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5.0 von 5 Sternen Ein kleiner Schatz
Julia, bald 12 Jahre alt, lebt mit ihren Eltern in Kalifornien und lebt das Leben eines typischen, amerikanischen Mädchens...bis die Erde anfängt, sich langsamer zu drehen!

Ich hätte fast gedacht, das aus dem Buch ein Teenie-Buch wird, mit ein wenig Liebe, Action und was man sonst so kennt, von den Büchern, die zur Zeit recht modern...
Vor 17 Monaten von Laren veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Jahr voller Wunder!?!?
Zum Inhalt:

Das kalifornische Ehepaar Joel und Helen sitzt mit seiner Tochter Julia gerade am Frühstückstisch, als die Neuigkeit über sie hereinbricht: Die Erdrotation verlangsamt sich spürbar. Und auf einmal ist alles anders. Als sich Julia Hals über Kopf zum ersten Mal verliebt. Und Julias Vater mit dem Gedanken spielt, seine Frau...
Vor 17 Monaten von SaFi veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Faszinierend und schön, 1. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Stellen Sie sich vor, die Zeit rennt Ihnen davon … würden Sie dann merken, dass Sie sich immer um die falschen Dinge gekümmert haben?“

Ein Jahr voller Wunder ist ein Buch von Karen Thompson Walker. Es ist am 13. Mai 2013 im btb Verlag erschienen. Das Buch umfasst 320 Seiten. Das englische Original The Age of Miracles erschien am 21. Juni 2012 bei Simon & Schuster Ltd.

Inhalt

Das kalifornische Ehepaar Joel und Helen sitzt mit seiner Tochter Julia gerade am Frühstückstisch, als die Neuigkeit über sie hereinbricht: Die Erdrotation verlangsamt sich spürbar. Und auf einmal ist alles anders. Als sich Julia Hals über Kopf zum ersten Mal verliebt. Und Julias Vater mit dem Gedanken spielt, seine Frau für Julias Klavierlehrerin zu verlassen, die sich nicht von der allgemeinen Panik anstecken lässt. Und Julias Mutter gegen ihre Depressionen ankämpft. Was geschieht mit einer Familie, wenn sich plötzlich das Gefüge um sie herum verschiebt? Was könnte verhängnisvoller sein als der Zerfall einer Ehe? Was bewegender als die Gefühle eines verunsicherten Teenagers? Denn selbst wenn die Erde, wie manche voraussagen, vor ihrem Ende steht – das Leben muss weitergehen …

(Klappentext)

Erster Satz

„Wir bemerkten es nicht sofort.“

Meinung

Das Cover springt von der Farbgestaltung her ins Auge. Es ist zwar definitiv ein Blickfang, jedoch sagt es nicht viel über den eigentlichen Inhalt aus. Trotzdem gefällt es mir ganz gut.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht zu lesen. Sie beschreibt die Gefühle und Gedanken der Protagonistin sehr gut. Außerdem bringt sie das junge Mädchen genauso rüber, wie sie sein soll. Sie benutzt die angepasste Sprache und man fühlt sich als Leser wirklich so, als würde das Mädchen vor einem sitzen und die Geschichte erzählen.

Das Buch ist aus der Sicht von Julia in der Ich-Perspektive geschrieben. Sie erzählt alles, was sie erlebt hat, denn sie spricht insgesamt über die Vergangenheit. Zu Beginn und ganz zum Ende wird kurz die Gegenwart gezeigt, sodass man als Leser sieht, dass es sich wirklich um Vergangenes handelt.

Die Handlung gefällt mir sehr gut, denn die Thematik ist eine ganz besondere. Ich habe mir zwar zuerst etwas anderes vorgestellt und hätte mir gewünscht, dass die Autorin noch näher auf das Phänomen eingegangen wäre, da man darüber nicht viel erfährt, aber dafür kommt die Geschichte der Julia sehr gut rüber. Die Handlung ist allein deswegen schon spannend, weil ich nicht wusste, wie es nun enden würde. Geht die Welt unter? Wie schnell wird das wenn gehen? Was wird bis dahin noch passieren? Das sind alles Fragen gewesen, die ich mir beim Lesen gestellt habe.

Die Charaktere waren sehr authentisch und gut dargestellt. Julia wirkte wie das fröhliche und offene Mädchen. Man merkt genau, wie sie sich im Verlauf der Handlung weiterentwickelt und dazulernt. Bei ihren Eltern hingegen weiß ich nicht genau, was ich von ihnen halten soll. Der Ehemann, der seine Frau betrügt und, wenn er das nicht tut, auf Arbeit ist. Die Ehefrau, die darunter leidet, dass ihr Mann nie zu Hause ist. Ich kann auf jeden Fall nachvollziehen, warum sie später unter Depressionen leidet, jedoch nicht, warum ihr Ehemann sie betrügt.

Fazit

Insgesamt ein schöner Roman, den ich sehr schnell durchgelesen habe. Die Handlung faszinierte mich und ich hätte gern noch mehr über das Phänomen erfahren. Ich hatte mir zwar unter dem Titel etwas anderes vorgestellt, aber das Buch hat mir trotzdem ziemlich gut gefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Alltag ist ein Wunder, 2. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Ein Jahr voller Wunder" ist ein besonderes Buch. Julia ist erst elf Jahre alt, als sich ihr Leben ändert. Die Erdrotation verlangsamt sich. Plötzlich hat der Tag nicht 24, sondern 30 Stunden. Und das hat Folgen. Ich sage das oft im Scherz: "Mein Tag könnte viel mehr Stunden haben...", aber das Buch macht bewußt, was das für die Natur und uns Menschen bedeutet. Diese Teile sind gut recherchiert und ich kann mir gut vorstellen, daß die Auswirkungen so wären. Ich interessiere mich sehr für Umweltthemen.

Im Mittelpunkt der Handlung steht das amerikanische Mädchen Julia, welches gerade in dieser turbulenten Zeit erwachsen wird. Karen Thompson Walker hat gleichzeitig eine Dystopie und einen Entwicklungsroman geschrieben. Julia verliebt sich das erste Mal, wird aber auch gleich mit schweren Problemen konfrontiert. Sie kann nicht unbeschwert aufwachsen.

Die Menschen teilen sich auf in "Uhrzeiter" und "Echtzeiter". Aber die "Echtzeiter", welche sich an die neuen Verhältnisse anpassen, sind eine Randgruppe. Julias Familie hat viele Sorgen zu bewältigen: Eheprobleme, aber auch Krankheit.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, und ich habe es bereits meiner Frau und vielen Freunden empfohlen. Man merkt erst, wie schön der Alltag ist, wenn er in Gefahr ist. Es gibt kein typisch-amerikanisches Ende, bei welchem dann "alles wieder gut" ist. Auch das finde ich sehr gut! Ich werde dieses Buch bestimmt ein paarmal verschenken.
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4.0 von 5 Sternen Lebenserwachen und Abschied, 27. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Geschickt gewählt von Karen Thompson Walker ist es, ihre emotionale „normale Teenager-„ Geschichte im „außergewöhnlichem Rahmen“ durchgehend durch die Augen der elfjährigen Julia zu erzählen. So legt sich der Schwerpunkt eben nicht auf die Rahmung der (sehr langsamen) Apokalypse als Science-Fiction Element, sondern der Leser wird mit hineingenommen in das Lebenserwachen Julias auf der einen Seite und die dichte Schilderung von Verlusten und Abschieden auf der anderen Seite. Umso deutlicher aber tritt dann im Hintergrund der „langsame Untergang“ allzeit bedrohlich in den Raum.

„Zu Anfang standen die Menschen an Straßenecken und beschworen lautstark den Weltuntergang“.
Was Wunder auch, wenn sich die Rotationsgeschwindigkeit des Planenten spürbar verlangsamt, die Tage länger und länger werden, sich erst um Minuten, dann um Stunden, dann um ganze Tage ausdehnen.

Mit Folgen. Für die Strahlung der Sonne, das Eingehen aller Pflanzen und Tiere (welche die sich dehnenden Dunkelphasen nicht überstehen), der exorbitante Stromverbrauch für die Erhaltung von Gewächshäusern, der zunehmende Zusammenbruch des Stromsystems. Das Sterben der Vögel durch die sich erhöhende Schwerkraft, das Stranden der Wale und Delphine aufgrund des sich verändernden Magnetfeldes.

Und mittendrin die ersten Liebesahnungen, die ganz normalen Konflikte in Familien, das Zerbrechen von „besten Freundschaften“ an der Schwelle der Kindheit zur Pubertät (sehr empathisch und plastisch geschildert), die kleinen Lügen des Alltags, aber auch dramatisches Sterben und große Trauer.

Diesem inneren Erleben Julias entspricht die äußere Darstellung im „großen Zusammenhang“ mit einer resignativen Note.
Die hilflosen Versuche der Menschen, sich auf das neue Umfeld, das „neue Leben“ einzustellen. Die „Uhrzeiter“, die ganz offiziell und durch die Regierungen gesetzt stringent am 24 Stunden Rhythmus festhalten und damit die uralte Unterscheidung zwischen Hell und Dunkel aufgeben.
Mit Folgen. Folgen, die nicht zum Guten gereichen werden.
Und die „Echtzeiter“, „Aussteiger“ aus dem System. Mit Folgen. Folgen die nicht auf Dauer getragen werden können bei dann je dreißigstündigen Tagen und Nächten, denen sich kein Biorhythmus anpassen kann.
So schwingt klar im Hintergrund mit, dass diese Erde untergehen wird. Weder Versuche des zwanghaften Erhaltens noch des unbedingt sich anpassen Wollens gelingen.
Und dennoch wird gelebt. Geliebt. Kinder werden geboren. Und es taucht wiederum auf, was man unter Menschen nur allzu gut kennt. Jene, die anders sind, werden bedrängt, „Echtzeiter“ haben in der stringenten „Uhrzeiter-Welt“ keinen leichten Stand.

Eine ominöse Krankheit tritt hinzu, die nicht alle betrifft, die aber gefährliche Folgen hat.
Eine Krankheit, die Julia hautnah miterleben wird. Bei ihrer Mutter, schlimmer aber noch bei ihrer ersten großen Liebe, Zeth Moreno.

„Unsere Bindung war eine plötzliche, wie sie nur für junge oder in Gefahr schwebende Menschen möglich ist“.
Umso intensiver entfaltet sich nach langem Anlauf die Bindung beider, die von vorneherein in Gefahr steht.

Die allerdings im Klappentext breit angekündigte „Liaison“ von Julias Vater mit ihrer Klavierlehrerin (eine der letzten „Echtzeiterinnen“ der Nachbarschaft) spielt im Buch selbst nur eine höchst untergeordnete Rolle und wird nicht in den möglichen Reibungen, Spannungen und Erkenntnissen ausgebaut.

Dennoch bietet Walker in ihrer ruhigen, genauen und gründlichen Erzählweise eine intensive zu lesende Studie über das Leben, über Abschiede, Versuche der Anpassung und über ein „zu sich selber finden“. Eine Entwicklung mit Kraft, welche Walker emotional zu erzählen versteht und damit einen nahe gehenden Entwicklungsroman kreiert.

Eine empfehlenswerte Lektüre.
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5.0 von 5 Sternen Ein Endzeitroman der anderen Art, 26. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Julia, 11 Jahre wohnt mit ihren Eltern in Kalifornien. Sie lebt das Leben, eines ganz normalen heranwachsenden Teenagers. Sie selber sieht sich als stille Außenseiterin.

Eines Tages kommt die erschreckende Nachricht. Die Erdrotation verlangsamt sich. Zu dem Zeitpunkt der Bekanntmachung, dauert eine Umdrehung der Erde um die eigene Achse, schon etwas über 25 Stunden. Niemand bemerkte es richtig.

Die Menschen versuchen sich den neuen verlängerten Tag und Nacht Rhythmen anzupassen, und ihren Tagesablauf danach zu organisieren. Viele Menschen packen aber auch alle Sachen und hauen irgendwohin ab. Aber auf der Erde kann man der Katastrophe nicht entkommen.

Als die Tage immer länger dauern , beschließen die Regierungen vieler Länder, dass die Menschen wieder ganz normal nach ihrem 24 Stunden Rhythmus leben und arbeiten sollen. Die Lager sind gespalten. Nun gibt es Menschen die nach der "Echtzeit" leben und nach der "Uhrzeit".

Das Klima der Erde verändert sich dramatisch und ganze Ökosysteme kommen aus dem Gleichgewicht. Tiere sterben, Pflanzen gehen ein, die Gezeiten der Meere verändern sich und lassen Ebbe und Flut noch drastischer werden, Wälder brennen, weil durch die lange Sonneneinstrahlung sich die Erde viel mehr aufheizt. Viele Menschen werden krank, verfallen Depressionen. Hinzu kommt aber auch Hass auf Echtzeitler, Hamstereinkäufe und Plünderungen. Niemand weiß wie lange die natürlichen Ressourcen noch zur Verfügung stehen.

In dieser Zeit erlebt Julia ihre erste Liebe. Sie hat Angst, das sich ihre Eltern trennen. Und der Verlust ihrer besten Freundin macht ihr sehr zu schaffen. Es ist nicht einfach in so einer Situation auch noch ein normales Leben zu führen, da ja nun alles anders ist.

Meinung:

In Worte zu fassen was ich beim lesen dieses Buches gefühlt habe fällt mir schwer.

Die Geschichte wird von Julia in der Vergangenheitsform erzählt. Also lässt es den Leser daraus schließen, das es irgendwie weitergeht. Aber das, wie und was lässt einen nicht mehr von diesem Buch los.

Die Autorin hat dieses Buch sehr Stimmungsvoll und realistisch geschrieben. Ich habe die Gefühle und Bilder aus den Sätzen mit aufgesogen. Es gibt viele Endzeitromane, aber dieser hat mich aus dem Hocker gehauen, obwohl eigentlich nichts großartiges passiert. Und das macht dieses Buch gerade aus.

Es gab schon lange kein Buch was mich so berührt hat, wie dieses.Und es hat mich auch ziemlich nachdenklich gemacht. Die Botschaft ist klar am Ende des Buches ersichtlich.
Die Menschheit erreicht in unserer heutigen Zeit mithilfe von Gentechnik und anderen Erforschungen soviel. Sonden werden ins All geschickt um Planeten zu erforschen und und und....
Wir nehmen vieles als Selbstverständlich hin. Aber was ist wenn dem nicht mehr so ist ? Wie würden wir wirklich reagieren?
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4.0 von 5 Sternen was wirklich wichtig ist. -das leben!, 26. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt

Der internationale Bestsellererfolg

Das kalifornische Ehepaar Joel und Helen sitzt mit seiner Tochter Julia gerade am Frühstückstisch, als die Neuigkeit über sie hereinbricht: Die Erdrotation verlangsamt sich spürbar. Und auf einmal ist alles anders. Als sich Julia Hals über Kopf zum ersten Mal verliebt. Und Julias Vater mit dem Gedanken spielt, seine Frau für Julias Klavierlehrerin zu verlassen, die sich nicht von der allgemeinen Panik anstecken lässt. Und Julias Mutter gegen ihre Depressionen ankämpft. Was geschieht mit einer Familie, wenn sich plötzlich das Gefüge um sie herum verschiebt? Was könnte verhängnisvoller sein als der Zerfall einer Ehe? Was bewegender als die Gefühle eines verunsicherten Teenagers? Denn selbst wenn die Erde, wie manche voraussagen, vor ihrem Ende steht - das Leben muss doch weitergehen ...

"'Ein Jahr voller Wunder', ein Liebesbrief an das Leben, das weitergeht, auch wenn die Welt dem Untergang geweiht ist. Lesenswert, egal wo, egal in welchem Alter."

Brigitte Zeitschrift

Zum Buch

Die 11 jährige Julia lebt zusammen mit ihren Eltern ein ganz normales Leben. Doch plötzlich wird alles anders, denn die Erde verändert sich und die Welt wie wir sie kennen gerät aus den Fugen.
Als plötzlich die Erdrotation langsamer wird und der Tag nicht mehr 24 Stunden sondern 60 Stunden hat, bricht über die Familie eine Entwicklung ein, mit der so niemand gerechnet hat.
Die Natur verändert sich ebenfalls, die Tierwelt gerät durcheinander und plötzliches Vogelsterben setzt ein und einige Menschen leiden an einer unbekannten neuen Krankheit. Ebbe und Flut sind ebenfalls von den Änderungen betroffen und alles ist anders als es jemals war.
Man lebt eine Zeit in der Dunkelheit und die andere Zeit wieder in Tageslicht.
Die Regierung ruft die Leute dazu auf, sich an die gewohnten Uhrzeiten zu halten, doch dies trifft bei einigen auf Wiederspruch und wer sich der Masse nicht anschließt wird zum Außenseiter.
Alles gerät durcheinander und so verändert sich auch die Familie. Julias Vater beginnt ein Verhältnis und so entsteht auch eine ernste Ehekrise, Julia möchte das ihre Eltern zusammen bleiben und verliert dann auch noch ihre Freunde außerdem ist sie zum ersten Mal verliebt, doch der angebetet will nichts von ihr wissen und zu allem Überfluss muss sie in dieser Welt schneller erwachsen werden als ihr lieb ist...

Meinung

Karen Thompson Walker hat mit Ein Jahr voller Wunder eine Geschichte erschaffen, die zum Nachdenken anregt und einem aufzeigt, was wirklich wichtig ist und das nichts selbstverständlich ist.

Die Geschichte wurde spannend und einfühlsam erzählt. Die Veränderungen der Welt detailreich und bildlich geschildert und die Entwicklung der Menschen Realitätsah und verständlich wiedergeben.

Die Menschen wünschen sich oft der Tag hätte 48 Stunden, doch was ist, wenn es plötzlich wirklich so ist?...

Fazit

Eine wirklich Lesenswerte Geschichte, die einem deutlich mach wie wertvoll das Leben ist. Einfühlsam und spannend erzählt!
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4.0 von 5 Sternen Gut durchdachtes Endzeit Szenario !, 26. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Die 11-jährige Julia wohnt mit ihren Eltern in Kalifornien, genießt das Leben zusammen mit ihrer besten Freundin Hanna und sieht einer hoffnungsvollen Zukunft entgegen.
Diese Ordnung wird jäh erschüttert, als eine Radiomeldung verkündet, dass sich die Erdrotation verlangsamt. Tage und Nächte nehmen bereits seit einiger Zeit täglich um mehrere Minuten zu, und täglich werden es mehr…
Von nun an dreht sich zunächst alles um dieses Phänomen, die Wissenschaftler untersuchen hektisch mögliche Ursachen, errechnen zeitliche Verschiebungen, Gegenmaßnahmen, während die Medien nur zu gerne diese Themen verbreiten und das Ende der Welt prophezeien.
Die Menschen reagieren unterschiedlich : Panik greift um sich, niemand weiß, ob und wie es weitergeht, sie handeln, mehr oder weniger planlos und warten ab – denn schließlich ist alles möglich, wie Stromausfälle, Erdbeben und andere Katastrophen zeigen. Doch worauf warten sie – und wie lange?
Auch Julia muss feststellen, dass ihre ganz persönliche Welt nach dem Eintreten der Verlangsamkeit plötzlich aus den Fugen gerät: Freundschaften zerbrechen, sie ertappt ihren Vater immer öfter beim Lügen und allgemein steht ihre Welt – nicht nur aufgrund der eintretenden Pubertät – auf dem Kopf. Das Wort „Zukunft“ erhält eine ganz neue Bedeutung…

Meine Meinung:
Karen Thompson Walker hat einen Endzeit-Roman geschrieben, der unter die Haut geht. Sie hat ein Szenario zum Leben erweckt und es überraschend detailliert weitergeführt. Durch Julia, die ihre eigene Geschichte erzählt- so, wie sie es im Alter von 11 Jahren erlebt und gefühlt hat, ist der Leser mitten in der Katastrophe. Man erfährt, wie die Menschen in Julia’s Umgebung und in Amerika mit der Situation mehr oder weniger erfolgreich umzugehen versuchen und erhält so einen deutlichenn Eindruck vom tatsächlichen Ausmaß auf alle Alters- und Berufsgruppen. Aber auch ihre eigenen Erlebnisse, ihre Erfahrungen, die sie mit den veränderten Tages- und Nachtzeiten, der Veränderung des Grundgerüstes „Welt“ macht, lassen den Leser in diese Ausnahmesituation eindringen und sie hautnah miterleben. Gerne hätte ich mir in der einen oder anderen Situation etwas detaillierte Beschreibungen gewünscht, wäre noch tiefer in dieses Thema eingestiegen…

Dabei ist die Stimmung insgesamt eher düster – kein Wunder, immerhin leben die Menschen ständig mit der Angst des bevorstehenden Weltunterganges, man wartet ab, es wird krampfhaft versucht, einen „Alltag“ und eine Ordnung aufrechtzuerhalten – mit mehr oder weniger Erfolg.
Und auch Julia’s bisher unbekümmertes Leben hat ein jähes Ende gefunden, Einsamkeit und Enttäuschungen bleiben nicht aus…

Mich hat diese –zum Glück fiktive – Geschichte gefesselt und nachdenklich gemacht. Wie konnte es zur Katastrophe kommen – gehen wir zu leichtsinnig mit unserer Welt um, aus der es kein Entkommen gibt, wie würden wir reagieren, wenn von heute auf morgen das Fortbestehen unser Erde infragegestellt würde…? Durch viele kleine und größere Begebenheiten erleben wir das Ausmaß mit und hofft, dass es für Julia und alle anderen Menschen doch eine Zukunft geben könnte… !?

Fazit: Ein gut durchdachtes Endzeit-Szenario, das gleichzeitig unterhaltsam ist und nachdenklich stimmt !
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4.0 von 5 Sternen Insomnia, 25. Mai 2013
Von 
Marius (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Ein Jahr voller Wunder“ ist eines jener Bücher, die sich einer eindeutigen Einordnung in ein Genre widersetzen. Wer beim Titel noch an Kitsch der Marke Hedwig Courts-Mahler oder ähnlicher Schmonzetten glaubt, der sieht sich getäuscht. Auch wenn das Cover mit seinem leuchtenden Schriftzug das Beste versucht, den Leser in die Irre zu führen. Das Buch dreht sich um die Vorstadtfamilie von Julia, die mit ihren Eltern Joel und Helen in Kalifornien lebt.
Eines Tages bricht das schier Unglaubliche über sie und die ganze Welt herein: Die Erde beginnt, sich langsamer zu drehen. Die Rotation bremst ab und die Folgen sind rigoros, wenngleich sie in „Ein Jahr voller Wunder“ eher in Schlaglichtern geschildert werden.
Die amerikanische Vorstadtgesellschaft driftet genauso wie die Dauer der Tage und Nächte auseinander, die Schwerkraft nimmt zu, Angst, Schlaflosigkeit und Übelkeit greifen um sich. Man erfährt von all diesen Ereignissen aber auch nur am Rande, denn eigentlich treibt die junge Julia eher eine andere Sorge um: sie ist das erste mal in ihrem Leben verliebt, und zwar in ihren Mitschüler Seth Moreno.
Werte wie Freundschaft und Liebe dominieren im Buch, Karen Thompson-Walker legt ihren Schwerpunkt klar auf diese zwischenmenschlichen Komponenten, der Untergang der Welt geschieht eher im Hintergrund.
Man könnte „Ein Jahr voller Wunder“ durchaus als Dystopie bezeichnen, genauso ist das Buch aber das Porträt einer Durchschnittsfamilie, in die das Unwahrscheinliche einbricht.
Mein Problem mit diesem Buch ist folgendes: Karen Thompson-Walker verschmilzt verschiedene Genres und Ansätze miteinander und dabei gerät das Buch insgesamt leider etwas in Unwucht.
Manchmal hatte ich während der Lektüre das Gefühl, als würde sich die Autorin gar nicht für die Katastrophe, die vor aller Augen passiert, interessieren. Die reizvolle Idee der Verlangsamung der Erde und die damit verbundenen Katastrophen werden in ihrem Potential nicht ausgereizt.

Zwar besticht die Grundidee á la „American Beauty“ gepaart mit dem Untergang der Welt, doch insgesamt fesselte mich das Endprodukt leider nicht völlig. Dennoch ein Roman einer hoffnungsvollen Newcomerin, der fernab des literarischen Mainstreams wandelt und dem eine Idee zugrunde liegt, die ich so noch nicht oft gelesen habe!
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5.0 von 5 Sternen Was ist im Leben eigentlich wirklich wichtig?, 25. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Stellen Sie sich vor, die Zeit läuft Ihnen davon … Würden Sie dann merken, dass Sie sich um die falschen Dinge gekümmert haben?“

Dieser Satz geht einem nicht mehr aus dem Kopf, nachdem man ihn erst einmal auf dem Cover dieses Buches gelesen hat, denn es werden die größten Schreckensvisionen der Menschheit thematisiert: Die Umwelt fordert ihren Tribut und nichts wird je wieder so sein, wie es einmal war.

Die Erde dreht sich nun langsamer, sodass der herkömmliche 24 Stunden Tag tagtäglich um einige Minuten, oft gar Stunden verlängert wird. Die Tage dauern länger an, ebenso die Nächte. Dass dieser Zustand auf längere Sicht nichts Gutes mit sich bringen kann, erzählt uns rückblickend die damals elfjährige Julia, die Zeit ihrer Jugend mit der einsetzenden Veränderung zu kämpfen hatte. Julia ist ein anderes Mädchen als ihre Altersgenossinnen, denn sie ist ernst, still und fühlt sich manchmal wie eine einsame Außenseiterin. Doch sie führt ein bislang vollkommen normales Leben in einem netten Wohnviertel der amerikanischen Mittelschicht, bis all dies ein jähes Ende nimmt. Julias Leben nimmt eine Wende um 180 Grad, denn durch die Verlangsamung der Erdrotation entstehen zunehmend mehr Konflikte und Ängste unter den Menschen.

Es entstehen absolute Ausnahmesituationen, denn durch das veränderte Klima kommt bald das gesamte Ökosystem aus dem Gleichgewicht: Tiere und Pflanzen gehen ein und sterben aus, es entsteht eine immense Lebensmittelknappheit, die veränderte Schwerkraft macht die Menschen krank, die Erde bebt unaufhörlich und ganze Wälder brennen nieder. Doch am gefährlichsten ist die kosmische Strahlung, die die Menschen in Strahlenschutzbunker treibt … All diese Begebenheiten werfen fundamentale Fragen auf, denn wie soll das gesellschaftliche Leben weiter geführt werden, wenn man nicht mehr nach dem 24 Stunden Tag leben kann? Oder kann man das doch? Sollte man nicht einfach hell und dunkel ignorieren? Letztendlich bleibt der Regierung keine andere Wahl, als einen konsequenten 24 Stunden Tag durchzusetzen, doch zwingen können sie Niemanden …

Im Vordergrund steht jedoch auch Julias persönliche Entwicklung, ihre Furcht vor einer Scheidung der Eltern, die sich immer häufiger streiten, die Sorge um ihre Mutter, der die Schwerkraft zu schaffen macht, die Lügen ihres Vaters und auch ihr Schwarm Seth bringt sie gehörig durcheinander. Ihre Welt ist plötzlich vollkommen aus den Fugen geraten.

Also man kann über Endzeitromane denken was man will, aber „Ein Jahr voller Wunder“ überzeugt nicht nur durch eine schlüssige und überraschend logische Handlung, sondern auch durch den eindrucksvollen und bildsprachlich sehr starken Stil der Autorin! Sie schafft es, Dinge beeindruckend spannend zu schreiben, obwohl im Grunde nichts Großartiges passiert. Das ist das Rezept nach dem Bestseller geschrieben werden!

Auch inhaltlich hat es mich einfach umgehauen, denn ich habe lange kein Buch mehr gelesen, das mich so nachdenklich zurückgelassen hat. Denn ich denke nicht nur darüber nach, wie ich gehandelt hätte, sondern vor allem darüber, was im Leben wirklich wichtig ist. Es gibt nur wenige Bücher, die einen dazu anregen, über denn Sinn des Lebens nachzudenken, unsere schnelle und moderne Gesellschaft anzuzweifeln und gleichzeitig auch noch unterschwellig an unser Gewissen der Natur gegenüber appellieren. Respekt!

Alles in allem also ein wunderbares Buch und eine sehr authentische Geschichte, dank toller Autorin!
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4.0 von 5 Sternen Bedrückend, gefühlvoll und sehr interessant, 24. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Diese Geschichte, aus der Perspektive der elfjährigen Julia erzählt, hat mich sehr gut unterhalten. Allerdings finde ich persönlich viel spannender, was durch die Verlangsamung der Erdrotation mit der Umwelt paßiert, zumindest, wahrscheinlich relativ fiktiv in diesem Buch.

Als in den Nachrichten über den Beginn der Verlangsamung berichtet wird und die Tage zunächst langsam anfangen sich zu verlängern, reagieren die Menschen sehr unterschiedlich auf dieses Phänomen. Während Julias Vater recht gelassen bleibt, wird ihre Mutter panisch und beginnt schon bald einen Notvorrat anzulegen und Julia scheint weniger ängstlich als viel mehr neugierig auf das, was sich um sie herum tut. Außerdem stehen bei ihr die alltäglichen Sorgen und Nöte im Vordergrund, so vermißt sie schon bald ihre beste Freundin, die mit ihrer Familie wegen der Verlangsamung nach Utah gereist ist und außerdem ist sie verliebt in Seth, der sich manchmal recht merkwürdig ihr gegenüber verhält.

Da sind zum einen die Menschen, die trotz der Verlängerung der Tage weiter nach der Uhr und dem Kalender leben und so manchmal in tiefster Nacht aufstehen und den Tag beginnen und umgekehrt in den weißen Nächten bei Hitze und Helligkeit kaum in den Schlaf finden und diejenigen, die sich dem neuen Tagesrythmus anpassen und sich schon bald in neuen Kolonien zusammenfinden, da sie von den anderen mißtrauisch beäugt und sogar teilweise geächtet werden.

Es dauert nicht lange bis die Natur auf die Verlangsamung reagiert, Vögel fallen tod vom Himmel, die Erdanziehung verändert sich und die Pflanzen sterben, bzw. muss Gemüse schon bald in Treibhäusern unter künstlichem Licht gezogen werden.

Ich fand unheimlich interessant was paßieren könnte, wobei ich die Befürchtung habe, dass die Reaktionen in Ein Jahr voller Wunder noch relativ milde sind und in Wirklichkeit weitaus schrecklichere Folgen ergeben würden.

Die Geschichte ist einfach und flüssig geschrieben, ich hab's für meine derzeitigen Verhältnisse sehr schnell durchgelesen und mußte einfach wissen, wie es mit jeder dazugewonnen Tagesstunde weitergeht mit Julia, ihrer Familie und ihren Freunden in Kalifornien. Tragisch und erschreckend, manchmal aber auch einfach nur interessant, so würde ich das, was um Julia herum paßiert beschreiben und kann diese etwas andere Geschichte sehr empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Vor dem Rahmen des Endzeitszenarios kommt es auf die kleinen Tragödien an., 24. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr voller Wunder: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Wir waren hier.“

Was würdest du tun, wenn nichts mehr so sein wird, wie es einst war?

Karen Thompson Walker nimmt uns mit in ein grausiges Szenario. Die Erde dreht sich von Tag zu Tag langsamer. Ein Tag dauert nicht mehr 24 Stunden, sondern bald schon über das doppelte an Zeit. Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Julia, die uns ihre Geschichte in einer Art Rückblick erzählt. Zu der Zeit als die Erde plötzlich aus den Fugen gerät ist sie elf Jahre alt, ein schüchternes, ernstes Mädchen. Zusammen mit ihren Eltern, Helen und Joel, lebt sie in einem Städtchen der gehobenen Mittelschicht in Kalifornien. Es ist eine Zeit der Veränderungen. Nicht nur weil die Erde sich immer langsamer dreht, sondern auch persönliche Veränderungen. Der langsame Übergang in die Pubertät, das erste Bauchkribbeln, der Verlust von Freunden, die Furcht vor der Familientragödie einer möglichen Scheidung.

Der Rahmen der Geschichte ist die Veränderung der Welt zu einem Endzeitszenario. Tiere sterben aus, weil der Wechsel zwischen Tag und Nacht immer länger wird. Pflanzen können nicht mehr gedeihen und Grundnahrungsmittel gehen verloren. Doch es entstehen auch andere Konflikte. Lebt man nun nach den länger werdenden Tagen oder weiterhin strikt nach der Uhr und ihren 24 Stunden? Die Kluft zwischen den ‚Echtzeitern‘ und ‚Uhrzeitern‘ wird immer größer, sodass die anpassungswollenden Echtzeiter aus ihrem gewohnten Leben vertrieben werden und sich in Kolonien zusammenrotten. Der Mittelpunkt der Geschichte sind jedoch die persönlichen Tragödien. Eine nach außen hin heile Familie, die im Inneren jedoch kurz vor dem Zerfall steht. Helen wird krank durch die Veränderungen der Erde, Joel scheint sein Glück in einer anderen Frau zu finden. Lügen scheinen die neue Wahrheit zu sein. Julia verliert ihre beste und einzige Freundin und kämpft mit der Einsamkeit bis sie in Seth einen neuen wirklichen Freund findet, der gleichzeitig ihr Herz höher schlagen lässt. Jedenfalls für eine gewisse Zeit. Die sich wandelnde Welt verändert alles und jeden.

Das Buch hat mich gefesselt. Von der ersten Seite an. Die Autorin versteht es eine derarte Spannung aufzubauen obwohl eigentlich nicht wirklich etwas passiert. Ich fieberte und litt in jedem Satz mit der Protagonistin mit. Die Geschichte hat mich auch zum Nachdenken gebracht. „Wir waren hier.“, ein simpler Satz in frischen Beton geschrieben, der doch alles aussagt. Am Ende unseres Lebens bleibt nichts als die Gewissheit, dass wir hier waren. Habseligkeiten sind vergänglich. Doch ebenso denkt man auch darüber nach wie abhängig wir doch von dem geregelten Wechsel zwischen Tag und Nacht wir sind. Egal wie viel wir wissen – egal wie viele Fortschritte wir erreichen, am Ende ist es doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Menschen können Krankheiten heilen und ins All fliegen, doch wenn so etwas komplexes wie die Erde nicht mehr mitspielt, dann sind wir machtlos.
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