, da die Erddrehung sich verlangsamt. Dadurch entstehen ungeahnte Folgen, wie zum Beispiel die Auswirkungen der Schwerkraft, die sich verändern und physische Gesetze werden außer Kraft gesetzt. Die Bevölkerung ist im Ausnahmezustand und Julia weiß nicht, was sie machen soll. Ihren Vater davon abhalten, mit ihrer Klavierlehrerin durchzubrennen? Ihre Mutter beruhigen, die Hamstereinkäufe tätigt? Oder sich lieber dem geheimnisvollen Seth widmen, weil sowieso alles irgendwann so wird wie vorher?

Alles spricht in diesem Buch für das Genre Dystopie. Es wird sehr genau und sehr detailliert beschrieben, was passiert, wenn die Erde sich langsamer dreht. Die Details erschienen mir sehr genau recherchiert und ich habe Einiges dazulernen können. Die weitreichenden Auswirkungen sind irgendwo logisch, aber doch sehr erschreckend, wenn man das mal so explizit ausdrückt, wie Karen Thompson Walker es getan hat. Immer wieder wurde Bezug auf dieses Ereignis genommen, was den Lebensrhythmus der Menschen verändert. Wenn man sich vorstellt, dass Tage plötzlich über 40 Stunden dauern, die Sonne stärker scheint als vorher, die Nächte dagegen Polarkälte erreichen und man bei Tageslicht schlafen gehen muss, ist das schon gruselig.

Dann ist aber da die zwischenmenschliche Beziehungsbasis. Julia und ihre Eltern. Julia und ihre Freunde. Julia und Seth. Hier spricht alles für eine Coming of Age Geschichte, in der Julia sich findet, ihren Platz innerhalb des sozialen Gefüges finden muss und gleichzeitig ist es auch eine Selbstfindungsgeschichte, für die die dystopischen Elemente mehr als egal sind.
Ich weiß nicht warum, aber eines dieser Dinge erschien mir immer unwichtig. Wurde von der Verlangsamung berichtet, erschienen mir Julias Probleme zu banal, zu unwichtig für einen dystopischen Roman. Wurde von Julias sozialem Leben berichtet, waren mir die dystopischen Elemente egal, weil diese Handlung überall hätte stattfinden können. Das irritierte mich zunehmend und ich kann mich bis jetzt nicht entscheiden, welches Genre dem Buch zuzuordnen ist.

Was mich aber am meisten gestört hat, war die Erzählweise. Das, was wir lesen, wird rückblickend erzählt. Durch anstrengende Einschübe wie „Damals wussten wir es nicht besser“, „Niemand hätte damals etwas dagegen tun können“, „Früher war es so und so“, hatte man immer das Gefühl, man springt automatisch in eine Distanz dem Erzählten gegenüber. Ich war gar nicht richtig in der Handlung drin, weil ich alles wie einen Rückblick betrachtet habe, der mich in dem Moment des Lesens nicht betrifft. Das erhöhte die Problematik in Bezug auf das Genre.

Die Figuren sind allesamt lieblos gezeichnet. Es gab niemanden, den ich auch nur ansatzweise sympathisch fand. Julias Teenie-Probleme erschienen mir im Anbetracht des Untergangs der Welt viel zu lächerlich (sie hat keine Brüste und weiß nicht, ob sie sich einen BH kaufen soll und leidet darunter, dass sie keine Freunde hat und ist unsicher, wie sie Seth ansprechen soll). Ihre Mutter ist eine egozentrische Frau, die sie nur herumkommandiert und sie kleinhält wie eine 3-Jährige. Ihr Vater lügt sich durch die Weltgeschichte und fängt mit der Klavierlehrerin was an. Sorry, aber keine Person konnte ich auch nur ansatzweise ins Herz schließen, wodurch die Distanz zum Geschehen wuchs.

Den Titel verstehe ich absolut nicht. In dem Buch geht die Welt unter und das soll ein Jahr voller Wunder sein? Zwischenmenschliche Wunder habe ich nicht wirklich bemerkt, aber vielleicht hat mir hier auch die Menschlichkeit der Figuren gefehlt…

Fazit:
Leider kein so wunderbares Buch. Es wird zusammengeschustert von vielen Ideen, die alle nicht zusammenpassen. Die Personen sind allesamt lieblos und handeln bei dem Geschehen sehr naiv. Die Verlangsamung der Welt und die damit verbundenen Konsequenzen werden jedoch sehr, sehr gut beschrieben und wirkten super recherchiert, wodurch ich Einiges über physische Gesetze hinzulernen konnte. Die Erzählweise macht das Buch jedoch sehr distanziert und die Einordnung in ein Genre fällt mir sehr schwer, wodurch ich während des Lesens ständig irritiert war, weil nichts zusammenzupassen schien.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Jahr voller Wunder, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Klappentext:

Das kalifornische Ehepaar Joel und Helen sitzt mit seiner Tochter Julia gerade am Frühstückstisch, als die Neuigkeit über sie hereinbricht: Die Erdrotation verlangsamt sich spürbar. Und auf einmal ist alles anders. Als sich Julia Hals über Kopf zum ersten Mal verliebt. Und Julias Vater mit dem Gedanken spielt, seine Frau für Julias Klavierlehrerin zu verlassen, die sich nicht von der allgemeinen Panik anstecken lässt. Und Julias Mutter gegen ihre Depressionen ankämpft. Was geschieht mit einer Familie, wenn sich plötzlich das Gefüge um sie herum verschiebt? Was könnte verhängnisvoller sein als der Zerfall einer Ehe? Was bewegender als die Gefühle eines verunsicherten Teenagers? Denn selbst wenn die Erde, wie manche voraussagen, vor ihrem Ende steht – das Leben muss doch weitergehen ...

Die Geschichte:

Julia ist 11 Jahre alt, hat eine beste Freundin und ist heimlich in einen Jungen namens Seth verliebt. Ihr Leben ist in Ordnung, bis ihre Mutter an einem Samstagmorgen vom Einkaufen zurück kommt. Sie hat im Autoradio die Neuigkeit gehört: Die Erde dreht sich nun langsamer und es wird erwartet, dass es noch langsamer wird. Die Tage werden länger, die Nächte auch. Zum Schluss liegen Wochen zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

Meine Meinung:

Als ich das Buch gesehen habe, es in der Hand gehalten habe und den Klappentext gelesen habe fande ich es sehr sehr schön und auch spannend, das jedoch war nur der erste Eindruck. Denn von Anfang bis Ende konnte mich das Buch nicht packen. Es lies sich einfach so runterlesen ohne das irgendwie Spannung groß aufgebaut wurde, wenn es dann mal Spannend wurde, als zum Beispiel Julias Verhaltnis zu Seth intensiver wurde oder sie ihren Vater bei ihrer Nachbarin und ehemaligen Klavierleherin erwischt hat mit Koffern in der Hand oder auch wo ihr Opa verschwunden war, kam das nächste Kapitel oder es wurde im weiter Textfluss abgeflacht und einfach das "Thema gewechselt" das fand ich sehr enttäuschend.
Ich habe dem Buch 3 Sterne gegeben, ich habe lange überlegt und habe mich für die goldene Mitte entschieden, welche ich auch gern begründen will und zwar Stern Nummer 1 geht ganz klar für das Cover, welches einfach so wunderschön ist das ich ganz ganz oft beim lesen das Buch zu geschlagen habe und mir eine weile das Cover angeschaut habe und versucht habe mir vorzustellen wie Julia und Seth da Skateboard fahren oder einfach rumlaufen. Der 2. Stern gibt es für das Thema von dem Buch, es ist was womit wir oder viel mehr die Menschen die nach uns kommen sicher beschäftigen müssen. Der 3. ist für die Umsetzung der Geschichte, ich habe mir mehr erwartet, jedoch war es gut runter zulesen obwohl ich ab und an mal Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte und immer auf ein "Wunder" gewartet habe.

Für mich ein gutgemeintes 3 Sterne Buch.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Titel und Cover fehlgeleitet..., 11. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
“Es war wie ein Spuk: zwei Zeitdimensionen, die ein und denselben Raum einnahmen.” (Seite 128)

Die Erde dreht sich langsamer. Ein Tag hat mehr Stunden. Deutlich mehr. Klingt doch toll! Mehr Zeit für die Menschen, das zu tun, was sie möchten. Lesen zum Beispiel.
Was aber erstmal als nicht so schlimm klingt, entwickelt sich zu einem Drama. Wie leben die Leute nun? Halten sie sich an die Uhrenzeit oder an die Echtzeit? Die Regierung möchte, dass die Bürger sich nach der Uhrenzeit richten. Doch das stößt auf Widerstand. Und Leute, die sich nicht der Mehrheit anschließen, werden zu Außenseitern.

Ebbe und Flut werden beeinträchtigt. Ebenso wie Tiere: Ein plötzliches Vogelsterben setzt ein. Und in diesem ganzen Chaos hat Julia mit weiteren Problemen zu kämpfen: ihre Eltern stecken in einer Ehekrise, sie verliert die 2 Freundinnen, die sie hat, und ihr Schwarm Seth interessiert sich nicht für sie.

Es ist eine düstere Welt, in die die Autorin Karen Thompson Walker uns hier entführt. Sehr ausführlich und detailliert beschreibt sie uns die Veränderungen, die sich in der Welt und den Menschen bemerkbar machen.
Mehrmals habe ich mich gefragt, wie ich wohl in dieser Situation reagieren würde. Wie fühlt es sich an, wenn “das Gefühl von Sonnenschein… der Geschmack von Erdbeeren, das Zerplatzen einer Traube im Mund” verloren gehen? Sehr schwer vorstellbar und erschreckend.

Die Geschichte ist komplett aus Julias Sicht geschrieben. Sehr authentisch sind die Erzählungen über die Krise ihrer Eltern, den Verlust ihrer Freundinnen und der Probleme, die die Pubertät und die erste Liebe so mit sich bringen.

“Wir waren wie Wanderer in einer Wüste, beschenkt mit einem kostbaren Wolkenbruch, aber nicht in der Lage, den Regen aufzufangen.” (Seite 131)

So interessant das Thema auch ist. In der Umsetzung gibt es von mir leider Punktabzug. Die Autorin konnte mich mit ihren Worten und ihrem Stil leider nicht ganz packen. Und so plätscherte das Geschehen vor sich hin. Da hätte man als Autor mehr draus machen können.
Der Titel hat mich auch etwas fehlgeleitet: ich hatte mir etwas anderes unter der Story vorgestellt. Das Wort “Wunder” verwirrt mich. Mit Wundern verbinde ich etwas Positives. Meiner Meinung nach passt das nicht zur Geschichte.
Das Cover finde ich sehr schön (und nebenbei: es zeigt einen Effekt, entstanden aus den Folgen der Veränderungen des Erdmagnetfeldes, genannt “Aurora Media”). Auf mich wirkt es positiv – ganz im Gegensatz zur Grundstimmung der Geschichte.

Nichts ist beständig in dieser Welt. Nur eins: die in Teer geschriebenen Worte, die von der Existenz dieser Menschen zeugen – “Julia & Seth – Wir waren hier.”

“Und so wurden, als die Tage auf sechzig Stunden anwuchsen, Freizeitparks und Freilufteinkaufszentren während der hellen Stunden geschlossen. Einige Sportereignisse wurden abgesagt oder in überdachte Stadien verlegt. Die industriellen Gewächshäuser wurden mit Planen abgedeckt – Strahlung konnte die Zellen der Pflanzen genauso leicht zerstören wie unsere. Ab da lebten Getreide und Gemüse ausschließlich von künstlichem Licht.” (Seite 270)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Jahr voller Wunder, 19. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Am 6. Oktober veränderte sich die Welt. Den ganzen Tag gab es Sondersendungen im Fernseher. Die Tage waren über Nacht um 56 Minuten angewachsen." Und es werden stündlich mehr. Mit anderen Worten die Erdrotation hatte sich verlangsamt. Das Buch wird aus der Sicht der 11 jährigen Julia erzählt die mit ihrer Familie in Kalifornien lebt. Ihr Vater ist Arzt. Die Mutter trinkt nach der Nachricht den ganzen Tag und möchte ihren Mann nicht zur arbeit gehen lassen. Julias Freundin Hanna ruft Julia an und sagt dass sie sofort den Staat verlassen. Auch andere Menschen fangen mit Hamsterkäufen an oder verlassen fluchtartig die Stadt. Julia entdeckt Vögel am Himmel die sie noch nie in der Vorstadt gesehen hat. Als der Abend kommt wird es nicht dunkel. Es dauert viel länger bis endlich die Abenddämmerung einsetzt.
Der Rhythmus kommt jeden Tag mehr durcheinander. Die Menschen teilen sich in Echtzeitler die sich dem Rhythmus von Tag und Nacht anpassen und den Uhrzeitlern die weiter nach der Uhr leben auf. Die Echtzeitler werden schnell vertrieben oder gehen freiwillig in andere Gebiete. Viele Menschen werden Krank. Die Rotation ist nachher so schlimm das ein Tag 72 Stunden dauert bevor es endlich wieder dunkel wird. Julias Leben geht weiter trotz der Rotation mit all den typischen Teenagerproblemen. Das Buch ist toll geschrieben und man kann nur hoffen dass man so etwas nicht erlebt weil die Menschen daran zerbrechen. Das Buch ist kein Thriller oder Krimi. Die Spannung basiert nur darauf wie die Welt sich weiter verändert. Nebenbei erfährt man aus Sicht von Julia was ihre Eltern, Nachbarn und Freunde mit der Situation erleben. Nach der LP hatte ich mir mehr von dem Buch versprochen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Jahr voller Wunder, 27. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch "Ein Jahr voller Wunder" von Karen Thompson Walker handelt von der Welt, die sich langsamer anfängt zu drehen. Mit diesem Geschehen sind viele Katastrophen, längere Tage, Sonnenfinsternisse, Panik etc verbunden. All dies muss Julia (11) mitmachen. Ihre Freundin verlässt panisch das Land, andere sind sich sicher, dies ist der erwartete Weltuntergang und die eigene Mutter gerät immer wieder in Panik. Ebenfalls kämpfen sie mit Dingen, wie man denn nun damit umgehen soll, dass die Tage immer länger werden. Soll man die Stunden gleich halten oder verlängern. Dabei verlängern sich die Tage auch noch immer weiter. Welches Ausmaß hat es für Julia und ihr Leben noch?

Das Buch ist aus der Sicht von Julia geschrieben. Sie erzählt über DInge, mit denen sie konfrontiert wird, da sich die Welt nun nicht mehr so schnell dreht. Aber auch alltägliche Dinge kommen drin vor: die Liebe. Man sympathisiert mit der Hauptperson, weil sie alles so realistisch erzählt und man genau mit ihr mitfühlen kann. Jedoch war die Umsetzung der Autorin zu den Katastrophen leider etwas mager. Es hat wirklich sehr an Spannung gefehlt. Es hat einen eigentlich nicht einmal die Spannung oder Angst gepackt. Obwohl man doch glaubt, dass genau dies geschehen muss, wenn die Welt sich langsamer dreht.

Also ich habe geteilte Meinung zu dem Buch. An sich war es eigentlich gar nicht schlecht, nur dass es einfach keinen Höhepunkt und keinen Spannungsboom gab.
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2.0 von 5 Sternen War nicht meins, 31. August 2013
Auf dem Cover erkennt man eine Wohnsiedlung, der der im Buch schon irgendwie ähnelt, die man vorgestellt bekommt. Der Himmel hat etwas Besonderes an sich. Das kann man wie der Titel es schon sagt als “Wunder” bezeichnen. Man merkt auch an dem Titelbild, dass sich irgendwas in der Umgebung verändert und dies sich wohl auf die ganze Erde auswirkt. Diese Blasen, die dort sind, könnte man auch irgendwie als Tränen analysieren. Es passieren viele Dinge im Buch, die wirklich sehr traurig sind und weswegen diese Tränen dort auch sein könnten. Dennoch weist allein das Cover nicht auf den Inhalt des Buches hin. Man könnte sich vieles aus dem Titel und dem Bild machen. Da ist der Fantasie wohl keine Grenzen gesetzt.

Der Schreibstil war relativ einfach und auch gut zu verstehen. Das Einzige war, dass ich es mir manchmal einfach nicht vorstellen konnte, was dort beschrieben wurde. Die Umgebung wurde sehr detail- und umfangreich beschrieben und auch die Gefühle haben ihren Platz in dem Buch bekommen. Dadurch, dass das Buch ein Thema beinhaltet, war nicht der Schreibstil daran Schuld es zu verstehen, sondern einfach die Situation war schwer einzuschätzen.

Am Anfang war es irgendwie schwer herauszuhören wer der Erzähler ist. Nach einiger Zeit ist einem aber klar, dass Julia selbst ihre Geschichte erzählt. Julia ist die Hauptperson in dem Buch und sie stellt mit ihrer Familie den Grundstein zur Geschichte dar. Julia wird liebevoll von sich selbst beschrieben und ist in ihrer Erzählrolle in manchen Situationen schon ziemlich objektiv geblieben, obwohl es auch hätte anders erzählt werden können. Viele Figuren, die einen gewissen Charakter am Anfang zugeschrieben bekommen haben, wendeten sich meistens nach einziger Zeit im Verlauf des Buches. Es scheint also nicht alles so zu sein wie es wirklich zu anfangs scheint.

Ich finde, dass das Buch eine gute Idee hatte, aber dennoch als Endzeitroman nicht gerade das einfachste Thema auffässt. “Ein Jahr voller Wunder” ist für mich in einem ganz neuen Genre, weswegen ich da relativ neutral und auch interessiert rangegangen bin. Für mich war es die meiste Zeit recht langweilig, da kaum was passiert ist. Als zwischendurch einige kleine spannende Dinge passiert sind, flackerte in mir schon dieses “Oh jetzt wirds spannend” auf, was sich aber nach einigen Seiten wieder vollkommen legte. Schade finde ich auch, dass das Ende so abprubt ist und viel zu schnell im Gegensatz zu dem restlichen Buch, in dem vieles sehr sehr sehr langgezogen wird, was in manchen Situationen ziemlich unnötig scheint.
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4.0 von 5 Sternen Wundervoller Roman, 2. Juni 2013
Von 
Das Buch von Karen Thompson Walker umfasst 316 Seiten und die Geschichte wird in der Vergangenheitsform einer älteren Julia erzählt.

Der Roman erzählt die Geschichte der 11 Jährigen Julia, die sich mit ihrer Familie, den Nachbarn und Bekannten und der ganzen Welt plötztlich in der Situation wiederfindet das der Tag mehr als 24 Stunden hat da sich die Erdrotation zunehmend verlangsamt und die Erde somit dem Untergang geweiht ist

Es ist die Geschichte einer Familie die, trotz der Tatsache das die Erde vor dem Untergang steht, und das alle normalen und jahrelangen Abläufe und Gewohnheiten plötzlich ungleich schwerer oder ganz unmöglich werden, versucht ein ganz normales Leben zu führen. Wie kann man schlafen wenn die Sonne gerade hoch am Firmament steht?, Wie zur Schule gehen wenn es tiefste Nacht ist?

Das Leben der Familie geht weiter, auch weil sie schon ohne die Verlangsamung, wie es letztlich genannt wird, schon genug Sorgen haben. Die Eltern leben sich auseinander, Freundschaften brechen aber es gedeiht auch neue Liebe.

Die Verlangsamung nimmt im laufe der Geschichte immer mehr zu so das ein Tag bald mehr als 48 Stunden hat. Dabei spaltet sich dann auch die Gesellschaft in diejenigen die weiter nach der Uhr, also 24 Stunden, leben und denen die nach Sonnenauf- und Untergang leben. Bald kommt es zwischen den Uhrzeitlern und den Echtzeitlern zu Spannungen und Übergriffen.

Am Ende werden die Ausmaße der schwindenden Erdrotation immer dramatischer und das Ende naht.

Das Buch erzählt in schöner Sprache das das Leben auch im Angesicht der Katastrophe noch weitergehen kann auch wenn mir bei so einer Situation das Leben fast zu normal weiterläuft und die auswirkungen etwas gering dargestellt sind. Dennoch ist es ein schöner Roman der sogar ohne das Endzeitthema bestehen könnte. Handelt er doch auch von einer Familie deren Idylle zu bröckeln beginnt, von zerbrechlicher Freundschaft und von junger frischer Liebe.

Die Autorin erzählt das alles in einem wunderbaren Schreibstil der einen dazu bewegt immer weiter zu lesen da er einen einfach bei der Hand nimmt und mit den Akteuren mitfiebern lässt.

Selten kommt es vor das eine Passage mal etwas langatmig ist und man kann das Buch auch gut in einem Rutsch durchlesen.

Das einzige Manko ist wohl die oben beschriebene Verhamlosung der Katastrophe. Es fällt schwer zu glauben das das Leben einfach so weitergeht, ohne größere Reaktionen und ohne viel Panik.

Deshalb 4 sehr gute Sterne von 5
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3.0 von 5 Sternen Nette, stille Geschichte, aber keine Wunder, 21. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte verströmt eine stille, andächtige Stimmung.
Wer aber gehofft hatte, etwas über die Zeit zu erfahren, nach etwas Neuem gesucht hat, einem Gefühl, vielleicht einem neuen Gedanken, der sucht noch nach der letzten Seite des Buches.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ansprechendes Thema unbefriedigend verpackt, 6. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Karen Thompson Walkers Roman „Ein Jahr voller Wunder“ überraschte durch seine durchaus realistische Darstellung, wie sich das Leben auf der Erde bei einer Veränderung deren Routiergeschwindigkeit verändern könnte.
Anhand der Familie der zu Beginn 11-jährigen Julia, mit ihren Eltern Joel und Helen, wird eine mögliche Veränderung beschrieben, die sich sowohl auf familiärer, gesundheitlicher, aber auch auf freundschaftlicher Ebene vollzieht. Besonders glaubwürdig gestaltete die Autorin die gelegentlichen Einschübe über die Maßnahmen, die in Politik und Wirtschaft getroffen wurden, um sich der Verlangsamung anzupassen. Jedoch blieb der Charakter der Hauptperson fast durchgängig recht uninteressant. Da Julia eines der Mädchen verkörpert, das sich sehr schüchtern und zurückhaltend ihren Mitmenschen gegenüber verhält, wünscht man sich als Leser, man könnte ihr in einigen Situationen einen dezenten Stoß verpassen. Leider ändert sich Julias Einstellung sowie ihre Verhaltensweise auch nicht, als markante Einschnitte, bedingt durch die Verlangsamung, in ihrem Leben vonstattengehen. Zunächst wird ihre Mutter krank und leidet von da an an dem noch kaum erforschten Symptom. Der Zustand von Helen wird zwar des Öfteren erläutert, jedoch werden die Gefühle ihrer Tochter nicht preisgegeben. Das nahezu rein deskriptive Vorgehen der Autorin in gerade solchen Situationen (auch, als Joel bei der Affäre mit der Klavierlehrerin Sylvia von seiner Tochter ertappt wird) mit dem Gemütszustand Protagonistin war leicht enttäuschend und hätte weiter ausgebaut werden können. Als der Großvater stirbt, zu dem Julia stets ein gutes Verhältnis hatte, konnte beim Lesen kein tiefes Mitgefühl erzeugt werden. Das Hin und Her um Seth Moreno, bei dem sich selbst, als es den beiden gelingt zusammenzukommen, kein befriedigendes Erfolgserlebnis in der Weiterentwicklung der Hauptperson einstellen konnte, wirkte im Nachhinein, und mit dem abrupten Ende, eher bescheiden.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass „Ein Jahr voller Wunder“ eine sehr interessante und zu denken gebende Thematik auffasst, die wirklichkeitsgetreu umgesetzt wurde. Der Titel versprach in meinen Augen jedoch etwas anderes, da in diesem Roman zu wenig positiv endende „Wunder“ zu verzeichnen sind, die noch dazu durch den dünnen Charakter der Julia unzureichend verdeutlicht werden.
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Ein Jahr voller Wunder: Roman
Ein Jahr voller Wunder: Roman von Karen Thompson Walker (Gebundene Ausgabe - 13. Mai 2013)
EUR 19,99
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